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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #41  
Alt 19.01.2012, 15:21
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Hallo Hans,
Zitat:
... Wie stellt Ihr sicher, daß die den Betriebsüberdrücken standhalten? Wie ermittelt Ihr die möglichen Betriebsdrücke? ...
für so was gibt es Übersichten, Tabellen und Rechenprogramme. Die EU-weit gültigen Festlegungen finden sich in der Druckgeräterichtlinie - Richtlinie 97/23/EG - umgesetzt in nationales Recht ist das für die BRD in der AD2000 zu finden. Ins Detail mag ich da nicht gehen, weil - jeder Kessel ist anders.

Und weil Tulpe gefragt hat - unter anderem Außendienstler einer großen deutschen Versicherung mit Schadensregulierungsvollmacht - und da habe ich Sachen zu sehen gekriegt, die ich für vollkommen unmöglich gehalten habe, bis ich es mir ansehen und beurteilen musste - so was schult.

Grüße Dietrich
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  #42  
Alt 30.05.2012, 10:40
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Boot: Modelldampfboot "Eichendampfer"
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Standard Erst mal ein Modell

Moin,

bevor ich an den großen Rumpf gehe, werde ich erst mal ein Modell im Maßstab 1:5 bauen und mich mit den Besonderheiten des Entwurfs und der Technologie (Stich & Glue) vertraut machen.
Bei einer Rumpflänge von 4,65 m wird das ein Modell 93 cm lang und ist damit prima für "mal eben an den See" zu fahren geeignet. Ob ich den Antrieb mit einem Mini-Dampf-Aussenborder verwirkliche, kann ich zum Zeitpunkt noch nicht sagen - da spielt das Gewicht dann eine große Rolle.

Wie ich die abgewickelten Planken ausdrucken kann, habe ich in einem Telefonat mit netten Menschen herausgefunden und auch meine Angst, etwas bei unbedachtem Herangehen "zu zerschießen" wurden zerstreut.

Wie es mit dem Modell vorangeht, wird dann in einem Modellbau-Trööt zu verfolgen sein.

Grüße Dietrich
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Geändert von dampfspieler (30.05.2012 um 11:19 Uhr)
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  #43  
Alt 23.06.2012, 23:29
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Standard Leistungstest für Dampfkessel

Moin,

da ich wissen wollte, was so möglich ist, habe ich heute eine Heizprobe des Lockenwickler-Kessels durchgeführt und ihn mit dem Triebwerk einer 5"-Modelldampflok "belastet".
Das hat es in sich. Es ist ein Zweizylindertriebwerk, wobei jeder zylinder eine Bohrung von 41,75 mm und einen Hub von 57,25 mm (die Grundmaße sind "englisch") hat. Bei einer Drehzahl von 550 U/min und einem mittleren Dampfdruck von 6 bar im Zylinder werden etwa 1,5 kW auf die Kurbelwelle "gewuchtet" (errechnet).
Da der Kessel das gut verkraftet hat, wird er mit der deutlich kleineren Maschine des Dampfaussenborders auch zurecht kommen - davon bin ich fest überzeugt.

Hier ein Blick auf die "Versuchsanordnung".


Und die bewegten Bilder gibt es hier zu sehen.

Grüße Dietrich
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  #44  
Alt 11.09.2012, 21:43
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Standard Zylinderblock "zugelaufen"

Moin,

mir ist ein fabrikneuer Grauguss-Zylinderblock "zugelaufen". Der eignet sich von den Dimensionen gut für die Maschine. Es ist eine Twin mit 32 mm Bohrung und 38 mm Hub. Die maximale Füllung liegt bei etwa 75%.
Weil in einem GG-Zylinder Kolbenringe aus dem gleichen Material am besten dichten, habe ich mir gleich passende besorgt - sind die niedlich. Ich habe sie gestern früh bestellt, heute waren sie in der Post und ich war ein glücklicher Mensch - zumindest, was das betrifft. Das hat man davon, wenn man den Leuten sagt, warum man sie "belästigt".

Zu den Bildern (v.l.n.r.):
1. Zylinderblock mit eingesetztem und losen Kolbenringen. Die Ringe passen, "wie dafür gemacht"
2. Zylinderblock von oben hinten. Die Fläche oben ist die Grundfläche des Reglergehäuses, die vordere Bohrung darin ist die Zudampfbohrung vom Kessel, die hintere ist die Zudampfbohrung zu den Zylindern. Die wird im Betrieb durch einen Schieber aus Bronze verschlossen. Die Gewinde auf den schrägen Flächen seitlich sind für die Anschlüsse von der/den Dampfölpumpen. Das Gewinde unten nimmt den Abdampfanschluss auf.
3. Zylinderblock seitlich hinten. Die Schieber haben einen Hub von 12 mm. Es werden Muschelschieber aus Bronze eingebaut. Die Zudampfkanäle zu den Zylindern haben eine Breite von 4 mm.

Eine Maschine mit gleichem Zylinderblock ist hier zu sehen.

Grüße Dietrich
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  #45  
Alt 30.07.2014, 19:57
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Standard Bootsbausatz gefunden

Moin,

weil in einem anderen Trööt in diesem Forum so geschickt verlinkt wurde , habe ich was gefunden - die Chester Yawl.
Der Bausatz macht einen guten Eindruck und nach den Telefonaten mit Herrn Berger habe ich mir erst mal die Bauanleitung bestellt.

Um Rumpfgeschwindigkeit zu erreichen, sollte eine Bremsleistung der Maschine von etwas mehr als 500 W ausreichen - und das passt sehr gut zu meinen Vorstellungen.

Wie die Maschine aussehen wird, ist aktuell wieder oder noch immer vollkommen offen. Als Aussenborder ist eine liegende V-Compound wohl die beste Lösung, als eingebaute Maschine tendiere ich zu einer stehenden Tandem-Compound, wie sie SIMPSON & STRICKLAND als KINGDON-Compounds gebaut und vertrieben hat. In den USA sind derartige Maschinen in neuerer Zeit auch als BLACKSTAFFE-Engines bekannt.



Viele Grüße Dietrich
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  #46  
Alt 14.03.2015, 08:53
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Standard Manche Sachen sind eben ein wenig aufwändiger :-((

Moin,

weil ich erst die Maschinenanlage fertig haben möchte, bevor es an den Rumpf geht, teste ich die vorgesehene Maschine auf versteckte Fehler und sonstige "Schlechtigkeiten". Von letztgenannten gibt es mehr als genug, vor allem, weil sich Physik eben nicht verkleinern lässt.

Als Erprobungsträger für die Dampfmaschine nutze ich meinen 1:5-Modell-Dampf-Lkw "Martin".

Den aktuellen Stand der der Arbeiten zeigt dies Video - https://youtu.be/4Y_XnU4ako8

Grüße Dietrich
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  #47  
Alt 20.06.2016, 22:25
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Standard Die vielleicht finale Maschine - oder auch nicht ...

Moin,

das letzte Wochenende war ganz schön ereignisreich - ich habe eine "jungfräuliche" Dampfmaschine (sie war nur mit Druckluft "erschreckt" worden) erwerben können, nachdem Damf "dran gelassen" wurde. Die Maschine ist in Anlehnung an den Plan der HASBROUK 10 entstanden.

Die Bohrung beträgt 55 mm und der Hub 75,5 mm, die Leistung soll 2 PS bei 400 U/min und einem Schieberkastendruck von 125 psi (8,6 bar) betragen.




Um zu prüfen, ob das Objekt der Begierde die Begierde auch wert sei, kam der kleine Lockenwickler-Kessel zum Einsatz. Der ist trotz seiner großen Heizfläche wegen seines geringen Inhaltes für das Unterfangen rechnerisch viel zu klein, aaaaber - Dampf ist eben anders.




Wie es ausgesehen hat, als Dampf "dran kam", ist im folgenden Video zu sehen ("klick" auf das Bild startet das Video). Mit jedem Durchgang lief das Maschinchen leichter und freier. Dass die Sonne Tränen gelacht hat und das ziemlich mächtig, hat der Spiefreude keinen Abbruch tun können - wir haben es uns unter einem Pavillon gemütlich gemacht und dann gespielt.




Auch wenn sich schon "was tut" ist doch noch eine ganze Menge Arbeit zu erledigen, bevor es aufs Wasser geht. Unter anderem muss ein neuer größerer Kessel gebaut werden - nach gegenwärtiger Planung wieder als LOCKENWICKLER-Wasserrohrkessel, aber das kann durchaus noch anders werden..


Grüße Dietrich
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Geändert von dampfspieler (21.06.2016 um 03:12 Uhr)
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  #48  
Alt 30.12.2016, 22:56
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Standard Dampfmaschine - Überholung (fast) abgeschlossen

Moin,

mein Weihnachtsgeschenk war dies Jahr etwas handfester - ein neues deutlich massigeres Schwungrad für die Dampfmaschine. Es hat 180 mm Duchmesser, ist 55 mm breit und wiegt 7,5 kg. Das ist gut für den Rundlauf.

Gestern habe ich das günstige Wetter genutzt und einen "Versuchsaufbau" verwirklicht. Als Damfspender dient mein LOCKENWICKLER-Kessel.




Ich habe fast alle Teile der Maschine "angefasst" und sie nach meinen Vorstellungen "umgestrickt". Das Schwungrad ist mit zwei hintereinander eingebauten Spannsätzen auf der Welle befestigt. Da ist enorm nervenschonend und sehr bequem zu montieren und auch wieder zu lösen - wenn es denn mal sein muss. Wie sie jetzt aussieht, zeigen die folgenden Bilder.









Ein paar bewegte Bilder gibt es auch. Da ich die mit dem "Zartphone" aufgenommen habe, sind sie "ein wenig" unruhig .

http://youtu.be/K1xios48910

Viele Grüße
Dietrich
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  #49  
Alt 03.01.2017, 13:29
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Diese Spannsätze sind Gold wert Dietrich.
Schön das es hier weiter geht.
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Gruß Holger


Meine Baustelle DE23.

"Wie sprechen Menschen mit Menschen? Aneinander vorbei!" (Kurt Tucholsky)
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  #50  
Alt 04.01.2017, 08:59
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Moin Holger,
Zitat:
... Schön das es hier weiter geht.
da fällt mit nur ein - "Mühsam nährt sich das Eichhörnchen!"
Zitat:
Diese Spannsätze sind Gold wert
Stimmt. Ich habe die erstmalig an meinem 1:5-Modelldampf-Lkw verwendet, der gute 175 kg auf die Waage bringt - wenn ich drauf sitze - und an dem die originalen englischen Bausatzlösungen (Gewindestifte) zum Klemmen der Zahnräder auf den Wellen vollkommen versagten. Mit neuen Wellen und Spannsätzen ist Ruhe und die Fahrfreude stets gegeben.

Weil an einer Dampfmaschine aber immer irgendwo Wasser ist, habe ich die montierten Spannsätze mit jeweils einer Deckscheibe geschützt und zusätzlich noch etwas Fett zwischen Spannsatz und Abdeckscheibe gegeben.
Hier zwei Bilder zur Verdeutlichung.



Mit den sichtbaren Schrauben wird der Spannsatz angezogen und in die Gewindebohrungen werden die Abdrückbolzen eingeschraubt, wenn der denn mal demontiert werden muss. Damit das Abdrücken leicht von der Hand geht, sollte der Spannsatz vor der Montage laut Hersteller leicht eingeölt werden.





Grüße Dietrich
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  #51  
Alt 18.04.2017, 15:08
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Standard leichte Änderungen im Projekt

Moin,

mittlerweile habe ich mich von der Idee des Damf-Außenborders verabschiedet, weil ich die Maschine da voll gekapselt hätte bauen müssen, um halbwegs sicher zu verhindern, dass man mir wegen "irgendwas" (schillernde Schlieren auf dem Wasser) folgt. Damit wäre der Reiz der Sache dahin gewesen.
Außerdem ist das jetzige Schätzchen "ein wenig korpulent" für derartigen Einbau. So wird es denn eine Innenbord-Antriebsanlage.

Auch der Rumpf wird ein anderer, weil der ursprünglich ins Auge gefasste sich als ein wenig schmal herausstellte und etwas wenig Freibord hatte. Der Entwurf ist fertig und wird demnächst als Modell in 1:5 entstehen.

Mittlerweile ist der Propeller bestellt und soll Ende Juni/Anfang Juli fertig sein.

Grüße Dietrich
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  #52  
Alt 18.04.2017, 22:10
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auf Dampf zu verzichten ist vernünftig,
so ein Motor ist sicher toll zum spielen aber im Boot ist was problemloses immer die bessere Wahl
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Ralf Schmidt
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der - wenn er nicht daheim ist - Ratschläge erteilt.
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  #53  
Alt 18.04.2017, 22:35
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Heimfried Heimfried ist offline
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Einen Verzicht auf Dampf lese ich aber aus Dietrichs Beitrag nicht heraus.
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Gruß, Günter

http://www.bootsphysik.de/rechner/bootxp.php
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  #54  
Alt 19.04.2017, 07:22
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Moin Ralf,
Zitat:
... auf Dampf zu verzichten ist vernünftig,
nix da. Wie käme ich darauf mich von etwas zu verabschieden, was exklusiver ist, als "Ferrari fahren in Deutschland" und dann noch selbst gebaut?
Dass ich das kann, habe ich mit meiner "Erweckung" eines Modell-Dampf-Lkw glaube ich recht eindrücklich gezeigt. Er ist meines Wissens der einzige in Deutschland, Österreich, der Schweiz und im (noch) vereinigten Königreich, mit dem man auch längere Fahrten problemlos absolvieren kann.

https://youtu.be/bZJjKaCSN58

Und was das "problemlos" betrifft - .... nun ja, das hängt wohl immer auch von der Vertrautheit mit der Sache und der Aufmerksamkeit und der Wartung ab, die man da investiert.

Der Propeller wird einen Durchmesser von 300 und eine Steigung von 450 mm haben und der Rumpf sieht so wie auf den drei Bildern unten aus, allerdings mit Propeller unter dem Kiel. Ob ich da noch eine Ruderhacke dran setze, wie ich das beim EICHENDAMPFER gemacht habe, werde ich sehen.






Die Rumpfform hat den Vorteil, dass sich der Rumpf bei Fahrt "virtuell" verlängert und damit ein wenig schneller sein kann, als die Rumpfgeschwindigkeit entsprechend der Wasserlinienlänge - schaun wir mal.
Da es ein "Stichnglue"-Entwurf ist, folge ich den entsprechenden Berichten hier natürlich aufmerksam.

Grüße Dietrich
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Geändert von dampfspieler (20.04.2017 um 03:25 Uhr)
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Alt 20.04.2017, 10:09
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Standard ein Propellermodell

Moin,

gerade habe ich ein Bild von einem Modell eines gleichartigen Propellers (etwas größeren) bekommen. Ich finde es richtig sexy .



Grüße Dietrich
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  #56  
Alt 20.04.2017, 15:49
Brummer Brummer ist gerade online
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Hallo Dietrich,


wo bekommt man solche Props her ?


Torsten
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  #57  
Alt 20.04.2017, 16:01
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Schon wieder ich......

wie Lang soll das Boot den werden ?

Wenn die weiter oben genannten 400 1/min noch gelten,
dann ist mit einer Steigung von 450mm nur 3m/s also 10,8 km/h ( ohne Schlupf ! )
möglich .
Mit 2PS sollte aber mehr drin sein.
Evt mehr Steigung ?


Torsten
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  #58  
Alt 20.04.2017, 21:48
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Hallo Torsten,

Zitat:
... wo bekommt man solche Props her ?
wenn Du nett fragst, bei Thies-Propeller in Schleswig-Holstein. Mit derartigen Anfragen beschäftigt sich der Senior. Auf der Startseite gibt es ein sehr informatives IMAGE-Video.

Zu Deiner zweiten Frage. Mehr als Rumpfgeschwindigkeit kann ein Verdränger nicht laufen und wenn die Maschine dann noch "Reserven" hat, "gräbt" er sich ein. Das zeigen glaube ich die beiden folgenden Bilder meines EICHENDAMPFERS ziemlich anschaulich.






So liegt der Rumpf normalerweise im Wasser - deu Unterschied ist doch deutlich.



Nun zu den Zahlen

Der Rumpf hat eine Wasserlinienlänge von ca. 5 m, die virtuelle Länge habe ich mit 6,5 m angenommen (Analogieschluß vom EICHENDAMPFER, der ein Rundgatter ist). Dann läge die Geschwindigkeit bei 6,2 kn. Wenn der Schlupf 40% beträgt, dreht der Propeller mit ~710 U/min und die Maschine muss 1,3 kW leisten, wenn das Boot 650 kg verdrängt.
Das sind nun alles Annahmen und inwieweit die zutreffen, wird sich erweisen, wenn das Boot schwimmt und fährt. Bis dahin wird aber noch eine ganze Menge Wasser die Tollense abwärts fließen.

Grüße Dietrich
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  #59  
Alt 21.04.2017, 09:36
chromofish chromofish ist offline
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Zitat:
Zitat von dampfspieler Beitrag anzeigen

Die Rumpfform hat den Vorteil, dass sich der Rumpf bei Fahrt "virtuell" verlängert und damit ein wenig schneller sein kann, als die Rumpfgeschwindigkeit entsprechend der Wasserlinienlänge - schaun wir mal.

Grüße Dietrich
Hi Dietrich,

könntest du genauer erklären, wie das funktionieren soll?

Übrigens, tolles Projekt!

LG
Bert
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Neulich hab ich nen Intelligenztest machen lassen. War Gott sei Dank negativ!
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  #60  
Alt 21.04.2017, 13:03
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Standard ... im Baader stehts ...

Hallo Bert,

hier im Forum gab es mal eine Aktion zu "Juan Baader, Motorkreuzer und schnelle Sportboote".
Da drin ist das zu finden - Abb. 19, S.41.

Hier der entsprechende Text:
"Man errechnet die Länge der vom Boot erzeugten Welle für die höchste oder wichtigste Geschwindigkeit und entwirft die Bootsform derart ins Wellenbild hinein, dass ein spitzes Heck im zweiten Wellenberg endet. Die so entstandene Bootsform wird dann bei der gewünschten Länge abgeschnitten, wodurch von selbst der breite Spiegel entsteht, der für höhere Geschwindigkeiten notwendig ist."

Grüße Dietrich
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Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.
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Meine aktuelle Nicht-Schiffs-Baustelle
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