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Langzeitfahrten Alles für die grosse Fahrt.

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  #41  
Alt 06.02.2020, 20:40
wernerw wernerw ist offline
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Zitat:
Zitat von Bushrider Beitrag anzeigen
Das gleiche Gefühl erlebst Du auch wenn Du durch die Sahara fährst oder in anderen großen Wüsten unterwegs bist .
Wir als Westeuropäer sind solche Abgeschiedenheit nicht mehr gewohnt .
Ich lebe und arbeite jetzt in Russland und wenn ich von StPetersburg nach Murmansk fahre merkt man wie klein und ÜBERBEVÖLKERT unser kleines Stück Europa doch ist ..

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Nee, ist anders. Definitiv. Vermutlich weils wackelt Zumindest bei mir. Ich hatte noch nie wirklich Angst vor Wasser. Gehörigen Respekt ja, aber Angst nicht wirklich.
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  #42  
Alt 06.02.2020, 21:22
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Bushrider Bushrider ist offline
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Zitat:
Zitat von wernerw Beitrag anzeigen
Nee, ist anders. Definitiv.
Stimmt - Wüste ist absolute Stille und Einsamkeit während es auf dem Wasser auch einsam sein kann aber immer irgendwo etwas plätschert ..

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Gruss Jürgen
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  #43  
Alt 06.02.2020, 22:00
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jannie jannie ist offline
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von Mindelo nach Tobago haben wir 17 Tage lang kein Land gesehen. Dafür aber einen sehr schönen Atlantik und noch einen viel schöneren Sternenhimmel.

Grüße
Hanse
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  #44  
Alt 07.02.2020, 11:39
wernerw wernerw ist offline
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Zitat:
Zitat von jannie Beitrag anzeigen
von Mindelo nach Tobago haben wir 17 Tage lang kein Land gesehen. Dafür aber einen sehr schönen Atlantik und noch einen viel schöneren Sternenhimmel.

Grüße
Hanse
Hi Hanse

Die Atlantik Seite kann schon ganz schön kabbelig sein. Wir blieben beim letzten Mal auf der Pazifik Seite...an Atlantik war nicht zu denken bzw. haben alle gewarnt davor rauszufahren. In welcher Jahreszeit war das denn bei euch?
Wir hockten in den Nachwehen von einem Tropensturm und nachts hat mich ein Erdbeben aus dem Bett geworfen. War zwar nur 4.5 aber das Bett stand danach mitten im Zimmer und alle Möbel woanders.
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  #45  
Alt 07.02.2020, 14:24
Ahap Ahap ist offline
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Wenns zum Thema passt-könnt ihr mal Fotos dazu einbinden?
Zitat:
von Mindelo nach Tobago haben wir 17 Tage lang kein Land gesehen. Dafür aber einen sehr schönen Atlantik und noch einen viel schöneren Sternenhimmel.
ich denke es ist schwierig fototechnisch da was zu vermitteln aber wer weiß-Fotos sind willkommen.
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Gruß Ahap
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  #46  
Alt 08.02.2020, 13:14
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jannie jannie ist offline
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Moin Ahap und Wernerw,

Einzelheiten und ein paar Fotos findet man hier:

https://www.boote-forum.de/showthrea...t=Lenas+Reisen

Das Atlantik-Kapitel kann man im Inhaltsverzeichnis anklicken.

Grüße
Hanse
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  #47  
Alt 12.02.2020, 17:04
Säsch Säsch ist gerade online
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Die erfahrenen unter euch werden vielleicht müde lächeln, aber mir wurde letztes Jahr auf dem Ijsselmeer auch recht mulmig. Gerade den Bootsführerschein 4 Wochen in der Tasche, mit Frau und Sohn auf einem 11,50m Kreuzer von Makkum aus ins IJsselmeer ausgeschleust. Morgens aus der Marina Makkum bei einer leichten Brise rausgefahren. Angesagt laut Wetterbericht waren um die 3 bis 4 bft. Man hatte mich vorgewarnt, dass diese relativ geringe Windgeschwindigkeit auf dem IJsselmeer unangenehme, kurze Wellen verursachen kann.

Bei strahlendem Sonnenschein rausgefahren, Ziel Enkhuizen, also einmal volle Länge gen Süden, 4h Fahrt geplant. Nach knapp 1,5h mitten auf dem IJsselmeer wird es rings um uns diesig und der Wind frischt auf von Westen, demzufolge knallen die kurzen Wellen hart gegen die Bordwand. Land zu beiden Seiten nicht mehr zu sehen. Die beste Ehefrau von allen muss unter Deck alles, was lose rumfliegt, in Sicherheit bringen und wird mindestens genauso nervös wie ich... jetzt hatten wir natürlich schon gut die Hälfte der Strecke gemacht. Umkehren oder weiterfahren? Der frischgebackene Skipper entscheidet: Handyempfang ok, GPS ok, Tonnen mit Fernglas zu sehen - weiterfahren!

Wir kamen dann trotz kreuzen in etwas mehr als 4h unbeschadet -und ich um eine Menge Erfahrung reicher- in Enkhuizen an. Ich war ganz ehrlich nach dem Tag fertig, körperlich und geistig fertig. Selten hat mir abends das Bier besser geschmeckt als da.

Aber wie hab ich mich da schon auf die nächste Etappe am kommenden Tag gefreut! Den nächsten Tag mit Ziel Hoorn war nicht weniger windig, hat mir dann aber schon keine Angst mehr eingejagt. Da wusste ich ja schon, was uns erwartet.
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  #48  
Alt 12.02.2020, 17:14
Ahap Ahap ist offline
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Bravo
Zitat:
jetzt hatten wir natürlich schon gut die Hälfte der Strecke gemacht. Umkehren oder weiterfahren? Der frischgebackene Skipper entscheidet: Handyempfang ok, GPS ok, Tonnen mit Fernglas zu sehen - weiterfahren!
du hast den "Point of no return" überschritten und nüchtern überlegt. Genauso sehe ich das auch Prima!
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Gruß Ahap
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  #49  
Alt 12.02.2020, 17:25
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Fronmobil Fronmobil ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Ahap
du hast den "Point of no return" überschritten und nüchtern überlegt.
Säsch hat auch meinen Respekt für den durchgezogenen Törn.

Aber ein "Point of no return" war sicher nicht überschritten, da er wahrscheinlich die Fahrt in Stavoren hätte unterbrechen können.

Klaus, der versucht immer auch "Nothäfen" zur Fahrtunterbrechung zu planen
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Zwischen Reden und Tun liegt das Meer. (aus Italien)
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  #50  
Alt 12.02.2020, 17:45
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Der Frosch Der Frosch ist offline
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Oder schon vorher in Hindeloopen.
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  #51  
Alt 12.02.2020, 17:46
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Oder in Meedenblink.
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  #52  
Alt 12.02.2020, 17:56
Ahap Ahap ist offline
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ach Klaus ...
Zitat:
Aber ein "Point of no return" war sicher nicht überschritten, da er wahrscheinlich die Fahrt in Stavoren hätte unterbrechen können.
ich machs gerne etwas mehr dramatisch Ich hatte letztes Jahr also 19 so beschissenes Wetter Anfang Mai in HR dass es letztendlich alles egal war:
Wir wollten eigentlich nach Solta und hatten die Tage stets 3-5 Windstärken von Sibenik kommend. Mitten auf dem Wasser habe ich überlegt dass es letztendlich egal ist wohin man fährt, das Wetter bleibt beschissen.Ich sah Vis und mir kam der Gedanke das es mit unserem neuen Boot keinen Unterschied macht wohin man fährt ,nur, die Entfernung war 3x so weit.
ich wusste nicht wie es weiter draussen zuging und habe auf Vis zugehalten-wie gesagt Bora und gute 5 bft , gefühlte 6 wenn die Frau Zigarettenpause machte .
Vis war gut auszumachen, der Tank war voll, es war gut in der Zeit und zu unserem Boot und Motor hatten wir volles Vertrauen. Lediglich 1h mehr Bretter-Fahrt die sehr anstrengte .Klar auch, ich hinterfragte meine Entscheidung irgendwann sah ich auf dem Plotter dass die Halbzeit vorüber war also eine Rückfahrt keinen Sinn mehr macht. Das war mein "Point of no return" Klar ich weiß ich bin Streckenfahrer und wir sind nie Stationär,für uns muß die Fahrt weiter gehen und vielleicht versteht der Eine oder Andere warum ich so denke.
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Gruß Ahap
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  #53  
Alt 13.02.2020, 09:23
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aunt t aunt t ist offline
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Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
Säsch hat auch meinen Respekt für den durchgezogenen Törn.

Aber ein "Point of no return" war sicher nicht überschritten, da er wahrscheinlich die Fahrt in Stavoren hätte unterbrechen können.

Klaus, der versucht immer auch "Nothäfen" zur Fahrtunterbrechung zu planen
Na ja, ganz so ja nu ach nicht.
Wenn du dich am Fahrwasser nach Medemblick bei der " Überfahrt " orientierte kommst du tatsächlich an einer der zwei " Kurzstrecken" lang wa auch bei guten Wetter keine Landsicht besteht, vom Meldepostturm bei Lelystad mal abgesehen.
Wenn man auf dem IJsselmeer wegen Wellenbildung die Fahrt abbrechen will, sollte man auf keinen Fall ( Hindelopen/ Workum bis 6 Winde möglich ohne Alarm) nen Hafen an der Ostküste nehmen. Der Wellengang direkt vor der Küste ist nochmal etwas chaotischer., und ab Stavoren muss man die Sände und deren Einfluss auf die Wellentopografie im Blick haben. " Fluchthäfen" bei Wind sind dann" nur" an der Ostseite, bzw " im Wasser" ( de Kreupel)
Grundsätzlich ist es allerdings auf dem IJsselmeer immer möglich innerhalb einer dreiviertel Stunde ( Verdrängter, um die 10 m ) nen " Fluchthäfen bzw ne Geschütze Stelle zum " abwettern" aufzusuchen.
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Geschafft ! 2025 werden wir mehr CO2 in der Luft haben wie der bisherige Höchststand vor3,3Mill Jahren. War bisher die heißeste Zeit der Erde
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  #54  
Alt 13.02.2020, 09:50
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Fronmobil Fronmobil ist gerade online
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Zitat:
Zitat von aunt t
Grundsätzlich ist es allerdings auf dem IJsselmeer immer möglich innerhalb einer dreiviertel Stunde ( Verdrängter, um die 10 m ) nen " Fluchthäfen bzw ne Geschütze Stelle zum " abwettern" aufzusuchen.
Darum ging es mir!
Der Begriff "point of no return" gezeichnet ja einen Punkt, an dem man nicht mehr
zurückkehren kann. Es gibt nur noch einen Weg nach vorne zum Ziel.

In der geschilderten Situation auf dem IJsselmeer hätte der Steuermann nach 1,5 Stunden (und noch 2,5 Stunden zum Ziel ) durchaus umkehren können (wenig effektiv ) oder eben einen geeigneten Hafen als "Nothafen" anlaufen können (Stavoren war nur aus dem Kopf geschossen ein Beispiel) oder eben, so wie er entschieden hat, Kurs zum Zielhafen anliegen zu lassen.
Dies beschreibt keinen "point of no return".

Klaus, der als Wildwasserfahrer in Alpenschluchten ab und zu einen "point of no return" erlebt hat
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  #55  
Alt 13.02.2020, 10:09
Säsch Säsch ist gerade online
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Uhhh Leute, jetzt nehmt mal die Dramatik raus

Boot und Crew waren zu keiner Zeit in Gefahr. Ich wollte halt nur deutlich darauf hinweisen, dass es meine allererste IJsselmeerfahrt überhaupt war und die ganze Situation, die Erfahrungen und das Gefühl zu erleben, wie machtvoll so ein Tümpel wie das IJsselmeer eben ist, sein kann, für mich komplett neu war.

Ich persönlich habe mich zu keiner Zeit mit der Situation überfordert gefühlt. Ja, anstrengend war das als Neuling, aber ich würde es jederzeit genauso wieder machen.

Eine Woche drauf kamen meine Schwiegereltern für zwei Tage mit an Bord und wir sind noch einmal über Makkum raus weil wir vor dem Makkumer Strand zum Baden mal ankern wollten. Das habe ich dann konsequent nach verlassen des Damms abgebrochen, das war noch windiger. Das konnte ich dann echt nicht verantworten. War auch echt unangenehm zu fahren.
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  #56  
Alt 13.02.2020, 11:06
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Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
… Klaus, der versucht immer auch "Nothäfen" zur Fahrtunterbrechung zu planen
Wo das möglich ist sicher immer sinnvoll
Ist der nächste Hafen/ Marina aber 50 bis 60 km entfernt, wie an der polnischen Ostseeküste (z.B. Hel - Władysławowo - Łeba), dann kann umkehren irgendwann keinen Sinn mehr machen.

Einen echten "point of no return" hatten wir aber nur auf unserer Fahrt von Świnoujście nach Rønne/ Bornholm.
Da hätte für eine Umkehr irgendwann der Sprit nicht mehr gereicht.

Gruß Lutz
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Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden.
(Marlon Brando)
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  #57  
Alt 13.02.2020, 11:45
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Standard 30 sm Lefkas - Antipaxos (mit Segelyacht)

Zitat:
Zitat von edjm Beitrag anzeigen
Du steckst den Kurs ab, kuppelst den Autopilot ein, optimierst die Segelstellung und dann läßt Du Dich zum Ziel segeln. Da da draußen ja sowieso kaum jemand fährt, reicht ein Rundumblick alle halbe Stunde.
Genau so sind wir 2003 von Lefkas / Lefkada nach Antipaxos mit einer Bavaria 30 gesegelt, 30 sm (55 km) in ca. 6 Stunden. Am "point of no return" (Bergfest sagt man wohl unter Seglern), also auf der Hälfte der Strecke flaute der Wind von angenehmen 3-4 auf 1 Bf ab.....heiß (31°C)...dunstig-bleierne See... und wir schmissen den Jockel an. Weiter mit immer noch eingeschaltetem Autopilot auf dem abgesteckten Kurs...für ca. 2 h ohne Landsicht, alles sehr entspannt. Aus dem Dunst kamen dann 2 Segelboote genau auf diesem Direktkurs (logo!) entgegen und passierten uns in 20 m Abstand. Ein paar Grüße und wir waren wieder allein auf "hoher See". Kurz vor Antipaxos kam erneut Wind auf und wir konnten wieder Segel setzen und völlig relaxt in der Abendsonne vor Antipaxos den Anker werfen. Logbucheintrag, fertig...dann Ankerbier = Paradiesisch !

Gruß Fun_Sailor
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Jetzt erst recht: Cool bleiben - und weiter segeln

Geändert von Fun_Sailor (13.02.2020 um 20:48 Uhr)
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  #58  
Alt 13.02.2020, 23:01
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Zitat:
Zitat von aunt t
Wenn man auf dem IJsselmeer wegen Wellenbildung die Fahrt abbrechen will, sollte man auf keinen Fall ( Hindelopen/ Workum bis 6 Winde möglich ohne Alarm) nen Hafen an der Ostküste nehmen. Der Wellengang direkt vor der Küste ist nochmal etwas chaotischer., und ab Stavoren muss man die Sände und deren Einfluss auf die Wellentopografie im Blick haben. " Fluchthäfen[/COLOR]" bei Wind sind dann "nur" an der Ostseite, bzw " im Wasser" ( de Kreupel)
Dat verstaah ick jetz nich?
"Auf keinen Fall Ostküste" und dann aber "nur an der Ostseite". Meenste "Westseite"?
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“I don’t feel very much like Pooh today," said Pooh.
Gruß Volker
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  #59  
Alt 14.02.2020, 08:06
Säsch Säsch ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Puuh Beitrag anzeigen
Dat verstaah ick jetz nich?
"Auf keinen Fall Ostküste" und dann aber "nur an der Ostseite". Meenste "Westseite"?
Hier Ostküste = westseitiges IJsselmeer
Ostseite = östliches IJsselmeer; Workum, Hindelopen, Lemmer, Urk (hier ist es tatsächlich etwas ruhiger)



Die amerikanische Ostküste liegt ja auch am Westatlantik...
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  #60  
Alt 14.02.2020, 09:03
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Admiral
 
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Zitat:
Zitat von Puuh Beitrag anzeigen
Dat verstaah ick jetz nich?
"Auf keinen Fall Ostküste" und dann aber "nur an der Ostseite". Meenste "Westseite"?
Ja, verschrieben danke . Westseite ist natürlich richtig hier liegt bei Winden aus westlichen Quadranten die ruhige Luvseite. Außerdem ist auf der Seite die Topografie " wellenbrechunfreundlicher"
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