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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel

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  #41  
Alt 11.10.2019, 21:34
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dampfer dampfer ist offline
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Zitat:
Zitat von scully34mulder Beitrag anzeigen
Hallo Dampfer,
nur mal kurz zum Verständnis, was sind offene und was sind geschlossenen Batterien?
Hallo Uli,

offene Batterien sind Batterien bei denen auf den einzelnen Zellen (12V Batterie = 6 Zellen) Schraubverschlüsse sind welche man öffnen kann um z.Bsp. destilliertes Wasser nachzufüllen, oder auch um die einzelnen Zellen spindeln zu können um so zu prüfen ob die Zellen noch in Ordnung sind.

Verschlossene Batterien haben auch 6 Zellen, jedoch lassen sich die einzelnen Zellen nicht öffnen, sie haben wohl einen Überdruckauslass für den Fall, dass eine zu hohe Spannung anliegt die zur Gasung führt

Gruss
Detlef
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  #42  
Alt 12.10.2019, 08:38
tritonnavi tritonnavi ist offline
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Zitat:
offene Batterien sind Batterien bei denen auf den einzelnen Zellen (12V Batterie = 6 Zellen) Schraubverschlüsse sind welche man öffnen kann um z.Bsp. destilliertes Wasser nachzufüllen, oder auch um die einzelnen Zellen spindeln zu können um so zu prüfen ob die Zellen noch in Ordnung sind.
das wären dann (durch einen Stopfen) geschlossene Batterien....offene Batterien dürfte es im Sportbootbereich nicht geben...

Es gibt durchaus auch geschlossene Batterien, wo die Stopfen nicht ohne weiteres geöffnet werden können. Das ist bei vielen Starterbatterien der Fall.

Die meisten Gel- oder AGM-Batterien sind verschlossene Batterien und sind dann mit einem Ventil po Zelle versehen (VRLA) und bei denen braucht man sich daher nicht mit Entgasungsschläuchen zu beschäftigen.

Geändert von tritonnavi (12.10.2019 um 08:44 Uhr)
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  #43  
Alt 12.10.2019, 09:05
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Moin moin,

Zitat:
Zitat von tritonnavi Beitrag anzeigen
das wären dann (durch einen Stopfen) geschlossene Batterien....offene Batterien dürfte es im Sportbootbereich nicht geben...
das dachte ich auch immer - bis diesen Sommer ein Gastlieger mit einer amerikanischen Flybridge-Yacht bei uns im Hafen zu Gast war, wo der Keller vom Boot aussah als wäre es ein deutsches Typ VII... da fehlte wirklich nur noch Johann, das Gespenst (auch wenn's nur 2x 6 Zylinder in Reihe waren im Maschinenraum).
Vier GROSSE Batteriebänke aus offenen Bleibatterien (2x24V als Starterbatterien, 1x12V für die Strahlruder und 1x12V als Versorgungsbank), in die wir erstmal etliche Kanister destilliertes Wasser nachgefüllt haben (der Gastlieger kam mit quasi komplettem Elektrikausfall bei uns an - wie sich herausstellte hatte er bei der Überholung des vor dem Winter übernommenen Bootes zwar an fast alles gedacht, aber nie den Flüssigkeitsstand in den Batteriebänken überprüft...)

lg, justme
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  #44  
Alt 14.10.2019, 08:38
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Eigentlich ist es gar nicht so schwierig:

  • Offene Batterien haben Stopfen, die sich öffnen lassen. Diese Batterien können und müssen von Zeit zu Zeit mit destilliertem Wasser nachgefüllt werden.
  • Geschlossene Batterien haben keine Stopfen die sich öffnen lassen. Allerdings sind auch diese Batterien offen zur Umwelt und verlieren bei jedem Ladevorgang Flüssigkeit. Da man sie nicht nachfüllen kann ist das Gehäuse etwas größer, so dass ein Flüssigkeitsvorrat hineinpasst. Wenn dieser Vorrat nach EU-Norm für ein 3-jähriges PKW-Leben reicht darf sich die Batterie "wartungsfrei" schimpfen.
  • Verschlossene Batterien haben statt der Stopfen Überdruckventile. Solange die Ladung so erfolgt, dass nicht zu viel Wasser in Knallgas umgesetzt wird, verlieren diese Batterien kein Wasser und sind deshalb "absolut wartungsfrei". Meist handelt es sich um Gel- oder AGM-Batterien.
Bei dem, was wir Amateure mit Booten anstellen, besteht auch bei offenen und geschlossenen Batterien praktisch keine Auslaufgefahr. Die Stopfen bzw. Entgasungskanäle sind so konstruiert, dass auch kurzzeitig größere Schräglagen nicht zum Austritt von Flüssigkeit führen - und langzeitig mehr als 45° Schräglage wird auf einem Boot kaum vorkommen. Zudem müssen solche Batterien in einem säurefesten Behälter untergebracht werden.
Gruß,

Jörg
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  #45  
Alt 14.10.2019, 10:05
tritonnavi tritonnavi ist offline
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Die meisten Veröffentlichungen, die ich zu dem Thema (offen,geschlossen) kenne, stimmen nicht mit deiner Ansicht überein....
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  #46  
Alt 15.10.2019, 08:58
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Ich lerne ja gern dazu - Quellen?
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Alt 15.10.2019, 09:19
tritonnavi tritonnavi ist offline
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Es geht um deine Aussage, dass geschlosse Zellen keine Schraubverschlüsse/Stopfen haben, die sich öffnen lassen.
Zellen die solche Verschlüsse haben, wären deiner Meinung nach "offen".

Bei Batterieherstellern z.B. Hoppecke oder auch in den von mir gern zitierten Exide-Batteriehandbüchern, findest du Textpassagen wo bei geschlossenen Zellen Flüssigkeit nachgefüllt werden kann.
Ansonsten gibt es im Internet zahlreiche Hinweise, aus denen diese Sichtweise ebenfalls zu entnehmen ist:
z.B.
ecke-batterien.de
tecchannel
bves.de
wiki.polz.info
bbs.industriebatterien

Selbstverständlich sind diese Begriffe keine geschützten Begriffe und deswegen gibt es im Internet ja auch unterschiedliche Interpretationen.
"Offen" ist eine Batterie eigentlich immer, wenn ungehinderter Zugang zur Außenluft besteht. Ob man da nun die Verschlüsse entfernen kann oder nicht, spielt für die Eigenschaft "Offen" keine Rolle. Das wäre zumindest meine ganz persönliche Interpretation....

Im photovoltaikforum hat das offenbar mal jemand genauer recherchiert:
Zitat:
Offene Batterien sind solche, bei denen man die kompletten Elektroden ziehen kann (werden nur noch sehr selten benutzt). Bei geschlossenen Batterien hat der Plastiktrog einen Deckel, der fest mit dem Trog verbunden ist (kleben, verschweißen). Es sind Öffnungen im Deckel, die einerseits das Entweichen von Gasen erlauben und andererseits für Wartungszwecke verwendet werden (Wasser nachfüllen, Säuredichte messen).
leider habe ich zu solchen historischen Batterien die wirklich "offen" sind, nichts finden können.
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  #48  
Alt 15.10.2019, 09:41
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Die Diskussion schweift ein wenig ab, der Schreiber wollte eine Empfehlung für Ladegerät und Batterie nicht mehr und auch nicht weniger., wem interessiert offen oder geschlossen die Batterie soll ihre Leistung bringen fertig✔️🧐

Meine 75er Wartungsfreie Batterie kostet neu knappe 60.- Euro und wenn die hinüber ist wird wieder eine neue eingebaut fertig, mein Ladegerät hängt fix knapp 320 Tage im Jahr am netzt und die Batterie ist immer voll und funktionstüchtig 🍺🍺🍺
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Alt 15.10.2019, 09:45
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Ich würde dem TE empfehlen, zwei gleiche Batterien von zB 110Ah zu nehmen und sonst nichts zu ändern. Auch das vorhandene Ladegerät würde ich lassen.
Das hat doch bislang alles prima funktioniert.

My 2ct
Gerhard
__________________
Wenn ich in eine Wohnung käme und da läge die Bardot, fertig zubereitet, und rechts von ihr stünde eine Mousse au Chocolat, also da würde ich mit Sicherheit nach der Mousse greifen. Vor 20 Jahren, gut, da hätte ich nach der Mousse nachgeschaut, ob die Bardot noch da ist.
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  #50  
Alt 15.10.2019, 12:00
tritonnavi tritonnavi ist offline
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Zitat:
Zitat von Stoffy 2100sc Beitrag anzeigen
Die Diskussion schweift ein wenig ab, der Schreiber wollte eine Empfehlung für Ladegerät und Batterie nicht mehr und auch nicht weniger., wem interessiert offen oder geschlossen die Batterie soll ihre Leistung bringen fertig✔️��
Dann hast du nicht vollständig gelesen, denn der TE selbst hat nach dem Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Batterien gefragt.

Natürlich schweift die Diskussion ab, denn es ging und geht u.a. ja auch um Vor- und Nachteile von geschlossenen (oder offenen, je nach Sichtweise) und verschlossenen Batterien (also AGM und Gel), sowie deren Ladung.
Das ist bis jetzt noch offen und laut den letzten Äußerungen des TE hat er das bis jetzt nicht unbedingt alles richtig verstanden.

Die Diskussion ist auch zum Thema Ladegerät abgeschweift. Das ist bei der Fragestellung quasi unumgänglich und das ist nicht zuletzt deswegen passiert, weil vom TE bis jetzt nicht mehr preisgegeben wurde, als dass es 8A hat.
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  #51  
Alt 16.10.2019, 11:28
scully34mulder scully34mulder ist offline
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Trotzdem Danke für alle Beiträge und Meinungen. Zum Ladegerät kann ich leider nicht mehr sagen, da einsprechende Unterlagen vom Hersteller zum Originalsystem nicht zur Verfügung stehen. Um es kurz zu machen, und nach Beurteilung aller Tips und Hinweise, fahre ich wohl am Besten wenn ich dieses Angebot 2x kaufe
https://www.autobatterienbilliger.de...619d3ebf2376cd
und weiter das eingebaute 8A Ladegerät weiter verwende, da, wie gesagt 95% der Zeit das Ladegerät mit 220V am Liegeplatz verbunden ist. Danke und Gruß
Uli
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  #52  
Alt 16.10.2019, 13:22
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Dass es sich dabei aber nur um eine Starter- und keine Versorgungsbatterie handelt, weiß du?
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  #53  
Alt 16.10.2019, 14:03
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Zitat:
Zitat von tritonnavi Beitrag anzeigen
Dass es sich dabei aber nur um eine Starter- und keine Versorgungsbatterie handelt, weiß du?
Er schreibt oben etwas von 2 gleichen......
Und eine Starter braucht er ja.
__________________
Gruß Bergi :

https://stern-von-berlin.jimdosite.com
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  #54  
Alt 16.10.2019, 14:08
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Ja, eine will er eher als Starter- und die andere eher als Versorgungsbatterie nutzen. So habe ich es jedenfalls verstanden.
Die verlinkte Batteie ist m.E. eine ganz normale Starterbatterie ohne erhöhte Zyklenfestigkeit und von daher für Versorgungszwecke eher nicht sonderlich geeignet.
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  #55  
Alt 16.10.2019, 14:55
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Ja, genau. Der Tipp von jemandem hier war ja möglichst zwei gleiche Batterien und Kapazitäten zu verwenden. Und ja ich habe zwei Batterien eingebaut (Starter und Versorger) und möchte beide erneuern. So, jetzt ist die eine also nicht geeignet? Okay....und ich dachte ich wäre hier jetzt durch....also welche dann? Ist die Varta Silver 110Ah, für die ich auch vorher den Link gezeigt hatte, mehr geeignet? Ich bitte nochmal um eure finalen Empfehlungen...Ganz ganz herzlichen Dank.
Gruß Uli
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  #56  
Alt 16.10.2019, 16:23
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Diese hier habe ich gerade gefunden, scheint eine mögliche Kombination für beide Anwendungen zu sein. Was meint ihr? Wird zumindest so beworben...
https://www.awn.de/vetus-schiffsbatterien.html
Gruß Uli
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  #57  
Alt 16.10.2019, 17:11
tritonnavi tritonnavi ist offline
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Zitat:
Zitat von scully34mulder Beitrag anzeigen
Diese hier habe ich gerade gefunden, scheint eine mögliche Kombination für beide Anwendungen zu sein. Was meint ihr? Wird zumindest so beworben...
https://www.awn.de/vetus-schiffsbatterien.html
Gruß Uli
ja, das sind die einfacheren Ausführungen von Vetus, die eben nicht so sonderlich zyklenfest sind und daher auch keine ausgesprochenen Versorgungsbatterien sind.
Der Händler 12seemeilen schreibt dazu, im Gegensatz zu AWN, z.B.
Zitat:
Die Vetus SMF Marine Bootsbatterie ist für den Startstrom empfohlen. Für den Dauerbetrieb (Kühlen, Beleuchtung usw.) ist sie nicht empfohlen.
Dass diese Batterie nicht so optimal für Versorgungszwecke geeignet ist, sieht man auch einfach daran, dass Vetus selbst AGM-Marine-Batterien anbietet.

Zu den Vetus-AGM-Batterien schreibt derselbe Händler:
Zitat:
Die Vetus AGM Marine Bootsbatterie ist eine sogenannte Kombi-Batterie. Sie ist sowohl als Starterbatterie als auch für den konstanten Betrieb (z.B. Beleuchtung) bestens geeignet. Während des Konstanten Dauerbetriebes kann die Bootsbatterie auch tiefer entladen werden.
Die Vetus marine AGM hält laut den technischen Daten von Vetus bei 80% Entladetiefe etwas länger, als die Vetus SMF bei gerade mal 35%.....
Somit dürfte wohl deutlich sein, welche Batterie eher für Versorgungszwecke geeignet ist. Bei einer AGM kannst du von der aufgedruckten Kapazität mehr nutzen, als bei einer normalen Batterie, ohne dass sie eher kaputt geht und genau darauf kommt es bei Versorgungsbatterien an. Bei reinen Starterbatterien spielt das nahezu keine Rolle.

Eine Vetus Marine AGM mit 100Ah kostet ab ca 250€

zum Vergleich:
Eine Varta silverdynamic AGM mit 105Ah gibt es ab ca 175€. Die ist genau so gut geeignet...wird aber normalerweise im Pkw-Bereich angeboten und da herrscht anscheinend ein geringeres Preisniveau, als in der Sportbootbranche.

und ja, die lassen sich alle mit üblichen IUoU-Ladern oder Lichtmaschinen laden und AGM-Batterien kommen im Zweifel auch mit weniger Ladung ganz gut zurecht. Meine AGM-Batterie im Auto (vermutlich auch Varta) hält bei täglicher Nutzung, im Winterhalbjahr mit Standheizung, und bei einem permanent vorhandenen Ladezustand von nur 80% (aufgrund der Rekuperationsfunktion des Autos) bis jetzt ganz gut, denn nach fast 2,5 Jahren ist deren Zustand noch bei rund 95%.

Geändert von tritonnavi (16.10.2019 um 17:29 Uhr)
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  #58  
Alt 16.10.2019, 17:24
tritonnavi tritonnavi ist offline
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Zitat:
Zitat von scully34mulder Beitrag anzeigen
Ja, genau. Der Tipp von jemandem hier war ja möglichst zwei gleiche Batterien und Kapazitäten zu verwenden.
Gruß Uli
Den Tipp habe ich sowieso nicht verstanden. Warum sollten die 2 Batterien gleiche Kapazitäten haben, wo sie ohnehin durch einen manuellen Schalter beliebig getrennt ge- und entladen werden?

Für die Starterbatterie braucht man i.d.R. nicht die Kapazität, wie für eine Versorgungsbatterie.
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