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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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Alt 09.09.2017, 05:52
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
... einen "Batten" (52 x 200 x 3960) Sipo-Mahagoni gekauft. Aus dem Mahagoni sollen die Aussteifungsleisten für das Brückendeck entstehen und die Außensteven.

Später noch diverse Leisten für die Luken, falls das soweit reicht.
Außensteven ...hab ich da was überlesen oder fehlen die in meinen Plänen...
oder willst Du, die von Ingo empfohlene "Spray-rail" (Spritzleiste) auf den Kimmweger kleben?
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beste Grüße,
Jens

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Alt 09.09.2017, 09:03
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Zitat:
Zitat von shakalboot Beitrag anzeigen
Außensteven ...hab ich da was überlesen oder fehlen die in meinen Plänen...
Die Steven haben ja vorn in der Draufsicht (bzw. im waagrechten Schnitt) eine 50 mm breite stumpf abgeschnittene Front, nach Beplankung gut 60 mm breit. Davor wird der Außensteven aus Mahagoni gesetzt, der einerseits mechanisch den weicheren Nadelholzsteven und die Sperrholzstirnkanten schützt, andererseits mit einem nahezu dreieckigen Querschnitt (vorn etwas verrundet) den Strömungswiderstand reduziert.

Du erinnerst dich vielleicht, dass ich bei Beginn des Baus schon Schwierigkeiten mit den diesbezüglichen Angaben in den Plänen hatte, das haben wir hier auch diskutiert und ich habe bei Bernd nachgefragt. Er hat, wie immer schnell und freundlich geantwortet, die Außensteven seien gar nicht dargestellt, aber diese Antwort war aus meiner Sicht nicht zutreffend, weil der in seiner "Fig. 4" gezeichnete Steven in der Seitenansicht unten zum Kiel hin verrundet ist. Wenn der Innensteven verrundet wäre, könnte man ja keinen Außensteven aufkleben.

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Alt 09.09.2017, 09:39
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...alles klar Günter - war mein Fehler

zu der Zeit (6.52) nur wieder mit einem Auge flüchtig gelesen - und statt "Steven" ´nen "Stringer" im Gedanken gehabt

dieser Außensteven kommt ja bei mir auch dran, einerseits, wie Du sagst, zum Schutz und andererseits, weil ich meine Sandwichplatten nicht verrunden kann.
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Jens

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Alt 11.09.2017, 20:19
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Heute habe ich meinen Mahagoni Batten aufgeschnitten, um auf die Querschnitte für die Aussteifungsstringer unter dem Brückendeck zu kommen.

Parallel dazu habe ich mir die Frage gestellt, ob es nicht ratsam wäre, vor dem Aufkleben der Stringer das Brückendeck mit einer Lage Glasfasergewebe zu verstärken. (Das Brückendeck liegt ja im Moment mit der Unterseite nach oben und die aufgeklebten Stringer wie auch die Lage Glasfaser wäre dann später auf der Unterseite.) Das Brückendeck wird ja später in Fahrt hauptsächlich von oben durch Personen und andere Lasten auf Durchbiegung nach unten belastet, die untere Oberfläche also auf Zug beansprucht, den die waagrecht liegende Glasfaser gut aufnehmen könnte. Wesentlich besser, als wenn man die Glasfaserlage um die Stringer herum aufbringt.

So, wie ich die Anleitung verstehe, wird da nichts Eindeutiges zum Arbeitsablauf gesagt.
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Gruß, Günter

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  #525  
Alt 11.09.2017, 20:25
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Hallo Günter,

Ich teile Deine Überlegung und würde das Laminat vor den Stringern aufbringen.
Die Stringer dan extra noch mit GFK überziehen.
Es laminiert sich so auch besser.
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Alt 11.09.2017, 20:41
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Hallo ihr beiden,

was die Platte angeht, die würde ich von unten auch laminieren. Bei den Stringern aus Mahagoni halte ich es nicht für notwendig, das Holz hat genügend Eigenfestigkeit. Da reicht meiner Meinung nach das Versiegeln mit Epoxy. Sicher schadet es nicht, ist aber auch wieder ein Stück mehr Arbeit und Gewicht...

Sonst frag doch mal Bernd, ob er es für notwendig hält...



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Alt 13.09.2017, 15:53
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Hier ein interessantes Interview mit Bernd Kohler, dem Konstrukteur des ECO 62 --> http://duckworksmagazine.com/2017/09...-bernd-kohler/
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Gruss Martin


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Alt 16.09.2017, 18:46
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Heute habe ich das erste Mal ein Bauteil mit Glasfasergewebe und Epoxi beschichtet. Ich hatte vorher schon ein bisschen Sorge, das könnte schiefgehen. Es ging zwar nicht schief, lief aber eher mittelprächtig. Da sollte ich noch besser werden.

Gestern bekam ich meine bestellte Rolle Glasgewebe, die gut 25 kg wiegt und also nicht sehr leicht zu händeln ist. Der habe ich heute eine Achse mit Lagern aus Bockrollen verpasst, das klappt ganz gut.

Dann habe ich noch festgestellt, dass gewöhnliche Schaumstoffrollen sich dann doch nach einer Weile aufzulösen beginnen, ziemlich bald fest werden (weit schneller als das Epoxi ansteift) und sich kaum noch um die Lagerachse des Bügels drehen lassen. Ich hatte zwar gelesen, dass man Rollen aus einem speziellen Schaumstoff brauche, aber gedacht, ich probiere es mal mit dem hier seit Jahren herumliegenden Zeug, über dessen Material und Beschaffenheit natürlich nichts auf der Verpackung steht.

Außerdem habe ich vorgestern endlich den letzten Streifen Sperrholz, am Bug des ersten Rumpfes hingequält und eingeklebt. Damit ist die erste Lage der Bodenplanke vollständig.
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Alt 16.09.2017, 20:27
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Kleiner Tipp fürs Laminieren mit Rollen, kauf dir diese hier:

https://www.amazon.de/PHD-Lackwalze-...ckwalze+Velour

Mit denen habe ich die besten Ergebnisse erzielt.

Gruß René
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Alt 16.09.2017, 21:02
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Zitat:
Zitat von René Beitrag anzeigen
Kleiner Tipp fürs Laminieren mit Rollen, kauf dir diese hier:

https://www.amazon.de/PHD-Lackwalze-...ckwalze+Velour

Mit denen habe ich die besten Ergebnisse erzielt.

Gruß René
Moin,

die hatte ich auch, aber von Behnke im 10er-Pack für 7,90.

Auch bei mir: Daumen hoch dazu.

Lieben Gruß

Mio
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Ein Leser hat's gut: er kann sich seine Schriftsteller aussuchen. Kurt Tucholsky, "Schnipsel", in: "Die Weltbühne", 3. Februar 1931, S. 185

Bau der Alder 18 mit Farymann 16 DS
Und hierzu die Vorüberlegungen
Nur noch Detailverbesserungen: Unicat 2.9 "Tatihou 3"
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Alt 16.09.2017, 21:30
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Heimfried Heimfried ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Mio69 Beitrag anzeigen
Moin,

die hatte ich auch, aber von Behnke im 10er-Pack für 7,90.

Auch bei mir: Daumen hoch dazu.

Lieben Gruß

Mio
Merci Mio, das ist ja witzig, gerade habe ich 20 Stück bei Behnke bestellt, weil mir amazon zuwider ist und ich das Angebot auch ein bisschen teuer fand (2,10 pro Stück). Obwohl dieser Amazon-Verkäufer (PHD) angibt, der "Hersteller" zu sein, gehe ich davon aus, dass die Rollen von Behnke genau die gleichen sind.

Aber danke für den Tip, René, der hat ja zu den richtigen Rollen geführt.
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Geändert von Heimfried (16.09.2017 um 21:36 Uhr)
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Alt 16.09.2017, 21:43
René René ist gerade online
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Sorry, hab einfach den ersten Link genommen den ich gefunden habe. Asche auf mein Haupt. Jetzt habe ich nochmal in den alten Rechungen durchgesucht. Hier habe ich beim letzten Mal 100 Stück gekauft:

https://www.1a-malerwerkzeuge.com/Fa...chparam=velour

Das Stück für 59 Cent sollte wohl nicht zu teuer sein.

Gruß René
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Alt 17.09.2017, 17:51
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Velourwalzen halten ewig in einem Würstchenglas in Aceton eingelegt. Am nächsten Tag auf einer Zeitung trockenrollen: "Voila!"

Hannes
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  #534  
Alt Gestern, 07:24
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Guten Morgen,

da will ich mal schnell noch meinen Senf zu dem Thema dazu geben...

das Würstchenglas ist o.k. - aber guck mal in Alex´Werkzeugtrööt (https://www.boote-forum.de/showthrea...=235738&page=4 Beitrag #75) er spricht dort von einer "Acetonsauna" -
Ich habe meine nun seit ca. 1 1/2 Jahr - genial. Die Eimer gibt es auch bei Bäckereien für Backzutaten, wie Schmand etc....sie sollten nur dicht schließend sein.
Vorteil ist folgender;
Du wirst ja in nächster Zeit öfters größere Mengen Epoxi mit der Rolle aufbringen. Es reicht zu, nach dem Arbeiten die Rolle samt Rollenhalter in den Eimer zu stellen (im Aceton leicht hin und her rollen). Vor dem nächsten Arbeiten damit, die Rolle einfach auf einem alten Brett abrollen, erst langsam, dann mit Schwung ...ich halte immer ein Stück Pappe darüber - wegen dem Spritzen.
Vor reichlich 1 1/2 Jahr hab ich mir ein 10er Pack dieser Rollen gekauft...davon hab ich gerademal 6 Stück vebraucht.
Das andere Werkzeug, wie Formspachtel zum Hohlkehle ziehen, Pinsel, Propellerquirl, Silikon-Kuchenkratzer... kommt unmittelbar nach der Arbeit auch in die "Sauna" (...biss´l vorreinigen reicht)
Es reicht zu, wenn in dem Eimer ca. 2-3cm hoch Aceton drin ist, die Dämpfe verhindern das Aushärten des Epoxi an den Werkzeugen.
Sollte eine großere Arbeitspause bevorstehen - dann natürlich ordentlich reinigen...die Rolle samt Griff kann in der Sauna bleiben.
Einzig die kleine Hülse in der Rolle, die das Abrutschen vom Rollenhalter verhindern soll, weitet sich nach einiger Zeit; ich säubere die Rolle dazu auf dem Brett und ziehe sie vom Rollenhalter ab, nach einer 1/2 Stunde ist der Ring geschrumpft und die Rolle sitzt wieder fest.
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beste Grüße,
Jens

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Alt Gestern, 20:47
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Bei aller Mühe blieben die Übergänge zwischen den Stripes doch ein wenig kantig und damit ich nicht zuviel Luft einschließe, bzw. zuviel mit Epoxi zugematschte Hohlräume zwischen den Spaerrholzlagen bekomme, habe ich die erste Schicht geschliffen.

Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass sich der Rumpf (erstmals) gut anfühlt.

Dann habe ich noch die Sipo-Mahagoni-Latten zur Aussteifung des Brückendecks geschäftet, um die erforderliche Länge zu erzeugen. Da ich die nur mit einigem Aufwand aus dem Werftlein 1 herausbekomme, wenn sie 6 m lang sind, bin ich vor dem Kleben damit ins Zelt umgezogen (Werftlein 2). Da es dort kälter ist, musste ich die Wärmelampen einsetzen, um nicht zu lange auf das Aushärten des Klebers warten zu müssen.

Am Sonnabend habe ich dann noch ein wenig Murks gemacht, weil ich froh war, meine ersten Glasgewebeschichten ohne Unfall auf das Brückendeck laminiert bekommen zu haben und sich ja auch die (falsche) Schaumstoffrolle aufzulösen begann. Ich habe das Gewebe getränkt, aber später nicht mit Epoxi "gefüllt" oder geglättet, oder wie das heißen mag. Da am Sonntag wegen familiärer Termine kein richtiger Bautag war, habe ich das erst bemerkt, als die erste Epoxischicht fest war. Wenn ich jetzt anschleife, schleife ich ja auch Glas weg. Von Herrn Behnke bekam ich den Tip, es mit Schleifvlies zu machen, das auch die Vertiefungen aufraut, ohne die Glasfaser zu verletzen. Er sprach von so'ner Art Pads aus Schliefvlies und ging davon aus, dass dazu Handarbeit eingesetzt werden muss. Später fand ich aber heraus, dass es auch verschiedene Schleifvlies-Einsätze für Schleifmaschinen gibt. Da ich nur wenig Lust verspüre, 6 m² von Hand zu bearbeiten (großzügig "rüberwischen" wird ja nichts bringen, wenn das Vlies in die Täler einsinken muss, um dort Schlaifarbeit zu verrichten), habe ich Vlies-Vorsätze bestellt.

Vielleicht mache ich es auch ganz anders: noch habe ich ja die Wahl, festzulegen, welche Seite des Brückendecks oben und welche unten ist. Nach dem ursprünglichen Plan sollte die jetzt teilweise laminierte Seite später unten sein, da wo Zugspannung auftritt. Vielleicht wende ich das Deck und laminiere die andere Seite als Unterseite. Dann hat das jetzige Laminat nur die Aufgabe, als Oberflächenschutz zu dienen, was wohl weit weniger kritisch ist.
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Alt Gestern, 21:48
René René ist gerade online
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Wirklich schick. Es macht richtig Spaß euch beiden beim bauen über die Schulter schauen zu können. Das mit dem Brückendeck ist nicht wirklich tragisch, wenn du es umdrehst.

Kommt da noch ein Aufbau drauf?

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  #537  
Alt Gestern, 21:56
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Zitat:
Zitat von René Beitrag anzeigen
[...]
Kommt da noch ein Aufbau drauf?
Da das Brückendeck direkt auf den Rümpfen liegt und es ein Hausboot werden soll,, denke ich schon, dass da noch ein Aufbau draufkommt.

Oder habe ich deine Frage falsch verstanden?
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  #538  
Alt Heute, 05:58
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Hab mich falsch ausgedrückt. Eine einzelne Sperrholzplatte wird wohl nicht den gesamten Aufbau des Bodens (Brückendeck) darstellen.

Wird da noch eine Konstruktion in Form eines Doppelbodens aufgebaut? Dann würde die Oberfläche nicht so die Rolle spielen, wenn das Laminat nicht mehr sichtbar wäre.

Gruß René
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  #539  
Alt Heute, 08:22
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Zitat:
Zitat von René Beitrag anzeigen
Hab mich falsch ausgedrückt. Eine einzelne Sperrholzplatte wird wohl nicht den gesamten Aufbau des Bodens (Brückendeck) darstellen.
[...]
Doch, René, das Brückendeck besteht nur aus einer 12-mm-Sperrholzplatte. Der Aufbau des Hauses bildet das aussteifende Bauteil, genauer gesagt, die Wände, die die Stirnseiten der Kajüte bilden und über die gesamte Bootsbreite gehen.
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Alt Heute, 10:30
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Ahh ok, dann kommst du ums schleifen wohl nicht rum.

Bei uns in der Firma nehmen wir solche Schleifvliese um Edelstahlteile zu schleifen und polieren.

Du könntest beim nächsten Mal Abreisgewebe verwenden, wenn du merkst, dass die Zeit für eine Füllschicht nicht reicht. Damit sparst du dir erheblich Arbeitsaufwand. Ist dann halt mehr Müll und Geld für die Tonne.

Auf jeden Fall viel Erfolg beim anschleifen.

Gruß René
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