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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #21  
Alt 17.06.2018, 09:23
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Zitat:
Zitat von Quicky Beitrag anzeigen
Nach seemännischem Brauch wird bei Seenot oder Schiffahrtsgefahr die Übernahme einer fremden Schleppleine .....
Also ich habe die Paragraphen durchgelesen, aber so einen Abschnitt habe ich nicht gefunden.




Kannst du bitte zeigen wo das steht?

Also in einem amtlichen Dokument und nicht irgendwo auch einer Internetseite wo jemand seine eigene Meinung war wiedergibt.





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Richard

En Gruess vom Bodensee
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  #22  
Alt 17.06.2018, 09:48
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Moinsen
Binnen gibt es meines Wissen nach keinen Unterschied zwischen Schleppen und Bergen nach Sola/IMO, wie auf See. Aber auch dort ist beim schleppen obacht und nen kühlenKopf sinnvoll um nicht übern Tisch gezogen zu werden.
Bergen heisst, ein Boot, Schiff ist in einer akut gefährlich werdenden Situation und die Besatzung ist nicht mehr zur Selbsthilfe in der Lage dann wird das Schiff geborgen und es geht um Bergelohn.
Alles andere ist schleppen.
Beim Bergen können sogar Summen im Spiel sein die den Wert des Schiffes deutlich übersteigen. (Beladener Containercarrier zb

Kein Berger , egal obDGzR, KNMI, gewerbliche, akzeptieren eine Trosse vom Havaristen die bestehen tatsächlich auf ihr eigenes Geschirr. ( wer schon mal gesehen hat die sonne Trosse peitscht, wenn die reisst, weiss auch warum.). Genau darum kommt auch einer an Bord und guckt nach der Befestigung der Schlepptrosse. Daraus kann kein (ich glaub, seit dem 18JhD) kAnspruch auf ne Bergung abgeleitet werden.
Beim Scleppen durch gewerbliche Schlepper können allerdings ziemliche Summen zustande kommen. Hier muss tatsächlich auch vor den Schlepphaien warnen, die zb in den Niederlanden vor Makkum am Ijjelmeer bzw im Watt zb vor Harlingen auf Beute aus sind. Die nehmen 400 Täler pro angefangen Stunde, plus Sprit, plus Material plus..... Vierstellig biste da auf jeden Fall
.Beim Bergen schon lange üblich, scheint es seit mehreren Jahren auch beim Schleppen übli zu sein, Loyds Open Durch Zuruf zu vereinbaren.
Sportboote untereinander haben keinen Anspruch auf Schlepplohn. Ich hab da so'n Erinnerungswissen im Kopp, das es da sogar zwei Urteile gibt. Da wollte ei Spobo Schlepplohn, ist aber wegen guter Seemannschaft und allseits akzeptierter Bräuche nicht mit durchgekommen.
Natürlich werden dir als Hilfeleistender deine Unkosten erstattet und beschädigtes reserviert, ersetzt. Ebenso eine Aufwands Entschädigung für deine Zeit .
Ich habe mal bei einer Schlepp/ Bergeaktion mein Ankergeschirr aufgeben müssen, wurde problemlos von der Versichdrung des Havaristen bezahlt.
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Hans

Was der Bauer nicht kennt isst er nicht. - wenn der Städter wüsste, was er isst, würde er sofort Bauer werden
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  #23  
Alt 17.06.2018, 11:28
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@ Richard. Ich habe diesen Text selber nur durch Zufall gefunden,nachdem Ich speziell wegen Schleppleine ,Seerecht gegoogelt habe,daraus habe Ich dann den Text kopiert.
Das Thema findet man im Schlaubootforum,im Segelforum. Also Irgendwas Wahres muss ja dran sein.Ich glaube nicht das es ein Erfundener Text ist.

https://groups.google.com/forum/#!to...sc/RQOykLTnjBE

Aus welchem Paragraphen/ Absatz jetzt genau dieser Text kopiert wurde,kann Ich nicht beantworten. Ich weiß halt nur das uns Mehrfach drauf hingewiesen worden ist in der Bootsschule,das es dieses Seerecht gibt,wo/wie/was mit Schleppleine vom Abschlepper/Havaristen steht .

Gruß Jörg
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  #24  
Alt 17.06.2018, 11:43
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FunkelfeuerHB FunkelfeuerHB ist offline
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Tatsächlich glaube/befürchte ich,
Die so schön zusammengetragene Tatsache das vermeindliche Schwarmwissen nicht ausmerzen können.

vom Streichelphone gesendet
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  #25  
Alt 17.06.2018, 22:02
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Ist ja spannend, was ich hier mit meiner Frage losgetreten habe. Aus irgendeinem Grund wird das ja wohl in den Charterbedingungen drinstehen. Am besten ist es wohl, ich rufe das Unternehmen mal an. Vielleicht wissen die ja, warum sie diese Bedingungen so formuliert haben.

Grüßle in die Runde und herzlichen Dank allerseits!
Joachim
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  #26  
Alt 18.06.2018, 05:23
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Zitat:
Zitat von Quicky Beitrag anzeigen
Nach seemännischem Brauch wird bei Seenot oder Schiffahrtsgefahr die
Übernahme einer fremden Schleppleine als Abschluß eines Hilfeleistungs- oder
Bergungsvertrags verstanden und löst - bei Erfolg - den Anspruch auf Hilfs-
oder Bergelohn aus.
Bergung liegt nur *vor, wenn die Mannschaft die Verfügungsgewalt über das
Schiff verloren hat. In diesen Fällen hat sie das Schiff meist verlassen,
die Übernahme einer fremden Leine dürfte eher selten sein.
Das Schiff wird zwar nicht Eigentum des Bergers, er hat aber zur Sicherung
seiner Ansprüche ein Pfandrecht an den geborgenen Gegenständen (Schiff,
Ladung, Wrackteile).
Einzelheiten stehen in §§ 740 - 753 HGB, die nicht nur für
Kauffahrteischiffe, sondern auch für alle Sportfahrzeuge gelten und leider
nicht im Schönfelder enthalten sind, wohl aber in der gebundenen
HGB-Textausgabe.

Klar und Deutlich " fremde Schleppleine " reicht das jetzt ? hab mir den Scheiß doch nicht ausgedacht .

Gruß Jörg
Seit wann gilt das HGB für Privatpersonen
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  #27  
Alt 18.06.2018, 07:00
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Zitat:
Zitat von Quicky Beitrag anzeigen
Nach seemännischem Brauch wird bei Seenot oder Schiffahrtsgefahr die
Übernahme einer fremden Schleppleine als Abschluß eines Hilfeleistungs- oder
Bergungsvertrags verstanden und löst - bei Erfolg - den Anspruch auf Hilfs-
oder Bergelohn aus.
Bergung liegt nur *vor, wenn die Mannschaft die Verfügungsgewalt über das
Schiff verloren hat. In diesen Fällen hat sie das Schiff meist verlassen,
die Übernahme einer fremden Leine dürfte eher selten sein.
Das Schiff wird zwar nicht Eigentum des Bergers, er hat aber zur Sicherung
seiner Ansprüche ein Pfandrecht an den geborgenen Gegenständen (Schiff,
Ladung, Wrackteile).
Einzelheiten stehen in §§ 740 - 753 HGB, die nicht nur für
Kauffahrteischiffe, sondern auch für alle Sportfahrzeuge gelten und leider
nicht im Schönfelder enthalten sind, wohl aber in der gebundenen
HGB-Textausgabe.

Klar und Deutlich " fremde Schleppleine " reicht das jetzt ? hab mir den Scheiß doch nicht ausgedacht .

Gruß Jörg
Moin Jörg
auch wenn du es noch soft behauptest, bzw es immer noch in einigen "echt Klassen" Bootsfahrschulen immer noch nachplappernd behauptet wird:
Welche Leine für die Hilfeleistung ( Seit 2002 gibt es im Seerecht keinen Unterschied mehr zwischen Bergung und Hilfeleistung) genommen wird, ob vom Havaristen oder Berger ist für den Bergelohn und die einschätzung der Sit völig unerheblich.
Nachzulesen in der internationalen Salvage Convention von 1910, bzw in der "neuen" Salvage Convention von 1989. ( unter den suchworten auch zu finden, allerdings nicht elektronisch vorhanden so ich weiss)

Normalerweise sind mir solche Diss sch..egal, aber hier könnte jemand aufgrund des sich haltenen Gerüchtes ( Fremde Leine = Bergen) ne ernste Sit. in eine gefährliche "ausarten " lassen, wo es doch gar nicht nötig ist.
__________________
Hans

Was der Bauer nicht kennt isst er nicht. - wenn der Städter wüsste, was er isst, würde er sofort Bauer werden
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  #28  
Alt 18.06.2018, 07:42
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Moin Hans
Direkt behaupten tue Ich es gar nicht so , bzw behaare auf dieser Aussage. Ich habe meine Scheine erst vor 14 J. gemacht und unser Ausbilder hat das Mehrfach erwähnt und auch die Story´s vom Ijsselmeer,wo abgeschleppte anschließend "Ihr " Boot verlassen mussten,erst nach einer Zahlung,über die hälfte des Wertes vom Boot, konnten die eigentlichen Eigner ihr Boot wieder erhalten.
Solche Geschichten denkt sich keiner aus,denke Ich zumindest. Desweiteren gastiert in allen Foren ,ob Schlauchboot, Yachtforum eine solche Gesprächsrunde über diese Thematik. Auch unter Lloyds Open Form wird dieses Thema behandelt,zumindest taucht es beim suchen immer wieder auf.
Wie auch immer,sollte jemand Hilfe brauchen und Ich bin gerade an Ort und Stelle und habe die Technische Möglichkeit jemanden abzuschleppen ,mache Ich das Gern ! und das ohne jeden Hintergedanken.

Gruß Jörg
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  #29  
Alt 18.06.2018, 08:16
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Giligan Giligan ist gerade online
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Mein Eindruck ist, dass die Leute viel zu schnell und zu leichtfertig Hilfe anfordern. Sie sind es vom Autoverkehr so gewohnt,....der Hobel pupst und die Mobilitätsgarantie, die Pannenhilfe der Haftpflicht oder der ADAC eilen zügig und oft kostenfrei zur Hilfe herbei.
Selbst andere Autofahrer, obwohl es selten geworden ist, (außer bei 1,80m großen, üppig bestückten aber sparsam bekleideten Blondinen) kommen zu Hilfe.
Man befindet sich auf festem Boden, hockt sich irgendwo hin und wartet.
Auf dem Wasser befinden sich viel in einem fremden Element, sie kennen Wasser von Zähneputzen, Kochen und Duschen....also kommt Unruhe, wenn nicht sogar Panik auf.
Wenn ich manche Anlegemanöver von, auf den ersten Blick souveränen, obercoolen Crews sehe, muss ich schmunzeln. Die Blicke werden panisch, die Bewegungen hektisch und die Stimmen gereizt, wenn der schwimmende Untersatz nicht macht was der Skipper sich vorstellt....

Warum muss man abgeschleppt werden, die Frage stelle ich mir zuerst.
Bei Segelbooten habe ich in Foren gelernt, eigentlich nie. Denn die haben ihre Besegelung und einen Motor, sind also doppelt sicher.
Motorboot eigentlich auch nie, denn die haben, eigentlich immer, eine tadellos gewartete Maschine, unbedingt zuverlässig.

Willy,
es.....ging mir grad so durch den Kopf wie ich meinen Bootsdiesel überprüfe und mit dem Läppchen drüber wische....
__________________
Wer mich nicht leiden kann, sollte an sich arbeiten....
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  #30  
Alt 18.06.2018, 08:56
Helge71 Helge71 ist offline
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Boot: Nidelv 610 Sport
73 Danke in 42 Beiträgen
Standard Schleppen versus Bergen?

Zitat:
Zitat von Quicky Beitrag anzeigen
Das Thema findet man im Schlaubootforum,im Segelforum.

... die aus dem Schlaubootforum sollten es ja wohl am besten wissen.



Gesendet von iPhone mit Tapatalk Pro

Geändert von Helge71 (18.06.2018 um 09:02 Uhr)
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  #31  
Alt 18.06.2018, 09:14
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Fraenkie Fraenkie ist offline
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Also ich habe letztens einen Kumpel abgeschleppt.

Dem war der Sprit ausgegangen. Tankuhr war bei halbvoll "hängengeblieben".

Wir haben halbe / halbe gemacht. Dann wird´s ja rechtlich völlig unübersichtlich.

An meinem Boot war meine Leine, an seinem seine.

Jeweils als V über 1 Klampe Bb, eine Stb. erleichtert das losmachen am Ende im Hafen.

Wer hat schon so lange Leinen, das eine reicht
__________________
Viele Grüße Fränkie

Jeder Tag auf See ist ein verlorener Hafentag

Geändert von Fraenkie (18.06.2018 um 09:30 Uhr)
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  #32  
Alt 18.06.2018, 12:06
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Laika's Kapitän Laika's Kapitän ist offline
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655 Danke in 315 Beiträgen
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Segler schleppen fast nie.......
.......ich kenne mehrere Segler die schon am Haken der DGzRS hingen,nachdem sie sich festgefahren hatten oder nach Wassereinbruch.
Da hilft dann die bestens gewartete Maschine genauso wenig wie das Wundermittel Notmotor,obwohl ich beides nicht in Frage stelle.
Im Notfall ist mir der materielle Wert aber auch egal,Leben und Gesundheit geht vor,und den Rest sollte evtl sogar die Versicherung regeln.

Gruß Ralf
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Am besten halten wir die Welt mal kurz an und lassen die ganzen Idioten aussteigen!
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  #33  
Alt 18.06.2018, 15:08
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Sehbeer Sehbeer ist offline
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Zitat:
Zitat von aunt t Beitrag anzeigen
...Nachzulesen in der internationalen Salvage Convention von 1910, bzw in der "neuen" Salvage Convention von 1989. ( unter den suchworten auch zu finden, allerdings nicht elektronisch vorhanden so ich weiss) ....
http://www.jus.uio.no/lm/imo.salvage...9/portrait.pdf
__________________
Liebe Grüße
Mattze

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  #34  
Alt 18.06.2018, 16:20
HR 480 HR 480 ist offline
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Ort: Hamburg/Värmdö
Beiträge: 178
Boot: HR 480 SC /60 HK Suzuki
217 Danke in 95 Beiträgen
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Und hier auch auf Deutsch:

https://transportrecht.org/wp-conten...gung1989de.pdf

hier, die Einschränkungen durch andere Länder

https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=%2F%2F*[%40attr_id%3D%27bgbl202s1202.pdf%27]#__bgbl__%2F%2F*[%40attr_id%3D%27bgbl202s1202.pdf%27]__1529335030716

Gruß

Rüdiger

P.S. der zweite Link ist wohl zu lang. Alles kopieren und in die Adresszeile eingeben.
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  #35  
Alt 19.06.2018, 11:07
leebärtran leebärtran ist offline
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Der Hauptgrund dafür, dass gerade die professionellen Berger auf eine eigene Leinenverbindung Wert legen, wurde mehrfach genannt - die Leinen sind geprüft. Viel wichtiger als die alte Mär der eigenen Leine ist im Havariefall die Vereinbarung nach "Lloyd´s Open Form". Diese besagt zweierlei:

1.) es gilt "No Cure No Pay" - der Bergelohn wird nach geretteten Werten und damit nach tatsächlichem Erfolg bemessen. Dies wird dann idR. auch in Relation zu dem getätigten Aufwand gesetzt - eine komplizierte Bergung mit großem Aufwand wird anders angesehen als eine einfache Schlepphilfe vor dem Hafen. Auch im Extremfall findet nicht einfach so ein Eigentumswechsel statt.

2.) Was in der Praxis noch wichtiger ist - der Bergelohn wird später verhandelt, um zu vermeiden, dass der Havarierte aus seiner Notsituation heraus übervorteilt wird. Als betroffener Eigner würde ich immer versuchen, meine Kaskoversicherung dafür ins Boot zu holen - die Leute dort sollten das Procedere kennen.

Trotzdem sollte zumindest untereinander immer die Regel gelten, dass man sich gegenseitig hilft und die Hilfe nicht in Heller und Pfennig umrechnet. Ein schneller und ehrlicher Dank - dazu vielleicht eine kleine Anerkennung - sollte eigentlich Lohn genug sein. Und keiner weiß, wann er selbst auf Hilfe angewiesen sein wird. Ich kenne beide Seiten und bin froh, dass es vielerorts noch das Grundverständnis für gegenseitige Hilfeleistung gibt.
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