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  #181  
Alt 11.06.2019, 08:45
kapitaenwalli kapitaenwalli ist gerade online
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Moin
Z Zt Warte etwa 1,5 kn und die Netze bei Santok 1 kn. Also schon ordentlich. Werde mich bessern.
Geht gleich weiter.
Kapitaenwalli
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  #182  
Alt 11.06.2019, 09:02
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Danke für die Info,

bis 2 kn (3,6km/h) ist das alles im machbaren Bereich.
Hatte mal was mit über 5km/h gelesen , da wird es dann über Grund recht schon langsam.

Torsten
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  #183  
Alt 21.06.2019, 17:06
kapitaenwalli kapitaenwalli ist gerade online
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Moin

Teil 2 ist da

unter Törnberichte

Kapitaenwalli
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  #184  
Alt 21.06.2019, 17:58
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Ist ja wirklich schade , dass Ihr wegen dem Wasserstand abbrechen müsst. Das Boot auf Grund setzen ist aber noch blöder.
Habe gern mitgelesen und plane die Strecke immer noch für nächstes Jahr.


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  #185  
Alt 22.06.2019, 11:13
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Walli,
ich leide mit euch! Sehr, sehr schade.

Wenn ich deine Berichte so lese, bin ich, glaube ich, mit meinem neuen Boot
(Tiefgang 1,10 m) raus aus der MDW E70-Nummer.

Klaus, der sich neue Ziele und Routen suchen wird
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  #186  
Alt 22.06.2019, 13:46
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Moin Klaus
Wenigstens leiden wir also nicht allein. Es war schon unglaublich, wie hinter uns das Wasser weggelaufen ist. Aber die sind hier alle unglaublich hilfsbereit und ich werde berichten.

Kapitaenwalli
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  #187  
Alt 26.06.2019, 12:57
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Moin

Teil 3 ist da.

Ich werde in den nächsten Tagen hier noch eine Zusammenfassung schreiben.

Kapitaenwalli
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  #188  
Alt 27.06.2019, 07:29
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Schade das es nicht auf dem Wasserweg weiter ging....

In einigen Berichten über die Netze wurde von starker Verkrautung berichtet,
habt ihr was davon bemerkt ?
Vielleicht taucht dieses Problem auch erst später im Sommer richtig auf.

Nochmal vielen Dank für den Bericht.

Torsten
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  #189  
Alt 27.06.2019, 07:50
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Ups,

das mit den Wasserpflanzen hast du ja beim Tag 16 beschrieben.

Torsten
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  #190  
Alt 28.06.2019, 09:25
kapitaenwalli kapitaenwalli ist gerade online
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Moin

Wir haben jetzt insgesamt dreimal den polnischen Teil derIWW E-70 (MDW E-70) befahren, Einmal kehrten wir um, einmal konnten wir siebefahren und jetzt ging es mit einem Transporter nach Hause. Vielleicht wärenwir auch so zur Oder durchgekommen. Aber alle Wasserstandsansagen sprachendagegen, so dass wir uns zu diesem Schritt im Sinne der Sicherheit unseresSchiffes entschlossen.



Die gewerbliche Schifffahrt auf der Netze (Notec) ist Endeder ersten Dekade diesen Jahrhunderts eingestellt worden. Seitdem befahren nurnoch Sportboote und einige sehr kleine Ausflugsdampfer das Gewässer. Es istseitens der technischen Anlagen noch in einem nutzbaren Zustand. Die Schleusensind alle mehr als 100 Jahre alt, im westlichen Teil handbetrieben undgebührenpflichtig (2019 = 7,30 zl).



Trotz des kanalartigen Ausbaus ab Kreuz (Krzyz) hat dieNetze ihre Eigenschaften als Fluss nicht verloren. Während die Warthe (Warta)zwischen Küstrin (Kostrzczyn) und Santok und die Netze bis Kreuz gemäß derangegeben Transittiefe (identisch mit der deutschen Tauchtiefe) auf einemSchild bei Küstrin bzw. den Angaben des RZGW Poznan sicher befahrbar ist, wirdes auf der kanalisierten Netze zunehmend schwieriger.



Die Strömung auf Warthe und Netze bis Kreuz beträgt etwa 1,5bis 2 kn. Darüber hinaus ist sie in den Stauhaltungen etwas geringer und ab Ujscienoch etwa 1 kn. Hier lag 2019 auch der kritische Bereich. Die durchgängigenTiefen auf den Abschnitten zwischen den Schleuse entsprechen genau den Angaben desRZGW Poznan. Sie liegen über 1 Meter. Der Boden ist sandig (feiner Kies) odertorfig. Berührungen bleiben in der Regel folgenlos. Das Wasser ist von guter Qualitätund auch nicht durch Treibgut verschmutzt. Insbesondere die Abschnitte mitgeringer Strömung sind zum Teil stark verkrautet. Da es nicht anders geht,fährt man einfach durch. Sollte das Schiff anschließend Fahrt verlieren, kannman kurz und kräftig Rückwärts geben. An der Wolke aus zerhacktem Kraut ist derErfolg ablesbar. Steine auf dem Flußgrund haben wir nicht bemerkt. Die Ufersind allerding zum Teil mit Steinschüttungen gesichert, so dass man hier beider Annäherung vorsichtig sein muss.



Eine besondere Herausforderung sind dieSchleusenansteuerungen. An jeder Stauhaltung teilt sich die Netze in einenWehr- und einen Schleusenarm. Insbesondere an den unteren Einfahrten bildensich Ablagerungen von Geschiebe. Das ist sehr feiner Kies, der fast immer genaugegenüber der Schleuseninsel Untiefen bildet. Läuft man in den Schleusenarm einkann es also geboten sein, erstmal recht weit in der Strömungsrinne zu bleibenund die Spitze der Schleuseninsel anzusteuern. Erst unmittelbar vor dieserdreht man in den Schleusenarm ein, der oft gleich sehr flach ist. Mit geringerwerdenden Abstand zur Schleuse bessert sich das wieder, hier kommt dann oftKraut.



Vor der ersten Schleuse am Tag gibt man Signal. Da inunmittelbarer Nähe der Schleusengebäude das Wehr ist, bitte lang, laut und ggf.wiederholt. Für die nächsten Schleusen wird dann telefoniert. Bezüglichfehlender Sprachkenntnisse muss man sich keine Sorgen machen. Ich sprach keinpolnisch und in den wenigsten Schleusen sprach man mit mir Deutsch oderPolnisch. Aber was man in so einer Schleuse möchte ist wohl ziemlich klar unddie Leute wollen wissen, woher? Wohin? Schiffsname? Ggf. Registrationsnummer?Wir haben uns auch schon mal eine kleine Karte gemacht mit den notwendigen Daten,das hilft auch in Häfen anderer Nationen und wird dankbar angenommen.



Dann das Wichtigste, die Menschen. Die Polen sind einausgesprochen gastfreundlicher und lieber Menschenschlag. In keinster Weise istuns irgendwer aggressiv oder ablehnend begegnet. Das habe ich in andereneuropäischen Ländern schon anders erlebt. Als Zahlungsmittel holt man sich Zlotyam nächsten Geldautomaten und dann bitte nicht den garantierten Umtauschsatzvon 1 : 3,8x wählen sondern den Tageskurs, der erheblich günstiger ist. Die Menüführungist da etwas tricky, schön aufpassen.



Die Infrastruktur an der Wasserstrasse hat sich erheblichverbessert. Die Marinas in Drawsko und Charnkow sind sehr sauber und modern.Die Preise liegen weit unter den in Deutschland üblichen. Wegen der in Charnkowvorhandenen inzwischen geschlossenen Werft kann man dort auch kranen und in derMarina nebenan slippen. Somit ist das Revier auch oder gerade für Trailerbooteinteressant. Die Hafenmeister dort helfen sicher weiter. Wir haben aber auchauf dem Fluss geankert, was überhaupt kein Problem war.



Ansonsten noch zwei Links:



http://bydgoszcz.wody.gov.pl/komunikaty-nawigacyjne



http://www.poznan.rzgw.gov.pl/szlaki-zeglowne/aktualne-warunki-zeglugowe


Kapitaenwalli



Daneben würde ich im nächsten Winter bei mir im Verein mitleider nur sehr begrenztem Platzangebot kostenfrei einen kleinen Vortraghalten. Dazu würde ich dann hier rechtzeitig einladen.




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Alt 03.07.2019, 06:49
kapitaenwalli kapitaenwalli ist gerade online
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Moin

Nu stehts auch in der Zeitung:


http://bydgoszcz.wyborcza.pl/bydgoszcz/7,48722,24948900,notec-wysycha-statek-szkolny-lokietek-uwieziony-w-blocie.html#s=BoxLoByImg1



Międzynarodowadroga wodna E70 nie nadaje się już do przepłynięcia nawet motorówką. W błocieutknął statek szkolny "Łokietek". Nie może powrócić ze szkoleniowegorejsu do macierzystego portu w Nakle. Brak wody to efekt suszy, zaniedbań wgospodarce wodnej i kopalni węgla brunatnego w Koninie.

Übersetzung:

Die internationale Wasserstraße E70 ist auch mit dem Motorboot nicht mehr befahrbar. Ein Schulschiff "Łokietek" blieb im Schlamm stecken. Er kann nicht von einer Trainingsreise in seinen Heimathafen in Nakło zurückkehren. Wassermangel ist das Ergebnis von Dürre, Nachlässigkeit in der Wasserwirtschaft und der Braunkohlegrube in Konin.

Die Lokietek war das Schiff, was wir auf der anderen Seite der Schleuse sahen, wo wir umdrehen mussten. Es ist das Schulschiff der polnischen Binnenschiffer.

Kapitaenwalli
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