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Kleinkreuzer und Trailerboote Für die Probleme auf oder mit kleineren Booten und deren Zubehör! Motor und Segel.

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  #41  
Alt 02.08.2020, 15:26
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Cedrique Cedrique ist offline
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Verschwiegene Mängel hat man bei einem Gebrauchtkauf fast immer würde ich behaupten ,jeder muss für sich entscheiden ob der Mangel es wert ist einen Rechtsstreit zu führen wenn Chancen auf Erfolg bestehen oder ob es einfacher ist die Mängel zu beheben und es abzuhaken.Wenn der Mangel rechtzeitig bemerkt wird wäre das einfachste vom Kauf zurückzutreten und Rückabzuwickeln anstatt Schadensersatz zu verlangen.
Am besten ist eine sehr genaue Prüfung vor dem Kauf ,aber hundert Prozentige Sicherheit gibt es nicht.Das ist dann Lehrgeld ,beim nächsten mal schaut man noch genauer hin.
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  #42  
Alt 02.08.2020, 16:37
amorepersempre amorepersempre ist offline
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Zitat:
Zitat von ChrisHH Beitrag anzeigen
Gekauft wie besehen ( nicht wie gesehen ) ist eigentlich einen alte, kaufmännische Klausel, basierend auf dem noch älteren "Tel Quel" ( "wie es kommt" ).

Arglistige Täuschung, Transportschäden und Mängel an der Sache sind dadurch nicht abgedeckt. Das gilt aber nur unter Kaufleuten, da gilt auch tatsächlich noch das gesprochene Wort.

Auch beim Kauf von Privat an Privat haftet der Verkäufer, wenn nicht ausdrücklich ausgeschlossen, für allerlei. Ob die Ausschlussklausel rechtlich gültig im Vertrag ausgeschlossen wurde kann Dir nur ein Anwalt sagen der im Vertragsrecht tätig ist.

Aus meiner langjährigen Erfahrung im beschissen werden kann ich Dir aber sagen, es lohnt sich nicht Anwälte, Gutachter etc zu bemühen. Spar Dir das Geld, reparier den Schaden, trink zwei bis sechs Aalborger und lerne draus.

...wow, beeindruckend, was hier alles an Halbwahrheiten geäußert wird... - Also, in erster Linie kommt es darauf an, wie das Boot beworben wurde. Ein Ausschluss gekauft wie besehen greift z.B. dann nicht, wenn das Boot als mangelfrei bezeichnet worden ist oder als "generalrestauriert", "Refit" oder Ähnliches. Aus meiner Sicht sollte der Verkäufer darauf angesprochen werden und eine einvernehmliche Lösung gefunden werden.
"Unmoralisch" handelt man damit nicht (und im Übrigen wäre es der Verkäufer, der wenig Moralisch gehandelt hätte..). Viel Erfolg!!
PS. Ärzte und Anwälte leiden durchaus darunter, dass sich Patienten/Mandanten erst mal im Internet ein Bild zurechtgooglen...
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  #43  
Alt 02.08.2020, 16:45
Verbraucheranwalt Verbraucheranwalt ist offline
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Zitat:
Zitat von Bootfan Dieter Beitrag anzeigen
Eben.

Sichtbare Mängel.

Und genau um diesen sichtbaren Mangel handelt es sich hier.

Also ausgeschlossen.

Thema durch, nächste Frage.

Warum machst du auch noch, wie so viele andere hier, dem Fragesteller Hoffnung, wo in seinem Fall keine ist?

Es geht hier doch nicht um die Beantwortung allgemeiner Fragen zum Thema Rechte des Käufers beim Kauf von Booten, sondern der Fragesteller hat hier SEINEN Fall geschildert und er möchte explizit für SEINEN Fall eine Hilfestellung haben, wie er sich verhalten soll.


Bootfan Dieter
Ich glaube du hast irgendwas im Kopf was du schreiben willst und haust das dann raus egal ob irgendwie passend oder nicht.

Hier ist doch 90 % Spekulation, die Klauseln sind unklar, die Sachmängelhaftung ist unklar. Und darauf gab es dann eben auch allgemeine, unklare Antworten.

Wo genau hat den der Fragsteller seinen Fall geschildert? Also die Klausel im Kaufvertrag genannt, sich dazu geäußert ob von privat oder vom Händler?

Und wo mache ich ihm Hoffnung???

Wenn er nen fünfstelligen Betrag ins Boot investiert hat, dann sollte es nicht zuviel verlangt sein, dass man mal 200 € in eine Erstberatung investiert um ein wenig mehr Klarheit zu bekommen. Sogar bei nem vierstelligen Betrag würde ich dazu raten.

Es gibt manchmal mehr Möglichkeiten als man denkt. Manch Privatverkauf hat sich auch schon als gewerblicher Kauf heraus gestellt. Und ist dann der private Gewährleistungsausschluss komplett unwirksam.

Gruß
Chris
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  #44  
Alt 02.08.2020, 18:27
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waterfront waterfront ist offline
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Zwischen "Recht haben" (Hier ausgiebig diskutiert), "Recht bekommen" (nach 2 Jahren, 2 Instanzen, 4 Gutachten usw.) wird man beim "Recht durchsetzen" (Gerichtsvollzieher) feststellen, das der Verkäufer entweder nicht mehr auffindbar ist oder kein pfändbares Vermögen besitzt.

Das ist das Problem beim Zivilprozess!
__________________
Gruß Holger
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  #45  
Alt 02.08.2020, 20:37
amorepersempre amorepersempre ist offline
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Zitat:
Zitat von waterfront Beitrag anzeigen
Zwischen "Recht haben" (Hier ausgiebig diskutiert), "Recht bekommen" (nach 2 Jahren, 2 Instanzen, 4 Gutachten usw.) wird man beim "Recht durchsetzen" (Gerichtsvollzieher) feststellen, das der Verkäufer entweder nicht mehr auffindbar ist oder kein pfändbares Vermögen besitzt.

Das ist das Problem beim Zivilprozess!

...alles richtig, wobei es hier ja noch gar nicht um die Frage geht, ob's vor Gericht geht oder nicht. Sondern nur, ob man den Verkäufer mal höflich fragt, was denn damals gewesen ist. Vorprozessual wird eine ganze Menge erledigt/verglichen, denn auch die andere Partei in einem Rechtsstreit (hier: der Verkäufer) weiß doch, wie sich ein Gerichtsverfahren hinziehen und was es an Zeit/Geld/Aufwand kosten kann. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass man sich vergleicht.

Die von Dir aufgeworfene Insolvenzthematik sollte man natürlich vorher prüfen (aber einen Bootsverkäufer schätze ich jetzt erst mal grob als solventer ein als z.B. jemand, der mir über eBay ein Handy verkauft..).
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  #46  
Alt 02.08.2020, 20:50
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Was ist eigentlich mit dem Themenstarter? Verstorben?
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  #47  
Alt 02.08.2020, 23:06
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Zitat:
Zitat von amorepersempre Beitrag anzeigen

Die von Dir aufgeworfene Insolvenzthematik sollte man natürlich vorher prüfen (aber einen Bootsverkäufer schätze ich jetzt erst mal grob als solventer ein als z.B. jemand, der mir über eBay ein Handy verkauft..).
Ja richtig. Natürlich ist eine vorgerichtliche Einigung das Beste.
Aber es geht hier um das Prozeßrisiko ( also die Kosten ).
Jeder Anwalt wird 2 Schreiben verfassen, egal wie hoch die Erfolgsaussichten sind. Der Mandant zahlt. Wenn keine Reaktion der Gegenseite erfolgt, wird/muss/sollte die Klage eingereicht werden. Ansonsten ist man unglaubwürdig.
Unterm Strich sollte der TE die Kosten eines Rechtsstreites in Relation zum angestrebten Ergebnis setzen.
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Gruß Holger
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  #48  
Alt 02.08.2020, 23:09
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bootshund bootshund ist offline
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Zitat:
Zitat von 090463 Beitrag anzeigen
Was ist eigentlich mit dem Themenstarter? Verstorben?
Mitlesen macht er wahrscheinlich.
Gestern noch im BF angemeldet.

6-8 cm Delle in der Kajüte, von aussen nicht sichtbar .
Auch von innen wider zuspachteln, Teppich drauf gut ist.
Betriebsstunden, ist es ein MPI? Vergaser?
Wenn du das nicht auslesen kannst,auch egal
Was hast du bezahlt?
Solange der Motor läuft ist doch gut
Wenn nicht , neuer Motor.
Warum wohl hat der Verkäufer den Kahn verkauft, weil alles super funktioniert?

Ich denke min. 50 % hier im Forum haben
Lehrgeld bezahlt beim Bootskauf.
Ist ein Sport, der Bootssport.
Sieh es sportlich.

Beantworte auch die Fragen aller Helfer so gut es geht.
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  #49  
Alt 03.08.2020, 17:56
Bootfan Dieter Bootfan Dieter ist offline
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Zitat:
Zitat von amorepersempre Beitrag anzeigen
...alles richtig, wobei es hier ja noch gar nicht um die Frage geht, ob's vor Gericht geht oder nicht. Sondern nur, ob man den Verkäufer mal höflich fragt, was denn damals gewesen ist. Vorprozessual wird eine ganze Menge erledigt/verglichen, denn auch die andere Partei in einem Rechtsstreit (hier: der Verkäufer) weiß doch, wie sich ein Gerichtsverfahren hinziehen und was es an Zeit/Geld/Aufwand kosten kann. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass man sich vergleicht.
Mein Gott nochmal, nichts anderes habe ich hier schon Seiten vorher genauso empfohlen.

Erst mal mit dem Verkäufer reden und ihn dazu befragen, eventuell kann man da noch was rausholen.

Jetzt kommst du damit um die Ecke als neueste Erkenntnis?


Bootfan Dieter
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  #50  
Alt 04.08.2020, 09:18
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Tabaluga501 Tabaluga501 ist offline
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Zitat:
Zitat von waterfront Beitrag anzeigen
Ja richtig. Natürlich ist eine vorgerichtliche Einigung das Beste.
Aber es geht hier um das Prozeßrisiko ( also die Kosten ).
Jeder Anwalt wird 2 Schreiben verfassen, egal wie hoch die Erfolgsaussichten sind. Der Mandant zahlt. Wenn keine Reaktion der Gegenseite erfolgt, wird/muss/sollte die Klage eingereicht werden. Ansonsten ist man unglaubwürdig.
Unterm Strich sollte der TE die Kosten eines Rechtsstreites in Relation zum angestrebten Ergebnis setzen.
Eine Rechtschutzversicherung könnte da sehr hilfreich sein ! Dann braucht man nur noch Zeit
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  #51  
Alt 04.08.2020, 12:19
Bootfan Dieter Bootfan Dieter ist offline
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Zitat:
Zitat von Tabaluga501 Beitrag anzeigen
Eine Rechtschutzversicherung könnte da sehr hilfreich sein ! Dann braucht man nur noch Zeit
So einfach ist es dann doch nicht, auch die eigene Rechtsschutzversicherung prüft den Fall sehr genau, bevor die eine Zusage zur Kostenübernahme im Falle eines Rechtsstreites machen, es kann sein, dass die in so einem nahezu aussichtslosen Fall die Kostenübernahme verweigern.

Die sind nicht verpflichtet, jeden Prozesshansel zu unterstützen, der aus welchen Gründen auch immer, andauernd gegen wen auch immer Prozesse führt.

Ich schreibs nochmal:

In diesem Fall mit der Innen im Boot befindlichen gut sichtbaren Delle/Beule/Schaden oder was auch immer ohne äußere Beschädigung des Rumpfes und dem bloßen Verdacht, dass die angegebenen Betriebsstunden nicht so ganz plausibel sind, wäre nur das nette Gespräch mit dem Verkäufer zu empfehlen, um zumindest eine Erklärung für diese Beule/Delle zu bekommen.

Geld zurück wird es wohl eher nicht geben.

Da kann man sich den Eigenanteil im Falle einer Erstberatung durch einen Rechtsanwalt getrost sparen, daraufhin wird keine Rechtsschutzversicherung der Welt ein Prozessrisiko eingehen wollen.

In diesem Fall mit der gut sichtbaren Delle/Beule/Schaden hätte man auch gegenüber einem Händler schlechte Karten, der wird sich vertraglich entsprechend abgesichert haben und was die Betriebsstunden anbelangt: Ganz dünnes Eis, wie will man das gerichtsfest nachweisen, dass das Boot anstatt soundsoviel Betriebsstunden eben doppelt so viel gefahren wurde?

Irgendwo steht im Kaufvertrag: Irrtum vorbehalten. Und dann?

Warum nur wird von einigen Personen hier immer und immer wieder erneut versucht, dem Fragesteller Hoffnung und Mut zu machen, dass er nicht nur "im Recht" sei (Vorsicht dazu, wir kennen NUR die einseitige Schilderung der einen Partei!), sondern auch noch irgendwelche Chancen auf Durchsetzung seiner vorgeblichen Ansprüche hätte?

Bisher erkenne ich keinerlei Anhaltspunkt dafür.

Der Schaden war kein versteckter Mangel.

Arglist kann man da ausschließen.

Angegebene Betriebsstunden stimmen nicht? Gelächter, die stimmen nie, in keinem Fall. Kein Sportboot MUSS so einen Betriebsstundenzähler haben, es gibt keine Ausrüstungsvorschrift dazu, also kann man die Dinger abklemmen, manipulieren, durch ein anderes Instrument ersetzen oder ganz entfernen.

Wenn da am Instrument also was abzulesen ist von XXX Betriebsstunden, dann heißt das doch gar nichts, einzig bedeutet das, dass dieser Betriebsstundenzähler genau diese Zahl an Betriebsstunden anzeigt, das heißt aber nicht, dass auch Boot, Motor und Antrieb genau diese Anzahl an Betriebsstunden an Nutzung erfahren hätten.

Wenn also im Kaufvertrag steht: "Abgelesene Betriebsstunden laut Instrument: XXXX", dann heißt das NICHT, dass das Boot so viele Betriebsstunden gefahren wurde.

Natürlich wird ein Verkäufer danach gefragt, ob das auch stimmt, diese Angabe und natürlich wird der Verkäufer mit Dackelblick das auch bestätigen, nur dumm, dass man diese Aussage dann später nur mündlich hat und keine Zeugen, die vor Gericht angehört werden (eigene Verwandschaft gilt nicht, da befangen).


Bootfan Dieter
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  #52  
Alt 04.08.2020, 15:10
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und die ganze Diskussion ohne den Fragesteller.
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  #53  
Alt 04.08.2020, 17:05
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Tabaluga501 Tabaluga501 ist offline
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Ich glaube wir können hier zu machen,der Themen Ersteller trägt ja nix mehr zum Sachverhalt bei.
Gruß Rainer
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  #54  
Alt 04.08.2020, 20:04
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Lieber Bootfan Dieter
Woher weißt Du, daß der Prozess Sinnlos wäre ? Wir kennen doch alle keine Fakten zu seinem Problem !
Und so lange eine Versicherung Erfolgsaussichten sieht,werden sie auch eine Deckungszusage geben,wenn du auch schön deine Beiträge bezahlt hast.
Der Anwalt berät dich ob die Erfolgsaussicht gegeben ist und teilt es auch der Versicherung mit und holt sich die Deckungszusage ! Die prüft dann ob du in dieser Sache versichert bist und dann sollte eine Deckungszusage kein Problem sein .Und deine so genannten Prozesshansi,dazu sage ich,so lange die ihre Prozesse gewinnen,stört das keine Versicherung,denn dann haben sie recht und die Versicherung zahlt nix an Kosten !
Gruß Rainer
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  #55  
Alt 05.08.2020, 11:17
Bootfan Dieter Bootfan Dieter ist offline
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Zitat:
Zitat von Tabaluga501 Beitrag anzeigen
Lieber Bootfan Dieter
Woher weißt Du, daß der Prozess Sinnlos wäre ? Wir kennen doch alle keine Fakten zu seinem Problem !
Und so lange eine Versicherung Erfolgsaussichten sieht,werden sie auch eine Deckungszusage geben,wenn du auch schön deine Beiträge bezahlt hast.
Der Anwalt berät dich ob die Erfolgsaussicht gegeben ist und teilt es auch der Versicherung mit und holt sich die Deckungszusage ! Die prüft dann ob du in dieser Sache versichert bist und dann sollte eine Deckungszusage kein Problem sein .Und deine so genannten Prozesshansi,dazu sage ich,so lange die ihre Prozesse gewinnen,stört das keine Versicherung,denn dann haben sie recht und die Versicherung zahlt nix an Kosten !
Gruß Rainer
Natürlich "weiß" ich nicht, ob so ein Prozess sinnlos wäre, bin mir aber, nach der Faktenlage, die der Fragesteller uns gegeben hatte, zu 99,99999% sicher, dass es hier nichts zu gewinnen gibt.

Welcher Anwalt sollte denn in diesem Fall eine Erfolgsaussicht prognostizieren?

Kann ich mir nicht vorstellen. Kein Anwalt möchte einen Prozess beginnen, der so dermaßen aussichtslos ist, schon gar keiner, der für eine Versicherung arbeitet oder sich von dieser die Mandanten holt, der will auch weiterhin Mandanten bekommen.

Und was die Prozesshanseln betrifft: Diese Leute sind bei den Versicherungen sehr gut bekannt, meist bekommen die gar keine Rechtsschutzversicherung mehr, die können ihre Kunden nämlich rausschmeißen, wenn sie ihnen all zu oft Kosten verursachen, solche Klauseln stehen in jedem Vertrag. Sogar nach nur EINER Kostenzusage, kann die Versicherung nach Abschluss des Falles die Versicherung kündigen.


Es gab nämlich in der näheren Vergangenheit die Tendenz, dass jeder so eine Rechtsschutzversicherung hatte und diese auch bei jeder Gelegenheit in Anspruch nahm, da wurde prozessiert, dass sich die Balken bogen, teilweise um Kleinkram und auch, nachdem der Gegner bereits eingelenkt hatte und einen Vergleich anbot, man wollte halt prozessieren.


Bootfan Dieter
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  #56  
Alt 05.08.2020, 12:05
Sunseeker_Portofino Sunseeker_Portofino ist offline
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Eine begrenzte Anzahl von Zeichen und Ziffern pro Monat wäre bei einem bestimmten
Teilnehmer hier angebrachte.
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Gruß Albert
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  #57  
Alt 05.08.2020, 13:04
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Wo liegt denn im von mir geschriebenen die Halbwahrheit?

Gekauft wie besehen ist eine kaufmännische Klausel die so vor jedem Gericht Bestand hat. Arglistige Täuschung, Transportschäden und Mängel an der Sache sind dadurch nicht abgedeckt.

Was ist daran falsch?

Wenn ein Boot als mangelfrei, Refit oder generalrestauriert beschrieben wird ist die Klausel ja eh hinfällig bzw. für die Katz, dann kaufst Du mangelfrei, ein Refit oder generalrestauriert. Das sind Begriffe die den Zustand eines Bootes beschreiben.



Zitat:
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...wow, beeindruckend, was hier alles an Halbwahrheiten geäußert wird... - Also, in erster Linie kommt es darauf an, wie das Boot beworben wurde. Ein Ausschluss gekauft wie besehen greift z.B. dann nicht, wenn das Boot als mangelfrei bezeichnet worden ist oder als "generalrestauriert", "Refit" oder Ähnliches. Aus meiner Sicht sollte der Verkäufer darauf angesprochen werden und eine einvernehmliche Lösung gefunden werden.
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  #58  
Alt 05.08.2020, 13:31
amorepersempre amorepersempre ist offline
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...sorry Chris, da war nur allgemein mit Bezug auf die ersten Beiträge in diesem Thread gemeint... - Das, was Du jetzt schreibst, ist alles so 100% zutreffend!
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  #59  
Alt 05.08.2020, 13:42
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ulf_l ulf_l ist gerade online
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362 Danke in 230 Beiträgen
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Hallo

Seit einer Woche und fast 60 Beiträgen kommt kein Wort mehr vom TO und einer nach dem anderen bringt hier sein "wenn dann" zum Besten nur um etwas dazu zu schreiben (ja, ich jetzt auch). Schon irgenwie verrückt ....

Gruß Ulf
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