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  #61  
Alt 05.01.2019, 14:16
schimi schimi ist offline
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Fahr mal durch diesen knapp 5 km langen Tunnel, danach siehst du alle Tunnel recht gelassen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mauvages
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  #62  
Alt 06.01.2019, 11:46
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Hallo,

ja aber durch den Tunnel von Mauvages wird man geschleppt, die anderen "befährt" man selbst.
Da ist wohl der Scheiteltunnel des Burgund-Kanals mit seinen 3333m das Maß der Dinge.
An längeren Tunneln bin ich bisher die am Nivernais und an der oberen Saone gefahren.

Grüße

Markus
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  #63  
Alt 06.01.2019, 12:08
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Zitat:
Zitat von velles Beitrag anzeigen
Hallo,

ja aber durch den Tunnel von Mauvages wird man geschleppt, die anderen "befährt" man selbst.
Da ist wohl der Scheiteltunnel des Burgund-Kanals mit seinen 3333m das Maß der Dinge.
An längeren Tunneln bin ich bisher die am Nivernais und an der oberen Saone gefahren.

Grüße

Markus
Seit 2011 kann man den Tunnel von Mauvages selbst mit Motorkraft befahren, wir konnten damals aber noch die Kette und die Schlepper sehen. Außerdem ist der Tunnel wohl vorher noch mit Treidellokomotiven betrieben worden, auch davon waren in 2011 noch einige Überreste zu sehen.

Am Tunnel von Pouilly (Burgundischer Kanal) mußten wir uns anmelden und eine kräftige Taschenlampe mitführen. Außerdem bekamen wir ein Funkgerät ausgehändigt, das am Ende wieder eingesammelt wurde (2014).

Der längste Tunnel ist dieser: https://de.wikipedia.org/wiki/Riquevaltunnel ,da herrscht heute noch elektrischer Schleppbetrieb mit Oberleitung. Uns wurde in 2011 und 2018 die Durchfahrt mit je 22,- € berechnet, die Rechnung kam etliche Wochen später zu uns nach Hause.
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  #64  
Alt 06.01.2019, 12:14
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Zitat:
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Hallo,
ja aber durch den Tunnel von Mauvages wird man geschleppt, die anderen "befährt" man selbst.............
Grüß
Markus
Das war einmal, bis vor 10 Jahren. Jetzt wird man von einem VFN Mann auf dem Fahrrad begleitet,..........der hat mich aber nicht geschleppt.
Gruss Edi

Huebi war da schneller, mein Beitrag kam aus der Ferne nicht schnell genug.
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  #65  
Alt 06.01.2019, 13:10
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Hallo,

ah, ok danke...

Riqueval - ja das hatte ich gelesen...

Grüße

Markus
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  #66  
Alt 06.01.2019, 18:07
cruiser72 cruiser72 ist offline
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Inwieweit klappt es denn mit der Kommunikation in Frankreich. Kommt man auch gut mit Englisch durch oder sollte wir vorher noch Französisch büffeln ?

Wegen der der guten Schule würden wir sicher schon die wichtigsten Floskeln in der Muttersprache bringen wollen, aber zum Small Talk wird das wohl nicht reichen.
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Viele Grüsse

Henry
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  #67  
Alt 06.01.2019, 18:36
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Auf dem Wasser kommst Du gut mit Englisch durch, vorwiegend sind Engländer, Australier, Amerikaner, Südafrikaner auf den Flüssen unterwegs. Deutsche, Schweizer und (Holländer) verstehst du auch.

An Land geht fast nur französisch,.... dafür verwendet man die Hände.
Nee, ein paar Worte französisch schaden nichts, wenn Du bei einer Schleuse eine Störung meldest. (Bonjour, l'écluse trente neuf est en panne) .......wenn nicht, geht auch.

Gruss Edi
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  #68  
Alt 08.01.2019, 22:37
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Es gibt sehr lange Tunnel und teilweise wird erst nach Anruf oder Funkgespräch geöffnet. Dann können unverständliche Anweisungen folgen wie im Tunnel das Licht eingeschaltet wird. Die Beleuchtung spiegelt sich furchtbar im Wasser und es entsteht der Eindruck es wäre kein Wasser unter dem Kiel. Seitlich gibt es oft schlechte Abweiser / Spurhilfen die man besser nicht trifft. Vor Einfahrt unbedingt die Plane sichern und langsam fahren. Die Sicht vom Steuerstand nach beiden Seiten bringt Vorteile. Wer das nicht kann sollte am Bug einen Frontscheinwerfer haben um die Mitte und die Ränder ausleuchten und einhalten zu können.
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Andreas
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  #69  
Alt 24.01.2019, 17:11
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Hallo,


natürlich wird man auch mit Benzinmotorisierung und ohne französische Sprachkenntnisse irgendwie diese Strecke meistern können - aber empfehlen würde ich das wirklich niemandem.


Gruss

Rolf
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  #70  
Alt 25.01.2019, 08:19
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Moin Rolf,

was meinst Du ?

Benzin oder Sprache
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Viele Grüsse

Henry
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  #71  
Alt 25.01.2019, 08:20
cruiser72 cruiser72 ist offline
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So die ersten Kartensätze habe ich erhalten. Kann man schon gut was mit anfangen, zumindest für die ersten Orientierungen.
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Viele Grüsse

Henry
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  #72  
Alt 25.01.2019, 09:37
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Zitat:
Zitat von cruiser72 Beitrag anzeigen
Moin Rolf,

was meinst Du ?

Benzin oder Sprache

Hallo Henry,


Beides.

Die französischen Kanäle führen zum Teil über plattes Land. Da gibt es nicht mehr überall in jedem Ort eine Autotankstelle. Wir kommen mit 600 l Dieseltanks so gerade eben mit genauer Vorplanung von der einen der ganz wenigen Bootstankstellen zur nächsten - aber die haben in der Regel nur Diesel. Als wir noch mit unserer Bayliner gefahren sind, haben wir uns für viel Geld Heizöl mit dem Tanklastwagen an den Kanal bringen lassen müssen - aber da hatten wir vorher ohnehin roten Diesel in Belgien getankt und trotzdem für den Notfall einen zerlegbaren Fahrradanhänger mit 3 x 20 l Kanistern dabei. An den Flüssen gibt es zudem nur ganz wenige Anlegestellen.

In Holland können wir die Sprache auch nicht - aber da ist es überhaupt kein Problem, weil wirklich jeder Holländer perfekt deutsch spricht - in Frankreich ist es auf dem Land eher genau umgekehrt. Auf den Flüssen und Kanälen gibt es hunderte von uralten Schleusen - und die funktionieren nun mal nicht mehr alle immer - und dann musst Du telefonisch darum bitten, daß Dir an einer bestimmten Schleuse möghlichst bald geholfen wird, während Du zumindest auf den Flüssen (Maas, Marne, Oise, etc.) vor der Schleuse eben überhaupt nicht irgendwo anlegen kannst...

Wir erleben es immer wieder, daß andere Boote schon länger vor einer defekten Schleuse treiben - und erst wenn wir dann in relativ gutem Französisch anrufen und nett verhandeln, kommt dann auch jemand in näherer Zeit...

Auch bei der VNF hat man in den letzten Jahren ganz massiv Personal abgebaut. Früher war eben (fast) alles...

Wir finden Frankreich ganz toll - aber eben mit grossen Dieseltanks und guten Sprachkenntnissen.


Herzliche Grüsse

Rolf

Geändert von Mangusta (25.01.2019 um 09:43 Uhr)
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  #73  
Alt 25.01.2019, 11:22
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Also zumindest was die Sprache angeht werde ich mich ab 19.02. auf der VHS zum Französisch anmelden, das ist schon beschlossene Sache. Ich finde auch das man im Gastland doch zumindest die Grundlagen beherschen sollte.


Was die Treibstoffsache angeht, wir haben 400 Liter Sprit im Tank und fahren bei gemütlicher Fahrweise mit einer Maschine etwa mit 6-7 Litern in der Stunde bei ca. 5 Knoten. Das die Wassertankstellen nicht üppig sind, ist mir wohl klar, ist auf unseren Gewässern auch nicht so pralle, aber es gibt gelegentlich Strassentankstellen fussläufig zu erreiche. Wie sind Deine Erfahrungen damit entlang der Kanäle ?
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Viele Grüsse

Henry
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  #74  
Alt 25.01.2019, 12:19
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Mangusta Mangusta ist offline
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Mir fallen im Moment nur Tankstellen in Reims und Chateau Thierry ein, wo man in der Nähe der Strassentankstelle auch tatsächlich an der rostigen Spundwand oder Hafenmauer notgedrungen vorübergehend zum Tanken per Kanister anlegen könnte.

Wir zittern jedes Mal, ob es den Ölhändler mit Dieseltankstelle in Compiegne wohl beim nächsten Mal noch geben wird.

In Frankreich gelten die selben aberwitzigen Vorschriften für Bootstankstellen wie bei uns. Wie soll sich das denn bei dem absolut minimalen Freizeitbootverkehr überhaupt rechnen?

Der Canal du Nord ist wirklich überhaupt kein Freizeitgewässer und auf den anderen Kanälen zerfallen die in den 1980er Jahren mal ausgebrachten Alustege mittlerweile total in ihre Einzelteile und man traut sich beim Anlegen keinen hohen Sprung auf die verfaulten Holzbretter.

Selbst die ehemaligen Charterbootstationen machen nach und nach dicht.

Das Problem ist also primär, überhaupt eine brauchbare Anlegestelle zu finden - ob es dann im Umkreis von 10 km auch einen Ort gibt und ob dann dort nicht nur der Bäcker und der Metzger, sondern auch die Tankstelle vor 10 Jahren zugemacht haben ...

In Frankreich sollte man schon relativ autark sein - und das macht dann auch irgendwie den Reiz aus.


Gruss

Rolf

Geändert von Mangusta (25.01.2019 um 12:25 Uhr)
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  #75  
Alt 25.01.2019, 14:00
schimi schimi ist offline
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Zitat:
Zitat von Mangusta Beitrag anzeigen
Wir erleben es immer wieder, daß andere Boote schon länger vor einer defekten Schleuse treiben - und erst wenn wir dann in relativ gutem Französisch anrufen und nett verhandeln, kommt dann auch jemand in näherer Zeit...
Wie unterschiedlich doch die Wahrnehmungen sind. Nach meinem Gefühl sind die VNF-Mitarbeiter super schnell an einer defekten Schleuse, wenn man sie anruft. Das hat bei uns bis jetzt auch mit Englisch oder radebrechendem Französisch geklappt.
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  #76  
Alt 25.01.2019, 14:45
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Dayskipper Dayskipper ist offline
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Zitat:
Zitat von cruiser72 Beitrag anzeigen
Also zumindest was die Sprache angeht werde ich mich ab 19.02. auf der VHS zum Französisch anmelden, das ist schon beschlossene Sache. Ich finde auch das man im Gastland doch zumindest die Grundlagen beherschen sollte.



Was die Treibstoffsache angeht, wir haben 400 Liter Sprit im Tank und fahren bei gemütlicher Fahrweise mit einer Maschine etwa mit 6-7 Litern in der Stunde bei ca. 5 Knoten. Das die Wassertankstellen nicht üppig sind, ist mir wohl klar, ist auf unseren Gewässern auch nicht so pralle, aber es gibt gelegentlich Strassentankstellen fussläufig zu erreiche. Wie sind Deine Erfahrungen damit entlang der Kanäle ?
Du solltest auf jeden Fall immer ein paar Kanister nachtanken, wenn eine Tankstelle erreichbar ist.
Lieber den Tank ständig voll, als zum falschen Zeitpunkt leer

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Grüße aus dem wilden Süden
Pedro



Intelligenz ist am gerechtesten verteilt, jeder denkt er hat genug davon.
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  #77  
Alt 25.01.2019, 15:59
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Mangusta Mangusta ist offline
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Zitat:
Zitat von schimi Beitrag anzeigen
Wie unterschiedlich doch die Wahrnehmungen sind. Nach meinem Gefühl sind die VNF-Mitarbeiter super schnell an einer defekten Schleuse, wenn man sie anruft. Das hat bei uns bis jetzt auch mit Englisch oder radebrechendem Französisch geklappt.
Wir haben das letzte Mal auf der Maas / Meuse über 6 Stunden gewartet, bis der Erste gekommen ist. Früher ist das in der Tat immer deutlich schneller gegangen.

Gruss

Rolf
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  #78  
Alt 25.01.2019, 18:02
cruiser72 cruiser72 ist offline
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Da wir ebend zu den aussterbenden Wanderbootfahrenden Benzindinosauriern gehören, sind wir was die Treibstofflage angeht immer sehr aufmerksam. Wir haben zwar immer auch eine Notreserve dabei, aber die kann schlimmstenfalls ebend auch nicht mehr reichen.


Wenn die Anleger nicht so doll sind, ist es denn gut ein Dingi mitzunehmen ?


Bei unserer letzten Reise fanden wir das Beiboot eher als lästig und unnötigen Ballast, weil wir doch mehr zu den Anlegern gehören als zur Ankerfraktion. Mit einem Schlauchboot kannst Du vielleicht besser ans Ufer geraten oder ebend mal übersetzen ohne Schaden am Boot zu verursachen.
__________________
Viele Grüsse

Henry
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  #79  
Alt 25.01.2019, 19:08
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chrisma chrisma ist offline
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Wenn eine Schleuse in Frankreich nicht funktioniert zieht man in oder an Schleuse die rote Stange und löst Alarm aus. Manchmal ist auch ein Knopf zu drücken. Srachkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich, denn der Hilferuf wird erkannt und örtlich zugeordnet. Es wird ein Mitarbeiter mit Auto oder Zweirad kommen und das Problem selbständig erkennen und beseitigen. Wer unbedingt etwas sagen will muss wissen wie das deutsche Wort "Panne" in Französisch heißt: "Panne". Und Danke heißt so wie die Schokolade, aber Schleichwerbung erspare ich mir.
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Andreas
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  #80  
Alt 25.01.2019, 20:02
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Mangusta Mangusta ist offline
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Das gilt aber eben ganz allein nur für den Fall, wenn die Schleuse noch soweit funktioniert, daß man vorher noch in die Schleuse einfahren konnte.

Wenn man auf einem Fluss zum Beispiel auf der Maas im Unterwasser der Schleuse ankommt und nach Betätigen der Fernbedienung eine Störung die Schleusentore nicht öffnen lässt - sämtliche Schleusen sind so geschaltet, daß sie sich nach Verlassen aller Boote immer selbstständig schliessen - und es in der Regel nirgendwo irgend eine Anlegemöglichkeit gibt - sieht es schon ganz anders aus.

Vor der Schleuse mitten auf dem Fluss gibt es dafür keine rote Stange.

Und es kommt dann eben nicht wie früher sofort ein VNF Mitarbeiter in seinem kleinen weißen Servicewagen, weil eben die Anzahl dieser Mitarbeiter dramatisch zusammengestrichen worden ist.

So etwas erfährt man aber natürlich nur, wenn man sich fliessend auf französisch mit diesen Mitarbeitern auch darüber unterhalten kann.


Gruss

Rolf
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