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Yachten und Festlieger Spezielles Forum für grössere Boote (nicht trailerbar) und dauerhaft festgemachte Hausboote.

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  #2761  
Alt 01.07.2018, 17:11
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Steephaan Steephaan ist offline
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Esslingen? Oh, meine Heimat...da wohnte ich bis zum 18. Lebensjahr, ging auf das THG.

Ist zwar keine Antwort auf Deine Frage, wollte es aber dennoch schreiben.
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  #2762  
Alt 01.07.2018, 19:55
Captn Cooper Captn Cooper ist offline
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Hallo in den Süden,

mit ner 10m Stahlkiste hier aus NL Produktion wirst Du es in der Regel schon auf dem Rhein schwer haben, da die Boote meist nur mit 70 bis 90 PS motorsiert sind. Damit legst Du zu Berg regelmäßig den Hebel auf den Tisch, um mit 3 bis 6 km/h über Grund anzukommen. Keine Freude für den Verbrauch und die Maschine...

Von da unten zur Ostsee ist zu schaffen (Zurück dann ne Qual), allerdings sind diese kleinen Stahlyachten für Kanäle oder direkte Küstengewässer bei Sommerwetter gebaut (CE D). Die kannst Du auf keinen Fall mit ner vergleichbar großen SY auf eine Stufe stellen.

Ich bin vor ein paar Jahren mal mit ner 11m Kiste aufs Ijsselmeer raus, so bei 3 bis 4 Windstärken und Wellen unter 1 Meter. War wie in der Achterbahn. Es fehlst halt die Leistung und im Zweifel etwas die Geschwindigkeit durch die begrenzte Rumpfgeschwindigkeit.

Trotzdem: Suchen, vielleicht findest Du ja was Passendes

LG,

Patric
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  #2763  
Alt 01.07.2018, 20:42
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Zitat:
Zitat von donaupunt Beitrag anzeigen
Bin auf die Seite gestossen und erhoffe mir Infos zum Thema Verdraenger. Will mir ein ordentliches, gebrauchtes Boot kaufen, um die 10m.

Habe kaum Ahnung was die Liegepreise (und den Unterhalt) betrifft. Wohne in Sueddeutschland (Esslingen/Neckar) und denke an einen Dauerliegeplatz am Rhein, zB. Kehl und Umgebung.


Beim Unterhalt ist mir klar, dass es auf den Zustand und das Alter des Bootes ankommt. Bin handwerklich erfahren und kann Einiges selber machen, habe aber mit Motoren kaum Erfahrung.

Die Vorgaben: ~10m, Stahl (hollaendischer Werftbau, zB Gruno, Linsen, ...), Diesel, fuer bis zu 4 Personen, Dusche, um die 50.000,- €. Nach meinen Recherchen sind die Boote dann um die 20 Jahre alt und in ganz unterschiedlichem Pflegezustand. In jedem Fall werde ich einen Gutachter einschalten (Empfehlungen?).


Hätte auch gerne gewusst, welche Anforderungen ein Muss sind, wenn ich auch mal auf die Ostsee will. Habe einige Segelerfahrung (Blauwasser) und denke hier an Rumpfform, Fenster, Motorisierung,...



Bin dankbar fuer alle Infos, Links, Adressen, ... die mir weiterhelfen koennten und denke mir, dass die Eigner selbst die besten Tipps parat haben.


LG aus Esslingen, A.
Hey, ne 20 Jahre alte Linssen für 50 wirst du lange suchen müssen. Da muss noch deutlich was drauf.

Ich kenne den Rhein nicht, aber die Elbe. Und da kannst du mit einem klassischen Holländer gegen den Strom jedes Blatt am Baum zählen. Vielleicht doch n Halbgleiter die bessere Wahl. Guck mal was die Leute in den Häfen für Boote haben.

Für ~50 bekommst du ne gute Broom mit zwei Motoren. Nur so als Beispiel.
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  #2764  
Alt 01.07.2018, 21:08
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Steephaan Steephaan ist offline
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Einwurf...Stabilisatoren sind schick. Wir z.B. haben Schlingertanks verbaut, auf jeder Seite 600 Liter Wasser gebunkert - somit 1200 Liter Frischwasser.

Es gibt wohl Sonderformen bei Stahlverdrängern ob der Rumpfform - unser Schiff der Marke ALM ist knapp 13 Meter lang und 3,95 Meter breit, wiegt 18 Tonnen. Wir haben eine extrem große 4-Flügelschraube und einen Turbodiesel mit 6,5 Liter Hubraum, an die 190 PS. Damit benötigen wir nur 750 Umdrehungen pro Minute, um auf 12,5 km/h zu kommen laut GPS, 2500 Umdrehungen möglich.

Auch kommen wir erstaunlicherweise auf eine höhere Rumpfgeschwindigkeit als laut bekannter Formel möglich.
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  #2765  
Alt 01.07.2018, 21:37
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Zitat:
Zitat von Steephaan Beitrag anzeigen
Einwurf...Stabilisatoren sind schick. Wir z.B. haben Schlingertanks verbaut, auf jeder Seite 600 Liter Wasser gebunkert - somit 1200 Liter Frischwasser.

Es gibt wohl Sonderformen bei Stahlverdrängern ob der Rumpfform - unser Schiff der Marke ALM ist knapp 13 Meter lang und 3,95 Meter breit, wiegt 18 Tonnen. Wir haben eine extrem große 4-Flügelschraube und einen Turbodiesel mit 6,5 Liter Hubraum, an die 190 PS. Damit benötigen wir nur 750 Umdrehungen pro Minute, um auf 12,5 km/h zu kommen laut GPS, 2500 Umdrehungen möglich.

Auch kommen wir erstaunlicherweise auf eine höhere Rumpfgeschwindigkeit als laut bekannter Formel möglich.
Aber genau das ist es doch: 190 PS auf die Welle, das hat in der Regel keine NL-Kiste verbaut. Und schon garnicht in der 10-Meter-Klasse

Rhein macht nur Sinn mit nem Halbgleiter oder nem Gleiter. Man sollte schon deutlich mehr laufen können, als die Berufsschiffer, die werden sonst zum echten Problem

LG,

Patric

PS: @Steephaan: Was ist denn Deine Leerlaufdrehzahl? Und wie bekommst Du bei nem Turbo das Drehmoment für 12,5 bei 750 U/Min. hin???
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  #2766  
Alt 01.07.2018, 22:21
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Zitat:
Zitat von donaupunt Beitrag anzeigen
Bin auf die Seite gestossen und erhoffe mir Infos zum Thema Verdraenger. Will mir ein ordentliches, gebrauchtes Boot kaufen, um die 10m.

Habe kaum Ahnung was die Liegepreise (und den Unterhalt) betrifft. Wohne in Sueddeutschland (Esslingen/Neckar) und denke an einen Dauerliegeplatz am Rhein, zB. Kehl und Umgebung.


Beim Unterhalt ist mir klar, dass es auf den Zustand und das Alter des Bootes ankommt. Bin handwerklich erfahren und kann Einiges selber machen, habe aber mit Motoren kaum Erfahrung.

Die Vorgaben: ~10m, Stahl (hollaendischer Werftbau, zB Gruno, Linsen, ...), Diesel, fuer bis zu 4 Personen, Dusche, um die 50.000,- €. Nach meinen Recherchen sind die Boote dann um die 20 Jahre alt und in ganz unterschiedlichem Pflegezustand. In jedem Fall werde ich einen Gutachter einschalten (Empfehlungen?).


Hätte auch gerne gewusst, welche Anforderungen ein Muss sind, wenn ich auch mal auf die Ostsee will. Habe einige Segelerfahrung (Blauwasser) und denke hier an Rumpfform, Fenster, Motorisierung,...



Bin dankbar fuer alle Infos, Links, Adressen, ... die mir weiterhelfen koennten und denke mir, dass die Eigner selbst die besten Tipps parat haben.


LG aus Esslingen, A.
Zum Thema "Verdränger-Motorboot auf der Ost- und Nordsee" habe ich einiges geschrieben, schau mal hier:

https://booteblog.net/2016/07/15/bel...booteblog-net/ (dort die Links unter "Mit dem Motorboot auf Ost- und Nordsee?"

Und: https://booteblog.net/2016/12/12/kau...t-und-nordsee/
__________________
MV Julius: http://booteblog.net/julius

Fotos, Videos, Reiseberichte und technische Artikel: booteblog.net | Facebook: https://www.facebook.com/julian.buss.7 | Internet auf dem Boot: http://booteblog.net/internet | Gegen Seekrankheit:http://booteblog.net/seekrankheit
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  #2767  
Alt 24.07.2018, 15:55
Fighter117 Fighter117 ist offline
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Ich habe mal wieder eine Frage an die Verdrängerfahrer. Welche Rumpfformen sind am besten geeignet? Also Vor und Nachteile. Die älteren Boote haben in der Regel einen recht spitzen Bug. Ist stömungstechnich sicher besser, aber dafür hat man wenig Nutzen aus den ersten 1-2 Metern. Ich persönlich finde die Multiknickspanter sehr interessant. Wenn man z.B. bei der Pedro Marin 30 sieht was man aus 9,10 x 3,40 Meter an Platz raus holt, ist das schon beachtlich. Da können die meisten älteren 11m Boote kaum mithalten. Aber wie seht ihr die Fahreigenschaften im Vergleich.
Ich habe hier im Forum zu dem Thema noch nicht sehr viel finden können. Vielleicht wären ja die Vor und Nachteile bei Rumpfformen für Verdränger ein eigenes Thema wert. Was denkt ihr dazu?

Ps: Vielleicht hat ja hier auch jemand ein Buchtipp für dieses Thema parat.
__________________
Gruß Ronny
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