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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #21  
Alt 11.12.2015, 17:48
Benutzerbild von herrmic
herrmic herrmic ist offline
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Boot: sold
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Zitat:
Zitat von Takelhemd Beitrag anzeigen
Übrigens, mir gefällt der Umgangston hier im Forum immer besser.
Der beste Weg, neue Mitglieder zum bleiben zu animieren...
Schließlich wird einem der Umgang mit booten und deren Werkstoffen schon in die wiege gelegt, weshalb dann also noch fragen?
Respekt....
Lg, Alex
1 Danke reicht mir nicht für diesen Beitrag.
__________________
[SIGPIC][/SIGPIC Gruß Michael
NUR DER HSV / unaufsteigbar

Ich bin über 70 und habe keine Zeit mehr,
die ich an Ladesäulen verschwenden möchte.
Geklaut von Walter Röhrl
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  #22  
Alt 11.12.2015, 17:50
Benutzerbild von JoKei
JoKei JoKei ist offline
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938 Danke in 425 Beiträgen
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Zitat:
Der Ton macht die Musik
Genau !

Es werden von einem neuen Mitglied vernüftige Fragen gestellt und es werden erst einmal Vermutungen und Vorwürfe von den Alteingesessenen geäußert , bis der erste endlich fachliche Antworten gibt .

Ich kann eine Besserung nicht wirklich erkennen .

Gruß John
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  #23  
Alt 11.12.2015, 18:04
Benutzerbild von Heimfried
Heimfried Heimfried ist offline
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Boot: keins; Eco62 (Motorkat) im Bau
7.390 Danke in 2.066 Beiträgen
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Zitat:
Zitat von han spiCH Beitrag anzeigen
[...]
Kann mir mal jemand genau erklären, was das Zukleistern des Sperrholzes mit Glasmatten soll? Warum muss das sein, heute sind die Bootsfarben dermassen gut, dass ich da absolut keine Notwendigkeit sehe. [...]
Da der Anbieter das als "Komplett-Bausatz" bezeichnet und ohne Beschichtungsmaterial anbietet, geht es wohl in diesem Fall nur um den Oberflächenschutz.

Aber generell gibt es ja auch innerhalb von Stich & Glue eine sog. Kompositbauweise, bei der das Sperrholz in statischer Hinsicht nur den Kern des jewiligen Bauteils bildet und die Beschichtung mit Glasfaser und Epoxi notwendig ist (Bootsfestigkeit).

Ansonsten ist es vermutlich eine typische Anfägersorge, dass das Boot leicht beschädigt werden könnte. Deshalb die Neigung, es möglichst gut zu "panzern".

Auf die regelmäßigen entsprechenden Fragen nach noch einer Schicht Laminat antwortet Jaques Mertens (Bootsdesigner) regelmäßig: lass es sein, das hilft fast nichts und macht das Boot nur unnötig schwer. (Und das sagt er, obwohl er mit Glasfaser und Epoxi handelt.)
__________________
Gruß, Günter
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  #24  
Alt 11.12.2015, 18:05
René René ist offline
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Sorry,
für mich liest sich das immer noch wie Werbung. Von der schlecht übersetzten Internetseite Text in ein Posting reinkopieren und naive Fragen stellen, nunja.

Wenn ich mir allerdings die Beschreibung auf der Seite zu der Jolle so durchlese, ist das schon grenzwertig.
Das Ding soll knapp 4 Meter lang sein, 56 kg wiegen und 250 kg verdrängen. Gleichzeitig Platz für sage und schreibe - 5 - Personen bieten...

Also der Bootsführer und 4 Passagiere. 194 kg / 5 = knapp 39 kg â Person.

Ich weiß ja nicht von welcher Gewichtsklasse an Mensch die ausgehen, aber das ist ja schon gefährlich. Und dabei ist der Aussenborder mit bis zu 12 PS noch nicht mal dran. Der wiegt auch noch um die 40 kg.

Achja, der Bootsbaumeisterkurs ist noch das Beste an dem Angebot.

Trotz allem wäre das ein nettes Urlaubsprojekt wenn der Preis nicht wäre. So ein bisschen Sperrholz und Epoxy kostet normal nicht die Welt und wenn man handwerklich Geschickt ist, kann man sich mit nem kostenlosen Plan so eine Jolle auch in einer Woche zusammen nageln.

Da gibts genügend Beispiele dazu.

Und bei genügend dickem Sperrholz ist auch kein Leichenhemd nötig. Da reicht ein guter Lack. Das Böötchen soll sicher nicht im Wasser liegen bleiben. Alte Ruderboote in Klinkerbauweise älteren Kalibers sind auch nicht unbedingt besser vor Wasser geschützt.

Gruß René
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Alles hat ein Ende, nur die.....

Der Weg ist das Ziel - NEIN - Die gute Stimmung beim Genuss des Weges ist das Ziel! (geklaut hier im BF)
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  #25  
Alt 11.12.2015, 20:18
chromofish chromofish ist offline
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Zitat:
Zitat von René Beitrag anzeigen
Sorry,
....

Wenn ich mir allerdings die Beschreibung auf der Seite zu der Jolle so durchlese, ist das schon grenzwertig.
Das Ding soll knapp 4 Meter lang sein, 56 kg wiegen und 250 kg verdrängen. Gleichzeitig Platz für sage und schreibe - 5 - Personen bieten...

Also der Bootsführer und 4 Passagiere. 194 kg / 5 = knapp 39 kg â Person.

Ich weiß ja nicht von welcher Gewichtsklasse an Mensch die ausgehen, aber das ist ja schon gefährlich. Und dabei ist der Aussenborder mit bis zu 12 PS noch nicht mal dran. Der wiegt auch noch um die 40 kg.

....

Gruß René
Nun, erst mal willkommen im Selbstbauerforum!
Ist ja schon ein Schritt, einen Bootsbau in Angriff zu nehmen, wobei das Projekt überschaubar und klein ist (wozu wir ja immer einem Erstling raten!!!).

Also, lass dich von den Posts, die dich angreifen, erstmal nicht beeindrucken. Du wirst schnell merken, dass die relevanten Posts von jenen kommen, die ihre Projekte hier vorstellen. Dazu zählen gerade mal 50% der bislang geäußerten Meinungen.

Das Zitat oben ist auch nicht auf dich gemünzt, sondern hinterfragt die Seriosität der Quelle. Die Berechnung von René macht ja deutlich, dass da was nicht stimmt und wenn man sich Jollen in dieser Größe anschaut, ist eine Besetzung mit 4 Personen wirklich eine falsche Angabe.

Bau mal den Kahn, er muss außen definitiv mit Glasfaser belegt werden, wenn das Projekt dauerhaft sein soll. Kosten kann ich dir nicht sagen, aber schau mal bei
timeout.de
oder
bootsservice bencke. Die bieten Glasfaser, Epoxy etc. an. Die Grammatur sollte zwischen 150 und 200g/m² liegen. Am besten bidirektional.

Lack braucht für eine Jolle nur 1-komponentig sein, gute Erfahrungen habe ich mit Epifanes monourethan gemacht.

Du wirst beim Bauen sehen, dass die ganzen Bootsbauplanangaben geschönt sind. Das fängt bei den Arbeitsstunden an, zeigt sich in Details, die du selbstständig lösen musst und so weiter. Das Rigg ist dann noch ne Hausnummer, die meist unterschlagen wird.

Aber, wenn die Motivation stimmt, kommt man trotz Gegenwind zu einem Ende.

Also, fair winds!

Bert
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Geändert von chromofish (11.12.2015 um 20:42 Uhr)
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  #26  
Alt 11.12.2015, 20:58
Akaija Akaija ist offline
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Als ich den Beitrag entdeckt habe dachte ich mir das es für mich interessant sein könnte, denn ich habe selber auch noch kein Boot gebaut, würde das aber auch gerne mal ausprobieren.
Deswegen kann ich leider dem Fragesteller nicht helfen, sondern nur Interessiert mitlesen und lernen.
Als ich aber die ersten Antworten gelesen habe dachte ich mir das man wohl in bestimmten Bereichen besser keine Fragen stellt.
Ich habe hier schon das eine oder andere an Fragen gestellt und immer gute Antworten erhalten, aber so ab und an lese ich Beiträge wo ich glaube wenn ich hier neu wäre und mir so geantwortet würde bliebe mir nur noch schnellstens das Forum zu verlassen. Schade.
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Gruß Ralf


Bericht über unsere erste Saison mit dem ersten eigenen Boot
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=237545
http://www.my-akaija.de/
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  #27  
Alt 11.12.2015, 21:10
René René ist offline
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Hallo Ralf,
meist kommen nach ein paar wilden Postings die richtig guten mit den Tipps wie man was leichter und besser macht.

Es geht schon rau zu, hier im Selber Bauen Abteil. Auf der anderen Seite gehts hier auch herzlich zu, wenn man merkt, da steckt Substanz hinter den Leuten, die hier reinschneien.

Bis jetzt haben wir noch jedem einen Tipp gegeben, der es ernst meint mit seinem Selbstbau.

Auf der anderen Seite gibts halt auch noch die Luftnummern und Verkäufer die gerne ihre unausgereiften Produkte unter jubeln wollen. Die bekommen halt Haue.

Gruß René
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Alles hat ein Ende, nur die.....

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  #28  
Alt 11.12.2015, 22:06
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blondini blondini ist offline
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Hi!

Das ist alles nur ein Test. Wer das bißchen Kritik nicht ab kann, der kann auch kein Boot bauen. Da braucht man einiges an Frusttoleranz. Du hast gerade die letzte Sperrholzplatte abgesägt und festgestellt, dass Du zu viel abgesägt hast. Da kommt Stimmung auf....die ist mit dem bißchen Gesabbel und Geplänkel hier nicht zu vergleichen......
__________________
viele Grüße
Blondini

(Blondini, der berühmte Seiltänzer, stürzte während einer Vorstellung in Manchester und fiel in den Löwenkäfig, der bereits in der Manege stand. Die erschreckten Tiere sprangen auseinander und blieben grollend am Gitter. Blondini wurde vom Dompteur aus dem Käfig gezogen und trat schon am Abend wieder auf.)
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  #29  
Alt 11.12.2015, 23:41
karlstatt karlstatt ist offline
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Mike, das Wesentliche sollte doch in Deinem Bauplan stehen. Hast Du die Anleitung schon gelesen?

Lass mal hören, welche Plattenstärke für den Rumpf vorgesehen ist und ob der mit Glasfaser belegt werden soll oder nicht.

Wenn es dünnes Sperrholz ist, würde ich mich der Meinung von Han Spich nicht anschließen wollen, dann hat Glasfaser seine Berechtigung.

Bei meinem Pocketship ist der Rumpf mit 9 mm schon recht stabil, aber mit Glasfaser wie vorgeschrieben werde ich mich deutlich wohler fühlen.

Bei meinem Kajak sind es nur 4 mm. Die Hülle ist schon ohne Glas erstaunlich steif, aber wirklich und ganz erstaunlich stabil wurde es erst durch die Glasfaser.

Bei dickem Sperrholz kann man auf die Glasfaser durchaus verzichten.
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Herzliche Grüße,
Carlos

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  #30  
Alt 11.12.2015, 23:45
karlstatt karlstatt ist offline
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Zitat:
Zitat von blondini Beitrag anzeigen
Wer das bißchen Kritik nicht ab kann, der kann auch kein Boot bauen.
Das ist der Platz wo die wilden Kerle wohnen
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Herzliche Grüße,
Carlos

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  #31  
Alt 12.12.2015, 07:30
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monk monk ist offline
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Ich weiß ja nicht ob sich wirklich jemand den Link zu den Dinghis angeschaut hat. Wir hatten die Pläne ja auch von Morton Olsen. https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=39518
Die möglche Personenzahl bezieht sich wohl auf 50kg schwere und maximal 150cm große Menschen. War bei den Dinghis jedenfalls so.
Die Beschichtung hatten wir auch nur mit ep und Farbe gemacht. Na ja, wenn ihr weiter gelesen habt dann wisst ihr ja das Ergebnis....

Boatkits.de gab es damals glaube ich auch schon. Die Seite war noch etwas schlimmer von der Übersetzung als heute. 😁😎

Also schau dir den Bau von unseren Dinghis mal an und zieh deine Schlüsse daraus. Ich kenne die Pläne jedenfalls.....

Und immer schön den Bau dokumentieren.
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Gruß Holger


Meine Baustelle DE23.

"Wie sprechen Menschen mit Menschen? Aneinander vorbei!" (Kurt Tucholsky)

Geändert von monk (12.12.2015 um 07:46 Uhr)
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  #32  
Alt 12.12.2015, 08:31
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blondini blondini ist offline
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Hi!

Habe mal ein bißchen in dem Bautröd von damals gelesen. Boah, wie die Zeit vergeht...2008 habe ich mit dem Bootsbau angefangen....

Nun gut, um noch mal einen Tip beizusteuern. Ich würde auf die Boote von außen zumindest eine Matte von 150gr. bis 250 gr. anbringen. Ein paar Blasen wird es geben. Die einfach aufstoßen, aufschleifen pipapo, egal. Unterm Strich gewinnt das Boot damit etwas Stabilität und Beschädigungsresistenz.

Der günstigste Lieferant für Matte dürfte immer noch hp-textiles sein. Das Epoxy hole ich dort allerdings nicht.
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viele Grüße
Blondini

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  #33  
Alt 12.12.2015, 09:18
han spiCH han spiCH ist offline
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Ich möchte festhalten: Mein letzter Post ist meine persönliche Meinung und basiert auf meinen Erfahrungen. Ich habe noch nie Probleme gehabt ohne "Verkleidung". So würde ich es auch weiterhin halten, baute ich nochmal. Natürlich muss dann die Wandstärke darauf ausgelegt sein. Aber fünflagiges Sperrholz (meiner Ansicht nach sowieso ein Muss) in der nötigen Dicke würde mir heute noch genügen.
Warum ist man eigentlich so ängstlich Nur-Sperrholz-Booten gegenüber? Das Sperrholz mag einiges vertragen, mehr als Viele meinen!
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Schönen Gruss Hans-Peter vom Bodensee
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  #34  
Alt 12.12.2015, 09:32
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monk monk ist offline
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Wenn die Schutzschicht beschädigt ist dann zieht das Holz Wasser. Dabei ist es egal ob diese nur aus EP, Lack oder auch Glasfasern besteht.
Siehe hierzu auch den Link zum Dinghi.
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Gruß Holger


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  #35  
Alt 12.12.2015, 09:34
René René ist offline
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Das mit dem "nur" Sperrholz kann ich bestätigen. Mein Luftkissenboot hat nur 5-lagiges 2,5 mm starkes Flugzeugsperrholz an den seitlichen unteren Flächen. Das ist nur mit 2 Schichten Epoxy beschichtet für die Wasserfestigkeit. Dazu kommen noch große Löcher für den Luftdurchlass. Bei Wasserkontakt mit 70 - 80 km/h hats da noch nichts zerlegt.

Sofern man Kratzer gleich ausschleift und wieder beschichtet gibts da keine Probleme.

Gruß René
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  #36  
Alt 12.12.2015, 10:07
Akaija Akaija ist offline
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Nun dann werfe ich mal eine Frage dazwischen,
ich würde gerne auch mal den Versuch starten ein kleine Boot zu bauen, das sollte dann vielleicht als Beiboot dienen oder auf meinen 4 Teichen die jeweils etwa 1500 m2 groß sind als Böötchen für die Enkel.
Es sollte nur etwa 2,40 Meter lang sein und einen kleinen Außenborder von 3,5 PS vertragen können, dieser wiegt nur 14 kg.
Hat da einer von Euch Spezialisten einen Tipp oder sogar einen Bauplan für so ein Boot ?
Handwerklich und Werkzeug mäßig ist das alles kein Problem, zur Not habe ich 100 Meter weiter eine Schreinerei, die haben zwar kein passendes Holz für ein Boot, aber ich kann dort alle Maschinen nutzen wenn es nötig ist.
Ich möchte halt gerne einige Infos sammeln bevor ich sowas anfange.
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Gruß Ralf


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  #37  
Alt 12.12.2015, 10:45
karlstatt karlstatt ist offline
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Zitat:
Zitat von han spiCH Beitrag anzeigen
Ich möchte festhalten: Mein letzter Post ist meine persönliche Meinung und basiert auf meinen Erfahrungen.
Da widerspreche ich Dir nicht. Du magst ja recht haben; das hängt sicher mit dem Bootstyp und den Anforderungen zusammen. Meine Meinung ist eine andere und basiert auf meinen Erfahrungen - muss aber nicht stimmen .

Ich komme noch einmal auf mein Kajak, das war ja mein erster Bootsbau. Beim Aussägen der ersten schmalen und langen Teile aus dem 4 mm Holz war ich sehr skeptisch, wie das halten soll. Als aber die Halbschalen provisorisch verklebt waren habe ich das erste Mal gestaunt, welche Stabilität die Monohülle bekam. Man hätte damit durchaus fahren können. Aber die richtige Stabilität, die keine Verformung des Rumpfes mehr zuließ, kam erst durch das Aufbringen von Glasfaser innen und außen. Trotzdem wiegt das Kajak nur 17 Kilogramm.

Der oben noch offene Rumpf meines Pocketships ist auch schon recht stabil, aber nicht wirklich verwindungssteif. Für ein kleines Verdrängermotorboot würde es sicher reichen, aber beim Segeln wirken alle möglichen Scherkräfte ein. Da würde ich mich mit ausreichend Glasfaser wirklich wohler fühlen, ansonsten wird das Boot irgendwann brechen, davon bin ich überzeugt.

Ich habe keinen Zweifel, dass reines Sperrholz Stöße ganz gut wegsteckt. Ich könnte mir vorstellen, dass Glasfaser die Stoßfestigkeit nicht wesentlich verbessert, aber die die Steifigkeit einer Monohülle im Ganzen wird ganz entscheidend erhöht.

So eine Mono(coque)-Hülle hat ja den großen Vorteil, dass man sie auf leichtes Gewicht optimieren kann, darum scheint mir die Kombination aus möglichst dünnem Holz und Glasfaser ideal. Anders sieht es vermutlich bei einfachen offenen Booten aus, da muss die Hülle selbst tragen. Ich komme da wieder mit mal mit Michalak: der baut robust, mit dickerem Holz und braucht kein Epoxid, wie er oft selbst schreibt. Er empfiehlt Glasfaser an manchen Stellen als Schutz gegen mechanische Beschädigungen.

Ich hatte früher mal ein Kajak nur aus Sperrholz auf Rahmen und mit Bootslack gestrichen. Nach jeder Fahrt war im Unterschiff Lack bis aufs Holz durch. Wäre mir nicht einer mit dem Trecker übers Kajak gefahren, hätte ich trotzdem nicht lange etwas davon gehabt, weil ich diese Schäden nicht umgehend ausgetrocknet und behoben habe. Bei Glasfaser im Außenbereich kann ich da wesentlich entspannter sein. Mein neues Kajak hat auch schon einige Macken, aber das sind nur Kratzer im Lack. Kein Grund zur Aufregung.

Ich würde also bei einem Sperrholzboot immer Glasfaser aufbringen.
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Herzliche Grüße,
Carlos

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Geändert von karlstatt (12.12.2015 um 10:52 Uhr)
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  #38  
Alt 12.12.2015, 10:52
Benutzerbild von ferenc
ferenc ferenc ist offline
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Zitat:
Zitat von René Beitrag anzeigen
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für mich liest sich das immer noch wie Werbung. Von der schlecht übersetzten Internetseite Text in ein Posting reinkopieren und naive Fragen stellen, nunja.

Wenn ich mir allerdings die Beschreibung auf der Seite zu der Jolle so durchlese, ist das schon grenzwertig.
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Ich weiß ja nicht von welcher Gewichtsklasse an Mensch die ausgehen, aber das ist ja schon gefährlich. Und dabei ist der Aussenborder mit bis zu 12 PS noch nicht mal dran. Der wiegt auch noch um die 40 kg.

Achja, der Bootsbaumeisterkurs ist noch das Beste an dem Angebot.

Trotz allem wäre das ein nettes Urlaubsprojekt wenn der Preis nicht wäre. So ein bisschen Sperrholz und Epoxy kostet normal nicht die Welt und wenn man handwerklich Geschickt ist, kann man sich mit nem kostenlosen Plan so eine Jolle auch in einer Woche zusammen nageln.

Da gibts genügend Beispiele dazu.

Und bei genügend dickem Sperrholz ist auch kein Leichenhemd nötig. Da reicht ein guter Lack. Das Böötchen soll sicher nicht im Wasser liegen bleiben. Alte Ruderboote in Klinkerbauweise älteren Kalibers sind auch nicht unbedingt besser vor Wasser geschützt.

Gruß René
Die 250 Kg Verdrängung sind natürlich viel zu gering angegeben.

250 l verdrängt das Boot schon, wenn es 5 cm ins Wasser eintaucht.

Das zeigt auch diese Bilder auf der Homepage.
mit fünf Personen an Bord.

@Carlos "Unbeirrt vom Lärm der Welt ... www.konfido.info" Schöne Seite, hast du da
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Gruß Frank

www.botanika-hamm.de

Geändert von ferenc (12.12.2015 um 11:00 Uhr)
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Alt 12.12.2015, 11:14
karlstatt karlstatt ist offline
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Zitat:
Zitat von Akaija Beitrag anzeigen
Hat da einer von Euch Spezialisten einen Tipp oder sogar einen Bauplan für so ein Boot ?
Ich weiß nicht so recht, warum so ein kleines Böötchen einen Außenborder haben soll, weder als Tender noch als Teichboot. Aber gut ...

Ein witziges Projekt ist dieses noch in der Entwicklung befindliche Dinghi von CLC. Ich kann Dir nicht sagen, ob es dazu schon Pläne oder nur den Bausatz gibt. Der deutsche Distributor Bergerboote hat das Teil noch gar nicht im Programm: http://www.clcboats.com/shop/boats/d...ht-dinghy.html

Aber: definitv ohne Motor, wie John Harris immer wieder betont.

Eine vielseitigere Alternative in der gewünschten Größenordnung wäre vielleicht die Easport Pram, auch von CLC, die sich mit einem Motor bestücken, rudern oder optional auch segeln ließe: http://www.clcboats.com/shop/boats/r...iling-kit.html

Die Vorteile der CLC-Pläne sind aus meiner Sicht die 1 zu 1 Pläne und die Qualität der Boote, technisch wie optisch. Der Bau ist etwas aufwändiger als bei anderen.

Simple Bauformen und preiswerte Pläne hat Jim Michalak, wenngleich seine Boote etwas plumper, aber sicherlich einfacher zu bauen sind. Schau mal unter anderem bei folgenden Seiten:

http://www.duckworksbbs.com/plans/ji...dink/index.htm
http://www.duckworksbbs.com/plans/jim/tween/index.htm
http://www.duckworksbbs.com/plans/jim/weevee/index.htm

Dann darf sicher Bateau nicht fehlen, da gäbe es beispielsweise noch eine Pram: http://bateau.com/proddetail.php?prod=PK78#.VmwBCeLop0w

Bateau liegt technisch, optisch und preislich für meinen Geschmack zwischen CLC und Michalak. Andere Kollegen kommen Dir sicher noch mit ihren Favoriten.

Du wirst die Qual der Wahl haben.
__________________
Herzliche Grüße,
Carlos

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Alt 12.12.2015, 13:43
han spiCH han spiCH ist offline
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373 Danke in 185 Beiträgen
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@karlstatt: nochmals abschliessend kurz eine Antwort, dann überlasse ich die Diskussion wieder dem eigentlichen Thema.
Bei einem Kajak ist es durchaus legitim, die gefährdeten Stellen zu laminieren, da ein Paddelboot ja gerne über Land oder am Strand geschleift wird. Auch als Frontschutz für ein Schwertboot, das viel an den Strand gezogen wird, lasse ich's gelten.
Nur: Soll man denn immer und überall (Du schreibst: jedes Boot) einen Überzug machen? Auch dort, wo es absolut keinen Sinn macht? Sperrholz ohne Überzug ist meist auch relativ leicht, auch bei etwas grösserer Dicke.
Wie gesagt, ich habe die kritischen Stellen an meinem Boot geschützt, mehr brauche ich nach persönlicher Ansicht nicht.
Ich will aber niemand davon abhalten, sein Holz noch zu panzern, wie's jemand in diesem Thread so schön gesagt hat.
Und jetzt Schluss mit diesem Thema, das ist eine Glaubensfrage, da würden wir niemals fertig.
__________________
Schönen Gruss Hans-Peter vom Bodensee
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