boote-forum.de - Das Forum rund um Boote

Zurück   > >

Yachten und Festlieger Spezielles Forum für grössere Boote (nicht trailerbar) und dauerhaft festgemachte Hausboote.

Antwort
Nächste Seite - Ergebnis 21 bis 40 von 53
 
Themen-Optionen
  #1  
Alt 04.01.2019, 08:09
DennisHameln DennisHameln ist offline
Cadet
 
Registriert seit: 20.07.2009
Ort: Hameln
Beiträge: 22
Boot: Glastron Aventura V225
0 Danke in 0 Beiträgen
Standard Hausboot anheben mit „Luftkissen“ / Schwimmbeton

Moinsen!

Ich werde demnächst ein Hausboot mit folgenden Dimensionen kaufen:

Länge 14m

Breite 6m

Gewicht ca. 30 Tonnen

2 Stahlschwimmer, jeweils 2,5m breit, 14m lang


Laut Vorbesitzer brauchen die Schwimmer dieses Jahr mal einen neuen Anstrich. Die Schwimmer sind Bj. 2003 und sind NOCH gut in Schuss


Nun hat er mir zu 2 Varianten geraten!

1. Das Boot mit Luftkissen 20cm anheben, um dann die Wasserlinie schleifen und streichen zu können. Angeblich geht das gut mit Schläuchen aus Traktorreifen o.ä., die man dann gleichmäßig aufpumpt.
Hat das schonmal jemand von euch so gemacht oder irgendwelche Erfahrungen gemacht?

Gibt es da vielleicht sogar was fertiges zum mieten oder so?


2. Die Schwimmer komplett mit Schwimmbeton ausgießen.

Wenn ich allerdings im Netz nach „Schwimmbeton“ suche, finde ich exakt 0 Ergebnisse...

Gibt es sowas überhaupt? Suche ich mit dem falschen Suchbegriff?

Variante 2 wäre mir natürlich lieber, da man damit ja dann lange Zeit Ruhe hätte..

Wobei mir die benötigten 30t Auftrieb etwas Sorge machen...


Ich freu mich auf eure Tipps,

Grüße,
Dennis
Mit Zitat antworten top
Anzeige (wird nach Anmeldung ausgeblendet)
  #2  
Alt 04.01.2019, 08:30
Fillette Pénichette Fillette Pénichette ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 30.12.2016
Ort: Baden Wü.
Beiträge: 247
Boot: Penichette (F)
529 Danke in 189 Beiträgen
Standard

Hallo,Stahlschwimmer brauchen keine 2ocm Angehoben zu werden um nur den Wasserpaß,die Wasserlinie zu scheifen und zu streichen!
Stahl/Eisenschwimmer wie auch Rümpfe oder Pontons gehören ganz aus dem Wasser, richtig gereinigt, einen richtigen Lackaufbau
darüber und dann reicht es je nach Fahrtgebiet und Nutzung im 2-5 Jahres Rhytmus nach oder auszubessern bzw. zu erneuern wie
es Berufsschiffe,Steganlagenschwimmer, Stahlboote,Hausboote,Wohnschiffe und solche weiteren Schwimmkörper erhalten sollten.

Gewicht sind es nun 3o Tonnen???
Und nun soll noch "Schwimmbeton" eingefüllt werden der ein ganz ordentliches Gewicht nochmal dazu bringt?
Als "Schwimmbeton" oder Betonschlämme kenne ich Kunstharz Flüssigfüllstoffe mit denen zb.
Tanks innen beschichtet werden UND REIN ALS TRENNSCHICHT DIENEN SOLLEN.
Seien es Trink oder Brauchwassertanks, Chemietanks usw. aus der Binnen/Berufsschiffahrt die allerdings
keineswegs als eine Art von Konservierungsschutz von Schwimmern oder Schwimmkörpern dienen dabei!
Grüssle DLK
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #3  
Alt 04.01.2019, 08:41
DennisHameln DennisHameln ist offline
Cadet
 
Registriert seit: 20.07.2009
Ort: Hameln
Beiträge: 22
Boot: Glastron Aventura V225
0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Moin!
Das Ding liegt fest in Hameln auf der Weser. Ist auch nicht motorisiert und soll auch nicht dort wegbewegt werden. Deshalb fällt das „ganz aus dem Wasser“ leider flach. Bzw. würde mich mehr kosten, als der Kaufpreis des Bootes...

Betonschlämme usw. kenne ich, mit sowas hab ich beruflich zu tun.

Laut ihm gibt es aber wohl sowas, das mit was auch immer versetzt ist und dadurch schwimmfähig wird.
Dazu finde ich nur leider nichts.

Grüße,
Dennis
Mit Zitat antworten top
  #4  
Alt 04.01.2019, 08:51
Akaija Akaija ist offline
Vice Admiral
 
Registriert seit: 20.03.2015
Ort: Westerwald
Beiträge: 1.199
Boot: Verdränger Ten Broke AK 10,0 x 3,10. Motor Perkins 4.108. Heimathafen: Bei Roermond.
Rufzeichen oder MMSI: 211739040
5.209 Danke in 951 Beiträgen
Standard

Ich kann Dir zwar leider keinen Tipp zu Deiner Frage geben, aber ich wüsste doch gerne, was es bringen soll, wenn man die Wasserlinie schleift und lackiert, wenn darunter alles weggammelt. Klar, es sieht besser aus, aber für was soll es sonst gut sein?
Ich lackiere ja auch nicht alle 2 Jahre bei meinem Stahlboot die Wasserlinie und lasse unterhalb alles verrosten.
Entschuldige bitte, aber ich verstehe den Sinn nicht.
__________________
Gruß Ralf


Bericht über unsere erste Saison mit dem ersten eigenen Boot
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=237545
http://www.my-akaija.de/
Mit Zitat antworten top
  #5  
Alt 04.01.2019, 08:53
Fillette Pénichette Fillette Pénichette ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 30.12.2016
Ort: Baden Wü.
Beiträge: 247
Boot: Penichette (F)
529 Danke in 189 Beiträgen
Standard

Hallo Dennis,mehr zu Betonschlämme oder Schwimmbeton wissen wir auch nicht!
Wir wünschen viel Erfolg bei dem Vorhaben des Anhebens,Konservierens wie immer
es auch machbar ist.
Grüssle DLK
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #6  
Alt 04.01.2019, 08:54
Benutzerbild von Wilma
Wilma Wilma ist gerade online
Captain
 
Registriert seit: 28.07.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 631
Boot: Chaparral 260 Signatur / Bombard Explorer 500 Yamaha 30PS
965 Danke in 382 Beiträgen
Standard

Zwei Schwimmer mit 14 X 2,5 Meter?
Wie viel willst du denn da rein kippen?
Was soll das denn dann wiegen?
Warum überhaupt? Servicefreundlicher werden die mit Beton gefluteten Schwimmer nicht.
Oder habe ich da was falsch verstanden?

Das Teil muss aus dem Wasser raus und dann gestrahlt und ordentlich Beschichtet werden.
__________________


Viele Grüße aus Berlin

Dirk
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #7  
Alt 04.01.2019, 09:03
DennisHameln DennisHameln ist offline
Cadet
 
Registriert seit: 20.07.2009
Ort: Hameln
Beiträge: 22
Boot: Glastron Aventura V225
0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Akaija Beitrag anzeigen
Ich kann Dir zwar leider keinen Tipp zu Deiner Frage geben, aber ich wüsste doch gerne, was es bringen soll, wenn man die Wasserlinie schleift und lackiert, wenn darunter alles weggammelt. Klar, es sieht besser aus, aber für was soll es sonst gut sein?
Ich lackiere ja auch nicht alle 2 Jahre bei meinem Stahlboot die Wasserlinie und lasse unterhalb alles verrosten.
Entschuldige bitte, aber ich verstehe den Sinn nicht.
Mein Gedankengang war jetzt, wenn ich nicht komplett danebenliege, das die „Schwachstelle“ doch genau die Wasserlinie, also der Übergang von Wasser zu Luft, sein müsste? Genau da sieht es nämlich so aus, also müsste man bald mal beigehen...
Mit Zitat antworten top
  #8  
Alt 04.01.2019, 09:08
DennisHameln DennisHameln ist offline
Cadet
 
Registriert seit: 20.07.2009
Ort: Hameln
Beiträge: 22
Boot: Glastron Aventura V225
0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Wilma Beitrag anzeigen
Zwei Schwimmer mit 14 X 2,5 Meter?
Wie viel willst du denn da rein kippen?
Was soll das denn dann wiegen?
Warum überhaupt? Servicefreundlicher werden die mit Beton gefluteten Schwimmer nicht.
Oder habe ich da was falsch verstanden?

Das Teil muss aus dem Wasser raus und dann gestrahlt und ordentlich Beschichtet werden.
Theoretisch komplett voll von mir aus... Die haben eine Höhe von ca. 1,30m und sind aktuell ca. halb versenkt.


Ich kann mor das ja auch schlecht vorstellen, das man mit Beton die 30t Auftrieb erreichen kann...

Andererseits ist der Vorbesitzer auch absolut kein Quatschkopp und gibt normalerweise nichts von sich, was nicht Hand und Fuß hat.

Mit Zitat antworten top
  #9  
Alt 04.01.2019, 09:09
Benutzerbild von Flybridge
Flybridge Flybridge ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 14.04.2005
Ort: zw. K und D
Beiträge: 8.505
Boot: Merry Fisher 645
21.157 Danke in 7.945 Beiträgen
Standard

Also ich bin ja schon eine Umweltdrecksau, aber schleifen und streichen auf dem Wasser geht ja mal gar nicht. Selbst wenn man es so machen täte, müsste man damit rechnen, von Zuschauern angezeigt zu werden. Zu recht.

Obwohl mir ja bekannter Weise die Schulbidung fehlt, glaube ich zu wissen, dass 30 to rund 30.000 L Wasser verdrängen. Wie viel Luft soll denn so ein Treckerschlauch haben? 500? Dann soll man 60 Stück unter die Schwimmer fummeln?

Davon abgesehen und wie schon gesagt, reicht es nicht den Wasserpass zu streichen. Die Witz liegt darin, den Schwimmer komplett, möglichst in einem Zug ohne Übergänge und in mehreren Schichten, in trockener Umgebung, zu streichen. Und das macht man an Land. Nicht im Wasser.

Wenn es ja so einfach wäre, stellt sich die Frage, warum der Noch-Eigentümer die Arbeit nicht schon erledigt hat.
__________________
Sportliche Grüße vom Rhein km 705
Micha

Marina Minde Anmeldung ist offen! Mein Leben hat wieder einen Sinn!
Mit Zitat antworten top
Folgende 3 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #10  
Alt 04.01.2019, 09:09
Fillette Pénichette Fillette Pénichette ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 30.12.2016
Ort: Baden Wü.
Beiträge: 247
Boot: Penichette (F)
529 Danke in 189 Beiträgen
Standard

Ja,die WL kann schon eine Schwachstelle sein,aber oft sieht es in den Schwimmern nicht besser aus,Kondenswasser, Schwitzwasser sind ebenso ein Thema dem Beachtung geschenkt werden sollte!
Man sollte sich immer vor Augen halten das die meisten Stahlschiffe von Innen nach Aussen durchrosten und dagegen flächig Vorsorge treffen!
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #11  
Alt 04.01.2019, 09:16
Akaija Akaija ist offline
Vice Admiral
 
Registriert seit: 20.03.2015
Ort: Westerwald
Beiträge: 1.199
Boot: Verdränger Ten Broke AK 10,0 x 3,10. Motor Perkins 4.108. Heimathafen: Bei Roermond.
Rufzeichen oder MMSI: 211739040
5.209 Danke in 951 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von DennisHameln Beitrag anzeigen
Mein Gedankengang war jetzt, wenn ich nicht komplett danebenliege, das die „Schwachstelle“ doch genau die Wasserlinie, also der Übergang von Wasser zu Luft, sein müsste? Genau da sieht es nämlich so aus, also müsste man bald mal beigehen...
....nur wird es unterhalb der Wasserlinie nicht besser aussehen.
Wie alt ist den das Ganze und wie lange liegt es schon im Wasser?
__________________
Gruß Ralf


Bericht über unsere erste Saison mit dem ersten eigenen Boot
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=237545
http://www.my-akaija.de/
Mit Zitat antworten top
  #12  
Alt 04.01.2019, 09:19
DennisHameln DennisHameln ist offline
Cadet
 
Registriert seit: 20.07.2009
Ort: Hameln
Beiträge: 22
Boot: Glastron Aventura V225
0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Die Schwimmer liegen seit 2003 im Wasser. Vermutlich auch mit dem ersten Anstrich.

Wie gesagt, die Variante, die Dinger einfach , mit was auch immer, vollzupumpen um den benötigten Auftrieb zu generieren, wäre mir die liebste... Denn dann wäre es ja auch nicht schlimm, wenn die „Aussenhülle“ aus Stahl irgendwann durchgammelt.
Mit Zitat antworten top
  #13  
Alt 04.01.2019, 09:26
Akaija Akaija ist offline
Vice Admiral
 
Registriert seit: 20.03.2015
Ort: Westerwald
Beiträge: 1.199
Boot: Verdränger Ten Broke AK 10,0 x 3,10. Motor Perkins 4.108. Heimathafen: Bei Roermond.
Rufzeichen oder MMSI: 211739040
5.209 Danke in 951 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von DennisHameln Beitrag anzeigen
Die Schwimmer liegen seit 2003 im Wasser. Vermutlich auch mit dem ersten Anstrich.

Wie gesagt, die Variante, die Dinger einfach , mit was auch immer, vollzupumpen um den benötigten Auftrieb zu generieren, wäre mir die liebste... Denn dann wäre es ja auch nicht schlimm, wenn die „Aussenhülle“ aus Stahl irgendwann durchgammelt.
Hmmm.. wenn die Außenhülle weggammelt und sich das "was auch immer" dann verabschiedet, hast du Dein Hausboot aber schnell etwas Tiefer gelegt.
Meine Meinung dazu:
Entweder kann ich es komplett aus dem Wasser heben und vernünftig bearbeiten, oder ich kaufe es nicht. Ich möchte nicht immer abends ins Bett gehen und hoffen, ohne nasse Füße aufzuwachen.
__________________
Gruß Ralf


Bericht über unsere erste Saison mit dem ersten eigenen Boot
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=237545
http://www.my-akaija.de/
Mit Zitat antworten top
Folgende 2 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #14  
Alt 04.01.2019, 09:29
Gerald29 Gerald29 ist gerade online
Ensign
 
Registriert seit: 03.07.2017
Ort: Hitzacker-Tießau
Beiträge: 68
Boot: Maxum 2400 SCR
112 Danke in 52 Beiträgen
Standard

Es gibt Pontons aus Schwimmbeton, diese sind im inneren mit Styropor gefüllt.
Ob man den Schwimmbeton in deine Pontos einfüllen kann und diese dann das Hausboot tragen kann ich nicht beurteilen.

Such mal nach: ponton schwimmbeton
__________________
Gruß
Gerald
Mit Zitat antworten top
  #15  
Alt 04.01.2019, 09:34
Axel_G Axel_G ist offline
Commander
 
Registriert seit: 23.03.2017
Beiträge: 251
Boot: MacGregor 26M
255 Danke in 137 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von DennisHameln Beitrag anzeigen
Die Schwimmer liegen seit 2003 im Wasser. Vermutlich auch mit dem ersten Anstrich.

Wie gesagt, die Variante, die Dinger einfach , mit was auch immer, vollzupumpen um den benötigten Auftrieb zu generieren, wäre mir die liebste... Denn dann wäre es ja auch nicht schlimm, wenn die „Aussenhülle“ aus Stahl irgendwann durchgammelt.
Was ist denn das für eine Logik ?

Die Schwimmer, die ja vermutlich leer sind, mit irgendwas auffüllen, damit die MEHR Auftrieb haben ?

Wahrscheinlich verstehe ich das aber nur komplett falsch.

Gruß
Axel
Mit Zitat antworten top
Folgende 9 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #16  
Alt 04.01.2019, 09:50
Fillette Pénichette Fillette Pénichette ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 30.12.2016
Ort: Baden Wü.
Beiträge: 247
Boot: Penichette (F)
529 Danke in 189 Beiträgen
Standard

Alle Versuche die wir kennen das man Pontons mit "irgendwas" Befüllt und das die Pontons dann durch das "irgendwas"
im inneren ersetzt werden wenn die Aussenhülle weg gefault sind bisher nur zum kompletten scheitern verurteilt gewesen!

Ob es nun Schaumfüllungen mit 2 Komponentenschaum oder anderen Schwimmhilfen waren,es ging alles schief und das
einzige was letztendlich zuverlässig aufschwimmt bzw. Aufschwamm waren geeignete Schwimmer,Pontons oder ähnliches!

Betonschiffe oder Betonformen die schwammen gab es als versuche daraus feste und stabile Schwimmkörper
zu formen seid Jahrzehnten immer wieder und wurden ebenso schnell vielfach auch wieder fallen gelassen!

Warum wohl?

Weil Beton sich nicht als Schwimmkörper eignet,egal ob mit Styropor gefüllt oder mit sonst was das Auftrieb erzeugen sollte.
Alleine die äussere Form und der Aufbau sorgen für Schwimmfähigkeit und Auftrieb auf dem Wasser und nicht das innere!

Und dann, irgendwann mal ist der Stahl rund um weg gefault,dann verlässt man
sich rein auf die innere Füllung und hofft das alles weiter schwimmt wie bisher?
Da frage ich mich doch weshalb erst teurer Stahl verbaut werden musste wenn
es doch schon mit billigerem Beton besser und länger Haltbarer gehen könnte?

Ich glaube wir kämpfen hier gegen Windmühlen,wünsche dem Dennis viel Erfolg
bei seinem Vorhaben und bin hiermit aus dem Thema "Beton" schon wieder raus.
Wir bleiben bei Stahl und Eisen, das hat sich bewährt,damit kennen wir uns aus
und darauf Vertrauen wir wie bisher,auch wenn wir einen Plastebomber fahren!
Grüssle DLK
Mit Zitat antworten top
  #17  
Alt 04.01.2019, 09:51
Benutzerbild von heikow
heikow heikow ist offline
Vice Admiral
 
Registriert seit: 08.02.2012
Ort: Minden
Beiträge: 1.019
Boot: Cruisers Rogue 3070
678 Danke in 396 Beiträgen
Standard

Und wie wäre es, wenn die Pontons einfach mit Helium gefüllt werden? Dann kann man anschließend das Schwimmboot an Land holen und dort streichen, danach wieder zurück ins Wasser und das Helium heraus...

Spaß beiseite, das Preis ist vermutlich so verlockend (wenn ich das richtig herausgelesen habe), weil die Instandhaltung entsprechend teuer ist... Rauskranen und das Unterschiff machen scheint das notwendige Übel zu sein...
__________________
Gruß,
Heiko
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #18  
Alt 04.01.2019, 09:56
DennisHameln DennisHameln ist offline
Cadet
 
Registriert seit: 20.07.2009
Ort: Hameln
Beiträge: 22
Boot: Glastron Aventura V225
0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Fillette Pénichette Beitrag anzeigen
Alle Versuche die wir kennen das man Pontons mit "irgendwas" Befüllt und das die Pontons dann durch das "irgendwas"
im inneren ersetzt werden wenn die Aussenhülle weg gefault sind bisher nur zum kompletten scheitern verurteilt gewesen!

Ob es nun Schaumfüllungen mit 2 Komponentenschaum oder anderen Schwimmhilfen waren,es ging alles schief und das
einzige was letztendlich zuverlässig aufschwimmt bzw. Aufschwamm waren geeignete Schwimmer,Pontons oder ähnliches!

Betonschiffe oder Betonformen die schwammen gab es als versuche daraus feste und stabile Schwimmkörper
zu formen seid Jahrzehnten immer wieder und wurden ebenso schnell vielfach auch wieder fallen gelassen!

Warum wohl?

Weil Beton sich nicht als Schwimmkörper eignet,egal ob mit Styropor gefüllt oder mit sonst was das Auftrieb erzeugen sollte.
Alleine die äussere Form und der Aufbau sorgen für Schwimmfähigkeit und Auftrieb auf dem Wasser und nicht das innere!

Und dann, irgendwann mal ist der Stahl rund um weg gefault,dann verlässt man
sich rein auf die innere Füllung und hofft das alles weiter schwimmt wie bisher?
Da frage ich mich doch weshalb erst teurer Stahl verbaut werden musste wenn
es doch schon mit billigerem Beton besser und länger Haltbarer gehen könnte?

Ich glaube wir kämpfen hier gegen Windmühlen,wünsche dem Dennis viel Erfolg
bei seinem Vorhaben und bin hiermit aus dem Thema "Beton" schon wieder raus.
Wir bleiben bei Stahl und Eisen, das hat sich bewährt,damit kennen wir uns aus
und darauf Vertrauen wir wie bisher,auch wenn wir einen Plastebomber fahren!
Grüssle DLK
Nee, du kämpfst nicht gegen Windmühlen. Gerade weil ich mir unsicher mit dem ganzen bin, frage ich ja hier nach.

Ich suche halt immer gerne nach Lösungen. Die Lösung mit dem schleppen zur Werft ist aus finanzieller Sicht leider nicht möglich. Ein großer Platz an dem man arbeiten könnte, ist 500m vom Liegeplatz entfernt, aber 30t hebt man ja auch nicht mal eben mit nem Autokran aus dem Wasser

Wäre halt ärgerlich, wenn man das ganze nun verwerfen muss, „nur“ weil man so ne Kiste vor Ort nicht dauerthaft dicht bekommt.
Mit Zitat antworten top
  #19  
Alt 04.01.2019, 10:03
Benutzerbild von Chili
Chili Chili ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 18.07.2009
Ort: Frankfurt/Main
Beiträge: 4.605
Boot: Chaparral 1930 SS Sport
12.551 Danke in 3.960 Beiträgen
Standard

Das war auch mein Gedanke.
Die Schwimmer sind aktuell vermutlich mit Luft gefüllt.
Leichter wird's allenfalls durch Helium oder Wasserstoff.
Alles, was schwerer als Luft ist versenkt die Schwimmer nur noch weiter.

14m x 2,5m sind 35m² pro Schwimmer, also 70m² für beide.
Damit sie 30 Tonnen tragen (also 30m³ Wasser verdrängen) tauchen sie theoretische 42,86cm ein.

Bei 1,3m Höhe haben sie ein Volumen von je 45,5m³, zusammen 91m³.
Mit einem Kubikmeter Wasserstoff lässt sich ein statischer Auftrieb von1,203 kg, mit einem Kubikmeter Helium ein Auftrieb von 1,1145 kg erzeugen. Also grob gerundet 100kg leichter bei 30 Tonnen.
Hebt die Schwimmer um ca. 1cm.
Braucht man also gar nicht drüber nachzudenken.
Über Beton logischerweise also erst recht nicht.

Ich würde dringend dazu raten, das Vorhaben Hausbootkauf noch einmal zu überdenken.
Mit Zitat antworten top
  #20  
Alt 04.01.2019, 10:03
kellertier kellertier ist offline
Captain
 
Registriert seit: 17.05.2008
Ort: Landkreis Hameln Pyrmont
Beiträge: 598
Boot: Viebruiter 950 AK
2.575 Danke in 968 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von DennisHameln Beitrag anzeigen
Nee, du kämpfst nicht gegen Windmühlen. Gerade weil ich mir unsicher mit dem ganzen bin, frage ich ja hier nach.

Ich suche halt immer gerne nach Lösungen. Die Lösung mit dem schleppen zur Werft ist aus finanzieller Sicht leider nicht möglich. Ein großer Platz an dem man arbeiten könnte, ist 500m vom Liegeplatz entfernt, aber 30t hebt man ja auch nicht mal eben mit nem Autokran aus dem Wasser

Wäre halt ärgerlich, wenn man das ganze nun verwerfen muss, „nur“ weil man so ne Kiste vor Ort nicht dauerthaft dicht bekommt.

Lass Dir doch mal Angebote von einem Kranunternehmen machen und frag was die heben können.

Die Variante das Ding an Land zu heben wird die beste und sicherste Möglichkeit sein, wenn Du da längerfristig drauf wohnen möchtest.
Vielleicht kannst Du ja auch einen Teil der Krankosten beim Kaufpreis runterhandeln.
__________________
Peter

Auf meinem Grabstein soll stehen: "Guck nicht so doof, ich läge jetzt auch lieber am Strand“
Mit Zitat antworten top
Antwort
Nächste Seite - Ergebnis 21 bis 40 von 53


Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Anheben eines Volvo AQ 290 DP mit Muskelkraft Tara1 Motoren und Antriebstechnik 8 20.10.2015 20:45
mercruiser alpha1 antrieb max anheben cayuco Motoren und Antriebstechnik 2 11.05.2012 22:32
Boot am Steg anheben Rauti Technik-Talk 14 03.07.2011 16:22
Antifouling wie das Boot anheben Klaus52393 Technik-Talk 46 19.08.2009 23:01
Motor (Volvo) anheben Niphargus Motoren und Antriebstechnik 4 24.04.2005 09:49


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 08:40 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.11 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2019, vBulletin Solutions, Inc.