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Segel Technik Technikfragen speziell für Segelboote.

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  #61  
Alt 30.10.2006, 20:48
Krabbenkutter Krabbenkutter ist offline
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Ach was, Rollfock und diesen ganzen Kram, alles Schnickschnack. Allein wie auch mit einer Crew immer früh genug reffen oder anderes Vorsegel anschlagen und gut ist es. Das geht allein genauso gut wie mit Crew.
Und Finger weg von Tampen als Hilfskonstruktionen, datt is nichts, datt vertüddelt nur wenn es drauf ankommt!
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  #62  
Alt 30.10.2006, 21:07
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Zitat:
Zitat von Nils
Aber ich finde, eine Rollfock ist kein "Muss" zum alleine Segeln
Bequemer ist es aber schon.
Ich würde die Variante A11 - Rollfockanlage, fliegend auf dieser Seite verwenden. Du benötigst dazu zusätzlich zur Fock und ein genausolanges Drahtseil, wie das Vorliek. Dieses baust Du dann an Deine Rollenhemafektik.
Das zusätzliche Drahtseil wird benötigt, damit die Fock sich um irgendetwas aufwickeln kann. Die Trommel kommt aufs Vorschiff und der Fallwirbel wird mit dem Fockfall hochgezogen. Dazwischen lediglich die Fock und das Zusatzseil.
Gruss
Michael
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  #63  
Alt 30.10.2006, 21:24
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Ich denke aber, das ist 'nur' eine Rollfock-Anlage und keine Rollreff-Anlage. Mit der kannst Du nur das Segel gut verstauen, aber nicht reffen!

Gruss

Volker
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Rotwein hat keinen Alkohol!
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  #64  
Alt 30.10.2006, 21:31
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Ich fände dann eigentlich die Variante C11 (Rollfock-Anlage mit Fallschlitten für Drahtvorstag) ganz passend für mich?
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Viele Grüße,
Christian
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  #65  
Alt 30.10.2006, 21:37
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Irgendwie habe ich aber den Anschluss verpasst. Als ich mich noch wegen meiner Meinung zur SW-Fock unbeliebt gemacht habe, erwähntest Du doch, dass Du keine neue Fock haben möchtest. Aber müsste bei dieser Lösung nicht auch eine neue Fock her?
__________________
Gruß
Nils
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  #66  
Alt 30.10.2006, 21:54
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Zitat:
Zitat von BS24
Ich fände dann eigentlich die Variante C11 (Rollfock-Anlage mit Fallschlitten für Drahtvorstag) ganz passend für mich?
Kannste auch machen, aber Du benötigst einen anderen Fallwirbel, einen neuen Fockfallaustritt im Masttopp und die Gefahr des Vertüdelns zwischen 3 und 5 ist sehr groß und dann geht garnichts mehr. Beim Segelwechsel benötigst Du mehr Zeit, weil die Länge entsprechend des Vorlieks relativ genau eingepasst werden muss(sonst wieder Vertüdelungsgefahr).
Es handelt sich, wie festgestellt um eine Rollfock und nicht um eine Rollreffanlage. Eine Reffanlage ist nur mit Profilvorstag möglich. Diese ist aber recht aufwendig in der Beschaffung, Montage, beim Mastlegen, Mastlagern und superempfindlich. Eine neue Fock mit Liektau benötigst Du außerdem noch und der Stand ist im gerefften Zustand auch eher scheixxe.
Gruss
Michael
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  #67  
Alt 30.10.2006, 22:02
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Zitat:
Zitat von Nils
Irgendwie habe ich aber den Anschluss verpasst. Als ich mich noch wegen meiner Meinung zur SW-Fock unbeliebt gemacht habe, erwähntest Du doch, dass Du keine neue Fock haben möchtest. Aber müsste bei dieser Lösung nicht auch eine neue Fock her?
Zumindest steht in der Beschreibung auf dieser Seite folgendes:

Vorteile
+ Segel mit Stagreitern können weiter verwendet werden - Segel wechseln wie gewohnt


???
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Viele Grüße,
Christian
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  #68  
Alt 30.10.2006, 22:05
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Achso, sorry
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Nils
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  #69  
Alt 30.10.2006, 22:07
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Zitat:
Zitat von Superpapa
einen neuen Fockfallaustritt im Masttopp
Wieso bräuchte ich einen neuen Fockfallaustritt?

Ich dachte an diese Variante, weil ich meine derzeitiges Fockfall weiter benutzen könnte? Ich habe derzeit auch ein Fockfall mit Drahtvorlauf, was mir immer ganz gut gefallen hat.
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Viele Grüße,
Christian
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  #70  
Alt 30.10.2006, 22:42
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Ganz abgesehen davon, daß ich eine Rollfock zwar für praktisch, aber nicht für unbedingt wichtig für´s Solosegeln halte:

Da gibt´s noch die Variante, wo das Fockfall parallel zum Vorstag geführt wird und mittels Talje am hals richtig durchgesetzt wird. Der Tau-Vorläufer zum Vorheißen der Fock wird, nachdem das Drahtfall in den Haken der Talje eingepickt wurde, abgeschlagen.
Eine Prinzipskizze finde sich hier, etwas runterscrollen, im Beitrag von Christian Schneidereit.
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  #71  
Alt 31.10.2006, 06:51
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Zitat:
Zitat von BS24
...Wieso bräuchte ich einen neuen Fockfallaustritt?...
Du mußt auf jeden Fall das Fall schräg ziehen, da sich sonst beim Einrollen das Fall um das Vorstag vertüdelt. So leichtgängig ist kein Druck- oder Zuglager bei durchgesetztem Vorliek, dass das Fall nicht das Bestreben hat, sich um das (feststehende) Vorstag herumzuwickeln. Dem kann man nur entgegenwirken, indem man im entscheidenden Bereich leicht schräg zieht. Außerdem muss das feststehende Drahtvorstag recht stramm sein. Dies ist auf dem Bild bei Variante C11 zu erkennen.
Die Variante A11 hat den Vorteil des minimalen Umbauaufwandes. Wenn Deine Fock ein Drahtvorliek haben sollte, benötigst Du lediglich ein zusätzliches Drahtseil in der gleichen Länge. Alles andere ist vorhanden, es sind keine zusätzlichen Bohrungen/Umbauarbeiten erforderlich. Das heißt, es gibt einen Rückweg in den Ursprungszustand. Ich würde diese Variante zuerst testen...
Gruss
Michael
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  #72  
Alt 31.10.2006, 14:09
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Zitat:
Zitat von Superpapa
Wenn Deine Fock ein Drahtvorliek haben sollte, benötigst Du lediglich ein zusätzliches Drahtseil in der gleichen Länge.
Muß ich mal nachsehen, was ich für ein Vorliek habe.

Was ist denn, wenn ich KEIN Drahtvorliek habe. Kann ich dann diese Variante vergessen?
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Viele Grüße,
Christian
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  #73  
Alt 16.09.2007, 23:38
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Hallo,

ich bin mittlerweile auch etwas weiter gekommen mit meiner "Einhandkarriere".

Natürlich bin ich noch kein Einhandprofi und mir passieren auch noch sehr viele Fehler aber zumindest kann ich mich inzwischen alleine zum Segeln auf den See trauen ohne dass es mir sonderlich Riskant erscheint.

Mein Revier ist seit diesem Jahr der Lippesee bei Paderborn. Ist ein sehr kleiner See aber es macht mir dort trotzdem richtig Spaß zu segeln.

Um meine Einhanderfahrungen auszubauen habe ich mit selbstverständlich immer nur bei recht moderaten Winden auf den See begeben.

Leider habe ich es vor der Saison nicht mehr geschafft, mein Rigg und Leinenführung komplett zu überholen, so dass ich die Fallen eher provisorisch ins Cockpit umgelegt habe. Es funktioniert aber halbwegs. Für die kommende Winterpause habe ich mir eine komplette Überarbeitung vorgenommen.

Was mir das Einhandsegeln bisher deutlich erleichtert hat, ist die Benutzung eines Pinnenpiloten und eine Sorgleine um das Vorsegel zu bergen.

Hier einfach mal ein paar Bilder:
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Viele Grüße,
Christian
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  #74  
Alt 26.09.2007, 20:44
sumsum sumsum ist offline
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Hallo Einhandfreunde,

(... wo ist eure andere Hand hin *g*).
Bin dieses Jahr auch etwas einhand gesegelt. Erfahrungen mit der Fock die mit Stagreitern angeschlagen ist: Bei zwei Vorstagen kein Problem, man fährt einfach zwei Focks gleichzeitig und nimmt die jeweils zur Wetterlage passende. Solange man eine Sorgeleine hat (die darf nicht zu lang sein) ist auch das Setzten und Bergen kein Problem, Seereling vermittelt ein deutliches Sicherheitsgefühl, man sollte dennoch kriechen. Auch bei 1.5m Welle auf der Ostsee ist ein Reffen nicht der Weltuntergang. Wichtig: Alles gut vorbereiten, vor allem muss das Fall frei laufen (ordentlich aufschießen!). Dann ist auch mit Stagreitern Einhandsegeln möglich. Hab die Manöver häufig auch bei 5 oder 6Bf machen können.

vorsichtige Grüße,
sumsum
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