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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #1  
Alt 11.10.2004, 13:35
Benutzerbild von klala
klala klala ist offline
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Standard Anstrich ALU-Rumpf

Hallo,
ein befreundeter Segler hat mir als Schutzanstrich für mein Alu-Boot(speziell im Unterwasserbereich) einen Zink-Anstrich empfohlen. Das Zeug soll "MEGAZINK" oder so ähnlich heißen. Die Suchmaschine im Internet bietet mir als Megazink bloß Arzneimittel an
Weiß vielleicht jemand mehr darüber ?
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Handbreit / Klaus
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  #2  
Alt 11.10.2004, 14:35
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Cyrus Cyrus ist offline
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Standard

Mhhh...

Zink ist laut elektrochemischer Spannungsreihe edler als Alu.

Ob das so gut ist?!
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  #3  
Alt 11.10.2004, 17:04
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stef0599 stef0599 ist offline
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ganz sicher nicht. Weil - dann schützt das Alu den Zink -> voll am Ziel vorbei.
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beste Grüße
Stefan
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  #4  
Alt 11.10.2004, 18:25
avivendi avivendi ist offline
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alu schützt sich durch sein oxyd recht gut selbst. anpinseln ist wegen eben dieses oxyds nicht unproblematisch.
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Ein segelboot macht aus einem hebeltiger noch lange keinen menschen....
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  #5  
Alt 11.10.2004, 19:14
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Hallo Cyrus und Stefan,
bei Eurer Argumentation verstehe ich aber nicht, wieso dann auch für Alu-Rümpfe Zink-Anoden als Opferanode verwendet werden.
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Handbreit / Klaus
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  #6  
Alt 11.10.2004, 19:37
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Zitat:
Zitat von Cyrus
Mhhh...

Zink ist laut elektrochemischer Spannungsreihe edler als Alu.

Ob das so gut ist?!
Das ist gut so für Alu.

Zitat von Herrn Jurkowitsch, Pangäa :

........ würde ich einen Unterwasseranstrich mit INVERSALU (Hamburg) empfehlen. Das ist eine streichbare Kaltverzinkung, kinderleicht anzuwenden. Das ganze UW-Schiff ist also Schutzanode. Wir machen diesen Anstrich alle zwei Jahre.

http://members.aon.at/pangaea/buch.htm
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  #7  
Alt 11.10.2004, 20:05
Bottwartaucher Bottwartaucher ist offline
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Hallo,

vielleicht mache ich ja was falsch, aber unsere Opferanoden am Alurumpf sind aus einer Magnesiumlegierung, und die ist sicher unedler als das Alu.

Die Opferanoden auf der Propellerwelle hingegen sind aus Zink, das ist unedler als der rostfreie Stahl, denn die sollen ja den Edelstahl vor dem Bronzepropeller schützen.

Wenn ich mich dunkel erinnere, hatte die META-Werft in Frankreich vor 15 Jahren oderso eine Methode propagiert, Alurümpfe mit einer Art Zinksilikat zu schützen, sie nannte das "Metazink", aber genau weiß ich es auch nicht mehr...

Viele Grüße von der Bottwar!
Ludwig
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  #8  
Alt 11.10.2004, 20:30
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Cyrus Cyrus ist offline
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Na ja,
es kann sich ja auch um einen Markennamen handeln oder um eine spezielle Legierungen mit anderen Metallen.

Aber wenn ich soetwas wie Zink auf Alu höre, geht die rote Lampe an.
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  #9  
Alt 11.10.2004, 20:53
Bottwartaucher Bottwartaucher ist offline
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Bei mir auch.

Viele Grüße
Ludwig
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  #10  
Alt 11.10.2004, 21:24
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Zink ist nicht so weit von Alu entfernt, da schützt im Süßwasser Magnesium besser, ist weiter weg, größere Spannung, die Entscheidung Alu oder Magnesium ist leichter : Magnesium wird aufgefressen !

Im Salzwasser reicht auch Zink oder entsprechende Legierungen, da der Elektrolyt (Salzwasser) das ganze verstärkt und damit die Magnesen schneller abbaut.
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  #11  
Alt 12.10.2004, 07:37
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stef0599 stef0599 ist offline
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Hmjam. es ist nunmal so, das Aluminium unedler ist als Zink und ein besserer Leiter, da gleicht sich gar nichts aus, Fakt ist, das bei Beschädigungen der Zinkgrundierung das Aluminium direkt angegriffen wird und eine Opferfunktion des Zinks nicht stattfinden wird. Den Tipp, auf einen Alurumpf eine Zinkgrundierung zu streichen halte ich ja mal für äusserst bedenklich.

Vetus schreibt dazu: Bei Schiffen, die überwiegend in Süsswasser gefahren werden, empfehlen wir Aluminiumanoden, weil Aluminium eine grössere Potentialdifferenz zu anderen Metallen hat als Zink. Für Salzwasser empfehlen wir Zinkanoden. Von Magnesium Anoden raten wir ab, weil die Potentialdifferenz zu anderen Metallen zu gross ist, wodurch sie - besonders in Brack- und Süsswasser - die Farbschicht beschädigen können.

kathodischer Schutz mittels Anoden ist ein absolutes Muss für alle Metallteile unter Wasser. ......
Alle Vetus Anoden entsprechen U.S.Mil.-A-18001J Specification. andere funktionieren entweder kaum oder überhaupt nicht ( sagt Vetus ).
Alle Vetus Anoden sind mit einer schützenden Farbschicht an der Unterseite versehen, damit die Zink- oder Kufperhaltige Farbe nicht angegriffen wird.

sprich: legt man ein Stück Zink und ein Stück Alu auf einem Stahlteil einfach so ins Salzwasser, wird das Alu schneller abgetragen.
schützt man aber den Alurumpf durch Farbschichten, ist eine Zinkanoden sicherlich ausreichend. Das Problem beginnt jedoch immer dann, wenn die Grundierung beschädigt werden sollte.
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beste Grüße
Stefan
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  #12  
Alt 12.10.2004, 12:29
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OK, eine meiner Fragen ist nun geklärt: das Zeug, das ich suche heißt also nicht MEGAZINK sondern METAZINK. Aber ansonsten gehen ja die Meinungen zu einem Zink-Anstrich gewaltig auseinander. Was soll ich denn nun machen
Offensichtlich liegen ja bei einigen (z.B. von Hakl) schon positive Erfahrungen vor.
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Handbreit / Klaus
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  #13  
Alt 12.10.2004, 13:02
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Hab da noch keine Erfahrung, aber ev. kann Dir der Bauherr der Pangäa helfen., von ihm stammt auch die Antwort auf meine Frage.

Sende mir eine PN, dann kann ich Dir die mail-Adresse zusenden Er wird bestimmt bereit sein aus Erfahrung zu sprechen.
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  #14  
Alt 12.10.2004, 14:14
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Als Beitrag ev. auch für das Archiv die Spannungsreihe nach ABYC Standard. Eine deutsche Fassung hab ich auf die Schnelle nicht gefunden, wenn eine finde, liefere ich nach.

@Stef0599
bei diesen Gedanken komm ich nicht ganz durch, z.B. kann ich mir an einem Aluboot keine Alu-Anoden vorstellen, wie sollte das klappen? Sie haben zwar lt. der u.a. Liste ein etwas schlechteres Verhalten (im Sinne einer Anoden-Anwendung natürlich ein besseres) als Bau-Alu und sollten dann nur bei anderem Baumaterial verwendet werden.
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  #15  
Alt 12.10.2004, 14:22
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So habe ich das mal in der Schule gelernt...

http://www.gym-hartberg.ac.at/gym/ph...ungsreihe.html

oder so:

http://www.ict.fhg.de/deutsch/scope/...ungsreihe.html
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  #16  
Alt 12.10.2004, 14:54
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@ hakl: das wird nur dann einleuchtend, wenn man davon ausgeht, das ein ordentlicher Farbaufbau stattfindet, sprich, im Normalfall das Baumaterial - ob Alu oder Stahl is dabei egal - gar nicht mit dem Wasser in Berührung kommt, sondern durch entsprechende Sperrschichten quasi isoliert ist.
Alu auf purem Alu bewirkt natürlich gar nix.

Dann kommt der normale Farbaufbau mit einer Blei oder sonstwas haltigen Antifoulingbeschichtung zum Schluss. Darauf nun eine entsprechende Anode als Schutz -> dann ist es auch egal, ob Alu oder Zink ( resp. s. obige Anwendungshinweise ). Grundsätzliches Problem: an allen Bereichen von Durchbrüchen, Austritt von Welle oder Saildrive etc.

Nun wird bei allen Metallrümpfen häufiger ja mal von Elektrolyse berichtet und die tritt immer dann auf - so habe ich das verstanden - wenn ein Potentialunterschied zwischen Material und Umgebung eintritt. Wenn das falsch ist, bitte berichtigen. Dieser Potentialunterschied kann auch schon dadurch hervorgerufen werden, das zwei stark unterschiedliche Metalle der Spannungsreihe direkt aufeinander liegen ( z.B. Alu und Magnesium oder V4A und Stahl usw. )

Aus dem Stahlverarbeitenden Gewerbe weiss ich, das Zink eine Opferfunktion gegenüber Stahl hat, eben, weil es unedler als Eisen ist. Das unedlere Metall wird zuerst angegriffen, baut sich ab und dann kommt das edlere Metall. Also erst Zink, dann Stahl.

Oder erst Aluminium und dann Stahl, wie z.B. bei Auspuffanlagen der Fall.
Oder erst Aluminium, dann Zink, dann Stahl, wie z.B. bei modernen Karosserien oder auch vielen Industriebauten der Fall ( für die Fachleute : GALFAN oder ALUZINK ). Warum sollte sich an dieser Reihenfolge etwas ändern, wenn man den Stahl nun weglässt ? Das wäre chemisch unlogisch.

Heisst in letzter Konsequenz: Eine Zinkgrundierung als Sperrschicht auf Aluminium ist rausgeschmissenes Geld, denn der Zink bewirkt nix. Zinkgrundierungen arbeiten meines Wissens nicht als Dampfsperre, sprich sogar bei aufgetragener Zinkgrundierung ohne weitere Sperrschicht kann sich Wasserdampf bis auf das Aluminium durcharbeiten.

Natürlich wird auch der Zink dabei abgetragen, aber nur mit der unschönen Folge, das die weitere Farbbeschichtung sich schneller als normal verabschieden wird. ( Zinkoxydbildung mit dem etwa 15-fachen Volumen des normalen Zinks ).

Deshalb denke ich, das auch bei Alu eine ganz normale Sperrschicht an den Anfang des Farbaufbaues gestellt werden muss. Aber auch danach macht Zink keinen nachhaltigen Sinn ( im Gegensatz zu Stahl ), denn es kann gegenüber Alu keine Opferfunktion übernehmen.
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beste Grüße
Stefan
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  #17  
Alt 12.10.2004, 14:55
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@ Cyrus
Stimmt natürlich auch.
Diese Angaben sind aus dem Labor. In aller Literatur rund um Boote und Schiffe, die ich so durchforstet habe, betonen alle Autoren/Experten, dass für den Einsatz in der Natur etwas andere Verhältnisse gelten, die mit einer Messung gegen eine Silber-Silberchlorid Kathode besser simuliert werden.

Ausserdem werden fast ausschließlich "taugliche" Legierungen im Bau und als Anoden verwendet, die sich scheinbar noch etwas anders verhalten.
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  #18  
Alt 12.10.2004, 14:58
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Zitat:
Zitat von hakl
Ausserdem werden fast ausschließlich "taugliche" Legierungen im Bau und als Anoden verwendet, die sich scheinbar noch etwas anders verhalten.
Das habe ich weiter oben auch schon geschrieben.
Es gibt leider auf dem Markt pure Zink-Anoden,
die unsere Z-Antriebe zerstören.

siehe http://www.boote-forum.de/phpBB2/vie...ghlight=anoden
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  #19  
Alt 12.10.2004, 15:04
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@Stef0599
Ist ein weiträumiges Gebiet.
Die ursprüngliche Frage war "Schutzanstrich" für Aluboot. Davon bin ich ausgegangen.
Da die Pangäa, schon seit 97 im Wasser liegt und dort einfach ein Zinkanstrich als einziger Anstrich verwendet wird (u.a. statt eines AF),
zumindest habe ich das so verstanden, und unter der Annahme der o.a. Spannungsreihe für den praktischen Gebrauch IM Wasser,
scheint mir das eine sehr einfache Lösng zu sein.
Muss ev. da noch einmal nachfragen wie das mit der übrigen Anodenanordnung gegen Welle und Prop ist.
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Gruß, Klaus

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  #20  
Alt 13.10.2004, 09:56
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Es ist doch sehr interessant, welche unterschiedlichen Meinungen zu diesem Thema aufeinander treffen. Ein vielleicht wichtiger Hinweis: für den Schiffbau wird grundsätzlich eine Alu-Legierung verwendet, die in der Spannungsreihe der Elemente möglicherweise nicht mit mit reinem Aluminium nicht zu vergleichen ist. Sein Jahren verwende ich an meinem Alu-Boot Zink-Anoden, und die werden ziemlich schnell "aufgefressen".
Aber zu meiner ursprünglichen Frage wegen Zink-Anstrich werde ich wohl am besten noch einmal einen Hersteller oder Händler von Alu-Booten befragen.
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Handbreit / Klaus
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