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  #21  
Alt 17.11.2018, 19:36
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Zitat:
Zitat von Dayskipper Beitrag anzeigen
Kanalfahrt mit einer Maschine ist nur bedingt möglich und zwar bei Z-Antrieben. Bei Wellenanlagen muss man bei Fahrt mit nur einer Maschine derart gegenlenken, dass das Boot nur noch bedingt manövrierfähig ist und man muss ständig das BSR quälen (falls vorhanden) oder die zweite Maschine ständig dazuschalten.
Da muß ich dir widersprechen. Fahre ich mit einer Maschine, dann gleiche ich das mit den Trimmklappen aus. BSR habe ich gar nicht und zuschalten bestenfalls beim Anlegen, wenn etwas tricky. Drehzahl wird um ca. 300U/Min erhöht um wieder auf Rumpfgeschwindigkeit zu kommen.

Warmwasser wird tatsächlich nur mit einer Maschine erzeugt (reicht dann aber für zwei Tage) und Lichtmaschine läuft ebenfalls nur an einer Maschine. Aber wenn abends Landstrom anliegt ist das ziemlich egal.

Ohne Antennen bin ich mit der Fly 3,30m hoch (Rahmen vom Windshield). Über vier Meter scheint mir doch etwas viel.

Gruß

Peter
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  #22  
Alt 18.11.2018, 08:34
Forscher Forscher ist offline
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Moin,
@Dayskipper
Deshalb immer wieder die Conam - Man hat einen kleinen "Salon" und auch Tageslicht - das wäre für mich schon perfekt. Ich befürchte das ich mich etwas in das Boot verschaut habe . Allerdings ist die Warnung hinsichtlich Beschädigungen durch den Zustand des Canal für mich etwas beängstigend. Ich will ja nicht sofort meinen neuen Kahn himmeln wenn ich ihn überführe.

@Peter

Die 4,40 Meter sind Gesamthöhe - abzgl. 1.20 Tiefgang bleiben 3,20 übrig. Ich denke, das muss man sich vor Ort ansehen und selber nach messen und ggf. schauen was man abmontieren kann. Wenn ich mich am Ende dazu doch entscheide in Südfrankreich oder Italien zu zuschlagen werde ich wohl bei der Abholung mit Werkzeug hinfahren damit ich mir helfen kann.

@all
Ich Denke das ich für den Canal du Medi nochmal ein extra Thema aufmachen werde damit es auch für andere Nutzer leichter ist Informationen zu geben und wieder zu finden. Ich glaube irgendwie nicht das ich der einzige bin der hier drüber Informationen sucht.


Viele Grüße

Axel
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  #23  
Alt 18.11.2018, 13:35
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Dayskipper Dayskipper ist offline
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@ Petermännchen

Gute Idee mit den Trimmklappen. Muss ich mal ausprobieren.
Allerdings glaube ich nicht, dass die Ersparnis so signifikant ist, dass sich der „Stress“ lohnt



@ Forscher

Die Conam sieht toll aus und wenn sie ins Budget passt - sehen - prüfen - probefahren - kaufen

Ich frage mich allerdings, warum du den Canal du Midi durchqueren willst, um dann die Biskaya hoch, Ärmelkanal, etc. und letztendlich nach Düsseldorf zu gelangen.
Das geht über Rhone - Saône - Doubs - Rhein-Rhone-Kanal - Rhein
oder
Rhone - Saône - Vogesenkanal - Mosel - Rhein
wesentlich kürzer und einfacher.



P.S. ein paar Hundert Euro für Fender mit einplanen, dann passiert dem Boot auch nichts
__________________
Grüße aus dem wilden Süden
Pedro



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  #24  
Alt 18.11.2018, 14:08
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Nort Baltic sea Nort Baltic sea ist offline
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Hi, are you thinking of buying a boat also as a perspective of boat maintenance.

About 50 'of a boat is good to figure out what it will cost you a year thinking about all the costs eg Maintenance, all machines, Hull polishing and antifouling, putting the boat in the winter and lifting up, insurance, all normal replacement equipment.

Fuel Consumption 50 'Planing The boat already consumes the Hull speeds at a rate of 2-3 liters / nm and when you want to drive it quickly it is 6-7 liters / nm. In addition, frequent port pricing is more than 12 meters for boats more €.

I like semi displacemet hull of the most seaworthy cruises across the Baltic Sea, years of experience including other boat types.

NBs
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  #25  
Alt 19.11.2018, 08:28
DonBoot DonBoot ist gerade online
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Warum wollt ihr bei Kanalfahrt einen Motor auslassen? Der Sparwahn, richtig? Der Verbrauch mit einem oder zwei Motoren bei gleicher Geschwindigkeit ist fast identisch. Ihr spart also nichts. Der Test wurde vor einiger Zeit von Boote veröffentlicht und auch im Forum ausgiebig diskutiert.

Mir persönlich würde schon das ständige Gegensteuern misfallen, die „Bremklappen“ dafür einzusetzen wird den Verbrauch sicherlich noch verschlechtern.

@Alex: Leih dir für den Midi ein Bumsboot und fahr mit deiner Yacht lieber im Mittelmeer herum. Dein Boot ist zu schade dafür.

Grüsse, Don
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  #26  
Alt 19.11.2018, 10:49
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Dayskipper Dayskipper ist offline
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Zitat:
Zitat von DonBoot Beitrag anzeigen
Warum wollt ihr bei Kanalfahrt einen Motor auslassen? Der Sparwahn, richtig? Der Verbrauch mit einem oder zwei Motoren bei gleicher Geschwindigkeit ist fast identisch. Ihr spart also nichts.

Grüsse, Don

Es geht hier nicht um Ersparnis, sondern um Geschwindigkeit wenn beide Motoren eingekuppelt sind


Es kommt auf das Drehzahlband der Motoren an. Wenn die Motoren bis 4000 U/min oder mehr drehen, ist die kleinste Fahrt akzeptabel.

Wenn die Höchstdrehzahl aber bei ca. 3000 U/min oder weniger liegt, muss die Steigung der Propeller sehr groß sein um die Gleitgeschwindigkeit zu erreichen und dann ist langsamste Fahrt nicht mehr langsam, sondern liegt dann gern bei 12 km/h oder mehr und das ist zuviel für die meisten Kanäle.

Außerdem möchten diese Motoren in der Regel auch nicht stundenlang nur im Leerlauf laufen.


__________________
Grüße aus dem wilden Süden
Pedro



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  #27  
Alt 19.11.2018, 11:13
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Hi Dayskiper,

You are right in the old school with a big diesel engine suffering from too little load and symptoms of cylinder glazed, carbon piston rings and valves, passing through the cylinders.

Newer common rail engines can do a good job with a small load. I've asked this in my diesel manufacturer and Cummins (USA) answered all the more rmp 850 is approved for driving 24/7 without any problems, my engine is a Cummins QSB 5.9L 380hp. I believe other brand common rail will work as well.

At sea this is no problem because you can run coal out to load 85-90% of your diesel about 30 min for every 8 hours to run a low load but in land water it does not work.

NBs
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  #28  
Alt 19.11.2018, 11:38
YunLung YunLung ist offline
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Zitat:
Zitat von Forscher Beitrag anzeigen
Hab gerade noch die Conam gefunden die ich sehr nett finde:



https://www.yachtall.com/de/boot/con...port-ht-225477


das ist, glaube ich, eine gute Alternative
Gruß
Axel



Sehr schicke Boote mit kuhler Aufteilung...

Kannte ich bisher gar nicht..



Chrischan
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  #29  
Alt 19.11.2018, 12:07
schimi schimi ist offline
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Zitat:
Zitat von YunLung Beitrag anzeigen
Sehr schicke Boote mit kuhler Aufteilung...

Kannte ich bisher gar nicht..
Wie unterschiedlich doch der Geschmack bei Booten ist. Für mich ist das eine motorisierte Badeplattform die auch Innen nicht wirklich schön aussieht.
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  #30  
Alt 19.11.2018, 13:04
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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@dayskipper
Sparen kann man nur wenig. Wenn mit beiden Maschinen 1l/km bei Rumpfgeschwindigkeit durchlaufen sind es mit einer vielleicht nur 0,8l/km. Und natürlich ist der Gradeauslauf weniger gut, wenn das Boot aus dem Ruder läuft, dann gleich richtig.
Das man die Trimmung verändert hat, ist bei Geradeausfahrt kaum zu merken, erst in Kurvenfahrten oder in der Schleuseneinfahrt merkt man das. Und natürlich beim Anlegen

Ich hatte das probieren müssen, als ein Getriebe durchrutschte. War zum Glück nur altes Getriebeöl, ein Wechsel hat das geregelt .

Dein Problem mit der kleinst möglichen Geschwindigkeit hat Hartwig auch, nur eine Maschine eingekuppelt entschärft das.


Gruß

Peter
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  #31  
Alt 20.11.2018, 03:47
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lalao0 lalao0 ist offline
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Da ich hier schon als Beispiel diene.
1 Maschine eingekuppelt etwa 8 km/h. Beide etwa 10 km/h.
Wellenanlage. Keine Probleme mit Geradeauslauf. Spritersparnis durch Abschalten einer Maschine gegen 0. Der Verbrauch steigt durch etwas mehr als Verdoppeln der Geschwindigkeit um das 3-fache.
Bei 12 km/h etwa 1l pro km mit beiden Maschinen. Bei etwa 30 km/h etwa 3 l pro km/h. Bei 50 km/h werden 5 l pro km abgerufen. Das mindert das Vergnügen am Gleiten. Aber es ist gut zu wissen, daß man kann, wenn man will.
__________________
LG Lalao0 - Hartwig
WAVUVI steht zum Verkauf. VB 75.000,00 €
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Hier kann sinnvoll Geld gespendet werden
https://arche-stendal.de/unterstuetz...fuer-container
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  #32  
Alt 20.11.2018, 07:22
Forscher Forscher ist offline
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@ Dayskipper
Gott - habe gerade erst den Link zu Youtube gesehen - einige Situationen wären nciht gut für meinen Blutdruck ...
Das ich noch Anfänger bin sieht man wohl auch dran, dass ich bisher nur den Canal als Transfer zum Atlantik bzw. nach Deutschland kannte. :-(


@ North Baltic Sea
The maintenance is OK - so I can live fortunately, but thanks for the hint.


@Schmimi
Jo So unterschiedlich sind die Geschmäcker
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  #33  
Alt 20.11.2018, 07:23
Forscher Forscher ist offline
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und weil ich es vergessen habe:


Moin an alle und



Dank an alle.
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  #34  
Alt 20.11.2018, 12:17
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Ostfriesen Ostfriesen ist offline
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Zitat:
Zitat von Gerd-RS Beitrag anzeigen
Schnelle Fahrt (über 20 kt) bei Welle führt bei einem Gleiter zwangsläufig zum "Springen" - also dementsprechend auch zu harten Schlägen beim wieder Eintauchen.
...
Wenn einem aber erstmal die ganze Inneneinrichtung um die Ohren fliegt - so vor Jahren geschehen bei unserer immerhin 32 Fuss Bavaria S, bei der sich sogar der im Boden verbolzte Tisch im Salon selbstständig machte - hört der Spaß auf.
Hallo Gerd,

das stimmt so nicht.

Entscheidend ist die Rumpfform. Ein scharfes Vorschiff und ein "Deep-V" achtern schneiden den Gleiter sauber durch die Welle, das springt nichts und setzt auch nichts hart ein.

Eine Bavaria, auch als Gleiter geschnitten wie eine Badewanne (andere sagen auch Hängebauchschwein ...) ist das schlechteste Beispiel für einen Gleiterrumpf.

Ebenso fatal ist Hecklastigkeit, z. B. bei IPS oder Z.
Gute Konstruktionen mit diesen Antriebskonzepten haben ein schweres Vorschiff, um mit 2° gegen die WL gleiten zu können. Da braucht es dann aber auch richtig Material, um die Krafteinleitung beim Jamming zu realisieren.

Ein guter (!) Gleiter fährt vor dem Hump besser als ein Halbgleiter, Gieren in Verdrängerfahrt hängt entscheiden von den Anhängen im Unterwasserschiff ab.
__________________
Gruß
Alex.
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  #35  
Alt 20.11.2018, 13:11
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Gerd-RS Gerd-RS ist offline
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Zitat:
Zitat von Ostfriesen Beitrag anzeigen
Hallo Gerd,

das stimmt so nicht.

Entscheidend ist die Rumpfform. Ein scharfes Vorschiff und ein "Deep-V" achtern schneiden den Gleiter sauber durch die Welle, das springt nichts und setzt auch nichts hart ein.

Eine Bavaria, auch als Gleiter geschnitten wie eine Badewanne (andere sagen auch Hängebauchschwein ...) ist das schlechteste Beispiel für einen Gleiterrumpf.

Ebenso fatal ist Hecklastigkeit, z. B. bei IPS oder Z.
Gute Konstruktionen mit diesen Antriebskonzepten haben ein schweres Vorschiff, um mit 2° gegen die WL gleiten zu können. Da braucht es dann aber auch richtig Material, um die Krafteinleitung beim Jamming zu realisieren.

Ein guter (!) Gleiter fährt vor dem Hump besser als ein Halbgleiter, Gieren in Verdrängerfahrt hängt entscheiden von den Anhängen im Unterwasserschiff ab.
Da magst Du Recht haben. Ich habe zu wenig Erfahrung, um dem zu widersprechen.

Ich kann aber über das "Springen" und "Schlagen" von den drei Gleitern, die ich besessen und gefahren habe, aus eigener Erfahrung berichten und bekräftigen, dass die Fahreigenschaften schon bei geringen Wellenhöhen ab 50 cm nicht besonders angenehm waren.

Es handelte sich um relativ weit verbreitete Boote: Bayliner 2655 und Bayliner 285 sowie die bereits genannte Bavaria 32 S.

Für die Bayliner 2655, die ich auch Binnen gefahren habe, kann ich sagen, dass es a) schwierig war, diese bei geringen Geschwindigkeiten (Kanalfahrt) auf Geradeaus-Kurs zu halten und b) oft ebenso schwierig war, die geforderte Maxcimalgeschwindigkeit nicht zu überschreiten. Ich erinnere mich an Kanäle in Holland, wo 6 kt vorgeschrieben waren. Dies war nur durch ständiges Ein- und Auskuppeln zu schaffen. Dabei wurde bei Langsamfahrt dann noch eine verhältnismäßig "riesige" Welle erzeugt, die bei den Besatzungen von stillliegenden Booten und Hausbooten nicht immer freundliche Reaktionen verursachte.

Für meinen Halbgleiter, die Neptunus, ist die Langsamfahrt hingegen absolut kein Problem. Hier baut sich allerdings bei schneller Fahrt eine gewaltige Heckwelle auf, die ein sehr umsichtiges Fahren erfordert.

Gruss


Gerd
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  #36  
Alt 23.11.2018, 08:16
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Hallo,

wenn du nach einem Halbgleiter suchst. Halt die Augen offen nach einem Schiff dessen Motoren schonmal getauscht wurden gegen Moderne Motoren.

Wir haben letztens eine Birchwood TS 34 (Bj 89) getroffen, welche neue Motoren hatte und Geschwindigkeiten jenseits der 30kn erreichte. Orginal waren damit maximal 22-25kn drin.

Die Vorteile:
-besserer Verbrauch durch moderne Technik
-bessere Verbrennung
-mehr Leistung und Drehmoment aus weniger Hubraum

Beachten sollte man natürlich, dass auch alles ordnungsgemäß gebaut wurde.

Wenn irgendwann mal die Mittel bei mir da wären, würde ich unserer 39" auch neue Motoren verpassen.

Gruß Max

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  #37  
Alt 23.11.2018, 13:55
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@Max
Ich sehe als Revier für Halbgleiter eigentlich eher binnen. Buten ist ein Gleiter deutlich im Vorteil. Und binnen über 25km/h zu fahren ist nur sehr selten möglich.
Die Verdrängereigenschaften haben wir ja schon durchgekaut.

Welche Reviere befährst du?

Gruß

Peter
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  #38  
Alt 24.11.2018, 07:19
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Das will ich so nicht unterschreiben. Schau dir die wirklich seetüchtigen Boote und Schiffe an, da ist nicht ein Gleiter dabei. Weiter oben wurde schon die Windanfälligkeit durch den geringen Tiefgang angesprochen. Ein Gleiter ist nicht wirklich buttentauglich. Mal ein bisschen vor der Küste rumfahren ok. Aber mal wirklich übers offene Meer? Die wirklich seetauglichen Boot wie die von Elling und anderen Werften sind immer Halbgleiter. Eben weil sie das beste aus beiden Welten vereinen. Und die "Nachteile" im Alltag wirklich zu verschmerzen sind. Nimbus Boote sind übrigens auch Halbgleiter und die sind für butten auch super geeignet.

Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
@Max
Ich sehe als Revier für Halbgleiter eigentlich eher binnen. Buten ist ein Gleiter deutlich im Vorteil. Und binnen über 25km/h zu fahren ist nur sehr selten möglich.
Die Verdrängereigenschaften haben wir ja schon durchgekaut.

Welche Reviere befährst du?

Gruß

Peter
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Beste Grüße
Uwe
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  #39  
Alt 24.11.2018, 10:01
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Totti-Amun Totti-Amun ist offline
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Zitat:
Zitat von uncle_cadillac Beitrag anzeigen
Das will ich so nicht unterschreiben. Schau dir die wirklich seetüchtigen Boote und Schiffe an, da ist nicht ein Gleiter dabei. Weiter oben wurde schon die Windanfälligkeit durch den geringen Tiefgang angesprochen. Ein Gleiter ist nicht wirklich buttentauglich. Mal ein bisschen vor der Küste rumfahren ok. Aber mal wirklich übers offene Meer? Die wirklich seetauglichen Boot wie die von Elling und anderen Werften sind immer Halbgleiter. Eben weil sie das beste aus beiden Welten vereinen. Und die "Nachteile" im Alltag wirklich zu verschmerzen sind. Nimbus Boote sind übrigens auch Halbgleiter und die sind für butten auch super geeignet.
Man braucht definitiv eine gute Wetter-App und Weitsicht, um mit einem Gleiter für weite Strecken auf die offene See zu gehen. Sehr schnell und auch häufig ist das Wetter und damit verbunden der Seegang eh nur noch zum Verdrängen geeignet. Ausser vielleicht in diesem Sommer...
__________________
Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
Check out:
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Alt 24.11.2018, 10:19
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Vor allen Dingen ist erst einmal die Größe des Gleiters für buten entscheidend.

Unter - grob - 12 m wird es auf der Nordsee je nach Wetter für einen Gleiter etwas unkommod.
Vernünftigerweise sollte ein Gleiter noch bequem durch 2 m Welle fahren können.
Stichwort Wavepiercer.
__________________
Gruß
Alex.
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