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  #341  
Alt 10.11.2019, 21:47
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Moin
Also:neues starkwandiges Rohr,unten ein POM(Delrien)Gleitlager,oben ein vergrößerter Lagersitz für ein Pendelrollenlager auf Spannhülse,das kann dann durch einen Sicherungsring oder einen Halteflansch mit Rezess(aufwendiger)gehalten werden,falls man mit der Konstruktion für das obere Lager nicht mindestens 30cm oberhalb der Schwimmwasserlinie landet muss man im oberem Lagersitzgehäuse wohl auch noch ein zwei wellendichtringe vorsehen.
gruss hein
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  #342  
Alt 11.11.2019, 20:41
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Hallo Hein,
grundsätzlich hast du recht. Wenn die Lagerung so schadhaft wäre das sie erneuert, oder geändert werden müsste, käme nur deine Vorgeschlagene in Frage.
Aber schadhaft ist sie ja nicht und hat bis zum Schluss wohl auch funktioniert.
Besser geht immer, keine Frage, aber ich denke die Stopfbuchse war Stand der Technik als das Boot gebaut wurde und wird daher auch in Zukunft standesgemäß zum Boot passen.
Dazu kommt noch, das wie du schon gesehen hast, die Ruderwelle tatsächlich reichlich gelitten hat. Aus einen von mir noch nicht nachvollziehbaren Grund hat der Hersteller damals ein Podest gebaut und darauf die Stopfbuchse angebracht.
Ich kann mir nur vorstellen, das man damit die Stopfbuchse in Höhe der Wasserlinie hohlen wollte um den Wasserdruck somit zu minimieren.
Damit hat man sich aber auch die untere Lagerung recht hoch in den Rumpf geholt, weshalb der Zahn der Zeit so an der Ruderwelle nagen konnte.
Natürlich spare ich mir mit dem besagten Kokerrohr die Stopfbuchse, bekomme das untere Lager trotzdem nicht weiter Richtung Ruder. Es sei denn die Ruderwelle wird aufgearbeitet ( auftragschweißen, abdrehen ), aber der Aufwand ist mir das noch nicht wert.
Momentan möchte ich das Dichtpaket erneuern und es so wieder zusammenbauen. Never change a running System.
Hoffe trotzdem weiter auf eure Mithilfe.
Vielleicht kommt es ja doch noch ganz anders.
Gruß Frank
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  #343  
Alt 11.11.2019, 20:43
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  #344  
Alt Gestern, 13:17
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Heute habe ich die Streben für das Deck fertig gemacht.
Die Stabilität der jetzigen Konstruktion ist besser als die Alte. Das ganze federt nicht mehr so stark, liegt vielleicht aber auch daran, weil das alte Deck schon halb weggerostet war. Gespannt bin ich, ob das 3mm Deck jetzt nicht noch zwischen den Streben zu stark federt. Zur Not müssen dann noch kleine Streben eingebaut werden, wäre aber auch kein Drama.
Gruß Frank
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  #345  
Alt Gestern, 13:20
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  #346  
Alt Heute, 12:08
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Moin Frank
Hoffentlich hast du beim Einbau der Streben(Decksbalken,Stringer)eine defenierte Wasselaufrichtung zu evtuellen Lenzern mit eingeplant.Das ist nicht ganz einfach weil man durch einige Gewichtsverlagerungen die endgültige Schwimmlage noch nicht kennt.Guter Wasserablauf ist das A+O für jedes Decksbaumaterial, länger stehende kleine Pfützen sind schädlicher als komplet unterwasser. Bei stahldecks sollte der Abstand der Aussteifungen meiner Erfahrung nach ca 100-150XBlechdicke betragen,da kommt es dann noch drauf an ob eine Decksbucht oder ein komplet ebenes Deck(dürfte hier der Fall sein)vorhanden ist.
gruss hein
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  #347  
Alt Heute, 20:07
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Hallo Hein,
dann werde ich noch ein paar Stringer einbringen müssen.
Ich werde mit dem neuen Deck genau an den stehen gebliebenen 2 cm des alten Decks anschließen, die beim abtrennen am Rumpf umlaufend dran geblieben sind. Daher hoffe ich, das die Werft damals für heute mitgedacht hat.
Allerdings habe ich ja nicht mehr die größte offene Fläche hinter dem Salon.
Gerade mal knapp 1,5 m bleiben da noch über. Grundsätzlich könnte ich in das Achterdeck ja noch einen kleinen Decksprung einbauen, mag mich aber mit dem Absatz zum Salon noch nicht so richtig anfreunden. Außerdem habe ich auch schon an eine Persenning ( kann man davon sprechen wenn diese nur aus drei Seitenteilen besteht ?) gedacht, die bei schlechtem Wetter, oder der Zeit wenn man nicht am Boot ist, angebaut wird.
Wo wir gerade von abdichten sprechen.
Am alten Deck wurde umlaufend des Maschinenraumdeckel das Wasser über ein U-Profil in einen Borddurchlass abgeleitet. Da der neue Salon den Deckel ja jetzt überdacht ist das hier nicht mehr erforderlich. Um möglichst wenig Öffnungen im Rumpf zu haben, möchte ich an dem neuen Deckel zum „Keller“ hinter dem Salon, die 1,5 m die nicht mehr geschützt sind, dieses Wasserableiten so nicht mehr machen, sondern den Deckel mit einer guten Dichtung abdichten. Natürlich wird so der ein oder andere Tropfen in den Rumpf gelangen, glaube aber an die Möglichkeit einer recht guten Abdichtung. Ein nachträgliches anbringen von U-Profilen ist ja jederzeit noch möglich.
Außerdem werde ich noch zwei Speigatten in das Schantzkleid einbringen. Und, wenn die Badeplattform kommt, und dagegen spricht noch nichts, wird dafür auch noch eine Tür ins Heck eingebaut werden müssen.
Gruß Frank
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  #348  
Alt Heute, 21:18
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Moin Frank
Dein Unterbau,sind das U-Profile oder Winkel?Normal werden bei der Schweissbauweise von Schiffen und Booten die Profile(T,Winkel oder Wulst,U seltener)mit dem Steg an die auszusteifende Platte geschweisst,im grunde genau andersherum als bei der Nietbauweise,da muss es der Flansch sein wg.dem Platz für die Nieten.Das hat bei der schweissbauweise den Vorteil und Sinn bei gleicher Festigkeit eine geringere Berührungsfläche zu haben für weniger Möglichkeit dass sich da Korosion und Gammel drunter bildet.
Der deckel über dem Maschinenraum ist eine gute sache und ganz ehrlich,den öffnet man häufiger als man zunächst annimmt,ich würde den als Stülpdeckel über ein umlaufendes Süll von ca 15-20mm Höhe konstruieren.In den Deckel kann man dann eine Moosgummidichtung einkleben und den Deckel mit vier bis sechs Schrauben oder Vorreibern fest-und dichtziehen.Die Wasserführung mit nach oben offenenU-Profilen sieht schick aus wird aber auf grund der geringen Wasserführungsquerschnitte schon bei leichten Verschmutzungen versagen,schließlich latscht man da ja immer rum.Da man in dem Bereich so oder so nicht gerne auf Stahl rumlatscht würde ich da eine rausnehmbare Greting einplanen,mit der kann man dann auch den Höhenunterschied zwischen der Stülpluke dem Niedergangssüll(das ich für erforderlich halte)und dem restlichen Cockpitboden ausgleichen.
gruss hein
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