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Segel Technik Technikfragen speziell für Segelboote.

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  #21  
Alt 19.09.2006, 21:27
trikita trikita ist offline
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Standard Fock anders schoten & Schiene mit Traveller vor'n Mast

Vielleicht baust Du Dir noch eine gebogene Schiene vorm Mast an, damit Du eine Selbstwendefock fahren kannst. Dann brauchst Du Deine Fockschot(en) nicht mehr zu bedienen und Du bist der Einhand-James-Bond bei Dir auf dem Stausee der Talsperre.

Ist ernst gemeint!
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  #22  
Alt 19.09.2006, 21:44
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Nils Nils ist offline
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Ich will keinem zu Nahe treten, aber eine Selbstwendefock ist gar nicht meine Welt... . Haben so eine Stolperfalle.....äh, Schiene auch an Bord, aber ich schlage generell die richtige Fock an. Das Schotenschiften ist für mich eindeutiger Bestandteil des Segelns. Aber gut, das muss jeder selber wissen.
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Gruß
Nils
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  #23  
Alt 19.09.2006, 21:51
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Standard Re: Fock anders schoten & Schiene mit Traveller vor'n Ma

Zitat:
Zitat von Boomerang
Vielleicht baust Du Dir noch eine gebogene Schiene vorm Mast an, damit Du eine Selbstwendefock fahren kannst. Dann brauchst Du Deine Fockschot(en) nicht mehr zu bedienen und Du bist der Einhand-James-Bond bei Dir auf dem Stausee der Talsperre.

Ist ernst gemeint!
... allerdings wird das ein teurer Spaß, weil dann auch noch eine neues Segel her muss. Eine SW-Fock ist muss ganz genau zum Ort der Schiene passen.

@Nils
Mit meiner Sw-Fock ist meine Boot erheblich besser besegelt als etliche andere Boote mit einer Genua. Ich möchte das nie missen. Allerdings habe ich ja auch ein 7/8 Rigg. da spielt die Differenz zu den größeren Vorsegeln eine etwas kleinere Rolle.

Zeigst du mir mal, wie du alleine die Schlei aufkreuzt, auch in der Stexwicker Enge, Missunde, Arnis, Kappeln und Schleimünde?
Mit einer SW-Fock geht das auch ganz alleine, und zwar ohne jemanden anderen zu behindern.

Gruß
Uwe
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Uwe
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  #24  
Alt 19.09.2006, 21:58
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Cooky-Crew Cooky-Crew ist offline
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Zitat:
Zitat von Nils
..............
Aber gut, das muss jeder selber wissen.
und das ist gut so

Ich habe hier aus dem Forum von einem Segler, den ich
sehr schätze, da seine Aussagen mit HINTERGRUNDWISSEN
getätigt werden und nicht einfach so im Raum gestellt werden,
gesagt bekommen:
Kauf dir eine Selbstwendefock und du wirst einen erhöhten Spassfaktor beim Segeln haben
Habe z.Zt. zwar eine Selbstwendevorrichtung dran, fahr aber eine
125% Fock und die will ich net einrollen

Gruß
UWE
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Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,
dass er tun kann, was er will,
sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
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  #25  
Alt 19.09.2006, 22:00
trikita trikita ist offline
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Zitat:
Zitat von Nils
Ich will keinem zu Nahe treten, aber eine Selbstwendefock ist gar nicht meine Welt... . Haben so eine Stolperfalle.....äh, Schiene auch an Bord, aber ich schlage generell die richtige Fock an. Das Schotenschiften ist für mich eindeutiger Bestandteil des Segelns. Aber gut, das muss jeder selber wissen.
Die Stolperfalle ist kein Argument. Auf einem kleinen Boot muß eine Schiene nicht breiter sein als 1 Meter bis 1,20 Meter.

Eine moderne Tornado-Selbstwendeschiene ist beispielsweise in der Regel etwa 1,10 Meter breit. Der ideale Punkt zur Begrenzung des (Fock-)Schotwagens ist 40 cm vom Mast aus gemessen zu jeder Seite. Insofern ist aufgrund der geringen Breite eine Fockschotschiene kaum im Wege. Früher hat man die Schienen über die gesamte Decksbreite gezogen. Das waren dann tatsächlich Stolperfallen. Man hat aber erkannt, daß man vor dem Wind nur die Schot fieren muß und der Schotwagen nicht unbedingt am äußersten Rand des Decks stehen muß, damit man mit der kleinen Fock vor dem Wind datteln kann. Besser ist dann ohnehin, wenn man ein zweites Vorstag hat, von wo aus man z.B. eine Genua ausrollen kann oder - besser noch - einen Gennaker. Man muß sich nur die 60 ft-ORMA-Multihulls ansehen und stellt dann oft fest, daß da drei Vorstage hintereinander zu finden sind.

Das geht auch im Kleinbootbereich. Der leider niemals gebaute "Robbino" von Robbert Das ist so ein Beispiel.

Ich bestehe gar nicht auf eine Selbstwendeschiene als Ideallösung. Wichtiger ist, wenn man Segelfläche und Segelart variieren kann.

Zwei rollbare Vorsegel unterschiedlicher Größe und unterschiedlicher Machart (das eine flach, das größere bauchig) wären schon eine gute Lösung, um ein Boot einhandmäßig anpassungsfähig zu gestalten.

Wichtig ist immer: Wer oder was steuert das Boot und hält es auf Kurs, wenn man das Groß reffen muß???
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  #26  
Alt 19.09.2006, 22:00
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Standard Re: Fock anders schoten & Schiene mit Traveller vor'n Ma

Zitat:
Zitat von ugies
Zeigst du mir mal, wie du alleine die Schlei aufkreuzt, auch in der Stexwiger Enge, Missunde, Arnis, Kappeln und Schleimünde?
Mit einer SW-Fock geht das auch ganz alleine, und zwar ohne jemanden anderen zu behindern.
Hi!
Kann ich Dir gerne mal zeigen - mache ich andauernd (okay, Schleimünde nicht. Würde ich aber auch mit SW-Fock nicht machen). Da wir einen Langkieler haben, dauert es auch nicht länger als mit SW-Fock. Eher im Gegenteil.

Es geht mir aber auch nicht um Effektivität, mir macht es einfach mehr Spaß.
Ich will es auch keinem Mies machen. Nur meine Welt ist es nicht.
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Nils
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  #27  
Alt 19.09.2006, 22:08
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Zitat:
Zitat von Cooky-Crew
Ich habe hier aus dem Forum von einem Segler, den ich
sehr schätze, da seine Aussagen mit HINTERGRUNDWISSEN
getätigt werden und nicht einfach so im Raum gestellt werden
Hey, das finde ich jetzt aber nicht nett. Ich habe doch das Hintergrundwissen. Wie gesagt hat unser Boot eine SW-Fock. Aber es ist nicht mein Fall, und da wir Stagreitersegel haben, kann ich halt nach wie vor die normale Fock anschlagen.

Selbstredend wird eine SW-Fock mit zunehmender Bootsgröße sinnvoller, da sonst das Schotenschiften auf engen Gewässern sehr anstrengend wird. Aber unser Boot ist noch nicht so groß.

Weiß jetzt nur nicht so genau, warum mir scheinbar nicht geglaubt wird, daß die ich gesamte Schlei - außer Schleimünde - alleine (im Sinne von Einhand) mit normaler Fock aufkreuze.... .
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Gruß
Nils
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  #28  
Alt 19.09.2006, 22:11
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Habe ich auch schon gemacht: Bin den Nederrhijn hochgekreuzt, empfand das aber nicht gerade als entspannend, eher aufregend, weil man sich keinen Fehler leisten darf. Vertörft man eine Wende, sitzt man auf einer Buhne!

Später habe ich die Schoten anders führen können, weil die neue Fock kleiner war, also ins vordere Segeldreieck reinpaßte und ich mußte deshalb die Holepunkte aufs Kajütdach versetzen. Das Wenden war dadurch etwas einfacher, weil ich die Schoten neben dem Niedergang liegen hatte und nicht mehr nach Lee tauchen mußte, um eine Schot zum Loswerfen zu klarieren, um sie dann in der Wende loszuwerfen.

Nichts geht über eine Selbstwendeschiene. Man hat dann endlich Zeit, sich um die wirklich relevanten Dinge beim Segeln zu kümmern (endlich mal Zeit, sich in aller Ruhe sabbernd den Playboy anzusehen).

;)
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  #29  
Alt 19.09.2006, 22:24
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Also eine neue Fock wollte ich mir derzeit eigentlich nicht zulegen, da meine noch neuwertig ist. Daher scheidet eine SW-Fock wohl im Moment aus.
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Viele Grüße,
Christian
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  #30  
Alt 19.09.2006, 22:27
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Zitat:
Zitat von Boomerang
Bin den Nederrhijn hochgekreuzt, empfand das aber nicht gerade als entspannend, eher aufregend, weil man sich keinen Fehler leisten darf. Vertörft man eine Wende, sitzt man auf einer Buhne!
Vielleicht ist es gerade diese "Herausforderung", die ich mag . Aber sooo unglaublich eng ist die Schlei ja auch wieder nicht. Sind nur die von Uwe genannten Stellen.

Egal, ich wollte hier keine Welle der Kritik losbrechen (und vor allem nicht gegen mich ). Genau wie mit meiner Einstellung zu Sprayhoods stehe ich halt mal wieder eher allein mit meiner Ansicht da. Okay.... .

Vielleicht liegt es ja daran, daß ich noch so unermesslich viel JÜNGER bin als die meisten von Euch!!!
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Gruß
Nils
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  #31  
Alt 20.09.2006, 09:25
trikita trikita ist offline
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Zitat:
Zitat von Nils
Egal, ich wollte hier keine Welle der Kritik losbrechen (und vor allem nicht gegen mich ). Genau wie mit meiner Einstellung zu Sprayhoods stehe ich halt mal wieder eher allein mit meiner Ansicht da. Okay.... .

Vielleicht liegt es ja daran, daß ich noch so unermesslich viel JÜNGER bin als die meisten von Euch!!!
Genauuuuuuuuuuuuuu! Wir alten Säcke sind alle inzwischen zu verpimpelt (verweichlicht), um nachvollziehen zu können, was es bedeutet, sich als junger, kraftstrotzender und harter Seebär den Ungebilden der rauhen See bei Wind und Wetter zum Kampf zu stellen. Wir sind auch zu ungelenk geworden wegen der Gicht in uns'ren Knochen, um es so zu machen wie Du: Einhand in der Wende, die Großschot zwischen den Zähnen und beiden Fockschoten in den Händen und der Pinne im Ar... und dann alles noch ohne den Komfort einer Sprayhood und ganz allein auf dem unendlich großen Meer namens Schlei..... Selbstwendefocks verlieren ihren Wert, denn alles neue ist ja Humbug. Man ist Jahrhundertelang ohne diesen modernen Schnick-Schnack ausgekommen, da kann man auch heutzutage auf diese teuren Extravaganzen verzichten. Durchgelattete Segel braucht auch niemand, alles nur Geldmacherei der Segelmacher und Katamarane sind Teufelswerk, schon allein wegen ihren rotierend gelagerten Masten - iiiiihhh pfui Spinne, wie kann man nur.

Im Grunde sind das einzig wahre nur Koggen und Wikingerschiffe, wo harte Männer noch voller Verachtung für ihre vor Angst wimmernden Passagiere (Kaufleute oder Gefangene) in den Wind spuckten.



;)
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  #32  
Alt 20.09.2006, 09:40
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OK, ich wurde überzeugt. Das Segeln ist nichts mehr für mich, ich bin schon über 30. Vielleicht sollte ich für eine Kreuzfahrt sparen.
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Viele Grüße,
Christian
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  #33  
Alt 20.09.2006, 09:55
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Leute, das war doch nur Spaß mit dem Alter!

Aber ehrlich: darf ich mich nicht wehren, wenn ich angemacht werde?

Daß ich die Schlei wegen Aufkreuzen ohne SW-Fock erwähne (bzw. Uwe sie erwähnte), liegt doch nur an deren ENGIGKEIT (gibt es das Wort?), es geht doch gerade darum, dass es KEIN riesiges Meer ist. Komisch, wie das dann wieder gegen einen verwendet wird. Zumal ich auf der Ostsee auch nur die normale Fock nutze. Wie auch immer.

Ich schrieb was gegen SW-Fock und bekam sozusagen zu hören, ich sei ein Schnacker, wenn ich behauptete, die Schlei (aufgrund ihrer Enge) alleine mit normaler Fock aufzukreuzen. Und das wollte ich klarstellen.

Ansonsten lasst uns lieber mit dem eigentlichen Thema fortfahren und ich ändere meinen 1. Beitrag zur SW-Fock folgendermaßen ab:

meines Erachtens ist eine SW-Fock nicht notwendig, um Einhand zu segeln.

Okay?
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Nils
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  #34  
Alt 20.09.2006, 10:03
trikita trikita ist offline
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Ist doch nur Spaß.....

Jeder soll es so machen, wie er denkt. Wenn Du glücklich bist mit Deiner Fock, dann soll keiner was dagegen haben.

Ich habe den Wert von Selbstwendefocks erkannt und kann mich dank so einer Fock auf Großsegeltrimm, Ausreiten und Großschot konzentieren. In Böen ist es auf dem Boot, das ich fahre, wichtig, rechtzeitig aufzufieren.

Die Fockschot wird nur gefiert, wenn der Gennaker hochgezogen wird, also raum oder querab.
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  #35  
Alt 20.09.2006, 10:54
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BS24 BS24 ist offline
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Hallo,

habt ihr evt. noch mal das ein oder andere Bild von eurer Schot- und Fallen-Führung?

Ein Bild von einer SW-Fock fände ich auch mal interessant.

Danke!
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Christian
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  #36  
Alt 20.09.2006, 11:11
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Cooky-Crew Cooky-Crew ist offline
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Les mal hier

http://www.molitorfj.de/1%20Private%...twendefock.htm
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  #37  
Alt 20.09.2006, 12:43
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Hallo Christian,

eine Selbstwendefock ist eine gute Sache in einem Revier, in dem Du sehr viel kreuzen musst. Sie hat den Nachteil gegenüber einer echten Fock, dass die Segelfläche durch das Maß Vorstag - Mast beschränkt ist, d.h. Überlappungen sind nicht möglich. Zusätzlich ist sie bei raumem Wind nicht ideal, da das Schothorn zu steigen beginnt, wenn Du die Schot aufmachst.

Es gab und gibt immer noch, vorwiegend auf auf amerikanischen Booten, die sogenannte Baumfock. Ich habe derartige Boote schon gesegelt und finde sie ebenfalls gut, wenn man in engen Gewässern viel aufkreuzen muss.
Ansonsten hat sie ähnliche Nachteile wie die Selbstwendefock, deren Schothorn an einem Traveller läuft.


Wenn Du darauf verzichten kannst, ich würde es tun. Zumindest solltest Du Vor- und Nachteile sorgfältig gegeneinander abwägen. Die Neuinstallation ist schon ziemlich aufwändig und bedingt auf jeden Fall ein neues Vorsegel.


Gerade für den Einhandbetrieb halte ich sie nicht für ideal, da Du gezwungen bist, das Vorsegel je nach Windstärke zu wechseln. Du kannst also ohne zweites Vorstag keine Rollgenua fahren, die Du stufenlos variieren kannst.



Servus


Paul
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  #38  
Alt 20.09.2006, 13:35
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Also wie schon gesagt, eine SW-Fock kommt für mich in Absehbarer Zeit eigentlich nicht in Frage.

Wichtiger scheint mir nach meinen bisherigen Erfahrungen zu sein, dass ich die Schoten und Fallen möglichst einfach vom Cockpit aus bedienen kann. Das ist bei mir noch nicht so Ideal.

Von den Fallen läßt sich bei mir biher nur das Großfall einigermaßen vom Cockpit aus bedienen. Da es sich aber um ein durchgelattetes Groß handelt, rutschen die Mastrutscher auch nicht gerade von alleine beim Segel bergen.

Die Dirk ist zwar in Cockpit umgelenkt, aber nicht besonders gut und benötigt meiner Meinung nach zu viel Kraftaufwand für die Bedienung.

Das Fockfall ist noch nicht ins Cockpit umgelenkt.

Zur nächsten Saison würde ich die Fallen gerne "vernünftig" ins Cockpit umlenken, so dass sie möglichst leicht zu bedienen sind. Vielleicht gibts dazu noch einige Tipps (gerne mit Foto) von euch.

Danke!
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Viele Grüße,
Christian
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  #39  
Alt 20.09.2006, 13:47
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Zitat:
Zitat von Nils
Ansonsten lasst uns lieber mit dem eigentlichen Thema fortfahren und ich ändere meinen 1. Beitrag zur SW-Fock folgendermaßen ab:

meines Erachtens ist eine SW-Fock nicht notwendig, um Einhand zu segeln.

Okay?
Ruhig Junge ,
Du bist nicht allein. Ich benutze auch keíne. Ich hatte zwar schon mal überlegt eine Baumfock zu installieren, weil ich damit -auf anderen Booten- gute Erfahrungen gemacht habe -z.B. extrem flottes wenden und kreuzen auf holländischen Kanälen- aber ebenso wie eine SW-Fock kann ich die nicht brauchen. Weniger aus sportlichen denn aus diätetischen Gründen. Unsere 34 Füsse müssen knapp 11 t stemmen, mithin eine ausgemachte Rennziege wenn da nur ein Fatz Wind zu wenig ist, oder der falsche Seegang, muss die Möglichkeit bestehen bleiben das Vorsegel backstehen zu lassen um die schlanke Nase durch den Wind zu kriegen. Und das geht nunmal auf die klassische Art.
Daher laufen meine Einhandwenden auch meist recht gemütlich ab. Hartruder, warten...noch mehr warten...wenn die Fock o. Genua dann die Nase backs durch den Wind gebracht hat, Ruder mittschiffs, zur Winsch wandern und schiften.
Komische Gegenden wie Stexwig fallen für diese Ertüchtigungen allerdings flach, da bevorzuge ich zu meiner und der Sicherheit anderer den Diesel.


Gruß
Kai
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  #40  
Alt 20.09.2006, 15:03
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Paul Petersik Paul Petersik ist offline
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Hallo Christian,

das Fockfall ins Cockpit umzulenken macht aus meiner Sicht nicht unbedingt Sinn. Wenn Du im Wind stehst, hast Du genügend Zeit nach vorne zu gehen und die Fock an Deck zu holen und mit einem oder zwei Stropps gleich an der Reling zu bezeisen. Wenn Du nicht im Wind stehst, ist es nicht günstig, die Fock einfach fallen zu lassen, ohne sie sofort per Hand zu bändigen. Sie liegt da ganz schnell mal im Wasser und dann bist Du mehr in Schwierigkeiten, als wenn die Fock mit offenen Schoten ein wenig hin und herschlägt.

Du musst dahinter kommen, ob Dein Boot allein mit dem Groß oder allein mit der Fock einigermaßen manövrierfähig bleibt. Geht z.B. Dein Boot unter Groß allein durch den Wind, würde ich vor dem Anlegen in aller Ruhe die Fock bergen und sichern und im letzten Moment (je nach Länge des Auslaufes) die Großschot loswerfen. Dann passiert eh nichts mehr. Sollte es doch ein Problem geben, Schot wieder dicht und abfallen.

Mein Rat ist, üben, üben und nochmals üben. Wenn Du Dein Boot gut kennst, brauchst Du keine weiteren Hilfsmittel. Lies nochmal, was die andren "Einhänder" geschrieben haben.

Servus

Paul
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