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Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art.

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  #1  
Alt 20.01.2018, 13:44
Benutzerbild von smarzipan
smarzipan smarzipan ist offline
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Boot: Maverick Sportboot
82 Danke in 33 Beiträgen
Standard Restauration eines Maverick-Sportboot

Guten Tag zusammen,
in diesem Beitrag möchte ich euch mein neustes Projekt vorstellen: nach der Restauration eines SeaDoo XP Jetskies von 93 wage ich mich nun an ein Sportboot der Marke Maverick. Ich möchte mich auch kurz vorstellen: Ich bin Simon, bin 21 Jahre alt, studiere an der Universität in Stuttgart Maschinenbau und bin seit ungefähr fünf Jahren mit dem Bootsport-Virus infiziert . Leider habe ich auf Grund meines Studiums nicht sehr viel Zeit und werde auch überwiegend nur am Wochenende Zeit für Arbeiten haben. Neben dem Bootsport bin ich auch sehr aktiv in dem Thema 3D-Druck. Wenn da also mal jemand Hilfe/Fragen haben sollte, beantworte ich diese gerne.

So zurück zum Thema: Ich habe leider kaum Informationen über dieses Boot gefunden, falls also jemand was dazu weiß, immer her damit.

Paar Daten zu dem Boot:

• Länge: 6,50 Meter
• Breite: 2,50 Meter
• Motor: Volvo Penta 230 mit 130PS
• Antrieb: Volvo Penta Aquamatic 280SP
• Trailer: MAGIC TILT 2 Tonnen Ami-Trailer (muss ich entweder umbauen und zulassen oder verkaufen und neuen Suchen. Bin über Vorschläge sehr dankbar.)
• Sonstiges: kleine Schlupfkajüte, zwei Batterien mit Trennschalter, JBL-Lautsprecher

Teil der Restauration wird sein:
• gründliche Reinigung mit Bestandsaufnahme
• Alle Polster erneuern
• Sitze neu
• komplettes Boot anschleifen und Polieren. Je nach Zustand anschließend Folieren oder Lackieren
• Teppiche austauschen
• Kabel-Chaos beseitigen und Ordnung reinbringen
• Motor-Abdeckung gegen Liegefläche austauschen
• Vor die Liegefläche eine Klappbare Bank
• Back to Back sitze gegen Drehstuhl austauschen (Mehr Platz für die Liegefläche)
• Antifouling runter und neues drauf
• Kajüte und Armaturen auf Vordermann bringen

So ich denke das ist meine Liste bisher aber man weiß ja nie, welche Überraschungen mich noch erwarten.

Ich freue mich über jede Hilfe und Tipps da ich noch nie eine derart umfangreiche Restauration angetreten habe und auch nicht unbedingt mit Erfahrung punkten kann. Ich bin jedoch sehr motiviert und habe Lust mich da ran zu machen.

So das wars für den ersten Beitrag

Anschließend noch ein paar Bilder vom jetzigen Stand:
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  #2  
Alt 22.01.2018, 23:56
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Gladiator578 Gladiator578 ist offline
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Standard Restaurierungstips

Hey! Willkommen im Forum!

Hab selber mittlerweile glaube 6 oder 7 Boote "wieder flott" gemacht.
Nach all den Projekten gehe ich mittlerweile "anders" an so ein Boot ran.

Ich würde die Ziele vorher exakt formulieren!

D.h.:

Wie exakt soll der Zustand nach der Sanierung sein?

Wie hoch ist das zu Verfügung stehende Budget?

Gibt es eine Halle/Kran ect.. zum LANGEN einstellen ohne Kosten?

Wieviele Arbeitsstunden stehen wirklich NETTO zur Verfügung ( Also nicht am Samstag mal schnell die Arbeit sausen lassen, weil in der Stadt die Freundin Eis essen gehen will!!!)

(Ich habe gerade einen Bad/Flur/Keller Komplettumbau hinter mir mit 100!!!! Arbeitstagen)

Bei meinem letzten Bootsumbau wollte ich "ursprünglich" nur bissl Farbe draufmachen und fahren.

Letztendlich waren wir dann zu 3 gut 3 Wochen beschäftigt!

Mal "eben" die Elektrik rausreißen endet meist darin, das ein Profi kommen muss, um alles durchzumessen bzw. alles komplett neu aufzubauen!



Mein Fazit:

Sei vorsichtig mit Demontagen/abbauen!

Lege die Ziele und das Budget an Geld und Zeit exakt fest.

Frage mindestens 3 erfahrene Leute, ob sie das genau so sehen wie Du (meistens überschätzt man sich!)


Sportliche Grüße
Daniel
__________________
-Bill: "Du hast dein Hattori Hanzo Schwert versetzt???" - Budd: "Jupp."
-Bill: "Es war unbezahlbar!"
-Budd: "Hä, in El Passo nicht. In El Passo haben sie mir 250 $ gegeben!"
Grüße aus Bayreuth - Daniel
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  #3  
Alt 23.01.2018, 00:56
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smarzipan smarzipan ist offline
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Zitat:
Zitat von Gladiator578 Beitrag anzeigen
Hey! Willkommen im Forum!

Hab selber mittlerweile glaube 6 oder 7 Boote "wieder flott" gemacht.
Nach all den Projekten gehe ich mittlerweile "anders" an so ein Boot ran.

Ich würde die Ziele vorher exakt formulieren!

D.h.:

Wie exakt soll der Zustand nach der Sanierung sein?

Wie hoch ist das zu Verfügung stehende Budget?

Gibt es eine Halle/Kran ect.. zum LANGEN einstellen ohne Kosten?

Wieviele Arbeitsstunden stehen wirklich NETTO zur Verfügung ( Also nicht am Samstag mal schnell die Arbeit sausen lassen, weil in der Stadt die Freundin Eis essen gehen will!!!)

(Ich habe gerade einen Bad/Flur/Keller Komplettumbau hinter mir mit 100!!!! Arbeitstagen)

Bei meinem letzten Bootsumbau wollte ich "ursprünglich" nur bissl Farbe draufmachen und fahren.

Letztendlich waren wir dann zu 3 gut 3 Wochen beschäftigt!

Mal "eben" die Elektrik rausreißen endet meist darin, das ein Profi kommen muss, um alles durchzumessen bzw. alles komplett neu aufzubauen!



Mein Fazit:

Sei vorsichtig mit Demontagen/abbauen!

Lege die Ziele und das Budget an Geld und Zeit exakt fest.

Frage mindestens 3 erfahrene Leute, ob sie das genau so sehen wie Du (meistens überschätzt man sich!)


Sportliche Grüße
Daniel
Hallo Daniel und schon einmal vielen Dank für die Antwort! Genau sowas habe ich mir erhofft.

So zu deinen Vorschlägen:
Für 2018 steht als erstes mal das Unterwasserschiff auf dem Programm. Das Antifouling sieht ziemlich mitgenommen aus und lässt sich schon mit den Fingernägeln abblättern (werde dazu demnächst mal ein paar Bilder hochladen). Als Platz habe ich sowohl das Landgut eines guten Bekannten als auch unseren Garten zur Verfügung. Schaue jedoch zur Zeit auch nach einer geeigneten Halle für manche arbeiten.

Das mit dem Zeitmanagement halte ich ebenfalls für sehr wichtig!

Dafür folgender Plan: ich komme jetzt in die Prüfungsphase von diesem Semester, bin also mit Uni erst einmal völlig verausgabt. Meine letzte Klausur ist mitte März vorbei und dann habe ich noch 4 Wochen Zeit bis das nächste Semester wieder beginnt. Diese Zeit werde ich komplett für das Boot bereitstellen und hoffe in dieser Zeit das alte Antifouling entfernen und neues auftragen zu können.

Anschließend werde ich mich an das übrige Gelcoat begeben. Also anschleifen, ausbessern und Polieren.

Das sind für mich schon einmal die wichtigsten Arbeitsschritte, da der Rest anschließend auch durchgeführt werden könnte, wenn die Saison schon beginnt und das Boot in den Einsatz kommt.

Zum Thema Verschlimmbessern: der Ratschlag, sich erst an irgendwelche abbauten zu machen, wenn der Aufbau vollständig klar ist, werde ich mir auch zu Herzen nehmen. Dafür ist geplant, möglichst viele Fotos mit Kommentaren aufzunehmen. Im schlimmsten Notfall hätte ich jedoch auch einen Elektriker im engen Verwandtenkreis.

Zu meinem Budget: über meine Finanzen führe ich genau Excel-Tabelle, damit ich erstens einen guten Überblick habe und zweitens ein Gefühl dafür entwickle, die Kosten einschätzen zu lernen. Natürlich habe ich als Student nur sehr begrenzte Möglichkeiten, versuche aber das beste daraus zu machen. Aus diesem Grund werde ich mich zu Produkten wie Antifauling, Spachtelmasse, Epoxy und Co auch immer gerne hier an das Forum wenden, da ich zweifach Käufe wenn möglich verhindern möchte.

Zum Abschluss noch was zu der Grundsätzlichen Restauration: Also meine Intention ist es nicht, ein Museumsreifes Boot auf die Beine zu stellen. Ich möchte grundsätzlich die Substanz des Bootes wieder auf den Stand der Zeit bringen und technischen Fehlern so wenig Angriffsfläche wie möglich geben. Wenn mein Budget es her gibt, wäre ich natürlich glücklich darüber, noch diversen optischen Modifikationen vornehmen zu können. Aber das wird die Zeit schon zeigen.
Natürlich geht es mir auch stark um den Lerneffekt dieses Projektes. Was ich alleine an dem kleinen Jetski alles lernen durfte, hätte ich mir nicht denken können. Mir juckts also schon in den Fingern

So das war's wieder erst einmal von mir.
Gruß Simon


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Geändert von smarzipan (23.01.2018 um 17:35 Uhr)
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  #4  
Alt 23.01.2018, 10:13
Benutzerbild von Heliklaus
Heliklaus Heliklaus ist offline
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Hi Simon (Hallo Nachbar)

wünsche dir gutes Gelingen
__________________
Gruß, Klaus

PMR Infos
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=265949
PMR Wimpel bestellen:
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=250943
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  #5  
Alt 23.01.2018, 11:01
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smarzipan smarzipan ist offline
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Hallo zurück
schön zu wissen, dass in meiner Gegend noch andere Bootsfreunde sind, die ich hier erreiche mit meinen Fragen
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  #6  
Alt 23.01.2018, 17:23
Benutzerbild von YunLung
YunLung YunLung ist offline
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Blöde Frage: Bist du sicher, dass die Bootsmarke "Maverick" heißt?

Auf den Bildern hätte ich ja eher gesagt, dass Maverick der Bootsname ist, den ihm irgendein Voreigner gegeben hat...


Chrischan
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  #7  
Alt 23.01.2018, 17:26
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smarzipan smarzipan ist offline
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Zitat:
Zitat von YunLung Beitrag anzeigen
Blöde Frage: Bist du sicher, dass die Bootsmarke "Maverick" heißt?

Auf den Bildern hätte ich ja eher gesagt, dass Maverick der Bootsname ist, den ihm irgendein Voreigner gegeben hat...


Chrischan
Hallo Christian,

Ja dachte ich anfangs auch. Allerdings steht in den Papieren als Hersteller Maverick drin. Ich habe dann ein bisschen recherchiert und eine Bootswerft aus Amerika gefunden. Diese stellt allerdings heute nur noch Fischerboote her.. so richtig klug werde ich nicht aus dem Modell und habe es auch noch sonst nirgends gesehen.

Gruß Simon Marzinzik

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  #8  
Alt 15.02.2018, 17:41
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Standard Weiter gehts und ein paar Fragen

Hallo zusammen es gibt ein paar Neuigkeiten. Zum einen habe ich es geschafft, einen neuen Trailer für mein Boot aufzutreiben. Dieser hat jetzt auch eine Straßenzulassung, kann also auch endlich dementsprechend genutzt werden . Meinen alter Ami-Trailer konnte ich für einen guten Kurs in der Bucht los werden, so dass der neue Trailer nicht zu stark auf meine Finanzen ging .

Außerdem habe ich noch ein neues Lenkrad auf mein Boot montiert. Ich weiß, dass kommt eigentlich zum Schluss aber ich konnte es mir nicht verkneifen da das alte so häßlich war

So jetzt habe ich aber auch noch ein paar Fragen: Wie oben schon erwähnt muss das alte Antifouling runter. Ich habe mich zu diesem Thema jetzt auch schon ein mal quer durchs Forum gelesen und auch super Tipps gefunden. Ich habe jedoch zuhause auch einen Kärcher Hochdruckreiniger für welchen es einen Aufsatz zum Nassstrahlen gibt. Ich habe auch ein paar Videos gefunden wo das demonstriert wird, wollte dennoch noch einmal nachfragen, was ihr davon haltet? Ich hatte daran gedacht, mit dem Nassstrahlen erstmal das oberflächliche entfernen und anschließend den Rest mit einem Exzenterschleifer machen. Haltet ihr das für sinnvoll?

Anschließen noch ein paar Bilder vom neuen Trailer und dem alten und neuem Lenkrad weil einfach jeder immer gerne Bilder hat


Gruß
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  #9  
Alt 16.02.2018, 10:39
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249 Danke in 118 Beiträgen
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Hi Simon!

Keine Ahnung ob das mit dem Nassstrahlen funktioniert, aber denk dran dass der Abtrag ja eigentlich Sondermüll sein wird oder zumindest nicht einfach in die Kanalisation eingeleitet werden darf, könnte also ein ziemlicher Aufwand werden das Wasser aufzufangen und absetzen zu lassen - wenn Du das umweltgerecht machen willst....Und beim Basteln steht ja schnell mal jemand am Zaun und erzählt einem was man alles nicht darf.....

Ansonsten viel Erfolg bei der Restauration. Die Maverick Boote sind übrigens an der CostaBrava ziemlich häufig gefahren worden - da war ein umtriebiger Händler.

Gruß
Markus
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  #10  
Alt 26.02.2018, 18:59
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smarzipan smarzipan ist offline
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Standard Es gibt neues

@Markus danke dir, daran hatte ich in diesem Moment tatsächlich nicht gedacht. Ich denke es wird wieder bei dem klassischen schleifen/ziehen bleiben. Habt ihr da zufällig noch Tipps? werden das wahrscheinlich auf meinem Trailer durchführen müssen da ich nicht weiß ob es in der Nähe einen geeigneten Kran oder Lagerständer gibt.

Soo nun ein paar Updates: Mit dem "neuen" Trailer musste ich nach dem Kauf für die Zulassung noch zum TÜV. Da der Trailer aus Luxemburg kam, musste leider eine Vollabnahme gemacht werden. Dazu möchte ich gerne mal meine Erfahrungen weitergeben, falls es noch andere gibt, die über einen Kauf im Ausland nachdenken:
Also beim TÜV selbst war alles recht entspannt. Trotz des hohen Alters des Anhängers bekam ich Mängelfrei TÜV. Dabei wurde besonders auf den Zustand der Reifen, eine Funktionierende Lichtanlage, funktionierende Bremsen (sowohl bei der Handbremse als auch beim Bremstest) geachtet. Wenn die Reifen einen anständigen Eindruck machen und auch der Rest anständig funktioniert, sollte der Zulassung nichts im Wege stehen. Die Vollabnahme kostete mich 135,90€ war aber schon beim Kauf einkalkuliert. Anschließend noch die übliche Zulassung beim KFZ-Amt für 42,70€ und das Nummernschild für 20€. Wie ihr seht hat mich der Spaß also ungefähr 200€ gekostet. Da ich den Trailer aber sehr günstig erstanden habe, kann ich das gut verschmerzen.
Im Anschluss musste ich “nur" noch das Boot auf den neuen Trailer. Das ganze entpuppte sich jedoch als ziemliches Abenteuer. Da ich das unmöglich hätte alleine machen können, habe ich ein paar Freunde zusammen getrommelt zum helfen. Da diese jedoch erst gegen Abend Zeit hatten, wusste ich schon das es spannend wird. Naja also dann in der Dämmerung mit unsere Caravane, bestehen aus drei Autos, zwei Anhängern und einem Boot, zum nächstgelegenem Hafen am Rhein, die Autos so ausgerichtet das wir Licht haben und das Boot ins Wasser gelassen. Ihr könnt euch vorstellen, dass es nicht unbedingt angenehm war in dem bitter kaltem Wasser rum zu stiefeln . Anschließend musste nur der alte Trailer raus und der neue wieder rein. Das Boot auf dem Trailer auszurichten war leider nicht ganz so einfach. War ja auch das erste mal darauf. Aber nach paar Versuchen klappte auch das. Also Trailer samt Boot wieder raus und den Windenstand entsprechen vorgesetzt (das ehemalige Boot von dem Trailer war größer). Zum Schluss musste das Gespann nur noch zurück an seinen Winterstellplatz und die Aktion war für diesen Tag beendet.
Am nächsten Morgen bin ich noch kurz am Baumarkt vorbei und habe mir Waschmaschinen unterlagen gekauft. Diese habe ich in streifen geschnitten, unter die höhenverstellbaren Aufleger gelegt (diese schienen mit etwas hart) und mit Kabelbindern provisorisch befestigt.
Ich habe außerdem noch eine Abdeckung für das Stuhlbein mit dem 3D-Drucker ausgedruckt und probe Montiert. Das ganze wird jetzt noch gespachtelt und lackiert, dann sieht das auch gut aus.

So jetzt habe ich aber auch noch ein Paar fragen/bitten:
1. die eine Seitenscheibe vom Boot ist der kaputt. Der Vorbesitzer hat diese mit Silikon abgedichtet aber ich möchte diese gerne austauschen. Jetzt ist es so das ich diese Scheibe relativ oft bei Booten im Internet sehe aber noch keine sonstigen Informationen oder Bezugsquellen gefunden habe. Ich habe unten mal Bilder hinzugefügt, vielleicht kann mir ja jemand sagen wo ich diese finde oder gute Alternativen empfehlen. Im schlimmsten Fall werde ich diese Scheibe ausbauen und 1:1 nachbauen.
2. ich habe auch ein paar Bilder von kleineren Gelcoat-Schäden angehängt, welche ich gerne reparieren würde. Der Plan dafür war, die Haarrisse mit dem Dremel V-Förmig auszufräsen und anschließend mit Gelcoat wieder aufzufüllen. Anschließend schleifen und polieren. Die Optik spielt dabei keine so große Rolle, da ich anschließend sowieso gerne folieren oder lackieren würde. Kann ich das so umsetzten oder gibts noch bessere Tipps?

So jetzt folgen noch die versprochenen Bilder.
Gruß Simon
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  #11  
Alt 17.03.2018, 21:00
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smarzipan smarzipan ist offline
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Soo ich melde mich hier auch mal wieder. Dieses mal mit einer wichtigen Frage an euch:
Ich habe hinten am Boot die (meiner Meinung nach) schlecht schwarz lackierte Badeplattform abgeschliffen um den Lack entfernt zu bekommen. Das hat auch super geklappt, da der Lack einfach ab blätterte. Jetzt bin ich allerdings an ein paar Stellen durch das Gelcoat auf das Laminat gekommen. Da ich sowieso vor hatte, die ganze Badeplattform neu mit gelcoat/lack zu bearbeiten, ist das nicht weiter dramatisch. Nun zu meiner Frage: wie mache ich das am besten? Am liebsten hätte ich folgende optionen: neues Gelcoat Rollen oder mit 2k Lack lackieren. Aber wie verdünne ich das Gelcoat korrekt damit ich das sauber rollen könnte und wie gehe ich beim rollen vor? Ich habe mich schon durch die Suchfunktion gewühlt aber noch nichts so richtig gefunden. Könnte ich anstelle von Gelcoat auch 2k Autolack benutzen? Ich bin inzwischen etwas geübt im Sprühen mit Dosen und würde damit wahrscheinlich das beste Ergebnis erzielen.

So noch ein paar aktuelle Bilder und von der Badeplattform.
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  #12  
Alt 01.04.2018, 11:43
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So weiter gehts: da ich leider hier keine Antwort auf die Frage zu der Auswahl der Farbe bekam, habe ich zusammen mit einer Facebook-Gruppe nach einer Lösung gesucht. Letz endlich entschied ich mich für einen 2K Top Coat. Nach dem erfolgreichen (Farb) Mischen des Top Coat wollte ich dann auch anfangen zu lackieren. Das funktionierte leider erst beim zweiten Anlauf da ich beim ersten zu viel Härter dazu gab, weshalb der Top Coat so schnell fest wurde, dass es mir die Rolle zerfetzte. Also alles wieder runter schleifen, sauber machen und beim zweiten Versuch nur 1% Härter dazu. Das funktionierte schon deutlich besser . Nach den ersten paar Schichten fing das Top Coat dann auch an, die Stellen des offen liegendem Laminats zu decken. Nach einigen weiteren Schichten waren diese dann fast nicht mehr sichtbar. An diesem Punkt machte ich für gestern dann auch Schluss und werde den Rest morgen machen.

Dazu gleich eine Frage: wenn ich jetzt auf das Durchgetrocknete Top Coat weiter Rollen möchte, muss ich dieses dann noch einmal anrauen oder kann ich einfach drüber?

Ich bin diese Woche außerdem noch mit meinem Gespann über die Wage um endlich mal das Gewicht zu bekommen. Raus kam ein Gewicht von 1740Kg Also bin ich mit dem 2500Kg Trailer und den 2000Kg Anhängelast meines Autos im absolut grünem Bereich

Weiter gehts mit dem fertig Streichen der Plattform, mit dem Anbringen der hinteren Anbauteilen der Plattform und mit dem Unterwasserschiff.

Soo wie immer folgen jetzt noch ein paar Bilder der ganzen Aktion.
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  #13  
Alt 01.04.2018, 12:55
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wwoody wwoody ist offline
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Zitat:
Zitat von smarzipan Beitrag anzeigen
Dazu gleich eine Frage: wenn ich jetzt auf das Durchgetrocknete Top Coat weiter Rollen möchte, muss ich dieses dann noch einmal anrauen oder kann ich einfach drüber?
Ja, unbedingt anschleifen, absaugen und mit Aceton sauber machen, sonst haften die nächsten Schichten nicht richtig.
__________________
Gruß, Ranko

=> Mein Projekt: Refit DRACO 1800 DC

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  #14  
Alt 01.04.2018, 13:02
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Boot: Maverick Sportboot
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Zitat:
Zitat von wwoody Beitrag anzeigen
Ja, unbedingt anschleifen, absaugen und mit Aceton sauber machen, sonst haften die nächsten Schichten nicht richtig.
Vielen dank für die schnelle Rückmeldung .
Mit welcher Körnung sollte ich am besten anschleifen?
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  #15  
Alt 05.04.2018, 13:49
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smarzipan smarzipan ist offline
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Standard Badeplattform nimmt Form an und neues Bomar Fenster

Weiter gehts mit dem Programm.
Nach dem gefühlten 1000 mal abschleifen und wieder neu Rollen mit dem Top Coat komme ich bei der Badeplattform jetzt endlich da an, wo ich hin wollte. Es gibt nur noch 1-2 kleine Stellen an denen es noch nicht 100% deckt. Ist aber bereits abgeschliffen und wird morgen bei entsprechendem Wetter noch abschließend mit Top Coat lackiert. Dazu noch eine Frage: kann Top Coat anschließend poliert werden? und wie mache ich das? Habe leider noch nie poliert.

So eine andere Baustelle bin ich auch noch angegangen. Das Alte "Dach"-Fenster war undicht und da es den Vorbesitzern scheinbar zu hell war (??), klebten diese LKW-Plane darüber. Da ich aber gerne etwas natürliches Licht für den Tag in der Schlupf-Kajüte haben wollte und ich das Fenster hässlich fand, habe ich glücklicherweise ein gebrauchtes Bomar-Fenster mit den gleichen Maßen auf Ebay gefunden und eingebaut. Dazu möchte ich gerne mal meine Vorgehensweise erläutern, falls mal ein anderer in meiner Situation stecken sollte.

1. Altes Fenster ausbauen: natürlich erst alle Schrauben gelöst (war zum Glück leichter als gedacht). Danach hatte ich das Problem, dass gefühlt eine Tonne an Silicon für den Einbau benutzt worden war . Silikonentferner und eine Teppichmesserklinge war dann die Lösung. Erst mit einem Wattepad die Silikonfugen aufgeweicht und anschließend vorsichtig mit der Klinge um das Fester geschnitten. Anschließend konnte ich das Fenster mit etwas Kraft nach oben raus drücken.
2. Die alten Löcher zu Spachteln und neue Bohren: als das alte Fenster draußen war stellte ich fest, dass die alten Bohrungen der befestigungs Löcher leider nicht mehr für das neue Fenster passten. Erst versuchte ich die Löcher mit einer 1K Spachtel zu verschließen, diese härtete jedoch nicht komplett durch weshalb ich alles wieder auskratzen durfte Naja hilft ja nichts. Beim zweiten Versuch nutzte ich 2k Gelcoat. Dieses härtete wunderbar aus und ich konnte alles abschleifen. Anschließend habe ich den neuen Rahmen des Bomar Fensters in die Öffnung gesetzt und habe die neuen Löcher markiert. Dann erst mit einem dünnen Bohrer vorgebohrt und zum Schluss mit der richtigen Größe gebohrt.
3. finale Anpassungen und Montage: Nach dem alle Löcher gebohrt waren und ich mir ganz sicher war das alles passt, habe ich erst einen Kreis Silikon um die Öffnung und anschließend Silikon rund um den Fensterrahmen gespritzt. Dann den Rahmen vorsichtig in die Öffnung gesetzt und so schnell wie möglich den Rahmen ordentlich verschraubt. Das überstehende Silikon habe ich dann noch mit Spüli glatt gezogen.

Paar kleinere Arbeiten habe ich auch noch erledigt, wie z.B. die Chromteile der Badeplattform von alter Farbe befreit und wieder schön gemacht.

Ich bin soweit zufrieden von den Ergebnissen.

Hier noch die Bilder zu den ganzen Arbeiten. Bei den doppel Bildern ist oben der neue und unten der alte Zustand.
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Geändert von smarzipan (05.04.2018 um 15:54 Uhr)
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Alt 05.04.2018, 15:39
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Hallole,
was soll 2K Topcoat sein? Mit Hersteller/Produkt kann man evtl. Ratschläge geben.
Eine Endlackierung aufzubringen ohne vorher gut zu spachteln, zu fillern und zu primern halte ich für vergebliche Mühe. Die Lackierung ist weder haltbar noch gut aussehend.

Antifouling ab: das Zeug ist halt giftig. Am besten Abbeizen, sonst schaben mit Lackschaver mit Absaugung. Exzenter nur, wenn du eine sehr gut Absaugung hast oder nass schleifen kannst.
Sehr wichtig ist zu wissen, welches AF drauf ist und welcher Unterbau (Primer, EP ...) da ist.
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  #17  
Alt 05.04.2018, 15:51
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Hallo und danke dir! 2K Top Coat ist wie Gelcoat nur ist Parafin bei gesetzt damit es klebefrei Aushärtet (glaube ich zumindest?). Es ist also auch entsprechend dickflüssig und muss mit verdünner rollbar/lackierbar gemacht werden. Gespachtelt und geschliffen hatte ich vorher schon gemacht. Das gute an Top Coat ist, dass es durch die recht zähe Konsistenz auch super zum Spachteln geeignet ist. An den Unterwasseranstrich habe ich mich noch nicht ran gewagt. Könnte jemand mal eine gute absaugung erläutern? Ich habe einen ganz normalen Bosch Exzenterschleifer an den ein Staubsauger angeschlossen werden kann. Reicht das?
Der Vorbesitzer hat zum Glück die alte Dose mit dem Antifouling im Boot vergessen deswegen weiß ich zum Glück was drauf ist.
Und woran erkenne ich was für eine Beschichtung unter dem AF ist? Also ob EPOXY oder was auch immer

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  #18  
Alt 05.04.2018, 16:08
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Welcher Hersteller? Da "Topcoat" kein geschützter Begriff ist gibt es da die unterschiedlichsten Varianten. Wenn es wirklich ein Polyester Topcoat (i.e. Gelcoat mit Parafin) ist, dann kann es nicht zuverlässig mehrschichtig aufgetragen werden und schrumpft sehr stark. Besonders wenn es noch ein styrolreduzierte oder gar stryolfreie Variante ist. Auch auf Temperatur (nicht unter 20°) und Luftfeuchte achten, sonst wirds nicht gut. Sollte aber so auch in den Anleitungen stehen.

Welches AF?

Gute Absaugung ist Werkstattsauger mindestens Klasse M.

p.s. es ist kein Problem hier einfach Produkte mit Namen zu nennen. Meist findet sich jemand, der mit dem konkreten Zeug viel Erfahrung hat. Aber ohne Informationen stochert man ansonsten im Nebel.
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Alt 05.04.2018, 17:38
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@horstj vielen dank schon mal für deine Hilfsbereitschaft!
Es handelt sich um ein Polyester Top Coat von AT-Verbundwerkstoffe. Hier der Link: https://www.at-verbundwerkstoffe.de/...tho-weiss?c=19 . Ich hatte mit dem Verkäufer telefoniert und er rat mir, diesen Top Coat für meinen Zweck zu nutzen. Ich sollte immer innerhalb von 30 Minuten die nächste Schicht auftragen um eine chemische Bindung zu gewährleisten oder mit P120-P240 ordentlich anschleifen. Die Verarbeitung von (diesem) Top Coat ist leider alles andere als einfach, da ich das Gefühl hatte, es würde ewig dauern, bis es endlich deckt. Nichts desto trotz habe ich die Badeplattform inzwischen recht gut damit gerollt bekommen. Die Schichten sind soweit auch vollständig durchgehärtet (zumindest habe ich am Samstag gerollt) und es ist alles wunderbar hart geworden. Nur mal aus Interesse, wie hätte ich das ganze denn besser machen können? Mit 2K Lack? Oder ist da Top Coat schon die richtige Wahl? Es war halt an einigen stellen das blanke Laminat zu sehen und das wollte ich bestmöglich schützen.

Um was für ein Antifouling es sich handelt sage ich sofort, sobald ich wieder ins Boot kann (ist zur Zeit abgedeckt weil es regnet und die Dose steht noch darin). Ich würde dann wahrscheinlich auch Abbeizen wollen, da ich an einige Stellen vom Boot nur recht schwer dran komme und dann soll es wenigstens recht leicht ab gehen. Ich habe jedoch auch das "Glück" das der Antifoulinganstrich inzwischen in einem so schlechten Zustand ist, dass es an einigen stellen schön abplatzt. Das Boot wird aber auch kein Wasserlieger sondern ein Trailerboot.
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Alt 05.04.2018, 19:04
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Die Badeplattform ist gut geworden aber wär mir zu "glatt" bzw. zu rutschig wenn sie nass ist oder man mit nassen Füssen rauflatscht. Da würd sich so ein Streifen SeaDeck gut machen.
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viele Grüße
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