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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #21  
Alt 30.09.2013, 09:50
uhx uhx ist offline
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Liebes Forum,

nachdem ich nun auch von einem anderen Hersteller ein Angebot über einen Anhänger mit sogar 3850kg (!) zulässiger Gesamtmasse erhalten hatte, habe ich mir doch mal die Mühe gemacht und einige Abende damit verbracht die diversen Verordnungen zu lesen. Ich versuche jetzt einmal einiges, das hier bereits geschrieben wurde und meine eigenen Recherchen zusammenzufassen und möchte euch das Ergebnis nicht vorenthalten:

Alle, die hier mit der Straßenverkehrszulassungsordnung argumentiert haben, haben natürlich recht. Nach StVZO sind auflaufgebremste Anhänger mit Kugelkopfpupplung und einem zulässigen Gesamtgewicht (nach StVZO Achslast+Stützlast) von über 3,5t nicht zulässig: $42 Abs.1 schließt zunächst die Nutzung hinter PKW aus, jedoch noch nicht die Zulässigkeit an sich. Das erledigen aber $41 Abs.10 (Auflaufbremse) und $43 Abs.4 Nr.4 (selbsttätig wirkende Anhängerkupplungen). Bitte beachtet, dass ich hier bewusst den in der StVZO üblichen Begriff "Gesamtgewicht" gewählt habe, um ihn von der weiter unten auftauchenden und anders definierten "Gesamtmasse" zu unterscheiden.

Dies nur am Rande: Weiter oben wurde darauf hingewiesen, dass die StVZO irgendwann in Zukunft aufgehoben werden soll. Dies ist in Teilen bereits geschehen, als die Fahrerlaubnis-Verordnung (1.1.1999) und die Fahrzeugzulassungsverordnung (1.3.2007) eingeführt und gleichzeitig die korrespondierenden Paragraphen der StVZO aufgehoben wurden. Die komplette Aufhebung ist, wenn man Wikipedia als Quelle glaubt, geplant. Für die Zulässigkeit des in Frage stehenden Anhängers ist das aber völlig irrelevant!


Warum ist also ein solcher Anhänger zulässig, obwohl die StVZO ihn eindeutig ausschließt? Die Antwort findet man in der Verordnung (EU) 1230/2012 von 12.12.2012, der Verordnung (EG) 661/2009 vom 13.7.2009 in Kombination mit den Regeln der EU-Richtlinie 2007/46/EG vom 5.9.2007.


Exkurs EU-Recht

Um zu verstehen, warum diese die StVZO aushebeln, muss man einen kleinen Exkurs ins EU-Recht unternehmen. Unterscheiden muss man hier zwischen EU-Richtlinie und EU-Verordnung:

1. Die EU-Richtlinie ist ein Rechtsakt der EU mit allgemeiner Gültigkeit, der von den Mitgliedsstaaten innerhalb einer bestimmten Frist umzusetzen ist. Sie ist hinsichtlich des Zieles verbindlich, überlasst den Mitgliedsstaaten jedoch die Wahl der Form und der Mittel.

2. Die EU-Verordnung ist ein Rechtsakt der EU mit allgemeiner Gültigkeit und unmittelbarer Wirksamkeit in den Mitgliedsstaaten. Sie muss von den EU-Mitgliedsstaaten nicht in nationales Recht umgesetzt werden, sondern gilt unmittelbar; d.h. sie überregelt nationales Recht!

Bis zum 30.11.2009 wurden EU-Verordnungen mit "Verordnung (EG)" bezeichnet, vor dem 1.11.1993 mit "Verordnung (EWG)" und seit dem 1.12.2009 mit "Verordnung (EU)". Alle drei sind jedoch heute gültig als Verordnungen der EU.


EU-Recht vs. StVZO

Mit der oben genannten Verordnung (EU) 1230/2012 wurde eine zur StVZO konkurrierende Regelung geschaffen. Trotz einer bis 2014 reichenden Übergangsregelung bis zum vollständigen Inkrafttreten, gibt es seit dem 29.4.2009 einen Rechtsanspruch darauf Neufahrzeuge nach EU-Verordnung zuzulassen. Momentan ist es wohl so, dass man die Wahl hat ein Fahrzeug entweder nach StVZO oder nach EU-Verordnung zuzulassen. Das entscheidende ist jedoch: Es gibt keine Mischung! Lässt man ein Fahrzeug entsprechend den Regeln der EU-Verordnung zu, dann ist der Inhalt der StVZO dafür völlig unerheblich. Somit werden Fahrzeuge zulässig, die von der StVZO ausgeschlossen sind, von der EU-Verordnung aber erlaubt.

Ein Wort noch zur EU-Richtlinie 2007/46/EG: Da es sich um eine Richtlinie handelt, müsste sie in nationales Recht übertragen werden und kann für sich alleine die StVZO nicht überregeln. Da sich die Verordnung (EU) 1230/2012 ihre Inhalt jedoch zu eigen macht, ist dieser mit dem Inkrafttreten der 1230/2012 nun plötzlich doch verbindlich und unmittelbar gültig. Gleiches gilt für die Richtlinien, die in Anhang IV, Teil I der Richtlinie 2007/46/EG genannt sind.


Damit es ein bischen übersichtlicher wird, mache ich hier mal eine Inhaltliche Trennung. Mehr im nächsten Beitrag.
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  #22  
Alt 30.09.2013, 09:55
uhx uhx ist offline
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EU-Fahrzeugklassen

Fangen wir zunächst mit den Fahrzeugklassen an. Anhang II, Teil A, Punkt 3 der Richtlinie 2007/46/EG ist zu entnehmen, dass die Fahrzeugklasse O2 Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 0,75 Tonnen bis zu 3,5 Tonnen umfasst. Der entscheidende Zusatz steht direkt darunter:

Im Fall eines Sattelanhängers oder Zentralachsanhängers ist die für die
Klasseneinteilung des Anhängers maßgebliche Höchstmasse gleich der
von der oder den Achsen des Anhängers auf den Boden übertragenen
Last, wenn der Anhänger mit dem Zugfahrzeug verbunden ist und bis
zum zulässigen Höchstwert beladen ist.


D.h. ein Tandemtrailer (Zentralachsanhänger) mit 3500kg höchstzulässiger Achslast und 150kg höchtzulässiger Stützlast fällt in die Fahrzeugklasse O2.


Definition der technisch zulässigen Gesamtmasse

Wie ist denn nun die "technisch zulässige Gesamtmasse" definiert? Dazu gibt die Verordnung (EU) 1230/2012 in §2 Abs.7 Auskunft:

„technisch zulässige Gesamtmasse“ (M) bezeichnet die vom Hersteller
angegebene Höchstmasse des Fahrzeugs in beladenem Zustand, die
auf der Bauart und der bauartbedingten Leistungsfähigkeit des
Fahrzeugs beruht; die technisch zulässige Gesamtmasse eines
Anhängers oder eines Sattelanhängers umfasst die statische Masse,
die in angekuppeltem Zustand auf das Zugfahrzeug übertragen wird;


Da wiederum der Begriff "statische Masse" nicht klar definiert ist, hilft das erstmal nicht weiter. Daher nehmen wir die Anmerkungen zu Anhang I der Richtlinie 2007/46/EG zu Hilfe:

Bei Anhängern [...], die eine bedeutende Stützlast auf die
Anhängevorrichtung [...] übertragen, ist diese Last, dividiert durch
die Erdbeschleunigung, in der technisch zulässigen Höchstmasse
enthalten.


Also: technisch zulässige Höchstmasse = technisch zulässige Achslast + technisch zulässige Stützlast am Kupplungspunkt

Als technisch zulässige Höchstmasse ist unter F.1 im Fahrzeugschein also tatsächlich 3650kg (bei 150kg zulässiger Stützlast und 3500kg zulässiger Achslast) einzutragen!

Anmerkung: teschnisch zulässige Achslast und technisch zulässige Stüzlast am Kupplungspunkt sind ebenfalls in Verordnung (EU) 1230/2012 in §2 Abs.7 definiert und entsprechen dem, was man sich darunter vorstellt.


Bleiben jetzt noch 2 Frage übrig:

1. Ist eine Auflaufbremse zulässig? Ja. Zu finden in der Richtlinie 71/320/EWG, Punkt 2.2.2.2:

Anhänger der Klasse O2 müssen mit einer Betriebsbremsanlage
ausgerüstet sein, die entweder eine durchgehende oder eine
halbdurchgehende oder eine Auflaufbremsanlage ist.

Da unser Tandemanhänger wie oben festgestellt in die Klasse O2 fällt, ist also eine Auflaufbremse zulässig.


2. Darf ein PKW das ziehen? Grundsätzlich ja. In der Verordnung (EU) 1230/2012, Anhang I, Punkt 3.1.1.2 steht, dass Fahrzeuge der Klasse M1 (PKW) und N1 (LKW bis 3,5t) Anhänger bis zu einer technisch zulässigen Anhängelast von 3500kg ziehen dürfen.


Die Definition der "technisch zulässigen Anhängelast" findet sich ebenfalls in der 1230/2012 unter §2 Absatz 9:

„technisch zulässige Anhängelast“ (TM) bezeichnet die Höchstmasse
eines oder mehrerer Anhänger, die von einem Zugfahrzeug gezogen
werden können, entsprechend der Gesamtmasse der von den Rädern
einer Achse oder Achsgruppe auf den Boden übertragenen Last an
einem mit dem Zugfahrzeug verbundenen Anhänger;


Zu deutsch: Die Stützlast zählt nicht zur Anhängelast. Ein Hänger mit tatsächlicher Gesamtmasse von >3500kg darf also von einem PKW gezogen werden, solange die höchstzulässige (und damit auch die tatsächliche) Achslast 3500kg nicht überschreitet!
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  #23  
Alt 30.09.2013, 11:46
Bodo FW 170 Bodo FW 170 ist offline
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Standard Tragweite

...

ich glaube, vielen ist noch nicht bzw. wird gerade bewusst, welche Tragweite diese ganze Thematik für den einzelnen "grenzwertigen" Gespannfahrer hat.

Birgt es doch nun, unter Inkaufnahme einiges Verwaltungsaufwandes, auch dem "normalen" 3,5 t. Gespannfahrer mit Stahltrailer die Möglichkeit sich zu legalisieren!!!

Und die aktuellen 3,5 t. Gesamtmasseanhänger werden sich m. E. nicht von den 3,65 t. Anhängern (da werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinhlichkeit auch nur 3,5 t. Achsenpaare drunter sein) unterscheiden.

Wassersportliche Grüße von der Elbe
Boris
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  #24  
Alt 30.09.2013, 13:05
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Habe soeben eine längeres intensives Telefonat mit dem Hersteller meines derzeitigen Trailers hinter mir - mit erstaunlichem Ergebnis....

Das ganze Gezerre um die 3650 KG, die über irgendwelche Wege auch so in die Papiere eingetragen sind, ist im Grunde fast schon ein alter Hut und das kann im Grunde jeder Trailerhersteller mit seinen Anhängern ebenso hin bekommen.
Das Ganze geht sogar noch höher (ich meine 3850 KG), aber es war mir zu müßig, mir das alles jetzt zu merken oder mit zu schreiben.

Jedem der nun mit den bisher im Kopf verankerten 3500 KG ein Problem hat und hier konkreten Handlungsbedarf sieht kann ich nur empfehlen, einfach mal seinen Anhängerhersteller darauf anzusprechen.
Das trifft auch auf andere Anhänger zu (z.B. Baumaschinentransport etc.)
Man braucht dazu auch nicht erst eine verbindlichen Bestellung unterschreiben oder Fahrzeugpapiere durch die Gegend schicken.

Mein Hersteller jedenfalls machte aus den rechtlichen Hintergründen keinerlei Geheimnisse und erklärte mir relativ verständlich, was sich da durch die EU-Geschichten halt verändert hat.

- Was ist für mich nun das wichtigste dabei -
ich kann nun von ihm eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für meinen Trailer aus Bj. 2010 bekommen, mit dem ich die geänderten Eintragungen dann auch im Nachhinein durchführen kann.


Das geheim gehaltene Brötchen-Rezept für diese Geschichte stammt offensichtlich auch nicht von dem Bäcker, der hier immer genannt wird und sich darüber ausschweigt.

Ach so - fast vergessen.... ich habe einen Ruschmeier-Trailer und das überaus freundliche und sachliche Telefonat habe ich mit Herrn Ruschmeier persönlich geführt.

Ich betrachte das jetzt hier auch nicht als Werbung, sondern als Aufklärung im Sinne eines Verbrauchers, der von einem gerechten und fairen Wettbewerb dauerhaft nur profitieren kann.
Mir sind durch diese Aufklärung inkl. der möglichen nachträglichen Änderung jedenfalls ein paar Tausender erspart geblieben und dafür gebührt dem Hersteller eine herzliches Danke.
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Gruß - Georg

Wolfskarte Gahlen

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  #25  
Alt 30.09.2013, 14:36
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Zitat:
Zitat von Trikeflieger2 Beitrag anzeigen
Hallo Georg,

das hört sich sehr gut an. Denn so kann man, wenn man Bedarf an zusätzlichen 100kg hat, es sich sparen, extra einen teuren Aluhänger zu kaufen. Das sind einige tauschen Euro, die man lieber ins Boot investieren kann.

Apropos Ruschmeier: Ich habe zwar keinen Trailer von denen, habe aber mein ganzes Zubehör von dort bekommen. Schnell, günstig und in guter Qualität. Beim nächsten Trailer wird Ruschmeier aber auf jeden Fall in der engeren Auswahl stehen.

Gruß Axel
genau deshalb hatte ich ihn angerufen. Ich habe zwar nur etwas über 100 KG zuviel auf der Waage, aber wenn´s mit nem bissl Aufwand sogar in die Papiere kommt, sehe ich in Zukunft einer Kontrolle oder Unfallfolgen deutlich gelassener entgegen.
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Gruß - Georg

Wolfskarte Gahlen

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  #26  
Alt 30.09.2013, 15:53
Bodo FW 170 Bodo FW 170 ist offline
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Standard ...

Zitat:
Die Frage ist nur, wie sieht es die Rennleitung in den anderen anderen EU-Staaten. Muß ich dann 2 Stunden diskutieren und das Gespann dann trotzdem stehen lassen?
Genauso!!! Wenn Sie Dir unberechtigt die Weiterfahrt untersagen, wird das für den jeweiligen Mitgliedsstaat und den ausführenden Organen (Polizei) weitreichende rechtliche Folgen haben. Sie müssten in letzter Konsequenz den Dir entstandenen Schaden wiedergutmachen.

Ich gebe Dir aber insoweit recht, als das ich z. B. in den neu beigetretenen Mitgliedsstaaten auch ein unwohles Gefühl hätte

In der Tat, ist der glücklichere, wer die notwendigen und bereits angeführten Normen dann parat hat um in dem jeweiligen Staat einstweiligen Rechtschutz zu erhalten. Dafür hält jedes der EU-Mitgliedsländer 7 Tage die Woche notfalls 24 Stunden rund um die Uhr entsprechende Richter vor, die nur angerufen werden brauchen.

Zitat:
Was mache ich wenn ich in die Schweiz möchte?
Die Schweiz ist leider kein EU-Mitglied. Wie die Regelungen dort sind kann vielleicht beim ADAC erfragt werden. Ich könnte mir jedoch vorstellen, das es diesbezüglich Übereinkommen mit der EU gibt.

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  #27  
Alt 30.09.2013, 18:15
Ruschi Ruschi ist offline
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Standard 3,5 to-Trailer mit höchster Zuladung gesucht

hallo, uhx !
Seit langer Zeit habe ich hier im Forum nur nachgelesen. Deine Recherchen
im EU-Recht und STVZO habe ich endlich zum Anlass genommen, mich auch
hier anzumelden. Erstmal hast Du dieses komplexe Thema bestens dargelegt
und verdeutlicht.
Als in Fachkreisen bekannter Hersteller auch von Bootsanhänger kann ich
Deine Ausführungen voll bestätigen. 3500 kg Achslast plus bis zu 10% der
Achslast als Stützlast, also 350kg macht zusammen 3850 zulässiges Gesamt-
gewicht. Das ist so und ist kein Geheimnis. Ich biete unsere Anhänger schon seit Jahren immer optional mit Stützlast an. Bei den 3500 kg Anhängern hats
etwas länger gedauert, bis von der Lieferanten entsprechende Auflaufeinrich
tungen geliefert werden konnten.
Die Zurückhaltung vom Sigma kann ich nicht verstehen.
Also Leute, keine Angst, es funktioniert.

Ruschi
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  #28  
Alt 01.10.2013, 08:49
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gbeck gbeck ist offline
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Zitat:
Zitat von Trikeflieger2 Beitrag anzeigen
Hallo Ruschi,

versteh ich das richtig: Eure Trailer kann man also auch als 3,5t+X kg (Stützlast) bekommen?

Gruß Axel
bin zwar nicht Ruschi, aber genau so ist das - und das nicht erst seit gestern.

Dazu kommt dann noch, dass man durch Leichtbau das Leergewicht verringern kann, um eine möglichst hohe Zuladung zu erhalten.
Alurahmen bringt so um die 100 - 150 KG und wenn ich dann sehe, was ich an meinem Trailer alles auch weg lassen könnte, dann kommen schon noch nen paar KG zusammen.

Laufsteg, doppelte Reserveräder, Staubox, Kurbelauflagen, Kielrollen, kurze Zugeinrichtung - das läppert sich locker noch mal auf 100 KG an möglicher Gewichtseinsparung.....
__________________
Gruß - Georg

Wolfskarte Gahlen

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  #29  
Alt 02.10.2013, 11:22
uhx uhx ist offline
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Zitat:
Zitat von Trikeflieger2 Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach müssen die Anhängekupplung am Auto sowie die Kupplung am Hänger immer für das zulässige Gesamtgewicht (Achslast + Stützlast) geprüft und zugelassen sein.
Das deckt sich mit der Aussage der Trailer-Hersteller, mit denen ich gesprochen habe (und die sich alle auch schonmal irgendwann in diesem Thread zu Wort gemeldet haben). Ob und wie sich das direkt z.B. in der Richtlinie 71/320/EWG (Bremsanlagen bestimmter Klassen von Kraftfahrzeugen und deren Anhängern) wiederfindet, habe ich noch nicht geschaut.

Auch habe ich so auf die schnelle noch keine Auflaufeinrichtung googeln können, bei der die Erfüllung dieser Anforderung explizit angegeben wäre. Habe mal kurz den Knott-Katalog durchgesehen: Dort ist nicht die zulässige Anhängelast sondern explizit das zulässige Gesamtgewicht angegeben. In dem Fall verhält sich der TÜV-Prüfer also konform mit der EU-Verordnung, wenn er die zulassung verweigert.

Der Aussage
Zitat:
Zitat von Ruschi Beitrag anzeigen
Bei den 3500 kg Anhängern hats etwas länger gedauert, bis von der Lieferanten entsprechende Auflaufeinrichtungen geliefert werden konnten.
entnehme ich aber, dass es solche Auflaufeinrichtungen gibt! Vielleicht kann einer der Hersteller, oder jemand, der einen solchen Trailer sein Eigen nennt die Thematik ja mal etwas erhellen, in dem er Typ/Hersteller der Auflaufeinrichtung nennt.
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  #30  
Alt 03.10.2013, 15:55
Ruschi Ruschi ist offline
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Hallo, Jörg!
In solchen Fällen wird im Fahrzeugschein (heute Zulassungesbescheinigung Teil I) fol-
gendes eingetragen: die Einzelachslasten (bei Tandem z.B. 2 x 1750 kg
die Stützlast (z.B. 150 oder 200, oder 350 kg)
das zulässige Gesamtgewicht als Summe aus beiden Werten
Es besteht sogar die Möglichkeit, wenn Achsen mit einer höheren Tragfähigkeit am
Anhänger eingebaut sind, die Angaben der Achslasten wie folgt darzustellen:
Achslast technisch möglich z.B. 2. 2000 kg
und dann in der gleichen Spalte wie oben: max. Achslast im
Zulassungsstaat (hier Deutschland) 2 x 1750 kg
Das ist insbesondere dann interessant, wenn z.B. ein Anhänger, der 2000 kg technisch könnte,wegen 100 km/h-Betrieb auf z.B. 1800 kg abgelastet ist. Sollte dann mal später schwereres Zugfahrzeug angeschaft werden, kann man den Anhänger problem-
los wieder auf 2000 kg auflasten.

Gruß Ruschi
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  #31  
Alt 03.10.2013, 19:07
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Zitat:
Zitat von uhx Beitrag anzeigen
Auch habe ich so auf die schnelle noch keine Auflaufeinrichtung googeln können, bei der die Erfüllung dieser Anforderung explizit angegeben wäre.
Gut Ding will Weile haben. Jetzt habe ich zumindest eine gefunden: Bei der Auflaufeinrichtung von WAP Fahrzeugtechnik mit der Typbezeichnung WAP 35 /35.3 ist explizit ein zulässiges Gesamtgewicht (incl. Stützlast) von bis zu 3650 kg angegeben. Mag sein, dass es weitere gibt, die habe ich aber nicht gefunden.
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  #32  
Alt 07.10.2013, 09:37
Ruschi Ruschi ist offline
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Hallo, Leute!
Damit keine "Gerüchte " aufkommen: Ich bin der Betriebsleiter der Ruschmeier Anhängerbau und unter Anderem für die Konstruktion verantwortlich.
Nochmal der Begriff "Gesamtgewicht": so verwirrend, wie es sein mag, er ist
identisch mit Anhängelast.
Ein Anhänger mit einem eingetragenem zulässigem Gesamtgewicht von 3500 kg
incl. seiner Stützlast-z.B. 150 kg- darf auf der Achse nur noch 3350 kg auf die
Straße bringen, wenn die Stützlast von 150 kg ausgenütz wird. Das ist nicht nur
sinnlos, das will auch keiner.
Ein Zugfahrzeug mit eingetragener Anhängelast von 3500 kg darf auch 3500 kg
ziehen-aber wohin mit der Stützlast?
Also, nochmal eine Begriffsbestimmung: fast alle Bootsanhänger sind sogenannte
Zentralachs-oder auch Starrdeichselanhänger. Dazau sagt die EU: die bringen einen
Großteil ihres Gewichtes -gleich Achslast- horizontal zur Fahrbahn auf die Straße.
Ein weiterer kleinerer Teil ihres Gewichtes -gleich Stützlast- wird vom Zugfahrzeug
getragen (und gebremst !!!)Der Wert der Stützlast darf bis zu 10% der Achslast betragen, bei 3500 kg Achslast also 350 kg Stützlast, macht zusammen 3850 kg
zulässiges Gesamtgewicht (besser Gesamtmasse)
Das haben wir seit Februar 2010 über TÜV/Dekra hoch zum Kraftfahrbundesamt
und wieder zurück durch.
Es gibt auch schon COC-Abnahmen (früher ABE) für solche Anhänger-und bei dieser
COC-Genehmigung wird genau geprüft !
Auf dem Typenschild, der für solche Anhänger erforderlichen Auflaufeinrichtungen,
ist die Stützlast und Gesamtgewicht angegeben. Mit Gesamtgewicht ist hier die
Achslast gemeint. Auch nur auf den Wert der Achslast bezieht sich die für die An-
hängerabnahme durch TÜV/Dekra erforderlich "Bremszuordnungsberechnung", weil
die Stützlast von Zugfahrzeug gebremst wird.
Auflaufeinrichtungen mit 350 kg zulässiger Stützlast gibt es zur Zeit nur bei der
Fa. Knott. Al-Ko arbeitet noch daran. Von der Fa. Knott liegt auch eine Beschei-
nigung vor, die ein Anhängergesamtgewicht von 3850 kg zulässt. Diese Auflauf-
einrichtungen stehen allerdings in keinem Katalog oder im Netz.
Dann hatten noch ein paar von Euch die Führerscheinfrage in diesem Zusammenhang angesprochen.
Bekannt: schöne, alte Kl. III kein Problem.
Neue Kl. BE aber auch nicht, weil:
die Kl. BE erlaubt das Führen von Kraftfahrzeugen bis 3500 kg zul. Gesamtgewicht
und das gleichzeige mitführen (ziehen) von Anhängern bis 3500kg Gesamtgewicht.
(Daran denken, dass Gesamtgewicht auch hier die Achslast meint) denn: das Zugge-
samtgewicht darf 7000 kg nicht überschreiten. 7000 kg Gesamtzuggewicht schafft
man nur, wenn das Zugfahrzeug 3500 wiegt und die Anhängerachse 3500 kg auf
die Straße bringt. Und wo bleibt da die Stützlast? -Zahlenbeispiel:
Zugfahrzeug Gesamtgewicht 3500 kg, Leergewicht 2500 kg, Zuladung also 1000 kg, zulässige Stützlast 150 kg, zulässige Anhängelast 3500 kg.
Berechnung des Zuggesamtgewichtes:
Leergewicht 2500 kg+ 150 kg Stützlast+ 850 kg Restzuladung+3500 kg Anhängelast
(Achslast) = 7000 kg Zuggesamtgewicht.
So, jetzt hab`ich Euch genung zugelabert, aber ich hoffe es ist klar geworden, dass auflaufgebremste Zentralachsanhänger bis 3850 Kg Gesamtgewicht haben dürfen.
Wenn der Anhänger (Stahl !) gut konstruiert ist, können bis zu 3180 kg zugeladen
werden. Somit besteht die kleine Chance, Boote, die die Werft mit 2800 kg angibt,
in fahrfertigem Zustand doch noch transportieren zu können.

Grüße Ruschi
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  #33  
Alt 07.10.2013, 19:19
Ruschi Ruschi ist offline
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Hier ist nochmal Ruschi
Natürlich bauen wir auflaufgebremste Anhänger mit 3650 und 3850 kg Stützlast. Ca 80 %
werden so im Fahrzeugschein (SIEHE MEIN BEITRAG 473 AUF SEITE 24) eingetragen.
Nur noch die restlichen 20 % in dieser Gewichtsklasse verkaufen wir mit 3500 kg incl.
der Stützlast.
Diese Prinzip geht auch bei allen anderen Anhängern, z.B. Kasten-,Bagger,-Koffer-
und Fahrzeugtransportanhängern.
Bis jetzt kenne ich außer Sigmar und uns noch zwei weitere Anhängerbauer, die auch
bis 3850 bauen.
Bei Klasse BE bitte nicht vergessen, dass das Gewicht von Zugafhrzeug und Anhänger,
wenn beides zusammen -angekuppelt- auf der Waage steht, 7000 kg wiegen darf.
Das geht doch gar nicht, wenn die Stützlast von der Achslast bei 3500 kg Gesamtgewicht noch abgezogen werden muss.
Klar können nur wenige als Pkw eingetragene Fahrzeuge 350 kg Stützlast schultern, genausowenig wie ein Pkw, der nur 75 kg Stützlast eingetragen hat, 100 kg auf die
Kupplung tun darf.
Tatsache ist die Anhänger gibt es, sie sind zulassungsfähig. Wir reden doch hier über
das Thema "MÖGLICHST HOHE ZULADUNG" und die gibt es, wenn die Stützlast im
Fahrzeugschein separat ausgewiesen und der Achslast beim Gesamtgewicht hinzugerechnet wird.
So, meine Frau hat das Essen fertig.
Grüße Ruschi
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  #34  
Alt 09.10.2013, 20:58
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Dandy Dandy ist offline
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Hab gerade mal die Unterlagen zu meinem neuen 3,5 T von SIGMA durchgesehen.
Bei mir ist eine ALKO AK 351 verbaut und in der Betriebsanleitung vom Hersteller stehen 350kg Stützlast.

Anhang 487122
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  #35  
Alt 10.10.2013, 18:44
Thomas S Thomas S ist offline
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Zitat:
Zitat von hp2sport Beitrag anzeigen
Nach meinem Wissenstand ist eben die einzige derzeit verfügbare Auflaufeinrichtung, die von Knott mit 3850 KG, aber nur mit 3500 KG TÜV-geprüft. Sollte jemand einen anderen Wissenstand haben, ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Bitte zeigt doch mal einen Trailer-KFZ-Schein (nicht Sigma, den habe ich selber) in dem 3650 KG oder 3850 KG als zulässiges Gesamtgewicht stehen, den würde ich gerne sehen.
Ich habe so einen Kfz Schein ! Hab einfach bei einem renommiertem Trailerhersteller (fängt mit H an und hört mit k auf) gesagt was ich wollte und er hat´s mir mit allen Zutaten von Knott neu gebaut.
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Gruß Thomas S

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  #36  
Alt 12.10.2013, 06:32
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Zitat:
Zitat von Trikeflieger2 Beitrag anzeigen
Ok,

im Knott-Katalog sind die Zugvorrichtungen mit Angabe "zul. Achslast" und "zul. Stützlast" aufgegliedert. Somit gibt es welche, die für einen Hänger > 3,5t zGG notwenig sind.

D.h. aber auch, dass alle anderen Trailerhersteller auf diese Zugvorrichtung zurück greifen können und Sigma nicht der einzige Hersteller ist, der sowas kann.

Für mich somit klar und erledigt.

Gruß Axel
Hier ein Auszug des Knott Gutachtens.
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Alt 15.10.2013, 11:43
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Zitat:
Zitat von hp2sport Beitrag anzeigen
Bitte zeigt doch mal einen Trailer-KFZ-Schein (nicht Sigma, den habe ich selber) in dem 3650 KG oder 3850 KG als zulässiges Gesamtgewicht stehen, den würde ich gerne sehen.
nur mal so für die Allgemeinheit und natürlich auch für Dich, lieber Hans....

Noch mal zur Erinnerung - bei mir ist es der Trailer BMT35 aus dem Hause Ruschmeier aus Bj. 2010, der bisher noch in den Feldern F1 und F2 jeweils die 3500 eingetragen hat.

Die Prüfbescheinigung liegt mir soeben vor (siehe Bildauszug)
Nun geht´s nur noch um die Eintragung in die Zulassungsbescheinigung, wobei das nur noch ein formaler Akt ist.


Wenn ich Zeit gefunden habe, eben beim zuständigen Amt vorbei zu fahren, kann ich dann gern auch noch die fertige Zulassungsbescheinigung hier einstellen.
Selbstverständlich muss auch das Typenschild am Trailer ausgewechselt werden. Auch hier steht einem ein vernünftiger Hersteller natürlich hilfreich zur Seite.

Herr Ruschmeier machte aus dem Ganzen keinerlei Geheimnisse und erteilte mir ohne zu Zögern die notwendigen Auskünfte. ( auch ohne das ich gleich einen neuen Trailer bei ihm bestellen musste... )

Achso, fast vergessen....
das Ganze hat bis jetzt keine 100 Euro gekostet, wobei 38 € davon schon für das Nachtragsgutachten drauf gingen, die bei einem neuen Trailer ja nicht gesondert anfallen.

Nach meinem Gefühl dürften bei einem Neutrailer keinerlei Mehrkosten anfallen für die 3650 KG, was auch zu den Angaben von Ruschmeier passt, wo immerhin lt. eigener Angaben 80% aller BMT35 direkt schon so ausgeliefert werden.
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Alt 18.10.2013, 23:15
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Das entscheidende ist, dass im Fahrzeugschein des Zugfahrzeuges eine zulässige Anhängelast eingetragen ist (Feld O.1 und O.2) und nicht etwa eine zulässige Gesamtmasse für den Anhänger. Die Anhängelast ist nach der Verordnung (EU) 1230/2012 definiert als Achslast des mit dem Zugfahrzeug verbundenen Anhängers. Die tatsächliche Gesamtmasse des Anhängers interessiert also nicht, solange die höchstzulässige Anhängelast und die höchstzulässige Stützlast des Zugfahrzeugs nicht überschritten werden.

Das steht übrigens in dem oben verlinkten Beitrag #412 aus diesem Thread...
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  #39  
Alt 22.10.2013, 08:20
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Zitat:
Zitat von Panna Beitrag anzeigen
Gibts vielleicht ne Kurzfassung von dem Trööt ?
Moin Micha,

Kurzfassung gefällig.... - bitteschön....
und auch für die wenigen hier, die diese Möglichkeit noch immer anzweifeln....

Gestern endlich Zeit gefunden, mal eben bei Amt vorbei zu fahren.
Die Eintragungen in die Zulassungsbescheinigung war wie vermutet nur noch rein formal und lief ohne Probleme...
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Alt 11.11.2013, 10:43
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Also Leute,
ich habe heute bei der Fa. Ohlmeier angefragt, ob der MT 3500 Bootstrailer die technischen Möglichkeiten hat um die 3500 kg + 150 kg Stützlast zu erhalten. Mir wurde daraufhin gesagt "Wir machen das nicht"! Ich wies darauf hin das auch andere Firmen wie z.B. Ruschmeier (geposteter Fahrzeugschein von Georg) die Eintragung haben und damit auch zugelassen sind, darauf kam nur nochals Antwort das es quasi egal ist ob 3500kg oder 3650kg drin steht weils ja eh das selbe ist. Jedenfalls ist mit Ohlmeier nicht zurechnen.
Schade!


Gruß Ralf
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