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  #1  
Alt 15.04.2018, 22:19
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Ickeberlin Ickeberlin ist offline
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Standard Schmalste Brücke auf den Berliner Gewässern

Guten Tag
Ich möchte mich zuerst vorstellen. Peter 55 Jahre alt, früher Segler jetzt Hausbootfahrer weil da die Rotweingläser nicht so schnell umkippen Ich habe mir überlegt ein Hausboot selber zu bauen weil ich mich zwischen den verschiedenen Anbietern nicht entscheiden kann. Da ich in den letzten 15 Jahren so gut wie alle Seen und Kanäle zwischen Spreewald, Mittellandkanal, Oder/Haff und Müritz durchhabe stellte ich fest, dass ich gerne mal RICHTIG in die Natur rausfahre und dort gerne vor Anker liege. Gegen Wohnzimmerfeeling in der Pampa habe ich nicht daher ein Hausboot, das dem am nächsten kommt. In der jetztigen Phase stellt sich die Frage.... wie breit darf mein Boot sein um auch überall hinzukommen. Die meisten Karten zeigen die Höhe der Brücke aber keine Breiten. Habe in Erinnerung dass es auf den Ruppiner Gewässern zwischen Oranienburg und Lindow/Mark irgendwo am engsten ist. ABer auch beim Wasseramt in Eberswalde konnte mir da niemand helfen. Weiss vielleicht jemand wo die schmalste Brücke ist? Bzw. wie schmal die schmalsten Brücken in der Gegend sind? Würde dann abschätzen ob ich schmaler baue oder auf die entsprechenden Gewässer verzichte. Geplant sin im Moment 4.40 Viele Grüße und Danke im Voraus Peter
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  #2  
Alt 15.04.2018, 22:32
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Moin Peter,
neben der Brückenbreiten sind wohl auch die Schleusenbreiten und die üblichen Breiten der Boxen in den Häfen ein limitierender Faktor.
Hier kannst du mal gucken: http://www.wsa-berlin.wsv.de/wassers...Bruecken05.pdf

Klaus, der nicht über 4,5 m gehen würde
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  #3  
Alt 16.04.2018, 00:06
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Hallo Klaus. Danke für die ANtwort. Die Stubenrauchbrücke in Köpenick bremst ja schon einen auf 4,50 zu gehen... Deshalb nur 4,20 auch wenn es schon immer "spannend" ist mit so wenig Platz durchzugehen... Alle Brücken die da aufgelistet sind würden gehen. (bis Groß Köris) Aber über die Ruppiner Gewässer und sonstige "besondere Ecken" finde ich leider nichts!
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  #4  
Alt 16.04.2018, 00:27
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Selbst die, in meinen Augen recht einfältigen Preußen sollten Schleusenbreite und Brückendurchfahrtsbreite zueinander passend gestaltet haben. Ich schließe mich der Empfehlung von Klaus an. Nach schneller Durchsicht meiner beiden NV-Karten habe ich auch nichts gegensätzliches gefunden. ohne Gewähr.
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Richtig saubere Finger bekommt man nur, wenn eine Hand die andere wäscht!
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  #5  
Alt 16.04.2018, 07:02
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Zitat:
Zitat von huebi
Selbst die, in meinen Augen recht einfältigen Preußen
Vorsicht!

Watt is mit der Stubenrauchbrücke?
Die hat in der Mitte 5 m Breite. Kannst du locker durch.

Und die Ruppiner Gewässer ... da überlegen wir mal ... welches WSA ist da zuständig? ... ah, Eberswalde ... nee, ist ja ein Landesgewässer! ... aber es gibt 4 Schleusen mit 5 m Breite ... also sollten die Brücken auch so breit sein, alles andere macht keinen Sinn ...
Zum selbst guggeln: http://www.lbv.brandenburg.de/schleusen.htm#t_1
Ich bleibe bei 4,5 m.

Eine Anmerkung: Wenn du von "Berliner Gewässern" sprichst, aber "Ruppiner Gewässer" meinst, dann hast du dich im Bundesland vertan. Darauf lege ich als Brandenburger wert!

Klaus, der schon mit einem 100 m Schiff mit 11,45 m Breite in eine 11,75 m breite Schleuse gefahren ist
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Geändert von Fronmobil (16.04.2018 um 07:12 Uhr)
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Alt 16.04.2018, 09:02
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Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
Ich bleibe bei 4,5 m.
Da würde ich mitgehen. Im Prinzip kann man sich am Finowmaß orientieren, damit deckt man alles östlich der Elbe ab. Das würde sogar 4,60 bedeuten, aber als Privatfahrer will man ja an sich mit Fendern schleusen, und bei 4,50 sollte auf beiden Seiten mit Fendern noch etwas Luft sein.

Matthias
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  #7  
Alt 16.04.2018, 09:19
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Hallo Peter,

wir sind seit 15 Jahren in Europa mit 4,40m unterwegs auch 2 Mal in Lindow.

Dafür waren die 70cm Tiefgang schon eher das Kriterium.

Gruss Edi,
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  #8  
Alt 16.04.2018, 10:18
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Die Spree flussaufwärts des Schwielochsee (Abzweigung im Glower See, um genau zu sein) ist laut meiner Karten vom KartenWerft-Verlag nur für Boote bis 13 Meter Länge und 3,50 Meter Breite zulässig.

Wer mit einem Kahn von weit über 4 Meter Breite plant, sollte dann aber auch die Durchfahrthöhe an den Brücken beachten. Vor allem, das diese zum Teil gewölbt sind. Und Tiefgang außerdem.
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  #9  
Alt 16.04.2018, 10:25
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Ich hätte generell keine Lust auf so einen Dampfer. Habe selber 14x4 und finde das hart an der Grenze in unserem Revier.

Du wirst an mich denken wenn du einen Liegeplatz suchst in einem Gasthafen....
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  #10  
Alt 16.04.2018, 22:29
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Vielen Danke für die vielen Antworten
Fronmobil... nicht böse sein. Bin Pole in Hessen sozialisiert und lebend in Bad Saarow und Berlin seit 20 Jahren. Da halte ich es eher mit Lodda... "Mailand oder Madrid- hauptsache Spanien"
Nini.... Danke! 4.40 bis Lindow! Super! Da lacht mein Herz
Pianist... 3m hoch soll meine bewegliche Gartenlaube werden
ChrAK78- Glower See da war ich tatsächlich noch nie:-( Bildungslücke
Jaha.... mein Traum ist Gasthäfen nur zum Tanken oder Entsorgen anzulaufen Koche gerne und will eher ein Haus auf einem 4 Seitenwassergrundstück mit wechselnden Nachbarn haben.
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  #11  
Alt 16.04.2018, 23:07
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Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
Klaus, der schon mit einem 100 m Schiff mit 11,45 m Breite in eine 11,75 m breite Schleuse mitgefahren ist
leichte Korrektur.
__________________
[SIGPIC][/SIGPIC Gruß Michael
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  #12  
Alt 17.04.2018, 07:46
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Zitat:
Zitat von Ickeberlin Beitrag anzeigen
mein Traum ist Gasthäfen nur zum Tanken oder Entsorgen anzulaufen Koche gerne und will eher ein Haus auf einem 4 Seitenwassergrundstück mit wechselnden Nachbarn haben.
Hast Du schon die aktuelle Boote-Ausgabe gelesen? Da geht es genau um dieses Thema, sogar mit einer Sonderbeilage. Allerdings meine ich, dass die Redaktion eine ganze Reihe von Problemen gar nicht angesprochen hat. Aber darüber können wir gerne diskutieren, falls noch mehr Leute das gelesen haben.

Matthias
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  #13  
Alt 17.04.2018, 07:49
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Zitat:
Zitat von Pianist Beitrag anzeigen
Hast Du schon die aktuelle Boote-Ausgabe gelesen? Da geht es genau um dieses Thema, sogar mit einer Sonderbeilage. Allerdings meine ich, dass die Redaktion eine ganze Reihe von Problemen gar nicht angesprochen hat. Aber darüber können wir gerne diskutieren, falls noch mehr Leute das gelesen haben.

Matthias
Danke Matthias, werd ich mir nachher mal kaufen, obwohl ich die boote ja eigentlich ganz schrecklich finde...
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  #14  
Alt 17.04.2018, 07:52
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Jepp, die BOOTE Ausgabe Mai 2o18 ist wirklich lesenswert ...

Klaus, der sich schon ein Exemplar gesichert hat
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  #15  
Alt 17.04.2018, 07:59
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Pianist Pianist ist offline
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Im Prinzip finde ich das Heft samt Beilage ziemlich gut. "Wohnen am und auf dem Wasser" ist mit Sicherheit für viele Leute ein sehr attraktives Thema. Aber bin ich der Einzige, dem es missfällt, dass dort mit keiner Zeile auf die ganzen möglichen Schwierigkeiten eingegangen wird? Also zum Beispiel was das Finden eines legalen Dauerliegeplatzes angeht, die permanente Ver- und Entsorgung, ggf. weitere juristische Hürden bis hin zum Melderecht?

Im Prinzip entsteht dadurch doch der Eindruck, dass man sich mit einem Wohnboot überall hinpacken darf. Dabei ist ja eher das Gegenteil der Fall: Immer mehr Gegenden arbeiten eher daran, genau solche schwimmenden Häuser zu verhindern.

Also der Focus war zu sehr auf den Booten bzw. schwimmenden Objekten, aber es wurde meiner Meinung nach zu wenig über die politischen Rahmenbedingungen geschrieben.

Matthias
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  #16  
Alt 17.04.2018, 08:41
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Commander
 
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Wann wurde Dir Dein Heft 05-18 zugestellt?
Meins sah am Freitag ziemlich durchgelesen aus.


Gruß Henry
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  #17  
Alt 17.04.2018, 09:12
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Pianist Pianist ist offline
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Vor ein paar Tagen, weiß ich nicht mehr so genau. Meinst Du, Dein Briefträger hatte das erst mal mit nach Hause?

Matthias
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  #18  
Alt 17.04.2018, 09:51
schimi schimi ist offline
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Zitat:
Zitat von Pianist Beitrag anzeigen

Im Prinzip entsteht dadurch doch der Eindruck, dass man sich mit einem Wohnboot überall hinpacken darf. Dabei ist ja eher das Gegenteil der Fall: Immer mehr Gegenden arbeiten eher daran, genau solche schwimmenden Häuser zu verhindern.
Hat jemand Kontakt zum DMYV? Vielleicht sollten die mal dazu Stellung nehmen.
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  #19  
Alt 17.04.2018, 10:27
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Ickeberlin Ickeberlin ist offline
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Ich habe die Ausgabe nicht gelesen. Danke für den Tip! Auch wenn es provokativ klingt..... Wo ist der Unterschied zwischen einer breiten Stahlyacht Größe 13plus und einem Hausboot in gleicher Größe? Ich komme vom Segelboot und bin auf Stahlyachten umgestiegen, weil es mir zu sehr gekippelt hat. Ich hasse das Gerenne über Treppen und finde viele Boote sehr "verbaut" weil es große tote Winkel gibt, die Platz kosten aber nicht wirklich genutzt werden können. Auf einem Hausboot habe ich alles auf einer Ebene und kann den Raum besser nutzen. Sonst sind mir auf den ersten Blick keine grossen Unterschiede sichtbar. Ich bewege mich mit meinem Hausboot mit (fast) gleicher Geschwindigkeit von A nach B und suche (wahrscheinlich) auf dem Wasser das Gleiche wie der Besitzer eines Verdrängers .... Ruhe und Entspannung auf dem Wasser. Ohne dabei auf mehreren Ebenen zu springen. Die Fragen interessieren mich und sollen nicht als Kritik verstanden werden.
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  #20  
Alt 17.04.2018, 10:37
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Pianist Pianist ist offline
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Meinst Du jetzt den technischen oder den juristischen Unterschied? Einmal reden wir über Boote mit einem gewissen Tiefgang, die in erster Linie zum Fahren gedacht sind. Und das andere sind Pontons mit Hüttenaufbau, die in erster Linie dafür gedacht sind, irgendwo längere Zeit festzumachen. Die haben entweder gar keine oder nur eine sehr geringe Motorisierung. Die gelten dann als "schwimmende Anlage" und werden anders behandelt als Fahrzeuge.

Matthias
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