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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #1  
Alt 15.12.2018, 12:01
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hein mk hein mk ist offline
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Moin
Und wenn es runter fällt ist die Uhr kaputt.
Das war bei meiner alten Wanduhr am Hauptschott ja nun der Fall,nun war die mit ihrem edelstahlgehäuse nie ganz passend zum restlichem Messingschnickschnack und eigendlich bin ich auch ein Fan vom Stilbruch---aber immer???Zu mindest brauchte ich für meine alten Augen mal was gut ablesbares und Armbanduhren trage ich wg beruflichem Unfallschutz schon ewig nicht mehr,da kam das Angebot meines Delikatessdiscounters mit der Badezimmeruhr(funkgesteuert)gerade recht und geht das klar so??Nicht wirklich und so bekommt das Ding ein maritimes Update verpasst.
Ob das nun unter "Selbstbauer" richtig aufgehoben ist?Zu mindest das Boot ist zu 100% selbst gebaut so wie viele Beschläge und auch das maritime Uhrenupdate

gruss hein
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  #2  
Alt 15.12.2018, 12:47
pearl diver pearl diver ist offline
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Hallo Hein,

Wenn ich das richtig sehe hast du der Funkuhr ein Metallgehäuse (Kupfer ?) verpasst. Dies kann den Funkempfang sehr stören, da es wie eine Abschirmung wirkt. Das ist aber auch von der jeweiligen Empfangslage abhängig.

Zum Test kannst du einfach die Batterie entfernen, kurz warten und dann wieder einsetzen. Sollte die Uhr sich ohne Probleme neu einstellen ist alles gut.

Gruß Horst
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  #3  
Alt 15.12.2018, 21:13
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Zitat:
Zitat von pearl diver Beitrag anzeigen
Hallo Hein,

Wenn ich das richtig sehe hast du der Funkuhr ein Metallgehäuse (Kupfer ?) verpasst. Dies kann den Funkempfang sehr stören, da es wie eine Abschirmung wirkt. Das ist aber auch von der jeweiligen Empfangslage abhängig.

Zum Test kannst du einfach die Batterie entfernen, kurz warten und dann wieder einsetzen. Sollte die Uhr sich ohne Probleme neu einstellen ist alles gut.

Gruß Horst
Moin
Na ja das werde ich im Frühjahr bei der nächsten Winter/Sommerzeitumstellung ja merken,das ganze Ding ist ja in einem Boot mit Stahlrumpf aufgegängt und hat ohne die maritime Schnickschnackgeschichte die Neueinstellung problemlos hinbekommen,Das gehäuse ist aus Rotgus der,klar logo,viel Kupfer enhält.Wo bei mir nicht gaanz klar ist mit welcher oder auf welcher Frequenz die Zeitsignale gesendet werden,ausserdem hängt der ganze Quatsch ja an einem Holzschott und für eine wirksame Abschirmung ist meines Maschinenbauerwissens nach auch immer eine Erdung notwendig. Na ja nu,freue mich schon auf weitere Einlassungen der Blitzer(Funkfach)-Fraktion.
gruss hein
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  #4  
Alt 15.12.2018, 22:05
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Moin Hein,
das Zeitsignal wird durch einen Langwellensender (Mainflingen, 77,5 kHz) übertragen.

Dass es für die Abschirmung eine Erdung braucht, glaube ich nicht. Ich habe einen Funkuhr-Wecker im Schlafzimmer, der das Signal auch nicht bekommt. (Das Haus hat in den Wänden eine Dampfsperre aus Aluminiumfolie.)

Der Wecker zeigt eine Gangabweichung, die nach ein, zwei Monaten mehrere Minuten beträgt. Ich stelle ihn deshalb von Zeit zu Zeit, nachdem ich ihm mit einer Stromunterbrechung auf die Sprünge geholfen habe, innen auf die Fensterbank. Selbst dann geht es überhaupt nicht schnell, aber er empfängt nach einer Weile das Signal, verarbeitet es und zeigt wieder die richtige Zeit.
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  #5  
Alt 16.12.2018, 07:16
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Guten Morgen,

ich bin weit entfernt davon erlerntes Fachwissen zu haben, aber meiner Meinung nach erzeugt Aluminium Wirbelströme und dämpft zum Beispiel Tranpondertechnik erheblich. Edelstahl hingegen lässt diese schwachen Wellen (Induktion) selbst durch einen Schlitz im Metallgehäuse hindurch (Siedlergehäuse Haustechnik).
Wenn die Rückseite des Gehäuses frei ist, werden die Funksignale je nach Lage zum Sender vermutlich ankommen.

Gruß

Peter
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  #6  
Alt 17.12.2018, 09:47
stefan307 stefan307 ist offline
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Ich bin auch kein Fachmann, aber soweit ich weis, je länger die Welle um so schwieriger die Abschirmung. Und die Kurzwelle ist ja für heutige Verhältnise recht lang! Sieht gut aus hast du das Gehäuse selbst gedreht? Diese Maritimen Uhren sind ja recht Teuer, von daher gefallen mir ja alle Lösungen, die den Boots bzw. Yacht Aufschlag vermeiden....
MFG S
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  #7  
Alt 17.12.2018, 10:42
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Zitat:
Zitat von stefan307 Beitrag anzeigen
Ich bin auch kein Fachmann, aber soweit ich weis, je länger die Welle um so schwieriger die Abschirmung. Und die Kurzwelle ist ja für heutige Verhältnise recht lang! Sieht gut aus hast du das Gehäuse selbst gedreht? Diese Maritimen Uhren sind ja recht Teuer, von daher gefallen mir ja alle Lösungen, die den Boots bzw. Yacht Aufschlag vermeiden....
MFG S
Moin
Ja,selbst gedreht.Manchmmal liegt eben genau der Rest oder die ausgenudelte Buchse in der Restekiste den /die man braucht,deshalb auch Rotguss weil der für Lagerbuchsen häufiger als Messing benutzt wird.
Speziel bei den Wanduhren mit Maritimtuch sind ja die gleichen Qarzuhrwerke verbaut wie in sonstwat für Wanduhren,zu mindest für das untere und mittlere Preissegment ist das so.
gruss hein
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  #8  
Alt 17.12.2018, 14:16
kreuzberger kreuzberger ist offline
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Zitat:
Zitat von hein mk Beitrag anzeigen
...Ja,selbst gedreht.Manchmal liegt eben genau der Rest oder die ausgenudelte Buchse in der Restekiste den /die man braucht...
Die Zeitzeichenempfänger enthalten eine Ferritantenne, die die magnetische Komponente des elektromagnetischen Funksignals nutzt. Magnetfelder lassen sich grundsätzlich nicht abschirmen, nur mit ausreichend ferromagnetischem Material umlenken.


Das Signal wird durch Sendepegeländerung im Sekundenrhythmus "normal" oder abgesenkt ausgestrahlt, eine Sekunde wird (sozusagen als "start-bit" ) ausgespart.


Die ersten Sekunden enthalten binär kodierte Informationen zu Uhrzeit, Datum, Wochentag usw, weiter hinten gibt es Sonderfunktionen wie eine gelegentliche Schaltsekunde, falls die mal wieder für notwendig erachtet wird.


Bei gutem Empfang sollte die Uhr nach etwa 1 1/2 Minuten synchronisieren, wenn ein Zeittelegramm vollständig und ein weiteres Telegramm zumindest bzgl. der Uhrzeit usw partiell empfangen wurde. Es wird eine Plausibilitätsprüfung durchgeführt, daß z.B. nach 16.23 die nächste Minute 16.24 ist ( vor Jahren wurde hier in Berlin Ampeln mittels Funkuhren ein Grünphasenprogramm aufgebürdet; meine Idee war damals, mit einem im Auto installierten Längstwellensender diesen Programmablauf so zu beeinflussen, daß ich stets eine grüne Ampel vorgefunden hätte. Es scheiterte dann daran, daß die Signalabbereitung überprüft, ob mehrfach hintereinander das Signal für 17.00.00 plausibel sein kann. Nicht zuletzt wäre auch das Aussenden einer falschen Zeitinformation nicht wirklich legal gewesen. Aber die Idee war grundsätzlich ok... ).


Beeinträchtigt wird der Empfang durch benachbarte Störsignale; gemein war "früher" die 5. Harmonische der Zeilenablenkfrequenz von Fernsehern mit Bildröhren; heutzutage beeinflussen Schaltnetzteile den Empfang, auch z.B. Abrißfunken von Lichtmaschinen, Kaffeemühlen, Bohrmaschinen.


Ein in der Uhr installierter Schwingquarz erhält auch bei Nicht-Emfang die Zeitanzeigefunktion ausreichend genau aufrecht. So synchronisieren sich z.B. aus Stromsparerwägungen Armband- Funkuhren nur einmal pro Tag ( und wenn das dann nicht klappt, isset ooch wurscht...).


Der Hauptvorteil der Funkuhren liegt m.E. darin, daß man immer eine sehr genaue Zeitinformation bekommt und sich nicht mit Um- und Neustellen plagen muß.

OT Ende.
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Geändert von kreuzberger (17.12.2018 um 15:06 Uhr) Grund: 'nen überzähligen Vokal eliminiert
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  #9  
Alt 17.12.2018, 15:19
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Heimfried Heimfried ist offline
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OT:

Zitat:
Zitat von kreuzberger Beitrag anzeigen
Die Zeitzeichenempfänger enthalten eine Ferritantenne, die die magnetische Komponente des elektromagnetischen Funksignals nutzt. Magnetfelder lassen sich grundsätzlich nicht abschirmen, nur mit ausreichend ferromagnetischem Material umlenken.
[...]
Moin Günter,
hmmm, das klingt ein bisschen so, als könnte der magnetische Anteil einer elektromagnetischen Welle (Rundfunkwelle) mehr oder minder ungestört weiterlaufen, wenn der elektrische Teil durch Abschirmung "vernichtet" wurde. Das dürfte aber wohl nicht der Fall sein, denke ich. Deshalb nehme ich an, dass die Alufolie in meiner Wand, die vom Ferromagnetismus ja unbeeindruckt ist, im Ergebnis auch der Ferritantenne im Wecker (s. o. #4) die magnetische Komponente des Signals verweigert.

/OT
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  #10  
Alt 17.12.2018, 16:30
kreuzberger kreuzberger ist offline
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
OT:


Moin Günter,
hmmm, das klingt ein bisschen so, als könnte der magnetische Anteil einer elektromagnetischen Welle (Rundfunkwelle) mehr oder minder ungestört weiterlaufen, wenn der elektrische Teil durch Abschirmung "vernichtet" wurde. Das dürfte aber wohl nicht der Fall sein, denke ich. Deshalb nehme ich an, dass die Alufolie in meiner Wand, die vom Ferromagnetismus ja unbeeindruckt ist, im Ergebnis auch der Ferritantenne im Wecker (s. o. #4) die magnetische Komponente des Signals verweigert.

/OT
Kurzzeit-OT EIN: Kennst du diese kreisförmigen Peilantennen mit etwa 60 cm Durchmesser? Die bestehen außen aus einem an einer Stelle geöffneten Alurohr, das die E-Komponente fernhält. Im Inneren verläuft der Draht der eigentlichen Rahmenantenne. Die zum Peilen genutzte H-Komponente geht hermmungslos hindurch. Die Ferritantenne nutzt fast ausschließlich den H- Anteil. Stell' doch mal den Wecker draußen auf und überprüfe, ob er nach Batteriewechsel dann nach max. 2 Minuten synchronisiert.
Die Schirmung durch die Alufolie sollte aufgrund der großen Lücken (Fenster und Türen ) nicht der Hauptgrund für fehlerhaften Empfang sein. Wenn es draußen wieder wärmer wird, könnte ich mit dem Meßempfänger mögliche inhibitorische Britzelsignale lokalisieren.
Die Arbeit an der Bootskörperschallanalyseeinrichtung geht übrigens auch voran!
Kurzzeit-OT AUS
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Geändert von kreuzberger (17.12.2018 um 16:41 Uhr) Grund: durch meine Wurstfinger zuviel eingetastete Buchstaben entfernt
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  #11  
Alt 17.12.2018, 18:48
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Schöner Wecker Hein!
Und mir zumindest reicht es ja völlig, wenn ich den ungefähren Wochentag kenne, solange ich am Boot bin. Von Atomuhrsignalen halte ich mich da ganz bewußt fern
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Cheers, Ingo
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  #12  
Alt 17.12.2018, 22:29
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....meine Borduhr geht fast immer ganz genau: wenn es so spät ist, wie die Uhr anzeigt wird sie aufgezogen. + da sie 7 Tage schafft, läuft sie am nächsten WE grade noch
Grüße, Reinhard
ach ja: das gleiche Klinometer hängt auch bei mir : mit Gravur, weil Fahrtenseglerpreis + eine Petroleumlampe hängt an der Decke.
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  #13  
Alt 17.12.2018, 23:23
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Zitat:
Zitat von Shearline Beitrag anzeigen
Schöner Wecker Hein!
Und mir zumindest reicht es ja völlig, wenn ich den ungefähren Wochentag kenne, solange ich am Boot bin. Von Atomuhrsignalen halte ich mich da ganz bewußt fern
Moin Ingo
Mir ging es da bei nicht um die große Genauigkeit sondern primär da rum überhaupt einen Zeitanzeiger mit gut ablesabarem Zifferblatt an dem Stück Holz hängen zu haben das meinen Mast stützt.Na ja und wenn man Boot fährt hat heute ja fast jeder einen GPS-Dings auf dem Boot und die meisten sind in der Lage die UTC in irgend einem Menü anzuzeigen,also entkommt man der"atomgesteuerten" Zeitanzeige nicht so leicht.
Das mit der Abschirmung durch ein Buntmetallgehäuse ist dann wohl nicht so,konnte ich mir auch nicht vorstellen.
@Reinhard :Petrofunzel unter der decke ist ja trotz Blacker nicht ganz unproblematisch,die halbkardanische Wandfunzel ist auch son Eigenentwurf-und Bau von mir stammt aus den späten 70ern,also mindestens zehn Jahre bevor die Fa.Stelton mit einem gaanz ähnlichem Teil(allerdings in VA)auf den Markt kam.Habe die seinerzeit in Kleinserie zusammengelötet,die auf meinem Boot war die letzte und hat zwanzig Jahre auf das passende Boot gewartet.

gruss hein

Geändert von hein mk (17.12.2018 um 23:35 Uhr)
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Alt 18.12.2018, 09:19
stefan307 stefan307 ist offline
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Wie schön das es für alles einen Fachmann gibt...Kleine Anekdote zum Thema GPS und Uhrzeit. Meine Vater hat so ne neumodischen Armband Computer, das er sich beim Sport nicht selbst bescheißen kann. Damit war er dann auf dem Kreuzfahrer joggen...
Das die Leistungswerte nicht stimmen können hat er ja noch selbst kapiert warum aber seine Uhr stets um 2 Stunden verstellt war musste ich ihm im nachhinein erklären...

MFG S


PS zum Thema Lampe, kennt jemand eine Bezugsquelle für eine Spiritus, nicht Petroleum, Lampe?
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  #15  
Alt 18.12.2018, 12:10
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Auch ich möchte an dieser Stelle meine Borduhr präsentieren, eine Mischung aus alter Handwerkskunst und modernster Quarztechnik. Mit etwas Geschick kann man 1/10 Sekunde ablesen.
Und sie ist immun gegen Strahlung des Bordfunkgerätes.
Ich habe sie zum Navigieren auf dem Zeuthener See benutzt und bin glücklich wieder an meinen Startplatz zurückgekehrt.



P.S. Dieses Aluprofilblech ist NICHT Bestandteil meines Kanus...
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Alt 18.12.2018, 14:17
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Zitat:
Zitat von hein mk Beitrag anzeigen
.....Petrofunzel unter der decke ist ja trotz Blacker nicht ganz unproblematisch,die halbkardanische Wandfunzel ist auch son Eigenentwurf-und Bau von mir stammt aus den späten 70ern,also mindestens zehn Jahre bevor die Fa.Stelton mit einem gaanz ähnlichem Teil(allerdings in VA)auf den Markt.....
Problematisch trifft es gut: nach dem Anzünden wird die Flamme erst mal größer: angezündet + noch mal eingeschlafen + mich fast gehimmelt => sowas von schwarzer Decke haste noch nicht gesehen

Gruß, Reinhard
...ach ja: der Übeltäter (der ganz toll funzt) => ´84 in Ebeltoft gekauft
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Geändert von Federball (18.12.2018 um 14:27 Uhr)
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  #17  
Alt 18.12.2018, 14:25
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Zitat:
Zitat von stefan307 Beitrag anzeigen
....PS zum Thema Lampe, kennt jemand eine Bezugsquelle für eine Spiritus, nicht Petroleum, Lampe?
suche auf Flohmärkten nach einer MARLA Lampe: Spiritus Falltank, Wanne zum Vorwärmen + Glühstrumpf in Glaskugel+ Lampenschirm mit Stoff => hatten wir Jahrzehnte im Zelt, + macht ca. "40W" nach alter Rechnung.

Eine schiffige Spirituslampe in Messing mit Tank unten + Glühstrumpf + ganz kleinem zylindrischen Glaszylinder hat nicht so gut gebrannt (bei mir gar nicht) + ist verschwunden.
Gruß, Reinhard
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  #18  
Alt 19.12.2018, 08:05
stefan307 stefan307 ist offline
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Danke für den Tip!
Die Marla Lampen sind leider nur noch schwer zu bekommen, habe aber gerade gesen das es eine Umrüstsatz für die Petromax gibt, stellt sich die Frage funktioniert das auch vernünftig mit Bioethanol...
MFG S

Geändert von stefan307 (19.12.2018 um 08:55 Uhr)
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  #19  
Alt 19.12.2018, 09:17
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Standard Ketzerisch?

Auf die Gefahr hin, vielleicht überneumodisch zu erscheinen...: was hältst du von einer LED-Leuchte? Macht Licht, kokelt die Decke nicht an, verbrennt das Boot nicht. Und stinkt nicht.
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  #20  
Alt 19.12.2018, 10:10
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Moin Stefan,

Zitat:
... funktioniert das auch vernünftig mit Bioethanol?
das wirst Du wohl selbst heraus finden müssen - weil es wohl nur wenige Leute machen/gemacht haben.

Für Bioäthanol möchte ich eine Empfehlung aussprechen. Nimm den von Höfer Chemie. Ich verwende ihn sowohl als Brennstoff in diversen Docht- und Vergaser-Brennern für meine kleinen Dampfmaschinen als auch als Hilfsstoff in Produktionsprozessen. Du hast die Wahl zwischen normalem und hochreinem - je nach Anspruch und Notwendigkeit.
Seit ich den verwende findet meine Frau Gefallen an spiritusbefeuertem "Männerspielzeug" und ich habe keinerlei Probleme mit irgendwelchen ekligen Rückständen und Ablagerungen.

Grüße Dietrich

P.S. Das Zeug ist auch sehr gut geeignet, um Werkzeug von EPOXI (solange es noch nicht ausgehärtet ist) zu reinigen.
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