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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #261  
Alt 19.02.2019, 10:18
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dirtyharry dirtyharry ist offline
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Eine Spiegelverstärkung brauchst du bei 90 PS nicht.

Allerdings wirst du durch das höhere Motorgewicht um Trimmklappen nicht herumkommen, um ins Gleiten zu kommen.
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Viele Grüße
Rolf

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  #262  
Alt 19.02.2019, 13:15
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Trimmklappen sowieso.

Ist ja sonst wie n Fahrrad mit drei gaengen

Ich gehöre schon zu den Leuten die ein seegangiges Boot auch nutzen und nicht bei Welle 3 schon im Hafen bleiben.

Deswegen dachte ich an die Verstärkung.
Ich weiss aber ehrlich gar nicht ob es einen Unterschied macht ob man Vollgas bei Welle oder Ententeich faehrt.

Das Schlimmste ist vermutlich dauerndes Gas.. Weg.. Gas.. Weg...gas...bei entsprechender Duehnung?
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  #263  
Alt 22.02.2019, 06:22
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Moin, möchte gerne bei unserer Hardy 18 den Boden im Außenbereich erneuern ( der alte wurde vom Vorbesitzer mit dünnen ich vermute Mdf- Platten mal erneuert...geben aber in der Mitte über der Bilch stark nach), Kann mir jemand sagen, wie der original Decksbelag aussah ( Material/Gewicht)....könnte dort ein Einbautank mittig in die Bilch? Kann leider nicht in die Bilch gucken (Endoskop auch schon versucht), müsste den alten
, eigentlich gut mit Wetterfester verklebten Gummi Beschichtung rausreissen. Soll natürlich alles stabil und leicht werden. Vielleicht ist das Durchbiegen auf dem Trailer aber auch wesentlich grösser als im Wasser.
Danke Euch im Voraus
Nils
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  #264  
Alt 22.02.2019, 10:47
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klastey klastey ist offline
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Moin Nils,
für einen Tank ist dort recht wenig Platz.
Den weichen Boden könnte man von Unten durch einlaminieren von Stützen festigen.
Bei mir ist trotz des hohen Alters noch nichts weich und der Boden mit Holz
(Stabteakholz) belegt.
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Gruß Klaus



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  #265  
Alt 22.02.2019, 11:35
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Hallo Klaus,

danke Dir erst mal, der Boden bei mir ist wohl schon einmal erneuert worden...leider nur ca. 4mm Platten. Stabteakholz klingt sehr schwer , sieht aber bestimmt hübsch aus, was bei dem Boot auch sehr wichtig ist (sollte ja auch zur Hardy passen). Wollte den Boden eigentlich nicht entfernen........ist vielleicht auch etwas für den nächsten Winter
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  #266  
Alt 22.02.2019, 17:25
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Der eigentliche Boden ist aus GFK.
Wenn der weich wird kann man durch die Revisionsöffnung für jede Seite
ein Holz zuschneiden und als Stütze einlaminieren.
Was du dann oben drauf machst ist dann fest.
Am einfachsten ist das mit Kunststofflaminat.
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Gruß Klaus



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  #267  
Alt 24.02.2019, 07:16
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So, bin der Sache mal auf den Grund gegangen, unter den dünnen Platten über der Bilch ist einlaminiertes Holz im original Zustand, da diese ca. 3\4mm tiefer liegen als an den Seiten federt der neue Boden dort etwas durch. Es wurde einfach vergessen, diesen Hohlraum mit etwas auszugleichen. (Wahrscheinlich gaben die Platten anfangs noch nicht nach). Da der Boden eigentlich toll/pflegeleicht rundum versiegelt gemacht ist, werde ich erstmal nichts unternehmen. Überlege jetzt noch, die beiden Batterien vielleicht in den Bug einzubauen, damit mal etwas Gewicht nach vorne verlagert wird, sollte kein Problem sein. Antifouling ist seid 2 Jahren drauf, war aber noch nicht im Wasser, solle es erneuert werden??? Habe keine Ahnung welches Af drauf ist, der Vorbesitzer leider auch nicht.
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  #268  
Alt 07.03.2019, 14:52
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Moin, meine Hardy hat ja einen blauen Streifen auf dem Rumpf.
Weiss jemand den RAL-Code für das blau? Nach dem Polieren würde ich gern
Den ein oder anderen Kanten ausbessern.
Gruss Kayh
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  #269  
Alt 07.03.2019, 14:54
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Zitat:
Zitat von scapha Beitrag anzeigen
Moin, meine Hardy hat ja einen blauen Streifen auf dem Rumpf.
Weiss jemand den RAL-Code für das blau? Nach dem Polieren würde ich gern
Den ein oder anderen Kanten ausbessern.
Gruss Kayh
Bootsbauer mischen immer ihre eigenen Farben und nicht nach RAL....

da hilft nur messen wenn man den LAB Wert haben will oder verschen zu mischen.... das beste ist halt vom Hersteller die Farbe zu bekommen wobei diese auch anders ist als bei deinem Boot, da deine Farbe über die Jahre ausgeblasst ist...
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Gruß Volker
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und immer `ne Handbreit Sprit im Tank
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  #270  
Alt 08.03.2019, 12:57
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Zitat:
Zitat von scapha Beitrag anzeigen
Moin, meine Hardy hat ja einen blauen Streifen auf dem Rumpf.
Weiss jemand den RAL-Code für das blau? Nach dem Polieren würde ich gern
Den ein oder anderen Kanten ausbessern.
Gruss Kayh
Du meinst sicherlich das blau zwischen Scheuerleiste und Seil?

Ich werde den Bereich folieren
ist wohl besser als Farbe zu verteilen und hält auch 10 Jahre.
Das Hauptproblem ist, dass durch Sonneneinstrahlung selbst
der original Gel-Coat einen Farbunterschied hat.
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Gruß Klaus



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  #271  
Alt 22.08.2019, 12:05
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Euch allen eine schöne Restsaison, Wetter wird ja nochmal top..... Der Dorsch ruft.... Tschüß
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  #272  
Alt 01.09.2019, 09:45
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So jetzt habe ich mein erstes eigenes Boot, eine Hardy 20 zu Hause.
Schon im Juni gekauft, aber erst vor 14 Tagen abgeholt, da bei mir durch eine Fassadensanierung handwerkerbedingt noch kein Platz war.
Da mein Liegeplatz erst in der kommenden Saison frei wird, habe ich vor, den nächsten Monat zu nutzen, um die notwendigsten Arbeiten durchzuführen, damit das Boot wieder sicher auf der Elbe rumschippern kann.

Dazu gehören:

1. Motorkomplettwartung (Öle wechseln, Filter wechseln, Zündkerzen wechseln, Impeller wechseln), danach einwintern.

2. Eine neue Schicht Antifouling (VC17m) aufbringen.

3. Echolot/Plotter und Funk einbauen - ich werde wahrscheinlich einen Simrad Go7 Kartenplotter verbauen und ein Lowrance Link 8 Funkgerät - damit habe ich auch AIS Empfang über die Funke und Darstellung auf dem Kartenplotter.

4. Ganz dringend die Elektrik überarbeiten - man kann sich vorher gar nicht vorstellen, was so im Laufe eines Bootslebens für "Pfusch" eingebaut wird. Hier gehen mehrere nichtabgesicherte 2,5 mm² Leitungen direkt von den Batterien ins Boot an diverse Gerätschaften. Dann gibt es viele Verbindungen von Drähten über zusammengedrehte blanke Kupferlitze und Lüsterklemmen. Von Aderendhülsen oder wenigstens Verzinnen von Leiterenden bevor man in irgendwelche Klemmverbindungen geht, hat wahrscheinlich keiner der drei Vorbesitzer was gehört. Viele Pressverbindungen sind nur mit einer Kombizange oder ähnliches gemacht, da lassen sich Drähte z.B. aus Flachsteckern ganz einfach mit wenig Kraft rausziehen.

Ich werde da nicht die ganze Elektrik neu machen, aber zumindest ordentliche Sicherungen an den Batterieabgängen dran machen, einige Verteiler-Lüsterklemmen durch vernünftige Verteilerklemmenblöcke ersetzen, die Pressverbindungen zusätzlich noch verlöten, teilweise Kabelfarben anpassen (z.B. geht zur Wasserpumpe 2 x rot als Plus und Minus) und die Kabinenleuchten auf andere Schalter umbauen, die originalen Hardy Lampenschalter haben oft Wackelkontakt.

5. Boot reinigen, Bezüge waschen, Wassertank entkeimen und Gelcoat polieren. Wenn ich die Handläufe demontieren kann, dann werden die noch geschliffen und geölt.

6. Wenn noch Zeit ist, das Solarmodul (Dünnschicht 20W Modul) gegen ein 50 W Monokristallines Modul tauschen, Solarladeregler gegen einen mit MPPT Regelung tauschen.

7. Anker ranbauen - hätte an einen Lewmar Delta 6kg gedacht. Bugrolle vorhanden.

Speziell beim Anker bin ich mir nicht so sicher, vielleicht kann mir ein anderer Hardy Eigner hier einen Vorschlag aus seinen Erfahrungen machen.

Fahrgebiet soll nächstes Jahr erst mal die Elbe bei Dresden sein, da ich erst mal lokal Erfahrungen sammeln möchte.

Über die Anschaffung eines leichten Notmotors denke ich auch nach, da der Hauptmotor, ein 90 PS Honda, schon über 20 Jahre alt ist und auf der Elbe ja durchaus auch gefährlich werden kann, wenn der Motor versagt.

Viele Grüße
Dirk
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Alt 01.09.2019, 16:44
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Hallo Dirk,

willkommen und Glückwunsch zum Kauf deiner Hardy......

Wo bist du denn fündig geworden, soo viele Hardys gibt es ja auch nicht mehr. Da die Hardy zwar als Verdränger konzipiert ist, kannst du sie mit 90PS und am besten noch mit Trimmklappen, ins Gleiten bringen. Über die Fahreigenschaften als Gleiter kann ich nichts sagen, da ich mit 30PS unterwegs bin und das für die Ruumpfgeschwindigkeit völlig ausreicht.

Kurze Frage, bist du aus Dresden? Ich war letzte Woche dort und die Fahrwassertiefe betrug 68cm. Für die Hardy gerade noch ausreichend, aber du willst ja sowieso erst nächstes Jahr ins Wasser und da hoffen wir doch zwischenzeitlich mal auf ein bisschen Zuwachs.....

Die vorzunehmenden Arbeiten sind OK und bei der Elektrik ist häufig geschludert worden, da hast du ein feins Betätigungsfeld.

Wenn du das Solarmodul wechseln willst, würde ich gleich auf ein 100W Modul gehen und auf jeden Fall, wenn schon tauschen, einen MPPT Regler nehmen. Ich habe ein faltbares Modul, schnell auf-und abgebaut, welches Starter und Verbraucherbatterie bei längeren Liegezeiten lädt.

Als Anker habe ich einen 6kg M-Anker, der auf Flüssen und Kanälen, wo ich häufig unterwegs bin, seinen Dienst erfüllt.
Bei der Hardy passt er sich auch perfekt an den Bug an. Gucke mal nach einem Foto.

Beim Notjockel scheiden sich die Geister. Wenn dein Hauptmotor gut gewartet ist, würde ich, auch auf der Elbe, darauf verzichten. Ich habe auch ein 3,5PS Motörchen als Notnagel, den ich aber nur bei Fahrten auf dem Rhein am Hilfsspiegel mitführe.

Vervollständige doch noch mal deine Signatur und lass uns mit Fotos an deinen Arbeiten teilhaben.
Fotos sind hier (fast) ein Muss......

Hier mal zwei Fotos vom Solarmodul.....




und hier noch mal der Anker (in Ruheposition)
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Rolf

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Alt 02.09.2019, 19:27
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Danke fürs willkommen heißen,

die Hardy kommt aus dem Elbgebiet bei Lüchow/Dannenberg.
Ich habe schon seit Anfang des Jahres aktiv gesucht, aber groß ist die Auswahl auf dem Gebrauchtmarkt leider nicht und wenn was gut erhaltenes angeboten wird, dann meist für doch recht happige Preisvorstellungen.

Bei mir ist der Lichtmast auf dem Steuerhausdach angesetzt und da auch eine feste ausstellbare Dachluke verbaut ist, reicht der Platz gerade so für ein ca. 35 cm breites Solarmodul. Aktuell ist ein älteres Siemens T20 Dünnschicht Modul drauf, das schafft aber zusammen mit dem China-PWM Regler gerade mal so 1,1 A Ladestrom für die 120 Ah Versorgungsbatterie. Etwas mau. Ich habe mir bei eb..kleinanzeigen jetzt ein Siemens M 55 Modul gekauft, das sollte um die 3A Kurzschlussstrom bringen und wenn ich einen MPPT Regler einbaue, kommen da nochmal ca. 30% Leistungsgewinn dazu, so dass ich etwa auf 50 Watt Ladeleistung komme.
Ich denke das wird erst mal reichen.

Mehr Bilder schicke ich auf jeden Fall noch, in zwei Wochen habe ich einige Tage frei, die sind für die Aufbereitung des Bootes reserviert und da kann ich auch tagsüber Bilder machen.

Viele Grüße
Dirk
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  #275  
Alt 19.11.2019, 19:23
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Hallo Hardy-Freunde,

inzwischen ist meine Hardy im Winterlager und ich habe fast alle Arbeiten, die ich durchführen wollte, geschafft. Leider war das Wetter während meiner freien Bastelurlaubstage im September doch sehr unbeständig und dadurch musste ein Großteil der Arbeiten auf freie Wochenenden verlegt werden. Diese waren aber auch nicht immer von Bauwetter geprägt.

Somit hat sich die ganze Bootsaufbereitung bis Anfang November hingezogen.

Der Motor ist komplett gewartet und eingestellt - mit kleineren Überraschungen – einen eigenen Beitrag wert.

Die Elektrik ist bezüglich der Versorgung der Verbraucher überarbeitet – darüber berichte ich auch demnächst extra.

Gelcoat ist poliert, Antifouling neu gestrichen (VC17m), Notjockel (Tohatsu 2 Takter 5 PS) angebaut, Plotter und Funke ebenfalls.

Hier einige aktuelle Bilder. Aufgrund des schlechten Lichtes im November sieht man das polierte Gelcoat nicht so gut, am besten noch auf dem Motorenbild.

Viele Grüße

Dirk
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Alt 01.12.2019, 19:30
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Hallo Hardy Freunde,

heute hatte ich etwas Zeit die Bilder durchzusehen und da möchte ich Euch noch einen kleinen Abriß geben, was bei so einem 26 jährigem Boot an Elektrikmängeln anfallen kann.
Einige Dinge sind sicherlich der Werft oder dem Importeur anzulasten, andere Sachen sind bestimmt erst im Laufe des Bootslebens verbastelt worden.

Generelles Problem: Verbindungen sind nicht alle gasdicht und zuverlässig verpresst. Zum Beispiel 360° Navigations-/Ankerlicht. Man konnte einfach so die Drähte aus den Flachsteckhülsen rausziehen, siehe 1. Bild.

Dann wurden viele Lüsterklemmen verbaut, z.B. bei der Beleuchtungsverdrahtung. Auch hier die Drähte ebenfalls nur zusammengedreht und reingeschraubt. Die 12V Verteilung (Starterbatterie und Bordinstrumentenverteilung) ist auch nur zusammengedreht und in größeren Lüsterklemmen reingeschraubt gewesen, Siehe 2., 3. und 4. Bild.
Ich glaube fast, wenn ich für jede Lüsterklemmenverbindung 10 Euro Gutschrift bekäme, wäre das Boot fast bezahlt.
Vom nicht isolierten Auspuff der Standheizung will ich heute mal nicht reden, da es hier um Elektrik geht.

Dann das Problem der teilweise fehlenden Absicherung, insbesondere von Batterieabgängen. Da gehen wirklich mehrere Leitungen direkt so ins Boot.
Siehe 5. Bild.

Kabelfarben sind ein weiteres Thema: Hier die Drähte zur Wasserpumpe für die Spüle. 2 x Rot (+ und -) gehen dann in Rot und Blau über.
Siehe 6. Bild.

Im nächsten Beitrag gibt es dann Bilder von dem, was ich alles angepasst habe.

Viele Grüße
Dirk
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Alt 07.12.2019, 17:22
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Hallo Hardy-Freunde,

wie versprochen nun einige Bilder der Elektrik- Verbesserungen:

Alle Verbindungen wurden entweder neu gezogen oder zusätzlich verlötet oder neu gasdicht verpresst, z.B. an Stellen, wo man nur mit großen Aufwand Kabel durchziehen kann. Daher sind auch einige Lüsterklemmen erhalten geblieben, aber da wurden die Drähte mit Aderendhülsen geschützt siehe Bild 1.

Die Spannungsverteilung wurde komplett neu gemacht, ich habe hier Phönix Potentialklemmen verwendet. Hier werden die Drähte durch Zugfedern selber geklemmt, dies erfolgt ebenfalls gasdicht. Mal schauen ob sich das bewährt. Siehe Bild 2. Bei der Gelegenheit habe ich auch die Standheizungsabgasleitung isoliert.

Kabel die von Batterien weggehen, wurden direkt an den Batterien abgesichert, die Verkablung wurde dort auch neu gemacht. Siehe Bild 3.

Zusätzlich habe ich noch das automatische Koppelrelais, welches zum Laden die Starter und Versorgungsbatterie verbindet, durch ein Gerät von Victron ersetzt, vorher war das ein Chinesen Relais, welches gelegentlich Fehlschaltungen hatte.

Plotter und Funk wurde ebenfalls eingebaut siehe Bild 4.

Und ein neuer Solarladeregler von Victron. siehe Bild 5.

Ich hoffe nun, mit der Elektrik erst mal im nächsten Jahr so starten zu können, jedenfalls kann ich erst mal diesbezüglich ruhig schlafen.

Was ich noch neu machen werde, ist der Landstromanschluss mit FI, Sicherung und Phasen-Kontrollleuchte. Denn mein Liegeplatz-Vermieter hat mir für die nächste Saison einen Liegeplatz mit Stromanschluss in Aussicht gestellt. Ursprünglich wollte ich den nicht neu gestalten, da bisher eine Art Verlängerungskabelanschluss mit zwei Steckdosen im Boot verbaut war, ausreichend für unterwegs, aber dam man nun am künftigen Liegeplatz auch öfters elektrisch kochen könnte, halte ich mich lieber mal an die aktuelle Normung.

Viele Grüße

Dirk
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Geändert von flachzange (07.12.2019 um 19:26 Uhr)
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Alt 08.12.2019, 09:37
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... das Verpressen der Enden ist wichtig. Sind die Enden nicht verpresst, können diese sehr warm werden und einen Brand auslösen.( ... hab ich so auch nicht gewusst)

... beim WoWa muss ich dieses auch noch dringend nachholen.

https://www.youtube.com/watch?v=F9cQjjfyfEo 4:44 min.
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Schöne Grüsse !
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Alt 08.12.2019, 14:52
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Interessantes Video,

allerdings hat die vorgsestellte Zange nur eine Dornpressung. Besser wäre Vierkant-, Sechskant- oder Trapezpressung.

Gasdichte Verpressung heisst ja, dass in der Verbindung keinerlei Leerräume mehr sind, wo das Kupfer oxidieren kann.

Das Kupfer des Leiters und die Crimphülle (hier im Video die Aderendhülse) müssen eine richtige Verbindung eingehen. Man sieht das hier auf dem verlinkten Bild ganz gut:

https://kabelforum.com/index.php/gru...rimpverbindung

Es gibt eine Ausnahme wo man keine Aderendhülsen oder verzinnte Kabelenenden braucht, immer dann, wenn gasdichte Federzugklemmen verwendet werden. Da wird der feindrähtige Leiter einfach durch eine starke Feder mit entsprechender Auflagefläche gasdicht eingeklemmt. Gibt es z.B. von Wago, Phöenix oder Weidmüller.

Gruß
Dirk
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Alt 15.12.2019, 14:02
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Hallo Hardy-Freunde,

nun möchte ich noch eine kleine Story vom Motor erzählen. Gekauft hatte ich die Hardy im Juni und es wurde dabei ein ausführlicher Probelauf des Motors (Honda BF90) durchgeführt. Kaltstart, Warmstart, Standgas, Voll-Last, Schalten, alles kein Problem. Dann stand das Boot noch bis Mitte August beim Verkäufer auf dem Hof, da ich durch eine anstehende Fassadensanierung bei mir auf dem Grundstück noch keinen Platz hatte.

Nach Überführung des Bootes zu mir, dies geschah mittels Trailer, dachte ich nun, „Winterfertigmachen und gut“, zumal mir Rechnungen von Werkstätten für Motorreparaturen (Schaltklaue, neue CDI-Zündung, Ventilschaftdichtungen) und Vergaserreinigung sowie Synchronisation aus den letzen beiden Jahren für nahezu 2000 Euro vorlagen.

Zum Öl-Wechsel wollte ich den Motor mit Spülohren warmlaufen lassen…. Leider sprang er nicht an. Nach Austausch des Kraftstoffes gegen Shell V-Power (Tank und Filter geleert), kam der Motor zwar in Funktion, lief aber nur mit Choke und gleichzeitig „Vollgas“. Teillast oder Leerlauf war nicht möglich.

Daher erst mal die vier Vergaser abgebaut – beim Vierzylinder macht das ganz schön Aufwand und siehe da, alle wichtigen Bohrungen außer der Hauptdüse mit Grünspan belegt. Und das nach nur ca. acht Wochen Nicht-Benutzung.

Jetzt erklärt sich auch die Aussage des letzten Vorbesitzers, dass er schon 2x die Vergaser reinigen und einstellen lassen hat. Wahrscheinlich wurde nur Super oder sogar nur Super E10 gefahren. Ich habe da nicht noch mal nachgefragt, sondern alle Vergaser komplett auseinander genommen und das Innenleben mittels Ultraschallbad gereinigt. Dann die Kapillarrohre noch mit neuen O-Ringen (3mm) eingebaut, alles wieder montiert, und siehe da, der Motor sprang wieder an.

Nun noch neu synchronisiert und mittels Color-Tune-Glaszündkerze das Leerlaufgemisch für jeden Zylinder eingestellt. Diese Einstellung war von der letzten Werkstatt total daneben, der Motor lief viel zu mager und hatte Fehlzündungen beim Ab- und Hochtouren. Nachdem das Flammenbild durch verstellen der Pilotschrauben von fast hellblau-weiß auf „Bunsenbrennerblau“ gewechselt hat, läuft der Motor ruhig und tourt sehr gut auf und ab.

Nun ist alles wieder ok, trotzdem möchte ich Euch die Bilder von den Vergasern zeigen.

Das 1. Bild zeigt die zugesetzte Öffnung am Boden des Kapillarrohres, das 2. Bild die zugesetzte Venturirohr und das dritte Bild das innere Messing Kapillarrohr, welches ebenfalls feinere Bohrungen für den Teillastbereich enthält, die aber auch komplett zugesetzt waren. Bitte entschuldigt, wenn die Bezeichnungen für die Bauteile nicht korrekt sind, ich bin nur Autodidakt in dieser Richtung und habe keine Lehrbücher gelesen….

Dann habe ich vorsichtshalber den Impeller noch erneuert, Motor- und Getriebeöl gewechselt, neue Zündkerzen reingebaut, Zahnriemen kontrolliert und noch den Motor über den Ansaugtrakt und über die Zündkerzenöffnungen mit Yachticon Motorinnenkonservierer behandelt. Damit sollte er bis zur kommenden Saison gut den Winter überstehen.

Kompressionstest war auch i.O. : 13,2 – 13,6 bar auf allen Zylindern. Neuzustand wäre laut Datenblatt 14 +/- 1 bar.

Mir kommt künftig kein Kraftstoff unter Super Plus mehr in den Tank.
So das war es erst mal von meinen Arbeiten - nächste Saison wird erst mal gefahren.


Viele Grüße
Dirk
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