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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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Alt 01.01.2019, 11:23
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Moin
Ach so,die haben dann den Herren Walter abgelößt,der das früher gemacht hat.Und nach deutschland werden die wohl nicht unter umgehung ihres Vertriebspartners liefern.
gruss hein
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  #942  
Alt 16.01.2019, 13:35
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Nun bekomme ich in Kürze meine Segel, aber mit Segeln wird es dieses Jahr wohl noch nichts. Viel zu tun und der Bootsbau soll kein Stress werden.
Das macht aber nichts, das Boot kommt ja wieder ins Wasser. Mast, Baum und Baumablage sollen aber vor der Saison noch fertig werden, damit wir ein Sonnensegel spannen können. Das hat uns im letzten Jahr echt gefehlt.

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Alt 09.03.2019, 09:55
karlstatt karlstatt ist offline
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Nächste Woche will ich endlich Mast und Baum etc. bauen. Eigentlich fast reine Holzarbeiten, auf die ich mich freue. Allerdings hatte ich wohl schon mehrfach gejammert, dass es mit der Beschaffung "astfreien" Holzes hier auf dem Lande recht umständlich ist. Das Handbuch ist ist pingelig und spricht von maximal bleistiftdicken Ästen. Die Hölzer (Brettchen von 18 mm) soll man sich aus astfreien Stücken zusammenschäften.

Mein Holzhändler ist da mehr auf Bauholz eingerichtet. Ich darf da zwar Bohlen sortieren, trotzdem wird es eine ordentliche Stückelei mit vielen Schäftungen ...

Gestern sprach ich mit einem befreundeten Architekten, der in seiner Jugend mal Tischler gelernt hat. Im Gespräch ergab sich die Alternative, aus den Bohlen Brettchen mit 9 mm zu schneiden, den gröbsten Müll auszusortieren und zwei dünne Brettchen vollflächig und in der Länge stark überlappend mit Epoxid zu verleimen. Nach meiner Ansicht müsste das aus weniger hochwertigem Ausgangsmaterial sehr stabile Bretter geben, und das Zusammenleimen müsste einiges schneller gehen.

Das Holz, das ich vor Ort bekomme (zur Wahl stehen Fichte/Tanne oder Douglasie), ist künstlich getrocknet. Die Verleimung von zuvor gedrehtem Dünnholz dürfte auch vor der Gefahr von Rissen und Verformungen schützen.

Wie ist eure Meinung?

Der Mast ist hohl und quadratisch. Er wird aus vier Brettchen von 78 x 18 mm mit ausgesägten Profilen zusammengeleimt. Die Länge ist rund 4500 mm, nach oben verjüngt er sich. Nur mal so zur Vorstellung.
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Alt 09.03.2019, 10:33
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Vor solch ähnlichen Fragen stand ich auch mehrfach. Die Längsstringer für die Rümpfe habe ich aus Bauholz mit der Kreissäge auf den richtigen Querschnitt gesägt und dann geschäftet. Wenn du aussuchen darfst, ist das gut. Wichtig dabei ist nicht nur die Frage von Häufigkeit, Verteilung und Größe der Äste (und natürlich Risse, Drehwuchs, Krümmung der Stäbe), sondern auch, was weniger auffällig ist und nicht oft kommentiert wird, die Jahrringdichte und die Lage (der Winkel) der Holzfaser zur Oberfläche.

Bauholz hat oft Jahrringstärken von etwa einem Zentimeter, was solches Holz in meinen Augen bootsbauuntauglich macht, weil es eine sehr geringe Festigkeit aufweist. Schau immer auf die Stirnflächen, bisweilen findet man Holz mit 3, 4 oder 5 Jahrringen pro cm, das ist gewöhnlich von hoher Festigkeit. Das hat auch eine geringfügig höhere Dichte, aber die sollte man, denke ich, in Kauf nehmen, besonders bei einem Mast, der ja schließlich in hohem Grad auf Biegung beansprucht wird. Eine möglichst parallele Faserlage ist ebenfalls für die Biegefestigkeit wichtig. Vielleicht spreche ich Dinge aus, die selbstverständlich sind für dich, dann sorry.

Die Möglichkeit des Lamellierens mehrerer Holzschichten ist sicherlich auch eine gangbare Variante, aber ich denke, viel einfacher wird es nicht. Die Äste kannst du nur in der Kernlage des Brettchens tolerieren, die Decklagen, die den Druck und Zug hauptsächlich aufnehmen, sollten astfrei sein. Du brauchst eine Menge Epoxi auf die Fläche.

Ich hatte zwar nach dem ersten Rumpf von meiner Formatsägerei und Schäfterei die Nase wirklich voll und hatte mir schon für den zweiten Rumpf sogenannte Theaterlatten, astfrei, 6 m lang, gekauft, bin dann aber doch wieder auf das Schäften zurückgekommen, weil ich noch einige vorgefertigte Längen vom ersten Rumpf liegen hatte und die Theaterlatten aus sehr kurzen, keilgezinkten Stückchen zusammengesetzt waren (ca. 15 bis 20 cm), außerdem eine Dichte von 0,6 kg/dm³ aufwiesen gegenüber 0,45 bis 0,5 kg/dm³ für das Bauholz. Meine Bauholzstringer, 6,5 m lang, habe ich mit jeweils 3 Schäftungen pro Stringer hinbekommen.

Du baust keinen Birdsmouth-Mast (8 Teile), sondern einen vierkantigen?
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  #945  
Alt 09.03.2019, 10:51
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Ja, der Mast ist vierkantig und im Aufbau eigentlich recht simpel.
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Alt 09.03.2019, 11:38
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Moin Carlos
Also für einen Mast soillte man schon sehen das man wirklich was ordentliches feinjähriges und auch astreines an Holz bekommt,der durchschnittliche Bauholzhändler ist da bestimmt der falsche Ansprechpartner Selbst für später innenliegende Konstruktionen habe ich seinerzeit astreines relativ feinjähriges Oregonpine(Douglasie) genommen das ich dann auch noch zu Lamellen für Decksbalken oder dickeren Lagen für formverleimte Balkweger verarbeitet habe,das gab es damals als 8X12Kanteln in ca fünf Meter Längen.
Mag sein ,dass das in hamburg einfacher zu besorgen ist,aber irgendwo muss auch bei dir in relativer Nähe ein Holzhändler sitzen der an das Fachhandwerk,also an Tischler,Fenster-u.Türenbauer oder Treppenbauer liefert.Preisgünstig gibt es so etwas nicht,da muss man schon mit Preisen von 1,5 bis 2,5K€ pro m³ Schnittholz rechnen.
Damals hätte ich auch gerne einen Holzmast gebaut,nicht um Geld zu sparen sondern aus handwerklichem Interesse,weil ich eben oft repariert habe und Mastbeschläge für verschiedene Holzmasten gebaut habe bis hin zum assestieren beim zurechtmachen eines Pfalmastes für einen Traditionssegler(segelt heute noch mit den Beschlägen).Das kam dann anders weil an der Bille eine Yachtwerft abgewickelt wurde und der Junior des letzten Werftbaas mir ein frisches schon im Top verjüngtes und nacheloxiertes Alumastprofil für 900DM auf den Hof gebracht hat.Für das Geld hätte ich auch vor 25Jahren nicht das Holz und den Kleber für einen 11m-Mast bekommen,Besitzer von den erforderlichen ca 80-90Schraubzwingen war ich schon.
gruss hein

Geändert von hein mk (09.03.2019 um 11:43 Uhr)
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Alt 09.03.2019, 11:52
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Die kleinen Tischler gibt es hier auf dem Land nicht mehr. Übrig geblieben sind große Tischlereibetriebe, die ihr Material selbst einkaufen. Insofern hat der Holzhandel entsprechendes Material nicht mehr auf Lager.

Natürlich kann ich mich auf den Weg sonstwohin machen. Da ich aber dem Holz die Verschnittmenge nicht unbedingt ansehen kann, kaufe ich entweder reichlich und habe den teuren Rest hier herumliegen oder ich muss mich mehrmals auf den Weg machen und den Tischler, Treppenbauer oder was auch immer mit meinem Kleinkram nerven und selbst viel Fahrzeit verplempern.

Meine Frage war aber nun, ob ich das nicht wie beschrieben umgehen kann.

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Alt 09.03.2019, 12:08
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Moin carlos
Ja also,wenn du eine entsprechende Unterlage und möglicher Weise auch noch eine Presshilfe für die Oberseite,idealer Weise in nahezu voller Mastlänge hast,z.b.schön gerade Doppel-T-Träger oder gehobelte 100er Kanthölzer.Dann würdestz du mit mehrlagiger Bauweise auch die Schäfterei reduzieren oder ganz vermeiden können,müssen eben die Stöße der Lamellenlagen gut gegeneinander verschießen.
Lamellieren bzw die herstellung von Brettschichtholz bewirkt ja immer einen Homogenisierungseffekt,so dass äste nicht mehr so tragisch sind.
gruss hein
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  #949  
Alt 09.03.2019, 12:14
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Zitat:
Zitat von hein mk Beitrag anzeigen
Ja also,wenn du eine entsprechende Unterlage und möglicher Weise auch noch eine Presshilfe für die Oberseite,idealer Weise in nahezu voller Mastlänge hast,
Die Unterlage ist plan und fast in voller Länge. Aber die Arbeitsweise ermöglicht durchaus, dass man in Teilstücken arbeitet. Zwingen habe ich genug dafür. Beim Schäften hätte ich genau so vorgehen müssen.

Homogenisierungseffekt, klingt gut und das wollte ich tatsächlih bezwecken.
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Alt 09.03.2019, 12:17
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Standard Homogenisierungseffekt

Moin
Das funktioniert nur wenn du die Lamellen mischst und nicht so wieder zusammenbackst wie sie aufgesägt wurden.Kommt drauf an wie viele Lagen manm verleimt bei nur drei Lagen sollte man schon etwas schäften ab fünf und mehr Lagen kann man sich das fast schenken,Keilzinkenmaschine hat man ja nicht so in der Selbstbauerwerkstatt.
gruss hein
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  #951  
Alt 09.03.2019, 12:18
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Zitat:
Zitat von karlstatt Beitrag anzeigen
Insofern hat der Holzhandel entsprechendes Material nicht mehr auf Lager.
Ich zitiere mich zur Ehrenrettung meines Holzhändlers mal selbst. Natürlich versteht der sein Geschäft und auch mein Problem, wir kennen uns gut. Ich könnte auch entsprechendes Holz in edelsten Sorten bei ihm bestellen und er schneidet mir alles perfekt sozusagen aus dem Stamm. Aber er hat Mindestmengen, und für meinen kleinen Mast käme das ungefähr auf das Gleiche heraus, wie aus einer ganzen Pappel eine Schachtel Streichhölzer zu schnitzen.
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  #952  
Alt 09.03.2019, 12:21
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Zitat:
Zitat von hein mk Beitrag anzeigen
Moin
Das funktioniert nur wenn du die Lamellen mischst und nicht so wieder zusammenbackst wie sie aufgesägt wurden.gruss hein
Ja, das ist mir klar. Ich hatte in meiner Anfrage das schon etwas unverständlich mit "Umdrehen" angedeutet, Durchmischen ist natürlich noch besser. Danke dennoch für den Hinweis.
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Alt 09.03.2019, 13:21
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Zitat:
Zitat von hein mk Beitrag anzeigen
[...] Kommt drauf an wie viele Lagen manm verleimt bei nur drei Lagen sollte man schon etwas schäften ab fünf und mehr Lagen kann man sich das fast schenken, [...]
Wieviel Lagen hast du denn in Planung, Carlos?
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  #954  
Alt 09.03.2019, 13:40
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Eigentlich nur zwei; die Solldicke sind ja nur 18 mm.

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Alt 09.03.2019, 14:05
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Nach meiner Meinung hilft das entschieden zu wenig gegen die Schwachstellen/Äste. Einen wirklichen "Homogenisierungseffekt" kann ich da nicht erkennen. Und, so wie ich das lese, sieht Hein das nicht anders, er schreibt immerhin "... bei nur drei Lagen sollte man schon etwas schäften ...". Er sieht wohl den gewollten Effekt ab fünf Lagen aufwärts.
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  #956  
Alt 09.03.2019, 17:52
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Ich habe nicht vor, die Äste drin zu lassen. Nach dem Inspizieren der bisherigen Qualitäten ergibt sich, dass man zwischen den größeren Ästen froh sein kann, mal einen astfreien Meter zu bekommen. Bei an die fünf Meter benötigter Länge mal vier kann man sich die Anzahl der notwendigen Schäftungen vorstellen.

Also: Verwendet werden astfreie Stücke, die im laufenden Verbind und mit einer Überlappung von mindestens 40 Zentimeter vollflächig mit angedicktem Epoxid verklebt werden. So wäre die Idee.

Schaut man sich jetzt noch mal das Foto mit dem Querschnitt des Mastes an, auch wenn es das verjüngte Mastende ist, bekommt man einen Eindruck vom Holzanteil zum Gesamtdurchmesser von maximal 78 mm. Für mich wirkt das sehr haltbar.

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Alt 09.03.2019, 20:28
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Gut, jetzt habe ich den Plan verstanden. Astfreie Leistenstücke stumpf stoßen mit mindestens 40 cm Versatz. Mir persönlich wären 2 Lagen dennoch zu wenig. Ich habe das mit 4 und 5 Lagen gemacht im Bugbereich des Kimmwegers und des Deckswegers beim zweiten Rumpf, da mir die Dampfbiegerei der Weger am ersten Rumpf zu aufwendig war und zu wenig gute Ergebnisse brachte. Selbst die ca. 6 mm starken Lamellen habe ich dabei noch geschäftet, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Edit: Gerade habe ich danach gesucht, weil mir in den Sinn kam, dass ich hier im BF wohl etwas darüber geschrieben haben müsste. Tatsächlich habe ich meine dünnen Leistchen geschäftet, was aber natürlich damit zu tun hatte, dass ich die einzelnen Lamellen ja bereits beim Verkleben biegen musste, bevor ich das ganze Paket in die Biegeschablone pressen konnte. Muss ja auch nicht jeder so pingelig oder übervorsichtig sein.

Geändert von Heimfried (09.03.2019 um 21:16 Uhr)
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Alt 10.03.2019, 07:07
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Also bei ca. 80cm gutem Holz kämen für alle Seiten ca. 25-30 Schäftungen zusammen. Je Schäftung (Schnitt) ca. 10 Minuten plus weitere 10 Minuten für das Verkleben. Also max. 600 Minuten oder eben 1 1/2 Tage. Ich würde es machen, weil das Ergebnis ungleich stabiler ist. Zudem erspart das die beiden Latten a 9mm zusammen zu leimen.

Statt Kiefer lieber Fichte oder Tanne nehmen, ist zäher.

Gruß

Peter

P.S: Fichte oder Tanne nur mit engen Ringen wie schon geschrieben. Alles andere sind Dachlatten.

Geändert von Petermännchen (10.03.2019 um 07:38 Uhr) Grund: P.S.
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  #959  
Alt 10.03.2019, 07:45
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Ich muß mich leider berichtigen, ich habe das mit Lärche verwechselt :-(
Hier kann man das Nachlesen, mein Kopf ist scheinbar nicht mehr so gut sortiert.

Klick (lwf Bayern)

Gruß

Peter
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  #960  
Alt 10.03.2019, 08:01
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Hmm, da hätte ich aber doch gerne gewusst, warum die Schäftung in diesem Falle haltbarer sein soll. Die Klebefläche bei meinem Vorhaben ist doch ungleich größer, das ist ja ein durchgehender Epoxidbinder ohne Äste, stabiler geht es doch kaum.

Verstanden hätte ich, wenn Einwände genau deshalb kommen: zu stabil, zu wenig biegsam.

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