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Kleinkreuzer und Trailerboote Für die Probleme auf oder mit kleineren Booten und deren Zubehör! Motor und Segel.

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  #1  
Alt 21.10.2014, 14:21
drylander drylander ist offline
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Standard Slippen an der Hohenwarte - Talsperre

Vielleicht weiß jemand einen guten Rat... wir waren am WE zum ersten Mal auf dem Hohenwartestausee (sonst immer Bleiloch) und haben bei der Lothramühle geslippt. Das Problem war, da fällt das Ufer nur sehr flach ab. Rein ging ja noch, aber beim rausholen habe ich erst gar nicht versucht, den Trailer mit dem Auto rückwärts reinzuschieben, da ich wahrscheinlich meinen Kombi bis über die Hinterräder hätte versenken müssen, damit das Boot auf den Trailer aufgeschwommen wäre. Hab stattdessen eine 20m Leine zwischen Trailer und Anhängerkupplung gebunden, den Trailer von Hand ganz weit ins Wasser geschoben (brrr..., war kalt an den Beinen) und dann, nachdem das Boot dann drauf war, den Trailer mit der Leine wieder rausgezogen. Ging zwar, war aber ganz schön umständlich. Wer weiß, ob's an der Hohenwarte eine bessere Slipmöglichkeit mit möglichst steiler Rampe gibt? Ich hab keine Rollen am Trailer, deswegen kann ich das Boot nicht einfach aufziehen sondern bin darauf angewiesen, dass es von selber aufschwimmt.
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  #2  
Alt 21.10.2014, 14:44
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Stipper1 Stipper1 ist offline
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Hallo, mein Boot liegt im Alter an der Hohenwarte. Das Problem mit slippen haben hier alle. Eine Einslippstelle mit Rampe gibt es hier nicht. Ich habe mir eine 4 Meter lange Stange gebaut die zwischen Trailer und Auto kommt. Ohne dem Teil hätte ich auch Schwierigkeiten da mein Trailer nur Langauflagen hat. Aber auch die Fraktion der Rollentrailer haben so ihre Probleme weil es nicht tief genug rein geht.
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Gruß Sylvio
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  #3  
Alt 22.10.2014, 07:56
drylander drylander ist offline
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Danke für die Info. Das mit der Stange hört sich interessant an. Die könnte man ja zum Transport auch am Trailer der Länge nach befestigen. Bin gerade am überlegen, an der Stange ein Kupplungsmaul (gibts ja günstig im Sonderpostenbaumarkt) zu befestigen, welches dann am Fahrzeug an die AHK kommt. Am Trailer selber kann man sich ja irgendwie eine Öse bauen, in die man dann die andere Seite einhängt. Gibts da schon von Deiner Seite aus eine ausgeklügelte Lösung? Ich hab eben auch nur Langauflagen, bin aber auch am überlegen, da zumindest hinten 2 kleine Lufträder anzubringen, so dass ich in gewissem Maß doch mit der Seilwinde aufziehen kann. Wird dann eine Winterarbeit... Grüße, Speedy.
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  #4  
Alt 22.10.2014, 08:21
rafinn rafinn ist offline
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Standard Trailerstange

Hallo das mit der Stange habe ich auch gesehen ,vorne norm. hängerkupplung und hinten den Kopf,wie bei einer Anhängerkupplung. Grüße von der Bleilochpfütze
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  #5  
Alt 22.10.2014, 08:52
GeneralVerbal GeneralVerbal ist offline
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Hallo, hätte da auch eine Frage zur Hohenwarte. Auf der Bleiloch gibt es ja immer mehr Beschränkungen. Wie sieht es dort aus? Gebüren und Zulassungensbestimmungen?
Kann ich da einfach mal hin und ne Runde fahren, oder muss ich da sämtlichen Unterlagen anschleppen um überhaupt fahren zu dürfen. über 30€/Tag an der Bleiloch ist ja schon mal ne stolze Hausnummer, wenn man bedenkt, dass man in HR nur 73€ fürs Jahr zahlt!
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Grüüüüße

Jirka

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Wenn sie denn welche hätten!
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  #6  
Alt 22.10.2014, 11:13
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Wenn ich will, dass da Leute mit Booten zu mir an den See kommen, sollte ich mir Gedanken machen, damit sie bequem slippen können - wie wäre es mit nem Bagger? Ich will mir doch nicht mein Material ruinieren!
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Schöne Grüße Frank
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  #7  
Alt 22.10.2014, 11:15
GeneralVerbal GeneralVerbal ist offline
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Ja Frank, dann hau rein
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  #8  
Alt 22.10.2014, 11:51
drylander drylander ist offline
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Zitat:
Zitat von GeneralVerbal Beitrag anzeigen
Hallo, hätte da auch eine Frage zur Hohenwarte. Auf der Bleiloch gibt es ja immer mehr Beschränkungen. Wie sieht es dort aus? Gebüren und Zulassungensbestimmungen?
Kann ich da einfach mal hin und ne Runde fahren, oder muss ich da sämtlichen Unterlagen anschleppen um überhaupt fahren zu dürfen. über 30€/Tag an der Bleiloch ist ja schon mal ne stolze Hausnummer, wenn man bedenkt, dass man in HR nur 73€ fürs Jahr zahlt!
Hallo GeneralVerbal, Bleicloch und Hohenwarte sind von den Bestimmungen her eigentlich gleich. Die Tages- oder Wochen gebühr richtet sich nach der Motorstärke, kann also schon sein, dass für Dein Boot 30,-€ fällig sind, ich hab das jetzt nicht so genau im Kopf. Die Tagesplakette bekommt man in der Regel problemlos an den gaenannten Ausgabestellen, nachdem man einmalig pro Ausgabestelle eine kurze Anmeldung ausgefüllt hat. Dabei haben solltest Du CE-Erklärung von Boot und Motor und den Registrierungsnachweis, das ist dann eigenlich schon alles. Dann Plakette aufkleben und ab ins Wasser und los gehts. Stauseeordnung, Ausgabestellen und alles andere Wichtige findest Du unter http://www.saale-orla-kreis.de/sok/content/35/20110411141344.asp
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  #9  
Alt 22.10.2014, 12:08
rafinn rafinn ist offline
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Da erklärt uns jetzt ein Franke kompetent die Gesetzmäßigkeiten auf Thüringer Talsperren,das sollte uns zu denken geben......... Ich finde aber die Politik schlimm, mußte jetzt zum Tüv mit meinem Boot- Geldschneiderei Ich werde zum Streik aufrufen
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  #10  
Alt 22.10.2014, 12:12
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Stipper1 Stipper1 ist offline
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Zitat:
Zitat von drylander Beitrag anzeigen
Danke für die Info. Das mit der Stange hört sich interessant an. Die könnte man ja zum Transport auch am Trailer der Länge nach befestigen. Bin gerade am überlegen, an der Stange ein Kupplungsmaul (gibts ja günstig im Sonderpostenbaumarkt) zu befestigen, welches dann am Fahrzeug an die AHK kommt. Am Trailer selber kann man sich ja irgendwie eine Öse bauen, in die man dann die andere Seite einhängt. Gibts da schon von Deiner Seite aus eine ausgeklügelte Lösung? Ich hab eben auch nur Langauflagen, bin aber auch am überlegen, da zumindest hinten 2 kleine Lufträder anzubringen, so dass ich in gewissem Maß doch mit der Seilwinde aufziehen kann. Wird dann eine Winterarbeit... Grüße, Speedy.
Also die Stange besteht aus zwei Teilen zu ja 2 Meter, die ich zusammenstecke und mittels einer Schraube sichere. An dem einen Ende habe ich ein Zugmaul und am anderen Ende einen Kugekopf angeschraubt und zusätzlich verschweißt. Transportiert werden die beiden Teile richts und links auf dem Trailer. So hab ich sie immer dabei falls es mal wieder nicht reicht zum slippen.

Hab mal ein paar Bilder mit angehangen.
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  #11  
Alt 22.10.2014, 13:43
JohnB JohnB ist offline
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Zitat:
Zitat von Bayliner 2052 Beitrag anzeigen
Wenn ich will, dass da Leute mit Booten zu mir an den See kommen (..)
Will man das?
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Beste Grüße

John
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  #12  
Alt 22.10.2014, 14:19
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Zitat:
Zitat von JohnB Beitrag anzeigen
Will man das?
Manchmal kommt es einem vor, als wenn wir Motorbootfahrer nich gerade erwünscht sind auf den beiden Stauseen. Aber das Geld was eingenommen wird zählt dann doch mehr.
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Gruß Sylvio
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  #13  
Alt 22.10.2014, 14:25
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Stipper1 Stipper1 ist offline
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Zitat:
Zitat von rafinn Beitrag anzeigen
Da erklärt uns jetzt ein Franke kompetent die Gesetzmäßigkeiten auf Thüringer Talsperren,das sollte uns zu denken geben......... Ich finde aber die Politik schlimm, mußte jetzt zum Tüv mit meinem Boot- Geldschneiderei Ich werde zum Streik aufrufen
Und in 5 Jahren wieder. Dann verlangt man sogar die Bestätigung, dass das Boot in einer Fachwerkstatt gewartet wurde. Die drehen hier völlig am Rad
Wie viel musstest Du für das Gutachten zahlen? Ich war letztes Jahr bei 90 Euro.
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Gruß Sylvio
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  #14  
Alt 22.10.2014, 15:22
drylander drylander ist offline
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Zitat:
Zitat von rafinn Beitrag anzeigen
Da erklärt uns jetzt ein Franke kompetent die Gesetzmäßigkeiten auf Thüringer Talsperren,das sollte uns zu denken geben......... Ich finde aber die Politik schlimm, mußte jetzt zum Tüv mit meinem Boot- Geldschneiderei Ich werde zum Streik aufrufen
Ja, ja, mir Franggn san scho g'scheit... mir gings gerade so von der Zunge, weil ich die Prozedur ja erst am Sonntag wieder mitgemacht habe. Einerseits bin ich ja froh, dass wir hier in der Nähe überhaupt ein Fahrrevier haben, weil der Main ist weit. Andrerseits fand ich das auch nicht gerade lustig, dass ich vor einigen Jahren mit meinem damaligem Zwei-Takter vom Stausee vertrieben worden bin. Das mit den TÜV-Gutachten hört sich aber echt krass an. Das gilt wohl, wenn das Boot (noch) kein CE hat?

Danke Stripper1 für die Bilder, Das ist eine gute Idee, die ich demnächst auch mal umsetzen werde, auf jeden Fall besser, als mit der Leine.
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  #15  
Alt 22.10.2014, 16:05
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Plattner Plattner ist offline
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Zitat:
Ich finde aber die Politik schlimm, mußte jetzt zum Tüv mit meinem Boot- Geldschneiderei Ich werde zum Streik aufrufen
MIT CE Kennzeichen hat sich der TÜV erledigt!

Hatte Drylander aber schon geschrieben ! ZU SPÄÄT
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mit sportlichem Gruß
Michael
BreakOutAnotherThousand
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  #16  
Alt 22.10.2014, 16:11
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Stipper1 Stipper1 ist offline
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Zitat:
Zitat von drylander Beitrag anzeigen
Ja, ja, mir Franggn san scho g'scheit... mir gings gerade so von der Zunge, weil ich die Prozedur ja erst am Sonntag wieder mitgemacht habe. Einerseits bin ich ja froh, dass wir hier in der Nähe überhaupt ein Fahrrevier haben, weil der Main ist weit. Andrerseits fand ich das auch nicht gerade lustig, dass ich vor einigen Jahren mit meinem damaligem Zwei-Takter vom Stausee vertrieben worden bin. Das mit den TÜV-Gutachten hört sich aber echt krass an. Das gilt wohl, wenn das Boot (noch) kein CE hat?

Danke Stripper1 für die Bilder, Das ist eine gute Idee, die ich demnächst auch mal umsetzen werde, auf jeden Fall besser, als mit der Leine.
Ab 2015 gilt für alle Zulassungen (auch die bereits eine Jahreszulassung haben), das man entweder eine CE vorweisen kann und wenn nicht muss man ein Gutachten einer amtlich anerkannten Stelle vorlegen, was letztes Jahr 90 Euro gekostet hat. Aber nach 5 Jahren müssen auch diejenigen ein Gutachten erbringen, die über eine CE verfügen. Beim Gutachten ist eine wichtige Voraussetzung dass die Motoren in der Bodenseeverordnung stehen. Wenn das nicht so ist, wars das mit der Fahrerei auf dem Thüringer Meer
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Gruß Sylvio
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  #17  
Alt 22.10.2014, 16:13
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QUOTE=Plattner;3657015]MIT CE Kennzeichen hat sich der TÜV erledigt!

Hatte Drylander aber schon geschrieben ! ZU SPÄÄT[/QUOTE]

Für dieses Jahr ja. Aber in 5 Jahren sind auch die mit einem Gutachten dran!


(2) Zugelassene Fahrzeuge müssen spätestens 5 Jahre nach der erstmaligen Erteilung einer Jahreszulassung auf dem Stausee und danach alle 5 Jahre auf die Einhaltung der Zulassungsvoraussetzungen nach § 8a untersucht werden (Nachuntersuchung). Unterbrechungen der Jahreszulassung setzen den Fristablauf für die Nachuntersuchung nicht außer Kraft. Die Verwaltungsbehörde kann in besonderen Fällen andere Fristen festsetzen
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Gruß Sylvio

Geändert von Stipper1 (22.10.2014 um 16:22 Uhr)
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  #18  
Alt 23.10.2014, 07:09
drylander drylander ist offline
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Guten Morgen,

hab das gestern mit dem TÜV trotz CE noch gelesen, musste mir das aber erst mal ein wenige durch den Kopf gehen lassen und in der Stauseeordnung nachlesen... So ganz verstehe ich das jetzt doch nicht. Zuerst mal, ich habe (noch) keine Jahreszulassung sondern hole mir immer ein "Tagespickerl", wenn wir fahren wollen. Wie ich das nächstes Jahr handhabe, weiß ich auch noch nicht aber dieses Jahr sind wir nur 4x zum farhren gekommen. Der $12 bezieht sich aber immer auf die Jahreszulassung und unter $8 steht, dass das mit dem TÜV-Gutachten nur für Fahrzeuge vor Bj.98 gilt.

Für mein altes Zodiac hätte ich wohl auch TÜV gebraucht und das mit den Zwei-Taktern war ja sowieso vorbei, wenn man die Frist (so wie ich) versäumt hat. Das Zodiac war aber nach über 24 Jahren Eisatzdauer sowieso im Eimer. Deswegen war die Neuanschaffung auch schon länger geplant und im Frühjahr diesen Jahres habe ich das dann auch umgesetzt. Also momentan denke ich, dass für mein jetziges Boot (Bj. 2013 mit CE) das mit der TÜV-Untersuchung nicht zutrifft oder in 5 Jahren zutreffen wird. Der Motor ist ein 4-Takter und hat Bodenseezulassung.

Wenn hier aber jemand mehr weiß, wie das mit den 5 Jahren gemeint ist oder gar über "Insider"-Informationen verfügt, wäre ich für weitere hilfreiche Infos sehr dankbar.

"Lustig" finde ich da noch den einen Satz in der Präambel

"Spätestens, wenn elektrische Antriebe im Nutzungsverhalten und in der Wirtschaftlichkeit den
Verbrennungsmotoren entsprechen, sowie eine ausreichende Versorgungsinfrastruktur (insbesondere Ladestationen) um unsere Stauseen zur Verfügung steht, wird die Ära der Verbrennungsmotoren im Bereich des „Thüringer Meeres“ schrittweise ein Ende finden."

Das ist ja umwelpolitisch sehr löblich aber meiner Ansicht nach noch recht utopisch, auch wenn ich Letztens erst wieder einen Bericht im Fernsehen über eine "Elektroyacht" gesehen habe. Wenn man sieht, wie zäh das Thema Elektroauto vorangeht, kann ich mir nicht vorstellen, dass das bei Booten wesentlich beschleunigter ablaufen wird, zumal die benötigte Energie zur Fortbewegung im Wasser ja doch um einiges höher ist, als auf der Straße. Da braucht man bestimmt ganz schön viele, viele Akkus...
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  #19  
Alt 23.10.2014, 08:01
JohnB JohnB ist offline
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Zitat:
Zitat von drylander Beitrag anzeigen
(..)

Das ist ja umwelpolitisch sehr löblich aber meiner Ansicht nach noch recht utopisch, auch wenn ich Letztens erst wieder einen Bericht im Fernsehen über eine "Elektroyacht" gesehen habe. Wenn man sieht, wie zäh das Thema Elektroauto vorangeht, kann ich mir nicht vorstellen, dass das bei Booten wesentlich beschleunigter ablaufen wird, zumal die benötigte Energie zur Fortbewegung im Wasser ja doch um einiges höher ist, als auf der Straße. Da braucht man bestimmt ganz schön viele, viele Akkus...
Am Starnberger See ist die Utopie Realität. Da ein Verbrenner derzeit 17 Jahre Wartezeit hat und die Elektros frei zugelassen werden, findest Du schon mehr E-Boote als normale Motorboote. Die Hafenbetreiber sind auch happy: Sie verdienen am Verkauf der Boote (meist Frau$ch€r) und am Strom deutlich mehr.

Und diese E-Boote sind beileibe keine lahmen Krücken. Oft sind es sogar Gleiter. In der Region München haben genug Leute die Kohle dafür.
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Beste Grüße

John
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drylander drylander ist offline
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Hi John,

das habe ich nicht gewußt, dass die Technologie wirklich schon relativ weit vorangeschritten ist, aber es stimmt. Unter http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/politik/elektroboot-als-statussymbol-1.203678 gibts dazu sogar einen Bericht. Da hab ich mich doch mächtig geirrt, allerdings ist das wirklich eine Geldsache. 200.000€ sind maximal wenn überhaupt das "Lebenswerk" eines Normalverdieners, also sprich beispielsweise das eigene Haus. Das gibt man mal nicht so eben für ein Böötchen aus. Wollen wir hoffen, das wir hier an den Stauseen vorerst von solchen Regeln verschont bleiben...
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