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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #1  
Alt 04.02.2011, 08:38
RIA_Ingo RIA_Ingo ist offline
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Standard aller Anfang ist schwer

Hallo zusammen,

wie ich im Vorstellung Thread ja schon bemerkt habe, bin ich blutiger Anfänger und möchte nun beginnen, naive „Landrattenfragen“ zu stellen.
Da ich keine explizite Anfängerecke im Forum finden konnte, hoffe ich, Euch Seebären nicht allzusehr zu nerven… (falls es irgendwo geballtes Anfängerwissen gibt, bitte den Link nennen)

Angefixed durch die letzte Messe, wollen meine Frau und ich (beide 40) nun den SBF Binnen und See im Kombo machen.Mit aufs Boot soll noch unser 11-jähriger Sohn.
Während ich eher auf „brrrr“ stehe, favorisiert meine Frau „tuck tuck tuck“ a la Hausboot.
Mein Fernziel wäre eine Bootsklasse wie bsw. Princess, aber da warte ich noch auf den Lottogewinn

Plan war bisher, dieses Jahr den Lappen zu machen und im Sommer vielleicht ein paarmal Tagescharter in NRW versuchen, um Erfahrung zu sammeln, nächstes Jahr Hausbooturlaub Mecklenburger Seenplatte und übernächstes Jahr vielleicht ein eigenes Kajütboot o.ä.
Naja, man steigert sich aber immer mehr in die Sache rein, es werden Kontoauszüge ausgewertet , Budget definiert und die Idee ist geboren, vielleicht doch die Strategie zu ändern..
Also hier erstmal ein paar Fragen :

Wie seit ihr an die Sache rangegangen `? Mit einem kleinen Boot angefangen, oder direkt schon etwas größeres ?

Budget kann bis ca. 20.000 Euro gehen. Lieber ein Trailerbares Boot kaufen (Zuglast 1300kg kann ich), oder doch ein größeres was irgendwo einen Liegeplatz hat ? (vielleicht bekomme ich ja auch eine Bootstypempfehlung..) Erwerb lieber privat oder vom Händer, oder sogar in Polen ? (Habe gehört, dort sollen die Boote preiswert sein ?)

Welche (laufenden) Kosten sind noch zu erwarten ? Liegeplatz, Wartung ist klar, aber gibt’s bsw. eine Bootssteuer vergleichbar der KFZ Steuer ?

Wie schaut das mit dem Sprit aus ? Habe gehört, Wassertankstellen sind teuerer ? Wenn ein Liter Diesel an der Tanke 1,30 kostet, wieviel kostet er dann am Wasser ?

Ist Kanisterbetankung legal ?

Wenn ein Boot mit 10 l/h angegeben ist, ist das dann mittlere Drehzahl, und wielviel Sprit bräuchte man dann bsw. um im sparsamen Tempo von Düsseldorf nach Koblenz zu kommen ? (und wie lange braucht man überhaupt für die Strecke stomaufwärts ?)
Was würde passieren, wenn auf dem Rhein der Motor ausfällt ? (Habe gesehen, das viele noch einen Aussenboarder neben dem Innenboarder haben) Schafft man es, das Boot neben dem Fahrwasser kontrolliert zum Stehen zu bekommen ?

So, das war es erstmal. Morgen wollen wir mal nach BCM in Münster, um und überhaupt mal ein Bild zu verschaffen, was größenmässig und finanziell möglich ist..
Falls Ihr andere größere Bootsaustellungen in NRW / Grenze NL kennt, bitte Ausflugstipps nennen.
Ich hoffe, meine erste Fragerei ist jetzt nicht zu unverschämt
Gruß Ingo aus Ratingen

Geändert von RIA_Ingo (04.02.2011 um 09:09 Uhr)
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  #2  
Alt 04.02.2011, 08:54
hago1112 hago1112 ist offline
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moin ingo,

du stellst wirklich viele fragen-von dennen sich die meisten sicher erübrigen wenn du deinen schein gemacht hast---ich meine beide scheine.

denke du solltest eine gute bootsschule suchen--und einfach beginnen zu lernen.in den schulunterlagen sind doch schon die meisten antworten deiner fragen enthalten.

das virus bootssport ist nahezu gegen alles resistent---also vorsicht

gebe dir gern eine adresse in deiner nachbarschaft in sachen bootsschule.

gruss
hago
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  #3  
Alt 04.02.2011, 09:10
Micki Micki ist offline
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Zitat:
Zitat von RIA_Ingo Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

wie ich im Vorstellung Thread ja schon bemerkt habe, bin ich blutiger Anfänger und möchte nun beginnen, naive „Landrattenfragen“ zu stellen.
Da ich keine explizite Anfängerecke im Forum finden konnte, hoffe ich, Euch Seebären nicht allzusehr zu nerven… (falls es irgendwo geballtes Anfängerwissen gibt, bitte den Link nennen)

Angefixed durch die letzte Messe, wollen meine Frau und ich (beide 40) nun den SBF Binnen und See im Kombo machen.Mit aufs Boot soll noch unser 11-jähriger Sohn.
Während ich eher auf „brrrr“ stehe, favorisiert meine Frau „tuck tuck tuck“ a la Hausboot.
Mein Fernziel wäre eine Bootsklasse wie bsw. Princess, aber da warte ich noch auf den Lottogewinn

Plan war bisher, dieses Jahr den Lappen zu machen und im Sommer vielleicht ein paarmal Tagescharter in NRW versuchen, um Erfahrung zu sammeln, nächstes Jahr Hausbooturlaub Mecklenburger Seenplatte und übernächstes Jahr vielleicht ein eigenes Kajütboot o.ä.
Naja, man steigert sich aber immer mehr in die Sache rein, es werden Kontoauszüge ausgewertet , Budget definiert und die Idee ist geboren, vielleicht doch die Strategie zu ändern..
Also hier erstmal ein paar Fragen :

Wie seit ihr an die Sache rangegangen `? Mit einem kleinen Boot angefangen, oder direkt schon etwas größeres ?

Budget kann bis ca. 20.000 Euro gehen. Lieber ein Trailerbares Boot kaufen (Zuglast 1300kg kann ich), oder doch ein größeres was irgendwo einen Liegeplatz hat ? (vielleicht bekomme ich ja auch eine Bootstypempfehlung..) Erwerb lieber privat oder vom Händer, oder sogar in Polen ? (Habe gehört, dort sollen die Boote presiwert sein ?)

Welche (laufenden) Kosten sind noch zu erwarten ? Liegeplatz, Wartung ist klar, aber gibt’s bsw. eine Bootssteuer vergleichbar der KFZ Steuer ?

Wie schaut das mit dem Sprit aus ? Habe gehört, Wassertankstellen sind teuerer ? Wenn ein Liter Diesel an der Tanke 1,30 kostet, wieviel kostet er dann am Wasser ?

Ist Kanisterbetankung legal ?

Wenn ein Boot mit 10 l/h angegeben ist, ist das dann mittlere Drehzahl, und wielviel Sprit bräuchte man dann bsw. um im sparsamen Tempo von Düsseldorf nach Koblenz zu kommen ? (und wie lange braucht man überhaupt für die Strecke stomaufwärts ?)
Was würde passieren, wenn auf dem Rhein der Motor ausfällt ? (Habe gesehen, das viele noch einen Aussenboarder neben dem Innenboarder haben) Schafft man es, das Boot neben dem Fahrwasser kontrolliert zum Stehen zu bekommen ?

So, das war es erstmal. Morgen wollen wir mal nach BCM in Münster, um und überhaupt mal ein Bild zu verschaffen, was größenmässig und finanziell möglich ist..
Falls Ihr andere größere Bootsaustellungen in NRW / Grenze NL kennt, bitte Ausflugstipps nennen.
Ich hoffe, meine erste Fragerei ist jetzt nicht zu unverschämt
Gruß Ingo aus Ratingen
Hallo Ingo
Willkommen im
Du willst Spass ,deine Frau will Natur und manchmal Spass und dein Krösus ist 11 J.,dann will er auch Spass,wenn er erst mal Blut geleckt hat.
Ergibt ein Gleiter von einer Grösse zwischen 22 - 26 Fuß ( 7,0m- 8,0m )
mit Kajüte.( siehe SEA RAY 230, Bayliner,usw.)Motorisierung zwischen 205 und 350 PS .Verbrauch zwischen 8,0 l bei Natur gucken und 40 - 60 l beim Spass haben.Kaufen einfach im Netz privat und Händler durchschauen auch mal eine Bootszeitschrift kaufen.Solche Bootsgrösse ist noch trailerbar hat aber ein Gewicht zwischen 2,5-3,5 Tonnen je nach Ausführung.Besser wär ein Hafenliegeplatz.Im Hafen sind auch nette Leute ,wo einem auch mal geholfen wird und zusammen gefeiert wird .Ist auch wichtig.Kosten für Häfen sind sehr unterschiedlich bewegen sich zwischen 250,- - 2000,- € mußt du in der Gegend wo du gedengst unterzukommen erfragen.Laufende Kosten grob 1000€noch dazu kann mann eigentlich so nicht sagen,muß genau unterschieden werden.
Entweder man wird ins kalte Wasser geschmissen oder tastet sich sachte ran ,sollte jeder selbst entscheiden,beides geht.Über den Rhein erzählen Dir andere etwas.
__________________
Wer Brandenburg nicht kennt ,kennt die Welt nicht. Schöne Grüße Micki
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  #4  
Alt 04.02.2011, 09:17
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Hallo Ingo,

auch von mir ein herzliches Willkommen,

schau doch einmal unter "Community" ob es in Deiner Ecke nicht einen Stammtisch gibt. Da kann man von Leuten "vor Ort" gute Tipps bekommen.
Die werden Dir bestimmt viele der Fragen geziehlt beantworten und ggf. ist jemand bereit bei evtl. Besichtigungen mitzugehen
__________________
Grüße vom Rhein, Edi
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  #5  
Alt 04.02.2011, 12:35
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Fritz682 Fritz682 ist offline
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Hallo Ihr drei,

ihr habt ja gleich ne Menge Fragen; kenn ich, wenn man einaml anfängt sich damit zu beschäftigen....

Also, der erste Ansatz Führerschein, Tagescharter, Hausboot in Mecklenburg und dann was eigenes ist bestimmt
nicht die schlechteste Idee und wirtschaftlich bestimmt die beste. Aber wenn man einmal vom Bootsvirus
befallen ist, kommt schnell das "haben will" Gefühl. Das kennen bestimmt hier im Forum auch die meisten.

Die beiden wichtigsten Fragen sind : was will ich mit dem Boot machen (nur Tagestörns zum baden und so oder
richtige Urlaubstörns von A nach B mit Übernachtung auf dem Boot) und zweitens welches Revier will ich befahren.
Damit ist schonmal im groben klar wie groß der Dampfer in etwa sein muss um Mann und Maus unterbringen zu können
und wie schnell der Dampfer mindestens sein muss um das gewählte Revier sicher befahren zu können.
Natürlich sind auch persönliche Präferenzen ganz wichtig.

Ein Revier wie Havel und Spree welches ich vor der Haustür habe ist eher weniger für "brrrr" weil hier viel
Geschwindigkeitsbegrenzung ist, die Rennleitung verhältnismäßig gut aufpasst und auch aufgrund der Strömungsverhältnisse
nicht notwendig.

Auf dem Rhein sieht das schon anders aus. Da muss euer Boot soviel Leistung haben und natürlich auch die dazu passende
Rumpfform, um zu Berg noch eine passabele Geschwindigkeit über Grund zu machen. Sonst ist erstens kein Vergnügen mehr
und zweitens kann das evtl. auch zu haarigen Situationen mit der Berufsschiffahrt führen.

Die angesprochene 1300KG Anhängelast lassen wir jetzt mal weg. Diese müsst Ihr ja auf Boot und Trailer Verteilen.
Da gibts dann kleines "brrrr" für Tagesausflüge. Ist auch ne feine Sache, wiederspricht aber dem Ansinnen von D-Dorf
nach Koblenz fahren zu wollen.

Zum Budget kann ich nur raten sich nicht vollkommen zu verausgaben, sprich nicht alle Kohle die ihr einsetzten
wollt, nur für das Boot auszugeben. Je nachdem wo ihr das Boot kauft wird evtl. noch ne Überführung notwendig,
Ausrüstungsteile können fehlen oder müssen ersetzt werden (Schwimmwesten, Leinen, Fender, etc. pp.). Manche Leute
verkaufen ihr Boot mir Pöt und Pann komplett, da kanns direkt ohne Mehrkosten losgehen, andere verkaufen ihr Boot
wegen Vergrößerung und nehmen ihren Plunder dann häufig mit.
Außerdem war es bei mir so, das relativ schnell noch Wünsche aufkamen, wie z.B. ne schicke Petroleumlampe für abends
in der Plicht und son Zeugs.

An laufenden Kosten habt ihr natürlich mit dem Liegeplatz zu rechnen. Diese Kosten können sehr unterschiedlich sein.
Hängt stark davon ab wie beliebt das Revier ist, wieviel Liegeplätze dort zur Verfügung stehen, ob es eine gewerbliche
Marina ist oder ein privater Club. Allen gemeinsam ist, das die Liegeplatzkosten an der Größe des Bootes bzw.
an der Größe des Liegeplatzes gemessen werden. Bei mir sind das in einem kleinen gewerblichen Bootsstand in Werder/Havel
bei 7,25m Länge und 2,65m Breite 107,50€ im Monat X 14. Ich bin dort Sommers (im Wasser) wie Winters (an Land) + einmal
reinheben und einaml rausheben, so kommen die 14 zustande. Dies sind die Kosten die hier im allgemeinen so aufgerufen wenrden.
Wie das bei euch ist weiss ich nicht.

Wartungskosten hängen stark davon ab, was Ihr selbst machen könnt oder wollt. Und wenn man will und kann, kann man
ne Menge am Boot selbermachen. Sprich den Impeller der Wasserpumpe wechseln, Ölwechsel, reinigen, Antifouling entfernen
und neu aufbringen, Boot ein- und auswintern. Wo ich persönlich die Finger von lasse, sind Arbeiten an Elektrik und Gas-
anlage. Also Batterien an- und abklemmen sowie ne neue Gasbuddel anschließen mach ich schon selbst, klar, aber rumschrauben
tue ich da nicht dran. Auch Instandsetzugen an der Maschiene kann ich nicht selbst.

Bootssteuer gibts nicht, Versicherung hast Du vergessen. Ich persönlich halte eine Versicherung für absolute
Pflicht. Sowohl Haftpflicht als auch die Kaskoversicherung. Wenn wirklich mal das undenkbare eintritt und man
den Kahn im Fahrwasser versenkt und dann auch noch schön Sprit und Öl ins Wasser gelangen, gute Nacht.
Hier im Forum gibts ein Mitglied mit dem Nick "Blaue-Elise". Der ist freier Versicherungsmakler und in Wassersport-
fragen kompetent. Ich glaube der gute hat das halbe Forum versichert (mich auch).

Weiter, Wassertankstellen sind teurer, meist recht deutlich. Außerdem ist ihre Dichte in den Revieren recht unterschiedlich.
Kanisterbetankung ist meines Wissens in deutschland nicht verboten. Man ließt immer wieder in Bootszeitungen oder
auch hier im Forum davon. Was verboten ist, ist bei der Kanisterbetankung rumzusauen. Und das ist gar nicht sooo
einfach nicht rumzusauen, zumindest beim ersten mal. Um das betanken mit Kanistern zu erleichtern gibts aber diverse
Hilfsmittel, z.B. die Schüttelpumpe.

Zum Thema tanken sei noch gesagt, das Ihr bei "brrrrrrr" viel öfter tanken müsst als bei "tuck tuck tuck". Wenn dann
keine Bootstanke zur Verfügung steht und ihr mit den Kanistern los müsst, denkte dran das ihr die auch transportieren
müsst. Erstmal nehmen so 20 Liter Blechkanister ne Menge Platz auf dem Boot weg und zweitens müsst ihr vom Liegeplatz
auch zur Straßentanke und zurück kommen. Da ist ne Sackkarre oder ein Bollerwagen ast unersetzlich. Und der will
auch mit aufs Boot.

Zu den Spritverbräuchen gerade von Gleitern, kann ich euch nichts sagen, ich fahre "tuck tuck tuck" mit 27 PS.
Da ist Spritverbrauch fast vernachlässigbar, na ja nicht ganz, aber einmal tanken in der Saison reicht locker.
Ach so, Thema Sprit. Viele von den Gleitern wurden früher mit Benzinmotoren ausgeliefert, ist auch heute häufig noch so
Das liegt halt daran, das die Motoren erheblich billiger waren als Dieselmotoren und dazu noch leichter. Somit verbraucht
so ein Motor zwar mehr teures Benzin, im Laufe seines Lebens ist er aber trotzdem billiger als ein teurer Dieselmotor.

Wenn ich so auf euer Budget schaue und das angepeilte Revier so wäre meine erste Wahl ein verhältnismäßig stark
motorisierter skandinavischer Spitzgatter um Anfang der 1980 er Jahre der als Halbgleiter läuft. Das geht zwar mehr Richtung "tuck tuck tuck"
hat aber auf dem Rhein genug Dampf.

Ich hoffe es ist wenigstens die eine oder andere Anregung für euch dabei.

Viele Grüße
Fritz682 der eigentlich Thomas heißt
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Folgende 9 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #6  
Alt 04.02.2011, 13:00
RIA_Ingo RIA_Ingo ist offline
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so, natürlich halbstündlich hier reingeschaut, aber natürlich erstmal ein paar Meinungen gesammelt. Vielen Dank erstmal für Eure herzliche Aufnahme. Hat man leider nicht in allen Foren.

Zum Thema. Ich bin als Informatiker mit elektrotechnischer Vergangenheit a) erstmal der Theoretiker, der viele Dinge gerne im Vorfeld abklären will und b) soweit technisch versiert, zumindest an der Elektrik selber rumfummeln zu können, oder im Klartext, ein Boot im gewissen Umfang selber zu restaurieren wird bestimmt auch Spaß machen und belastet das Budget vielleicht nicht direkt auf einen Schlag

Prizipiell ist "brrr" bestimmt toll, aber wenn ich hier 60 l/h lese, dann vielleicht doch nicht hihi..
Man darf auch nicht vergessen, Wir sind Beide Anfänger und da reicht denke ich "tuck tuck" vollkommen aus sonst passiert --> Der Rhein ist auch erstmal interessehalber genannt, weil er nunmal vor der Tür ist, sehe aber unser Revier erstmal in den wunderschönen Ruhrpottkanälen, die ich teilweise schon erpaddelt habe.

Schwanke gerade, ob lieber ein kleines Trailerboot (kann eine Bayliner doch mit 1300 kg ganricht ziehen, obwohl 177 PS unterm Hintern), oder doch einen größeren Pott, der irgendwo fest liegt, denn so komplett als "Campingboot" ausgestattet ist natürlich auch eine ganz tolle Sache. Schwierige Frage, was meint ihr ?
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  #7  
Alt 04.02.2011, 13:16
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Frodo Frodo ist gerade online
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Zitat:
Zitat von RIA_Ingo Beitrag anzeigen
so, natürlich halbstündlich hier reingeschaut, aber natürlich erstmal ein paar Meinungen gesammelt. Vielen Dank erstmal für Eure herzliche Aufnahme. Hat man leider nicht in allen Foren.
Wir sind eben anders als die Anderen

Zum Thema. Ich bin als Informatiker mit elektrotechnischer Vergangenheit a) erstmal der Theoretiker, der viele Dinge gerne im Vorfeld abklären will und b) soweit technisch versiert, zumindest an der Elektrik selber rumfummeln zu können, oder im Klartext, ein Boot im gewissen Umfang selber zu restaurieren wird bestimmt auch Spaß machen und belastet das Budget vielleicht nicht direkt auf einen Schlag
Je mehr Du selbst machen kannst umso besser. Du solltest nur sicher sein, dass Du es auch wirklich kannst, sonst wird es im Nachhinein teurer

Prizipiell ist "brrr" bestimmt toll, aber wenn ich hier 60 l/h lese, dann vielleicht doch nicht hihi..
60 l/h sind aber bei weitem noch nicht das Ende der Fahnenstange ...
Man darf auch nicht vergessen, Wir sind Beide Anfänger und da reicht denke ich "tuck tuck" vollkommen aus sonst passiert -->
Das sehe ich jetzt nicht unbedingt so. Ich hatte (selbst noch Anfänger) schon so machne Situation wo ich froh war mal eben etwas schneller vom Fleck zu kommen. Da mit z. B. 27 PS und tuck, tuck,tuck ... nee danke

Der Rhein ist auch erstmal interessehalber genannt, weil er nunmal vor der Tür ist, sehe aber unser Revier erstmal in den wunderschönen Ruhrpottkanälen, die ich teilweise schon erpaddelt habe.
Man(n) kann mit einem Gleiter übrigens auch langsam fahren


Schwanke gerade, ob lieber ein kleines Trailerboot (kann eine Bayliner doch mit 1300 kg ganricht ziehen, obwohl 177 PS unterm Hintern), oder doch einen größeren Pott, der irgendwo fest liegt, denn so komplett als "Campingboot" ausgestattet ist natürlich auch eine ganz tolle Sache. Schwierige Frage, was meint ihr ?
Die Frage ob Trailerboot oder "Campingboot" ist eine Grundsatzfrage. Denk aber bitte dran, dass die 1300 kg den Trailer selbst mitbeinhalten. Da bleibt für viel mehr als ne Nußschale nichts mehr übrig.
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Grüße vom Rhein, Edi
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Folgende 2 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #8  
Alt 04.02.2011, 13:29
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Antaris Antaris ist offline
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Zitat:
Zitat von RIA_Ingo Beitrag anzeigen
Mein Fernziel wäre eine Bootsklasse wie bsw. Princess, aber da warte ich noch auf den Lottogewinn
....

Budget kann bis ca. 20.000 Euro gehen.

...

bei uns im Hafen steht eine Princess 32 für 20tsd Euro zum Verkauf ,
Baujahr in den 70er Jahren.
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Gruß
Axel

wir sind anerkannte Führerschein-Ausbildungsstätte - Mitglied im DMYV
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  #9  
Alt 04.02.2011, 13:44
RIA_Ingo RIA_Ingo ist offline
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Zitat:
Zitat von Frodo Beitrag anzeigen
Die Frage ob Trailerboot oder "Campingboot" ist eine Grundsatzfrage. Denk aber bitte dran, dass die 1300 kg den Trailer selbst mitbeinhalten. Da bleibt für viel mehr als ne Nußschale nichts mehr übrig.
boa, was fahrt ihr denn für Auto's, das ihr "anständige" Boote ziehen könnt ? (oder werden "anständige" Boote nicht gezogen ?)
Dachte eigentlich 2,2 l und 177 PS reichen, was fettes zu ziehen.. naja, halt falsch gedacht.

Ok, wo würdet ihr denn dann Euer Pott hinlegen, wenn ihr in Ratingen wohnen würdet `? (will man ja auch schnell nach der Arbeit zum Schrauben hin
Rhein ? Ruhr ? oder doch Richtung Ruhrgebiet ?

Puhh, Fragen über Fragen...

Geändert von RIA_Ingo (04.02.2011 um 14:00 Uhr)
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  #10  
Alt 04.02.2011, 14:36
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Ich habe gerade mal im http://www.toernplaner.net/index.php?module=6 geschaut, in Feierabendreichweite hast Du was in Duisburg, Krefeld oder Mülheim oder Oberhausen.
Düsseldorfer Hafen bietet auch Liegemöglichkeiten. Musst mal gucken.

Aber ganz ehrlich, ist mir zu urban (freundlich gesagt, gell?).Ich würde versuchen mich in Richtung Niederrhein so ab Wesel oder gleich nach Holland zu orientieren.
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  #11  
Alt 04.02.2011, 15:21
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...boa, was fahrt ihr denn für Auto's, das ihr "anständige" Boote ziehen könnt ? (oder werden "anständige" Boote nicht gezogen ?)
Dachte eigentlich 2,2 l und 177 PS reichen, was fettes zu ziehen.. naja, halt falsch gedacht.

1. "Anständige" Boote werden nicht gezogen (s. mein Profil)
2. Es kommt nicht auf PS und Hubraum an, sondern auf die in den Papieren eingetragene Anhängelast => also DARF ich mit einem VW Bus mit 75 PS ggf. mehr ziehen als mit einen 170 PS Polo.
__________________
Grüße vom Rhein, Edi
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  #12  
Alt 04.02.2011, 15:46
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Mein FIAT Scudo hat 90 PS und darf 1850 Kg mit 8% Steigungsbeschränkung............

Das macht aber nicht mehr wirklich Spass

Mal davon ab, mein LOTOS mit 50 PS AB liegt auf einem 1000er Trailer, das passt.
Das Boot ist 5,5 m lang, also nicht mehr unbedingt ein Planschboot.

Wenn es ein offenes Sportboot sein darf, wirst Du schon was finden bis 1300.

Allerdings trau keinen Gewichtsangaben, die sind meist nach unten geschönt.
Also ab auf die Waage vor der Entscheidung.

Gruß
Martin
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Kraft kommt von Kraftstoff....



Der Magen der Sau, die Seele der Frau und das Innere der Leberworscht sind noch weitgehend unerforscht.
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  #13  
Alt 04.02.2011, 22:16
michael16zyl michael16zyl ist offline
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Zitat:
Zitat von RIA_Ingo Beitrag anzeigen
boa, was fahrt ihr denn für Auto's, das ihr "anständige" Boote ziehen könnt ? (oder werden "anständige" Boote nicht gezogen ?)
Dachte eigentlich 2,2 l und 177 PS reichen, was fettes zu ziehen.. naja, halt falsch gedacht.

Ok, wo würdet ihr denn dann Euer Pott hinlegen, wenn ihr in Ratingen wohnen würdet `? (will man ja auch schnell nach der Arbeit zum Schrauben hin
Rhein ? Ruhr ? oder doch Richtung Ruhrgebiet ?

Puhh, Fragen über Fragen...

Nix Dicke Autos, gut gesucht.
Solltest Dir statt des (Toyota Avensis, meine Vermutung 177PS 2.2d 1300kg zGg) ein geeigneteres Zugfzg. zulegen . Bin seit Jahren Camper und stand vor 2 Jahren einem ähnlchem Problem. Hatte meinen BMW E39 530d zerlegt, besaß einen WW mit 1800kg zgG und suchte ein neues (gebrauchtes) Zugfzg. der Mittelklasse. Der neue E60 unbezahlbar, Internettsuche, geeignet z.B. Mondeo 2.0 TDCI 1800kg bis12% 2000kg bis 8% Altern. VW Passat 2.0TDi 140 PS 2000kg Anhängelast (nun meiner).
Zu der Zeit war ich noch nicht so an Bootssport interessiert, sonst hätte ich den Allrad 4-Motion genommen. In dieser Klasse gibst noch mehr geeignete Zugfzg. (habe meiner Frau ne´n LR Freelander verpaßt, sie wollte hoch sitzen, ich Allrad zum slippen). Sie dies nicht als Werbung für o.g. Fzg. sondern als Überlegung un z.B. ne Schettland ziehen und slippen zu können. Mit 2000kg Anhängelast biste schon besser dran.

Gruß michael
__________________
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
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  #14  
Alt 05.02.2011, 10:44
Rheinschiffer Rheinschiffer ist offline
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Jedem Anfänger - der ich noch bin und war - kann ich nur raten: Lieber was Kleines neueres als was altes grosses! Aus den 70ern würde ich auch nur was kaufen, wenn ich schrauben könnte.
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  #15  
Alt 05.02.2011, 14:54
sea u in denmark sea u in denmark ist offline
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Bootsport ist komplizierter als die meisten Anfänger vermuten. Klein anfangen und hineinwachsen ist deshalb der sicherste Weg. Wobei klein nicht bedeutet, daß es nicht genug Platz geben soll für drei, sondern eher nur langsam, billig und vor allem: Einfaches Revier ohne Strömung, Gezeiten und Berufsverkehr.
Wir sind hineingewachsen über einen vielstufigen Aufstieg vom Paddelboot über Ruder- und Segeljollen bis zum seetüchtigen Urlaubsboot.
Wenn man nicht so viel Zeit aufwenden will, bis es richtig losgeht, scheint mir der Kauf eines vollständig ausgerüsteten, Gebrauchtboots von einem zuverlässigen Verkäufer am vernünftigsten. Bei Neubooten folgt nämlich meist noch eine Kostenlawine durch notwendiges Zubehör, und auch der Wertverlust ist dabei viel größer. Denn mit einem Bootswechsel muß man rechnen, wenn man erst nach dem ersten Boot erste Erfahrungen macht.
Weiterhin ist die Zufriedenheit der Familie von größter Bedeutung für das weitere Wohlbefinden. Wir fühlen uns am wohlsten, wenn wir abenteuerliche, interessante Ziele ansteuern und dort mit einigem Komfort übernachten können. Aber das muß man dann ausprobieren.

sea u in denmark
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  #16  
Alt 05.02.2011, 15:17
Benutzerbild von Lucky130
Lucky130 Lucky130 ist offline
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um was schweres zu ziehen brauchst du schon nen SUV oder Geländewagen,die max. 3.5to ziehen dürfen.
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  #17  
Alt 05.02.2011, 15:50
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Hallo Ingo,
herzlich wilkommen im

Ich hatte im letzten Jahr auch dieses Problem. Welches Boot, wohin damit und was ist mit dem Rhein?
Wir haben uns ein gebrauchtes 7m Boot gekauft,ein Gleiter mit kleiner Kabine und 205 PS Mercruiser.

Zuerst kam das Boot nach Oberhausen in die Marina. Alles toll. Wir sind durch die Kanäle gefahren. Die Ruhr rauf und runter. Schleusen hier und da. Aber ... so ein Boot mit der Leistung und dieser Rumpfform paßt nicht wirklich dahin. Und so sind wir dann im Spätsommer 2010 nach Duisburg in die Marina.
Ab da wurde alles anders. Das fahren auf dem Rhein ist megageil. Die Leute in der Marina sind auch alle toll. Es macht einfach mehr Spaß wenn es mal etwas zügiger geht. Und... sicher hat der Rhein seine Tücken, aber man wächst mit den Aufgaben.
Übrigens.... Schreib mal den "Pasic" hier aus dem Forum an. Er hat mir gestern erzählt, dass ein Bekannter aus Duisburg, sein Boot abgeben will. Ich glaube es war ein Daycruiser mit 6-7m länge in sehr gutem Zustand.


Gruß Thorsten
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  #18  
Alt 05.02.2011, 17:19
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Hallo Ingo

Zitat:
Zitat von RIA_Ingo Beitrag anzeigen
...
Budget kann bis ca. 20.000 Euro gehen. Lieber ein Trailerbares Boot kaufen (Zuglast 1300kg kann ich), oder doch ein größeres was irgendwo einen Liegeplatz hat ? (vielleicht bekomme ich ja auch eine Bootstypempfehlung..)
Die 1300KG sind natürlich etwas eng, wenn es ein "bewohnbares" Boot werden soll. Bei dem Gewicht finden sich hauptsächlich offene 5 Meter Boot mit Aussenborder.
Falls Ihr doch Wassercamping machen wollt, wären die Kajütboote zwichen 4,70 und 5,50 eine Überlegung wert (Hille Roda, Hellwig Korfe, Quicksilver 510, Galia 485,usw.). Das geht dann auch noch mit der Anhängelast und das Budget haut auch hin

So könnte das aussehen:

(Beneteau Flyer 550 SD, Boot von Trikeflieger):
http://www.boote-forum.de/showpost.p...0&postcount=10

Wenn Euch der Komfort für ein paar Nächte reicht, würde ich mir sowas ansehen.
Soll es richtiger Wohnkomfort mit Dusche&Co sein, dann lieber direkt ein nicht trailerbares Boot mit festem Liegeplatz.

Viele Grüße,

Oliver
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  #19  
Alt 06.02.2011, 19:11
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So nun ein kleiner Blog, was wir an diesem Wochenende so erlebt haben. Vielleicht ist es ja für andere Anfänger auch interessant, wie wir die Sache versuchen anzugehen.

Freitag sind endlich die Bücher gekommen. Ich fange mit See an, meine Frau mit Binnen. Die ersten 30 Seiten sind durch und während ich mich mit Blinkzeichen und Lateral und Kardinalsignalen befasse, las sich die Frau Rumpfformen durch.

Samstag, dann mit Frau und Filius zu BCM Nach Münster (hätten nicht gedacht, das sich das so zieht, aber nach 1,5 Std waren wir da)

Ok, meine Armut kotzt mich immernoch an, aber neben diverser Traumboote im 6-stellingen Bereich (die "Isa" , die da in der Hslle steht, falls sich jemand da auskennt) hat uns am Besten eine Sea Ray 33 gefallen auch wenn die 99k immernoch nicht in Budget passen. Aber zumindest die Platzverhältnisse waren unsere Vorstellung sehr nahe.
Noch einen netten Eigner kennengelernt, der sein Boot für 279.000 € anbietet. Ich erwiderte, das mein Häusschen weniger wert wäre, und er meinte, das hätte er heute schonmal gehört....

Egal, eine Erkenntnis hatten wir gewonnen. Trailerboote habe die Restriktion von 2,5m Breite und das merkt man voll, wenn man in einem 3,5m Boot steht.
Also, wohl kein Trailerboot und das Baujahr unseres Bootes wir wohl massiv sinken, damit es überhaupt ins Budget passt.

Heute ging es dann zuerst zu Sunny nach Mülheim. Dort lagen die Boote, wie meine Frau sich das vorstellt. Beispiel war eine Succes 860. Diese Art Boote wird wohl die nächsten Monate in unseren Fokus treten.

Weiter ging es, sich mal Gedanken um Liegeplätze zu machen. Erste Anfahrt war der Hafen Oberhausen. Recht wenig Plätze und direkt sn der Schleuse. Ist das nicht laut im Sommer, wenn alle warten ? Hm, ansonsten genauso laut wie zu Hause. Wir wollen ja gerade Einflugschneise und Autobahn entfliehen.

Also weiter zu Marina Oberhausen. Netter kleiner neuer Hafen, aber sooo viel Laufkundschaft vom Centro und Sealife.. naja ich weiß nicht.. Mit tat eine aufgetrailerte Bayliner leid, die dort für 19800 € angreboten wurde. Die Plane total zerfetzt und das Boot schutzlos ausgeliefert hm. Wertverfall zum Zukucken.

Weiter ging in den Duisburger Innenhafen.. Seit wann haben die denn da "Tribünen" aufgebaut ? Oder ist das moderne Landgewinnung.. Ansonsten mega steril, nix mit Nstur.

Zum Schluss ging es nach Krefeld zum CYC. Puh, die Anlage ist ja schon ein Traum, und wenn man bereit ist, das reichhaltige Vereinsleben anzunehmen bestimmt eine super tolle Sache. (Habe auch die Hafenkatze kennengelernt, die sehr nett zu uns war) .
Vielleicht ist ja ein Mitglied dieses Clubs hier, und liest mit. Würde mich brennend interessieren, ob die noch Mitglieder aufnehmen, denn von der Entfernung und von der idyllischen Lage wäre dieser Sporthafen perfekt.

Ok, weiter gehts mit unserem Vorhaben..

Geändert von RIA_Ingo (06.02.2011 um 19:17 Uhr) Grund: tippfehler
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  #20  
Alt 07.02.2011, 21:54
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so ein weiteres Update zum Vorhaben. Ich kann mich wohl langsam vom "brrr" verabschieden, denn die Richtung geht zu "tuck Tuck". Im Klartext. Bei dem Komfort, den wir für unser Boot erwarten, bleibt bei unserem Budget wohl nur noch ein holländischer Stahlverdränger übrig.
(Dann kauf ich mir halt später ein Schlauchboot mit fetten Aussenboarder zum Heizen...)

Ok, also bei ms-boote und Schepenkring mal gesurft. Dort werden ja massig Kähne unserer Preisklasse angeboten.
Ich möchte die Hier : http://www.boote-forum.de/showthread.php?t=90995 geführte Diskussion über Stahlverdränger auf den Rhein nicht nochmal führen, aber wieviel PS müsste so ein Kahn denn haben, um noch vor der Rente bergauf in Koblenz anzukommen ? Denn es wäre Frevel, als bekennender Rheinländer den Vatter komplett zu ignorieren....

Ein Beispiel wäre dieser hier :

http://www.schepenkring.nl/index.php...yachtid,20175/

Ok, auch wenn unser Revier dann erstmal die NRW Kanäle sein sollten... wie bekommen wir Anfänger mit frischen Lappen einen unbekannten untermotorisierten Blecheimer zu uns ? Denn alleine würden wir uns das niemals trauen. (Vielleicht gibts ja einen Rentner mit Schlickrutscherpatent, der ein paar Tage Zeit hat )

Sag ja, die blöden Fragen gehen weiter

Vielen Dank für Euer Verständnis

Heike & Ingo

Ach ja, apropos blöde Fragen.. Kauft man erst den Kahn und mietet dann den Liegeplatz, oder umgekehrt...und was ist, wenn man keinen Liegeplatz findet ?

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