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  #1  
Alt 12.03.2019, 19:56
fj96 fj96 ist offline
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Standard Bau Badeplattform Verlängerung Rinker Fiesta Vee 242

Hallo zusammen,

ich möchte gern eine Verlängerung für die integrierte Badeplattform bauen. Aktuell ist sie ca. 40 cm „kurz“. Ich möchte sie auf insgesamt 90 bis 100 cm erweitern.

Im Netz habe ich Original-Plattformen gefunden. Diese sind allerdings unterhalb der Scheuerleiste an und bilden daher keine durchgehende Fläche, was ich nicht so schön finde. Eine andere Ausführung gibt es von Swimplattforms. Diese ist schön durchgängig. Allerdings ist sie mit zwei Streben abgestützt, was mir optisch und wegen der Bohrungen im Rumpf nicht gefällt.

Ich habe hier wahrscheinlich fast alle Threads zum Thema Bau BPV gelesen und war beeindruckt von den Fähigkeiten der Kollegen, z.B. diese hier:

z.B. MarioTirol / Sea Ray 290:
https://www.boote-forum.de/showthrea...ighlight=refit

Ingo mit seiner Maxum 2600:
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=221337

Da mir der Bau einer Negativform aber sehr aufwändig ist, möchte ich gern eine „Kompositbauweise“ nutzen, falls ich das so nennen kann.

Ich möchte sie aus Bootsbausperrholz bauen, welches ich überlaminiere, spachtele, schleife und lackiere. Die Oberfläche möchte ich mit EVA in Teakoptik belegen. Daher ist das Finish der Oberseite nicht so wichtig.

Hier zunächst mal ein paar Bilder vom Boot:

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Das Holz ist nur zur Illustration. Es ist zirka 1m lang und die Höhe Oberkante würde der Plattform entsprechen.

Wie man sieht, hat das Bootsheck leider einen Ausschnitt unter der Plattform. Hierdurch ergibt sich leider weniger Fläche, an die ich die ich die Plattform anbolzen kann. Das Original hat hier einen laminierten „Unterzug“, der noch einige Zentimeter am Spiegel nach unten geht.

Ich hatte mir nun folgende Bauweise vorgestellt:
- Ich säge eine Art „Spanten“ aus Bootsbausperrholz aus (12mm Stärke), welche über der vorhandenen Plattofrm etwa 6cm auftragen, sowie die überstehenden 40 bis 60 cm nach hinten ragen und dort breiter werden
- Die Spanten „stemmen sich“ unten gegen die Rückwand der vorhandenen Plattform, wo sie mit einer Leiste abgeschlossen werden, welche ebenfalls mit dem Boot verbolzt wird
- An der Rückwand des Bootes, auf der alten Plattform, wird die Plattform ebenfalls verbolzt. Hierzu arbeite ich entweder hartes Holz an der Vorderkante ein oder ich laminiere eine VA Schiene ein, auf welcher die Schrauben aufgeschweißt sind
- Auf die Spanten wird eine Platte aus ca 12mm Stärke verschraubt. Danach wird die gesamte Platte mit mehreren Lagen Glasmatte umhüllt. Die Unterseite der Plattform und alle Außenkannten werden ebenfalls mehrmals mit Glas und Epoxy eingefasst.
- Auf Stützen aus VA würde ich gerne verzichten.

Ich bin kein CAD Künstler, daher hier meine Skizze dazu:

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Was meint Ihr zu der Konstruktion, ist sie stabil genug?
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Viele Grüße
Frank
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  #2  
Alt 12.03.2019, 20:54
Wolle63 Wolle63 ist offline
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Von der Konstruktion bzw. der Tragfähigkeit von oben sieht das ganz vernünftig aus.
Was fehlt ist eine Verschraubung die verhindert das deine Plattform sich nach Oben anhebt
ZB durch Welle von hinten oder auch durch Wind.
Gruß Wolle
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  #3  
Alt 12.03.2019, 20:58
fj96 fj96 ist offline
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Danke Wolfgang!
Ich wollte sie auch hinten verbolzen, an der Hinterseite der heutigen Plattform.
Das sollte reichen, oder?
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Viele Grüße
Frank
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  #4  
Alt 12.03.2019, 21:10
Wolle63 Wolle63 ist offline
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Also an die Spanten zB ein Winkel, und damit an die vorhandene Plattform verschraubt.
Sorte reichen. Die Spanten find ich n Gute Idee, jedoch nicht zu weit auseinander. Ca
40 cm /max. Hast ja nur 12 mm als Belag .
Gruß Wolle
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  #5  
Alt 12.03.2019, 21:17
fj96 fj96 ist offline
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Genau, die Spanten sind stirnseitig alle mit einer Platte verschraubt und verglast, die komplett an der Rückseite der alten Plattform anliegt und dort verbolzt wird. Ist in der Zeichnung leider undeutlich. Den Abstand wollte ich sogar noch enger machen.
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Viele Grüße
Frank
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  #6  
Alt 12.03.2019, 21:36
Wolle63 Wolle63 ist offline
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Sollte passen.
Gruß Wolle
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  #7  
Alt 12.03.2019, 21:43
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Scandthomas Scandthomas ist offline
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Zitat:
Zitat von fj96 Beitrag anzeigen
Genau, die Spanten sind stirnseitig alle mit einer Platte verschraubt und verglast, die komplett an der Rückseite der alten Plattform anliegt und dort verbolzt wird. Ist in der Zeichnung leider undeutlich. Den Abstand wollte ich sogar noch enger machen.
Ich bin ebenfalls der Meinung dass dies von der Festigkeit reichen wird.
Wichtig wäre ca 4-5 Glasgewebeschichten in 400 gr Qualität für die Spanten und ca 4-5 Glasgewebeschichten 300 gr. Qualität für die Platte verwenden
__________________
Freundliche Grüsse
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  #8  
Alt 13.03.2019, 06:07
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Was mich interessieren würde wäre das zu erwartende Gewicht bei der ganzen Konstruktion. Nicht das das Heck dann ewig tief im Wasser liegt.

Geht ja schon sehr weit nach hinten raus das ganze.

Kann man sich so eine Plattform nicht irgendwo fräsen lassen? In Wabensandwich oder CFK?
__________________
Stefan
Fearless

Gestern war ich noch schizophren....heute sind wir zu dritt!
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  #9  
Alt 13.03.2019, 06:28
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elba elba ist offline
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Hallo Frank,

Glückwunsch zur Entscheidung!
Eine vernünftige Badeplattform ist durch nichts zu ersetzen.

Kennst Du das?:
https://www.ebay.de/itm/Wir-bauen-Ih...8AAOxyP4dTcpAl

Die haben wohl schon eine Form für die 242.

Bei 1.500-2.500 Euro sicher eine Überlegung wert.

Viele Grüße
Joachim
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  #10  
Alt 13.03.2019, 06:57
fj96 fj96 ist offline
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Hallo Joachim,
vielen Dank für den Tipp!

Die hatte ich bei meinen Recherchen schon mal gesehen. Sie ist durchgängig, was gut ist. Allerdings hatten sie bei der Plattform auch Stützen verbaut.
Ich werde aber parallel man anrufen.

Viele Grüße und besten Dank
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Viele Grüße
Frank
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  #11  
Alt 13.03.2019, 07:01
fj96 fj96 ist offline
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Muss mich korrigieren. Das mit den Stützen war ein anderer Anbieter. Ich nehme mal Kontakt zu GFK Technik auf.
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Viele Grüße
Frank
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  #12  
Alt 13.03.2019, 07:33
fj96 fj96 ist offline
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Zitat:
Zitat von Fearless Beitrag anzeigen
Was mich interessieren würde wäre das zu erwartende Gewicht bei der ganzen Konstruktion. Nicht das das Heck dann ewig tief im Wasser liegt.

Geht ja schon sehr weit nach hinten raus das ganze.

Kann man sich so eine Plattform nicht irgendwo fräsen lassen? In Wabensandwich oder CFK?
Ich werde vorher mal grob das Gewicht vom Holz, den Matten und dem Epoxy kalkulieren. CFK fräsen klingt ziemlich nach High End, allerdings auch im Preis.
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Viele Grüße
Frank
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  #13  
Alt 13.03.2019, 21:56
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Scandthomas Scandthomas ist offline
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Zitat:
Zitat von Fearless Beitrag anzeigen
Was mich interessieren würde wäre das zu erwartende Gewicht bei der ganzen Konstruktion. Nicht das das Heck dann ewig tief im Wasser liegt.

Geht ja schon sehr weit nach hinten raus das ganze.

Kann man sich so eine Plattform nicht irgendwo fräsen lassen? In Wabensandwich oder CFK?
Du kannst davon ausgehen das maximal 30-40 Kg. Hinzu kommen.

Meine beiden Badeplattformverlängerungen kannst Du nachlesen. Die lagenbeide bei 30-40 Kg bei jeweiles einer Lagendicke von 10 mm VOLL GFK. ( ca 15- an wichtigen Stellen 20 Gewebelagen plus Harz und Verstärkungen
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  #14  
Alt 14.03.2019, 19:54
arrow85 arrow85 ist offline
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Hi,

wenn die vorhandene Platform 40cm, und die neue 100, dann hast Du nen mächtigen Hebel auf den Spanten. Wenn ich mir vorstelle, dass jemand von dem 60 cm langen kragarm als Erwachsener mit vielleicht 80kg ins Wasser Springt, dann kommt da noch eine ziemlich knackige dynamische Komponente dazu.

Vor allem direkt über der Kante kann dir die Plattform dann eventuell abknicken. Das 12mm sperrholz ist an sich nur im Verbund stabil.
Vielleicht solltest du die Spanten mehrschichtig aufbauen, gfk-holz-gfk-holz-gfk. Ähnlich, wie man das auch für ein Spiegelbrett macht.

Wenn Du dann die Spanten als Obergurt mit jeweils einem schmalen Streifen beidseitig verstärkst, dann bekommst einen stabilen Kragträger.


um zu verhindern, dass dir das ganze hinten nach oben abhebt könntest du die mittleren spannten auch unten unter die Plattform einkragen lassen dann klemmt das von oben und von unten drin und du musst es nur noch mit bolzen an der Vorderseite gegen abheben sichern.




Geändert von arrow85 (14.03.2019 um 20:12 Uhr)
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  #15  
Alt 14.03.2019, 20:35
fj96 fj96 ist offline
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Vielen Dank für Deine Hinweise! Die 60cm Überhang zu 40cm vorhandener Plattform sind wirklich schon sehr viel, stimmt!

Mit "gfk-holz-gfk-holz-gfk" meinst Du nebeneinander, wie beim Spiegel, oder?
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Viele Grüße
Frank
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  #16  
Alt 14.03.2019, 23:04
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Was mich beschäftigt (weil ich ja auch gerade meine Plattform Verlängere)

in wie fern Muss ich (und Frank dann natürlich auch) Öffnungen in die Badeplattform bringen um Wasserschlag bei auflaufender welle zu vermeiden.
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Grüße der Thorsten
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  #17  
Alt 15.03.2019, 08:44
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Zitat:
Zitat von fj96 Beitrag anzeigen
Vielen Dank für Deine Hinweise! Die 60cm Überhang zu 40cm vorhandener Plattform sind wirklich schon sehr viel, stimmt!

Mit "gfk-holz-gfk-holz-gfk" meinst Du nebeneinander, wie beim Spiegel, oder?
Ja, genau das meinte ich

Du könntest auch als Obergurt beidseitig ein L-Profil aus Edelstahl oder Aluminium verwenden, dann wäre die gesamte Kontruktion wie eine T-Träger aufgebaut.

z.B. so:




Bedenke Bitte auch die Belastung, die dann auf die Verbolzung wirkt
bei einem Hebelarmverhältnis von 40/60 wirk auf den Bolzen ca die 1,5-fache Zugkraft wie vorne am Kragarm einwirkt.

Also wenn auf der Plattform 2 Leute mit sagen wir mal ca 75kg sitzen sind das 150kg und auf die Verbolzung wirken dann ca 2250 kN!
Dass muss dass entsprechend durch das GFK aufgenommen werden können.
Wie das genau wirkt, ist Abhängig von der Anzahl der Kragarme, die Anzahl der Bolzen und der Unterkonstruktion in der die Bolzen Ihre Kraft einleiten.

Klingt dramatischer als es ist, aber man sollte mal drüber nachdenken.

Schließlich muss man ja das Optimum finden. So filigran wie möglich, aber statisch ausreichend dimensioniert. Und die Ästhetik soll ja auch noch gewahrt bleiben...

Ich hoffe, es hilft Dir weiter

VG
Matze
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  #18  
Alt 15.03.2019, 08:51
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Hallo Matze,

das hilft mir sehr. Vielen Dank!!
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Viele Grüße
Frank
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  #19  
Alt 15.03.2019, 09:22
arrow85 arrow85 ist offline
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Ach so,

eins hatte ich noch vergessen.

Wie hoch darf den Dein Aufbau maximal über der alten Plattform sein?

Wenn Du das wirklich nur so hoch wie das Brett auf Deinem ersten Foto machen willst, wird es mit der Statik schon ziemlich kritisch. Die Sperrholzplatten sind in diesen schmalen Dimensionen nicht wirklich hoch belastbar.

Eine Möglichkeit wäre vielleicht auch nur eine Konstruktion als Metallrahmen mit WPC-Planken belegt. den könnte man ganz elegant nach unten in die Antriebsnische auch mit angeschweißten Metallprofilen abstützen. oder links und rechts seitlich mit Edelstahlseilen als Abhänger.



Da bräuchtest Du evtl nur 3 oder 4 Stück ggf mit Querverbindern.
Das ganze lässt sich dann von hinten auf die Platform aufschieben.
und Du könntes es eftl wie eine Schraubklemme mit der Platform verspannen,
dann ist es abnehmbar und Du musst das Boot nicht anbolzen.
Du müssest nur innen die vorhandenen GFK-Plattform entsprechend druckbelastbar füllen.

Warum nicht auch ggf klappbar 50/50cm?
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Geändert von arrow85 (15.03.2019 um 09:35 Uhr)
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  #20  
Alt 15.03.2019, 09:34
fj96 fj96 ist offline
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Auf der alten Plattform sollte sie max 7 cm aufbauen. Sonst ist sie fast auf dem Niveau der Plicht und es könnte bei Regen Wasser in die Plicht laufen. Außerdem ist die Wasserskizugöse dann im Weg. Die könnte ich zur Not aber noch nach oben versetzen.

Zu der Sperrholzplatte:
Ich wollte sie beidseitig einlaminieren, so jeweils 5mm.

Oder sollte ich dann die Platte doch gleich komplett als GFK herstellen?

PS: Was ist WPC? Sorry
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Frank
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