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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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Alt 21.04.2017, 20:23
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Moin!

Meine persönliche Bezeichnung für Wasserfahrzeuge, die ihre Rumpfgeschwindigkeit in Verdrängerfahrt bei geringer Maschinenleistung deutlich übertreffen, lautet "überschneller Verdränger".

Ein klassischer "Wellenbinder" hat einen ähnlichen Effekt, jedoch einen ganz anderen Lösungsansatz als Juan Baader.
..... nicht zu verwechseln mit dem "Wellenreiter": https://www.google.com/patents/DE202013004518U1?cl=de

Viele Wege führen nach Rom.....

viele Grüße
Arnt
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Dem deutschen Insch´nör iss nix zu schwör.

Es kam am frühen Morgen. Es war klein. Es war wendig. Es war schnell. Es schlang die Arme um meinen Hals. Es drückte kräftig zu. Es raubte mir den Atem. Es suchte mein Gesicht. Es lächelte mich siegessicher an. Es gab kein Entrinnen. "Guten Morgen, Papa."
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Alt 21.04.2017, 21:10
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Moin Arnt,

Zitat:
die ihre Rumpfgeschwindigkeit in Verdrängerfahrt bei geringer Maschinenleistung deutlich übertreffen, lautet "überschneller Verdränger".
danke für die Aufmunterung und den interessanten Verweis.
Wie schnell das Boot denn schlussendlich wirklich ist, wird man sehen, aber mir gefiel eben die Vorstellung, dass ... .

Aktuell bin ich an der Maschine, genauer an der Pumpeneinheit (Speisepumpe und "nasse Luftpumpe" (Kondensatpumpe)). Jede für sich funktioniert, aber ob das noch so ist, wenn sie durch das gemeinsame Joch vom Kreuzkopfbolzen angetrieben werden, weiß ich nicht - da bin ich gespannt wie der berühmte Flitzebogen.

Wegen der Nenndrehzahl von 750 U/min und dem begrenzten Bauraum musste ich mir bei den Ventilen etwas einfallen lassen. In der Kondensatpumpe habe ich Gummiplattenventile eingebaut und in der Maschinenspeisepumpe Pilzventile. Mit letzteren habe ich bei meinem 1:5-Modell-Dampf-Lkw sehr gute Erfahrungen gemacht - sie arbeiten bis jenseits 2.000 U/min zuverlässig. Die bei dem ursprünglich verwendeten Edelstahl-Ventilkugeln haben die Ventilsitze regelrecht zerschlagen, weshalb dann die Pumpe nach kurzer Zeit nicht mehr förderte und das Feuer aus dem Kessel gerissen werden musste.

Grüße Dietrich
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Alt 22.04.2017, 08:59
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Moin Dietrich,

es muss nicht immer Edelstahl sein.

Als die Ventilsitze meines zweistufigen Kompressors von den gehärteten Ventilplättchen zerlegt wurden, ließ ich mir auf einer polnischen Werft (noch vor der Wende ) neue anfertigen.
Die Teile wurden komplett gehärtet. Als Ventilplättchen dienten fortan Münzen.
2 DM in der ersten und 1 DM in der zweiten Stufe.

Die Ersatzteilversorgung (Münzen) wird langsam zum Problem.

edit:
Noch eine Möglichkeit, die Geschwindigkeit zu erhöhen:
Lürssen-Effekt
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCrssen-Effekt

viele Grüße
Arnt
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Geändert von clevertherm (22.04.2017 um 09:23 Uhr)
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Alt 22.04.2017, 10:57
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Hallo Arnt,

vom "Lürsseneffekt" sind wir mit 10km/h leider noch weit entfernt....
Der hat bei den Schnellbooten erst bei knapp 40kn eingesetzt.


Torsten
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  #65  
Alt 22.04.2017, 13:03
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Moin Torsten,

schon klar....
Es sollte auch nur ein weiteres Beispiel dafür sein, dass man mit Mitteln "außerhalb der gewohnten Denke" sein Ziel erreichen kann.

Mein nächster Kahn wird übrigens streng nach den Grundsätzen Juan Baaders und der FAO ausgelgt.

viele Grüße
Arnt
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Alt Gestern, 06:55
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Standard Dampfmaschine - Pumpeneinheit funktioniert

Moin,

ich habe das vergangene Wochenende genutzt, "letzte" Hand an die neue Maschinenpumpeneinheit der Dampfmaschine gelegt und konnte sie erfolgreich testen.

Unten ein Bild vom "Probesitzen". Links die Maschinen (Kesselspeise-) - und rechts die Kondensatpumpe ("nasse Luftpumpe"). Der Antrieb erfolgt vom verlängerten Kreuzkopfbolzen über ein Joch. Die Lagerung des Kreuzkopfbolzens im Joch erfolgt durch Kugellager.
In der Speisepumpe verrichten Pilzventile ihre Arbeit, in der Kondensatpumpe Gummiplattenventile aus 1mm-Nitrilkautschuk.
Auf eine gesonderte Geradführung habe ich wegen der verwendeten langen Führungsbuchsen (jeweils 15 mm) aus Rotguss verzichtet. Ob das im Betrieb ausreicht, wird sich zeigen.




Bewegte Bilder von den Einzelpumpen und dem "Gesamtkunstwerk" gibt es auch zu sehen.

hier


Grüße Dietrich
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