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  #21  
Alt 23.05.2020, 20:45
skibo skibo ist gerade online
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Der TE hat Angst ein 8m Boot mit nur einem Helfer anzulegen!

Er sollte seinen Bootführerschein und am besten den vom Auto auch zurückgeben.

Er hat kein Gefühl für`s Wasser
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Gruß Klaus
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  #22  
Alt 23.05.2020, 20:54
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Zitat:
Zitat von skibo Beitrag anzeigen
Wenn ich das so lese, verstehe ich wieso es eine Einparkhilfe für Autos inzwischen gibt und warum neuere Führerscheininhaber eine extra Prüfung für Anhängerbetrieb brauchen.

Ja, ich bin zynisch, aber mit 13/14 Jahren habe ich den Kosar meines Vaters immer sicher ohne Schäden alleine zurück an den Steg gebracht. Ohne Motor und Bugstrahlruder. Nur mit Wind!!!. Ok, die Fok hatte ich vorher eingerollt. Habe damals gedacht, daß es da Motorbootfahrer einfacher haben.

Scheinbar habe ich mich getäuscht. Die vielen Hebel auf einem Motorboot können schon verwirren.
Da gibbet welche, die sind Naturtalente, beim Autofahren genauso wie beim Bööötchen-Rumgurken. Dann gibbet die, die es recht schnell drauf haben und einige, die lange und oft üben müssen. Und gaaaaanz viele irgendwo dazwischen.

Ab 6-7m Bootlänge kommt den meisten jeder Meter mehr gewaltig vor. Ist ja auch normal, denn es nimmt ja nicht nur die Länge zu, sondern auch die Breite und vor allem die Masse.

So mancher lernt beim SBF/Binnen ebenso wie beim SBF/See auf einem Böööötchen, dass den Namen Ausbildungsboot nicht verdient - und nur um die Prüfung zu schaffen bedarf es bei einigen Prüfungsausschüssen keiner Leinenarbeit - also wird sie auch nicht überall gelernt/geübt.

Dann fährt man die Prüfung auf einem 4Meter-Schlauchi mit 15,00001 PS, evtl. sogar mit Pinne besteht mit ach und krach (O-Ton "Knoten kann ich nur im Sitzen" (Prüfer dann setzten Sie sich doch) - Boot beim Anlegen auf Grund gesetzt (Prüfer - "naja - irgendwie ist er ja an den Steg gekommen"). Anschließend darf man dann Boot bis 20m fahren.

Also liebe Anfänger fragt - und vor allen Dingen übt behutsam und langsam.

Von Heeg aus bieten sich die Inseln im Heeger Meer dafür bestens an.

Bis denne, Rainer
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  #23  
Alt 23.05.2020, 20:57
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Zitat:
Zitat von skibo Beitrag anzeigen
Der TE hat Angst ein 8m Boot mit nur einem Helfer anzulegen!

Er sollte seinen Bootführerschein und am besten den vom Auto auch zurückgeben.

Er hat kein Gefühl für`s Wasser
Man kann auch Menschen im Forum vergraulen.....

findet der Rainer
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  #24  
Alt 23.05.2020, 21:42
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Zitat:
Zitat von skibo Beitrag anzeigen
Der TE hat Angst ein 8m Boot mit nur einem Helfer anzulegen!

Er sollte seinen Bootführerschein und am besten den vom Auto auch zurückgeben.

Er hat kein Gefühl für`s Wasser
Klaus, Dein Kommentar ist sowas von überflüssig …
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Grüße aus Regensburg
Holger
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  #25  
Alt 23.05.2020, 22:05
Verbraucheranwalt Verbraucheranwalt ist offline
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1 Helfer UND Bugstrahlruder ist doch eher Entspannung als Streß.

Aber ich würde nie ne Leine irgendwo an ner Stange fest machen die dafür nicht gedacht ist.

Im Zweifel kommt es aber darauf an wo man anlegen will.

In der Box:

Wie in der Fahrschule gelernt, vorwärts langsam rein fahren, Fender runter - auf beiden Seiten (nachdem man durch die Pfähle ist). Wenn man sich genau zwischen den Achterdalben, d.h. den zwei Pfählen wo man zwischendurch fährt, befindet, steht der Helfer bereit und legt in der Mitte des Bootes stehend die Leine welche hinten auf der Luf Seite fest gemacht ist um den Pfahl. Das ist schon mal die 3/4 Miete Diese Leine übergibt er dem Steuermann der diese im Zweifel irgendwo fest machen kann. Passieren kann dann erst mal nicht mehr viel. Das gleiche macht er mit der Leine auf der anderen Seite.

Helfer steht danach vorne mit Leine parat und sagt LAUT und Deutlich an wie weit noch. Wenn es sicher ist springt er mit Leine, die er vorher belegt (am Boot fest gemacht hat) an Land und macht die im Idealfall an der Lufseite fest.

Manöver eigentlich fertig. Zur Sicherheit noch vorne auf der anderen Seite fest machen.

Macht man seitlich am Steg fest Fender runter, auf den Steg zu fahren, kurz vor dem Steg voll einschlagen und einmal kurzer Gasstoß. Dann steht das Boot mehr oder weniger perfekt parallel zum Steg. Helfer steht vorne oder in der Mitte, Leine am Boot vorne belegt, außen um die Reling rumgeführt und ist bereit an Land zu springen.

Der Steuermann kann mit dem Bugstrahlruder das Boot näher zum Steeg bringen. Oder wenn der Wind entsprechend weht einfach mal bissel warten und nur vor und zurück.

Wenn das Boot vorne fest ist, dann wirft der Steuermann die hintere Leine rüber und die wird ebenfalls fest gemacht.

Wichtig dabei: Es muss nicht perfekt sein sondern schnell gehen. Lieber die vordere Leine einfach paar mal um den Poller werfen und schnell die hintere Leine ebenfalls belegen als zu lange zu brauchen.

Und hier der ultimative Geheimtipp:

In den Niederlanden gibt es meist einen großen Meldesteiger. Dort ist meist sehr viel Platz und er ist eigentlich immer gut anzufahren. Dort macht man das Boot erst mal fest und geht dann zum Hafenmeister. Wenn er einem eine Box zuteilt, dann sucht man sich noch 1-2 zusätzliche Helfer die gerade greifbar sind.

Das ist in meinen Augen völlig legitim und ich habe noch nie erlebt dass einer abgelehnt hat oder auch nur eine dumme Bemerkung gemacht hat.

Jeder weißt dass das anlegen nicht immer einfach ist und jedem ist auch lieber dass Du dir einen Helfer suchst anstatt ein fremdes Boot zu beschädigen.

Und letztendlich sitzen abends die meisten eh nur blöd auf ihren Booten rum und sind über etwas Abwechslung gar nicht böse


Gruß
Chris
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  #26  
Alt 23.05.2020, 22:09
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Das beste ist: Sich eine ruhige Ecke ohne Wind und Strömung (und vor allem ohne sog. fachkundige Zuschauer) suchen und einfach probieren. Da merkt man schon, was geht und was nicht - und man bekommt ein Gefühl fürs Boot.
Und immer schön langsam, dann geht auch nichts kaputt
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Gruß
Ewald
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  #27  
Alt 23.05.2020, 22:18
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Beni Beni ist offline
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Danke! Ich bin ja mit dem Boot schon ne Woche gefahren (letzten Sommer), in aller Ruhe geübt hab ich auch schon am Kanal, am leichtesten ist an Backbord anzulegen mit Hilfe des Radeffekts. Geht ja aber nicht immer. Wenn man nicht gerade schon um 16 Uhr irgendwo festmachen will sind die Lücken bei den Liegeplätzen in den netten Wassersport-Orten in Friesland eben leider nicht mehr "mindestens 2 Bootslängen" groß - und die anderen Skipper mit jahrzehntelanger Erfahrung, die einem beim Anlegen zuschauen machen mich zusätzlich nervös.

Naja, zum Üben mach ich's ja - eigentlich war über den 1. Mai ein Trainingswochenende von der Segel- und Motorbootschule aus geplant, ist aber wg Corona ausgefallen.

LG Beni
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  #28  
Alt 23.05.2020, 22:21
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Beni Beni ist offline
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Zitat:
Zitat von skibo Beitrag anzeigen
Der TE hat Angst ein 8m Boot mit nur einem Helfer anzulegen!

Er sollte seinen Bootführerschein und am besten den vom Auto auch zurückgeben.

Er hat kein Gefühl für`s Wasser

Vielen Dank, ich bin übrigens ne sie, für weitere nette Ratschläge. Und woher weißt du überhaupt wie ich Auto fahre, @skibo?

Danke an alle anderen, die mir nicht das Gefühl geben, ein total blöder unerwünschter Dummy zu sein OBWOHL ich ein Neuling bin. Ihr seid supernett!

Geändert von Beni (23.05.2020 um 22:30 Uhr) Grund: Ergänzung
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  #29  
Alt 23.05.2020, 22:29
Flipperskipper Flipperskipper ist offline
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Zitat:
Zitat von Beni Beitrag anzeigen
und die anderen Skipper mit jahrzehntelanger Erfahrung, die einem beim Anlegen zuschauen machen mich zusätzlich nervös.

Lass dich nicht nervös machen. Gerade die Ruhe beeindruckt.

Die größte Belustigung für diejenigen ist natürlich, wenn ein einer aufgeregt mit einer nicht belegten Leine an Land springt.
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Gruß Werner
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  #30  
Alt 23.05.2020, 23:07
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Noch besser ist es, wenn jemand aus 2m Entfernung mit Leine an Land springt, die aber zu kurz belegt ist und er krampfhaft festhält
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Gruß
Ewald
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  #31  
Alt 23.05.2020, 23:39
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Schon so viele gute und gut gemeinte Ratschläge!
Beim Anlegen gibt es ja viele verschiedene Situationen. Für jede denkbare Konstellation könnte man passende Tipps geben. M.M.n. das Wichtigste: Gute Vorbereitung, immer mit der Ruhe und schön langsam ranfahren. (Ist leicht gesagt, weiß ich, denn bei viel Wind und/oder viel Strom passt das auch nicht immer).
Ich fahre auch meist allein, früher mit 12m/9T Stahlverdränger, heute mit 8,5 m/2,5T Yoghurtbecher. Jeweils mit Einbau-Diesel und Festpropeller.

Ich nehme jetzt mal nur den einfachsten Fall: Anlegen am Seitensteg.

Also, immer gegen Wind und Strom dürfte ja bekannt sein. Wenn viel Platz und Schoko-Seite geht: schräg ranfahren, dann mit Rückwärts unter Ausnutzung des Radeffekts ran an den Steg. Evtl mit Bugstrahler korrigieren. Immer nur kurze Stöße!
Erst wenn das Boot nah genug am Steg liegt UND keine Fahrt mehr macht, schickste deinen Festmacher mit den beiden Leinen an Land (wurde ja schon geagt). Geht aber auch erstmal nur mit einer Leine; wenn das Boot dran liegt, kann er sich ja die zweite (vorbereitetete!) Leine schnappen.

Und wenn nicht "Schokoladenseite? Im Prinzip ähnlich, nur den Radeffekt kann man nicht nutzen.
Dann musste eben mit Ruder Hart zur Wasserseite gelegt und kurzen Voraus-Gasstößen das Heck ranbringen.
So mache ich das immer, auch wenn ich allein fahre. Geht ohne Probleme.

Wenn die "Parklücke" etwas enger ist, sollte man mit dem schräg ranfahren etwas vorsichtig sein, da kann man sich leicht mal verschätzen, besonders wenn noch Strom geht. Ich mache es dann lieber so: Ich fahre erstmal parallel zum Steg vor die Lücke, dann schaue ich (oder lasse mir ansagen) ob's passt. Dann bewege ich das Boot quer ran an den Steg. Traversieren nennt man das. Das geht ganz gut auch "nur" mit Bugstrahl und Maschine, mit kurzen Gasstößen bei zur Wasserseite gelegtem Hartruder. Das funktioniert auch ohne "Schokoladenseite". Einfach mal probieren, du wirst sehen, das ist ganz easy. Du wirst sehen, wie feinfühlig man auch mit einer groben Dieselmaschine und Festpropeller das Boot beinah zentimetergenau an seine Position bringen kann.
Ist alles kein Hexenwerk, bisschen Überlegen und gesunder Menschenverstand reicht!

Gutes Gelingen und Viel Spaß dabei!
Erfolgserlebnisse tragen zur guten Laune bei.
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“I don’t feel very much like Pooh today," said Pooh.
Gruß Volker

Geändert von Puuh (23.05.2020 um 23:57 Uhr)
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  #32  
Alt 23.05.2020, 23:45
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EMUGurke EMUGurke ist offline
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Hi,
eigentlich sollte das beim Führerschein geübt worden sein. Zumindest in der praktischen Prüfung wurde das (bei uns) mal abgefragt.

Zur Erinnerung:
Das Boot im Winkel von ca. 20° oder 30° (also ziemlich spitz) Richtung Steg oder Anleger lenken. Kurz bevor der Bug den Steg berührt das Steuer komplett Richtung Steg drehen und den Rückwärtsgang einlegen.
Das hat dann zwei Effekte:
1. Der Bug bleibt da wo er ist und das Heck zieht zum Steg bis das Boot parallel neben dem Steg liegt
2. Es wird gleichzeitig aufgestoppt - also angehalten.

Wenn man noch eine Hilfsperson hat, macht es Sinn vorn eine Leine am Steg zu befestigen, über einen Poller, eine Klampe am Steg werfen oder was immer grad da ist. Dann ist das schon so gut wie erledigt. Seit dann stramm halten und wie oben geschrieben: Rückwärtsgang rein, Ruder komplett zum Steg einschlagen und fertig.
Und immer ein Blick auf den Wind haben. Wenn er von der falschen Seite weht, drückt der Dich schnell wieder vom Steg weg. Notfalls einfach nochmal anfahren - das ist ja keine Schande.

Bischen Übung braucht natürlich jeder Vorgehensweise - also keine Angst. Spätestens beim dritten mal klappt das.
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Grüße
Klausi
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  #33  
Alt 24.05.2020, 01:14
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Zitat:
Zitat von skibo Beitrag anzeigen
Der TE hat Angst ein 8m Boot mit nur einem Helfer anzulegen!

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Er hat kein Gefühl für`s Wasser
Ganz schön arrogant .....

Mir ist eine Bootskollegin die sich ihre Unsicherheit eingesteht deutlich lieber als ein arroganter Schnösel der mir im Zweifel ein Loch in sie Seite fährt, hauptsache nicht unsicher wirken.
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  #34  
Alt 24.05.2020, 01:35
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Zitat:
Zitat von Puuh Beitrag anzeigen
Wenn die "Parklücke" etwas enger ist, sollte man mit dem schräg ranfahren etwas vorsichtig sein, da kann man sich leicht mal verschätzen, besonders wenn noch Strom geht.
Ich lege am liebsten bei Strömung an, das geht dann zentimetergenau.
Dazu stelle ich mein Gas so ein, daß ich Null Fahrt über Grund habe und versetzte mich einfach seitlich.
Das funktioniert aber nur bei stärkerer Strömung, ist dann aber total easy.
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  #35  
Alt 24.05.2020, 01:50
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Zitat:
Zitat von Verbraucheranwalt Beitrag anzeigen
Aber ich würde nie ne Leine irgendwo an ner Stange fest machen die dafür nicht gedacht ist.
Die soll mein über Bord gehen verhindern und wenn sie wenige Minuten das Boot nicht am Steg hält ist es besser das entlarvt sich in dieser Situation als wenn ich mich bei Wind und Welle auf sie verlasse!
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  #36  
Alt 24.05.2020, 07:42
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Hey, es wurden schon viele sehr gute Manöverbeschreibungen gegeben. Was auch gut funktioniert, ist vorher das Boot kennen zu lernen indem du ein paar Mensch über Bord Manöver fährst. Auf einem See den Rettungsring ins Wasser und ihn wieder einfangen. Dabei versucht du so nah als möglich an den Ring heran zu kommen. 30 Minuten später hast du ein gutes Gefühl wie sich das Boot verhält.

Außerdem ist es wichtig, dass die Leinen klar liegen. Sonst steht das Leinen Personal auf dem Steg und entwirrt erstmal das Kneuel. Also gute Vorbereitung. Das aller wichtigste, vorm Manöver tief durchatmen und nicht an die Skipper im Hafen, sondern ans Manöver denken.

Eine gute Reise.
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Gruß Martin
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  #37  
Alt 24.05.2020, 09:09
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1. ruhig bleiben
2. ruhig bleiben
3. ruhig bleiben

Strömung und Wind zu Deinen Gunsten ausnutzen.
Das Manöver langsam fahren. Wie reagiert das Boot beim Aufstoppen beim Anschlag Ruder SB und BB.
Wie reagiert das BSR.
Die Leinen nicht zu stramm halten. Wenn die Bugleine zu stramm ist und der Mittelfender schon am Steg anliegt bekommst Du das Heck nicht an den Steg gedrückt sondern das Heck wird vom Steg weggedrückt.

Gruß Riccardo
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  #38  
Alt 24.05.2020, 09:29
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Zitat:
Zitat von EMUGurke Beitrag anzeigen
....Kurz bevor der Bug den Steg berührt das Steuer komplett Richtung Steg drehen und den Rückwärtsgang einlegen.
Das hat dann zwei Effekte:
Macht aber bei fester Welle nicht wirklich Sinn.

Gruß, Rainer
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  #39  
Alt 24.05.2020, 09:45
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Zitat:
Zitat von Beni Beitrag anzeigen
.....und die anderen Skipper mit jahrzehntelanger Erfahrung, die einem beim Anlegen zuschauen machen mich zusätzlich nervös.....
Da wirst Du Dich dran gewöhnen müssen. Mach es genauso - und wenn das bei Dir dann nicht der Belustigung dient kannst Du dabei auch einiges lernen.

Und wenn Dir jemand von Land aus helfen will bleib Herr (Frau) Deiner Festmacher - oft geben überforderte Besatzungen dann schnell die Verantwortung an den, der die Leinen annimmt ab. Wenn der dann nur helfen will ohne sich auszukennen kommt das nicht so gut.

Bis denne, Rainer
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  #40  
Alt 24.05.2020, 11:12
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flachzange flachzange ist offline
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Zitat:
Zitat von skibo Beitrag anzeigen
Der TE hat Angst ein 8m Boot mit nur einem Helfer anzulegen!

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Er hat kein Gefühl für`s Wasser
Sei nicht so hart …..

Den SBF gemacht zu haben, sagt doch gar nichts über die Qualität der Ausbildung aus.
Die meisten Sportbootschulen haben eine harte Wettbewerbssituation und da wird die Ausbildung aus Preisgründen eben auf das Maß eingekürzt, was unbedingt zum Bestehen der Prüfung notwendig ist.

Und damit der Prüfling schnell besteht, wird das einfachste Anlegemanöver trainiert, was machbar ist. Die Lehrer kennen doch die Prüfer und wissen was diese an Manövern zur Prüfung sehen wollen. Dazu die ganze praktische Ausbildung i.d.R. mit einem kleinen Fahrschulboot und lenkbaren Antrieb (Z oder AB), was sich einfach beherrschen lässt.

Selbst wie man ein Boot richtig festmacht, wird nicht ausreichend geübt.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass nach zwei Fahreinheiten (jeweils 1,5h pro Tag) der Lehrer meinte „Passt für SBF Binnen und See“. Die Prüfung habe ich auch beim 1. Mal bestanden.

Trotzdem habe ich mich nicht sicher gefühlt und hatte daraufhin ein ca. zweitägiges (je Tag 2,5 h Fahren, mehr macht keinen Sinn) Skippertraining bei einem Profi auf einem Boot mit reinem Wellenantrieb ohne Bugstrahler gebucht. Da sind wir im Hafen rumgekurft, haben verschiedene Manöver gefahren. Tricks fürs Wenden auf der Stelle ausprobiert. Mehrfach an- und abgelegt und nicht nur auf der Schokoladenseite. Am Ende eine Schleusenfahrt durch eine Berufsschifffahrtsschleuse mit knapp 10 m Hub. Berg und Talfahrt.
Ich habe noch nie soviel gelernt wie an diesen beiden Tagen. Seit dem traue ich mich auch alleine ohne Helfer ab- und anzulegen.

@ Beni: Ich kann Dir nur empfehlen so ein Skippertraining zu buchen. Und mit dem Lehrer vorher absprechen, auf welche Übungen Du besonderen Wert legst. Wenn Dir der Stichkanal Salzgitter nicht zu weit weg ist, könnte ich Dir eine Kontaktadresse geben, von Jemanden, der das (nebenberuflich) anbietet.

Gruß
Dirk

Geändert von flachzange (24.05.2020 um 11:18 Uhr)
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