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  #1  
Alt 29.10.2019, 17:19
ups ups ist offline
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Standard Kaufhilfe zu Mochi Craft 56 von 1991

Hallo zusammen

Nicht für mich... Ein Freund... Mit wenig Erfahrung... Will UNBEDINGT so ein Boot haben. Also yoghurtbecher 15-18m.
Die niedrigen Preise reizen ihn. Aber die Boote stehen ja nicht umsonst trotzdem 3 Jahre rum....

Jetzt hat er sich in eine mochi 56 von 1991 verliebt.
Zu finden auf boat24. Vom Makler... Kaum Angaben...
Eine mit gm Motoren... Eine mit man.

Ich kenne zwar solche Boote und kann was zum fahrverhalten etc sagen... Aber nix zur mochi speziell oder zu den Motoren.

Kann hier jemand etwas substanzielles beitragen zu der Entscheidung?
Preis ist klar... Ich meine zu staerken und Schwächen der mochi und Motoren.
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  #2  
Alt 29.10.2019, 19:11
Benutzerbild von hilgoli
hilgoli hilgoli ist offline
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Wenn er bereit und in der Lage ist 20-25 T€ für Unterhalt, Wartung und Reparaturen auszugeben kann das funktionieren.
Dann darf aber nichts großes kaputtgehen.
Wenn Dir bei so einem Kutter nach 40 Jahren z.B ein Tank undicht wird oder Motor oder Getriebe zu tauschen ist, kommen auch noch viel größere Beträge auf einen zu.
An einem großen Boot sind halt auch alle Rechnungen groß und das wird i Alter nicht besser
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Gruß Olli
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  #3  
Alt 29.10.2019, 19:33
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Hi?
Laß es Ihn probieren, oder nicht.
Liegt in der Risiko-Bereitschaft des Käufers.
Alles andere ist Glaskugel-lesen.
Die Angaben zum Objekt sind auch eher dürftig.
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Gruß aus OWL
Jürgen
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  #4  
Alt 29.10.2019, 20:38
von Jürgen von Jürgen ist offline
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Die teurere von beiden hat angeblich in 2016 neue MAN Motoren bekommen. Von daher wäre die das bessere Boot. 100 Betriebsstunden ist dann auch nicht so viel.
Alles andere muss man sehen wenn man was kaufen will....
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  #5  
Alt 30.10.2019, 07:08
ups ups ist offline
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Ich bin auch ganz klar für die man.
Aber zumindest nach dem. Foto scheint die andere gepflegter zu sein. 550h in Benutzung ist ja nun auch nix. Zwei neue Motoren spricht nicht gerade für gute Pflege nach nur 25 Jahren.
Weiss jemand wie das mit Ersatzteilen ist für gm aus der zeit... Sind die Motoren robust?
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  #6  
Alt 30.10.2019, 08:55
von Jürgen von Jürgen ist offline
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Zitat:
Zitat von ups Beitrag anzeigen
Ich bin auch ganz klar für die man.
Aber zumindest nach dem. Foto scheint die andere gepflegter zu sein.
Nach welchem Foto?

Ganz ehrlich? Wer sich ein Boot in der Größe zulegen möchte, für knapp 100.000,- , der sollte nicht fragen müssen was es kostet dieses Teil zu unterhalten. Allein der Kraftstoff wenn man mit dem Ding mal 100 km an der Küste lang fahren will. Ganz zu schweigen vom Liegeplatz und tanken, Versicherung....

Nochmal ganz ehrlich?! Weder die 100.000,- sollten Deinem Freund weh tun und obendrauf sollte er für die nächsten 5 Jahre die gleiche Summe jetzt schon auf der hohen Kante haben für alles was noch kommt. Damit meine ich jetzt nicht Liegeplatz und Treibstoff und Versicherung....

Meine ganz persönliche bescheidene Meinung.
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  #7  
Alt 30.10.2019, 12:50
ups ups ist offline
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Weh tut das nicht so sehr aber er hat max drei wochen dafür im jahr....

Ich weiss... Dat is bekloppt.

Deswegen auch die Frage nach zuverlässigkeit etc
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  #8  
Alt 30.10.2019, 13:11
von Jürgen von Jürgen ist offline
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Ich bin in diesem Jahr genau 10 Tage Boot gefahren, oder anders, es war genau 10 Tage im Wasser.
Dafür hab ich es 1400 km pro Strecke auf der Autobahn hinter mir her gezogen.
Bekloppt sind alle irgendwie.

Ein Boot was nicht gefahren wird braucht noch mehr Pflege als ein Boot welches zumindest in der Saison regelmäßig genutzt wird!
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  #9  
Alt 30.10.2019, 15:11
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Gerd-RS Gerd-RS ist offline
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Zitat:
Zitat von ups Beitrag anzeigen
Weh tut das nicht so sehr aber er hat max drei wochen dafür im jahr....

Ich weiss... Dat is bekloppt.

Deswegen auch die Frage nach zuverlässigkeit etc
Das ist genau der Grund, warum ich mich von meinem Dampfer wieder trennen will oder alternativ nach einem Partner (50%) suche, damit das Schiff wenigstens einigermaßen dem Wert entsprechend genutzt wird.

Leider gibt es gegen Eignergemeinschaften häufig erhebliche Bedenken. Kaum einer sieht den Vorteil, nicht gleich die Kuh samt Bauernhof kaufen zu müssen, weil er ein paar Liter Milch im Jahr trinken möchte. OK - chartern ist natürlich auch eine Alternative. Aber die Charterpreise, die für
Schiffe dieser Größenordnung aufgerufen werden....

Zurück zum Thema: Ein "altes" Schiff muss nicht zwangsläufig ein "schlechtes" Schiff sein, nur weil es alt ist. Auch eine alte Mochi nicht. Im Gegenteil: Oft wurde vor 20 oder 30 Jahren noch erheblich solider gebaut, als heute und bei einem Schiff, dass nach so langer Zeit beispielsweise noch keine Osmoseschäden hat, braucht man auch für die nächsten 20 Jahre keine Schäden befürchten.

Zu MAN oder GM Dieselmotoren kann ich nichts sagen. Aber nur 500 Stunden in 25 Jahren wären mir schon suspekt. Die meisten Motoren stehen sich kaputt, hab' ich mal gelesen. Grundsätzlich haben die alten Maschinen aber meist einen riesigen Vorteil:

Keine empfindliche Steuerungs-Elektronik und relativ einfach zu warten. Wer regelmäßig Öle und Filter wechselt und es vermeidet, den alten Eisenschweinen zu oft über 75% Dauerleistung abzufordern, wird wahrscheinlich sehr lange ohne große Reparaturen fahren können. Dabei spielt das Fabrikat wahrscheinlich keine Rolle.

Gruss


Gerd
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  #10  
Alt 31.10.2019, 08:58
ups ups ist offline
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Zitat:
Zitat von Gerd-RS Beitrag anzeigen
Das ist genau der Grund, warum ich mich von meinem Dampfer wieder trennen will oder alternativ nach einem Partner (50%) suche, damit das Schiff wenigstens einigermaßen dem Wert entsprechend genutzt wird.

Leider gibt es gegen Eignergemeinschaften häufig erhebliche Bedenken. Kaum einer sieht den Vorteil, nicht gleich die Kuh samt Bauernhof kaufen zu müssen, weil er ein paar Liter Milch im Jahr trinken möchte. OK - chartern ist natürlich auch eine Alternative. Aber die Charterpreise, die für
Schiffe dieser Größenordnung aufgerufen werden....

Zurück zum Thema: Ein "altes" Schiff muss nicht zwangsläufig ein "schlechtes" Schiff sein, nur weil es alt ist. Auch eine alte Mochi nicht. Im Gegenteil: Oft wurde vor 20 oder 30 Jahren noch erheblich solider gebaut, als heute und bei einem Schiff, dass nach so langer Zeit beispielsweise noch keine Osmoseschäden hat, braucht man auch für die nächsten 20 Jahre keine Schäden befürchten.

Zu MAN oder GM Dieselmotoren kann ich nichts sagen. Aber nur 500 Stunden in 25 Jahren wären mir schon suspekt. Die meisten Motoren stehen sich kaputt, hab' ich mal gelesen. Grundsätzlich haben die alten Maschinen aber meist einen riesigen Vorteil:

Keine empfindliche Steuerungs-Elektronik und relativ einfach zu warten. Wer regelmäßig Öle und Filter wechselt und es vermeidet, den alten Eisenschweinen zu oft über 75% Dauerleistung abzufordern, wird wahrscheinlich sehr lange ohne große Reparaturen fahren können. Dabei spielt das Fabrikat wahrscheinlich keine Rolle.

Gruss


Gerd
Danke Gerd.
Ich bin selber gerade auf der Suche nach einem großen Segelboot und sehe das exakt wie Du.
Aber war dieses Jahr immerhin 8 Wochen im. Wasser... Und mache das schon lange.

Als erstboot sowas für drei Wochen ist schon "ballsy"
Aber.. Naja.. Wenn man supergaus vermeidet dann geht's ja noch...
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  #11  
Alt 31.10.2019, 09:38
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Andrée Andrée ist offline
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Beiträge: 1.380
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Bevor die Frage hier von Bedenkenträgern mit zerredet wird gebe ich mal meinen Senf dazu Auf jeden Fall das Schiff mit den MAN . Klar kann was kaputt gehen, muss aber nicht. Es gibt genug Schiffe die laufen seit Jahrzehnten. Bei Schiffen in diesem Alter sollte man aber mit Reparaturen rechnen. Scheibendichtungen härten aus werden undicht, Gelcoat kann ausgekreiden das kann man auch nicht wirklich wieder hochpolieren da bleibt nur lacken. Nach 30 Jahren kann auch mal der eine oderandere Schlauch porös werden. Ich würde an seiner Stelle einen Sachverständigen mitnehmen. Das ist in seinem Fall gut investiertes Geld. Auf alle Fälle wird es es die beste Idee seines Lebens sein ein Boot zu kaufen, ob es dieses ist zeigt die Zukunft.
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www.Worldoffshore.de
Bourbon and Coke
and Big Block Boats
BOAT=Blow out another thousand
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