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Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art.

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  #121  
Alt 06.10.2019, 23:39
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smarzipan smarzipan ist offline
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So Freunde ich versuche mal, hier wieder etwas leben rein zu bringen

Letzter Stand war ja, der nicht laufende Motor und das Abschleppen Dazu erst mal die Auflösung:
Bei der Lichtmaschine ist der Regler kaputt gegangen, dadurch ist die Spannung (vermutlich) durch die Decke geschossen und hat meinen elektronischen Zündverteiler zerschossen.

Nachdem der Unterbrecher und Lichtmaschine ausgetauscht wurden, lief der Motor wieder wie eine eins das war aber auch bitter nötig da es drei Tage später samt Boot nach Korsika in den Urlaub ging Gerüchten zufolge hat mich das ordentlich gestresst
Der Urlaub selbst verlief äußerst gut. Der Motor lief zuverlässig und selbst zu 6 auf dem Boot war Wakeboard, Tube und ordentlich fahren kein Problem für meinen kleinen Motor. Hier mal ein paar Impressionen:






So jetzt kommt das weniger schöne:
Aus familiären Gründen mussten wir den Urlaub vorzeitig abbrechen. Auf den Rückweg hat sich kurz vor der deutschen Grenze leider ein Radlager verabschiedet. Da ich alle Radlager vor Abfahrt überprüft hatte, kam das sehr überraschend. Dank ADAC konnte jedoch auch dieses Problem gut behoben werden. Zuhause angekommen habe ich direkt alle vier radlager und auch eine verschlissene Bremstrommel neu gemacht. In Zukunft wird in Salzwasser nicht mehr getrailert. Da gönne ich mir lieber den Kran und einen Platz im Hafen. Ich hänge mal paar Bilder von dem ganzen an.




Hier mache ich erst mal Stop wie es derzeit weiter geht kommt in einem neuen Beitrag.

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Geändert von smarzipan (07.10.2019 um 09:44 Uhr)
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  #122  
Alt 07.10.2019, 18:28
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Und weiter geht's:
Ich hatte in einem der vorherigen Posts schon darüber gesprochen, dass der Motor nach all den Jahren mal eine ordentliche Pflege verdient. Dafür habe ich mir Maschinenreiniger besorgt und angefangen mit Drahtbürste und Zahnbürste den Motor zu reinigen.

Hier mal ein vorher Bild:


Und hier mal ein paar nachher Bilder:




So jetzt aber mal wieder ein bisschen konstruktiver:
Ich habe in der Zwischenzeit den alten Tankgeber gegen einen verschleißfreien Induktionsgeber gewechselt und auch eine neue Tankanzeige verbaut. Jetzt ist das fahren wieder deutlich sicherer.


Neue Poster für die Kajüte hat meine Freundin für mich angefertigt. Für den ersten Versuch ist das schon ziemlich gut gelaufen.


Da ich aber immernoch kein 100% Vertrauen in den Motor habe, habe ich mir diesen ganz hoch auf die Agenda für diesen Winter gesetzt. Dabei möchte ich den Vergaser überholen, alle Kühlschläuche abschleifen und lackieren, alle Dichtungen tauschen und alles von Rost befreien (auch wenn das zum Glück sehr wenig ist). Der Abgassammler ist schon demontiert, Lichtmaschine und Kühlrohre auch. Jetzt wird noch der Vergaser demontiert und überholt. Hier mal paar Impressionen:


Bei dem Abgassammler bin ich noch etwas unschlüssig.. Der hat über die Zeit schon ganz ordentlich Rost angesetzt. Da ein neuer mit 300€ aber auch ganz ordentlich rein haut, versuche ich erst mal den alten zu Retten. Dafür auch mal mein Plan: da der Rost nicht nur äußerlich auftritt, entfällt ein mechanisches entfernen. Aus meinem Studium würde mir noch die Rostentfernung über Elektrolyse einfallen. Damit könnte auch der innenliegende Rost entfernt werden. Die Frage, die sich mir allerdings stellt ist, ob es eine Art Lack gibt, mit welchen ich den Innenraum versiegeln könnte.. also wie eine Art Tauchbad (den Abgasbereich dabei natürlich abgedichtet). Weiß da jemand was? Hier mal paar Bilder von dem Sammler:



Die Kupferrohre der Kühlung habe ich schon vom Grünspahn befreit und werden noch mit Klarlack zum Schutz lackiert. Hier noch ein Bilder dazu


So das war's jetzt fürs erste. Anschließend kommt wahrscheinlich der Versuch mit der Elektrolyse und die Überholung des Vergasers.

Geändert von smarzipan (08.10.2019 um 08:27 Uhr)
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  #123  
Alt 12.10.2019, 15:48
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Dieses Wochenende habe ich noch den Vergaser demontiert und angefangen ihn zu zerlegen. Das Kit zum Überholen des Vergasers ist jetzt auch unterwegs. Hier mal ein paar Bilder dazu:





Jetzt muss ich nur noch fertig zerlegen, die alten Dichtungsreste entfernt bekommen und irgendjemand mit Ultraschallbad finden für dieses eine mal eins zu kaufen ist wahrscheinlich Quatsch.. danach neue Dichtungen rein und alles einstellen.

Ich habe auch das erste mal Elektrolyse probiert. Alle die den Prozess nicht kennen, erläutere ich mal kurz das Vorgehen (wie das chemisch abläuft würde hier wahrscheinlich den Rahmen sprengen ). Als erstes muss man Wasser mit Backsoda/Backpulver mischen. Dabei habe ich auf 4L Wasser etwa eine Packung Backpulver genommen. Die Kombination stellt dann das Elektrolyt da. Als nächstes braucht man eine Anode. Dafür am besten irgendein Metallteil mit großer Oberfläche verwenden. Dieses wird im elektronischen Prozess stark Rost ansetzten. Also irgendwas verschmerzbares benutzen. In meinem Fall diente eine alte Säge als Anode. Daran wird nur das + Kabel eines Autoladegerätes geklemmt. Das zu entrostenede Bauteil (Kathode) wird (in meinem Fall) mit Draht an einem Holzstab verzurrt damit es am Ende im Wasser "schwebt". An diesen Draht wird dann der - Pol des Ladegerätes angeschlossen. Kathode und Anode dürfen sich selbstverständlich nicht berühren. Wenn das Ladegerät an den Strom angeschlossen wird sollte relativ schnell Bläschen im "Wasser" aufsteigen zu sehen sein. Jetzt einfach warten und voila der Rost ist weg Ich habe von meinem Testteil (Halterung vom Abgassammler) hier mal die Bilder:




So sah das vor der Elektrolyse aus:


Und so danach:


Ich finde das Resultat auf jeden Fall annehmbar. Denkt ihr, dass lässt sich genauso bei dem Abgassammler anwenden?
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  #124  
Alt 13.10.2019, 16:38
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Kleines Update:
Habe den Vergaser weiter demontiert und in dem Zug die Vollgasdüse und den Feinfilter demontiert. Ich habe unten mal ein Foto angehängt, ich glaube das sagt schon alles





Ich vermute das daher die Probleme (absackende Drehzahl) bei längeren Vollgasfahrten kamen. Hat dazu jemand eine Meinung? Vergaserüberholung ist für mich noch ziemlich neu.
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  #125  
Alt 17.10.2019, 19:46
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Kleines Update am Rande:
Das neue Vergaserreperaturset ist eingetroffen.



Als nächstes werde ich also versuchen alle Dichtungsreste zu entfernen und den Vergaser irgendwie Ultraschallreinigen zu lassen. Danach alles schön zusammen bauen und einstellen. Hat jemand eine Idee bezüglich Ultraschallbad? Kann man sich da was leihen oder so?


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  #126  
Alt 17.10.2019, 20:49
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Sowas hat jede Motorradbude in entsprechender Größe. Dazu auch das geeignete Reinigungsmittel.

wird 6-8 Stunden bei 70-80 Grad eingeweicht...dann noch 2-3 Stunden Ultraschall....fertig...ausblasen und zusammenbauen.
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  #127  
Alt 17.10.2019, 20:54
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Zitat:
Zitat von fliegerdidi Beitrag anzeigen
Sowas hat jede Motorradbude in entsprechender Größe. Dazu auch das geeignete Reinigungsmittel.



wird 6-8 Stunden bei 70-80 Grad eingeweicht...dann noch 2-3 Stunden Ultraschall....fertig...ausblasen und zusammenbauen.
Dann werde ich mich mal auf die Suche machen einen Forengeheimtipp gibt es nicht oder? Dann würde ich nämlich anfangen Werkstätten abzuklappern.

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  #128  
Alt 12.11.2019, 20:46
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So ich möchte auch mal ein paar Neuigkeiten ergänzen. Inzwischen war der Vergaser im Ultraschallbad. Ich hoffe das reicht jetzt alles und er ist sauber. Als nächstes verbaue ich jetzt noch alle Dichtungen und Düsen. Ich hoffe, dass damit der Motor nächstes Frühjahr wieder sehr gut läuft. Hier mal ein paar Bilder:

So habe ich den Vergaser im Ultraschallbad untergebracht


So sahs dann im Bad aus:



Außerdem habe ich meine alte, undichte und poröse plane gegen eine neue ausgetauscht. Damit kann ich jetzt aus guten Gewissens das Boot im Regen stehen haben. Da perlt alles schön ab.


Die Batterien sind jetzt auch beide ausgebaut, geladen und im warmen gelagert. Damit ist mein einwinterungsprozess eigentlich geschafft. Nur was ich mit dem Abgasssammler mache weiß ich noch nicht..

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Alt 13.11.2019, 13:56
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Wolltest du den nicht auch der Elektrolyse zuführen. Wenn er es nicht übersteht dann sind die 300 für einen neuen wenigstens gerechtfertigt. Einbauen würde ich den verrosteten nicht. Dann schiebst ja den Rost durch den Kühlkreislauf...


Viele Grüße
Matthias
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  #130  
Alt 13.11.2019, 20:38
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Zitat:
Zitat von silverblack Beitrag anzeigen
Wolltest du den nicht auch der Elektrolyse zuführen. Wenn er es nicht übersteht dann sind die 300 für einen neuen wenigstens gerechtfertigt. Einbauen würde ich den verrosteten nicht. Dann schiebst ja den Rost durch den Kühlkreislauf...


Viele Grüße
Matthias
Ja das ist der Plan. Nur habe ich noch niemanden gefunden, der das versucht hat. Das macht mich etwas misstrauisch. Aber einer muss ja mal den Anfang machen ansonsten muss ich wirklich in den sauren Apfel beißen und einen neuen kaufen. Gäbe es irgendeine Möglichkeit, einen neuen Abgassammler vor der Inbetriebnahme zu versiegeln oder so?

Geändert von smarzipan (13.11.2019 um 20:45 Uhr)
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  #131  
Alt 13.11.2019, 20:56
silverblack silverblack ist offline
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Einen Motorradkrümmer kann man mit Keramik beschichten - irre wiederstandsfähig - man macht das nur außen aber vielleicht geht das ja auch innen. Glaube aber der Spass war nicht günstig gemessen an dem neuen Krümmer...


Viele Grüße
Matthias
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  #132  
Alt 14.11.2019, 12:49
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Zitat:
Zitat von silverblack Beitrag anzeigen
Einen Motorradkrümmer kann man mit Keramik beschichten - irre wiederstandsfähig - man macht das nur außen aber vielleicht geht das ja auch innen. Glaube aber der Spass war nicht günstig gemessen an dem neuen Krümmer...


Viele Grüße
Matthias
Hört sich interessant an. Ich mach mich mal schlau aber vermute auch, dass es nicht ganz günstig ist. Alternativ habe ich auch einen Krümmer am PC konstruiert und bin am überlegen, mir so einen aus Edelstahl zu bauen. Dann wäre das Problem mit Rost auch gelöst. Aber darüber mach ich mir erst nach dem Vergaser Gedanken

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  #133  
Alt 17.11.2019, 10:12
silverblack silverblack ist offline
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Wenn du das hinbekommst wäre es wohl die Sinnvollste Variante und du hast ein für alle mal Ruhe...


Viele Grüße
Matthias
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