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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel

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  #41  
Alt 01.12.2014, 19:52
Arzgebirger Arzgebirger ist offline
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Zitat:
Zitat von Flieger Beitrag anzeigen
das musst du nicht mir sagen sondern dem/denjenigen die es so auffassen "viel hilft viel"

Ach einmal durch den See und dann paar Liter von dem Wunderzeug drauf und er läuft nach 10 Jahren auch wieder...

Ich habe auch schon ne Menge an Motoren gesehen die etliche Jahre standen...die sahen innerlich noch Top aus...da klebte an jeder Stelle noch das Öl.

Das was immer oder meistens leckte waren die Dichtungen oder Simmeringe nach Inbetriebnahme.


Glück Auf!
Gunar
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  #42  
Alt 07.08.2018, 13:26
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Andy_M Andy_M ist offline
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Zitat:
Zitat von Libertad Beitrag anzeigen
Großdiesel haben oft eine Schmierölpumpe, die vor dem Motorstart schon mal den Ölkreislauf durchpumpt und so für Schmierung im ersten Moment sorgt.
Viele Diesel, besonders die älteren, haben einen Stopknopf oder -zug. Wenn man den gleichzeitig mit dem Anlasser betätigt, wird schon mal Öl durchgepumpt ohne die Lager mit den Arbeitdrücken zu belasten.

Heist das, dass ich meinen alten OM636 vor dem Start ein paar Sec. drehen lassen kann, ohne das er anspringt, aber die Lager schon mal mit Öl versorgt werden ??
__________________
Liebe Grüsse ...Andy


Segeln ist die Kunst, naß und krank zu werden, um
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  #43  
Alt 07.08.2018, 13:40
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Capitano-Stella Capitano-Stella ist offline
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Zitat:
Zitat von Klaas Beitrag anzeigen
Hallo Jan,
da steht, wie es geht. Ich habe ja auch deutlich gesagt, dass das für meinen "alten" Dieselmotor gilt, und so in der Betriebsanleitung vorgeschrieben ist. Allerdings weiss ich von meinem Oldtimer-Motorenkurs, dass das für jeden älteren Motor empfohlen wird, und es immer möglich ist, den Motor nur mit dem Anlasser zu drehen, ohne das er anspringt.
Grüße Klaus
So ist das, das sollte man wirklich beachten.Wird auch von YANMAR empfohlen
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Gruß Peter
Glückauf ........und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel +...........allzeit gute Fahrt

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  #44  
Alt 07.08.2018, 21:56
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hermann.l hermann.l ist offline
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Zitat:
Zitat von Andy_M Beitrag anzeigen
Heist das, dass ich meinen alten OM636 vor dem Start ein paar Sec. drehen lassen kann, ohne das er anspringt, aber die Lager schon mal mit Öl versorgt werden ??
Dein OM 636 wird es dir mit ewigem Leben danken ,
vorausgesetzt, es ist auch genug frisches Öl drin .
Die alten OM 600er bekommst du eh nur durch Vorsatz
kaputt .
__________________
Es grüßt GINA ,
die 4-beinige Chefin von Bootsmann Hermann
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  #45  
Alt 07.08.2018, 22:15
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chris1003 chris1003 ist offline
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Wie ist das bei den neueren Modellen. Z.B. bei meinem 5,7GXI Volvo Motor. Ich dacht schon öfter, dass wenn der für 4Wochen steht ja der Ölfilm nicht mehr so ist wie nach dem Abstellen. Man kann ja den Motor nicht vorher mit Öl versorgen bevor man ihn startet, da ist nix was ich andrehen kann. Ich habe schon öfter darüber nachgedacht, es wäre toll hätte man eine elektrische Pumpe welche das Öl dort hin befördert wo dann die Ölpumpe dann das ÖL hinpumpt. Aber so was hat man ja nicht und ich auch nicht nach zu rüsten. Meine Ölpumpe sitzt ja unten in der Ölwanne und ist mechanisch betrieben wenn der Motor läuft.....
__________________
"Hier darf jeder tun was ich will"
-----Liebe Grüße Christoph-----
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  #46  
Alt 08.08.2018, 08:23
Fillette Pénichette Fillette Pénichette ist offline
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Hallo,modernere Motoren haben meist Öltaschen zu den Lagern mit verbaut in denen sich bei längerem stehen ein Ölrest sammeln sollte und sobald der Motor erneut dreht auch wieder ein Ölfilm bildet.
Ältere Motor die lange nicht liefen werden bei uns erstmal,mehrmals von Hand durchgedreht,Ventildeckel abgenommen und noch wie in der guten alten Zeit mit den Ölkännchen von Hand erstmal betröppelt.
Grüssle DLK
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  #47  
Alt 08.08.2018, 09:45
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So trocken läuft ein länger stehender Motor nun auch nicht, da gibt es einerseits den Kapillareffekt, der sorgt dafür das Gleitlager nicht leer laufen, dann werden Zylinder, Kolben usw. mit einer vorgegebenen Rauhigkeit bei der Fertigung geschliffen, genau die sorgt dafür das sich ein dünner Schmierfilm auf der Oberfläche hält, dann gibts im Ölkreislauf in der Regel ein Rückschlagventil, laufen also keine Unmengen an Öl wieder in die Ölwanne.
damit alles halb so schlimm,
aber wie auch woanders im Leben, überall gibt es Fetischisten,

gruss dieter
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hier gibts Musik von meinen Friends

http://www.youtube.com/results?searc....1.kRWm8KtlxIE
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  #48  
Alt 08.08.2018, 09:57
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Zitat:
Zitat von diri Beitrag anzeigen
So trocken läuft ein länger stehender Motor nun auch nicht, da gibt es einerseits den Kapillareffekt, der sorgt dafür das Gleitlager nicht leer laufen, dann werden Zylinder, Kolben usw. mit einer vorgegebenen Rauhigkeit bei der Fertigung geschliffen, genau die sorgt dafür das sich ein dünner Schmierfilm auf der Oberfläche hält, dann gibts im Ölkreislauf in der Regel ein Rückschlagventil, laufen also keine Unmengen an Öl wieder in die Ölwanne.
damit alles halb so schlimm,
aber wie auch woanders im Leben, überall gibt es Fetischisten,

gruss dieter

Hmmmm, ich soll mich also auf die rauhe Oberläche der Lager verlassen ?? D.h. je rauher das Lager, desto mehr Öl wird dann für "Notfälle" gespeichert ?
__________________
Liebe Grüsse ...Andy


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  #49  
Alt 09.08.2018, 04:01
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Dicke Lippe Dicke Lippe ist offline
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Zitat:
Zitat von Andy_M Beitrag anzeigen
Hmmmm, ich soll mich also auf die rauhe Oberläche der Lager verlassen ?? ...
Unabhängig vom Stehen tust du das auch im normalen Betrieb. Blank poliert
würden Zylinder und Lager schneller fressen, als du den Tank leerfährst.
__________________
gregor
Stultus ego comparor \ fluvio labenti,
sub eodem tramite \ nunquam permanenti.
Feror ego veluti \ sine nauta navis.

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  #50  
Alt 09.08.2018, 07:35
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Hallo!

Es wird viel von "Motor von Hand durchdrehen" geschrieben. Ich denke mal die meisten Boote sollten nen Notaus Schalter haben. Spricht denn etwas dagegen, den auf Off zu stellen und die Arbeit 10 Sekunden den Anlasser tun zu lassen?
__________________
Gruß,
Frank
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  #51  
Alt 09.08.2018, 09:19
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TychoGold TychoGold ist offline
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Hallo ans Forum,

kennt ihr das Übersetzungsverhältnis von Kurbelwelle zur Ölpumpe? Ich glaube, dass das von Hand durchdrehen überhaupt nichts bringt. Bis die Öldrucklampe im Auto verlischt, kann schon ne halbe Sekunde ins Land gehen - bei 500 U/m (Mittelwert) sind das immerhin 250 Umdrehungen. Gehen wir mal davon aus, dass ein achtel ausreicht, um überall drucklos Öl hinzubekommen. Dann sind das immernoch etwa 32 Umdrehungen. Das macht doch keiner.

Wenn jemand das unbedingt machen will, dann Kerzen raus und Öl rein. Aber alte Zweitakter mit Gemischschmierung bekommen am Anfang auch nicht gleich alles gut geschmiert.

EDIT:
Hallo Frank,
wenn du einen Einspritzer hast, dann passiert da vermutlich nichts kritisches - ich denke dass dort auch die Einspritzung unterdrückt wird. Beim Vergaser haust du halt das unverbrannte Gemisch ins Wasser.


Grüße
Tycho
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  #52  
Alt 10.08.2018, 07:29
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Danke Dir!

Aber Du hast nen Fehler in der Rechnung. Bei 500U/min entspricht ne halbe Sekunde 500/60*0,5= 4,17 Umdrehungen.
__________________
Gruß,
Frank
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  #53  
Alt 10.08.2018, 09:21
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Hi Frank,

aaahhh du hast Recht :-D . Peinlich . Dennoch vermute ich, dass man mit der "Handdrehgeschwindigkeit" kaum bis kein Öl bis in die Lager fördert. Die sind entsprechend eng und brauchen ordentlich Druck.

Ich glaube trotzdem nicht an die heilende Kraft - höchstens um zu sehen ob da irgendwas fest ist. Mein Roller stand drei Jahre - der wird gekickt und fertig. Und da gibts ohne Sprit im Vergaser gar kein Öl.

Grüße
Tycho
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  #54  
Alt 10.08.2018, 10:26
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Moin moin,
von Hand durchdrehen würd ich bei einem halbwegs großvolumigen Motor, ibs. einem Innenborder auch nicht für sinnvoll erachten - aber mit gezogenem Stopzug vom Anlasser ein paar Umdrehungen machen lassen, das tue ich mit meinem Diesel nach der Winterpause durchaus. Beim Benziner würde ich vermutlich die Zündung lahmlegen und Ähnliches machen...

lg, justme
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  #55  
Alt 10.08.2018, 10:35
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äh, beim Durchdrehen von Hand geht es nicht darum Öldruck aufzubauen, sondern dem Anlasser zu helfen den Motor leichter zu drehen, indem das Öl der Lagerflächen verteilt wird. Dazu wird vorher bei alten Motoren das Öl mit einer Handpumpe vorgepumpt. Damit baut sich dann auch wesentlich schneller Öldruck auf.

Grüße
Detlef
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  #56  
Alt 10.08.2018, 11:22
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Ich bin immer wieder erstaunt, wie hartnäckig sich geballtes Stammtischwissen in den Köpfen festsetzt und als von Gott gegebene Wahrheit öffentlich gepostet wird
Fast alle Maßnahmen die hier gehandelt wurden, sind nicht grundsätzlich falsch, aber die gelten nicht für Motoren, die ein paar Monate stehen!


1.
Der Ölfilm auf den geschmierten Stellen im Motor bleibt auch über Jahre bestehen! Öl ist kein Wasser!! Das trocknet nicht und läuft auch nicht vollständig ab!!!


2.
Öldruck vor dem Start aufzubauen geht nur mittels Anlasser und/oder externen Ölpumpen vom Fachmann!

Diese Maßnahme ist auch nur notwendig bei nagel neuen Motoren beim ersten Start, oder bei Motoren die 10 oder mehr Jahre nicht gelaufen sind.


3.

Sprühöl, Additive, o.Ä. in die Zylinder zu sprühen, hilft in erster Linie dem Hersteller und sollten ebenfalls (wenn überhaupt) nur bei Motoren die mehrere Jahre gestanden sind angewendet werden.


4.

Ölgetränkten Lappen in die Ansaugöffnung stecken - Super Idee, außer dass es nichts bringt, erhöht sich auch noch das Risiko, dass man es nach Monaten vergessen hat und damit den Motor mechanisch zerstört


5.
Den Motor alle 4 Wochen 10 Minuten laufen lassen - Das ist überhaupt die allerbeste Idee: Motoren haben im Kaltlauf cden allergrößten Verschleiß. Nach 10 Minuten ist der Motor nicht einmal lauwarm, dass heißt zum größten Verschleiß kommt noch die massive Produktion von Kondeswasser!
Etwas schlechteres kann man seinem Motor kaum zufügen.

Und noch kurz eine Bemerkung zu den Schiffsmotor Fachleuten:
Ich finde es toll, wenn man sich noch mit dieser alten Technik des letzten Jahrunderts auskennt, aber hier geht es nicht um Schiffsmotoren mit offener Ventilsteuerung und Pressluftstart, sondern um Bootsmotoren modernerer Bauart




Fazit:


Motor frostsicher machen!!!


Fertig!!!


Im Frühjahr starten und die Saison genießen!


PS.
Ölwechsel nach eigenem Ermessen durchführen.



__________________
Grüße aus dem wilden Süden
Pedro



Intelligenz ist am gerechtesten verteilt, jeder denkt er hat genug davon.
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  #57  
Alt 10.08.2018, 11:29
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Hi Pedro,

da lobe ich mir meinen AB auf dem Trailer: In die Halle, fertig :-D .

Wenns wieder losgeht: Aus der Halle, fertig :-D .

Grüße
Tycho
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  #58  
Alt 10.08.2018, 14:19
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hallo Pedro,

wir könnten hier jetzt eine Umfrage starten, wer noch einen älteren Diesel im Boot hat oder einen "Bootsmotor modernerer Bauart".

Bei den älteren Motoren sind die o.g. Maßnahmen Teil der Startvorbereitung, das hat nix mit von Gott gegebenem Stammtischwissen zu tun.

Grüße
Detlef
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  #59  
Alt 10.08.2018, 15:58
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ralfschmidt ralfschmidt ist offline
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Zitat:
Zitat von Dayskipper Beitrag anzeigen
Ich bin immer wieder erstaunt, wie hartnäckig sich geballtes Stammtischwissen in den Köpfen festsetzt und als von Gott gegebene Wahrheit öffentlich gepostet wird
Fast alle Maßnahmen die hier gehandelt wurden, sind nicht grundsätzlich falsch, aber die gelten nicht für Motoren, die ein paar Monate stehen!
1.
Der Ölfilm auf den geschmierten Stellen im Motor bleibt auch über Jahre bestehen! Öl ist kein Wasser!! Das trocknet nicht und läuft auch nicht vollständig ab!!!
2.
Öldruck vor dem Start aufzubauen geht nur mittels Anlasser und/oder externen Ölpumpen vom Fachmann!
Diese Maßnahme ist auch nur notwendig bei nagel neuen Motoren beim ersten Start, oder bei Motoren die 10 oder mehr Jahre nicht gelaufen sind.
3.
Sprühöl, Additive, o.Ä. in die Zylinder zu sprühen, hilft in erster Linie dem Hersteller und sollten ebenfalls (wenn überhaupt) nur bei Motoren die mehrere Jahre gestanden sind angewendet werden.
4.
Ölgetränkten Lappen in die Ansaugöffnung stecken - Super Idee, außer dass es nichts bringt, erhöht sich auch noch das Risiko, dass man es nach Monaten vergessen hat und damit den Motor mechanisch zerstört
5.
Den Motor alle 4 Wochen 10 Minuten laufen lassen - Das ist überhaupt die allerbeste Idee: Motoren haben im Kaltlauf cden allergrößten Verschleiß. Nach 10 Minuten ist der Motor nicht einmal lauwarm, dass heißt zum größten Verschleiß kommt noch die massive Produktion von Kondeswasser!
Etwas schlechteres kann man seinem Motor kaum zufügen.

Und noch kurz eine Bemerkung zu den Schiffsmotor Fachleuten:
Ich finde es toll, wenn man sich noch mit dieser alten Technik des letzten Jahrunderts auskennt, aber hier geht es nicht um Schiffsmotoren mit offener Ventilsteuerung und Pressluftstart, sondern um Bootsmotoren modernerer Bauart

Fazit:
Motor frostsicher machen!!!
Fertig!!!
Im Frühjahr starten und die Saison genießen!
PS.
Ölwechsel nach eigenem Ermessen durchführen.
ich finde du machst es dir etwas zu einfach, so modern wie du glaubst sind die meisten Motoren ja nu leider nicht

zu1, das Öl langsamer wie Wasser runter läuft ist klar, das liegt an der Adhäsionskraft das ein Ölfilm über Jahre hält ist aber nicht so, nicht mal an einem Motor der noch seine vollen Honspuren hat, auch Öl folgt den Gesetzen der Schwerkraft

zu2, Öldruck aufbauen macht Sinn bei Motoren die zerlegt waren, da sind ja auch die Hydros in aller Regel leer, das macht mit einer Bohrmaschine und einem Adapter für den Zündverteiler Anschluß
wenn ein Motor normal lange gestanden hat kann es durch aus Sinn machen den ein paar Umdrehungen ohne Zündung mit dem Anlasser drehen zulassen, schon alleine damit Benzin gefördert wird, gerade beim V8 kann das wichtig sein, wenn er ehr schlecht anspringt

zu3, von Sprühöl im Motor halte ich auch nichts, das ist zwar praktisch aber da sind viele Substanzen drin die im Motor nichts zusuchen haben, bzw. ehr schädlich sind,
wenn schon dann Zündkerzen raus und in jedem Zylinder einen Esslöffel voll Motor Öl oder noch besser 2 Takt Öl einfüllen, das geht auch mit einer Einwegspritze ganz leicht, dann den Motor 2 Umdrehungen mit dem Anlasser machen lassen, damit sich alles schön verteilt, mehr Umdrehungen aber nicht, beim Diesel ist das natürlich schwierig

zu4, Ölgetränkter Lappen macht bei Vergaser Motoren 2 und 4 Takt Sinn, wenn die länger am Stück stehen sollen, da da ja immer mindestens ein Einlass offen steht, beim 2 Takter ist dann oft der Weg zur Kurbelwelle frei, beim Einspritzer sieht das natürlich anders aus

zu5, Motor immer mal laufenlassen würde ich ich auch nicht machen, das würde ja auch den Frostschutz ausspülen

Öl wechseln sollte man natürlich beim einwintern machen
__________________
Ralf Schmidt
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der - wenn er nicht daheim ist - Ratschläge erteilt.

Geändert von ralfschmidt (10.08.2018 um 16:05 Uhr)
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