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Langzeitfahrten Alles für die grosse Fahrt.

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  #1  
Alt 14.03.2021, 18:03
Aubergino Aubergino ist offline
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Standard Auswertung Kosten Langzeitfahrt binnen D-NL-B-F, 1/2 Jahr auf dem Boot

Moin,

eigentlich wollten wir ja eineinhalb Jahre mit dem Boot binnen und mal küstennah unterwegs sein, und danach auch eine Auswertung hier einstellen für eventuelle Nachmacher. Da unser Boot nur Corona-bedingt in Frankreich bis auf weiteres an der Kette liegt, wird es aber wohl bei dem letzten halben Jahr bleiben mit der "Langzeitfahrt". So haben wir denn mal ausgewertet, was wir so gefahren und ausgegeben haben. Vielleicht hilft es jemandem, der ähnliches vorhat. Es ist nur eine kleine pdf-Datei aus einer Excel-Tabelle, hier im Anhang als Download.

Die Strecke ging wie folgt:
Halle(Saale) - Elbe - Berlin - Elbe - ELK nach Lübeck - Fehmarnsund - Kiel - NOK - Cuxhaven - Roter Sand - Wilhelmshaven - EJK - Emden - DEK - Haren/Ems - kleine Kanäle in Ostholland - Ijssel - Waal - Maas - Meuse - Sambre - Canal du Centre (B) - Canal du Nord (F) - Oise - Seine - Paris - Seine - Yonne - Auxerre.

Das Boot ist ein holl. Stahlverdränger, 13m, 20to, DAF575 Diesel mit 105PS. Besonders erstaunt hat uns, wie wenig Liegegebühren im Schnitt herausgekommen ist. Mal durch Ankern an schönen Stellen, viel schöner als Hafengedränge, mal aufgrund vieler kostenloser Liegestellen, z.B. am MLK, auf Nachfrage an Schleusenstegen, am EJK (wunderschön!!), in Holland, Belgien, Frankreich.

Mehr über das Schiff und die Tour ansonsten auch in unserem Blog www.beiknut.de.

Tschüs,
Knut
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  #2  
Alt 02.10.2021, 15:45
Aubergino Aubergino ist offline
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Boot: holl. Stahlverdränger 13m
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Standard Und nun die gesamte Reise, incl. Rückfahrt über Basel und Wismar

Nun, nach glücklich gemeisterter Rückfahrt über Canal de Bourgogne, Canal de Rhone au Rhin, Basel, Saarbrücken, Canal de la Sarre, Saar, Mosel, Rhein, DEK, MLK, ESK, ELK, Wismar, ein Update der Auswertung, nun über die Fahrt insgesamt.
Vielleicht hilft's jemandem, der Ähnliches plant.
Und wer sonst neugierig ist, der darf gerne unseren Blog lesen. Hier:
www.beiknut.de
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Auswertung.pdf (222,0 KB, 124x aufgerufen)
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  #3  
Alt 02.10.2021, 19:04
Brierley Hill Brierley Hill ist offline
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Zitat:
Zitat von Aubergino Beitrag anzeigen
Nun, nach glücklich gemeisterter Rückfahrt über Canal de Bourgogne, Canal de Rhone au Rhin, Basel, Saarbrücken, Canal de la Sarre, Saar, Mosel, Rhein, DEK, MLK, ESK, ELK, Wismar, ein Update der Auswertung, nun über die Fahrt insgesamt.
Vielleicht hilft's jemandem, der Ähnliches plant.
Und wer sonst neugierig ist, der darf gerne unseren Blog lesen. Hier:
www.beiknut.de
bei mir funktioniert der Link www.beiknut.de leider nicht
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  #4  
Alt 02.10.2021, 21:50
Aubergino Aubergino ist offline
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Nanu? Bei mir schon. Geht denn http://www.beiknut.de ?

Und noch der kleine Nachtrag, weil es in der diesjährigen Auswertung nicht mehr drin ist:
Liegegebühren nun im Gesamtschnitt bei 6,40€ je Nacht. Lebensmittel nicht mehr so genau ermittelt, aber ca. 19,00€ im Gesamtschnitt.
Immerhin konnten wir ja nun wieder gelegentlich auch mal Essen gehen, was im letzten Jahr wegen Corona komplett wegfiel - das hat den Schnitt etwas gehoben.

Tschüs,
Knut

Geändert von Aubergino (02.10.2021 um 21:58 Uhr)
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  #5  
Alt 02.10.2021, 22:45
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Danke für den Bericht.
Sehr informativ...
Das mit der Verpflegung ist auch nicht ganz so wichtig, weil man ja auch zu Hause was essen muss
Und trinken auch natürlich...
__________________
MfG Mario
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  #6  
Alt 02.10.2021, 23:29
Brierley Hill Brierley Hill ist offline
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Zitat:
Zitat von Aubergino Beitrag anzeigen
Nanu? Bei mir schon. Geht denn http://www.beiknut.de ?
nein - leider nicht. Ich sitze in USA - ob es daran liegt ??
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  #7  
Alt 02.10.2021, 23:35
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Dann liegts an der NSA...
bei mir geht der Link auch

PS: Du sitzt? Was hast Du verbrochen ?
__________________
MfG Mario
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  #8  
Alt 02.10.2021, 23:48
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Für mich als "fast Neuling" auch sehr aufschlussreich.
Allerdings denke ich, dass die Verpflegung, zu Hause insgesamt günstiger wäre.
__________________
Bevor du einen Traum verwirklichst, solltest du aufwachen.
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  #9  
Alt 03.10.2021, 07:41
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Zitat:
Zitat von Dererpel Beitrag anzeigen
Für mich als "fast Neuling" auch sehr aufschlussreich.
Allerdings denke ich, dass die Verpflegung, zu Hause insgesamt günstiger wäre.
Wichtig ist , das man die Kosten für die Verpflegung selbst bestimmen kann.
Du musst ja nicht Essen gehen.
Wenn du die Dose Ravioli kalt runter bekommst , sparrt man auch noch Gas……
__________________
Gruß Bergi :

Heimathafen beim EWV-Hennigsdorf
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  #10  
Alt 03.10.2021, 07:55
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Die Kostenaufstellung deckt sich weitgehend mit meinen Erfahrungen auf Langfahrt.

Liegegebühren würde ich im Durchschnitt, für mein 13,5 m Boot, bei ca 12 EUR
pro Tag rechnen, da doch für einige Nächte keine Kosten anfallen
(ankern, freie Liegplätze), man aber auf der anderen Seite auch mal für ein paar Tage
in einem Hafen verbleibt.

Dieselverbrauch/-kosten sind leicht hoch zu rechnen.

Verpflegung ist an Bord auch nicht teurer als Zuhause, wenn man selbst kocht.
Bei täglichen Restaurantbesuchen wirds natürlich teurer.

In der Rechnung fehlen natürlich Kosten für Instandhaltung und Wartung des Bootes.
__________________
Moin! Klaus

--> Jetzt geht´s rund! Am 2. Juli 2022 beim STERN-VON-BERLIN.de <--

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  #11  
Alt 03.10.2021, 09:49
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Zitat:
Zitat von Dererpel Beitrag anzeigen
Für mich als "fast Neuling" auch sehr aufschlussreich.
Allerdings denke ich, dass die Verpflegung, zu Hause insgesamt günstiger wäre.
Wir verbrauchen zu Hause mehr Geld zum Essen wie auf dem Boot in Holland. Dabei gehen wir sogar im Durchschnitt 5 mal pro Woche ins Restaurant. Zu Hause nur 1 mal.

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  #12  
Alt 03.10.2021, 12:34
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Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen

Liegegebühren würde ich im Durchschnitt, für mein 13,5 m Boot, bei ca 12 EUR
pro Tag rechnen, da doch für einige Nächte keine Kosten anfallen
(ankern, freie Liegplätze), man aber auf der anderen Seite auch mal für ein paar Tage
in einem Hafen verbleibt.
Ich habe das für mich mal ein paar Jahre notiert. Für 15m habe ich in D im Schnitt 22,00 Euro/täglich an Liegekosten gezahlt. Ich habe das Gefühl, das besonders im Berliner Raum, die Liegegebühren explodiert sind.

In Frankreich hat man die geringsten Liegekosten Europas. Meistens für lau.
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  #13  
Alt 03.10.2021, 15:09
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Genau meine Rechnung:

22 EUR davon 2/3 (weil du in 2 von 3 Übernachtungen was zahlen musst) = 14,66 EUR pro Tag im Durchschnitt
Und bei mir gibt das ca 12 EUR. (von 18 EUR Liegegebühr durchschnittlich pro Nacht)
__________________
Moin! Klaus

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  #14  
Alt 03.10.2021, 16:47
schimi schimi ist offline
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Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
Genau meine Rechnung:

22 EUR davon 2/3 (weil du in 2 von 3 Übernachtungen was zahlen musst) = 14,66 EUR pro Tag im Durchschnitt
Und bei mir gibt das ca 12 EUR. (von 18 EUR Liegegebühr durchschnittlich pro Nacht)
Ich meinte 22,00 Euro als Durchschnitt, da sind die Tage an denen ich nichts bezahle schon mit drin. Sprich ich zahle meistens ca. 30 Euro/Tag, wenn ich in einem Hafen liege.
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  #15  
Alt 03.10.2021, 18:10
Aubergino Aubergino ist offline
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Moin,

Unsere 6,40€ sind der Schnitt über alle Nächte der Langzeitfahrt, wir haben oft frei gelegen (aber immer legal, möchte ich anfügen). Wenn ich da einen gefühlten Schnitt bilde, schätze ich das auf eine von drei bis vier Nächten für die wir bezahlt haben.

Wir haben dabei aber auch darauf geachtet, nicht in den teuren Luxusmarinas zu landen. Da ist der Wohlfühlfaktor eh' gering als Langzeitfahrer, empfinden wir.

(Nur) ein Mal sind wir sogar noch wieder weggefahren, nachdem wir die Preise gelesen hatten, das war in Breisach, gleich gegenüber im französischen Hafen haben wir gut die Hälfte bezahlt, bei mindestens gleicher Qualität.

Teurer geworden sind wohl auch einige Häfen: Lauenburg von letztem Jahr zu diesem Jahr für uns von 15 auf 25 Euro. Dazu noch 80ct/kWh für Strom, 50ct. für's WC und 1€ für auf 4min limitiertes Duschen. Da legen wir nicht wieder an und loben uns den MMC in Mölln.

Ja, die Unterschiede sind oft erstaunlich.

Tschüs,
Knut
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  #16  
Alt 10.10.2021, 16:36
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Sehr Interessante Schilderungen von Langzeitfahrten!
Meiner Meinung nach ist es doch auch sehr Stark von den Lebensgewohnheiten an Land abhängig. Restaurantbesuche oder Selbstkochen, Perfekte Internetverbindung mit Laptop ect. oder reicht auch nur das Handy? Natürlich kann man "sein Leben" mit an Bord nehmen oder sich auf ein nötiges Minimal einschränken um im Betrieb auch den minimalen Wartungs- und Störungsfall zu begrenzen. Ist Letztendlich dann doch eine Frage des zur Verfügung stehenden Budget, aber nicht das zwingend Notwendige!
Ist aber auch NUR meine Meinung dazu!
Gruß
Lothar
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