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Alt 04.08.2022, 08:22
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Standard Von der Ijssel nach Zeeland und zurück, Stella auf ihrem Sommertörn

Die Planung sah ursprünglich einen Trip ins Markermeer vor. Volendam und Hoorn standen auf dem Wunschzettel der Regierung.

Im Planungsthread schlug Matthias dann eine Reise ins Delta vor.
Seine Argumente dafür und vorherige Reisen ohne Boot in diese Region
konnten die Dame des Hauses schliesslich überzeugen:

Ins Markermeer geht es im nächsten Jahr, heuer aber nach Zeeland!
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Alt 18.08.2022, 19:10
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Standard Es geht endlich los: Von Doesburg nach Wageningen

Am Freitag, den 01.Juli ging unsere Sommerreise endlich los. Wie immer hat das Beladen des Bootes mit all den Dingen, die die Regierung für absolut lebensnotwendig hielt, ziemlich lange gedauert. Wir legten also erst gegen Mittag ab und fuhren unsere vertraute Ijssel zu Berg Richtung Arnheim.

Es ging vorbei am Rhederlaag, der netten Seenplatte bei Giesbeek und wir passierten die kleine Fähre nach Rheden. Die Strömung bremste und unsere Stella war mit 10 km/h unterwegs.

Wir fuhren an Westervoort vorbei und erreichten den Ijsselkop. Statt über Pannerdenskanaal und Waal bogen wir hier auf den Nederrijn ab. Es sollte zwar eigentlich über die Waal nach Zeeland gehen, aber irgendwie fanden wir keinen Hafen im Raum von Nijmegen. Da gibt es zwar den Lindenberghaven, aber der konnte uns nicht überzeugen. Die nächste Übernachtungsmöglichkeit wäre dann erst in Tiel gewesen, also etwas zu weit, wenn man erst um die Mittagszeit loströdelt.

Also waren wir jetzt auf dem schönen Nederrijn unterwegs. Hier gab es keine Gegenströmung mehr und unsere gute Stella kam mit etwas reduzierter Drehzahl nun auf ca. 14 km/h Marschtempo. Vorbei an der Kade von Arnheim begegneten wir Flusskreuzfahrtschiffen und sahen ein paar schöne Wohnboote.

Die Schleuse Driel passierten wir ohne lange Wartezeit, sahen ein paar Dülmener Wildpferde am Ufer und erreichten dann den Hafen der Wassersportvereinigung VADA https://www.wsv-vada.nl/haven von Wageningen, wo wir übernachten wollten. Wir waren wieder unterwegs und das fühlte sich sehr gut an.

Fortsetzung folgt.
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Alt 22.08.2022, 19:06
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Standard Auf dem Nederrijn von Wageningen nach Vianen

Wir lagen also im netten Vereinhafen VADA und beschlossen, uns noch etwas bewegen zu wollen. Also wurden die Bordfahrräder ausgeklappt und wir durchstreiften das nahgelegene Naturschutzgebiet "Blauwe Kamer".

Dort fand sich auch ein Restaurant mit schöner Terrasse und wir stimmten uns kulinarisch schon einmal auf Zeeland ein: Es gab Mosselen. Schliesslich beginnt in den Niederlanden am 01. Juli die Muschelsaison.

Der Abend klang dann ruhig auf dem Boot aus und am nächsten Tag ging es auf dem Nederrijn weiter.

Wir passierten Rhenen mit seinem markanten Turm. Das Teil ist satte 84 m hoch und zeugt noch von der Vergangenheit Rhenens als Wallfahrtsort. Einige sehr hübsche Häuser lagen direkt am Fluss.

An der Schleuse Amerongen mussten wir etwas warten, bis die Soraya die Schleusenkammer für uns frei machte.

Weiter ging es vorbei am Eiland von Maurik mit seiner Seenlandschaft und dem hübschen Wijk bij Duurstede. Kurz dahinter kreuzten wir den Amsterdam- Rijn- Kanaal und ab hier hiess der Nederrijn nun Lek.

Wir fuhren auf der Steuerbordseite des Flusses und befanden uns damit in der Provinz Utrecht, während die andere Seite der Wasserstrasse zu Gelderland gehört. Ab Honswijk ist dann der gesamte Lek Utrechter Gebiet.

Wir fuhren noch weiter bis Vianen und legten dann im Jachthaven der "ZV de Lek" an, um dort zu übernachten. https://www.zvdelek.nl/ Ein schöner, ruhiger Hafen erwartete uns, dachten wir. Doch als der Motor abgestellt war, hörten wir einen äusserst durchdringenden Basston. Wir waren in Hörweite des Musikfestivals "By the creek".

Eigentlich ja nicht schlecht, aber teilweise nicht soooo unser Musikgeschmack. Der freundliche Hafenmeister hatte sich schon mit seinem Schicksal abgefunden und sich mit ein paar Bierchen getröstet.

Sein Tipp war: "Pilletje inwerpen en meedoen!" Leider hatten wir keine Pilletjes dabei und auch keine Lust, welche zu besorgen.

Also hiess es, rauf auf die Bordfahrräder und mal die Quelle der lauten Musikdarbietung anschauen. Von der grossen Lekbrücke hatte man einen guten Überblick über das Festivalgelände. Bei bestem Wetter war das Jungvolk in Scharen gekommen und feierte ab.

Wir hingegen radelten weiter und schauten uns Vreeswijk an. Das wirkte ziemlich ausgestorben. Wahrscheinlich war die eingeborene Bevölkerung mit ausreichend "Pilletjes" zum Festival gepilgert...

Nach der Radtour gab es Abendessen auf dem Boot und wir tranken mit dem Stegnachbarn ein Bier und lästerten über die Musik. Um 23.00 Uhr war dann aber auch wieder Ruhe und alle Hafenbewohner konnten ruhig schlafen.

Fortsetzung folgt.
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Alt 23.08.2022, 19:21
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Standard Auf dem Merwedekanaal: Von Vianen nach Sleeuwijk

Nachdem die ordentlich laute Musik vom By the Creek- Festival abgeebbt war,
kehrte Ruhe ein im kleinen Hafen der ZV De Lek und wir hatten eine angenehme Nacht auf unserem Boot.

Am nächsten Tag ging es dann nach einem ausführlichen Urlaubsfrühstück
wieder aufs Wasser. Die Schleuse zum Merwedekanal war gleich um die Ecke und schon waren wir geschleust und auf der beschaulichen Wasserstrasse weiter unterwegs gen Zeeland.

Berufsfahrt sahen wir hier gar nicht, nur einige Sportboote leisteten uns bei relaxten 10 km/h (eigentlich sind ja nur 9 erlaubt ) auf dem Kanal Gesellschaft. Derart entschleunigt warteten wir entspannt die Öffnungen der zahlreichen Brücken ab und besichtigten unterwegs die Gärten der Kanalanwohner.

Wir erreichten Meerkerk und später Arkel, die einzigen grösseren Ortschaften auf dem Weg zur Merwede. Dann wurde die Bebauung wieder dichter und wir fuhren schliesslich durch Gorinchem.

Dann hatten wir die Boven Merwede erreicht und fuhren einmal quer darüber. Dahinter lag dann schon unser Tagesziel, der Yachthaven von Sleeuwijk Yachting https://www.sleeuwijkyachting.nl/, einem grösseren Bootsmakler mit einigen netten Schiffchen im Verkaufshafen. Der freundliche Hafenmeister empfahl uns zwar das hafeneigene Restaurant, aber man hatte leider keinen Tisch für uns, so ganz ohne Reservierung...

Naja, leicht verärgert führte uns eine kleine Radtour dann noch in die Ortschaft Sleeuwijk, wo uns ein gestresster Italiener kurz vor Feierabend noch eine Mahlzeit servierte. Den Wein dazu genossen wir dann aber auf dem Boot, damit der arme Mann endlich seine Trattoria abschliessen konnte.

Mit Blick auf eine grüne Wiese mit Pferdchen darauf gönnten wir uns also noch ein Gläschen Roten aus dem Bordweinkeller und liessen den Tag zufrieden ausklingen.

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Geändert von Käptn Bob (23.08.2022 um 19:35 Uhr)
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Alt 23.08.2022, 21:11
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RobG_NL RobG_NL ist offline
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Können Sie sehen, ob die Stille Wille noch da ist?
Es sollte direkt neben dir sein.

Schade, dass ich nicht da bin, sonst hätten wir ein Bier trinken können

Viel Spaß und grüß Leo (Hafenmeister)

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Rob

Der Fliegenden Holländer
Verdrängt 11 Tonnen Wasser mit 1x84Ps, auch auf der Rhein zur Berg

Geändert von RobG_NL (23.08.2022 um 21:34 Uhr)
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  #6  
Alt 24.08.2022, 01:02
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Käpt'n Rook Käpt'n Rook ist offline
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Wünsche euch einen super Sommertörn, macht was draus.
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Liebe Grüße von der Lahn, Roland
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  #7  
Alt 24.08.2022, 08:44
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@ Rob & Roland:

Der Bericht ist nicht tagesaktuell. Wir sind inzwischen wieder zurück...


Hafenmeister Leo habe ich kennengelernt. Ein sehr netter Kerl.
Hat mir auch eine Karte vom Biesbosch geliehen.

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Wolfgang
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  #8  
Alt 30.08.2022, 19:34
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Standard Durch den Biesbosch: Von Sleeuwijk nach Drimmelen

Wir hatten gut geschlafen im ruhigen Yachthafen von Sleeuwijk Yachting.
Es war mittlerweile Montag, der 04.07.2022 und dem Skipper fiel ein, dass sein Kartenmaterial für die Fahrt nach Zeeland noch nicht komplett war. Es gibt zwar ein Tablet auf dem Boot, auf dem NavShip läuft, aber als Traditionalist bevorzuge ich die ausfallsicheren Karten vom ANWB, dem niederländischen Pendant zum deutschen ADAC.

So fehlten zum Beispiel noch Karten vom "Zeuwse Delta" und eben vom Biesbosch, durch den wir heute fahren wollten. Es könnte also nicht schaden,
sich mal langsam nach diesen Karten umzuschauen.

Hurtigen Schenkels sauste also der Skipper mit seinem Klapprad über die grosse Merwedebrücke nach Gorinchem, fand dort auch schnell den ANWB- Laden und darin auch die Karte vom Delta. Allerdings gab es dort keine Biesbosch- Karte.

Die freundliche ANWB- Dame tröstete mich, bereits am Mittwoch käme eine neue Lieferung Karten, aber wir wollten schliesslich heute noch weiterfahren, also schnell zurück zum Boot. Dann musste halt die "Waterkaart Nederland" ausreichen.

Doch während ich noch schnell an der Hafentankstelle etwas Diesel bunkerte, riet Leo, der freundliche Hafenmeister, dringend davon ab, ohne eine detaillierte Karte durch den Biesbosch zu fahren. Es gäbe viele, verzweigte Fahrwasser, kleine und kleinste Kanäle, viele Wasserpflanzen und überhaupt sei der Wasserstand sehr niedrig. Vor meinem geistigen Auge sah ich uns schon in einem winzigen Rinnsal fernab von jeder Zivilisation im Kraut festgefahren, jämmerlich verhungernd und erst nach Jahrzehnten würden unserere Skelette zufällig auf dem verlassenen Geisterboot gefunden.

Also doch besser mit Karte fahren. Leo sprach von einem Bunkerboot an der Biesboschschleuse, wo es Karten gäbe, doch er wäre lange nicht dort gewesen und wusste nicht, ob dort heute jemand anwesend wäre. Ich fragte ihn, ob er mir eine Karte leihen könnte, was er dann auch tat. Das Teil war zwar schon etwas älter, aber sicherlich besser als nichts. Ich versprach, sie umgehend zurück zu schicken und wir legten dann endlich ab.

Wir fuhren ein Stück auf der Beneden Merwede, einer mächtigen Wasserstrasse mit reichlich Beruflerverkehr und ordendlich Welle. Kurz hinter Werkendam zweigte dann aber schon der Kanal zur Biesboschschleuse ab und die Fahrt wurde wieder ruhiger.

Kurz vor der Schleuse lag auch das Bunkerschiff und wir legten dort an und fragten nach Karten. Die gäbe es beim Schiffsausrüster ein Stück die Strasse hinauf, informierte uns der nette Bunkerschiffkapitän. Das Boot durfte kurz hier liegen bleiben und ich flitze los. Der Schiffsausrüster war sehr gut sortiert und ich hätte hier stundenlang stöbern können...

Aber die Zeit drängte, schnell die fehlenden Karten gekauft und zurück zum Boot. Hätte ich mir die Radtour nach Gorinchem auch sparen können. Mittlerweile wartete auch ein Stangenboot vor der Schleuse, die sich öffnete und uns einliess.

Der Hub war nicht der Rede wert und wir fanden uns ruckzuck auf der anderen Seite wieder. Hier erwarte uns uns genau das Gegenteil von der breiten, trubeligen Merwede: Ein ruhiges, schmales Fahrwasser mit reichllich grüner Umgebung: der wunderschöne Biesbosch.

Ich fand, ein Stangenboot mit seinem grösseren Tiefgang war ein idealer Tiefenmesser und hielt mich während der Fahrt hinter dem Segelkollegen.

Dank unserer neu gekauften Karte manövrierten wir problemlos durch das
faszinierende Naturparadies und erreichten die Amer, den Unterlauf der Maas. In Drimmelen legten wir im grossen Biesboschhafen an. ein Hafen mit allen Extras und ein Mitglied der "Seven Sisters" einem Hafenverbund mit sieben Häfen. Unser Liegeplatz war sehr nett, allerdiings sah unser Boot ob der viel grösseren Nachbarn recht unscheinbar aus.

Fortsetzung folgt.
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Standard Hafentag im Jachthaven Biesbosch in Drimmelen

Nach einer interessanten Fahrt durch den Biesbosch hatten wir unser Tagesziel erreicht, den relativ grossen "Jachthaven Biesbosch".

https://www.jachthavenbiesbosch.nl/

Wir hatten einen günstigen Liegeplatz ergattert, mit einem kurzen Weg zum blitzsauberen Sanitärgebäude. Das benutzte ausser uns auch irgendwie niemand, auf den Booten um uns herum war niemand zu sehen. Vielleicht lag es daran, dass die Niederländer noch keine Ferien hatten. Die grosse Kibbelingbude und die Kneipenterrasse am Hafeneingang waren auch noch geschlossen und machten wahrscheinlich erst am Wochenende auf.

Das 20m- Schiff gegenüber unserem Liegeplatz wirkte auch recht verlassen, aber am Morgen war der Eigner kurz zu sehen, wohl auf dem Weg ins Büro. Nachmittags kehrte er dann zurück und verschwand auf seinem Boot.

Die Regierung hatte beschlossen, hier einen Hafentag einzulegen und beim Einchecken gleich für zwei Tage gebucht. Der Hafen war sehr komplett ausgestattet. Neben gewaltig vielen Liegeplätzen gab es ein Hotel und einen Campingplatz. Mehrere Restaurants, eine Tankstelle und ein Supermarkt vervollständigten das Angebot. Alles machte einen sehr guten, gepflegten Eindruck und das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit.

Wir waren am 04.07. angekommen und verbrachten auch den Dienstag, den 05.07. hier.
Eine Radtour führte uns bei bestem Wetter nach Oosterhout. Dort gaben wir in einer Postfiliale einen Brief an Leo, den freundlichen Hafenmeister aus Sleeuwijk auf. Wir schickten ihm seine Biesbosch- Karte zurück, die er uns geliehen hatte. Als kleine Zugabe legte ich noch eine aktuelle Version dazu, da seine Karte schon recht alt war.

Unterwegs passierten wir den Schietberg mit einer kleinen Kanone. Davon sollten wir auf unserer Zeeland- Reise noch einige mehr zu sehen bekommen. Offenbar mochten es die Niederländer sehr, bestimmte Orte und Plätze mit Kanonen zu schmücken...

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Standard Etwas Biesbosch, etwas Amer und Hollands Diep: Von Drimmelen nach Willemstad

Am Mittwoch den 06.07. verliessen wir den grossflächigen Biesboschhafen und fuhren zunächst durch den Biesbosch weiter gen Zeeland. "Nordergat van de Plomp" ist der wohlklingende Name dieses Ausläufers des Naturreservats.

Wir hielten dort stets Ausschau nach den berühmten Biesbosch- Bibern, die hier herumpaddeln sollten, sahen aber keine... Dafür war das Wasser sehr ruhig und nahezu unbewegt. Ein Stück weiter flossen Amer und die "Beneden Merwede" zusammen und der Beruflerverkehr wurde schlagartig dichter.

Wir fuhren nun auf dem "Hollands Diep", einer der am stärksten befahrenen
Wasserstrassen Europas. Das ist hier die Autobahn für grosse und grösste Berufsschiffe auf dem Weg nach Antwerpen und Rotterdam. Auch die Raffinerien von Moerdijk, die vor uns lagen, sind ein beliebtes Ziel der Berufsschiffer. Dazu kommt, dass der Teil des Hollands Diep direkt vor den Raffinerien, das "Zuidhollandse Diep" für die Sportschiffahrt gesperrt ist.

Aber im Wassersportparadies der Niederlande hatte man natürlich eine prima Lösung gefunden, die für alle Verkehrsteilnehmer sehr praktisch ist:
Auf der ultrabreiten Wasserstrasse (ca. 800 m breit) hatte man einfach mit den "Recreatietonnen" eine zusätzliche Fahrspur für die Sportschiffahrt geschaffen. Die gestreiften Tonnen neben dem eigentlichen Fahrwasser markierten die 2 m- Linie, also eine ausreichende Tiefe. Zwischen diesen Tonnen und den eigentlichen Fahrwassertonnen war reichlich Platz um ungehindert fahren zu können.

So hielten wir entspannt auf die gewaltigen Brücken von Moerdijk zu, an denen Schilder mit der Aufschrift "Sport" narrensicher die Abteilung auswies, wo der Privatfahrer passieren sollte.

Wir fuhren an Strijensas vorbei und befanden uns damit in der Provinz Südholland, während die andere Seite des Fahrwassers zu Nordbrabant gehört. Weiter ging es auf dem Hollands Diep bis nach Willemstad, wo wir im Hafen "De Batterij" anlegten. Ein typischer Stangenboothafen übrigens, in dem man beim Anlegen von den beiden Pfosten, die die Fingerstege ersetzen, zwei Leinen pflücken muss, um das Boot vorne festzumachen.

Wie immer schimpfte die Regierung wie ein Rohrspatz über dieses Prinzip,
obwohl wir das Manöver mittlerweile ganz gut beherrschten.

Bei einem kleinen Rundgang durch Willemstad sahen wir dann tatsächlich auch einen Biesbosch- Biber, der gemütlich durch das Hafenbecken vom Stadthafen schwamm. Das Foto ist leider unscharf, sorry...

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Alt 13.09.2022, 18:46
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Standard Durch Volkerak und Krammer nach Bruinisse

Wir lagen also im netten Stangenboothafen von Willemstad https://jachthavendebatterij.nl/ und hatten uns das kleine Festungsstädtchen angeschaut. Am nächsten Tag sollte es regnen und wir beschlossen daher, einen weiteren Hafentag einzulegen.

Die mächtige Volkerakschleuse lag vor uns. Wir hatten einigen Respekt vor dieser Riesenschleuse, durch die Tag und Nacht die Berufsschifffahrt quasi im Minutentakt fuhr. Wir fuhren also zunächst einmal mit den Bordfahrrädern dahin. um uns die Sache einmal anzuschauen. Es gibt dort zwei riesige Schleusenkammern für die Berufsschifffahrt und eine etwas kleinere Yachtschleuse für die Sportschifffahrt. Die ist aber immer noch so gross, dass ca. 80 Sportboote hineinpassen...

Wir wussten nun also, wo wir durchfahren konnten und kehrten nach Willemstad zurück. Die Regierung hatte dort nämlich den "Watersportwinkel Yachting Willemstad" entdeckt und musste dort unbedingt nach maritimer Kleidung schauen. Da es auch Zubehör und alle möglichen Bootsaccecoires gab, ging ich mit und schaute mich um. Natürlich fanden sich einige Kleinigkeiten, die man unbedingt noch braucht, und auch die Regierung konnte ihr bescheidenenes Kleidungsportfolio etwas aufstocken.
Auf dem Rückweg zum Hafen schauten wir uns noch die Reste der alten Festung an. Für meinen Geschmack jetzt nicht sooo spektakulär.

Da der Regen sich auch schon wieder verzogen hatte, erkundeten wir noch ein wenig die weitere Umgebung und fuhren nach Dinteloord mit seinem netten kleinen Stadthafen. Zurück in Willemstad entdeckte ich am Stadthafen einen vielversprechenden Imbisswagen und beschloss, die Qualität des dortigen Gehaktbals zu überprüfen. Ich hatte mir vorgenommen, den besten Gehaktbal der Niederlande zu finden und was mir hier vorgesetzt wurde, war in der Tat ganz ordentlich. Es handelte sich um einen wohl selbst hergestellten Gehaktbal, der in einem sehr schmackhaften Jus erwärmt wurde. Der schaffte es in meiner Rangliste problemlos unter die Top- 5, was ich dem Cafetaria- Baas auch sagte. Der freute sich augenscheinlich über das Lob.

Wir verbrachten eine ruhige Nacht im Jachthaven "De Batterij" und legten am nächsten Tag, mittlerweile der 08.07., nach einem üppigen Urlaubsfrühstück ab um mit der Volkerakschleuse die erste Schleuse unserer heutigen Tagesetappe zu meistern. Vor der Yachtschleuse gab es einen grossen Schwimmsteg, an dem bereits einige Sportboote aller Art warteten.
Wir hatten kaum festgemacht, als sich auch schon die Schleusentore öffneten und es hiess, wir können alle hineinfahren.

Die Schleusung ging relativ schnell, und wir fanden uns auf der anderen Seite des riesigen Schleusenkomplexes wieder. Auf dem Volkerak mit seinem herrlichen blauen Wasser ging es nun weiter Zeeland entgegen.

Dann hatten wir auch schon die nächste Schleuse erreicht und fuhren nach kurzer Wartezeit in die Jachtschleuse der Krammerschleuse ein. Die war etwas kleiner als die vorherige am Volkerak und auch hier fanden wir uns recht zügig auf der anderen Seite wieder.

Ein kleines Stüch nur zu fahren und wir hatten mit der Grevelingensluis nun die dritte und letzte Schleuse dieses Tages erreicht. Wieder mussten wir nur kurz warten und konnten in die Kammer fahren. In einer Pollernische hatten sich mit Filzstift ein paar Crews verewigt und ich fügte eine kleine Notiz hinzu, dass auch Stella heute hier war...

Als die Schleuse sich öffnete waren wir nun auf dem Grevelingenmeer angekommen und hatten damit das schöne Zeeland erreicht.

Im Yachthafen von Bruinisse legten wir an.

Fortsetzung folgt.
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Standard Auf dem Grevelingen (-Meer) von Bruinisse nach Scharendijke

Yo, da waren wir nun tatsächlich im schönen Zeeland angekommen und kreuzten auf dem wunderschönen Grevelingenmeer (oder auch nur kurz: "Grevelingen"). Man könne an einem Tag ins Delta fahren, hatten wir (von Matthias) gehört... Nun ja, wir waren nach exakt einer Woche in Bruinisse angekommen. Aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel und so eine entspannte Anreise mit Hafentagen und spätem Ablegen (weil das Frühstück ja gebührend genossen werden will) hat auch sein Gutes.

Wir lagen nun also im Jachthaven von Bruinisse (https://www.port-adhoc.com/nl/onze-havens/jachthaven-bruinisse/), wieder einem sehr grossen Hafen mit 1000 Liegeplätzen und allen Einrichtungen, die man sich vorstellen kann, inklusive 50- Tonnen- Bootslift, Restaurant, Tankstelle und Musik in den Sanitärräumen. Bevölkert wurde der Hafen hauptsächlich von Seglern im Rentenalter, die überwiegend recht gelangweilt wirkten.

Wir klappten wie immer die Bordfahrräder auseinander und schauten uns das Muscheldorf Bruinisse an. Hier stand wirklich alles im Zeichen der Muschel, wie eine riesige (künstliche) Miesmuschel eindrucksvoll bewies.

Aber nicht nur Miesmuscheln, sondern auch Austern gab es hier in Massen.
Bei Niedrigwasser konnte man die einfach so aufsammeln!
Es ist sogar gesetzlich geregelt, dass jederman pro Tag und pro Person 10 kg Meeresfrüchte kostenlos sammeln darf. Matthias hatte Zeeland als "das Paradies" bezeichnet, langsam erkannte ich dass das wohl stimmen könnte... Austern für umme, das hatte ich noch nicht erlebt, musste man nur den Cremant dazu selber kaufen.

Und selbst das Sammeln blieb uns erspart, ein paar junge Leute hatten mit einem Gabelstapler einen riesigen Kübel zum Strand gebracht und den mit Austern gefüllt. Davon schenkten sie uns eine Tüte voll zum Probieren.
Also schnell zurück zum Hafen und die Beute kurz abgewaschen. Auf dem Boot fand sich ein stabiles Messer und ruckzuck hatte der Skipper die Austern geknackt und auf einem Teller angerichtet. Pfeffer und Zitrone fanden sich ebenfalls an Bord und der Schmaus war perfekt.

Und tatsächlich: Austern, die gerade mal eine halbe Stunde aus dem Wasser waren, schmecken grossartig! Ein Gläschen Cremant aus dem Bordweinkeller rundete den Genuss ab. Hier konnte man es aushalten... Die Dinger wuchsen selbst im Hafen an den Schwimmkörpern der Stege, unglaublich...

Am nächsten Tag (mittlerweile Samstag, der 09.07.2022) beschlossen wir, den etwas sterilen Riesenhafen zu verlassen und noch ein Stück weiter Richtung Nordsee zu fahren. Also kurz noch den Tank mit etwas Diesel aufgefüllt und weiter ging es auf dem Grevelingen mit seinem herrlich klaren Wasser. Wir folgten den gut betonnten Fahrwasser die Küste entlang an Sirjansland und Dreischor vorbei. Es war recht windig und der Grevelingen unterhielt uns mit etwas Welle, aber das machte bei dem sonst guten Wetter einfach nur Spass.

Wir passierten einige der künstlich angelegten Inseln wie "Veermansplaat", "Stampersplaat" und "Dwars in den Weg", fuhren vorbei an Brouwershaven und Den Osse und erreichten den Hafen von Scharendijke, wo wir anlegten.
Ein sehr freundlicher Hafenmeister in einem blütenweissen Uniformhemd wies uns einen schönen Liegeplatz zu. Hier fühlten wir uns auf Anhieb sehr wohl. Wir fanden noch ein nettes Restaurant im Ort und liessen uns die guten "Zeuwse Mosselen" schmecken.

Fortsetzung folgt.
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Standard Scharendijke am Grevelingenmeer

Wir hatten den Hafen von Scharendijke https://www.jachthavenscharendijke.nl/ erreicht und es gefiel uns hier auf Anhieb sehr gut. Der Hafen ist von grünen Deichen umgeben und daher recht gut geschützt. Der Hafenmeister ist megafreundlich und hat uns einen Liegeplatz nahe an einem fast neuen, modernen Sanitärgebäude zugewiesen.

Der Hafen ist nicht so gross wie beispielsweise der in Bruinisse und nicht so steril. Trotzdem gibt es eine Werft mit Bootslift und auch alle sonstigen nötigen Versorgungseinrichtungen. Es ist ein Vereinshafen mit nur wenigen Passantenplätzen und daher weniger kommerziell aufgestellt.

Und das Highlight: Am Rande des Hafens steht wie eine fliegende Untertasse auf Stelzen das Restaurant "Da Roberto" https://www.da-roberto-trattoria.nl/about/. Der Chef kommt von Sardinien und kocht nach Art seiner Heimat grossartige Qualität zu für die Niederlande absurd günstigen Preisen.

Also schon einmal wunderbare Rahmenbedingungen. Dazu kommt die Lage des Hafens direkt am Brouwersdam und damit an der Nordsee. Über den Damm gelangt man mit dem Rad schnell nach Port Zelande mit seiner Hafenanlage, die an das französische Port Grimaux erinnert. Auf der anderen Seite liegt in gerade einmal drei Kilometern Entfernung das Dorf Renesse mit seinen, für mich schönsten Stränden der Niederlande.

Also die perfekte Basis, um die Insel Schouwen- Duiveland mit dem Fahrrad zu erkunden. Die Regierung entschied daher, diesen Hafen zum Regierungssitz zu erklären und erstmal hier zu bleiben. Meine zarten Einwände, dass wir doch eigentlich weiter zum Verse Meer fahren wollten, wurden abgeschmettert. Da könnte man ja immer noch mal hinfahren...

Sprachs und suchte den netten uniformierten Hafenmeister auf, um über die Konditionen eines längeren Aufenthalts zu verhandeln. Der zeigte sich erfreut, dass es uns hier so gut gefiel, gewährte einen grosszügigen Rabatt und gab die Zusage, dass wir auch länger bleiben könnten, aber wohl einmal den Liegeplatz wechseln müssten.

Als das alles geklärt war, bestiegen wir unsere Bordfahrräder und schauten uns das hübsche Dorf Scharendijke an. Danach radelten wir Richtung Nordsee, die gleich nebenan liegt und besuchten den Strand von Renesse. Das alles bei bestem sonnigen Wetter. Zeeland empfing uns mit seiner schönsten Seite.

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Standard Vom Basislager Scharendijke aus wird Zeeland erkundet

Wir hatten uns also im schönen Jachthafen von Scharendijke häuslich eingerichtet. Direkt an "unserem" Steg lag das neueste und modernste Sanitärgebäude des Hafens. Die Anlage machte einen sehr gepflegten Eindruck.

Unser Plan sah nun vor, per Rad die schönsten Ecken der Insel Schouwen- Duiveland zu erkunden. Wir begannen mit einer Tour über den Brouwersdam nach Port Zelande. Dort gibt es es einen netten, recht grossen Hafen, der wohl zur Feriensiedlung Center Parcs Port Zelande gehört. Das alles ist im Stil des französischen Port Grimaux gehalten, schon etwas älter aber nett und gepflegt.

Auf dem Brouwersdam fährt auch ein nostalgischer Dampfzug, auf den Rob netterweise im Planungsthread hingewiesen hatte. Blöderweise war der aber nirgendwo zu sehen...

An den freien Anlegestellen auf dem Grevelingen herrschte munterer Betrieb. Mittlerweile hatten auch die Niederländer Ferien und die Ferienregion Zeeland füllte sich zusehends mit Touristen aller Art.

Vom Brouwersdam aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Nordsee auf der einen und das Grevelingenmeer auf der anderen Seite. Ein zum Food- Truck umgebauter Doppeldecker-Bus lud zu diversen Snack- Spezialitäten ein. Kurz dahinter waren ausgedehnte Muschelbänke zu sehen.

An einer Sliprampe sahen wir einen der urigen russischen Buchanka- Allrad- Camper, der gerade ein hübsches, klassisches Sportboot slippte.

Wir fuhren noch weiter bis Ouddorp, wo ich den schlechtesten Gehaktbal meiner Testreihe erhielt: absolut totfrittiert und steinhart hat dieses Exemplar keine Chance in die Wertung zu kommen...

Nach diesem kulinarischen Flop ging es zurück über den Brouwersdam nach Scharendijke in unseren gemütlichen Hafen.

Auf der Nordsee-Seite konnte man mur dem Auto bis direkt ans Wasser fahren. Viele originelle ältere Wohnmobile und andere witzige Autos standen dort und verbreiteten einen Hauch von Daytona- Beach- Flair.

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