boote-forum.de - Das Forum rund um Boote

Zurück   > >

Yachten und Festlieger Spezielles Forum für grössere Boote (nicht trailerbar) und dauerhaft festgemachte Hausboote.

Antwort
Vorherige Seite - Ergebnis 21 bis 40 von 373Nächste Seite - Ergebnis 61 bis 80 von 373
 
Themen-Optionen
  #41  
Alt 11.09.2018, 07:42
Benutzerbild von HOMEOFFICE
HOMEOFFICE HOMEOFFICE ist offline
Captain
 
Registriert seit: 05.02.2014
Ort: Rheinland / Niftrik
Beiträge: 514
Boot: Altena 48
772 Danke in 320 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Brummer Beitrag anzeigen
Hallo Peter,

mit 2500 Upm fährt deine VEHA 14km/h,

Wie schnell ist sie den mit 3800 Upm ?

Der Unterschied ist deine Reserve,

wie oben schonmal geschrieben wurde , Rumpfgeschwindigkeit ist immer V durchs Wasser , egal ob mit oder gegen die Strömung.

Torsten

Moin Torsten


Das kann ich Dir nicht sagen - weiss ich nicht

Aber ich nehme mal an, dass Jürgen mit seiner Vermutung ganz gut liegt. Ich dachte bei "Reserve" auch weniger an Speed-Reserve sondern Kraft bei starker Strömung oder Wellenbildung durch passierende Schiffe.
Oder eben stromaufwärts noch halbwegs zügig forwärtskommen (auf der Maas) wenn man es mal eilig hat.

Ansonsten finde ich es nahezu ideal bei "Marschfahrt" bereits die (äusserst) theoretische Rumpfgeschwindigkeit zu erreichen ... so in Sachen Verbrauch vs. Etrmal.

Beste Grüße, Peter
__________________
Mast- und Schotbruch!
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
Anzeige (wird nach Anmeldung ausgeblendet)
  #42  
Alt 11.09.2018, 08:42
ms-klaki ms-klaki ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 18.02.2011
Ort: München
Beiträge: 182
Boot: Stahlverdränger
Rufzeichen oder MMSI: DF 7284
148 Danke in 68 Beiträgen
Standard

Fahre einen 10,5m Stahlverdränger mit ca. 10t. Motor: DAF DA475 mit 84 PS, trockener Auspuff. Mit 1200 U/m ca. 11-12kmh. Verbrauch ca. 4l. Mit 1500 U/m ca. 14-15 kmh und in etwa max.Geschwindigkeit. Fahre auch auf dem Rhein locker zu Berg, wenn auch nur noch mit4-6 kmh bei ca. 7kmh Gegenströmung (Lorelei). Dabei nutze ich 1300U/m. Nur so als Info. Gruß Klaus.
Mit Zitat antworten top
Folgende 14 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #43  
Alt 11.09.2018, 09:07
Benutzerbild von mayon
mayon mayon ist offline
Captain
 
Registriert seit: 09.10.2014
Ort: Nähe Bad Homburg
Beiträge: 652
Boot: Rio Kruiser
284 Danke in 200 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Federball Beitrag anzeigen
....ich fahre einen 9m GfK Verdränger (Segelboot) mit 3,6to. Der Motor dreht bei 6,5kn 3600 Umin + rappelt deutlich - darf er, weil "Hilfsmotor". Ein doppelt so starker Motor (18 statt 9PS) würde dem Komfort nutzen, nicht der Geschwindigkeit.
Wellenantrieb "statt" Z- Antrieb => was bitte sehr ist am Z- Antrieb besser?
Kosten für Wartung, Verschleißteile + Arbeitslöhne Wellenantrieb seit 1986 = 0.- DM / Euro. Ich vermute, dass ein Z mehr Kosten verursacht (mein hinteres Wellenlager muss aber im Winter neu - kostet rund 20.- Euro ).
Also: keine Angst vor zu geringer Leistung + Wellenantrieb.
Wenn ich auf ein Motorboot wechseln muss, wird ein Z- Antrieb ein Ausschlusskriterium sein.
Grüße, Reinhard

...ach ja: gegen rappeln hilft es, nur mit 5,5kn zu fahren -> der Unterschied ist groß.
Ich sagte nicht, dass ein Z-Antrieb besser wäre, ich bin eben bisher nur Z-Antrieb gewöhnt. Außer vor vielen Jahren bin ich mal ein Hausboot mit Wellenantrieb gefahren. Anlegen ging punktgenau wie von alleine, ablegen wollte die Kiste ums verrecken nicht Egeal wie in welche Richtung ich das Lenkrad gedreht hatte.
Mit 0 Euro kann ich leider nicht dienen. Und was den Verbrauch angeht: Vor zwei Jahren sind wir von Roermond nach Urk und zurück gefahren: Kostenpunkt für Benzin - knapp 1.100 Euro.
__________________
Viele Grüße aus dem Taunus
Bina
Mit Zitat antworten top
  #44  
Alt 11.09.2018, 09:10
Benutzerbild von mayon
mayon mayon ist offline
Captain
 
Registriert seit: 09.10.2014
Ort: Nähe Bad Homburg
Beiträge: 652
Boot: Rio Kruiser
284 Danke in 200 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von ms-klaki Beitrag anzeigen
Fahre einen 10,5m Stahlverdränger mit ca. 10t. Motor: DAF DA475 mit 84 PS, trockener Auspuff. Mit 1200 U/m ca. 11-12kmh. Verbrauch ca. 4l. Mit 1500 U/m ca. 14-15 kmh und in etwa max.Geschwindigkeit. Fahre auch auf dem Rhein locker zu Berg, wenn auch nur noch mit4-6 kmh bei ca. 7kmh Gegenströmung (Lorelei). Dabei nutze ich 1300U/m. Nur so als Info. Gruß Klaus.
Was heißt: trockener Auspuff?

Den Rest habe ich verstanden
__________________
Viele Grüße aus dem Taunus
Bina
Mit Zitat antworten top
  #45  
Alt 11.09.2018, 09:41
Benutzerbild von Libertad
Libertad Libertad ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 16.12.2005
Ort: Limburg/Lahn
Beiträge: 6.643
Boot: Proficiat 975G
8.179 Danke in 4.074 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von ms-klaki Beitrag anzeigen
Fahre einen 10,5m Stahlverdränger mit ca. 10t. Motor: DAF DA475 mit 84 PS, trockener Auspuff. Mit 1200 U/m ca. 11-12kmh. Verbrauch ca. 4l. Mit 1500 U/m ca. 14-15 kmh und in etwa max.Geschwindigkeit. Fahre auch auf dem Rhein locker zu Berg, wenn auch nur noch mit4-6 kmh bei ca. 7kmh Gegenströmung (Lorelei). Dabei nutze ich 1300U/m. Nur so als Info. Gruß Klaus.
Ich kann diese Daten nachvollziehen. Nach erreichen der Rumpfgeschwindigkeit nimmt bei meinem Boot die Geschwindigkeit kaum noch messbar zu, lediglich Geräusche, Wellen und Verbrauch steigen noch mit der Drehzahl an. Mit 8 to brauche ich gut 40 PS für die Rumpfgeschwinigkeit - Mehrleistung ist Reserve und Komfortgewinn.
__________________
Gruß
Ewald
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #46  
Alt 11.09.2018, 10:43
Benutzerbild von justme
justme justme ist gerade online
Commander
 
Registriert seit: 11.05.2017
Ort: Hannover
Beiträge: 385
Boot: Tresfjord 26 Lux
Rufzeichen oder MMSI: DF6347/211271830
365 Danke in 231 Beiträgen
Standard

Moin moin,

Zitat:
Zitat von mayon Beitrag anzeigen
Was heißt: trockener Auspuff?

Den Rest habe ich verstanden
das heißt, der Auspuff ist nicht wassergekühlt, sondern wie beim Land-Kfz per Schalldämpfer und (isolierter) Auspuffleitung nach außen geführt. Macht nur Sinn in Verbindung mit geschlossenem Kühlsystem (zB Kielkühlung), hat den Vorteil, daß man dann in der Tat ein vollständig wintertaugliches Antriebssystem hat, allerdings auch den Nachteil des deutlich höheren Geräuschpegels und u.U. erhöhtem Putzaufwand (Dieselruß).
Andererseits klingt so ein trocken laufender OM 636 je nach persönlichem Geschmack durchaus auch ganz nett - mir jedenfalls lieber als ein brüllender Bigblock-V8.

lg, justme
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #47  
Alt 11.09.2018, 11:52
Benutzerbild von mayon
mayon mayon ist offline
Captain
 
Registriert seit: 09.10.2014
Ort: Nähe Bad Homburg
Beiträge: 652
Boot: Rio Kruiser
284 Danke in 200 Beiträgen
Standard

OK - danke für die Erklärung.

Mir wäre ein niedriger Geräuschpegel auch lieber.
__________________
Viele Grüße aus dem Taunus
Bina
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #48  
Alt 11.09.2018, 11:57
Benutzerbild von MarDan
MarDan MarDan ist gerade online
Admiral
 
Registriert seit: 24.07.2015
Ort: Der echte Norden
Beiträge: 2.625
8.299 Danke in 3.816 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von mayon Beitrag anzeigen
.

Mir wäre ein niedriger Geräuschpegel auch lieber.
Den niedrigsten Geräuschpegel erreicht man an Bord natürlich wenn man seinen weiblichen Gegenpart zuhause lässt....aber du kannst dich ja nicht selber zuhause lassen
__________________
Gruß
Martin


„The captain´s word is law!”
Mit Zitat antworten top
  #49  
Alt 11.09.2018, 12:12
Benutzerbild von schimi
schimi schimi ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 11.04.2012
Beiträge: 4.135
5.718 Danke in 2.606 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von justme Beitrag anzeigen
allerdings auch den Nachteil des deutlich höheren Geräuschpegels und u.U. erhöhtem Putzaufwand (Dieselruß).
Das stimmt nicht. Ich habe einen trockenen Auspuff und mein Schiff ist innen sowie außen äußert leise. Das liegt wahrscheinlich an der Güte der Isolierung der Auspuffanlage.
Mit Zitat antworten top
Folgende 2 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #50  
Alt 11.09.2018, 12:13
Benutzerbild von schimi
schimi schimi ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 11.04.2012
Beiträge: 4.135
5.718 Danke in 2.606 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von ms-klaki Beitrag anzeigen
Fahre einen 10,5m Stahlverdränger mit ca. 10t. Motor: DAF DA475 mit 84 PS, trockener Auspuff. Mit 1200 U/m ca. 11-12kmh. Verbrauch ca. 4l. Mit 1500 U/m ca. 14-15 kmh und in etwa max.Geschwindigkeit. Fahre auch auf dem Rhein locker zu Berg, wenn auch nur noch mit4-6 kmh bei ca. 7kmh Gegenströmung (Lorelei). Dabei nutze ich 1300U/m. Nur so als Info. Gruß Klaus.
Wenn man den Rhein nicht als ständiges Revier, sonder als Transitstrecke nutzt, ist das auch kein Problem.
Mit Zitat antworten top
Folgende 2 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #51  
Alt 11.09.2018, 12:23
Benutzerbild von schimi
schimi schimi ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 11.04.2012
Beiträge: 4.135
5.718 Danke in 2.606 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von HOMEOFFICE Beitrag anzeigen

Ich dachte bei "Reserve" auch weniger an Speed-Reserve sondern Kraft bei starker Strömung oder Wellenbildung durch passierende Schiffe.

Und das ist der Punkt der nicht funktioniert. Rumpfgeschwindigkeit bleibt Rumpfgeschwindigkeit, egal ob die Wasserbewegung durch eine temporär stärkere Strömung oder durch Kabbelwasser verursacht wird. Wenn du Rumpfgeschwindigkeit fährst und dann den Hebel auf den Tisch legst passiert nur folgendes: die Motorgeräusche nehmen zu, das Schiff sinkt hinten weiter ein und du produzierst eine noch größere Welle. Die Geschwindigkeit durchs Wasser wird kaum messbar zunehmen. Man hat halt subjektiv das Gefühl was verändert zu haben. (Hat man auch, denn der Spritverbrauch wird sich verdoppeln.)
Mit Zitat antworten top
Folgende 4 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #52  
Alt 11.09.2018, 12:36
Benutzerbild von Emotion
Emotion Emotion ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 25.05.2005
Ort: Boote-Forum
Beiträge: 10.039
Boot: Southerly 32, Pischel Boleo 430PT
21.333 Danke in 9.069 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von schimi Beitrag anzeigen
Und das ist der Punkt der nicht funktioniert. Rumpfgeschwindigkeit bleibt Rumpfgeschwindigkeit, egal ob die Wasserbewegung durch eine temporär stärkere Strömung oder durch Kabbelwasser verursacht wird. Wenn du Rumpfgeschwindigkeit fährst und dann den Hebel auf den Tisch legst passiert nur folgendes: die Motorgeräusche nehmen zu, das Schiff sinkt hinten weiter ein und du produzierst eine noch größere Welle. Die Geschwindigkeit durchs Wasser wird kaum messbar zunehmen. Man hat halt subjektiv das Gefühl was verändert zu haben. (Hat man auch, denn der Spritverbrauch wird sich verdoppeln.)
Was aber funktioniert ist die Rumpfgeschwindigkeit halten trotz Gegenwind oder Wellen die bei zu schwacher Motorisierung stark abbremsen können.
__________________
mit sportlichem Gruß
Hendrik
__________________
(Stan 4 / Abt. FW)
Mit Zitat antworten top
Folgende 5 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #53  
Alt 11.09.2018, 12:43
Benutzerbild von justme
justme justme ist gerade online
Commander
 
Registriert seit: 11.05.2017
Ort: Hannover
Beiträge: 385
Boot: Tresfjord 26 Lux
Rufzeichen oder MMSI: DF6347/211271830
365 Danke in 231 Beiträgen
Standard

Moin moin,

Zitat:
Zitat von schimi Beitrag anzeigen
Das stimmt nicht. Ich habe einen trockenen Auspuff und mein Schiff ist innen sowie außen äußert leise. Das liegt wahrscheinlich an der Güte der Isolierung der Auspuffanlage.
bei ausreichender Schiffsgröße kriegt man das vermutlich hin (geht bei Landfahrzeugen ja schließlich auch), aber das Volumen der dafür benötigten Schalldämpfer ist schon nicht ganz unbedeutend... bei den typischen, auf wassergekühlte Auspuffanlage ausgelegten Booten im ~10m-Bereich scheint der Platz kaum vorhanden zu sein, die mit trockenem Auspuff erkennt man idR recht gut am Motorensound.

lg, justme
Mit Zitat antworten top
  #54  
Alt 11.09.2018, 12:46
Benutzerbild von mayon
mayon mayon ist offline
Captain
 
Registriert seit: 09.10.2014
Ort: Nähe Bad Homburg
Beiträge: 652
Boot: Rio Kruiser
284 Danke in 200 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von MarDan Beitrag anzeigen
Den niedrigsten Geräuschpegel erreicht man an Bord natürlich wenn man seinen weiblichen Gegenpart zuhause lässt....aber du kannst dich ja nicht selber zuhause lassen
Nö - ohne mich läuft da gar nix auf'm Boot Außerdem bin ich easy going und nerve nicht rum (Zitat meines LGs). Außer wenn der Kühlschrank streikt und kein kaltes Bier da ist.....
__________________
Viele Grüße aus dem Taunus
Bina
Mit Zitat antworten top
Folgende 4 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #55  
Alt 11.09.2018, 12:49
Benutzerbild von mayon
mayon mayon ist offline
Captain
 
Registriert seit: 09.10.2014
Ort: Nähe Bad Homburg
Beiträge: 652
Boot: Rio Kruiser
284 Danke in 200 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von schimi Beitrag anzeigen
Und das ist der Punkt der nicht funktioniert. Rumpfgeschwindigkeit bleibt Rumpfgeschwindigkeit, egal ob die Wasserbewegung durch eine temporär stärkere Strömung oder durch Kabbelwasser verursacht wird. Wenn du Rumpfgeschwindigkeit fährst und dann den Hebel auf den Tisch legst passiert nur folgendes: die Motorgeräusche nehmen zu, das Schiff sinkt hinten weiter ein und du produzierst eine noch größere Welle. Die Geschwindigkeit durchs Wasser wird kaum messbar zunehmen. Man hat halt subjektiv das Gefühl was verändert zu haben. (Hat man auch, denn der Spritverbrauch wird sich verdoppeln.)
Also, wenn ich mir das so alles durchlese, bleibe ich lieber bei meinem V8 Z-Antrieb und düse an einem Berufler gschwind vorbei
__________________
Viele Grüße aus dem Taunus
Bina
Mit Zitat antworten top
  #56  
Alt 11.09.2018, 13:27
holgerw holgerw ist offline
Ensign
 
Registriert seit: 08.06.2011
Ort: Linz
Beiträge: 87
Boot: Liesbeth / ehem. engl. Rettungsboot ca. 1930
96 Danke in 38 Beiträgen
Standard

Wir befahren seit Jahren die obere Donau ohne Probleme mit unserer Liesbeth (9,8 x 2,55 & 0,6 - Displacement 4t). Der Gegenkolben Junkers dreht für 10km/h mit 1000 U/min und leistet dafür ca. 8 PS bei einem Verbrauch von 1,5 l/h. Vor Engpässen wie der alten Regensburger Brücke schafft er mit ca. 1100 Umdrehungen auch mal 'ne Zeitlang 11km - so dass dann real 11-9 = 2km über Grund übrig bleiben. Dafür gab es dann aber auch schoneinmal Applaus vom Ufer

Dieses sind aber kurzzeitige Strömungsspitzen, welche alle Schiffe betreffen. Und zu Tal geht es dann mit 11+9 = 20km/h.
An der ISAR Mündung vor Deggendorf kommen wir halt bei Mittelwasser nur noch mit 2...3 km zu Berg, aber das sind nur ein paar km und möglichst fahren wir hier die Innenkurven aus.
Bei Normalwasserstand erreichen wir 7-8 km zu Berg und mit 14-15 zu Tal.
Andererseits sind es bei 600 U/min 6 km/h. Hier ist der 3Blatt-Propeller recht gut an die Drehzahl angepasst. (Geschwindigkeiten per GPS vom OPENCPN)
Das betrifft aber alle kurzen und langen Verdränger bei stärkeren Strömungen als 8km/h - dann ist aber schon HSW und kein Schiff traut/darf da raus.
Die Innenkurven und die Uferbereiche sind gerade im Unterwasser der Kraftwerke dein Freund als Bergfahrer.

Mit der Zeit wirst du dich an die neue Langsamkeit gewöhnt haben und es geniessen....
... und nur ein viertel an Diesel verbrauchen als jeder Flitzer.

Holger
__________________
Donautics

Geändert von holgerw (11.09.2018 um 18:46 Uhr)
Mit Zitat antworten top
Folgende 2 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #57  
Alt 11.09.2018, 14:22
Benutzerbild von HOMEOFFICE
HOMEOFFICE HOMEOFFICE ist offline
Captain
 
Registriert seit: 05.02.2014
Ort: Rheinland / Niftrik
Beiträge: 514
Boot: Altena 48
772 Danke in 320 Beiträgen
Standard

Zitat:
Und das ist der Punkt der nicht funktioniert. Rumpfgeschwindigkeit bleibt Rumpfgeschwindigkeit, egal ob die Wasserbewegung durch eine temporär stärkere Strömung oder durch Kabbelwasser verursacht wird. Wenn du Rumpfgeschwindigkeit fährst und dann den Hebel auf den Tisch legst passiert nur folgendes: die Motorgeräusche nehmen zu, das Schiff sinkt hinten weiter ein und du produzierst eine noch größere Welle. Die Geschwindigkeit durchs Wasser wird kaum messbar zunehmen. Man hat halt subjektiv das Gefühl was verändert zu haben. (Hat man auch, denn der Spritverbrauch wird sich verdoppeln.)
Zitat:
Zitat von Emotion Beitrag anzeigen
Was aber funktioniert ist die Rumpfgeschwindigkeit halten trotz Gegenwind oder Wellen die bei zu schwacher Motorisierung stark abbremsen können.

Genau so war das gemeint ... und auch geschrieben, wie ich angenommen habe ...
__________________
Mast- und Schotbruch!
Mit Zitat antworten top
  #58  
Alt 11.09.2018, 14:23
Benutzerbild von mayon
mayon mayon ist offline
Captain
 
Registriert seit: 09.10.2014
Ort: Nähe Bad Homburg
Beiträge: 652
Boot: Rio Kruiser
284 Danke in 200 Beiträgen
Standard

Bei uns ist auch Wasserwandern statt flitzen angesagt.
__________________
Viele Grüße aus dem Taunus
Bina
Mit Zitat antworten top
  #59  
Alt 11.09.2018, 15:53
Benutzerbild von Greggi
Greggi Greggi ist offline
Captain
 
Registriert seit: 10.08.2007
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 626
Boot: Delphia Escape 1080S
261 Danke in 175 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von HOMEOFFICE Beitrag anzeigen
Moin

Noch ein paar Gedanken dazu ... wir haben einen 11 Meter Stahlverdränger (VEHA, niederländischer Werftbau) mit 100 PS motorisiert.
Mit weniger Leistung möchte ich den nicht haben! Bei einer Maximal-Drehzahl von 3800 Upm fahren wir meist mit 2300 bis 2500 Upm und erreichen damit auf der Maas und benachbarten Kanälen zwischen 11 und 14 kmH.
Heisst, wir haben noch Drehzahlreserven für Strömung / Notfälle und sind im Bereich von ca. 5 Litern Diesel pro Stunde unterwegs. Für ca. 10 Tonnen und eine angenehme Geschwindigkeit doch ein brauchbarer Wert -oder nicht?

Und ich muss zugeben, dass ich mir manchmal sogar mehr Leistung wünsche ... denn einen reinen Verdrängerrumpf haben viele "Verdränger" eigentlich gar nicht mehr - beispielsweise die Abrißkante am Heck passt eher zu einem Halbgleiter ... was wiederum bedeutet das man schneller als die theoretische Verdrängergeschwindigkeit könnte - wenn es denn sein müsste oder man unbedingt wollte ...

Meine Delphia hat 57 PS Yanmar; im Standgas- 5 km/h (Hafen); 1550 - 10 KM/H (Verbrauch knapp unter 2 L/Stunde); 2000- ca. 12 km/h, 2500- ca. 15 km/h... schneller wird's auch nicht. Bin damit Waal im Sturm gegen Wind, Welle und Strömung mit 10 km/h gefahren. Ist eben kein Gleiter
__________________

Gruß,
Gregor
Mit Zitat antworten top
Folgende 3 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #60  
Alt 11.09.2018, 16:05
ms-klaki ms-klaki ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 18.02.2011
Ort: München
Beiträge: 182
Boot: Stahlverdränger
Rufzeichen oder MMSI: DF 7284
148 Danke in 68 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von mayon Beitrag anzeigen
Was heißt: trockener Auspuff?

Den Rest habe ich verstanden

Der Auspuff ist nicht wassergekühlt, daher ist keine Kühlwasserzufuhr und kein Impeller nötig. Kleiner Nachteil: ist deutlich lauter als "nasser Auspuff".
- liegt aber sicher an der Isolierung. Gruß Klaus

Geändert von ms-klaki (11.09.2018 um 16:11 Uhr)
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
Antwort
Vorherige Seite - Ergebnis 21 bis 40 von 373Nächste Seite - Ergebnis 61 bis 80 von 373


Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Wie seetauglich sind solche Stahlboote? ghaffy Allgemeines zum Boot 157 17.09.2013 08:42
Richtig alte Stahlboote neckarschraube Allgemeines zum Boot 19 10.12.2012 13:51
Kauftips bei Stahlboote Cordi Allgemeines zum Boot 4 13.07.2012 21:35
Stahlboote Hitzebeständig? Reimar Heger Allgemeines zum Boot 38 29.11.2004 17:14
stahlboote und deren pflege schulleM Allgemeines zum Boot 12 26.11.2004 10:37


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 12:22 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.11 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2019, vBulletin Solutions, Inc.