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  #21  
Alt 11.05.2018, 08:29
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Fronmobil Fronmobil ist offline
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Mittwoch war noch ein ganz normaler Arbeitstag ...
Danach gab es noch das ein oder andere zu organisieren und das Auto wurde geladen.
Donnerstag um 7.30 Uhr ging es Richtung Berlin und zum Heimathafen.

Es ist immer wieder schön wenn man bei Sonnenschein am Steg ankommt und sein Boot im Wasser der Havel schaukeln sieht. Leider hat der Blütenstaub das ganze Boot mit einer gelben Schicht überzogen und so muss erstmal geputzt werden.

Nach dem Verräumen aller Lebensmittel und sonstiger Sachen an Bord geht es zu einem Frühstücksstop in die Lieper Bucht und gegen 12 Uhr bricht die Swoboda dann gegen Osten auf.

Am Griebnitzkanal wird - entsprechend dem Feiertag - mal wieder sehr undiszipliziert gefahren und die Einbahnstraßenregel wurde mehrfach gebrochen.

Um 13 Uhr gehts durch und sofort über Backbord in den Teltowkanal zur Schleuse Kleinmachnow. Dort sitzt direkt am Sportbootanleger ein Angler und regt sich über den Schiffsverkehr auf. Sehr lustig der Typ!
Zusammen mit einigen Ruderern und zwei weiteren Sportbooten geht es ohne lange Wartezeiten zu Berg durch die Schleuse.

Die drei Stunden Fahrt auf dem Teltowriver wurden nur durch einen kurzen Zwischenstopp im Tempelhofer Hafen unterbrochen. Ich habe den freundlichen Hafenmeister zum STERN-VON-BERLIN informiert und ihm Plakate und Flyer übergeben. Zur Ausfahrt winkt Max von seiner Birchwood zu uns rüber.

Auf der Spree wird es Richtung Köpenick immer voller. Jetzt merkt man den Männertach auch auf dem Wasser. Überall Gruppen mit grölenden Jungs, lauter Musik und überall wird intensiv gegrillt. Die WSP ist auch präsent und kontrolliert offen und mit einer Zivilstreife.

Gegen 17 Uhr gehts dann in Gleitfahrt über den Müggelsee und zum nächtlichen Liegeplatz auf dem Kleinen Müggelsee.

War also noch nicht so spannend gestern. Auch das abendliche Gewitter war unspektakulär.

Klaus, der gestern noch keine Fotos gemacht hat

Geändert von Fronmobil (11.05.2018 um 08:36 Uhr)
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  #22  
Alt 11.05.2018, 11:41
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Schöner Auftakt-Bericht.
Und er zeigt wieder mal, das es doch seine Vorteile hat, an solchen Feiertagen und jedes Wochenende (zumindest im Sommer) arbeiten zu müssen und so eben mal NICHT Boot fahren zu können, so das mir solche undisziplinierten Begegnungen und Ärger durch andere Bootfahrer erspart bleiben.

Gruß!
Christian (der lieber an ruhigeren Werktagen auf dem Wasser ist, wenn andere arbeiten müssen)
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  #23  
Alt 12.05.2018, 08:10
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Am Morgen ist auf dem Kleinen Müggelsee leider keine Sonne zu sehen.
Aber es war eine ruhige Nacht gemeinsam mit zwei weiteren Ankerliegern.

Zunächst geht es über den Müggelsee zurück nach Köpenick und die Tankstelle von Spreves wird angelaufen. 1,309 EUR/L ... hm ... der Diesel war auch schon mal günstiger. Aber die Chance genutzt und die Swoboda wieder vollgetankt.

Danach ein kurzes Ankerpäuschen am Schloss Köpenick. Von jetzt an geht die Fahrt auf der Dahme zu Berg Richtung Schmöckwitz.

An diesem Freitag ist wenig los auf dem Wasser und viele Hafenlieger sind zu besichtigen.

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Weiter durch den Zeuthener See und nach Königs Wusterhausen. Hier ist dann wohl der letzte "Pennymarkt" vor Bad Saarow. Wir checken kurz gedanklich die Bordvorräte, es könnte ausreichen und wir müssen nicht verhungern. So können wir in unbekannte Gewässer vordringen.

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Bei Ankunft an der Schleuse Neue Mühle (nicht über Funk ansprechbar) wartet nur eine andere Marex an der Sportbootwartestelle. Die Crew dieser Marex macht sich Gedanken über die Durchfahrtshöhe an der Brücke vor der Schleuse, weil dort "Max. 1,20 m Durchfahrtshöhe" dran steht.
Ich kann sie beruhigen: "Ich habe mit dem Schleusenmeister abgesprochen. Er wird ausnahmsweise für uns die Brücke heute mal anheben." Man, waren die mir dankbar.
Die Schleuse hat nur 38 m Länge, aber für 4 Sportboote reicht es trotzdem.

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Oben im Krimnicksee angekommen biegen wir über Backbord ab in Richtung Krüpelsee und halten Ausschau nach einem Hafen mit ganz vielen BunBos am backbordseitigen Ufer.

Wir haben nämlich einen Tipp bekommen und sind für 17 Uhr zum Essen mit QuickNick und seiner Frau verabredet.

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Fronmobils Restaurant-Tipp Nr.4711: Paulines Hafencafé in Zernsdorf
Anlegen und Festmachen im BunBo-Hafen. Das Café/Restaurant mit wunderschöner Terrasse ist in dem roten Gebäude am Hafen. Kleine übersichtliche Karte mit Tagesgerichten (z.B. Matjes, hausgemachte Sülze, Spargelgerichte, Flammkuchen, leckerem Kuchen und sehr leckeren Eissorten). Leider hat das Restaurant nur bis 19 Uhr geöffnet, aber ein Besuch lohnt auf alle Fälle. Freundlicher und lockerer Service durch Pauline, ihr Mann steht in der offenen Küche am Herd und bereitet die Gerichte frisch zu. Volle Punktzahl. Keine Kartenzahlung möglich.

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Gegen 19.30 Uhr legen wir nach einem vergnüglichen Abend wieder ab und machen noch eine kleine romantische Fahrt in den Sonnenuntergang. Es geht durch das Bindow Fließ (immer noch die Dahme) bis zum Dolgensee. Dort fällt der Anker bei dem kleinen Ort Gussow.

Klaus, der heute bis zum Scharmützelsee vordringen möchte

Geändert von Fronmobil (12.05.2018 um 08:20 Uhr)
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  #24  
Alt 13.05.2018, 08:12
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Bei frühsommerlichem Sonnenschein setzen wir nach einem ausgiebigem Frühstück unsere kleine Tour in Richtung Scharmützelsee fort.

In langsamer Fahrt mit 8-9 km/h geht es über den Dolgensee und an Dolgenbrodt vorbei. Kurz danach schwenken wir über Backbord in die Storkower Gewässer ab und verlassen die Dahme. Der Langer See öffnet sich vor uns und gibt den weiten Blick über den fast leeren See frei.

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Auf der anderen Seite geht es in den "berühmt berüchtigten" Sauwinkel rein. Die Swoboda hat immer mindestens 1,20 m unterm Kiel, obwohl an der Einfahrt ein Schild mit 1,40 m Tauchtiefe steht. Mit unserem Tiefgang von 0,90 m waren es also entspannte 2,10 m Wassertiefe. Ich funke bei Einfahrt vorsichtshalber "Sportboot zu Berg an der Einfahrt in den Sauwinkel" aber das interessiert keine Sau.

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Der weite Wolziger See bietet auf Backbord den Anleger beim "Fischer von Blossin", der gut besucht war: "Warme Küche ab 11 Uhr" für uns heute keine Verlockung.

Jetzt geht es in den Storkower Kanal und der Schleuse Kummersdorf entgegen. Als wir die Schleuse erreichen schaltet die freundliche Schleusenwärterin direkt auf Grün. Vor uns fährt - oder sollte ich besser sagen schleicht ? - noch ein weiteres Sportboot ein. Eine Bavaria mit 4,3 m Breite in die 5,3 m breite Schleuse. Für den Steuermann wohl eine so große Herausforderung, sodaß er teilweise den Rückwärtsgang einlegen muss und sich dabei wohl überlegt ob er weiterfährt. Naja, irgendwann sind wir drin und ich lade mit einer Flyerkarte die Bavariabesatzung zum STERN ein. Sie könnten ja mal das Ankern üben.

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Die Brücke bei Philadelphia, oft auch als Engpass beschrieben, lässt sich locker passieren, da auch der steuerbordseitige Brückenpegel davor gut abzulesen ist.

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In Storkow an der Schleuse haben sich am späten Vormittag die Schaulustigen zum Schleusenkino versammelt. Einmal durch die Schleuse (Selbstbedienung, Hebel in der Schleuse nur auf Backbord) und nochmal ein kurzer Stop vor der Hebebrücke danach. Auch hier veranstaltet der vorausfahrende Bavariakapitän ein kleines Schauspiel beim "Durch-Schleichen".

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Auf dem Storkower See angekommen hole ich das Fernglas raus und halte Ausschau nach dem Boot von Polterklumpen. Tilo und seine Frau liegen irgendwo vor Anker und wir treffen uns zu einem kleinen Zwischenstopp. Es gibt viel zu erzählen (tierische Geschichten aus Afrika ) und Tilo wirft nebenbei einen fachmännischen Blick auf meine defekte Heizung. Für Tilo nach kurzer Zeit ein klarer Fall: die Dieselpumpe hat es hinter sich und muss getauscht werden. Super, die bestelle ich im Internetz und kann sie dann auch selbst tauschen.

Gegen 16 Uhr geht es auf die letzte Etappe für heute durch die Schleuse Wendisch Rietz (Selbstbedienung, Hebel nur auf Backbord) bevor für uns am südlichen Ende des Scharmützelsees, in der Husaren Bucht, der Anker fällt.

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Zum Abendessen gibt es lecker Spargel mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise satt. Sehr lecker auch ohne Fleisch. Dazu ein kühler Weißwein und der Abend bietet einen tollen Blick über den See.

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Klaus, der nebenbei auch die Ergebnisse vom letzten BuLi-Spieltag mitbekam
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  #25  
Alt 14.05.2018, 11:43
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Viel zu berichten gibt es vom Muttertachs-Sonntag nicht.

Vormittag dümpelten wir auf dem See vor Anker rum und um 12 Uhr kamen in Wendisch Riez Gäste an Bord. Praktischer Weise mit frischem selbstgebackenem Rhababerkuchen.

So haben wir Sonntagmittag eine kleine Ausfahrt über den Schmarmützelsee gemacht und sind die gut 10 km bis nach Bad Saarow gefahren. Dann gab es einen ausgiebigen Kaffeeklatsch an Bord und gegen Abend ging es wieder zurück nach Wendisch Riez.

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Unterwegs kommen wir natürlich auch am Cafe Dorsch vorbei (neue Steganlage ist noch in Bau, kann aber schon genutzt werden) und sehen auch den Hafen der Bootsschule am Arosa-Hotel.

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Muttertachsausflug

Im engen Hafen bei den Ferienhäusern von Wendisch Riez kann man gut vor dem Hafenrestaurant kurz anlegen (bis 2 m Tiefgang). Abends konnte ich sogar die Chance nutzen und dort den Frischwassertank auffüllen und den Müll von Bord zu schaffen.

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Anschließend ging es wieder raus auf die gegenüberliegende und windgeschützte Seite des Sees und für den Rest des Sonntags waren wir Ankerlieger.
Die Temperaturen laden zum kurzen erfrischenden Bad ein.

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Eine herrliche Ruhe auf dem See, Sonntagabend sind wir zusammen mit einem Segler die Einzigsten weit und breit.

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Klaus, der mit einem Glas Wein der Sonne beim Untergehen zugesehen hat

Geändert von Fronmobil (14.05.2018 um 11:51 Uhr)
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  #26  
Alt 15.05.2018, 21:06
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Heute gibts gleich einen Doppel-Tagesbericht.

Montagmorgen verlassen wir den Scharmützelsee und machen uns ein Stück weit auf die Rückfahrt. An der Schleuse steht ein "DummBo" und hat ein Bugstrahlruderproblem. Nichts geht mehr. So können wir einfach vorbeifahren und sind sofort in der Schleuse. Wir fahren weiter bis in den Dolgensee und suchen uns bei dem herrlichen Wetter dort den nächsten Badeplatz. Gegen 16.30 Uhr beschließen wir zum Schlosshotel Hubertushöhe rüber zu fahren. Dort am Hafen gibt es eine Fischerkarte mit Terasse.

Fronmobils Restaurant Tipp Nr.456: Fischerkarte Hotel Hubertushöhe, Storkow
Anlegen an den zwei bis drei Gästliegeplätzen am Kopfsteg. Schöne Terassenplätze, kleine Karte, Kuchen und Eis. Leider - auch im Sommer - nur bis 17.oo Uhr geöffnet. Die Qualität des Angebots konnte nicht getestet werden.

Als wir dort ankamen wurde gerade geschlossen und die Angestellte zeigte sich nicht bereit uns wenigstens noch ein Eis zu verkaufen.
Nun denn ... abgelegt und die Fahrt Richtung Storkow gerichtet.

Neue Idee: Im Zentrum nach der Zugbrücke anlegen und dort ein Eiscafé suchen. Doch auch dieser Plan gelang nicht, da der Anleger belegt war.
Also wieder durch die Zugbrücke und zurück auf den See.
Müssen wir auf einen sommerlichen Eisgenuß verzichten!

Nicht jedoch auf ein lecker Abendessen aus der Bordküche:
Pastinaken-Kartoffel-Stampf an Hühnerbrüstchen mit Zitronenbutter.

In der Ankerbucht vor dem Storkower Ruderverein bekamen wir noch ein 1a Froschkonzert zum Sonnenuntergang.

Am Dienstag wurde gegen 10 Uhr der Anker gelichtet und wir fahren direkt die Schleuse Storkow an. Eigentlich eine Automatikschleuse. Eigentlich. Heute hat die Technik wohl Mucken und muss von Hand bedient werden. Die freundliche Schleusewärterin erklärt uns, daß wohl die Pegelanzeiger falsche Daten geliefert haben und eine Sperre ausgelöst haben. Dabei lerne ich gleich noch: die roten Stäbe an den Schleusentoren (siehe Foto) sind Sensoren, die verhindern sollen, daß sich zwischen den Toren etwas einklemmt. Diese Sensoren werden leider auch dann und wann durch "DummBo-Kapitäne" und andere gerammt und außer Betrieb gesetzt.

Die nächste Schleuse in Kummersdorf ist ja wieder eine standardmäßig "bediente" Schleuse. Und der Schleusenwärter vom WSA macht einen tollen Job! Nimmt die Leine entgegen und legt diese um den Poller, ist freundlich und einfach gut drauf. Bei der Ausfahrt frage ich nach: "Wo ist denn die grüne Ampel?" "Ich bin die Ampel" "Sie können jetzt vorsichtig ausfahren!"

Nach diesen erlebnisreichen Schleusenfahrten, haben wir uns einen Stop-over beim Lieblingsfischer verdient.

Fronmobils Restaurant-Tipp Nr.007: Fischerhütte Blossin, Wolziger See
Anlegenam Schwimmsteg oder im Hafenbecken mit Spundwand und Ringen. Einfache Tische im Freien oder an den Tischen im Gastraum mit Bedienung. Große Auswahl an leckeren Fischgerichten (z.B. Zander mit Meeretichsoße und Bratkartoffeln ) oder auch Fischsuppe. Nix für Fleischessen! Frisch Gezapftes vom Faß oder auch Spreewäler Dunkelbier aus Schlepzig. Ausschließlich deutsche Weine auf der Karte.
Im Vorraum Einkaufsmöglichkeit für Räucherfisch aus der Region zum Mitnehmen.

Meine Frage an die junge Kellnerin nach der Herkunft der Fische wurde wie folgt beantwortet: "Das kann ich nicht sagen. Wir haben keine Zeit morgens noch die Fische fangen zu gehen!"
Zu ihrer Entschuldigung: es war ihr zweiter Arbeitstag

Das Ablegemanöver war nach der Mittagspause eine kleine Herausforderung: der Wind stand mit 5-6 bf auf dem Steg und vier Bunbos hatten die Swoboda eingeparkt. Mit der richtigen "Ablegestrategie", der Hilfe eines weiteren Bootsfahrers und der Kraft des Yanmars wurde auch das gemeistert.

Gut gestärkt werden wir ein klein wenig übermütig und beschließen spontan noch einen Abstecher nach Teupitz zu machen. Also bleiben wir nach dem Langer See noch kurz auf der Dahme und biegen dann in die Teupitzer Gewässer ab.
Den großen Seen, wie der Hölzerner See oder der Klein Köris See, folgen auch kleine Seen, wie der Kleine und Große Moddersee. Dort bleibt man besser schön im Fahrwasser, weil wie die Namen es vermuten lassen ist es in den Modderseen nicht weit her mit dem Tiefgang.

20 Min vor 16.00 Uhr stehen wir dann vor der Zugbrücke bei Groß Köris. Kurz darauf kommt im Gegenverkehr die WSP an und von hinten folgt das Ausflugsschiff "Schenkenland". Punkt 16 Uhr öffnet zum Letztenmal an diesem Tag die Zugbrücke und wir folgen der Schenkenland Richtung Teupitz.
Dabei sind wir einem riesen Skandal auf der Spur!!!
Hier in Teupitz wird eine "10 Seen Tour" mit dem Ausflugsdampfer angeboten.
Wir zählen jedoch nur 9 Seen! Skandal! Wo ist der 10. See?

Bei Ankunft am Stadtanleger in Teupitz nimmt uns ein Gewitterschauer in Empfang und wir warten das Gröbste an Bord ab bis wir zum Anlegemanöver ansetzen. Vor uns liegt ein Boot vom MYCT aus Tegel und wir sagen natürlich kurz mal "Tach!".

Im Ort Teupitz gibt es nicht viel zu sehen. Nur ein Tipp muss man geben:

Fronmobils Restaurant Tipp Nr.1998 Eisdiele in Teupitz am Markt
Mit dem Charme aus vergangenen Zeiten und der Gemütlichkeit eines Getränkestützpunkts wird hier ein hausgemachtes Eis zum 0,60 EUR pro Kugel verkauft. Oberlecker und der Toptipp im sonst eher seeehr beschaulichen Teupitz. Auch das Softeis ist spitze.

Für den Abend geht es wieder hinaus auf den See in eine schöne Ankerbucht auf Höhe Mittelmühle.

Klaus, dem es heute Abend etwas kälter als gestern ist

Geändert von Fronmobil (15.05.2018 um 21:27 Uhr)
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  #27  
Alt 15.05.2018, 21:21
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Fronmobil Fronmobil ist offline
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Und die ganzen Fotos dazu:

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Blick auf den Dolgensee

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Fischerkarte ohne Service

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Schloss Hubertushöhe

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Storkow voraus

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Automatikschleuse im Handbetrieb

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Rote Sensoren an den Schleusentoren

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Fischer in Blossin - Blick zum Wolziger See

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Noch ein Fischer

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Öffnungszeiten Zugbrücke in Groß Köris

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Alle wollen durch!

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Passt!

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Stadtanleger in Teupitz
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  #28  
Alt 15.05.2018, 21:22
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Hi, evtl. habt Ihr den Huschtesee in Prieros übersehen?
__________________
Gruß aus Berlin
Jörg

Es wird immer jemand geben, der etwas gutes etwas billiger und schlechter herstellt, als bisher.
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  #29  
Alt 15.05.2018, 21:41
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ChrAK78 ChrAK78 ist offline
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Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
Dabei sind wir einem riesen Skandal auf der Spur!!!
Hier in Teupitz wird eine "10 Seen Tour" mit dem Ausflugsdampfer angeboten.
Wir zählen jedoch nur 9 Seen! Skandal! Wo ist der 10. See?
Zu Berg:

Huschtesee
Schmöldesee
Hölzerner See
Klein Köriser See
Kleiner Moddersee
Großer Moddersee
Schulzensee
Zemminsee
Schweriner See
Teupitzer See

Sind 10 Seen. Es gibt außer diesen auch noch östlich des Teupitzer See (südlich des Dorf Schwerin) den Silbersee und den daran anschließenden Mielitzsee.
Aber letzterer ist extrem flach.

Übrigens: im Schloss Hubertushöhe (damals Ingenieurschule für Binnenfischerei) haben sich meine Eltern kennengelernt. Daran muss ich immer denken, wenn ich über den Storkower See fahre, von dem das Schloss auch vom Wasser aus zu sehen ist.

Geändert von ChrAK78 (15.05.2018 um 21:48 Uhr)
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  #30  
Alt 15.05.2018, 21:49
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Ich vermisse einen Hinweis zum Hotel "Haus am See" in Diensdorf an der Ostseite des Scharmützelsees etwa in der Mitte des Sees.

In 2010 gab es dort hervorragendes gutbürgerliches Essen und ein exzellentes Bier aus der hauseigenen Brauerei.

Wäre schade, wenn es nicht mehr da wäre.
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Richtig saubere Finger bekommt man nur, wenn eine Hand die andere wäscht!
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  #31  
Alt 16.05.2018, 17:53
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Dalbolini Dalbolini ist offline
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Hallo Klaus,
ich wundere mich, dass du nicht in Bad Saarow angelegt hast. Schade, du hättest bestimmt ein paar interessante Infos an die Gemeinde weitergeben können.

Bei einer Aussage irrst du dich:
"An der Schleuse steht ein "DummBo" und hat ein Bugstrahlruderproblem. Nichts geht mehr. So können wir einfach vorbeifahren und sind sofort in der Schleuse."
BUNBO'S haben kein Bugstrahlruder.
__________________
Gruß
Kalle
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  #32  
Alt 16.05.2018, 19:28
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Zitat:
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Hallo Klaus,
ich wundere mich, dass du nicht in Bad Saarow angelegt hast. Schade, du hättest bestimmt ein paar interessante Infos an die Gemeinde weitergeben können.

Bei einer Aussage irrst du dich:
"An der Schleuse steht ein "DummBo" und hat ein Bugstrahlruderproblem. Nichts geht mehr. So können wir einfach vorbeifahren und sind sofort in der Schleuse."
BUNBO'S haben kein Bugstrahlruder.
Hallo Kalle
dann schau mal bei uns in der Werft vor der Halle wo das Riesenbunbo im freien liegt, ich meine das hat BSR+HSR und 2 AB.

Gruß
Roland

Geändert von seaspray (17.05.2018 um 07:30 Uhr)
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  #33  
Alt 17.05.2018, 07:50
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Dalbolini Dalbolini ist offline
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Hallo Roland,
die Hausboote aus unserer Werft sind "Nautilus Hausboote".
Die haben Bugstrahlruder und die großen sogar Heckstrahlruder.
Klaus hat von BunBo geschrieben. Diese Bretterbuden haben ihren Stützpunkthafen in Zernsdorf und haben tatsächlich den Namen BUNBO. Ist die Abkürzung für Bungalow-Boot.
Hier ein Bild:
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Kalle
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  #34  
Alt 17.05.2018, 12:32
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Zitat:
Zitat von Dalbolini Beitrag anzeigen
Hallo Roland,
die Hausboote aus unserer Werft sind "Nautilus Hausboote".
Die haben Bugstrahlruder und die großen sogar Heckstrahlruder.
Klaus hat von BunBo geschrieben. Diese Bretterbuden haben ihren Stützpunkthafen in Zernsdorf und haben tatsächlich den Namen BUNBO. Ist die Abkürzung für Bungalow-Boot.
Hier ein Bild:
Alles klar Kalle kenn mich da noch nicht so aus. Für mich sind die viereckigen Kisten alles Bunbos.

Gruß
Roland
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  #35  
Alt 17.05.2018, 13:04
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Zitat:
Zitat von Jörg
Hi, evtl. habt Ihr den Huschtesee in Prieros übersehen?
Ha! Das ist der Skandel! In meiner NV.Karte steht nur "Huschte". Nicht "Huschtesee".
Ist ja auch nicht wirklich ein See, mehr so ne Beule.

Zitat:
Bei einer Aussage irrst du dich:
"An der Schleuse steht ein "DummBo" und hat ein Bugstrahlruderproblem. Nichts geht mehr. So können wir einfach vorbeifahren und sind sofort in der Schleuse."
BUNBO'S haben kein Bugstrahlruder.
Na da hat aber einer genau gelesen!
Also: es war ein "Nautilus Hausboot". Für uns heißen diese Schwimmdinger alle DummBos.
In unserer Bordsprache.
Die machen sich übrigens gerade ganz schön breit in Niederlehme an der Tankstelle. Dort entsteht wohl die Firmenzentrale der Nautilus Hausboote. Und wie es aussieht, ist der Steg dort demnächst nicht mehr für die Allgeimenheit zugänglich, um mal schnell bei REWE oder Penny einzukaufen.

Zitat:
Ich vermisse einen Hinweis zum Hotel "Haus am See" in Diensdorf an der Ostseite des Scharmützelsees etwa in der Mitte des Sees.
Oh ja, das gibt es noch. Unverkennbar am blauen Dach. Hat sich aber einges getan in den letzten 8 Jahren. Daneben ist ein Erweiterungsbau entstanden mit einem "Wir machen uns mit Mutti ein schönes Wellness-Wochenende Tempel". Wie das Essen/Getränkeangebot aktuell ist? Keine Ahnung.

Klaus, der gleich auch vom letzten Tag der Reise berichten wird
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  #36  
Alt 17.05.2018, 15:04
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Zum Abschluß der Scharmützelseewoche gab es noch eine besondere Tagesstrecke.

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Morgens um 9.00 Uhr verliesen wir unseren Ankerplatz in der hintersten Ecke des Teupitzersees. In ruhiger Fahrt ging es bei leicht regnierischem Wetter über die morgendlichen Seen bis zur Zugbrücke in Groß Köris.

Mit der ersten Durchfahrt des Tages um 10.00 Uhr huschten wir mit durch. Genau gesagt war es um 10.04 Uhr, da der Brückenwächter wohl eine Uhr hat, die etwas anders läuft. Aber so ein paar Minuten interessieren einen echten Binnenschiffer sowieso nicht!

Wärend der Fahrt in Richtung Prieros klärte sich dann auch ein weiteres Rätsel: Wo liegt die Krombacher-Insel aus der Werbung? In den Teupitzer Gewässern! Beiweisfoto:

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Einige jungendliche Ruderer waren fleißig am Trainieren und die WSP machte sich am Hölzernen See zu ihrer ersten Kontrollfahrt startklar.

Zurück auf der Dahme geht die Fahrt Richtung Königs Wusterhausen. Wir bewundern die vielen kleinen gepflegten Gärtchen und Häuschen, wundern uns aber auch über die ein oder andere architektonische Entgleisung.

Irgendwo liegen ein paar alte schicke Fahrgastschiffe und warten auf ihre Renovierung. Naja, ein paar neue Klampen, etwas Farbe und ein wenig Öl für den Motor, dann läuft das gute Teil wieder.

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Auf dem Krimnicksee kommen uns vier Boote von der Schleuse entgegen. Wir biegen über Steuerbord in den Schleusenkanal ein und kurz darauf kann ich mit dem Fernglas ausmachen, daß die Schleuse gerade auf grün geht. Direkt rein und einmal eine Exclusivschleusung vom freundlichen Schleusenmeister erhalten.

Danach gibt es zur Mittagszeit ein Stopp an dem Sportbootanleger auf Steuerbord nach der Eisenbahnbrücke in Niederlehme, dort wo auch die SB-Tankstelle ist.

Fast der komplette Steg ist mit Nautilus-Hausbooten belegt, die offensichtlich alle repariert werden. Beim Einkaufsbummel zu REWE und Penny sehen wir die neue Halle der Nautilus-Werft. Als wir zurück zum Boot kommen, werden wir von den Monteuren gefragt, wie lange wir noch bleiben wollen, da dies nun kein öffentlicher Anleger mehr wäre. Ich bin mir nicht sicher ob das so ist, aber offenkundig sind andere Sportbootfahrer dort nicht mehr erwünscht.

Bei bestem Sonnenschein geht es weiter die Dahme zu Tal an Schmöckwitz vorbei bis nach Köpenick. Dort beschließen wir einfach weiter zu fahren, weil es ja so gut läuft.

Wieder auf der Spree fällt uns in Höhe Rummelsburg ein Sportboot mit FR- ... Kennzeichen auf, daß in voller Gleitfahrt und schlecht getrimmt dicht an uns vorbeifährt und eine mächtige Heckwelle hinterlässt. Als in Höhe des Medienhafens das gleiche Boot nochmals von hinten an uns vorbeigleitet, habe ich nur noch ein Kopfschütteln übrig und mache per Handzeichen den Bootsführer auf seine Heckwelle aufmerksam.
Das interessiert ihn nicht.

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An der Mühlendammschleuse angekommen, über Funk angemeldet, entdecken wir besagtes Sportboot an der Wartestelle. Eine Funkantenne ist nicht erkennbar und ich gehe davon aus, daß die Crew jetzt bis 19 Uhr warten will, um die Funkfreie Zeit für eine Durchfahrt zu nutzen.

Also fährt gegen 18 Uhr die Swoboda in die Mühlendammschleuse ein und guck an, schwups ist das kleine Sportboot auch in der Schleuse. Wir wundern uns zwar ... aber naja.

Bei Schleusenausfahrt fragt mich über Funk der Schleusenmeister ob die anderen auch Funk haben. "Nö, glaub ich nicht." Also stoppe ich nach der Mühlendammbrücke kurz auf und lass den Schwarzfahrer rankommen. Kurz rufe ich ihm zu, daß er hier ohne Funk nicht fahren darf. Das hält ihn jedoch nicht davon ab uns auf der Spree zu Tal in Abstand zu folgen. Die Flottenkapitäne der Ausflugsdampfer kommentieren das ganze belustigt über Funk und am Reichstag ist es dann so weit. Die WSP steht bereit um den funklosen Sportler rauszuwinken.

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Wir fahren weiter mit 10 km/h der Sonne im Westen entgegen und kommen gegen 20 Uhr an der Schleuse Charlottenburg an. Auf einmal ist wieder das funklose Sportboot hinter uns, hält aber gehörig Abstand.

Nach dem Schleusengang, die Tore haben sich gerade zur Ausfahrt geöffnet und wir fahren mit der erlaubten Geschwindigkeit von 12 km/h aus, zieht der Sportsfreund mit doppelter Geschwindigkeit und riesen Heckwelle wieder an uns vorbei, ohne Blickkontakt und Gruß.
Solche Leute sind meiner Meinung nach falsch auf dem Wasser!

Mit der untergehenden Sonne erreichen wir gegen 21.30 Uhr den Heimathafen und stellen fest, daß wir einen schönen Tag auf dem Wasser hatten, ca. 94 km gefahren sind und überhaupt keinen Stress dabei hatten.

Nach dem Anlegeschluck ging es dann aber sehr bald in die Koje.

Klaus, der ab Morgen auf Pfingstfahrt 2o18 geht
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  #37  
Alt 17.05.2018, 15:25
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Hallo Klaus,
ja die Monteure in KW hatten recht.
Die Steganlage und selbst der Kran sind jetzt Eigentum von Nautilus.
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Kalle
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Alt 17.05.2018, 16:15
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Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
der Fahrt in Richtung Prieros klärte sich dann auch ein weiteres Rätsel: Wo liegt die Krombacher-Insel aus der Werbung? In den Teupitzer Gewässern! Beiweisfoto:
Und weil ich mir wegen Deinem Smiley nicht sicher war, ob diese Aussage ernst gemeint war, habe ich doch gleich mal recherchiert.
Alles weitere überlasse ich aber Dir, Dich dazu zu äußern.

Ansonsten toller Bericht und Fotos.
Ich bin zwar alles schon abgefahren (außer Schleuse Neue Mühle, dort nur von beiden Seiten mal mit Trailer-Boot herangefahren, aber noch nie durch), aber es ist dennoch immer wieder interessant, zu bereits bekannten Revieren die Sichtweise anderer Bootfahrer zu lesen und hören.
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Alt 17.05.2018, 19:06
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Vielen Dank Klaus für den tollen Bericht vom Revier direkt vor meiner Haustür!

Leider habe ich es bisher nie weiter als nach Bindowbrück geschafft.

Und das die Bunbos sich breit machen finde ich einerseits toll für die Wirtschaft und die Wassersport-Infrastruktur. Andererseits nicht schön, das die wenigen öffentlichen Liegeplätze dadurch verloren gehen.

Tipp für alle, die in der Gegend bunkern müssen: am Anlieger mit gelber Welle in Zeuthen (Siegertplatz https://www.google.com/maps/place/Ze...0bc40b82b40fac ) befindet sich fussläufig ein Rewe mit langen Öffnungszeiten. ( https://www.google.com/maps/place/RE...df993693f02b94 )

Frohe Pfingsten!

Nick
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Alt 17.05.2018, 19:34
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Hallo Klaus,
vielen Dank für deinen tollen Bericht.
Hat mich sehr gefreut, da ich den Scharmützelsee kenne, nur die Anschlussgewässer sind mir noch unbekannt.
AAAAAber als nächstes Ausflugsziel empfehle ich dir den Schwielochsee, mein Heimatrevier,

Viele Grüsse aus Beeskow an Klaus und seine Crew
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volle Fahrt vorraus
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