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  #241  
Alt 03.09.2018, 19:05
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Zitat:
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Tag 57..........

Mein Gott , wie ich Dich ehrlich beneide !


War Grad im Urlaub ...10 Tage.


Havel ein Stück rauf und runter .




Viel Spass weiter . Du machst das schon völlig richtig .



Und vielen Dank für Deinen Bericht !


VG Jürgen
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  #242  
Alt 03.09.2018, 21:20
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....hab fast gedacht, das "die" einen Mast AUF Nordere Rose gesetzt haben - aber ok, er steht dahinter.
Schöne Reise ohne Zeitzwang, morgen kommste am Drogden vorbei - meine Lieblingsfeuer.
Gruß, Reinhard
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  #243  
Alt 03.09.2018, 21:21
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Tag 58 – 02.09.18 Wetter: sonnig 21 Grad, 2-3 bf aus nördlichen Richtungen
Motorstunden: 3,5
Tagesstrecke: 22 sm

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Zitat:
Zitat von "Jürgen"
Mein Gott , wie ich Dich ehrlich beneide !
Bitte glaubt mir eine Sache : Ich will euch sicher nicht neidisch machen mit meinem Bericht von so einer langen Tour. Vielmehr möchte ich gerne berichten, damit ihr die Tour oder Teile davon „nachfahren“ könnt, den Mut habt so ein Projekt anzugehen und damit ihr auch seht, dass es auf einem solchen langen Törn auch völlig normal zugeht. Da gibt es spannende Tage und weniger spannende. Das Tolle ist nur, man hat keinen Zeitdruck , sondern kann von Woche zu Woche und von Tag zu Tag planen.

Kleine Anekdoten aus Dänemark, die ein gutes Licht auf unsere dänischen Nachbarn werfen:

Wir waren in Kopenhagen in einigen Museen. Dort gibt es immer auch einen ermäßigten Tarif für „Pensionisten“ . Walter hat seinen Rentnerausweis parat, aber nie will den jemand sehen. Die Damen und Herren an den Kassen vertrauen einfach auf die gemachten Angaben.

Und gestern, ich bringe unseren Damenbesuch zur Bushaltestelle. Die Busfahrt zum Flughafen kostet 23 Kronen (ca 3,10 EUR). Zu meiner Überraschung ist der Betrag beim Busfahrer nur in bar zu zahlen, Kartenzahlung geht nicht. Die nahegelegene Bank hat keinen Geldautomaten. Ich erkläre dem Busfahrer, dass wir kein Bargeld greifbar haben. Er winkt ab und nimmt der Dame freundlich den Koffer ab. Sie darf gratis mitfahren. „No problem …“
Auf dem Rückweg überlege ich, ob ich mir sowas auch in Deutschland vorstellen könnte …

Um 11 Uhr starten wir nach einem sonntäglichen Frühstück mit O-Saft, gekochten Eiern und frischen Brötchen und Croitssants auf unsere Weiterfahrt. Unsere Kurzbesucherin hat uns bereits verlassen und nun werden wir wieder zu zweit unser Tagwerk starten.

Die Swoboda ist wie immer bereit , ein kurzer Check des Motorraums mit Sichtkontrolle, Eintrag ins Bordbuch und dann wollen wir mal starten. Der Diesel sollte noch für 10 Stunden ausreichen und so lange wollen wir heute nicht unterwegs sein.

Die Bedingungen sind perfekt zum Fahren, aber leider nur bis 14 Uhr. Dann dreht der Wind auf Ost und bringt uns mächtig Wellen von backbord. Also wollen wir das Zeitfenster nutzen und ca 22 Seemeilen bis nach Rødvig fahren. Richtig Rødvig – da waren wir schon mal. Guter Zwischenstop auf dem Weg nach Klintholm.

Raus aus dem Hafen und den Kurs auf dem Plotter gelegt. Ca 20 Seemeilen geradeaus durch die Bucht von Køge. Walter übernimmt routiniert das Steuer und macht seinen Job als Rudergänger in aller Gelassenheit. Ich kann es mir achtern auf den Polstern bequem machen und von hinten alles beobachten und so vor mich hindösen.
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Gegen 14 Uhr erreichen wir Stevens Klint und der Hafen von Rødvig kommt in Sicht. Wir steuern wieder den Yachthafen an und gehen gleich an der Tankstelle längsseits. Es gibt Blifri (Superbenzin) und Diesel zu 1,19 Kronen/Liter (= ca 1,60 EUR/Liter). Wir machen die Swoboda randvoll und tanken ganze 170 Liter (in den 220 Liter Tank). Damit sind wir für die bevorstehenden Törns gut gerüstet und sollten erst wieder in Stralsund nachtanken müssen.

Nach dem Tankstopp verlegen wir in eine Box und sind sofort gut angekommen. Alles ist uns noch bekannt, auch der Code für die Toilettentür : #4567. (es ist immer wieder nett, wie „phantasievoll“ sich die Hafenmeister solche Codes ausdenken).

Jetzt sieht es so aus: morgen am Montag sind hier 6 bf und eine Welle zwischen 1 und 1,5 m angesagt. Da fahren wir sicher nicht raus. Dienstag wird es abnehmen aber wohl noch nicht ausreichen um nach Klintholm fahren zu können. Damit läuft die weitere Törnplanung darauf hinaus, dass wir am Mittwoch in einem über 60 Seemeilen-Törn bis nach Hiddensee durchballern müssen, um dem ab Donnerstag folgenden schlechten Wetter aus dem Weg zu gehen. Oder wir können Dienstagnachmittag/-abend noch die ca 20 Seemeilen bis Klintholm fahren und haben dann am Mittwoch eine kürzere Strecke. Eigentlich gibt es nur einen Tag diese Woche, mit ausreichend gutem Wetter für eine längere Strecke und das wird wohl der Mittwoch werden. Man merkt doch, es ist kein Hochsommer mehr …

Dafür gibt es lautstarke Musik von Peter Maffay an Bord : Gelobtes Land
https://www.youtube.com/watch?v=R7DBh4HjOiQ

Klaus, der langsam Abschied von Dänemark nimmt
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Geändert von Fronmobil (03.09.2018 um 21:27 Uhr)
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  #244  
Alt 03.09.2018, 21:34
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....lass Dir Klintholm nicht entgehen + einen halben Tag für die Steilküste.
Von dort fährt auch ein Bus nach Stege => schön zum Bummeln.
Und Drogden haste schon achteraus....
Gruß, Reinhard
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  #245  
Alt 04.09.2018, 20:49
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Tag 59+60 – 03.+04.09.18
Wetter: sonnig 21 Grad, 6 bf abnehmend auf 2 bf aus Ost
Hafentage

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Wir haben nunmehr zwei Tage in Rødvig abgekeimt. Alles recht angenehm hier. Immer mal wieder tolles Hafenkino durch die ankommenden oder abgehenden Segler. Sonnenschein. Auch im Fischereihafen gibt es ständig was zu beobachten oder wir schauen einfach mal rüber zur Werft und gucken dort den Arbeitern zu. Langeweile kommt nicht auf, trotzdem wollen wir nun auch weiter.
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Heute war definitiv der letzte Tag in Dänemark. Wir haben nochmal „dänisches“ Leergut entsorgt und uns mit einem Essen in der Fischbude am Hafen von der dänischen Küche verabschiedet.
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Morgen geht es auf den Törn rüber nach Hiddensee oder Rügen. Kurs 144 Grad. Der Zielhafen ist noch offen. Das Wetter macht ziemlich gut mit und somit sollte der Törn in 8 Stunden zu schaffen sein. Drückt uns die Daumen. Klintholm muss leider ausfallen und sparen wir uns für einen nächsten Törn auf.
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Klaus, der sich auf den Nachhauseweg freut
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  #246  
Alt 05.09.2018, 23:07
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Tag 61 – 05.09.18
Wetter: sonnig 22 Grad, 2 bf aus östlichen Richtungen
Motorstunden: 7,75
Tagesstrecke: 52 sm

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Heute, um 17.35 Uhr, ist die Swoboda sicher und planmäßig in den Yachthafen von Schaprode/Rügen eingelaufen. Nach einem Törn über 52 Seemeilen von Rødvig/Dänemark nach Rügen und 7 Stunden und 45 Minuten Fahrzeit haben wir den gut gekühlten Anlegeschluck gerne genossen.

Um 7 Uhr in der Früh werde ich wach und checke gleich mal den Wetterbericht. Okay, keine Verschlechterung gegenüber gestern Abend. Wir erwarten nur 2 bf Wind aus östlichen Richtungen und eine Welle von 0,30 bis 0,50 m ebenfalls aus östlicher Richtung. Die Wellen werden in einem Takt von 4 Sekunden angegeben, was bedeutet, sie sind eher langgezogen. Am Himmel keine Wolke und Sonnenschein bei 22 Grad. Fast ideale Bedingungen. Ich freue mich.
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Als ich raus sehe ist es ein wenig herbstlich frisch, die Spinnen haben über Nacht an den Booten wieder fleißig gearbeitet und ihre Netze gespannt. Ich laufe trotzdem hoch zum Waschhaus über dem Hafen, um eine warme Dusche zu nehmen. Das kostet das letzte 5 Kronen-Stück. Walter besorgt, wie fast jeden Tag, die Brötchen und beim Frühstück machen wir unsere Törnplanung.

Der Kurs liegt exakt bei 144 Grad von Rødvig bis zur ersten roten Tonne bei Rügen. Das ist navigatorisch keine Herausforderung. Schon eher die Länge des Törns: 52 sm. Bei unseren ca. 7 kts Geschwindigkeit gegen Welle und Strömung dauert das ca. 8 Stunden.

Sorgfältig überprüfen wir nochmals die Technik und den Motor und bereiten an Bord alles für den Törn vor. Alles wird gut verstaut und verzurrt. Die Rettungswesten liegen bereit. Auf den Seekarten ist der Kurs eingetragen und auch die angestrebten Positionen im 30 Minutentakt sind markiert. Wir fühlen uns gut vorbereitet und legen in aller Ruhe ab.
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Um 9.50 Uhr verlässt die Swoboda den letzten dänischen Hafen auf dieser Reise. Vor uns sind drei Segler auf gleichem Kurs zu erkennen. Wie es sich dann zeigte, wollten diese jedoch nach Klintholm und liefen deshalb einen leicht westlicheren Kurs. Somit waren wir alleine in der Faxe Bucht unterwegs. Nach ca 90 Minuten tauchte auf der Steuerbordseite im Dunst die Insel Mon und die Kreidefelsen auf. Wir nähern uns Mons Klint, um mit einigen Seemeilen Abstand daran vorbei zu fahren.
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Jetzt queren wir die übliche Fahrroute der Schnellfähren, die von Deutschland nach Dänemark und Schweden verkehren. Heute ist wenig los und wir können unseren Kurs beibehalten. Somit geht es auch fast im 90 Grad Winkel durch das Verkehrstrennungsgebiet nördlich von Rügen. Die Kreidefelsen von Mon liegen lange hinter uns. Das Handy hat kein Netz mehr. Um uns herum nur noch Wasser bis zum Horizont …
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Ruhig und vertraut brummt der Yanmar , die langen Wellen von Backbord lassen die Swoboda ein wenig rollen, aber man kann es immer wieder gut am Steuer korrigieren. Nach den ersten 2,5 Stunden löst mich Walter am Steuer ab und fährt tapfer Kurs 144 Grad. Wobei das heute auch mal 130 Grad oder auch 160 Grad sind, denn so genau lässt es sich nicht steuern. Wenn man dann mal eine Seemeile neben dem geplanten Kurs liegt … auch egal.
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Nach knapp 6 Stunden taucht am Horizont langsam Rügen bzw. die vorgelagerte Insel Hiddensee mit dem Leuchtturm Dornbusch auf. Man sieht auch wieder den ein oder anderen Segler in Küstennähe kreuzen. Nur drei große Schiffe (Containerschiff und Fähren) haben unseren Weg bis dahin gekreuzt. Ich habe das Steuer wieder übernommen und Walter kann sich achtern auch ein wenig entspannen. Man muss beim Fahren schon mit Konzentration bei der Sache sein, das kostet Kraft.
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Aber wir genießen die Anfahrt auf Rügen und steuern exakt die erste rote Tonne des Fahrwassers an, welches uns weiter in die Boddengewässer führen soll. Sofort ist ein enges Fahrwasser betonnt und wir sind gehalten diesem exakt zu folgen, da es links und rechts recht flach wird und wir nunmehr auch die grüne Zone des Naturschutzgebietes befahren.

Um zwei Ecken rum, die Fähren nach Hiddensee befördern gerade wohl die letzten Tagesgäste und die schnellen Taxi-Boote sausen an uns vorbei, tuckern wir nur noch mit 1.800 U/min und 6 Kts langsam unserem Zielhafen Schaprode zu, um gleich in einer der ersten Boxen mit Schwimmstegen fest zu machen.
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Der Hafen wirkt auf mich vertraut, obwohl ich hier mit dem eigenen Boot noch nicht angelegt habe. Aber in der Nähe ist Nicos (QuickNick ) schönes Ferienhaus in Poggenhof und das kenne ich gut aus winterlichen Zeiten …

Um 19 Uhr sitzen wir bereits auf der Terrasse von Schillings Gasthof, die Adresse in Schaprode , wenn es um ein gepflegtes Bierchen und ein zünftiges Essen geht.
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Klaus, der heute recht lange auf See war
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Geändert von Fronmobil (05.09.2018 um 23:44 Uhr)
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  #247  
Alt 06.09.2018, 00:24
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Willkommen zurück in Deutschland mein Lieber!
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Alt 06.09.2018, 08:37
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Na das war doch mal eine ordentliche Etappe!Gratulation zur gelungenen Überfahrt.
Ab jetzt seid ihr ja wieder im vertrauten Gebiet;-(

Gruß Ralf
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Am besten halten wir die Welt mal kurz an und lassen die ganzen Idioten aussteigen!
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  #249  
Alt 06.09.2018, 21:32
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berlinsky berlinsky ist offline
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"Auf den Seekarten ist der Kurs eingetragen und auch die angestrebten Positionen im 30 Minutentakt sind markiert."

Sagt mal, malt Ihr den Kurs wirklich mit Dreieck und Zirkel und so in eine Papierseekarte oder läuft das alles komplett elektronisch über einen Kartenplotter?

Woran erkennt Ihr die VTG´s? Sind die auch im Plotter verzeichnet? Oder fahrt Ihr nur nach Sicht auf Tonnen und mit Kompasspeilung? In welchen Abständen sind die Tonnen der VTG´s?

Was für einen Kartenplotter / Navi / was auch immer benutzt Du?

Fragen über Fragen ...
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Mein Boot lebt - es säuft, es raucht und macht Verkehr
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  #250  
Alt 06.09.2018, 23:38
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Zitat:
Zitat von berlinsky
Sagt mal, malt Ihr den Kurs wirklich mit Dreieck und Zirkel und so in eine Papierseekarte oder läuft das alles komplett elektronisch über einen Kartenplotter?
Doch das läuft bei mir wirklich ganz old-school mit Dreieck und Zirkel. Allerdings nur bei solch wichtigen Törns wie gestern. Die Karte dient dann dem Überblick und der Orientierung, bzw. auch als Back-up, wenn der Plotter ausfallen sollte.
Gestern haben wir zusätzlich wegen der langen Strecke im 30 Minuten Abstand unsere Position in die Karte eingetragen und die gefahrene Wegstrecke nachgerechnet, um zu sehen, ob wir in der kalkulierten Zeit unseren Zielhafen erreichen. Und auch um das VTG "sauber" zu durchfahren.

Die Swoboda hat einen schon etwas älteren (10 Jahre alten) Plotter von VDO mit c-map Karten. Dort lege ich natürlich den Kurs elektronisch fest und habe immer die aktuelle GPS-Position, die gefahrene Geschwindigkeit und die Entfernung zum Ziel.

Die Verkehrstrennungsgebiete sind sowohl in der Karte als auch im Plotter erkennbar bzw. eingetragen. Selten mit Tonnen markiert.

Klaus, der nicht auf Papierkarten verzichten möchte
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  #251  
Alt 06.09.2018, 23:55
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Tag 62 – 06.09.18
Wetter: Vormittag etwas bedeckt, sonst überwiegend sonnig 21 Grad, 2 bf aus östlichen Richtungen
Motorstunden: 2,5
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Nach der gestrigen längsten und wohl auch wichtigsten Etappe unserer Reise , war heute erstmal ausschlafen angesagt. Trotzdem war ich bereits um 7.30 Uhr mit der Kamera unterwegs und habe ein paar Fotos geschossen. Geweckt hatten mich die zahlreichen Angler, die schon ab 6 Uhr zum Fische jagen den Hafen in Schaprode belagerten. Der Hafen ist für zahlreiche Angelboote (Mietboote) Ausgangspunkt für Angeltouren im Bodden.
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Und ich musste überwachen, dass mit der 8 Uhr Fähre alles klar geht …
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Unser heutiger Törn führte nach Stralsund. Die Stadt ist uns schon von einem Ostseetörn vor drei Jahren vertraut und wiederum steuern wir die City Marina an. An Steg 2 finden wir einen guten Liegeplatz zwischen den Dauerliegern. Hoffen wir mal, daß die neuen Sanitärräume an Steg 8 auch irgendwann fertiggestellt werden und nicht zur 12 jährigen Dauerbaustelle a la BER werden.
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Die Hansestadt ist echt sehenswert und bietet viel. Wir wollen morgen zum ersten Mal das Oceaneum besuchen. Heute war zunächst ein Landgang durch die City angesagt. Dabei möchten wir auch unsere Bordvorräte wieder auffüllen und landen bei EDEKA Redmann in der Fußgängerzone. Auf Empfehlung unseres Hafenmeisters fragen wir nach dem Lieferservice. „Kein Problem, das machen wir!“ Super! Für 2,50 EUR Lieferpauschale werden am späteren Nachmittag die eingekauften Waren direkt zum Boot an den Steg geliefert. Perfekter Service von Frau Redmann und ihrem Team.
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ID:	812478
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Leider schwimmt im Hafenbecken ein unansehnlicher grüner Algenteppich. Aber sonst sind wir mit unserem Liegeplatz wieder voll zufrieden. Zumal der Weg zu diversen Fischbuden ein kurzer ist und wir uns zum Abendessen dort auf dem kleinen Dienstweg versorgen können.
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Somit steht auch einem vergnüglichen Fußballabend an Bord nichts mehr im Wege und wir verfolgen im online-Stream des ZDF das heutige Länderspiel gegen den Weltmeister Frankreich.
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Klaus, der heute auch wieder kurze Hosen an hatte
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Geändert von Fronmobil (07.09.2018 um 00:00 Uhr)
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  #252  
Alt 07.09.2018, 07:04
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Glastron2000 Glastron2000 ist offline
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Das Ozeaneneum ist sehenswert, ohne Frage. Aber das alte Meeresmuseum finde ich interessanter, das ist zwar kleiner, aber es gibt mehr zu sehen.

Gesendet von meinem Moto G (4) mit Tapatalk
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Gruß Falko
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  #253  
Alt 07.09.2018, 12:13
stefan307 stefan307 ist offline
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325 Danke in 218 Beiträgen
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Zufälle gibt es! Ich war auch in Lübeck und habe natürlich einen Hafenspaziergang gemacht.
Jetzt habe ich mir meine Fotos genau angesehen. Und glaube im Hintergrund die Swoboda zu erkennen. Habe ich recht?
MFG Stefan
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  #254  
Alt 07.09.2018, 12:23
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Rischtisch! Das muss am Samstag 14.7.18 späterer Nachmittag gewesen sein ...

Klaus, der sich an das Anlegemanöver des großen Kahns im Vordergrund erinnert
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Alt 07.09.2018, 13:17
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Fun_Sailor Fun_Sailor ist offline
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725 Danke in 425 Beiträgen
Standard Frage zum Funkverkehr im VTG

Hallo Klaus,

beim Lesen deiner detailliert erzählten und illustrierten langen "off-shore"-Passage von DK nach Rügen bin ich eben im Geiste "mitgefahren" und habe mir vorgestellt, wie wir mit unserem 21er-MoBo-Kajütkleinkreuzer es z.B. von Rügen nach Bornholm (in ähnlicher Entfernung) so im Praktischen angehen würden...(träum)...

Zum Thema Navigation (die wir ebenso auf offenen Gewässern wie Stettiner Haff primär per Papierkarte/Wegepunkte eintragen+abhaken machen) :
War beim Durchfahren des VTG's oder überhaupt dort "auf hoher See" häufiger Funkverkehr (Schiff-Schiff o.ä.) zu hören ?

Und sollte man unbedingt zumindest ein passives AIS (auf neueren Seefunkgeräten) dabei haben ? (Einen echten Onboard-Plotter haben wir nicht, nur Kompass-Fernglas, Hand-GPS + Tablet)

Gruß aus dem immer noch sommerlich-warmen Spandau
Fun_Sailor
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  #256  
Alt 07.09.2018, 15:10
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Rischtisch! Das muss am Samstag 14.7.18 späterer Nachmittag gewesen sein ...

Klaus, der sich an das Anlegemanöver des großen Kahns im Vordergrund erinnert

Der große Niederländer (den ich richtig toll finde) legte noch mal ab und dreht auf dem Bild mit dem Bug richtig See, da bin ich gerade vorbeigekommen...


Richtig der 14. am 15 hatte ich eine leider enttäuschende Schiffsbesichtigung


MFG S


Schade das ihr mir nicht aufgefallen seit, hätte gerne mal hallo gesagt...
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  #257  
Alt 07.09.2018, 19:49
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Zitat von Fun_Sailor
War beim Durchfahren des VTG's oder überhaupt dort "auf hoher See" häufiger Funkverkehr (Schiff-Schiff o.ä.) zu hören ?

Und sollte man unbedingt zumindest ein passives AIS (auf neueren Seefunkgeräten) dabei haben ? (Einen echten Onboard-Plotter haben wir nicht, nur Kompass-Fernglas, Hand-GPS + Tablet)
Also ...

Von Sassnitz nach Rønne sind es ca 50 sm. Natürlich ist das an einem Tag bei gutem Wetter und Tageslicht machbar. Bei "nur" 6 Kts Geschwindigkeit geht das in 8,5 Stunden.

Man hört auf der Ostsee ständig Funkverkehr. Meist auf Russisch oder Polnisch oder in schlechtem Englisch. Im VTG nicht mehr als anderswo.
Auch die Durchsagen von Lyngby Radio oder von Bremen Rescue bekommt man gut mit.

Man darf sich das VTG nördlich von Rügen auch nicht vorstellen wie Sonntags auf der Havel. Es ist dort auch nicht viel mehr Großschiffsverkehr als z.B. vor Kopenhagen oder auf dem Haff in der Zufahrt von und zu Stettin. Aber man muss natürlich den Verkehr im Auge haben und das VTG senkrecht durchkreuzen. Und wenn ein Großer quer kommt ist genug Platz zum Ausweichen.

Und damit zu meinem Denken über Sicherheit auf See mit so einem kleinen Boot wie der Marex:
Ich fahre nicht bei Nacht und nicht bei der Gefahr von unsichtigem Wetter (Nebel). Ich habe keinen Zweitmotor und kein Dinghi oder eine Rettungsinsel dabei. Aber mein Boot und der Motor ist technisch einwandfrei gewartet. Rettungswesten und ein funktionierendes Funkgerät sind Pflicht. Und wenn ich Zweifel habe wegen dem Wetter, dann bleibe ich im Hafen.

AIS, ob passiv oder aktiv, gibt nur eine trügerische Sicherheit. Die Großen werden dir nicht ausweichen können/wollen. Also musst du aufpassen! Somit ist das Fernglas und ein guter Ausguck das Wichtigste!

Mit Kompass, Fernglas, Hand-GPS, Tablet (offline )und einer ordentlichen Seekarte geht das alles wunderbar, wenn man mit der Handhabung vertraut ist.

Klaus, der heute aus dem sonnigen Stralsund grüßt
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  #258  
Alt 07.09.2018, 22:44
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Lieber Klaus, nicht nur dass du regelmäßig tolle Berichte schreibst; du triffst meiner Meinung nach ganz oft den richtigen Ton.

Ohne andere zu belehren oder "von oben herab" rüber zu kommen, ganz im Gegenteil zu mir sicherlich....

Müsstest mal mit Cyrus quatschen wegen Aufstieg und so. Meine Stimme hast du!

Ach so, und gute Bilder machst du auch!

Danke sehr!
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  #259  
Alt 07.09.2018, 23:06
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Tag 63 – 07.09.18
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Hafentag

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Heute war ein feiner und ganz normaler Hafentag.

Da wir gestern frisch gebunkert hatten, gab es heute zum Frühstück, auf besonderen Wunsch meiner Crew , Rühreier. Anschließend habe ich die Dusche in der City Marina aufgesucht. Das ist nur erwähnenswert , weil ich vor der Dusche warnen möchte. Wenn man die Duschzeit gewählt hat und die Bezahlkarte angelegt hat, dann läuft die Zeit! Egal ob das Wasser läuft oder nicht! Also: beeilt euch.

Als ich vom Duschen zurück zum Boot komme sehe ich zwei uniformierte Beamte am Boot stehen.
Walter, obwohl frisch rasiert , war den kontrollierenden freundlichen Zollbeamten wohl verdächtig vorgekommen und sie fragten ihn nach Zigaretten, Alkohol, Drogen etc. … wollten aber nix mittrinken.

Walter beteuerte, dass wir nix zu verkaufen haben und verwies dann erleichtert auf mich als Schiffsführer. Von mir wollten die Zöllner noch wissen, woher wir kommen und wohin es weiter geht. Da ich, frisch geduscht , wie immer einen seriösen Eindruck machte , waren die Herren zufrieden mit meinen Angaben und trollten sich wieder. Ich glaube die haben Bootsflüchtlinge gesucht. Aber solche Kontrollen sind ja wichtig, da sich in den Häfen immer wieder so komische Gestalten rumtreiben … fahrendes Volk eben!
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Gegen Mittag brechen wir dann in einer Regenpause zum Besuch des Ozeaneums auf. Dies feiert in diesem Jahr sein 10 jähriges Bestehen. Und ich muss sagen, toll gemacht! Löblich. Sehr lehrreich, anschaulich und umfassend. Besonders toll natürlich die großen Aquarien mit den lebenden Tieren.
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Aber auch die Ausstellungsvitrinen und die Erläuterungen zu den verschiedenen Themenbereichen sind klasse gemacht. Nur die Pinguine in ihrer doch recht kleinen Anlage taten uns ein wenig Leid …
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Hier mal ein paar Fakten zu unserem Fahrgebiet, der Baltic Sea (Wer von euch hätte das alles auch gewusst? ):
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Nach dem anstrengenden Museumsbesuch waren wir noch in der Innenstadt und haben uns mit einem Kaffee und einem Stück Kuchen gestärkt. Spontan habe ich mich dabei zu einem Friseurbesuch entschlossen und noch etwas an meinem (seriösen) Aussehen gearbeitet.

Zurück an Bord war dann schon Zeit für ein Abendessen. Das obligatorische Street-Food-Festival (Findet sowas eigentlich an jedem Wochenende in den deutschen Ostseehäfen statt? ) konnte uns nicht locken und so haben wir uns lieber an Bord eine Kleinigkeit gekocht.

Klaus, der heute auch die letzten Reisetage geplant hat
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Alt 08.09.2018, 06:18
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AIS, ob passiv oder aktiv, gibt nur eine trügerische Sicherheit. Die Großen werden dir nicht ausweichen können/wollen. Also musst du aufpassen! Somit ist das Fernglas und ein guter Ausguck das Wichtigste!

Ich finde, dass ein AIS bei einem VTG/TSS als zusätzliche Hilfe nützlich ist, weil es mir anzeigt wie schnell die großen Pötte fahren und wann sie meinen Kurs kreuzen werden. Es fällt mir immer schwer, auf See Entfernungen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen. Das kann aber auch an mir liegen.

Ein aktives Ais hilft bei einem VTG natürlich nicht mehr als ein passives, da die Großen sowieso nicht ausweichen können.

Volker, der aus dem wuseligen Hanoi grüßt und Klaus eine gute Heimreise wünscht. So sehr es auch schmerzt wenn ein Törn zu Ende geht. Denke immer daran: auch zu Hause ist es schön.
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Beste Grüße
Volker

Geändert von Tuuut (08.09.2018 um 06:41 Uhr)
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