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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #21  
Alt 29.03.2017, 12:11
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Danke Günter,

also fällt Koulmig wieder heraus.

Lieben Gruß

Mio
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  #22  
Alt 29.03.2017, 13:47
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Die Koulmig wäre bezüglich der Fahreigenschaften wohl als Kompromiss zu sehen, da der Längsriss achtern ansteigt und der Spiegel nur moderat unter die Wasserlinie reicht.

Und für gute Richtungsstabilität bei niedrigeren Geschwindigkeiten hat sie einen relativ ausgeprägten Kiel.

Aber dennoch:

Verdränger sind in der Disziplin "gemütliches dahintuckern" klar im Vorteil.

Gleiter gleiten lieber.

Letztere, fulminante Aussage lege ich heute sogar gratis d'rauf

So...
...jetzt ab an's Pläne ordern.
Wir wollen eine Wildsau grillen.
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Cheers, Ingo
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Alt 29.03.2017, 20:41
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Ja Ingo,

ich muss nur noch schnell den Zaubertrank trinken und die Wildsäue fangen .
Also wenn jetzt nicht noch viel passiert, wird es die Toutatis, beim Teutatis!

Yann Quenet hat auch schon geantwortet. Er hat angeboten zu berechnen, ob der Motor zum Boot passt und ob es nicht sinkt . Zur Not würde er auch ein Boot passend zur Charakteristik des Motors und meinem Anforderungsprofils entwerfen. Aber ich glaube, dass würde mein Budget doch sprengen, aber ich bleibe mit ihm am Ball.

Ich finde sein Angebot, den Plan bezüglich des Motors zu prüfen auf jeden Fall sehr gut, da ich dann doch etwas beruhigter bauen kann. Auch finde ich es sehr angenehm, dass er offensichtlich ansprechbar auf mögliche Probleme (evtl. auch später beim Bau) ist. Ich habe da ein gutes Gefühl.

Die Idee, das Boot zum Motor zu bauen fand er "originale", also orginell. Man könnte es auch mit eigenartig, sonderbar oder eigenbrötlerisch übersetzen .

Ich danke Euch an dieser Stelle auf jeden Fall mal wieder für die schnelle und gute Beratung und Hilfestellung.

So schnell hätte ich nicht gedacht, dass ich das richtige Boot finde.

Schönen Abend

Mio

PS: Ich halte Euch hier weiter auf dem Laufenden, was ich mit Yann noch weiter bespreche und im Herbst geht dann der Bau hier los. Oder vielleicht auch schon früher, am liebsten schon morgen . Aber ich bleibe Realist.
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Geändert von Mio69 (29.03.2017 um 20:55 Uhr)
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Alt 29.03.2017, 21:00
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Auf jeden Fall ist es schon mal ein gutes Zeichen, wenn ein Konstrukteur so ein Service anbietet. Aber rein vom Bauchgefühl her, würde ich mal sagen, dass das Boot ganz gut zum Motor passen würde.

Ausserdem scheint es auch recht unkompliziert zu bauen sein. Ein wenig Stitch hier, ein bisschen Glue da.... Und so lange Du keinen Linienverkehr über den Ärmelkanal planst, solltest Du damit auch gut in küstennahen Gewässern unterwegs sein.

Bin mal gespannt, wie der Konstrukteur die Kombi beurteilt.

Übrigens: wegen der Schwingungen...
...da braucht es gar keine großen Bedenken.

Historischen Überlieferungen zufolge ist das sogar authentischer gallischer Bootsbau:



Schönen Abend dann auch noch.
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Alt 29.03.2017, 21:30
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Zitat:
Zitat von Shearline Beitrag anzeigen
Auf jeden Fall ist es schon mal ein gutes Zeichen, wenn ein Konstrukteur so ein Service anbietet. Aber rein vom Bauchgefühl her, würde ich mal sagen, dass das Boot ganz gut zum Motor passen würde.

Ausserdem scheint es auch recht unkompliziert zu bauen sein. Ein wenig Stitch hier, ein bisschen Glue da.... Und so lange Du keinen Linienverkehr über den Ärmelkanal planst, solltest Du damit auch gut in küstennahen Gewässern unterwegs sein.

Bin mal gespannt, wie der Konstrukteur die Kombi beurteilt.

Übrigens: wegen der Schwingungen...
...da braucht es gar keine großen Bedenken.

Historischen Überlieferungen zufolge ist das sogar authentischer gallischer Bootsbau:



Schönen Abend dann auch noch.
Jetzt hat der Motor auch seinen Namen weg und ich brauch' noch so einen schönen Helm mit Federn. Den muss ich mir im Sommerurlaub unbedingt organisieren.

Ansonsten sehe ich das wie Du. Das Boot passt einfach und der vom ihm vorgesehene Motor mit 15/20 PS ist auch nicht viel leichter als meiner mit seinen 150 kg.
Klar habe ich nur 10 PS, aber ich denke, das sollte reichen.

Und wenn die Konstruktion die Kraft eines modernen 20 PS Motors verkraftet, dann sollte es auch die Vibrationen des 1-Zylinders vertragen.
Muss ich nur ordentlich Fasern in den Spachtel für die Hohlkehlen packen .

Ich bin jedenfalls sehr optimistisch und laufe schon wieder mit diesem merkwürdigen Grinsen im Gesicht herum.

Schönen Abend!

Mio
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Alt 29.03.2017, 21:36
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Moin Mio
Wenn du den ollen Farymann wirklich in ein genäht/geklebtes Boot stellen willst,dann musst du den auch sehr weich aufstellen anners haut es dir die Hohlkehlen von den Furnieren.Bei sehr weicher Aufstellung (gemeint sind die Gummimetallfüsse)muss dann auch etwas mehr Platz im Motorkasten sein und um eine Gelenkwelle zwischen Getriebe und Propellerwelle kommt man nicht herum.Die Getriebeseitigen Gelenke vom Golf sind da erfahrungsgemäß gut geeignet für einen Motor bis so um 20Ps.
Na ja für ein Boot mit Arbeitsbootcharakter währe ich ja ohne hin für einen Stahlbau ,wird wohl nur zu schwer für die Trailerei der Motor hätte keine Probleme ein knapp 800kg verdrängendes Boot ordentlich voran zu treiben,mein 10Ps Farymann bringt 4t Segelboot ja auch auf um und bei 5kn.
Eine zum Tuckerboot modifizierte Lelievlet ist son Ding in das ich so einen Motor stellen würde.
gruss hein
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  #27  
Alt 29.03.2017, 21:52
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Zitat:
Zitat von hein mk Beitrag anzeigen
Moin Mio
...
Bei sehr weicher Aufstellung (gemeint sind die Gummimetallfüsse)
...
Da hatte ich auch schon dran gedacht, starr eingebaut haut einem das sonst auch noch die Plomben aus den Zähnen.

Zitat:
Zitat von hein mk Beitrag anzeigen
Moin Mio
...
und um eine Gelenkwelle zwischen Getriebe und Propellerwelle kommt man nicht herum.
...
Jupp, da will ich mir auch noch was einfallen lassen, sonst reißt es mir das Stevenrohr aus dem Rumpf.

Danke

Mio

PS: Du würdest bestimmt Noah auch zu Metall geraten haben, oder?
Aber hast schon Recht, Metall wäre bei dem Motor definitiv optimal.
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  #28  
Alt 29.03.2017, 22:11
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Zitat:
Zitat von Mio69 Beitrag anzeigen
Da hatte ich auch schon dran gedacht, starr eingebaut haut einem das sonst auch noch die Plomben aus den Zähnen.



Jupp, da will ich mir auch noch was einfallen lassen, sonst reißt es mir das Stevenrohr aus dem Rumpf.

Danke

Mio

PS: Du würdest bestimmt Noah auch zu Metall geraten haben, oder?
Aber hast schon Recht, Metall wäre bei dem Motor definitiv optimal.
Moin
Ja klar,dann währe er auch nicht kläglich auf einem dusseligem Berg gestrandet sondern hätte sich eine coolere Gegend erschippert.
Zum Thema Gelenkwelle,die muss man nicht neu erfinden,nur sinngemäß nachbauen die Gelenke für meine Konstruktion hat mal jemand illegal auf den Spermüllhaufen geworfen einschließlich der Wellen das hat mir vor über 25Jahren den Gang zum Autoverwerter erspart.
gruss hein
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Alt 30.03.2017, 07:14
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Noah hatte auch keinen Farymann. Wenn wir auch über Stahl reden, solltest Du Dir das anschauen:

http://www.euroshipservices.nl/engli...FPakketID%3D98

Gratulation noch zu dem tollen Motor!
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Gruss
Jons
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  #30  
Alt 30.03.2017, 07:25
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Zitat:
Zitat von Jons Beitrag anzeigen
Noah hatte auch keinen Farymann. Wenn wir auch über Stahl reden, solltest Du Dir das anschauen:

http://www.euroshipservices.nl/engli...FPakketID%3D98

Gratulation noch zu dem tollen Motor!
Danke für die Blumen!

Nein, richtig über Metall reden tu ich nicht. Ich weiß, das Metall optimal wäre, aber Metall ist definitiv nicht meine Baustelle, sei es von der Bearbeitung/dem Bau oder auch vom Transport.

Die Eurosloep 660 wäre z.B. schon ein tolles Boot, bringt aber auch schon 2,4 t auf die Waage. Da bin ich dann raus.

Trotzdem Danke

Lieben Gruß

Mio
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  #31  
Alt 30.03.2017, 07:47
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Moin,

noch einen zu Yann Quenet:

Er macht mit einem seiner sebstkonstruierten Boote, der Bigomick , über drei Jahre mit Pausen eine Weltumseglung.

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Bigomick.JPG
Hits:	36
Größe:	36,3 KB
ID:	745328

Genaueres hier, hier und hier.

Ja Holger, ich weiß, ich soll segeln lernen .
Aber ich weiß ja noch nicht mal, wo an so einem Segelboot die Kurbel zum Starten ist. Obwohl Hein ja auch einen Farymann an Bord hat, aber was macht man eigentlich mit den Bettlaken an diesem komischen Pinöckel, der immer auf so Booten ist?

Lieben Gruß

Mio
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Alt 30.03.2017, 07:58
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Zitat:
Zitat von Mio69 Beitrag anzeigen
... aber was macht man eigentlich mit den Bettlaken an diesem komischen Pinöckel, der immer auf so Booten ist?
Moin Mio, du hast echt Bildungslücken

das ist das so genannte Bierdosenfangtuch. Nach altem Brauch wirft man sich im Vorbeifahren von Boot zu boot Bierdosen zu, und damit man im Brausebrand nicht so genau zielen muss, wirft man sie einfach gegen dieses Tuch. Sie rutschen dann runter und können unten an dieser merkwürdigen waagerechten Stange, die dir bestimmt auch schon aufgefallen ist, eingesammelt werden.

Nix ist schließlich schlimmer als Durst an Bord
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LG, Holger

_\|/_ Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht _\|/_
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  #33  
Alt 30.03.2017, 08:07
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Mio69 Mio69 ist offline
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Danke Holger,

wieder eine Bildungslücke geschlossen.

Dann werde ich mal im Sommer immer ein Sixpack an Bord haben, und wenn ein Segler vorbei kommt, dann schleiße ich, was das Zeug hält, oder ich bau' mir noch deine Bierdosenkanone.
Später beim Farymann werde ich dann dafür im Auspuff eine Klappe zum Laden vorsehen.

Lieben Gruß

Mio
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Geändert von Mio69 (30.03.2017 um 18:13 Uhr)
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  #34  
Alt 30.03.2017, 08:27
karlstatt karlstatt ist offline
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Ist es jetzt die Toutatis? Ich bin nicht ganz auf dem Laufenden. Wenn ja, würde ich mich fragen, was Du mit dem Boot eigentlich anstellen willst. Nur Holz um einen bestehenden Motor zu klöppeln ist keine zukunftsfüllende Idee.

Wenn ich mir das Boot ansehe, wird mir dessen Verwendungszweck nicht so recht klar. Wenn man um des Dieseltuckerns willen ein paar Kilometer den Fluss rauf und runter plätschern will, mag das in Ordnung sein. Aber für wirklich Entspannung an frischer Luft, vielleicht sogar mit zwei, drei Gästen, ist das Cockpit wirklich zu winzig. Und zum entspannten Relaxen ist die Kajüte als Ersatz dann auch ein bisschen klein.

Ich will Dir das Projekt ja sicher nicht ausreden, und vielleicht hast Du Dir Gedanken gemacht, die sich mir nicht erschließen. Mir ist aber nicht klar, ob Du die eigentliche Nutzung bei aller Motoreuphorie bedacht hast.
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Herzliche Grüße,
Carlos

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Alt 30.03.2017, 08:43
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Zitat:
Zitat von karlstatt Beitrag anzeigen
Mir ist aber nicht klar, ob Du die eigentliche Nutzung bei aller Motoreuphorie bedacht hast.
Das wollte ich schon die ganze Zeit anmerken. Mit zwei Personen auf 16" zu übernachten ist meiner Meinung nach sehr "sportlich". Unter 20" würd ich da nicht gehen wollen. Wenn Du keinen passenden Bauplan findest, könnte man z.B. einen erprobten Rumpf bauen und darauf Aufbauten nach Wahl. Knickspanter sind formstabil und laufen (als Segler geplant) auch gut, mir fällt da Bolgers Chebacco ein, als Knickspanter schnell gebaut, leicht und formstabil. Das Deckshaus dann so wie es Dir vorschwebt. Bei Bedarf könnte man den Rumpf noch verlängern, den Chebacco gabs in 20" und 26".
http://www.chebacco.com/chebacco-faq/

Gruß, Jörg!
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Gruß, Jörg!
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Alt 30.03.2017, 11:41
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Mio69 Mio69 ist offline
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Moin Jörg,

dank für eure Sorgen.

Mir ist absolut klar, dass das nicht das "Pack die Familie und Freunde ein" Boot ist.

Der eigentliche Gedankengang war, ein kleines 16-18 Fuß Boot zu bauen, zu dem ich dann einen alten Diesel suchen wollte. Alternativ wäre auch ein zu restaurierendes Gebrauchsboot in der Richtung in Frage gekommen. Projektstart sollte Herbst diesen Jahres sein.

Und weil man ja nicht erst mit dem Projektstart anfängt zu denken und zu recherchieren, bin ich dann vor zwei Wochen über den Farymann bei Ebay gestolpert. Und zu dem Preis hätte ich bekloppt sein müssen, den nicht zu nehmen, weil ich genau sowas dann später gesucht hätte. Und der Motor ist ja noch in einem Top Zustand, was sonst bei solchen Motoren nicht unbedingt der Fall ist.

Also ergab es sich, das der Motor vor dem Bootsplan da war.

Aber auch bei umgekehrter Reihenfolge wäre der Bootsplan in jeden Fall in der Größe und Art gewesen.

Mir ist klar, dass das eher was mit Fahrradtour, 2-Mann-Zelt und Schlafsack zu tun hat, als mit einer Tour mit einem Wohnmobil. Aber das ist das, was ich will. Und im ersten Post habe ich ja schon geschrieben, dass ich nicht klaustrophobisch bin, das sollte das andeuten.

Ja, es werden hauptsächlich Kanaltouren werden, spartanisch und abenteuerlich. Genau das, was ich will.

Was sagt Berk, der Konstrukteur der Mini-Tugs von Berkeley Engineering: "It's the most fun you can have in public without getting arrested".

Lieben Gruß

Mio

PS:

Carlos, "
Nur Holz um einen bestehenden Motor zu klöppeln ist keine zukunftsfüllende Idee" lass ich einfach so stehen. Ist deine Meinung, und finde ich auch gut, dass du sie gepostet hast.
Meine Zukunft sehe ich schon auf dem Wasser und nicht nur beim Bauen.
Und das Boot ist so ziemlich genau das, was ich mit vorstelle.
Ich hätte auch von einem Tug (siehe Glen L) geträumt, aber das ist mir eine Nummer zu hoch zum Bauen, denn ich will fahren und nicht nur bauen.
Darum lieber Fahrrad fahren als vom Wohnmobil träumen.
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Alt 30.03.2017, 13:42
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Zitat:
Zitat von Mio69 Beitrag anzeigen
Mir ist klar, dass das eher was mit Fahrradtour, 2-Mann-Zelt und Schlafsack zu tun hat,
Bedenke aber auch, daß Du noch Platz für Diesel, Fender, Leinen, Bootshaken, Schwimmwesten und den ganzen Kram brauchst, der nur zum Boot gehört.
Kühlbox, Kocher, Grill, Portapotti usw. kommen dann ev. auch noch dazu. Wassservorat usw. Das geht eher in Richtung Fahrradtour mit sehr großem Anhänger.
Und wenn Du dann nicht noch ständig rumräumen willst, sind 18 Fuß ganz, ganz knapp, während der Unterschied beim Bau von 18 zu 20 Fuß nicht so doll auffällt.
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Alt 30.03.2017, 14:06
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Zitat:
Zitat von Erposs Beitrag anzeigen
Mit zwei Personen auf 16" zu übernachten ist meiner Meinung nach sehr "sportlich".
Bei so einem kleinen Boot muss man immer irgendwelche Kompromisse machen, wobei das nicht unmöglich ist. Bei meinem Pocketship ist das dem Konstrukteur wie ich meine ganz gut gelungen: Das Cockpit ist so groß, dass man sich auf den breiten und langen Bänken ganz ausstrecken kann und auch die Kabine ist zum Schlafen für zwei Personen wirklich groß genug. Da ich den Rumpf fertig habe, kann ich es beurteilen. Der Fokus liegt aber eindeutig auf dem großen Cockpit.

Bei Mios Boot sehe ich das sehr mickrige Cockpit mit Skepsis. Die Kabine dürfte kaum größer sein als bei meinem Boot, aber in dem Bereich muss dann auch noch irgendwo der Diesel untergebracht werden. Viel kann da nicht bleiben.

Mir erschließt sich nach Mios Schilderung der Sinn dieses Bootskonstruktes nach wie vor nicht ganz, aber er hat sich sicher etwas dabei gedacht, es ist seine Entscheidung und damit soll es gut sein.
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Alt 30.03.2017, 14:11
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Guude wie,
wenn ich mir so die ganzen Tröts von mio69 durchlese komme ich zu der Erkenntnis mal ein Opti leihen und den Aspera dranhängen desweiteren
sich mal ein 15 Fuß Boot anzuschauen und die Größe prüfen.

Also erst mal ein kleines Boot mieten dann in die Geldbörse schauen
und alles mit der besseren Hälfte besprechen denn eine Fehlentscheidung und
der Haussegen hängt verdammt schief!

mfG
Schambesboot
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Alt 30.03.2017, 16:13
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Jons Jons ist offline
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Falls also auch etwas gebrauchtes in Frage kommt, google doch mal "opduwer te koop". Die sind zwar aus Stahl, aber müssen nicht neu gebaut werden. Und von Dortmund in die NL ist es ja nicht so weit. Bleibt allerdings das Trailerproblem mit so einem Haufen Stahl...
__________________
Gruss
Jons
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