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Segel Technik Technikfragen speziell für Segelboote.

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  #1  
Alt 12.02.2020, 16:51
Trischi Trischi ist offline
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Hallo Zusammen! Mich hat es kurzfristig überkommen und hab mir das o.g. Segelboot gekauft. Nunja bin ich seit ca 20 Jahren nur mit Motorbooten auf Binne und See unterwegs gewesen. Gesegelt bin ich in meiner Jugend schon mal. Von daher hätte ich einige Fragen zum Segeln und zur Technik. Zb. Mast stellen. Suche jemand der mir das am Besten praktisch am Boot zeigt. Kenne leider nur Motorbootfahrer. Das Boot steht noch in Cuxhafen und soll demnächst ins Reffenthal gebracht werden. Da soll es auch ins Wasser und dann will ich dort die Grundlagen des segelns lernen.......
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Gruß Jochen vom Reffenthal
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  #2  
Alt 12.02.2020, 19:01
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Moin Jochen
Ob Reffenthal,ist das son Altrheiteich?,für ein 27Ft seegängiges Segelboot das ideale Revier ist kann ich nicht beurteilen,da soltest du die Windverhältnisse deiner Heimat besser kennen.Was Maststellen und Segeltechnik angeht sind ältere Boote ja durchauis mal unterschiedlich ausgestattet.Mein Boot(nur mal als Beispiel)hat einen 11m Alumast als Klappmast und den stelle und lege ich normaler weise mutterseelenalleine mal treibend auf der Elbe oder kurz festgemacht in ruhigeren Hafenbecken.Man weiß ja auch nicht in welchem Kompletierungszustand das Rigg übernommen wird,da wäre es schon schön wenn alle Drähte abgeschlagen sind wenn der Voreigner die in ihrer Zuordnung(Oberwanten,Unterwanten,Stagen)gekennzeic hnet hat.
Irgend ein Segler mit reichlich Riggerfahrung wird sich in deiner Ecke ja wohl finden lassen.
gruss hein
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  #3  
Alt 12.02.2020, 21:21
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Moin Hein, ja ist so ein Altrheinteich. Der Mast steht noch, muss ja das Boot holen. Da werde ich diesen mit den Voreignern legen. Legen ist nicht mein Problem eher stellen und das ausrichten. Der Mast ist an einem Stück und hat denke ich 8-9m. Ich möchte nicht im Altrhein segeln, sondern da es erstmal lernen. Das Boot habe ich für Urlaub am Meer gekauft.
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Gruß Jochen vom Reffenthal
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  #4  
Alt 13.02.2020, 00:13
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Moin Jochen
Das doch schon mal schön wenn das Rigg noch komplet steht,dann kann man beim Abriggen ja per beschrifteten Tapes oder bunten Kabelbindern alle Zuordnungen festhalten,mehr kannst du über das Rigg nicht lernen als wenn du beim abriggen da bei bist.
Noch mal zur Klärung:Klappmast bedeutet nicht das die elf Meter Mast irgendwie zusammewngefaltet oder geklappt werden,sondern dass der Mastfuss in einer Mastspur mittels eines Bolzens so gehalten ist,dass die elf Meter an einem Stück umgeklappt(gelegt)werden bzw aufgerichtet werden können.Der Gegensatz wäre ein Steckmast,bei dem wird der Mast durch ein passendes Loch im Deck oder Deckshausdach geführt und unten in eine Mastspur auf den Kiel,das Kielschwein jeden Falls auf einen Hauptbodenverband des Segelbootes gestellt,da für braucht man meistens einen Kran bzw Mastenkran,nur wenige Segler sind im Besitz besonderer Vorrichtungen die einen Kran für das stellen des Steckmastes überflüssig machen.Man kann so etwas mit Aufwand herstellen,wird aber selten gemacht.
Als Hamburger Jung könnte ich jezt ziemlich arrogant sagen"Wenn du auf dem Meer segeln willst,dann lass das Boot dort wo es ist,denn wer auf Alster,Elbe und der Nordsee segeln gelernt hat kommt weltweit klar"
Klingt wirklich arrogant aber in der Regel ist das auch so.das hilft dir leider wenig und so sachich ma,das du die wesentlichen techniken sicher auch auf Altreihnarmen üben kannst wo bei die Enge des Reviers und unter Umständen das Hoppen von Altreihn zu Altreihn auch schon einiges an Herausforderungen bietet,zu mal wenn ich mir vorstelle wie man mit einem sparsam motorisiertem Segler in die Strömung und zwischen den engen Verkehr des Rheins hübpt.Der Rhein hat da bei euch oder allgemein in Deutschland den "Fehler"immer nur in eine Richtung zu strömen und das auch noch ziemlich hurtig,da hat man es an der Unterelbe bzw der Elbe ab Geesthacht bis kurz vor Helgoland besser.
Maststellen musst du mal schaun wie das auf dem Boot eingerichtet ist,wenn du da voll autark werden möchtest berät die gesammelte Seglerschaft des BFs dir hier einige Möglichkeiten zu Mastfüssen und Jüteinrichtungen.Für die beiden Segelboote an denen ich auch Eigner bin/war habe ich die Klappmast/Jütvorrichtungen jeweils selbst gebaut.
Ich liebe es einfach unabhängig meinen Mast jeder Zeit,innerhalb von zwanzig bis dreizig Minuten,legen oder stellen zu können um Brücken zu passieren oder(selten)mal was zu warten oder reparieren.Das Maststellen ist bewi meinem Mast dann auch immer eine der sportlichsten Aktionen,weil ich die "Palme"via Vierfachtalje am Jütbügel mit der Genuawinsch hochkurbel.
gruss hein

Geändert von hein mk (13.02.2020 um 00:30 Uhr)
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  #5  
Alt 15.02.2020, 14:41
Trischi Trischi ist offline
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Danke Hein für deine Erläuterung! Es ist ein Klappmast, 2 Bolzen. Also den oberen raus und man kann den Mast legen. Der Vor Vor Vor Eigner hat auch unten an den Mast eine Vorrichtung geschraubt, in welches ich vermute es mal ein Rohr als Hebel stecken kann. Oben in etwa Mitte befindet sich ausserdem am Mast ein Anschlagpunkt. Denke auch hier kann man ein Zugseil einschlagen und mit Umlenkrollen über die Winch den Mast stellen. Wie gesagt nur eine Vermutung...... Natürlich wäre es toll das Boot am Meer zu lassen, dann hätte ich aber 2 Liegeplätze im Jahr. Wie du ja auch richtig erkannt hast ist der Rhein für ein Segelboot kein tolles Revier. Deshalb habe ich ja hier auch noch ein Motorboot. Mit dem waren wir schön öfters am Meer, auch bei euch. Am Meer macht halt das Motorboot wenig Sinn. Klar du bist ziemlich schnell von A nach B. Ich brauche zB von Laboe bis Bagenkop(DK) ca 30min...... Jedoch kostet das auch ein Haufen Geld. Da ich mich aber auf das Boot fahren nicht nur 1 mal im jahr zum Urlaub beschränken will muss das Segelboot sowie das Motorboot reisen können. Und naja egal wo ich hin fahre ist das Meer mindestens 500km weg, also so ein WE auf Boot wäre dann nur schwer möglich.....
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Gruß Jochen vom Reffenthal
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  #6  
Alt 15.02.2020, 22:11
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Moin Jochen
Denoberen Bolzen raus???Püh,das würde ich gerne mal im Bild sehen.Wenn da zwei Bolzen quer durch den Mast gehen ist meistens der obere als Drehpunkt und der untere als sicherung gedacht,Auf die von dir genannte Vorrichtung wird ,so denke ich der Spibaum,der Großbaum,oder ein seperates Rohr gesteckt um beim legen und stellen des Mastes als Jütbaum(Totermann) zu dienen,macht man das nicht wird für die Zugleine,die meisten nehmen da eine Talje,der Zugwinkel ab 50°gelegtem Mast zu spitz und man bekommt die Kräfte nicht mehr beherscht.
gruss hein
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  #7  
Alt Gestern, 09:39
Günter Günter ist offline
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Hallo Jochen,
willkommen im Revier!
Geh mal auf die Seite: https://www.boote-forum.de/showthrea...66#post4892066
Bei uns sind mehrere aus dieser Gegend. Allerdings sind die meisten MoBo-Fahrer. Ich liege mit meinem 25 Fuß Segler im Plobsheimer Becken, südlich von Straßburg. Wenn ihr den Mast gelegt habt und noch Fragen offen sind, melde dich mal bei mir!
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Gruß

Günter
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  #8  
Alt Gestern, 10:32
Verbraucheranwalt Verbraucheranwalt ist offline
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Bei mir sind die Wanten so angeschlagen, dass sie mit dem Mast auf einer Achse liegen. Da braucht man zum stellen und legen theoretisch nur eine Talje. Aber ich würde das immer mit einem Mastkran machen. Der Mast wiegt bei mir aber auch über 100 kg und ist richtig massiv für ein 28 Fuss Boot.

Ich würde an deiner Stelle mal schauen ob du nicht auch irgendwo an einen Mastkran kommst. Damit ist alles relativ einfach und im Prinzip kannst du es zu 95 % allein machen. Zu zweit geht es allerdings dann doch besser wenn einer die Kurbel bedient und der zweite den Mast führt. Aber hoch und runter kurbeln kann jedes Kind....

Gruß
Chris
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  #9  
Alt Gestern, 12:14
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Weißwurschtcommander Weißwurschtcommander ist offline
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Ich hab' mich heuer durchgerungen, den Mastkran von Sprenger mal auszuprobieren.
Den gab's die Jahre immer wieder mal, dann wieder nicht mehr, dann wieder schon aber 50€ teurer usw.
Im Moment wird er wohl wieder produziert und über Compass24 vertrieben:
https://www.compass24.de/deck/rigg/m...astlift-system

Klar kann man sich sowas auch selber basteln, das Schnuckelige finde ich aber, dass man das Ding auf 2,6m zusammen pferchen kann. Hubhöhe soll 6,5m, das bedeutet, dass bei einer entsprechend angeschlagenen Talje schon ganz ordentliche Stengel aufstellbar sind.

Wenn er da ist und wir das an unserem Böötchen mal testen, kann ich gerne berichten. Bis dahin braucht's aber noch Zeit.

VG Stephan
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Segeln ist...

...nach einer Woche Urlaub die Lichtschalter zu Hause suchen zu müssen.

Geändert von Weißwurschtcommander (Gestern um 12:24 Uhr)
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  #10  
Alt Gestern, 12:47
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Ich weiss ja nicht ob die Palme auch mal "zwischndurch" gelegt werden soll.

Im Grundsatz geht´s doch aber immer nur drum vor dem Auswassern legen und nach dem Einwassern stellen.

Bei so nem Segelboot geht das doch üblicherweise mit dem Kran rein und raus.

Wir am Bodensee (und auch, als wir noch an´s Mittelmeer getrailert sind) machen das Mast stellen / legen mit demselben Kran der den Kahn reinhievt.

Antüddeln unter der Saling durch mit nem 2 mtr. langen Seil mit 2 gespleisten Augen zum Beispiel. Meist passt das vom Schwerpunkt her, dass der untere Teil auch unten bleibt.
Ansonsten das Seil weiter oben rum und mit nem 2. Seil unter der Saling durch gegen hochrutschen sichern. Aufpassen, dass alles was man braucht / Wanten / Stagen nicht in dem Seil gefangen sind, sondern ausserhalb..........

In die Mastschiene stellen, Wanten und Stage dran in aller Ruhe.

Alternativ haben wir auch solche "Takelmasten" zum "selberkurbeln".

https://www.bmk-yachthafen.de/boot-u...tur/takelmast/

Keine Ahnung ob die "Clubs" am Rhein oder so was ähnliches haben. Aber wie gesagt sonst eben mit dem "ist eh da" Kran.

So ist´s ganz easy, ruhig und sicher. Palme hoch, einer führt die in die Mastschiene, leicht ablassen, Boot ggf. bisschen vor und zurück bis Vor- und Achterstag eingehängt sind. Wanten dran. Fertsch.
__________________
Viele Grüße Fränkie

Während die Frauen noch zweifelnd zögern wissen die Männer schon.........dass ihr Handeln falsch war!

Geändert von Fraenkie (Gestern um 12:58 Uhr)
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  #11  
Alt Gestern, 21:02
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Standard Mastenlegerstellerei

Moin
Der TE schrieb aber dass da defenetiv ein Klapmast vorhanden ist,und warum soll man nicht da bei behilflich sein,dass er da mit auch zurecht kommt.Sicher gibt es viele Boote die meistens nur zweimal im Jahr das Auf-und Abgerigge machen,aber es gibt so wohl in berliner Gewässern(+Umgebung),den Niederlanden und einige wenige auch an der Elbe bei denen das alle zwei Wochen mal dran ist in der Segelsaison,bei mir manchmal auch am selben Tag zweimal runter und rauf mit dem Alurohr,da schaft man sich schon seine Einrichtungen und Routinen.
gruss hein
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Alt Gestern, 21:49
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https://www.google.de/maps/place/Cux...36!4d8.6879057

Das sieht für mich nach nem Mastkran aus. Klar - wenn man selbst legen kann, dann ist das sehr schön. Aber gerade bei nem Anfänger kann da auch sehr viel schief gehen.

Gruß
Chris
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  #13  
Alt Gestern, 22:19
Trischi Trischi ist offline
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So um dieses Boot geht es. Natürlich wird das Boot eingekrant im Urlaub. Ich möchte aber zuerst mal im Altrheinarm das Segeln kennenlernen. Da habe ich natürlich keinen Kran, sondern werde den Trailer einfach mit meiner Seilwinde am Zugfahrzeug im selbigen versenken..... Raus wird dann ein Kumpel mit seinem Mobilkran das übernehmen, wenn er in der Nähe ist. Danke Hein für den Tipp mit den 2 Bolzen, es erscheint mir jetzt auch logisch den unteren zu ziehen, da dann ja der Schwenkbereich größer wird. Es geht eigentlich nur um das einmalige Stellen/ Legen am Rhein bei mir. Im Urlaub wird das an der Marina gemacht. Hallo Günter, ich bin schon sehr lange im Revier. Nur das Segelboot ist neu. Mein Plan ist folgender: 1. Grundlagen des Segelns erlernen, 2. Segelboot im August mit Trailer zur Cote d Azur, 3. Nach Korsika und Sardinen segeln.
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Geändert von Trischi (Gestern um 22:28 Uhr)
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Moin Jochen
So habe ich mir das vorgestellt,klassische Mastbacken(Maststuhl,Mastkoker)mit Ansatzpunkt für den Jütbaum,wenn du da mal den "Bogen raus hast"brauchst du keine Hilfe mehr,über das wie gibt es auch einige Youtube-Videos,das ist keine Geheimwissenschaft.Wie geschrieben ich mach das oft einhand und habe eine Mastlegetalje in der Backskiste hängen die nur für diesen Zweck eingesetzt wird und mit der Genuawinsch aus dem Cockpit heraus geholt oder gefiert wird,für den Jütbaum habe ich eine andere Lösung,das ist ein A-Bügel der dem vorgesteltem Mastkran etwas ähnelt.Der reicht nicht so hoch sondern passt in das Vorschiffsdreieck vom Deck hat feste Drehpunkte an deck und Fussreling auf höhe der Oberwantpüttinge.Das machen alle Vielmastleger/steller so weil sie den Jütbügel im Unterschied zu einem Jütbaum nicht seitlich verspannen müssen.Bei mir passt der A-Jütbügel in den Wassergang zwischen Teakdeck und Fussreling,andere bekommen das so zurecht,dass der A-Bügel gleich ganz oder als Teil des Bugkorbes daher kommt,bei einigen Booten habe ich auch schon gesehen,dass das Vorstag samt Rolleinrichtung immer fest am Bügel verbleibt und zum stellen und legen eine elektrische Seilwinde im Ankerkasten sitzt.
Ach so,schönes Boot irgendwo im Niederelberevier fotographiert schätze mal auf der Oste oder so.
gruss hein
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Alt Heute, 00:01
Trischi Trischi ist offline
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Ja genau Hein, da steht sie noch, in Neuhaus(Oste)......
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  #16  
Alt Heute, 12:06
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Zitat:
Zitat von Trischi Beitrag anzeigen
Ja genau Hein, da steht sie noch, in Neuhaus(Oste)......
Moin
Ist doch schön,dann mach doch ne kleine "Probefahrt"mit ablaufendem Wasser bis zum Osteriff,irgendwo zwischen Tonne 9 und 13 auf den Schiet setzen und warten bis das Wasser wieder kommt,da bei Kaffe trinken und Seehunde und Seevögel kucken,draussen im fahrwasser der Elbe fahren da bei die Groß-Mittel und Kleinschiffe aus aller Welt vorbei.Von Neuhaus aus sind das nur so um 4Meilen.
Na gut man muss das mögen.
gruss hein
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  #17  
Alt Heute, 14:03
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Zitat:
Zitat von Verbraucheranwalt Beitrag anzeigen
Bei mir sind die Wanten so angeschlagen, dass sie mit dem Mast auf einer Achse liegen. Da braucht man zum stellen und legen theoretisch nur eine Talje. Aber ich würde das immer mit einem Mastkran machen. Der Mast wiegt bei mir aber auch über 100 kg und ist richtig massiv für ein 28 Fuss Boot.

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Gruß
Chris
Moin Chris
Bei deinem Mast funktioniert das noch nicht mal theoretisch NUR mit einer Talje,eine Jüteinrichtung braucht man da schon.Nur mit einer Talje werden die Zugkräfte ab 45-50°selbst für eine Sechsfachtalje zu heftig und irgendwann reißt ein Schäkel oder so.
Vor ca 35 jahren war ich Zeuge beim Maibaumstellen Durch eine riesige schar "Maststellunkundiger"u.a. die freiwillige Brandbekämpfungstruppe des Vordorfes meiner Hanseheimatstadt,reiner Zufall dass niemand verletzt wurde als die Zugleine an der so 50-100Leute zerrten,riss.Hinweise von mir damals jungem Kerl"so ward dat nix,ji brukt eene Jüt för den doten winkel"wurden ignoriert.
gruss hein
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