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Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art.

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  #1  
Alt 17.11.2019, 14:16
Günter Günter ist offline
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Hallo,
ich bin seit Kurzem alleiniger Eigner einer Lupus 24. Das Boot gehörte meinem Freund und wir sind zusammen gesegelt, immer nur auf unserem "Ententeich". Die laufenden Kosten haben wir uns geteilt.

Unser "Ententeich" ist eine Ausbuchtung des Rheins, südlich von Straßburg und nennt sich "Plan d'Eau de Plobsheim" auf deutsch Plobsheimer Becken und ist bis auf eine kurze Zufahrt durch einen Deich vom Rhein getrennt. Da die Straßburger wohl auch ihr Trinkwasser von hier beziehen, ist jegliche Benutzung von Verbrennermotoren, außer in Notfällen, verboten. Das Clubgelände gehört der Stadt Straßburg. Die "UNION NAUTIQUE DE PLOBSHEIM - Base Nautique" dient den Schulen der Stadt Straßburg als Basis für den Segelunterricht ihrer Schüler. Ja, sowas gibt's in Frankreich! Außerdem ist die Base Nautique noch Heimat einiger Segel- und Angelvereine, darunter dem Yacht-Club de Strasbourg, meinem Verein. Hier noch der Link zur Base Nautique: https://unap-plobsheim.clubeo.com/
Leider ist mein Freund im August mit nur 61 Jahren verstorben. Ich habe das Boot aus dem Nachlass erworben. Das Boot stand über 1 Jahr ungeschützt unter einem Baum im Freien. Da ich mich wegen eines Schlaganfalls auch nicht um das Boot kümmern konnte, sieht es etwas "verwarlost" aus. Aber jetzt bin ich wieder fit, soweit man bei einem 73-jährigen davon sprechen kann. Ich möchte das Boot wieder in Schuss bringen und einige Änderungen vornehmen.
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Günter
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  #2  
Alt 17.11.2019, 14:21
Günter Günter ist offline
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Nun möchte ich aber erstmal das Boot vorstellen. Die Lupus 24 ist 7,50m lang und 2,50m breit. Sie wurde 1993 in wohl nur wenigen Stückzahlen von der polnischen Werft Stocznia Yachtowa gebaut.
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  #3  
Alt 17.11.2019, 14:29
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Mastiff-660 Mastiff-660 ist offline
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Das sieht doch gut aus !! Mal durchfegen und los geht das
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Gruessle,
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  #4  
Alt 17.11.2019, 14:39
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rollow112 rollow112 ist offline
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Moin Günter,

feiner Segler
Im Frühjahr einmal schön abkärchern und das Boot ist wie neu
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Beste Grüße von
Martin

"Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung."
(Kaiser Wilhelm II - 1859-1941)
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  #5  
Alt 17.11.2019, 14:47
Günter Günter ist offline
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Als erstes möchte ich den Mast legen und das Boot mit einer Plane abdecken. Der Mast liegt vorne auf dem Bugkorb und hinten auf einer hohen Maststütze. In der Mitte befindet sich noch eine kurze extra Stütze. Die Plane bleibt vorne und hinten offen, so dass Luft zirkulieren kann.
Da das PV Modul dann aber kein Licht bekommt, werde ich wohl die beiden Batterien ausbauen müssen und zu hause gelegentlich aufladen.
Als nächstes möchte ich die Öffnung zwischen Deck und Hubdach schließen, damit ich im Boot einen Heizlüfter aufstellen kann bei voller Stehhöhe im Boot arbeiten kann. Im Hubdach befinden sich mehrere Löcher. Ich vermute, dass dort Leisten für den Stoff angebracht waren. Im Deck befinden sich die Gegenstücke von irgendwelchen Druckknöpfen, aber welche? Als Stoff wollte ich die wetterfesten Seitenteile von Gartenpavillions nehmen, die ich mal günstig erworben habe.
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Günter
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  #6  
Alt 26.11.2019, 23:01
Günter Günter ist offline
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Hallo,

Ich habe beschlossen, den Stoff mit Klettband zu befestigen. Am Boot mit Klebeband und am Stoff zum Annähen. Nach genauem Hinsehen habe ich festgestellt, dass es sich auf dem Deck wirklich um Druckknopfunterteile handelt. Diese waren total verrostet, nur die Popnieten aus Alu waren noch blank. Die werde ich wohl ausbohren müssen.
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Günter
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  #7  
Alt 03.12.2019, 11:43
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Hallo Günter,

also ich baue meine 3 Batterien über den Winter nicht aus. Wichtig ist, dass sie vorher einmal richtig geladen wurden. Dann halten die auch ohne Erhaltungsladung über den Winter durch.
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Viele Grüße
Thomas
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  #8  
Alt 04.12.2019, 22:46
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Hallo,
am Samstag habe ich den Mast gelegt! Vor lauter Konzentration habe vergessen Bilder zu machen :-(. Damit ihr eine Vorstellung habt, wie das ganze aussieht, habe ich heute noch einige Bilder von der Mastlegevorrichtung gemacht.

Also, es geht los! Zuerst zwei Spibäume vorne mit einem speziellen Teil verbinden. Das Teil wird am Vorstag befestigt. Dazu ist in einiger Entfernung vom Ende des Vorstags ein Zylinder eingepresst. Das Verbindungsteil wird mittels einer Talje mit dem Bugbeschlag verbunden. Die Leine der talje wird über eine Umlenkrolle zur Winsch mitschiffs geführt. Jetzt werden die anderen Enden der Spibäume am Deck an den Püttings der vorderen Unterwanten eingehakt. Nun kann mit der Winsch das Vorstag ein wenig Richtung Bug gezogen werden und das nun lose Vorstag am Bugbeschlag gelöst werden. Außerdem werden die beiden Vorderwanten abgeschlagen. Der Rest ist ein Kinderspiel. Mit der Winsch und der Talje kann der Mast langsam nach achtern gelegt werden, bis er auf der Maststütze am Heck aufliegt. Die beiden Spibäume dienen als Jüttgabel. Die seitlichen Oberwanten verhindern, dass der Mast seitlich aussschlägt.

Weitere Infos hier: https://www.haase-edelstahl.de/blog/mast…egelbooten.html .
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Günter
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Alt 05.12.2019, 15:27
Günter Günter ist offline
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Hallo,
inzwischen habe ich das Boot abgedeckt. Dank einer Rolle in der Maststütze war es möglich den Mast vom Mastfuß zu lösen und mit einer Person bis zum Bugkorb zu ziehen. Wenn die Folie richtig zusammengelegt wurde, kan man auch so eine große Folie alleine ausbringen. Die zuerst längs und dann quer gefaltete Folie auf das Deck neben den gelegten Mast entfaltet. Dann wird die obere Hälfte über den Mast gelegt und von der anderen Seite herübergezogen. Hilfreich ist dabei natürlich, wenn Windstille herrscht. Vorne und hinten bleibt eine Öffnung, so, dass der Wind durch kann. Der Mast liegt übrigens so hoch, dass man im Kockpit stehen kann und auch das Hubdach kann unter der Folie geöffnet werden. Die Folie lässt übrigens noch genug Licht zum Laden der Batterien durch, jedenfalls hat der Regler dies angezeigt. Zum Schutz habe ich noch kleine Teppichstücke zwischen Relingstützen und Folie eingeklemmt.
Dann noch eine Schrecksekunde bzw. -minuten: Unter dem Niedergang blitzte aus einer Ritze neben dem Bodenbrett der Kajüte Wasser!! Also sofort Teppich hoch und Bodenbrett ebenfalls herausgenommen. Zum Glück gabs nur eine kleine Wasserpfütze, die wohl noch von der letzten "Übeflutung" herrührte, als nach mehrwöchiger Abwesenheit durch ein Leck im Hubdach Wasser eingedrungen war. Hier zeigte sich dann auch, wie gut das Holz lackiert war. Jedenfalls keinerlei Schäden ausgemacht werden. Mittels Schwamm konnte das Wasser schnell entfernt werden.
Inzwischen ist auch das bestellte Klettband eingetroffen. Das selbstklebende Hakenband habe ich schon mal rundherum an das Hubdach geklebt. Der Stoff ist schon in Streifen geschnitten und die Nähmaschine kann ihr Werk verrichten und Flauschband mit Stoff verbinden. Wenn die Kajüte dann dicht ist, kann der Heizlüfter in Betrieb genommen und auch bei Kälte gewerkelt werden.
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Günter
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Alt Gestern, 22:13
Günter Günter ist offline
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Hallo,
über euer "Danke" freue ich mich!
So, jetzt kann ich endlich den Heizlüfter in Betrieb nehmen. Die Lücke zwischen Hubdach und Deck ist geschlossen. Die warme Luft habe ich gleich zum Werkeln genutzt. Nach dem letzten Wassereinbruch hat sich die Tür zum Vorschiff etwas verzogen und lässt sich nicht mehr schließen. Also Multitool angeschmissen und los ging's. Jetzt geht die Tür wieder zu aber leider nicht so richtig. Die ganze Tür hat eine leichte Biegung, d.h. sie liegt oben und unten an aber in der Mitte, wo der Schließhaken sitzt, steht sie ca. 0,5cm ab. Wenn man kräftig drückt, funzt es schon, ist aber doch lästig. Kann man sowas reparieren?
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