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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #41  
Alt 28.05.2022, 20:09
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Moin,

nicht viel heute, aber:

Gott ist das schön, nach 2 Jahren endlich wieder mit Epoxi rummantschen zu können!!!



Mio

PS:
Nach meinem ganzen Mimimi zum Sperrholz scheint sich das Thema dank eines sehr netten und hilfsbereiten Kollegen hier aus dem Forum demnächst zu lösen.
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Alt 29.05.2022, 08:06
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Moin Mio,

Zitat:
... mit Epoxi rummantschen ...


was wird das?

Viele Grüße
Dietrich
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Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.
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Ich habe zu wenig Geld, um mir "billiges" Werkzeug kaufen zu können.
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  #43  
Alt 29.05.2022, 11:46
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Moin,

Zitat:
Zitat von dampfspieler Beitrag anzeigen
[...]
was wird das?

Viele Grüße
Dietrich
[/SIZE]
... das wird mein Rammsporn,



auch Bugspriet genannt. Vielleicht schnitze ich mir auch noch so eine schöne Hand für die Spitze

Ich wollte mal sehen, wie gut das geht, wenn ich sowas aus mehreren Leisten zusammenleime und die außenliegenden Flächen schon vorher mit der Kreissäge anschräge, damit ich das nicht nachher machen muss.
Und dafür hatte ich mir den Bugspriet ausgesucht, weil der noch handlich ist und für den Versuch auch nicht zu viel Holz verschwendet, wenn das nix wird. Wenn das wie geplant klappt, würde ich das dann auch für die Spiere und den Baum so machen wollen.

Auflösung und Beschreibung gibt es später. Wenn das was wird, lege ich auch ein Tänzchen hin:



Mio
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  #44  
Alt 05.06.2022, 10:38
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Moin,

puh, da habe ich ja nochmal Glück gehabt, dass ich mich jetzt hier nicht zum Idioten machen und vor der Kamera tanzen muss.

Also: Das da oben (3 Beiträge zurück) hat nicht funktioniert. Zum einen ist meine Ausstattung dann doch nicht exakt genug, um die Schnitte in den Holzleisten vor dem Verkleben zu machen, und zum anderen war das Verkleben und Verzwingeln mit den Schrägen und den (wegen der fehlenden Exaktheit) nicht fluchtenden Flächen nicht von Erfolg gekrönt.
Das Ergebnis war damit nicht in den vorgegebenen Maßen und dann waren auch noch Flächen nicht sauber verklebt. => Ab in den Müll und nochmal.

Diesmal so, wie das klassisch gemacht wird, also erst einen quadratischen Querschnitt zusammenkleben, dann die Schrägen abhobeln (sägen kann ich das nicht, dazu fehlt mit die passende Säge), dann zum Achteck und schließlich rundhobeln.

Für die maximal 50 mm Durchmesser habe ich mir dann 4 Leisten von 17,5 * 35mm und eine mit 17,5 * 17,5mm auf der Tischkreissäge gesägt.



Und dabei merkt man dann, warum der klassische Holzbootbauer so oft zum Dickenhobel greift. Der wäre schon echt schön für sowas, ist aber im Budget definitiv nicht drin
So war das ein bisschen Gewürge, rechtwinkelig ging aber (im Foto noch nicht verklebt):



Und im Gegensatz zum letzten Mal ging auch das Festzwingeln beim Verkleben leichter:



Ergebnis heute früh: Alles perfekt verklebt und gerade, womit ich mich dann jetzt der Formgebung widmen kann:



Frohe Pfingsten

Mio
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  #45  
Alt 05.06.2022, 15:18
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Moin Mio,
dass musste ich irgendwann dann auch selbst feststellen,
dass erstmal alles größer zu dimensionieren ist,
um das später nach dem Kleben (vor allem wenn man mit Epoxy klebt) durch Hobeln, Schleifen, Sägen auf das Endmaß zu bringen.
Auch beim Schwertkasten wende ich die Methode an.
Wenn der nicht zu dick ist, kriegt man dann am Ende durch einen Schnitt mit z.B. Handkreissäge mit Führungsschiene ein perfektes Ergebnis.
Gruß
Patrick
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  #46  
Alt 11.06.2022, 19:49
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Moin,

also bevor ich mich jetzt an den Pinöckel am Bug machen konnte, musste ich erstmal ein bisschen Werkzeugpflege betreiben, die haben dann in den letzten 2 Jahren auch ein bisschen Pflege vermisst.
Also erstmal die Abrichtsteine zum Planschleifen der Schleifsteine plangeschliffen,



dann die Schleifsteine abgerichtet, die hatten es echt nötig, weil ich die zum Kochmesser schleifen genommen habe,



und dann noch die Hobel schön scharf gemacht:



Danach musste das Runde aus dem Eckigen, und vorher noch die Küche geputzt werden

Der Ausganspunkt nach dem Kleben sah so aus:



Viver beschreibt die Schritte schön in auch für frankophoben verständlichen Bildern. Also erstmal den Vierkantstab auf die Maße nach Plan heruntersägen und dann die Ecken abhobeln.



Dazu habe ich die Maße angerissen und das ganz über die kleine Bandsäge gejagt. Nicht toll, aber es ging. Danach musste ich die Schnitte aber noch ein bisschen mit dem Hobel planen. Zwischenergebnis 1:



Und dann wird aus einem Vierkant ein Achtkant. Dafür hat Vivier ein Bild eines Hilfswerkzeugs:



Funktioniert tadellos. Das Abhobeln der Ecken habe ich erstmal grob mit dem Elektrohobel gemacht, aber der war doch ein bisschen zu motiviert, was ich aber zum Glück noch annähernd korrigieren konnte. Zwischenergebnis 2:



Und dann ging es ans Abrunden, mit den Hobeln von Hand und zum Schluss noch mit dem Exzenterschleifer. Zwischenergebnis 3:



Und dann kam wieder die Stunde meiner Bootssuppe in leicht veränderter Rezeptur: 150g Kieferteer, 150 g Terpentinöl, 100 g Leinöl (kein Firnis!). Das sollte schon schön dünnflüssig sein und ohne Firnis hat das Leinöl und der Teer auch schön lange Zeit, ins Holz einzudringen, vor in einem Jahr brauche ich den Bugspriet mit Sicherheit nicht und bis dahin kann ich auch noch ein paarmal nachölen.



Sieht man schon, dass ich ordentlich Teer genommen habe, aber der schützt auch vor Bläue und versackt schön tief im Holz, was das ganz wieder aufhellt. Zwischenergebnis 4:



Wollt Ihr auch noch das ganzen Bugspriet sehen? Endergebnis:



Ich finde ja, die Bilder können das nicht wiedergeben und ich kann es auch nicht beschreiben, was das für ein Gefühl ist, wenn aus den usseligen Latten ein schöner, (fast) runder und wohlgeformter Bugspriet wird.

Für den Baum (wenn ich ihn baue) und die Spriet/Gaffel werde ich wohl den Elektrohobel aus der Werft verbannen und im Moment überlege ich noch, ob ich den Mast nicht auch auf die Art mache, statt mir den Deu mit dem Bird-Mouth anzutun …

Und zum Abschluss noch ein Zitat von Dietrich aus seinem Baubericht:

Zitat:
Zitat von dampfspieler Beitrag anzeigen
Mir gefällt, was ich sehe
Aus dem Zusammenhang gerissen, aber so fühle ich mich.

Mio
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Alt 11.06.2022, 23:22
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Das Hilfswerkzeug ist allgemein bekannt, heißt, wird in jedem englischsprachigen Buch zum Bootsbauen (und davon gibt es einige) erwähnt. Trotzdem ist es wie ich denke nicht so einfach das Werkzeug "in guter Qualität" zu bauen. Die Stifte/Nagel sollten schon ziemlich exakt lang sein und zwar über die ganze Zeit, in der man zeichnet und im richtigen Winkel. Ziemlich präzise sollte das ganze sein. Festsitzen sollten die auch, die Abstände zum Rand jeweils gleich usw. Ich war beim ersten Versuch nicht ganz glücklich mit dem Ergebnis, so dass ich es letztendlich auf konventioneller Art und Weise gemacht habe. Die Winkel oder die Abstände kann man ausrechnen und dann habe ich wie beim Aufreißen einzelne Punkte gezeichnet die ich mit Hilfe einer biegsamen Leiste mit Bleistift verbunden habe. Mit dem Werkzeug bekommen wir sowieso nur ein Achteck. Bei kleinen Durchmessern mag das ja ok sein. Ich hatte aber auch einen Mast mit 10cm Durchmesser, da ist das Achteck nur die halbe Miete und das Werkzeug ist nur für das Achteck gedacht. Analog zu davor habe ich dann den Winkel oder die Abstände für 16eck und 32eck ermittelt und wieder mit Bleistift/Leiste die Linien gezeichnet. Bei 32eck war das Ergebnis immer noch ziemlich kantig. Dann ohne mit dem Bleistift zu zeichnen habe an jeder Kante was mit dem Hobel abgenommen und geschaut ob die Flächen nebeneinander etwa gleich breit sind. Dann erst mit dem Bandsäge-Schleifpapier (unterschiedliche Längen habe ich von gekauft, weil ich nicht wusste, welche die passende wäre) und Bohrmaschine. Dazu muss man sich aber erstmal was rundes aus Holz rausschneiden. Sieht man am besten hier (Zeitpunkt im Film 10:40 ): https://youtu.be/q1ENoXZKP68?t=640 Bei den runden Scheiben aus Holz ist dabei auch einiges zu beachten, Durchmesser und einiges mehr. Musste ich beim ersten Mal auch da viel Lehrgeld zahlen, weil solche wichtigen Details in keinem Buch und keiner Beschreibung stehen. Das ärgert mich immer wieder, wie viel es in Anleitungen/Büchen immer noch an wichtigsten Tipps fehlt. Das selbst herauszufinden kostet immer viel Zeit, Geld und Ärger. Die Bohrmaschine kommt dabei auch ins Schwitzen. Einen relativ teuren Akkuschrauber habe ich dabei was kaputt gekriegt. Am Ende mit dem Exzenterschleifer (händisch mit Schleifpapier wie im Film zu sehen, war mir zu langsam), gefühlvoll um das schon runde Holzstück auf ganzer Länge. Viel Erfolg noch.

Geändert von pkroman (11.06.2022 um 23:37 Uhr)
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  #48  
Alt 18.06.2022, 09:48
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Moin,

mal was vielleicht ein bisschen Off-Topic:

Nachdem ja auf mysteriöse Weise vor 2 Jahren der Großteil meiner Schraubzwingen aus der Werft verschwunden sind, sind meine Bestände daran ein bisschen knapp, gerade wenn es bald darum geht, den Mast zu verleimen.

Daher hier die Frage in die Runde der ja vielleicht mitlesenden ehemaligen Bootsbauer:

Hätte irgendwer einen größeren Posten (20-30 Stück) einfache Schraubzwingen 50x150mm abzugeben? Je nach Preisvorstellung lohnt sich das auch für 10 Stück oder so.
Müssen jetzt nicht die super Qualitätszwingen sein, die dann auch gebraucht mein ganzes Budget auffressen, aber vielleicht hat ja noch jemand ein paar alte Hunde rumliegen, die er nicht mehr braucht und loswerden will.

Alternativ würde ich sonst zu den billigen Ebay-Gurken greifen (10 Stück für 23 Schleifen), die sind zwar nicht toll, aber für meine Zwecke haben die bisher gereicht.

Angebote gerne per PN.

Danke

Mio
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  #49  
Alt 24.06.2022, 08:00
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Moin,

also das mit dem nachhaltigen Weitergeben der Schraubzwingen hat dann mal nicht funktioniert, ich habe mir dann die alternativlos billigen bestellt, sind jetzt gestern auch gekommen, womit es dann demnächst mit den Pinöckeln weiter gehen kann. Aber im Moment bin ich doch viel unterwegs, da zieht sich das Bauen etwas.

Damit kam dann erstmal das Thema Segel auf den Tisch oder besser gesagt auf den Bildschirm.
Nach meinem ersten und vorschnellen Versuch vor zwei Jahren an der Tatihou, will ich das diesmal ein bisschen überlegter angehen.
Und bevor jetzt alle schreien: Lass Dir die Segel doch besser vom Profi machen! Ja, der könnte das besser, aber ich will dem ganzen nochmal eine Chance geben, weil ich das schon eine interessante Herausforderung finde, die Lappen selber zu nähen. Aber Lappen sollen es eben diesmal nicht werden.

Vivier hat für die Morbic 12 ja 4 Segelpläne.

- nur Hauptsegel als loses Luggersegel
- nur Hauptsegel als festes Luggersegel
- nur Hauptsegel als festes Luggersegel mit Latten
- als Slup mit festem Luggersegel und Klüversegel.

Alle vorgeschlagenen Hauptsegel haben einen leicht unterschiedlichen Schnitt aber nahezu gleiche Segelflächen, aber die Spiere ist immer in einem leicht anderen Winkel angeschlagen. Und auch wenn das feste Luggersegel einen Vorteil gegenüber dem losen hat, wollte ich gerne die 5. Variante aufmachen: Slup mit losem Luggersegel.

Also habe ich die Pläne mal wieder in Illustrator geholt (was aus den gelieferten PDFs wirklich maßstabsgetreu funktioniert), das lose Luggersegel in die Slup-Zeichnung geholt und die Spiere inklusive Segel ein bisschen geneigt, bis die Luff im richtigen Winkel stand.

Und natürlich habe ich dann nach dem Segelschwerpunkt geschaut, weil der sollte schon ungefähr da bleiben, wo er vorgesehen ist. Aber auch da gab es Entwarnung, der Schwerpunkt bewegt sich bei der geänderten Taklung nur um 2 cm nach vorne und 4 cm nach unten.

Somit wird das ganze dann so aussehen:



Als Material schlägt Vivier einen 140g/m² Polyesterstoff vor, von dem ich schon Muster habe, weil ich mir auch unsicher über die Farbe war, aber es wird Cremeweiß. Mit Sailcad habe ich dann auch schon mal einen Rohentwurf gemacht und werde mit viel Verschnitt ca. 15 laufende Meter (1,5 m breit) brauchen, womit ich dann bei ca. 100 Euro für den Stoff lande. Bin mal gespannt, wieviel die Segel dann am Ende im Selbstbau kosten.

Aber dieses Wochenende steht erstmal Vater-Sohn-Zeit an, es geht nach Waldkirch zum Orgelfest.

Wünsch‘ Euch ein schönes Wochenende

Mio
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Alt 24.06.2022, 08:54
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dampfspieler dampfspieler ist gerade online
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Moin Mio,

da drücke ich mal die Daumen für die Segelschneiderei. Aus meiner Erinnerung an meine kleine MICRO MAGIC weiß ich, dass die Segel da über einer Schablone g2klebt wurden, damit ein "Bauch" rein kam.
Für Dein Vorhaben müsste die Schablone eine ziemliche Größe haben, oder wie willst Du die Bahnen miteinander vernähen?

Viele Grüße
Dietrich
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  #51  
Alt 24.06.2022, 09:01
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Ort: Berlin
Beiträge: 472
Boot: Kanu ( "Kymi River", durch Dreiteilung modifiziert )
1.242 Danke in 370 Beiträgen
Standard Orgel

Zitat:
Zitat von Mio69 Beitrag anzeigen
..., es geht nach Waldkirch zum Orgelfest...
Dafür wünsche ich euch viel Spaß.
Ich liebe Orgelmusik. Meine Lieblingsorgel ist die in St. Eustache in Paris
Neidvolle Grüße aus Berlin von Günter
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"Be strong, O paddle! be brave, canoe!
The reckless waves you must plunge into.

Reel, reel,

On your trembling keel,

But never a fear my craft will feel."
von E. Pauline Johnson
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