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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #1  
Alt 06.01.2019, 20:23
waterside waterside ist offline
Deckschrubber
 
Registriert seit: 12.11.2018
Beiträge: 1
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Standard Freeship Strömungswiderstand was sagt mir der?

Hallo!
Ich bin neu hier und hoffe vielleicht mir eurer Hilfe ein paar Fragen beantworten zu können, die mir schon ne Ewigkeit im Kopf herumschwirren.

Ich schreibe gerade meine Abschlussarbeit über den Einsatz von Elektromotoren auf Segelbooten


dazu wollte ich die benötigte Leistung für den Motor bestimmen.
vielleicht bin ich ja völlig auf dem Holzweg, jedenfalls habe ich den kompletten rumpf in freeship gezeichnet und mir dann den strömungswiderstand ausgeben lassen. heraus kamen 1800 W und 700N. Das kommt mir für ein boot als antrieb mit 9t Verdrängung etwas wenig vor. oder muss ich da noch andere Kräfte dazuaddieren?

Kann mir jemand verraten ob mir das gezeichne überhaupt was gebracht hat oder welche Möglichkeit es gibt einen Motor richtig auszulegen?
Vielen Dank für die Hilfe!
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  #2  
Alt 06.01.2019, 21:25
Benutzerbild von Heimfried
Heimfried Heimfried ist offline
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Ort: Berlin
Beiträge: 1.960
Boot: Hellwig Poros (vorübergehend); Eco62 (Motorkat) im Bau
4.778 Danke in 1.509 Beiträgen
Standard

Moin,
der Strömungswiderstand ist geschwindigkeitsabhängig. Du schreibst nichts über die von dir angenommene bzw. eingegebene Geschwindigkeit, sind es 5 kt?
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  #3  
Alt 07.01.2019, 07:49
Benutzerbild von Mio69
Mio69 Mio69 ist gerade online
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Beiträge: 1.226
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Rufzeichen oder MMSI: 95 olé
3.083 Danke in 971 Beiträgen
Standard

Moin,

ich bin jetzt nicht der große Theoretiker, was die Strömungsggeschwindigkeit angeht, gibt dazu ja auch so ein paar Faustformeln, die mir persönlich schon reichen.

Was Du aber unbedingt mit ins Kalkül ziehen solltest, das sind Wind und Wellen, gegen die der Motor in dem Boot ja evtl. auch anarbeiten muss.
Und das Gewicht spiel auch noch eine Rolle, wenn es z.B. um das Aufstoppen geht.

Denk auch an den Wirkungsgrad des Antriebs, denn die 1700W werden ja effektiv benötigt um den Strömungswiderstand auszugleichen, d.h. Du musst ja den Motor dementsprechend höher auslegen.

Lieben Gruß

Mio
__________________
Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn’t do than by the ones you did do… Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.

Bau der Alder 18 mit Farymann 16 DS
Unicat 2.9 "Tatihou 3"
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  #4  
Alt 07.01.2019, 09:07
Benutzerbild von martin1302
martin1302 martin1302 ist offline
Captain
 
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Ort: Kt. Bern, Schweiz
Beiträge: 537
Boot: LYS 16 (selbst gebaut)
853 Danke in 359 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von waterside Beitrag anzeigen
Hallo!
Ich bin neu hier und hoffe vielleicht mir eurer Hilfe ein paar Fragen beantworten zu können, die mir schon ne Ewigkeit im Kopf herumschwirren.

Ich schreibe gerade meine Abschlussarbeit über den Einsatz von Elektromotoren auf Segelbooten


dazu wollte ich die benötigte Leistung für den Motor bestimmen.
vielleicht bin ich ja völlig auf dem Holzweg, jedenfalls habe ich den kompletten rumpf in freeship gezeichnet und mir dann den strömungswiderstand ausgeben lassen. heraus kamen 1800 W und 700N. Das kommt mir für ein boot als antrieb mit 9t Verdrängung etwas wenig vor. oder muss ich da noch andere Kräfte dazuaddieren?

Kann mir jemand verraten ob mir das gezeichne überhaupt was gebracht hat oder welche Möglichkeit es gibt einen Motor richtig auszulegen?
Vielen Dank für die Hilfe!
Um die Rumpfgeschwindigkeit bei Windstille zu halten, passt diese Leistung theoretisch.
Um gegen Wind voran zu kommen und vernünftig Aufstoppen zu können, braucht's deutlich mehr.
__________________
Gruss Martin


Experience starts when you begin! (Peter Culler)

Geändert von martin1302 (07.01.2019 um 09:38 Uhr)
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