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Segel Technik Technikfragen speziell für Segelboote.

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  #1  
Alt 25.02.2022, 17:50
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peterchen66 peterchen66 ist offline
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Ich weiß natürlich, man kann es im Detail berechnen. Die netten Hersteller und ihre Dealer weigern sich aber mit meinen Angaben (E-Motor) eine Aussage zu treffen.

Deshalb die Frage an die, die hier erfahrener sind:

Mein Boot (25 Fuss, 2 To brutto) hatte im Ursprung einen 14 X 8 drauf. Rückwärts aufstoppen war nicht optimal, sonst ok. SOG max 5.5 Knoten.

Der aktuelle 14 X 9,5 ist beim rückwärts aufstoppen echt ne Macht und auch sonst. SOG max. 6.3 Knoten. Leider ist der ausgeleiert und klappert sobald man die Gerade verlässt. Der Abstand zum Rumpf ist bei nem 14“ schon fast grenzwertig < 2 cm.

Was wenn ich jetzt einen 13 X 9 drauf schraube? Weniger Speed ja aber wie wird sich das Aufstopp-Verhalten verändern. Länger ist mir auch klar, aber wie groß kann der Unterschied sein?

Danke euch!
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  #2  
Alt 25.02.2022, 18:05
Benutzerbild von jogie
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Gott lass es Glaskugeln und Hellseher Regnen.
Für Glaskugel Leser und Hellseher gibt es bestimmt auch irgendwo ein Forum, die könnten helfen.
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Gruß Jogie

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  #3  
Alt 25.02.2022, 18:47
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Zitat:
Zitat von jogie Beitrag anzeigen
Gott lass es Glaskugeln und Hellseher Regnen.
Für Glaskugel Leser und Hellseher gibt es bestimmt auch irgendwo ein Forum, die könnten helfen.
Hast Du was falsches gegessen? Wenn Du nicht antworten kannst, dann schweig doch einfach!
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  #4  
Alt 25.02.2022, 19:03
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Bei solchen Fragen kann man doch sonst nichts antworten.

Oder doch......
" aber wie groß kann der Unterschied sein "
von 1mm bis 100 meter.
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Gruß Jogie

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  #5  
Alt 25.02.2022, 19:07
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Ich habe die Erfahrung mit einem 14x9,5 und 14x8 am selben Boot und habe den Unterschied beschrieben. Warum soll niemand die Erfahrung mit einem der beiden und einem 13 x 9 haben? Wenn nicht dann eben nicht. Aber was versuch ich da eigentlich ….. Du fährst ein Ohne Segel Boot?
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  #6  
Alt 25.02.2022, 19:37
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Moin
2cm Freischlag sind nicht grenzwertig sondern schlicht zu wenig, denke ich. die Faustformel sagt ja mindestens 10% vom Propellerdurchmesser besser mehr.
Eine Lösung wäre ein Dreiblattsegelstellungspropeller (teuer) kleineren Durchmessers.
Was ich für einen Segler nicht ganz nachvollziehen kann ist der Ruf nach einem knallhartem Aufstopverhalten.
Also ich musste letzten Spätsommer zwei Schleusen mit einem Wartefestmachen vor der schleuse Lauenburg im Elbe-Lübeck Kanal ohne funktionierenden Achterausgang fahren (29 Ft Segler 4,5t). Den kurzen Anleger zum justieren des Getriebeschalthebels natürlich auch noch.
Na jo, mit dem 30er Jollenkreuzer meiner Seglerjugend und meinem Stahlkahn übte/übe ich aber auch bei Gelegenheit immer mal wieder das Anlegen unter Segeln, da gibt es auch keinen Rückwärtsgang.
Gruß Hein

Geändert von hein mk (25.02.2022 um 20:56 Uhr)
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  #7  
Alt 26.02.2022, 09:40
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Danke Hein!

Knallhart muss es nicht sein aber eben so, dass Aufstoppen im notwendigen Rahmen möglich ist. 3 Flügler ist natürlich recht happig aber eine Überlegung wert .
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  #8  
Alt 26.02.2022, 12:47
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Zitat:
Zitat von peterchen66 Beitrag anzeigen
Ich weiß natürlich, man kann es im Detail berechnen. Die netten Hersteller und ihre Dealer weigern sich aber mit meinen Angaben (E-Motor) eine Aussage zu treffen.

Deshalb die Frage an die, die hier erfahrener sind:

Mein Boot (25 Fuss, 2 To brutto) hatte im Ursprung einen 14 X 8 drauf. Rückwärts aufstoppen war nicht optimal, sonst ok. SOG max 5.5 Knoten.

Der aktuelle 14 X 9,5 ist beim rückwärts aufstoppen echt ne Macht und auch sonst. SOG max. 6.3 Knoten. Leider ist der ausgeleiert und klappert sobald man die Gerade verlässt. Der Abstand zum Rumpf ist bei nem 14“ schon fast grenzwertig < 2 cm.

Was wenn ich jetzt einen 13 X 9 drauf schraube? Weniger Speed ja aber wie wird sich das Aufstopp-Verhalten verändern. Länger ist mir auch klar, aber wie groß kann der Unterschied sein?

Danke euch!
Zäumst du das Pferd nicht von hinten auf

Erstmal muss die Abstimmung doch vorwärts passen.
Gscheite Geschwindigkeit bei der gegebenen Leistung und passender Drehzahl.

Ich hatte früher nen 2 Blatt Faltprop drauf (34 Fuss, 5,5 tonnen, 18 PS Volvo). Karies und Paradontose und ein einziges Gewackel dann irgendwann nach 30 Jahren. Funktion im Wasser war aber immer o.k.

Dann auf nen Maxpro Drehflügel Propeller gewechselt. Sündhaft teuer.
Eben wegen dem Gesabbel von "Aufstoppen" etc.

Das war ein langer Weg -die Steigung ist einstellbar-, bis der Vorwärts genauso gut war wie der Ursprüngliche Billig-Volvo / Gori (Rumpfspeed und ggf. ein bisschen mehr bei etwa Nenndrehzahl und gequält klingendem Motor - so soll das ja sein m.M. ich will ja net, dass der bummelig in den Begrenzer dreht und 1/2 Knoten vorwärts fehlt).

So und jetzt "aufstoppen"...... was versteht ihr da drunter

Das findet bei mir immer in Seelenruhe statt. Ich fahr doch net mit 6 Knoten auf ne Spundwand zu und reiss dann bei der 30 meter Marke den Hebel nach hinten.

Ich kann den Unterschied gar net erkennen. Vielleicht hat der Faltdinger rückwärts etwas mehr Drehzahl gebraucht. Keine Ahnung. Rückwärts gefahren ist´s. Basta.
__________________
Viele Grüße Fränkie

Während die Frauen noch zweifelnd zögern wissen die Männer schon.........dass ihr Handeln falsch war!
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  #9  
Alt 26.02.2022, 17:41
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Moin Fränkie
Säch ik doch, bei guten Hafenmanövern, Schleusenmanövern ist es wie mit guten Spirituosen oder Bier, das Geheimnis ist die Zeit die man sich da für nimmt. Als Segler hat man ohnehin alle Störeinflüsse wie Strömungen und Wind immer schon vorab mit auf der Rechnung, also so weit man das voraus sehen kann. Passiert schon mal, dass kurz vor Niedrigwasser im Glückstädter Außenhafen plötzlich das gelbe Blinklicht angeht und der einsetzende Querstrom des Entwässerungssiels einem das in aller Ruhe angegangene Anlegemanöver verhagelt. Da ist man dann doch froh wenn das Maschinchen über einen Achterausgang verfügt, doppelt froh wenn man mal wieder als Einhänder segelt, da ist dann kein Personal das man an die Leinen, Fender und Bootshaken scheuchen kann.
Gruß Hein
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