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Yachten und Festlieger Spezielles Forum für grössere Boote (nicht trailerbar) und dauerhaft festgemachte Hausboote.

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  #1  
Alt 08.08.2019, 12:47
Captn Cooper Captn Cooper ist offline
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Standard Erfahrung Langstreckenfahrt mit jeweils einer von 2 Maschinen

Hallo in die Runde,

wer von Euch hat Erfahrung mit den Vor- und Nachteilen, wenn auf Langfahrt mit einer 2-Motoren-Yacht abwechselnd nur mit einer Maschine gefahren wird. Mich interessiert vor allem der tatsächliche Spritverbrauch bei Geschwindigkeiten um die 7 kn bei Nutzung von einer oder beider Maschinen.

Toll wäre auch, wenn es weitere Erfahrungen z.B. zu höherem Verschleiß etc gibt.

Bitte nur Erfahrungen von Eignern, die Boote zwischen 15 und 20 m haben, um vergleichbare Werte zu haben.

Vielen Dank im Voraus.

Sonnige Grüße aus Sneek,

Patric
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  #2  
Alt 08.08.2019, 13:07
Benutzerbild von Gernhart_Reinholzen
Gernhart_Reinholzen Gernhart_Reinholzen ist offline
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Standard

Wenn hydraulische Getriebe an Bord sind muss entweder eine Wellenbremse oder eine Trailing Pump da sein. Also entweder darf die Welle der gestoppten Maschine nicht mitdrehen oder das Getriebe muss anderweitig mit dem nötigen Schmieröldruck versorgt werden.

Denn die Standardölpumpe des Getriebes dreht nur mit wenn die Maschine läuft.
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  #3  
Alt 08.08.2019, 14:52
milton milton ist offline
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Würde die Frage gern aufgrössere Boote mit Z ausweiten. Jedesmal wenn ich durch die Lornaten tuckere? Kommt die gleiche Frage auf.
__________________
Viel Grüße,

Milton

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Velebit is nix für Pussies
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  #4  
Alt 09.08.2019, 06:30
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Raili Raili ist offline
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...Z- Antriebe sind ja nicht druckgeschmiert, aber meines Wissens ist die Lenkungshydraulik nur bei einer Maschine installiert, kannst dann nur mit der "richtigen" fahren in den Lornaten mit Servounterstützung der Lenkung.
__________________
liebe Grüße
Raimund
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  #5  
Alt 09.08.2019, 06:52
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ralfschmidt ralfschmidt ist offline
BF-Trockendocktor
 
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so ist es, bei Z-Antrieben hat nur ein Motor eine Servopumpe, das ist meistens der rechte Motor der dann laufen muß
__________________
Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.
Bertrand Russell
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  #6  
Alt 09.08.2019, 07:57
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Dayskipper Dayskipper ist offline
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Das Boot läuft aus dem Ruder und ist nur begrenzt manövrierfähig.
Oftmals haben die Motoren auch unterschiedliche Funktionen (Servo, Batterieladung, etc.)


Der Spritverbrauch ist unerheblich weniger, macht also keinen Sinn.



P.S. ich habe "nur" 10m
__________________
Grüße aus dem wilden Süden
Pedro



Intelligenz ist am gerechtesten verteilt, jeder denkt er hat genug davon.
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  #7  
Alt 09.08.2019, 10:32
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Heliklaus Heliklaus ist offline
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Zitat:
Zitat von Dayskipper Beitrag anzeigen
Der Spritverbrauch ist unerheblich weniger, macht also keinen Sinn.

Ich finde diesen Satz doch als Ausschlaggebend
__________________
Gruß, Klaus

PMR Infos
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=265949
PMR Wimpel bestellen:
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=250943
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  #8  
Alt 09.08.2019, 10:53
DonBoot DonBoot ist offline
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Zitat:
Zitat von Dayskipper Beitrag anzeigen
Das Boot läuft aus dem Ruder und ist nur begrenzt manövrierfähig.
Oftmals haben die Motoren auch unterschiedliche Funktionen (Servo, Batterieladung, etc.)


Der Spritverbrauch ist unerheblich weniger, macht also keinen Sinn.
Die Beobachtung habe ich auch gemacht, in der Bootezeitung gab es dazu vor einiger Zeit sogar ein Test unter realen Bedingungen. Letztlich ist der Mehrverbrauch fast einzig und allein auf die innere Reibung des Motors und Antrieb zurückzuführen.

Ich lasse daher immer beide Maschinen laufen, auch wenn vielleicht nur eine eingekuppelt ist wegen Geschwindigkeitsbeschränkung.

Grüsse Don

P.s. 11 m Boot mit Z
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  #9  
Alt 10.08.2019, 11:48
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7seas 7seas ist offline
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Naja.
Auf eine Langfahrt ergibt es durchaus Sinn.
Erstmal; bei "langsamer Fahrt" fährt nur eine Maschine in dauernder Unterlast, bzw. zumindest in akzeptablen Drehzahlbereich.
Des weiteren Spart man Beteiebssstunden, und damit Wartungsintervalle.
Die Anmerkung mit Getriebe ist richtig; aber auf die Entfernung nicht beurteilbar.

Entweder welle mitschleppen lassen, oder verblocken. Ist schiffstyp abhängig.


Die Hilfsaggregate sollten nie nur von einer Hauptmaschine abhängig sein. Wenn dem so ist, prüfen.

Kurz:
Nicht der geringere Betriebsstoffverbrauch ist entscheidend, sondern die geringeren Betriebsstunden und die bessere Auslastung.
__________________
Welcome abord; Anchors aweigh...
Get underway, Navy, Decks cleared for the fray...
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Alt 10.08.2019, 16:27
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Was 7Seas schreibt ist korrekt. Dazu kommt bei mir ein Minderverbrauch von 1/4 bis 1/3.
Je 100km sind das also minimal 25l * 1,30€ also mehr als 30€. Ich habe eine Jahresfahrleistung von mehr als 250Std.,, was eine Ersparnis von 750,-- - 1.000,--. € ergibt. Zusätzlich zu den geringeren Stunden für Getriebe und Maschine. Und statt 1400 U/Min dreht der Motor jetzt 2000 U/Min, was ideal ist. (OM 603 110PS)

Ich empfinde das als nicht wenig. Und der Komfort sinkt nur unwesentlich. Mein Dampfer läuft auch nicht aus dem Ruder. Allerdings bleibt weniger zum Gegenlenken je nach Seite. Das gilt es zu beachten.

Gruß

Peter
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Website: wasserzigeuner.de
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Alt 10.08.2019, 19:57
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Saint-Ex Saint-Ex ist gerade online
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Für solche Zwecke - langsame Kanalfahrt mit 1 von 2 Z-Antrieben - habe ich an beide Zs die großen Rudder-Safe (auch “Keep-Course“) montiert. Damit fährt mein Dampfer (10 Meter, 7 to) auch mit 1 Masch schnurgeradeaus....

Mit 2 eingekuppelten Maschinen (VP AD41P, je 200 PS) könnte ich die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in franz. Kanälen ohne ständigem Auskuppeln sonst gar nicht einhalten (wäre echt nervig).

Lg, Saint-Ex

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Lg, Saint-Ex

Überlegen macht überlegen
Der Flieger und Schriftsteller Antoine de Saint Exupéry (*29.6.1900, † 31.7.1944 während Aufklärungsflug über dem Golf du Lion bei der Île de Riou)
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Alt 10.08.2019, 23:18
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hheck hheck ist offline
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Habe vor vielen Jahren mit dem Thema mal rumgespielt:

https://www.boote-forum.de/showthrea...4&#post2193214

Ich fahre seit der Zeit grundsätzlich mit einer Maschine, außer beim Anlegen und in Schleusen beim Manövrieren oder wenn Power gebraucht wird.
Bei linksdrehendem Prop und Steuerbordmaschine wirken Radeffekt und außermittiger Schub ausgleichend. Geradeauslauf ist bei mir gut.
Wirkungsgrad ist allerdings nicht optimal.
Zwar arbeitet die eine Maschine bei doppelter Leistung und etwas höherer Drehzahl etwas effektiver, allerdings geht der Wirkungsgrad des jetzt alleinigen Props auf Grund des höheren Belastungsgrades zurück.
Sinnvol ist: eine Maschine treibt beide Props.
Lies mal nach...

Gruß
Helle
M.Y.Franziska
z.Zt: Benningen/Neckar
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Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennen gelernt hat.
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  #13  
Alt 19.08.2019, 18:35
Captn Cooper Captn Cooper ist offline
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Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Was 7Seas schreibt ist korrekt. Dazu kommt bei mir ein Minderverbrauch von 1/4 bis 1/3.
Je 100km sind das also minimal 25l * 1,30€ also mehr als 30€. Ich habe eine Jahresfahrleistung von mehr als 250Std.,, was eine Ersparnis von 750,-- - 1.000,--. € ergibt. Zusätzlich zu den geringeren Stunden für Getriebe und Maschine. Und statt 1400 U/Min dreht der Motor jetzt 2000 U/Min, was ideal ist. (OM 603 110PS)

Ich empfinde das als nicht wenig. Und der Komfort sinkt nur unwesentlich. Mein Dampfer läuft auch nicht aus dem Ruder. Allerdings bleibt weniger zum Gegenlenken je nach Seite. Das gilt es zu beachten.

Gruß

Peter
Guten Abend in die Runde,

es geht mir weniger um die finanziellen Komponenten, sondern um die Optimierung der Reichweite auf lange Strecken. Die Kosten sind mir dabei wurscht, vielmehr geht es um eine Planung der vorhandenen Treibstofftanks/zusätzlicher Kapazitäten. Aktuell habe ich 3x 720 Liter, davon je einer pro Maschine und den 3. Tank momentan noch für die Heizung (die es aber nicht mehr gibt ).

Geplantes Ziel für 2021 ist das Nordkap mit Startpunkt Sneek.

Grüße aus Sneek,

Patric
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