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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #1  
Alt 27.06.2014, 13:29
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Moin zusammen,

ich bin auf der Suche nach ein paar Tipps und Ratschlägen zu einem kleinen Projekt, welches ich vor ca. 1,5 Jahren in einer Bierlaune mit einem Kumpel angefangen habe.

Ursprünglich fanden wir Metallboote immer schon cool, irgendwann sollte es ein Anytec 622 werden. Aber man ist ja jung und muss das Geld in andere Dinge stecken - daher ist ein fertiges Boot eher was für später....

Auf der Hanseboot in Hamburg haben wir uns dann mal verschiedene Bootstypen angeschaut und festgestellt, dass ein RIB ja eigentlich total einfach zu bauen wäre.
Konstruktionspläne erstellt, Zeichnungen gemacht, Vektoren jongliert, ca. 250.000 mal überlegt "machen wir das wirklich?", ... und dann das:


auf einmal sind wir mitten im Bau.


Nun beschäftigt man sich ja im Vorwege etwas mit dem Thema und dort kam natürlich auch das Wort "Spannungsriss" zum Vorschein. Das Boot wird komplett aus V4A (1.4571) gebaut. Da wir keinen Wasserlieger planen und das primäre Revier immer die Elbe ist, machen wir uns da keine zu großen Sorgen, dass das ein Problem wird. Die Rohre werden das gesamte Gewicht des Bootes tragen, d.h. es wird "unsinkbar", falls sich doch mal eine Bodenplatte verabschieden möchte.

Gibt es hier Fachleute, also wirklich Leute, die "wissen" und nicht "glauben zu wissen" oder irgendwo gelesen haben, in welchem Zeitraum das ein Problem werden könnte?
Das Boot wird übern Daumen vielleicht 20x im Jahr im Wasser sein und vielleicht auch mal Salz/Meerwasser sehen (Nord- & Ostsee).


Ein weiterer Punkt ist die Frage nach der Kimmung, bzw. nach der Bodenform. Ein deep-V-Boden ist klar, wir sind uns nur noch nicht sicher, ob lieber etwas platter für Geschwindigkeit oder etwas spitzer für die Fahreigenschaft. Geplant waren 22°, inzwischen überlegen wir bis zu 25°.
Hat jemand Erfahrungen, was eine "optimale Lösung" wäre? Wir haben leider keinerlei Erfahrungswerte diesbezüglich und müssten ausprobieren. Das ist dann aber immer so endgültig


Und der letzte Punkt: Motorisierung.
Bei vergleichbaren RIBs aus Gewebe findet man in unserer Klasse (5,50 wird es ca. lang) maximale Motorrisierungen bis zu 120PS. Dass es 3-stellig werden soll, war von Anfang an klar, wir hätten aber gerne die "2" vorne stehen. Also 200 - 225PS grob. Von der Steifigkeit usw. dürfte das alles kein Problem werden... Gibt es auch hier Erfahrungswerte? Warum werden die "normalen" RIBs nur mit so wenig Leistung zugelassen?



Vielen Dank für Eure Hilfe!

Marco
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  #2  
Alt 27.06.2014, 14:02
Käptn Fred Käptn Fred ist offline
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Zitat:
Von der Steifigkeit usw. dürfte das alles kein Problem werden...
Das täuscht, die Spannungsspitzen können bei einer steifen Struktur punktuell wesentlich höher sein, als bei einer weichen Struktur.
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  #3  
Alt 27.06.2014, 16:36
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Wie lang und breit soll es werden ? Könnte mir gut vorstellen das es in V4A richtig schwer wird , das unbedingt beachten .
Ich habe ein normales 7 M RIB , glaube das kommt auf gute 1000 Kg mit einen 150 Ps Yamaha AB , das geht schon richtig gut ab , wiegt aber auch nur 1000 Kg . Habt ihr schon mal den Rohbau gewogen ? Warum VA , in Alu sollte es auch möglich sein . Wichtig ist auch das der Rohbau auf den Foto aus min 4 bis 5 Kammern besteht , falls mal Wasser einlaufen sollte , nicht das das ganze Ding vollläuft !
Aber Hut ab für die Idee !

Geändert von Bodo 1 (27.06.2014 um 16:41 Uhr)
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  #4  
Alt 27.06.2014, 17:04
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WOW ! Das ist ja mal ein Projekt

nur ein:

R igid I nflatable B oat

wird es nicht... es ist ja nicht aufblasbar

also eher ein RUB

Das Gewicht würde mich auch interessieren.
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Gruß, der mit dem Bären tanzt, Stefan
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  #5  
Alt 27.06.2014, 17:28
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Ja die Rumpfform:

bei Wellen zeigt sich der Unterschied:

in schneller Fahrt berühren die Schläuche ja kaum das Wasser, nur der hintere Teil ist dann im Wasser.
Je tiefer das "V" ->hinten am Boot ist, desto weicher taucht das Boot ein.
Entweder ist der Rumpf flach und schnell oder tief und Rauwassertauglich.
Flach und rauwassertauglich geht nicht.
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  #6  
Alt 27.06.2014, 18:00
Bodo 1 Bodo 1 ist offline
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Zitat:
Zitat von Grauer Bär Beitrag anzeigen
Ja die Rumpfform:

bei Wellen zeigt sich der Unterschied:

in schneller Fahrt berühren die Schläuche ja kaum das Wasser, nur der hintere Teil ist dann im Wasser.
Je tiefer das "V" ->hinten am Boot ist, desto weicher taucht das Boot ein.
Entweder ist der Rumpf flach und schnell oder tief und Rauwassertauglich.
Flach und rauwassertauglich geht nicht.
Sehe ich auch so , sowie ich im Gleiten bin sind meine Schläuche ganz aus dem Wasser . Sehe da echt ein Problem mit dem Gewicht , der Rumpf sollt so gebaut werden das die Schläuche beim Gleiten ganz aus dem Wasser ist . Der AB braucht auch reichlich Power , mit 200 Ps wirst du glaube kein Spass haben . Ist schon eine gewagte Sache so ein Boot zubauen ohne große Erfahrung , nicht das die Sache in die Hose geht .
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  #7  
Alt 27.06.2014, 18:09
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Ein guter Kompromiss zwischen Rauhwassertauglichkeit und leichterem Aufgleiten ergibt sich durch eine "Warped Bottom" Rumpfform. Dabei geht man von einer starken Aufkimmung am Bug zu einer immer flacher werdenden in Richtung Heck - bis am Spiegel letztlich zw. 8 und 12 Grad übrig sind. Die Längsrisse (Buttocks) laufen dabei zum Heck ansteigend (siehe Grafik).

Diese Rumpfform bewirkt, dass das Boot schneller aufgleitet und dabei auch eine flachere Trimmung behält. Gut ausgetrimmt liegt der Bug dann im Wasser und schneidet entsprechend durch die Wellen.

Gleichzeitig wäre bei Eurer Konstruktion auch darauf zu achten, dass die Bugsektionen im Querschnitt eine Konvexe Form aufweisen sollten, damit beim Eintauchen in eine Welle der Auftrieb etwas degressiver entsteht. Ansonsten haut's euch wohl bei entsprechendem Seegang durch die Auftriebskörper die Bandscheiben raus. Also ein weiteres Argument für einen tiefer geschnittenen Bug - respektive höherliegenden Auftriebskörpern.

Allerdings muss auch angemerkt werden, dass diese Rumpfform ihre Grenzen hat. Mehr als 25 bis 30kn sollten damit nicht angepeilt werden, da das Boot ansonsten an Richtungsstabilität verliert. Und damit wären in eurem Fall 100PS schon mehr als ausreichend.

Ausserdem würde ich längsweise sog. "Chine Flats" - zum Bug hin schmäler werdend - einkonstruieren; Ebenfalls um das Problem des schlagartigen Auftriebwechsels etwas abzufedern und gleichzeitig etwas mehr hydrodynamischen Lift am Heck zu erhalten.

Alles in allem liegt da wohl einiges an Grübelei vor euch.

Bild: WARPED BOTTOM HULL

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Cheers, Ingo

Geändert von Shearline (27.06.2014 um 18:47 Uhr)
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  #8  
Alt 27.06.2014, 18:38
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Noch was.... Die 200 + Pferde bei 5,5m würd ich eher sein lassen

Es sein denn, ihr verbringt noch viel Zeit mit dem Studium von Rumpfformen bzw. in dem Fall auch mit strukturellen Berechnungen!
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Cheers, Ingo
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  #9  
Alt 27.06.2014, 19:31
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wow - das ging ja schnell mit den Antworten! Vielen Dank erstmal!

@Käptn Fred: ich muss gestehen, dass mein Kumpel die Steifigkeit mal überschlagen hat. Natürlich gilt auch hier der Grundsatz "was nicht biegt, das bricht", aber es ist schon gigantisch, was allein die Röhren für eine Steifigkeit besitzen. Du kannst das Boot hinten an einer Seite anheben und die andere kommt sofort mit hoch...

@Bodo 1: Die Länge muss ich gestehen, weiß ich spontan nicht. Gerechnet/Gezeichnet haben wir mit 5,10m - vermutlich ist es aber durch geänderte Abschlüsse hinten länger geworden. Irgendwo zwischen 5,10 und 5,50 müsste die Wahrheit liegen. Breit ist es genau 2m.

Zum Gewicht: aktuell sind wir bei 260kg für das, was ihr auf dem Bild seht. Das errechnete Gewicht liegt bei ca. 460kg (ohne Steuerstand). Wobei es da noch eine Variable gibt: den Spiegel. Je nach dem, was da später für ein Motor ran soll, müssen wir den ggf. nochmal überarbeiten.
Damit haben wir noch gut 150kg "Luft" (für Steuerstand, Lichtleiste/Wasserskihaken, Tank) bis wir das Gewicht eines vergleichbaren Alu-Bootes erreichen.
Dazu kommt dann natürlich noch der Motor mit vorsichtig geschätzten 200kg (Wunschziel ist ein DT225 - der "vermutlich" aber etwas zu Potent wird ;)).
Wie viel Kraftstoff später mitgenommen wird, müssen wir nach der ersten Probefahrt sehen. Wir haben leider nur einen DT40 "zur Hand", der für den ersten Fahreindruck reichen muss. Erst dann wissen wir, wo Tanks gewichtstechnisch eingebaut werden können usw.

Kammersystem: da haben wir uns gegen entschieden. Wir haben aber 3x 1/4-Zoll-Gewinde reingeschweißt, jeweils an den Endkappen hinten und kurz vorm geplanten Spiegel. Bevor es ins Wasser geht, werden wir mittels Stickstoff versuchen, die Luft (-feuchtigkeit) aus dem Eimer raus zu bekommen. Außerdem wird es auf 0,3 - 0,5 bar aufgepumpt und mittels Manometer überwacht. So wissen wir auch sofort nach einem Zusammenstoß etc, ob wir besser mal rechts ran fahren sollten
Der Boden hat eine errechnete Tragfähigkeit von ca. 120kg/m. Die Luft in den Rohren wird im Normalbetrieb nicht benutzt und ist nur unsere Versicherung gegens Sinken.

Material: wir haben kein Alu genommen ganz einfach aus dem Grund, weil unsere Schweißgeräte keinen Wechselstrom können


@Grauer Bär:
Es dehnt sich nur nicht aus, aufgeblasen wird es ja

Zur Rumpfform habe ich leider überhaupt keine Zeichnung außer die Draufsicht von hinten:


Wie ich schon sagte, wollen wir ggf. den Winkel auf 25° erhöhen.
Wo genau sich der Winkel ändern wird, steht noch nicht fest. Morgen wird die erste Druckprobe von den Tubes gemacht und dann befassen wir uns erst mit dem Kiel. Er wird mit Sicherheit bis zum vorderen Teil des Bootes parallel mit den Tubes laufen. Einen genauen Plan haben wir da wie gesagt noch nicht..

Flach = schnell ist klar, aber wir möchten keinen Knickspanter haben (den haben wir schon aus Holz ). Lieber möchten wir eine bessere Wasserlage und "Rauwassertauglichkeit" haben und machen die Geschwindigkeit dann wieder mit einem größeren Motor wett. Das ist zumindest der Plan.. ;)


@Shearline:
Die Idee hatten wir auch, ist aber leider mit sehr viel Arbeit verbunden. Bisher war wie gesagt der Plan, dass der Kiel bis zum vorderen Teil (da, wo es anfängt sich einzudrehen) parallel zu den Röhren verläuft und von da aus irgendwie sich nach oben zieht.
Die konkave Form ist noch ein Problem, was uns Kopfzerbrechen bereitet. Dass sie her muss, ist unumstritten, das Problem ist: wie kriegen wir es hin ohne viel zu schneiden/schweißen und so dass es noch einigermaßen rund wird..? Aber das sind Probleme von morgen. . .

30 Knoten wären auch völlig inakzeptabel. Da fährt ja sogar der alte Knickspanter mit nem DT65 Kreise drum...
45+ Knoten sind das Ziel. Und ja, natürlich ist mir klar, dass das nur bei Babypopo-See geht

Chine flats: hatten die meisten RIBs in unserer Größenordnung nicht. Wir hoffen, dass der Raum zwischen Boden und Tube ausreichend ist - zur Not schweißen wir noch ein paar L-Profile an.
Das muss aber erst der Fahrversuch zeigen - steht auf jeden Fall auf der TODO-Liste


Hier noch 2 "Impressionen" die ich gefunden habe aufm Rechner:
Bug
Boot


Ach ja, das ist generell als stümperhaftes Erstprojekt zu verstehen. Falls das Boot nicht schwimmt, fahren wir das zum Schrottie und kriegen wenigstens n bissl was raus vom Lehrgeld. Das zweite Boot wird dann auch 600mm-Tubes haben und 2,50 breit werden - das steht schon fest
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  #10  
Alt 27.06.2014, 19:59
Bodo 1 Bodo 1 ist offline
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Nicht aufgeben , stell bitte Fotos ein und schreib wie es weiter läuft .
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  #11  
Alt 27.06.2014, 20:05
Käptn Fred Käptn Fred ist offline
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Zitat:
Kammersystem: da haben wir uns gegen entschieden. Wir haben aber 3x 1/4-Zoll-Gewinde reingeschweißt, jeweils an den Endkappen hinten und kurz vorm geplanten Spiegel. Bevor es ins Wasser geht, werden wir mittels Stickstoff versuchen, die Luft (-feuchtigkeit) aus dem Eimer raus zu bekommen. Außerdem wird es auf 0,3 - 0,5 bar aufgepumpt und mittels Manometer überwacht. So wissen wir auch sofort nach einem Zusammenstoß etc, ob wir besser mal rechts ran fahren sollten
Wenn ihr ein größeres Leck habt, wird daraus aber dann nichts mehr. Dann könnt ihr nur noch schauen dass ihr es schafft die Rettungswesten anzuziehen, bevor das Boot ganz abgesoffen ist.

Zitat:
Ach ja, das ist generell als stümperhaftes Erstprojekt zu verstehen
An ein stümperhaftes Erstprojekt sollte man vielleicht besser keine 220 PS ranhängen.


Zitat:
Bevor es ins Wasser geht, werden wir mittels Stickstoff versuchen, die Luft (-feuchtigkeit) aus dem Eimer raus zu bekommen. Außerdem wird es auf 0,3 - 0,5 bar aufgepumpt
Ich würde auf mind 3 bis 5 bar aufpumpen. Es knallt dann etwas schöner, wenn es platzt. Nein im Ernst, was ist der Sinn dieser Übung? Inox rostet, wegen etwas Kondenswasser ja noch lange nicht, wenn schon wäre vor und nach dem Wassern lüften angesagt.

Geändert von Käptn Fred (27.06.2014 um 20:18 Uhr)
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  #12  
Alt 28.06.2014, 12:00
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Hallo,

für ein "stümperhaftes Erstprojekt" wollt ihr aber eine ganze Stange Geld reinstecken. Auch wenn die Rohre irgendwelche Reste sein sollten (was sind es denn für welche?), so kosten doch allein die Edelstahlbleche, die ihr noch brauchen werdet, nicht gerade Groschen. Vom geplanten Motor mal ganz abgesehen. Aber seis drum, das werdet Ihr Euch schon überlegt haben.

Zum Thema Kiel und Rumpf kann ich Euch einen Tipp geben. Habe ich kompliziertere Blechkonstruktionen vor mir und keine gescheite Zeichnung dazu, arbeite ich ganz gern mit Schablonen aus Pappe oder stärkerem Papier in 1:1. Das ist dann ein Hin und Her aus Schneiden, Falten, Kleben und Stutzen. Aber wieder ausgebreitet kann man sie schön auf die Tafeln übertragen. So könntet Ihr zunächst einen beliebigen Kiel anfertigen und mit Schablonen die dazu passenden Blechzuschnitte bestimmen.

Gruß,
Markus
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  #13  
Alt 28.06.2014, 15:10
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Hallo Marco,

grundsätzlich ein echt interessantes Projekt. Da wir ein 5,4m Tornado-RIB fahren, hier mal ein paar Daten zum Vergleich und ein paar spontane Gedanken. Und bitte nicht falsch verstehen. Ich will euer Vorhaben nicht kaputtreden. Es wäre nur sehr schade, wenn ihr viel Zeit und viel Geld investiert und später mit den Fahreigenschaften nicht zufrieden seid.

Tornado:
Länge = 5,40m - Breite = 2,35m - Schlauchdurchmesser = 0,50m - Aufkimmung am Spiegel = 24°
Gewicht Rumpf mit Schlauch = 300kg - Gewicht fahrbereit mit 175kg Motor und vollem 60 Liter Tank = 700 kg
Geschwindigkeit mit YAMAHA F80 = ca. 65 km/h

Und hier noch drei Bildchen von der Anbindung des Schlauchs an den Rumpf, der Rumpfform und der Wasserlage der Tornado:








Da ihr ja ein schnelles Rauwasserboot bauen wollt, sollte der "Schlauch" in Gleitfahrt max. mit den beiden Enden das Wasser berühren, weil der Wasserwiderstand sonst zu hoch ist. Da ihr aber eine Gesamtbreite von nur 2,00m baut, ist euer Rumpf entsprechend schmal. Dies in Kombination mit dem geplanten tiefen V sorgt für ein recht „kippeliges“ Fahrverhalten. Eine leichte Gewichtsverlagerung zu einer Seite sorgt da in Verdrängerfahrt schon für eine Kurvenfahrt. Deshalb macht es vermutlich Sinn, die Sitze mittig und hintereinander anzuordnen.

Falls der Rumpf zu wenig Auftrieb hat, wird der "Schlauch" komplett auf dem Wasser aufliegen. Das sorgt dann zwar für eine stabile Verdrängerfahrt aber der Übergang in Gleitfahrt wir dadurch dann schwerer. Und falls der "Schlauch" sogar in Gleitfahrt bei glattem Wasser auf der Wasseroberfläche aufliegt, wird das mit den gewünschten hohen Geschwindigkeiten schwierig...

Die 260kg nur für den „Schlauch“ kommen mir im Verhältnis zum Gesamtgewicht sehr hoch vor. Allerdings weiß ich nicht, was ein entsprechender „echter“ Schlauch z.B. aus Hypalon oder PVC wiegt. So richtig leicht wird der auch nicht sein.
Sind die errechneten 460kg der komplette VA-Rohbau? Also Rumpf mit Spiegel, Deck und „Schlauch“? Falls ja, wäre der Rumpf im Rohbau leichter als der „Schlauch“. Auch, wenn sich das durch Motor, Steuerstand, Sitze, Batterie, Schaltung, Tank usw. wieder in Richtung Rumpf verschiebt, bleibt ein großer Gewichtsanteil des Bootes weit oben und auf die größte Bootsbreite verteilt. Der Tank sollte daher wohl so tief im Rumpf sitzen, wie möglich.

Dadurch, dass der „Schlauch“ starr ist und nur aus einer Kammer besteht, gehen in meinen Augen fast alle wichtigen Vorteile eines RIBs, wie die große Sicherheit und die „Stoßdämpferfunktion“ des Schlauchs im rauen Wasser verloren. Auch die Funktion als „Rundumfender“ entfällt.

Wäre da nicht der Bau eines schlauchlosen Bootes mit entsprechenden Auftriebskörpern im Rumpf sinnvoller? Auch das wäre in Edelstahl sicher ungewöhnlich genug.

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg beim Bau und dass die Fahreigenschaften an das rankommen, was ihr euch vorstellt.
__________________
Viele Grüße aus Köln
Thomas

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  #14  
Alt 29.06.2014, 11:29
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Moin zusammen,

also, um das vielleicht noch einmal zu erklären: keiner von uns hat Schiffsbau studiert, keiner von uns hat Bücher im Schrank zum Schiffsbau, keiner von uns hat Vorkenntnisse in Sachen "RIB aus Edelstahl".

Grundsätzlich geht es hier auch weniger um das Vorhaben an sich, sondern vielmehr um die technischen Details, etc. Für Hinweise bin ich immer dankbar, dennoch bitte ich zu berücksichtigen, dass das ein Projekt von 2 halbwegs cleveren Menschen (Maschbau-Ing & noch son Studierter) ist.

Das Problem an der Sache ist: ich konnte nicht eine Webseite oder Hinweise darauf finden, dass irgendjemand schonmal so ein Projekt gestartet hat. Nehmen wir mal den Edelstahl weg: ich konnte auch keine wirklichen Projektberichte eines RIB's finden oder Ähnliches.
Man liest immer nur Negatives, z.B. "nimm kein Edelstahl - Spannungsrisskorrosion!!!elf1". Nirgends konnte ich aber finden, unter welchen Bedingungen das Problem auftritt in welcher Intensität. Ja, gibt sicher dieses Problem und ist sicher auch scheiße. Es interessiert mich nur einfach nicht, wenn ich das Problem in 25 Jahren bekomme. Bis dahin hab ich ein richtiges Boot


Zusammengefasst: viele reden, wir machen. Und wenn es nichts wird, können die Redner sagen "told you!" und wir wissen beim nächsten Projekt, was anders werden muss...


===

@AvaVM:
Jup, das kostet Geld. Wussten wir vorher schon. Und gemerkt haben wir es auch.

Das "Problem" ist der Bug vorne, der ja irgendwie rund werden sollte. Da wir das nicht hinbekommen, müssen wir das annähern. Das ist auch -wie Du schreibst- per Schablone geplant. Wir wollten allerdings diese Hartfaser-Platten nehmen, die man so bei Renovierungen etc. auf die Böden legt. Das Zeug ist 2-3mm stark und ist in Sachen Flexibilität deutlich näher an der Wahrheit als Pappe.
Anders geht es nicht - und wir daran interessiert, dass es keinen Verschnitt gibt


@Tommy H.:
geil geil geil! Vielen Dank für deinen Post!

Wir haben gestern das Boot mal gemessen und sind zu dem Ergebnis gekommen "ups!": 5,75 sind es dann letztendlich geworden.

Letztendlich kommt Dein Boot aber schon sehr nahe an das ran, was wir wollen.
Was mich wundert: viele von @Shearline beschriebene chine-flats und die deutlich andere Form des Bodens an der Röhre. Wir haben bisher nur Zodiak-Boote gesehen, dort endet der Boden direkt im Schlauch.
Hat das den Sinn, dass Du wie ein Wahnsinniger durch die Kurven fahren kannst? Oder ist das einfach nur für die Fahrstabilität gedacht?

Auf die chine-flats haben wir uns aber schon geeinigt, es werden also später auch 1-2 bei uns drangeheftet.

Wir haben uns jetzt beim Boden auf einen ingenieursmäßigen Ansatz geeinigt. Die Bodenplatten sind 1,50x1m. Und wir wollen nicht zu viel schneiden, daher wird die Bodenplatte 750mm bis zum Kiel. Den Winkel könnte man jetzt ausrechnen
Dennoch ist Dein Einwand zur Kippeligkeit nicht ganz unberechtigt. Das Boot wird errechnet ca. 5cm mit den Röhren im Wasser liegen. Also bei Verdrängerfahrt sollte es dort kein Problem geben. Interessant wird es halt erst in Gleitfahrt.. Aber das muss der Fahrversuch zeigen, schlimmstenfalls müssen wir da halt nochmal flexen und ein paar Coulomb's investieren.

Thema Gewicht: jo, wir kommen auf ca. 460kg "fahrfertig ohne komfort": also ohne Steuerstand, doppelten Fußboden, Lichtträger, ... Das ist der Stand, an dem wir Fahreigenschaften prüfen können.
Wir werden natürlich versuchen, möglichst viel Gewicht nach vorne zu packen. Dort soll auch der Tank hin, von dem wir noch nicht genau wissen, wie er aussehen wird und welche Größe er bekommt. 60 Liter werden aber zu wenig sein, vermutlich werden es 80-100l (nebenbei gesagt ist "Tanks bauen" eine echte Scheiße: tausend Halbböden damit das Zeug nicht schwappt usw...).

Dass sich der Erfinder des RIB's nicht sowas vorgestellt hat, ist klar.
Ein kleiner Katamaran wäre vielleicht noch spannend, aber dazu ist der Trailer so gar nicht ausgelegt...
Wie ich schon sagte, wenn das Ding nicht schwimmt kommt es zum Schrottie - oder wird so lange umgebaut, bis es eine Queen Mary 3 ist



@all
Die Form des Kiel's steht gerade etwas in Diskussion:


1. Idee wäre ein Flachstahl, welcher über die gesamte Länge läuft. Damit kriegt man schön viel Stabilität in Z-Achse, wird aber vermutlich jedes Jahr neue Trailerrollen bedeuten.

2. Idee: ein Rohr, welches unten bündig die Platten aufnimmt.

3. Idee: ein Rohr, welches irgendwo in dem gezeichneten Bereich die Platten aufnimmt.

Aktuell finden wir Variante 3 am besten, dann hat man einen Kiel und schweißen lässt sich das auch ganz brauchbar.


Hat jemand Ideen/Erfahrungen, was man machen sollte, und was besser nicht?


Vielen Dank,

Marco


PS: aktuell sieht es nicht viel anders aus, als letztes Mal:

Geändert von anywhere (29.06.2014 um 11:37 Uhr)
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  #15  
Alt 29.06.2014, 12:13
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Zitat:
Zitat von anywhere Beitrag anzeigen
...Letztendlich kommt Dein Boot aber schon sehr nahe an das ran, was wir wollen.
Was mich wundert: viele von @Shearline beschriebene chine-flats und die deutlich andere Form des Bodens an der Röhre. Wir haben bisher nur Zodiak-Boote gesehen, dort endet der Boden direkt im Schlauch.
Hat das den Sinn, dass Du wie ein Wahnsinniger durch die Kurven fahren kannst? Oder ist das einfach nur für die Fahrstabilität gedacht?...
Hallo Marco,

ich verstehe die waagerechten Flächen bei unserem Rumpf als Gleitflächen, die das Boot wirtschaftlicher laufen lassen. Außerdem vergrößern sie das Rumpfvolumen und damit den Auftrieb. Auf Höhe der waagerechten Absätze, die über die gesamte Rumpflänge durchlaufen, liegt auch das Deck. Der Nachteil dieser waagerechten Flächen ist das härtere Einsetzen des Rumpfes nach Sprüngen über Wellen. Für eine Rumpflänge deutlich unter 5m läuft er aber ziemlich gut bei rauem Wasser.


Irgendwie liest sich das zur Zeit so, als ob ihr euren Rumpf ohne tragende Spantenstruktur bauen wollt...
An eurer Stelle würde ich als nächsten Schritt den "Schlauch", so wie er liegt, waagerecht ausrichten und Spanten aus Pappe oder Hartfaserplatte (Schrankrückwand) bauen und an einer Hilfskonstruktion befestigen. So könnt ihr die Rumpfform quasi am 1:1 Modell entwickeln. Die Spanten dienen dann später wieder als Schablonen für die echten Spanten in VA, die dann letztendlich mit Blech beplankt werden und auch das Deck tragen...
__________________
Viele Grüße aus Köln
Thomas

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  #16  
Alt 29.06.2014, 12:36
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.
http://schlauchboot-online.at/showth...?t=3022&page=4

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http://b24s.ch/img/ins/ZAR-Formenti-...1403501899.jpg




.... schaut Euch mal verschieden Rümpfe an. ZAR Rumpfe gehen über das ganze Boot - sind länger als die andere Hersteller. Im vorderen Bereich sind sie recht steil, wodurch sie die Wellen gut schneiden.

.... ihr solltet jedoch mehrere kleine Gleitkuven oder eine Große in der Nähe der Schlauchkörper anbringen um den Auftrieb bei der Fahrt zu erhöhen.



Der Schlauchkörper sollte bei niederiger Gleitfahrt bereits aus dem Wasser kommen, ansonsten bremsen diese unnötig( siehe Wiking Boote ).

Habt Ihr die Schaftlänge des AB beachtet ?

Euer RUB wird recht schwer, daher benötigt Ihr sicherlich etwas mehr Auftrieb.

.
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Schöne Grüsse !
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  #17  
Alt 29.06.2014, 12:40
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Hallo,
tolles Projekt! Ihr solltet versuchen,scharfe Ecken zu vermeiden, wegen der Kerbwirkung am Nahtende. Wenn eins der zwei Bleche ausläuft, wird die Hauptlast vom Nahtende zurückgenommen. Als Ing. wirst Du verstehen, was ich meine.
Gruß Gerhard
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  #18  
Alt 29.06.2014, 13:15
DirtyHarriett DirtyHarriett ist offline
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Nur mal so am Rande zu den Spannungsrissen:
Damals hatte keiner damit gerechnet, und es stürzten 2 Comet ab. Und die waren auch nur auf Meereshöhenluftdruck angepaßt. Und dabei kamen einige Leute ums Leben. Grund dafür war ein Spannungsriß verursacht durch Materialermüdung um eine Niete herum.

Ihr werdet bei jedem Einsetzen in eineWelle Spannungen haben. Gummi ist elastisch, Stahl eher nur begrenzt, weswegen die Schläuche der meisten RIBs ja auch aus Hypalon sind.
Wenn ich mir anschaue, was für Schläge das teilweise tut, wenn wir mit dem Pischel über eine 2m-Welle heizen und 2 Wellen später wieder aufkommen, bin ich heilfroh darüber, daß die Schläuche eben diese Elastizität haben.

Ich empfehle DRINGEND, die Belastungen einmal zu simulieren. Ich weiß nicht, ob Solidworks mit Cosmo das kann, aber das wäre erst einmal ein Ansatz. Der Maschinenbaugestudierte sollte damit umgehen können.
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  #19  
Alt 29.06.2014, 14:06
Arzgebirger Arzgebirger ist offline
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....also, um das vielleicht noch einmal zu erklären: keiner von uns hat Schiffsbau studiert, keiner von uns hat Bücher im Schrank zum Schiffsbau, keiner von uns hat Vorkenntnisse in Sachen "RIB aus Edelstahl".


Ganz stark Marco....

Idee 2 und 3 sind beide gut...Stickstoff mit 0,5 hätte ich eben so gemacht...

Cousteau wäre von dem "Futura" begeistert gewesen...


Glück Auf!
Gunar
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  #20  
Alt 29.06.2014, 16:52
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fliegerdidi fliegerdidi ist offline
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Zitat:
Zitat von DirtyHarriett Beitrag anzeigen
Nur mal so am Rande zu den Spannungsrissen:
Damals hatte keiner damit gerechnet, und es stürzten 2 Comet ab. Und die waren auch nur auf Meereshöhenluftdruck angepaßt. Und dabei kamen einige Leute ums Leben. Grund dafür war ein Spannungsriß verursacht durch Materialermüdung um eine Niete herum.

Ihr werdet bei jedem Einsetzen in eineWelle Spannungen haben. Gummi ist elastisch, Stahl eher nur begrenzt, weswegen die Schläuche der meisten RIBs ja auch aus Hypalon sind.
Wenn ich mir anschaue, was für Schläge das teilweise tut, wenn wir mit dem Pischel über eine 2m-Welle heizen und 2 Wellen später wieder aufkommen, bin ich heilfroh darüber, daß die Schläuche eben diese Elastizität haben.

Ich empfehle DRINGEND, die Belastungen einmal zu simulieren. Ich weiß nicht, ob Solidworks mit Cosmo das kann, aber das wäre erst einmal ein Ansatz. Der Maschinenbaugestudierte sollte damit umgehen können.
Das seh ich auch so...die Rohre werden neben der Schweißnaht brechen.
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