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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #1  
Alt 16.06.2021, 16:52
Ooge3Eiv Ooge3Eiv ist offline
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Hey,

wir wollen uns ein kleines Floß bauen aus KG Rohren. Die Idee ist zwei parallele Rohre zu haben und hinten einen kleinen e-Außenboarder.

Die Rohre werden so zu ca. 50 % unter Wasser sein.

Reichen die zwei (4 m langen) Rohre schon, um eine ausreichende Vorwärtsfahr zu gewährleisten? Oder brauche ich dazu noch Schwert oder was anderes, um die Spur zu halten?

Grüße
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  #2  
Alt 16.06.2021, 17:13
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jogie jogie ist offline
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Schau dir ein Schlauchboot an an, dann kommst von selber drauf.

" Reichen die zwei (4 m langen) Rohre schon " Wenn die dick genug sind und genug Auftrieb haben.

Und mit dem kleinen e-Außenboarder nicht auf nem Fluss fahren. Sonst fährt die Srömung vom Fluss das Flos und nicht Ihr mit dem Motörchen.

Viel Spass auf dem Wasser.
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Gruß Jogie
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  #3  
Alt 16.06.2021, 17:28
Ooge3Eiv Ooge3Eiv ist offline
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Zitat:
Zitat von jogie Beitrag anzeigen
Schau dir ein Schlauchboot an an, dann kommst von selber drauf.
Haben die nicht auch unten eine Sicke?

Zitat:
Zitat von jogie Beitrag anzeigen
Wenn die dick genug sind und genug Auftrieb haben.
Es ging mir nur um die Geradeausfahrt. Dass ich nicht untergehe, habe ich schon ausgerechnet.

Zitat:
Zitat von jogie Beitrag anzeigen
Und mit dem kleinen e-Außenboarder nicht auf nem Fluss fahren
Die Idee ist eher für kleinere Seen und die Innenförde bei windstillem Sommerwetter.
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  #4  
Alt 16.06.2021, 17:40
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jogie jogie ist offline
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Schlauchboote haben doch nur die 2 Schläuche.
Kathamrane 2 schmale Rümpfe.
Daher sollten die 2 Rohre auch für eine Richtungs Stabilität reichen.
Wenn nicht kannst du immer noch später ein Winkenprofiel unten anbringen.
Eine seite vom Winkel ans Rohr Schauben und die andere ist Senkrecht unterm Rohr als Leitschiene.
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Gruß Jogie
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  #5  
Alt 16.06.2021, 17:40
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Bergi00 Bergi00 ist offline
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An welche DN denkt ihr ?
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  #6  
Alt 16.06.2021, 20:06
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Zitat:
Zitat von Bergi00 Beitrag anzeigen
An welche DN denkt ihr ?
....steht alles im Eingangspost, + lässt sich errechnen: 2 Personen = 150kg, 1 Motor = 7,5kg, 1 Batterie = 42,5kg
Macht ca. 200kg. Eintauchtiefe = 50%
Das Rohr hat also ein Volumen von rund 50 Liter/m
Ergo DN 253 - bisschen Gerödel dazu = DN 300
Grüße
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  #7  
Alt 16.06.2021, 20:09
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Bergi00 Bergi00 ist offline
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Zitat:
Zitat von Federball Beitrag anzeigen
....steht alles im Eingangspost, + lässt sich errechnen: 2 Personen = 150kg, 1 Motor = 7,5kg, 1 Batterie = 42,5kg
Macht ca. 200kg. Eintauchtiefe = 50%
Das Rohr hat also ein Volumen von rund 50 Liter/m
Ergo DN 253
Grüße
Klar , 2 Rohre DN 250 und ein Netz drüber…….
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  #8  
Alt 16.06.2021, 20:27
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Federball Federball ist offline
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Zitat:
Zitat von Bergi00 Beitrag anzeigen
Klar , 2 Rohre DN 250 und ein Netz drüber…….
....genau SO : 2 Beams nicht vergessen + DANN das Netz drüber - funzt bei 1000en Katamaranen....
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  #9  
Alt 16.06.2021, 23:54
silverblack silverblack ist offline
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Irgendwie komme ich mit der Rechnung nicht mit - ein Rohr mit einem Volumen von 50l Verdrängt 50l und trägt max 50kg. Wenn es nur halb eintaucht verdrängt es nur 25l und trägt demzufolge auch nur 25kg - oder taucht eben tiefer ein. Da hilft es auch nichts wenn man zwei Rohre hat. Um 300kg zu tragen braucht es demnach 300l Volumen der Schwimmkörper. Wenn diese nur zu 50% eintauchen braucht es demnach Schwimmkörper von 600l Volumen…

Habe ich einen Denkfehler?


Viele Grüße
Matthias
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  #10  
Alt 17.06.2021, 00:04
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... wären 12m Rohr.
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Ewald
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  #11  
Alt 17.06.2021, 05:10
Coal Coal ist offline
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Zitat:
Zitat von silverblack Beitrag anzeigen
Irgendwie komme ich mit der Rechnung nicht mit - ein Rohr mit einem Volumen von 50l Verdrängt 50l und trägt max 50kg. Wenn es nur halb eintaucht verdrängt es nur 25l und trägt demzufolge auch nur 25kg
Richtig. Federball rechnet mit 200 kg. Halbe Eintauchung trägt 25 kg/m, ein 4m langes Rohr also 4 m * 25 kg/m = 100 kg. Zwei Rohre sind es, macht 200 kg.
Wird das Ganze schwerer, vielleicht weil man doch mehr als ein Netz an zwei Balken hängen will, müssen die Rohre länger oder im Durchmesser größer werden.
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  #12  
Alt 17.06.2021, 08:28
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shakalboot shakalboot ist offline
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Hallo Ooge (?),

Erstmal willkommen hier im Forum.

Ich weiß jetzt nicht, wie viele Threads zu diesem Thema "Floß aus KG Rohr" es hier im BF schon gegeben hat...ein Ende habe ich glaube nie gelesen....
Egal, ich will Dir deine Idee nicht zerstören, vielleicht bringst Du es zuende.
Beachte aber auch, daß es hierbei zwar keinen TÜV gibt, aber ganz ohne Vorschriften geht's auch hier nicht. Du schreibst zwar von einem kleinen E-Außenborder, aber oftmals ändert sich in der Planungsphase einiges und ehe man sich versieht, ist das Projekt dann doch größer und länger und der kleine AB ist plötzlich größer als 2,2Kw(3PS), weil das Gefährt nicht gegen die Strömung ankommt....und dann heißt es; das Kleinfahrzeug muß angemeldet werden.
Versuche das aber nicht als Floß mit KG Rohren....das bekommst Du nicht zugelassen. Guck mal in die Beiträge von Frank MV, der baut erfolgreich Flöße und kennt all die Probleme.
Wie gesagt, ich will Dir deine Idee nicht zerstören.
Zu den Vorschriften guckst Du hier:
https://www.elwis.de/DE/Sportschifff...euge-node.html

Zum Auftrieb. Plane das Ganze nicht zu knapp und halb eingetauchte Schwimmkörper bedeuten immer größeren Wasserwiderstand, der höhere Antriebsleistung erfordert.
In meinem Projekt, dem Hausbootkatamaran habe ich ein Abfahrt-Gesamtgewicht von 1100kg (ja- es ist ein Ultraleichtbau) die Rümpfe tauchen dabei ~25cm ein, bei einer Rumpfbreite von 60cm. Ich habe da noch ca.40cm Reserve. In Bug und Heck befinden sich geschlossene Auftriebskammern mit einem Gesamtvolumen von 1400l. D.h. zur Tragkraft der Rümpfe habe ich noch 1,4t Reserve. Außerdem bestehen die Rümpfe aus Segmenten, d.h. im Inneren sind je 5 Schottwände. Wird ein Segment beschädigt, oder auch zwei, liegt der Katamaran im schlimmsten Fall schief, geht aber nicht unter.
Viele vergessen, daß man auf dem Wasser ist, da kann man eben nicht mal schnell rechts ran fahren und die Panne beheben.
Das sind eigentlich so Sachen, über die man im Vorfeld nachdenken sollte.

Ich wünsche viel Spaß beim Tüfteln und Bauen. Vielleicht kann ich Dir den einen oder anderen Tip geben.

Da bei Tapatalk leider die Signatur nicht angezeigt wird, hier mal der Link zu meinem Projekt:

https://r.tapatalk.com/shareLink/top...ink_source=app


Ansonsten beste Grüße, Jens
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beste Grüße,
Jens

mein aktuelles Projekt:

mein BLOG

Geändert von shakalboot (17.06.2021 um 08:38 Uhr)
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Alt 17.06.2021, 09:41
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Es gibt da ein Projekt, um einen Segelcat aus Abflussrohren zu bauen.
Suche mal nach rebelcat catamaran.

https://www.youtube.com/watch?v=yEQJ5rRr2VY
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Gruß, Jörg!
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Alt 17.06.2021, 15:43
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Heimfried Heimfried ist gerade online
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Ja, das Thema KG-Rohr-Katamaran hatten wir bereits etliche Male. Fast immer fehlt in der Diskussion ein Faktor, der nicht ganz unwichtig ist: das Gewicht der KG-Rohre - ich vermutet, dahinter steht das Bauchgefühl "... ist doch Plasik, wiegt doch nichts".

Die Faustrechnung von Federball weiter oben führt auf DN 300 für 200 kg und "bisschen Gerödel dazu".

Dann mal rückwärts: das fragliche Rohr hat (nach DIN 8062) ein Gewicht von 12,9 kg/m (dazu kämen dann ja noch Endstücke und Doppelmuffen oder funktional Gleiches). Die Verdrängung pro Meter beträgt 77,9 Liter (= kg). Nach Abzug des Eigengewichts bleiben davon 65 kg/m. Die Eintauchtiefe sollte nicht bei 50 % liegen, weil sonst beim Austauchen eines Schwimmers durch irgendein unvorhergesehenes Ereignis, der andere Schwimmer untergeht. Wenn wir von einer Eintauchung von 40 % ausgehen, haben wir einen Netto-Auftrieb von 26 kg/m, bei 8 m Rohrlänge sind es 208 kg.

Also kein Raum für Gerödel, auch der Katamaran selbst (er besteht ja vermutlich aus mehr Teilen, als den zwei Rohren) darf dann nichts mehr wiegen.
__________________
Gruß, Günter
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Alt 23.06.2021, 11:39
Ooge3Eiv Ooge3Eiv ist offline
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Danke für eure zahlreichen Antworten. Irgendwie habe ich keine E-Mail bekommen, deswegen etwas verspätet meine Gedanken dazu.

Zitat:
Zitat von silverblack Beitrag anzeigen
ein Rohr mit einem Volumen von 50l Verdrängt 50l und trägt max 50kg.
[...]
Habe ich einen Denkfehler?
Die Rechnung an sich ist schon richtig, nur hat das Rohr kein Volumen von 50 l, sondern von etwas über 75 l.

Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
(dazu kämen dann ja noch Endstücke und Doppelmuffen oder funktional Gleiches).
Wobei die Doppelmuffe ja mehr Auftrieb hat, als sie wiegt, genau wie die 90 ° Enden, die ich vorn anbauen wollte. Deswegen rechne ich die einfach nicht mit.

Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
Die Verdrängung pro Meter beträgt 77,9 Liter (= kg). Nach Abzug des Eigengewichts bleiben davon 65 kg/m. Die Eintauchtiefe sollte nicht bei 50 % liegen, weil sonst beim Austauchen eines Schwimmers durch irgendein unvorhergesehenes Ereignis, der andere Schwimmer untergeht. Wenn wir von einer Eintauchung von 40 % ausgehen, haben wir einen Netto-Auftrieb von 26 kg/m, bei 8 m Rohrlänge sind es 208 kg.
Guter Punkt. Ich hatte tatsächlich eher mit 50 % gerechnet.
Die Kids und ich wiegen 130 Kg. Selbst mit Batterie und Motor blieben wir unter 208 Kg. Aber schon ganz schön auf Kante.

Dann evtl. links und rechts jeweils zwei Rohre. Dann hätte ich 416 Kg bei 40 % und massig Luft nach oben.

Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
ich vermutet, dahinter steht das Bauchgefühl "... ist doch Plasik, wiegt doch nichts".
Da vermutest du total richtig. Wir hatten die Überlegung mit DN125 Rohren angefangen, weil wir davon noch etliche haben. Bei'm Hochrechnen ist das Gefühl für das Gewicht verloren gegangen.

Nicht nur für den Auftrieb, sondern vor allem auch für das Handling. Ich überlege gerade, wie ich einen Schwimmkörper aus 2 x 4 m x 13 Kg (~= 100 Kg) von meinem Autodach in's Wasser bekomme.

Ich re-evaluiere das nochmal.
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Alt 23.06.2021, 12:51
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Zitat:
Ich re-evaluiere das nochmal.
Sehr gute Idee!
Und bitte die Kids nicht zur Jungfernfahrt mitnehmen.

Und wenn das Floß schwimmt, dann immer nur mit Rettungsweste.
Danke.
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Moin! Klaus

"Zwischen Können und Tun liegt ein großes Meer und auf seinem Grunde die gescheiterte Willenskraft."
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

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Alt 23.06.2021, 13:06
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Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
Und bitte die Kids nicht zur Jungfernfahrt mitnehmen.
Sowieso

Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
Und wenn das Floß schwimmt, dann immer nur mit Rettungsweste.
Auch sowieso.
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  #18  
Alt 23.06.2021, 13:16
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Heimfried Heimfried ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Ooge3Eiv Beitrag anzeigen
[...]
Wobei die Doppelmuffe ja mehr Auftrieb hat, als sie wiegt, genau wie die 90 ° Enden, die ich vorn anbauen wollte. Deswegen rechne ich die einfach nicht mit. [...]
Ich würde mal sagen, dass der Gedanke nicht trägt, weil du zwei mögliche Betrachtungsweisen vermengt hast. Du kannst grundsätzlich für solche Berechnungen auch bei einzelnen Komponenten des Auftriebskörpers mit Netto-Auftrieb (="Tragfähigkeit") arbeiten, also Auftrieb der Komponente (brutto) minus Eigengewicht der Komponente (tara) = Nettoauftrieb. Das klappt aber ohne Haken und Ösen nur bei ringsum geschlossenen Körpern, die sich nicht überdecken oder durchdringen können, wie den industriell gefertigten Auftriebskörpern, die man aneinanderreihen kann.

Falls du mit 90°-Enden Blindstopfen meinst, musst du aber berücksichtigen, dass ein Blindstopfen, der voll in die Muffe gedrückt ist, keinerlei nennenswertes Auftriebsvolumen hinzufügt, wohl aber Eigengewicht. Auch eine Doppelmuffe trägt keinen erheblichen Volumenzuwachs bei, weil die beiden Spitzenden, auf die sie geschoben wird, schon in der Rechnung enthalten sind und nur noch der Zuwachs an Wandstärke als Volumenzuwachs zu Buche schlägt.

Es ist deshalb üblich, bei Schiffen und Booten das Eigengewicht aller Bauteile zu summieren, also auch das Eigengewicht der Auftriebskörper ohne etwas dabei zu saldieren oder zu kompensieren und dem die Summe der Auftriebsvolumina mal Wasserdichte (bei uns = 1 kg/Liter) gegenüberzustellen.
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Gruß, Günter

Geändert von Heimfried (23.06.2021 um 13:31 Uhr)
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Alt 25.06.2021, 21:38
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But don´t call it Raft...

Glück Auf !
Gunar
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