boote-forum.de - Das Forum rund um Boote

Zurück   > >

Segel Technik Technikfragen speziell für Segelboote.

Antwort
Nächste Seite - Ergebnis 21 bis 25 von 25
 
Themen-Optionen
  #1  
Alt 22.07.2018, 22:33
peak peak ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 106
44 Danke in 17 Beiträgen
Standard Befestigung Focksegel an Jolle Eikplast II und weitere Anfängerfragem

Hallo,

ich habe vor ein paar Tagen meine Eikplast II
http://www.segelclub-tonne1.de/cms/i...te/eikplast-ii
zu Wasser gelassen. Ich hab vom Segeln noch keine Ahnung und bitte um die Beantwortung einiger Anfängerfragen. Einige Einrichtungen dieses Bootes erschließen sich mir, andere so garnicht. Den Mast bekam ich gestellt und auch das Großsegel einigermaßen gesetzt. Ich hab jedoch keine Ahnung, wie man das Focksegel setzt, fangen wir damit mal an.
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1749.jpg
Hits:	46
Größe:	76,7 KB
ID:	806458

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1752.jpg
Hits:	44
Größe:	69,5 KB
ID:	806459
Das Focksegel hat unten und oben ne Öse, wie bekomme ich die an die Vorstag?
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1754.jpg
Hits:	55
Größe:	82,0 KB
ID:	806460
Vorstag ab, Ösen rüber, Vorstag wieder ran, oder wie?
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1755.jpg
Hits:	53
Größe:	60,2 KB
ID:	806461
Ist der Baum so richtig am Mast befestigt und wird das Großsegel so am Baum befestigt?
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1757.jpg
Hits:	57
Größe:	78,7 KB
ID:	806462
Ich hab es da mal irgendwie festgeschraubt, dieser Bügel erscheint mit aber überflüssig.

Grüße
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
Anzeige (wird nach Anmeldung ausgeblendet)
  #2  
Alt 23.07.2018, 01:14
Benutzerbild von hein mk
hein mk hein mk ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 05.01.2010
Ort: hamburg
Beiträge: 4.901
Boot: van de stadt 29
4.651 Danke in 2.562 Beiträgen
Standard

Moin
Wenn das Vorsegel keine Stagreiter hat dann kann man es auch "fliegend fahren,sprich nur unten den Segelals am Bugbeschlag einpicken(schäkeln,anbinden)und den Kopf am Fockfall einpicken und dann hoch da mit und so steif wie möglich durchsetzen.Der Hals des Großsegels sollte in den jezt noch nicht benutzten Schäkel eingeschäkelt werden und dann erst das Unterliek zur Baumnock hin durchgesetzt werden.
Irgendwie scheinst du da völlig unbeleckt zusein was Segeltechnik angeht,ich rate dir dringend solche Sachen mit jemanden vor Ort auszuprobieren,der sich mit Riggs und Segeln gut auskennt.
So olle Seglers die schon mehr als zwei Drittel ihrer über sechzig Lenze segeln,lösen viele solcher Probleme heute mit den zur Verfügung stehenden hochfesten Tauwerksmaterial statt mit Schäkeln und Beschlägen,aber die gängigen Knoten und Vorgehensweisen muss man schon geübt haben.
gruss hein
Mit Zitat antworten top
  #3  
Alt 23.07.2018, 09:39
peak peak ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 106
44 Danke in 17 Beiträgen
Standard

moin Hein,

danke für deine Antwort
Ich werde das nachher mit dem Focksegel entsprechend versuchen und auch das Großssegel wie von dir beschrieben korrigieren.

Völlig unbeleckt trifft es gut, daher wollte ich mich auch nicht an den Thread von
callidus.lynx mit seiner Eikplast II dranhängen.

Vielleicht kann sich noch jemand meine Befestigung vom Baum am Mast anschauen, im anderen Thread fand ich, dass der nur gesteckt werde. Ich schraubte en halt irgendwie da fest.
Mit Zitat antworten top
  #4  
Alt 23.07.2018, 09:59
Benutzerbild von Blitzeblau
Blitzeblau Blitzeblau ist offline
Captain
 
Registriert seit: 19.01.2015
Ort: Rostock
Beiträge: 500
Boot: Mauzboot, im Bau: ECO 65
2.040 Danke in 437 Beiträgen
Standard

Hallo,

du hast den Baum mit dem Schäkel festgeschraubt? Dann ist der Stift, der in den Baum reingeht, möglicherweise festgegammelt Den Schäkelbügel hat dein Vorgänger möglicherweise dazu benutzt, das Großsegelvorliek durchzusetzen, dazu ist die obere Öse gedacht, musst du aber am Anfang nicht machen.

Die Fock hat im Vorliek einen Fockdraht und wird, wie Hein schon schrieb, fliegend gefahren, also unten hinterm Vorstag angeschäkelt und einfach gesetzt.

Pass beim Durchsetzen der Fock auf, dass sich das Deck am Mastfuß nicht nach unten eindrückt. Der Mast steht da nur drauf und hat keine wirklich feste Stütze drunter (jedenfalls nicht original). du kriegst da nicht die Riggspannung eines 420ers rein

Ansonsten sieht das gut aus.

Wenn du noch Fragen hast, immer her damit. Fotos sind immer gut. Oder lass dir von einem Segler vor Ort helfen...
__________________
LG, Holger

_\|/_ Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht _\|/_

Im Bau: Eco 65 classic "Galadriel"
YachtClub Warnow e.V.
Mit Zitat antworten top
  #5  
Alt 23.07.2018, 10:35
peak peak ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 106
44 Danke in 17 Beiträgen
Standard

Hallo Blitzeblau,

auch danke für deine Antwort, deine tolle Eikplast II bestaunte ich schon hier
https://www.boote-forum.de/showthrea...6&#post4551486
Das Unterwassersegelbild vorm Kreuzfahrtterminal sieht lustig aus.

Ich werde das nachher mal alles ausprobieren, dann werde ich das Boot auch zu einem anderen Liegeplatz schaffen. Am jetzigen Platz fahren in so 300 m Entfernung öfter Motorboote und auch Ausflugsschiffe lang und im Wellenschlag von denen tanzt die Eikplast stark rum. Bei einigen Wellen reißt die so an den Seilen, mit denen sie festgemacht ist, dass das auf Dauer nicht gut sein kann. Außerdem schlagen die Wanten dann manchmal an den Steg. Die anderen, großen Boote dort werden von den Wellen fast garnicht beeindruckt, aber meine Jolle führt da einen Riesentanz auf, ich will garnicht wissen, was da bei etwas Wind los wäre. Ich werd sie also nachher zu einem ruhigeren Platz überführen.

Ist das Ruder so richtig montiert?
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1766.jpg
Hits:	35
Größe:	64,5 KB
ID:	806502   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1767.jpg
Hits:	40
Größe:	74,1 KB
ID:	806503  
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #6  
Alt 23.07.2018, 11:07
Benutzerbild von Blitzeblau
Blitzeblau Blitzeblau ist offline
Captain
 
Registriert seit: 19.01.2015
Ort: Rostock
Beiträge: 500
Boot: Mauzboot, im Bau: ECO 65
2.040 Danke in 437 Beiträgen
Standard

Ja, aber so lustig, wie das Bild aussieht, war die Aktion damals gar nicht

Ich habe den alten Ruderkopf nicht, den gab es bei mir nicht mehr, aber kannst du die Aufholleine noch etwas höher führen anstatt seitlich aus dem Ruderkopf? Ich glaube, es gibt da direkt unterhalb der Pinne eine Kerbe im Alu, wo man lang kann, so wie auf dem angehängten Bild (das ich damals irgendwo im Netz gefunden hab)...
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	ruder und schwert.jpg
Hits:	58
Größe:	70,9 KB
ID:	806506  
__________________
LG, Holger

_\|/_ Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht _\|/_

Im Bau: Eco 65 classic "Galadriel"
YachtClub Warnow e.V.
Mit Zitat antworten top
  #7  
Alt 23.07.2018, 18:31
peak peak ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 106
44 Danke in 17 Beiträgen
Standard

Ja, in dem Moment hatte das sicher auch eine unangenehme Komponente.

Jo, die Aufholleine kann man noch besser legen.


Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1783.jpg
Hits:	74
Größe:	89,0 KB
ID:	806620
So, ich probierte eben alles mal aus.
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1784.jpg
Hits:	59
Größe:	75,6 KB
ID:	806621
Ist das Großschot so richtig?
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1785.jpg
Hits:	55
Größe:	58,9 KB
ID:	806622
Ich knotete das Seilende einfach mal links am Schwertkasten fest (wofür sind diese Metallösen da?), weil die Klemme an der anderen Seite nicht beweglich ist. Das untere Teil vom Schot knotete ich mit dem gelben Band unten am Boot fest, ist das so vorgesehen?
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1786.jpg
Hits:	47
Größe:	45,9 KB
ID:	806623
Die Klemme im unteren Bildbereich am Schwertkasten ist dann für das Seilende vom Schot, richtig?
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1787.jpg
Hits:	64
Größe:	81,5 KB
ID:	806624
Baumniederholer so richtig? Ich befestigte das Seilende mal am Mast, gehört das da hin?
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1788.jpg
Hits:	56
Größe:	41,6 KB
ID:	806625
Läuft das Schot vom Focksegel so? erst duch die Metallöse und dann in die Klemme?
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1789.jpg
Hits:	56
Größe:	58,8 KB
ID:	806628
Und das andere Schot läuft dann so um den Mast? (Klemme auch dort unbeweglich)
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1790.jpg
Hits:	50
Größe:	54,7 KB
ID:	806629
Ich habe das Großsegel am Baum komplett nach hinten durchgezogen,
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1791.jpg
Hits:	54
Größe:	53,6 KB
ID:	806631
doch vorn sieht es so aus. Wie kann das vermieden werden?

Das nächste Mal werde ich einen Schraubenzieher und Öl mitnehmen und die Klemmen damit gängig machen.
Mit Zitat antworten top
  #8  
Alt 23.07.2018, 20:36
Benutzerbild von hein mk
hein mk hein mk ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 05.01.2010
Ort: hamburg
Beiträge: 4.901
Boot: van de stadt 29
4.651 Danke in 2.562 Beiträgen
Standard

Moin
Da stimmt was nicht,Baum zu kurz odere Unterliek zu lang und ein wenig weiter nach oben sollte das Großsegel auch durchzusetzen sein,mit dem büdeligem Segel bekommst du keinen ordentlichen Amwindkurs hin.
Das Holzruderblatt sollte eigendlich über einen Aufholer und einen Niederholer verfügen,weil so schräg achteraus darf das beim Segeln nicht stehen,das gibt auf dauer zu viel Druck auf die Pinne.
gruss hein
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #9  
Alt 23.07.2018, 21:00
Benutzerbild von Blitzeblau
Blitzeblau Blitzeblau ist offline
Captain
 
Registriert seit: 19.01.2015
Ort: Rostock
Beiträge: 500
Boot: Mauzboot, im Bau: ECO 65
2.040 Danke in 437 Beiträgen
Standard

Hi, Hein hat Recht. Das Groß stammt von einer Eikplast Hanse, die ist etwas größer. Mit dem kannst du nicht fahren.

Am Ruderblatt müssten zwei Leinen dran sein und auch zwei Klemmen an der Pinne. Eine für den Auf- und eine für den Niederholer.

Den Rest morgen, da sind noch ein paar Dinge


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
__________________
LG, Holger

_\|/_ Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht _\|/_

Im Bau: Eco 65 classic "Galadriel"
YachtClub Warnow e.V.

Geändert von Blitzeblau (24.07.2018 um 08:42 Uhr)
Mit Zitat antworten top
  #10  
Alt 24.07.2018, 00:44
peak peak ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 106
44 Danke in 17 Beiträgen
Standard

Achso, ich hab hier zwei Großsegel dazu, das andere sollte passen, das probiere ich heute mal aus.

Ich schaute mir grad was zur Eikplast Hanse an, das ist ja ein tolles Boot

Ich dachte, dass man die beiden Klemmen einfach ölen könnte, aber die bewegen sich kein Stück mehr, ich baute sie ab und weiche sie über Nacht in WD40 ein, ich werde auch mal Essig probieren, vielleicht sind sie mit Salzen festgegammelt.
Mit Zitat antworten top
  #11  
Alt 24.07.2018, 09:31
Benutzerbild von Blitzeblau
Blitzeblau Blitzeblau ist offline
Captain
 
Registriert seit: 19.01.2015
Ort: Rostock
Beiträge: 500
Boot: Mauzboot, im Bau: ECO 65
2.040 Danke in 437 Beiträgen
Standard

Guten Morgen,

ich mache mal weiter: Ja, probiere mal das andere Großsegel. Das Segelzeichen der Eikplast 2 ist einfach ein (meist blaues) "e", ohne das rote "H", das bei diesem mit drin ist.

Die Großschot ist am Baum richtig angeschlagen, unten hätte ich einen Wirbelschäkel genommen. Für den Anfang tut es aber auch ein Bändsel.

Die beiden Ösen links am Schwertkasten sind für die Großbaumstütze, eine Metallstange mit einer Ablage für den Baum oben, die man benutzt, wenn kein Segel gesetzt ist. Das Boot hat normalerweise eine Zeltpersenning, die liegt dann oben auf dem Baum auf und man kann darunter ggf. auch schlafen.

Die Klemme auf der anderen Seite des Schwertkastens ist nicht für die Schot, sondern für das Schwertfall. Die Großschot wird original komplett aus der Hand gefahren. Wenn du die einklemmen willst, musst du dir einen Fußblock mit Klemme besorgen oder wie ich extra Klemmen auf die Seitentanks bauen.

Wo hast du den Baumniederholer unten am Mast befestigt? Gibt es da eine Öse? Bei mir war da nichts, ich bin an den Mastfußbolzen gegangen. Drehe das Ganze mal bitte um, also den Einfachblock an den Baum und besorge dir ans Stelle des Violinblocks einen mit Klemme, so etwas:



Die Klampe am Mast quer zu belasten ist keine gute Idee, das bricht dir weg. In die kleine Klemme über der Klampe kommt im übrigen der Cunningham oder Vorliekstrecker des Großsegels. Dafür ist die obere Öse im Groß auf deinem Bild gedacht.

Zur Fockschot: Richtig, die geht durch die drehbare Alu-Öse, dann aber in die Klemme auf der anderen Seite des Bootes. Der Vorschoter sitzt üblicherweise in Luv und bedient die Fock von dort.

Mit den ollen Klemmen ist es ein altes Leiden: Oben Alu, unten Edelstahl, innen eine Feder. Das Zeug gammelt irgendwann mal zusammen. Mach sie mal auf und versuche, sie wieder gängig zu kriegen. Vielleicht hast du Glück. Falls die Feder schon durchgerostet ist, hilft nur neu.

Soweit erst mal, viel Spaß beim "Fummeln"
__________________
LG, Holger

_\|/_ Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht _\|/_

Im Bau: Eco 65 classic "Galadriel"
YachtClub Warnow e.V.
Mit Zitat antworten top
  #12  
Alt 24.07.2018, 10:57
peak peak ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 106
44 Danke in 17 Beiträgen
Standard

drehbare Alu-Öse?
Da ist nichts drehbar!
Gut, dann werde ich die auch mal mit Schmiermittel bearbeiten.

Oh, die Klemme am Schwertkasten ist für das Schwerfall. Wird das Schwer so oft bewegt, dass es einer Klemme bedarf?

noch eine Frage zum Liegeplatz:
Gestern war es da so ruhig und nett, dass ich die Eikplast doch dort beließ. Es kamen ein paar Wellen und schüttelten sie durch, aber nicht so schlimm wie die Tage zuvor. Was habt ihr für Erfahrungen mit Jollenliegeplätzen mit Wellengang?
Ich will nicht wissen, was da bei einem Herbststurm los sein wird. Ich habe Bedenken, dass die strukturelle Integrität des Rumpfes bedroht ist, das Ding also verzogen wird oder zerreißt oder die Befestigungspunkte zum Steg hin aus dem Boot ausbrechen.

Den Rest schaue ich mir heute Abend an und mache auch ein Bild von der Befestigung des Niederholers am Mast.
Mit Zitat antworten top
  #13  
Alt 24.07.2018, 11:09
Benutzerbild von Blitzeblau
Blitzeblau Blitzeblau ist offline
Captain
 
Registriert seit: 19.01.2015
Ort: Rostock
Beiträge: 500
Boot: Mauzboot, im Bau: ECO 65
2.040 Danke in 437 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von peak Beitrag anzeigen
drehbare Alu-Öse?
Oh, die Klemme am Schwertkasten ist für das Schwerfall. Wird das Schwer so oft bewegt, dass es einer Klemme bedarf?
Je raumer der Wind, desto höher das Schwert
Also auf der Kreuz das Schwert komplett im Wasser, vor dem Wind nimmst du es rein. Musst jetzt nicht wie eine Regattajolle jede Segelbewegung mit dem Schwert mitmachen, aber zumindestens diese beiden Stellungen und eine dazwischen solltest du schon fahren, sonst bremst das Schwert nur unnötig...

edit: Ist natürlich nur so 'ne Faustregel für Leichtwind, die Eikplast ist ein reines Freizeitboot. Hier gibt es ein paar grundlegende Hinweise zum Trimm, auch zum Schwert: http://www.segel.de/javelin/dasboot/trimm.html
__________________
LG, Holger

_\|/_ Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht _\|/_

Im Bau: Eco 65 classic "Galadriel"
YachtClub Warnow e.V.

Geändert von Blitzeblau (24.07.2018 um 11:29 Uhr) Grund: etwas konkreter ;-)
Mit Zitat antworten top
  #14  
Alt 24.07.2018, 12:31
Benutzerbild von hein mk
hein mk hein mk ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 05.01.2010
Ort: hamburg
Beiträge: 4.901
Boot: van de stadt 29
4.651 Danke in 2.562 Beiträgen
Standard

Moin
Ergänzend zu holgers sehr richtigen "Schwertfahrhinweisen"noch folgendes als Überlebenstip:Bei stark böigem Wetter mit hartem Seeggang fährt man auch minimale bis keine Schwertfläche bei Amwindkursen,da bekommt man zwar nich annähernd die Höhe,aber kann Böen gut wegdriften ohne zu kentern bzw man vermindert die Kentergefahr.Ist aber ernsthaft betrachtet mehr sone Überlebenstaktik für Jollenkreuzersegler auf Seerevieren.
gruss hein
Mit Zitat antworten top
  #15  
Alt 24.07.2018, 13:29
peak peak ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 106
44 Danke in 17 Beiträgen
Standard

Ok, danke euch, was meint ihr zum Liegeplatz?
Ich muss mich da heute entscheiden, ob ich das da lasse.
Mit Zitat antworten top
  #16  
Alt 24.07.2018, 13:52
Benutzerbild von Blitzeblau
Blitzeblau Blitzeblau ist offline
Captain
 
Registriert seit: 19.01.2015
Ort: Rostock
Beiträge: 500
Boot: Mauzboot, im Bau: ECO 65
2.040 Danke in 437 Beiträgen
Standard

Da fragst du besser die Leute, die ihre Boote dort liegen haben. Ich kann die Verhältnisse bei dir nicht einschätzen. Meins liegt an Land und wird nur bei Bedarf in's Wasser geslippt.

Aber grundsätzlich: Wenn du ein mieses Bauchgefühl hast, nimm es dort weg. Schläfst ruhiger
__________________
LG, Holger

_\|/_ Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht _\|/_

Im Bau: Eco 65 classic "Galadriel"
YachtClub Warnow e.V.
Mit Zitat antworten top
  #17  
Alt 24.07.2018, 14:32
peak peak ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 106
44 Danke in 17 Beiträgen
Standard

Deren Boote sind alle größer und werden von den Wellen wenig beeindruckt, aber die sind alle ob meiner kleinen Jolle da sehr skeptisch.

Gibt es denn solche Schäden an Booten, die auf zu starken Wellengang am Liegeplatz und zu hohe Zugkräfte von den Seilen, mit denen sie am Steg befestigt sind, zurückgehen?
Mit Zitat antworten top
  #18  
Alt 25.07.2018, 06:17
Benutzerbild von Christo Cologne
Christo Cologne Christo Cologne ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 05.02.2002
Ort: an der Sieg
Beiträge: 5.224
Boot: GSAK
Rufzeichen oder MMSI: DF4180
9.858 Danke in 4.026 Beiträgen
Standard

Kleine Jollen lagert man besser an Land, z.B. auf einem Slipwagen. Das ist meistens auch günstiger (€€) als ein Platz im Wasser am Steg.
Den Slipwagen stellt man etwas schräg und öffnet die Lenzstopfen.
Dann freut man sich über ein trockenes Boot - und auch keinen Unterwasserschiff-Bewuchs.
Du kannst dir ja Ruckdämpfer in die Festmacher machen - das hilft schon mal etwas.
Am besten nicht die aus Metall (quietschen) sondern die Gummidinger.

An die Fockschot gehört an beiden Enden ein Achterknoten, damit die nicht ausrauschen kann.
__________________
Wenn ich wüsste das ich morgen sterbe, würde ich heute einen Baum pflanzen.

Geändert von Christo Cologne (25.07.2018 um 08:09 Uhr)
Mit Zitat antworten top
  #19  
Alt 25.07.2018, 08:36
peak peak ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 106
44 Danke in 17 Beiträgen
Standard

Ok, ich werde auch einen Landstellplatz in Betracht ziehen, ich hab einen tollen Slipwagen dazu. Den Mast lässt man an Land gestellt? Reicht die Fläche des Mastes bei starkem Wind, um die Jolle umzukippen und man sollte ihn dann legen oder kann man ihn immer gestellt lassen?

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1796.jpg
Hits:	50
Größe:	33,3 KB
ID:	806856
Das andere Großsegel passt.
Fotos vom Niederholer vergaß ich, mache ich beim nächsten Mal.

Falls jemand ein Geoßsegel für die Eikplast Hanse braucht, bei mir melden!
Mit Zitat antworten top
  #20  
Alt 25.07.2018, 09:28
Benutzerbild von Blitzeblau
Blitzeblau Blitzeblau ist offline
Captain
 
Registriert seit: 19.01.2015
Ort: Rostock
Beiträge: 500
Boot: Mauzboot, im Bau: ECO 65
2.040 Danke in 437 Beiträgen
Standard

Moin,

das sieht doch schon gut aus

Gute Entscheidung mit dem Landliegeplatz! Den Mast kannst du stehen lassen. Versuche, das Boot mit dem Bug in die Hauptwindrichtung zu stellen. Quer zum Wind reicht eine Orkanbö aus, das Boot umzukippen. Bei angesagtem Orkan kannst du den Mast ja auch legen, ansonsten ist das kein Problem.

Schräg stellen ist richtig, und zwar mit dem Heck etwas nach unten. Das Wasser vom Vordeck läuft über den Spritzschutz ab, das von achtern nicht. Hast du im Heckspiegel einen Lenzstopfen? Leider nimmt die Eikplast 2, wenn du keine Persenning hast, auch über die Luken immer Regenwasser in den Zwischenboden auf. Also das Boot vor jedem Segeleinsatz mit offenem Lenzventil auf dem Slipwagen ganz nach achtern kippen, damit das rauslaufen kann. Das wäre dir übrigens auch als Wasserlieger passiert, und da hättest du es viel schlechter rausbekommen.
__________________
LG, Holger

_\|/_ Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht _\|/_

Im Bau: Eco 65 classic "Galadriel"
YachtClub Warnow e.V.
Mit Zitat antworten top
Antwort
Nächste Seite - Ergebnis 21 bis 25 von 25


Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Eikplast II bekommen und so viele Fragen ... callidus.lynx Segel Technik 16 16.08.2018 17:31
Eikplast mit Schwimmkörper ausstatten moksha Segel Technik 10 19.04.2018 16:05
Suche Mastfuß für Eikplast II ansim Restaurationen 2 21.08.2015 13:51
Segeljolle Eikplast II, Trimmanleitung Eikplastsegler Allgemeines zum Boot 0 13.07.2015 14:32
bm-jolle u. randmeer-jolle ??? hexer Allgemeines zum Boot 1 11.09.2002 13:36


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 10:50 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.11 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2019, vBulletin Solutions, Inc.