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Segel Technik Technikfragen speziell für Segelboote.

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  #41  
Alt 31.03.2020, 09:45
Pöggsken Pöggsken ist offline
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Hallo Hein,
als Ingenieur und Werkzeugmacher bin ich mir der Funktion und der Vielfalt von Kugellagern und Zahnrädern schon bewusst. Ich überlege nur ob es etwas Besseres gibt, das mit weniger Verschleiß und Wartung auskommt. Super Interessant wären z.B. Filmscharniere, die sind wartungs- und reibungsfrei, nur das Vertrauen ist schwer zu vermitteln.
Für die Windfahne wäre das ein coole Geschichte, denn dann hätte man dort keine Sorgen mehr. Aus GFK würde das auch ewig halten.
Viele Grüße
Philipp
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  #42  
Alt 31.03.2020, 16:44
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Moin
Dein Ernst?Wenn der erste Airbus mit Filmscharnieren für Landeklappen und Seitenruder unterwegs ist denke ich auch drüber nach,sonst würde es mich freuen wenn die an meiner Frühstücksbrotdose etwas länger halten würden.Bei so viel Zukunftsmusik muss ich als Maschineninstandsetzer(49 Jahre im Beruf morgen)dem Herren Inschinör das Feld überlassen.
gruss hein
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  #43  
Alt 31.03.2020, 20:35
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Hallo Hein,
ich habe letztens einen 3d-Drucker gebaut bei dem ich die Linearachsen mit "Rolladen" Statt Faltenbälgen abgedeckt habe. Die rolladen sind auch einem Aramidwabensandwich gebaut. Einfach ein Sandwich und von einer Seite bis auf die gegenseitige Deckschicht aufgesägt. Somit ist es eine Rolllade mit Filmscharnieren. Ich habe dann einen Dauertest gemacht, 10 Millionen Lastzyklen waren kein Problem. Auch der Dauereinsatz in der Maschine war ist in den Letzten 4 Jahren sehr erfolgreich.
Das Problem ist eher das wenn es einen Schaden am Filmscharnier gibt kann man es nicht reparieren und das ist auf See ein größeres Problem.
Na ja solche Ideen sind schon spaßig zum drüber nachdenken. Sie umzusetzen erfordert aber auch etwas Mut zum Risiko.
Viele Grüße
Philipp
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  #44  
Alt 01.04.2020, 21:40
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Hallo Leute,
ich bin heute etwas weiter gekommen. Jetzt habe ich die Lagerung des Hilfsruders soweiet konstruiert, dass ich erst mal zufrieden bin.
Ich habe jedoch eine neue Frage oder Anregung.
Ich habe auf der Boot einen Aussteller gesehen der eine Kombination aus Servoruder (Windsteuerung) und Elekronischen Autopilot gezeigt hat. Der Elektromotor stellt alo nur noch den Anstellwinkel des Hilfsruders, und verbraucht so nur ein Zehntel der normalen Energie.
Ich glaube wenn man auf der Ostsee unterwegs ist, könnte das eine sehr sinnvolle Sache sein, wenn der Autopilot sich nicht nur am Wind sondern auch am Kompass orientiert.
Viele Grüße
Philipp
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  #45  
Alt 02.04.2020, 06:29
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Moin Philipp
Das ist sozusagen ein alter Hut.Man nimmt die Windfahne ab und lässt statt dessen einen Pinnenpiloten,meistens über den Kontergewichthebel,das Servoruder ansteuern.Der braucht dann wirklich erheblich weniger Leistung aus den immer knappen Stromvorräten(auf Segelbooten)entnehmen um einen bestimmten Kompasskurs zu steuern als wenn er direkt mit der Pinne verbunden wäre.Bei schwachen Winden und unter Motor,aber da hat man ja genug Strom,eine Möglichkeit den Pinnenpiloten auch mechanisch nbicht so hoch zu beanspruchen.
Na ja für eine total vernetzte fast schon computergesteuerte hochmoderne Segelyacht natürlich eine Lachnummer,da gibt es meistens eine Radsteuerung mit zuverlässigerem Autopiloten den man so wohl nach Wind und Segelstellung oder nach rechtweisenden GPS-Kurs steuern lassen kann.Der Unterschied ist wohl,dass ich z.B.mir für den Preis des ganzen Tüdelüts+vlt.einer schmutzigen Kohlefasergenua das Material für den Bau meines ganzen Bootes kaufen konnte.
gruss hein
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  #46  
Alt 02.04.2020, 17:40
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Hallo Hein,
ich habe dein Fazit nicht so ganz verstanden. Wenn es eine sinnvolle Ergänzung für die Windfahne ist, kann man das doch leicht berücksichtigen. Das es ein alter Hut ist, spielt doch keine Rolle. Ein Pinnenpilot kostet neu etwa 400€, da wird das mit der Kohlegenua schwierig.
Mein Pinnenpilot ist recht alt und hat bereits eine Windfahne so dass er sowohl nach Windrichtung als auch nach Kompass steuern kann. Wenn man will kann man den bestimmt auch mit dem GPS vernetzen. Evtl. baut man einfach eine neue Microcontrollersteuerung, das ist ja nicht so schwierig, das GPS hat ja genügend Ausgänge, die man nur auswerten muss. Aber ehrlich der Spaß den man mit einer mechanischen Regelung hat ist doch um ein Vielfaches höher als so ein Elektronik digital Gedöns.

Viele Grüße
Philipp
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  #47  
Alt 03.04.2020, 14:02
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Hallo Leute,
ich habe jetzt etas weiter gemacht. Ich habe nun das Servoruder realistisch gezeichent. Auch habe ich mal die Steuerung über den schrägen Pin statt des Kegelradgetriebes entworfen. Das Servoruder kann um 180° nach oben geschwenkt werden. Des weiteren wird die Schwenkbewegung kompensiert, so dass auch bei einer Servoruder Auslenkung der Anstellwinkel erhalten bleibt.

Die Lagerung soll über Kunststoffgleitlager geschehen.

Ich habe mich für ein elliptisches Ruderblatt entschieden weil es wenig Wirbelschleppen produzieren soll.
Das Profil des Servoruderblattes ist an ein NACA 0012 angelegt, jedoch muss ich da noch prüfen ob es bessere Profile gibt.

Getriebe und Ruderlager bestehen aus einem Wellenstück welches einseitig abgefräst ist, so dass sie mit dem Knotenblech verschraubt werden können.

Den Grundkörper habe ich noch nicht endgültig fertig, ich habe noch keine Idee aus welchen Werkstoff und wie ich den bauen will. So könnte es Holz oder Aluminium sein.

Viele Grüße
Philipp
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  #48  
Alt Gestern, 12:35
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Hallo Leute,
ich habe hier zwei Bilder die das Hochklappen des Servoruders zeigen.
Ich bin recht unzufrieden mit dieser Funktion, denn man muss die Steuerleinen für diese Aktion vom Hebelarm lösen, weil sie sich sonst im Ruder verheddern.
Hat jemand eine Idee wie das besser geht?
Viele Grüße
Philipp
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  #49  
Alt Gestern, 14:37
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Hallo Leute,
ich hbae jetzt eine Lösung wie ich das Problem löse.
Ich habe einfach eine art Riemenscheibe eingefügt, um die ich die Steuerleine wickele. An der "unteren" Seite befinde sich zwei Löcher, durch die die seilenden gesteckt werden und dann verknotet werden. Am oberen Rahmen sind zwei Umlenkrollen montiert, die das Seil in die Riemenscheibennut führen. Jetzt kann man das Steuerseil quasi endlos gestalten. Löst man es an der Pinne oder Steuerrad, kann man mit dem Steuerseil das Hilfsruder nach oben schwenken.
Fixiert man das Steuerseil in der Stellung wo das Servoruder nach unten zeigt, kann man das Servoruder als Notruder benutzen.
Die Dicke Riemenscheibe sieht auf den ersten Blick etwas vulominös aus, ich glaube jedoch dass es eine sehr einfache lösung ist die man leicht reparieren kann.
Viele Grüße
Philipp
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