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Kein Boot Hier kann man allgemeinen Small Talk halten. Es muß ja nicht immer um Boote gehen.

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  #21  
Alt 22.12.2018, 10:41
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Zitat:
Zitat von Tamino Beitrag anzeigen
Schockierend finde ich nicht die Ausraster, sondern den Einsatz. Ich würde auch eine Drohne zerstören, die in greifbarer Nähe über mein Grundstück fliegt.

lass dich nicht erwischen...


aber die Diskussioon gab es hier schon...


am Flughafen sehe ich das aber Anders... freigabe zum Runterholen würde ich da geben...
Die Drohnen senden ja auf einer bestimmten freigegebenene Frequenz ein Jammer auf das Frequenzband eingestellt und schon fällt sie wie ein Stein.


DEr Bediener muss ja in der Nähe gewesen sein... die Geräte haben ja keine unendlicher Reichweite..
Bei einer großflächigen Fahndng müsste doch derjenige zu finden sein.
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  #22  
Alt 22.12.2018, 10:42
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Zitat:
Zitat von Gerd-RS Beitrag anzeigen
Warum der nicht einfach dieses Drohnenzeugs abschießt, ist mir ein Rätsel.

Die Jäger hier aus dem sollen das bestätigen, das ist gar nicht so einfach auf eine solche Distanz > 1km auf ein bewegtes Ziel.


Dann, ein verfehltes Geschoss kommt irgendwo wieder runter, auf bewohntes Gebiet?


Und wenn man die Drohen runterschiessen könnte, erstens gibt das runterstürzende Trümmer die runterfallen. Und wahrscheinlich zerstört man auch grösstenteils die Beweise, welche allenfalls zum Pilot führen könnten.


Bin sicher solle Überlegungen haben sich die schon gemacht.
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Richard

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  #23  
Alt 22.12.2018, 10:47
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Zitat:
Zitat von billi Beitrag anzeigen
Die Drohnen senden ja auf einer bestimmten freigegebenene Frequenz ein Jammer auf das Frequenzband eingestellt und schon fällt sie wie ein Stein.


DEr Bediener muss ja in der Nähe gewesen sein... die Geräte haben ja keine unendlicher Reichweite..
Bei einer großflächigen Fahndng müsste doch derjenige zu finden sein.

Es wurde ja gesagt, dass es keine Hobby-Drohne war sondern eher was grösseres aus dem Profi-Regel.
Die haben ne Reichweite von mehreren Kilometern.


Also nix mit Jammer ....


Und auch die Fahndung ist gar nicht so einfach. Der flog wahrscheinlich ohne direkten Sichtkontakt zur Drohne, kann sich also gut verstecken.


Das gibt dann einen Radius von mehreren Kilometern für die Fahndung.
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  #24  
Alt 22.12.2018, 10:49
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Zitat:
Zitat von lebch Beitrag anzeigen
Es wurde ja gesagt, dass es keine Hobby-Drohne war sondern eher was grösseres aus dem Profi-Regel.
Die haben ne Reichweite von mehreren Kilometern.


Also nix mit Jammer ....


Und auch die Fahndung ist gar nicht so einfach. Der flog wahrscheinlich ohne direkten Sichtkontakt zur Drohne, kann sich also gut verstecken.


Das gibt dann einen Radius von mehreren Kilometern für die Fahndung.

jammer (mit begrenztem Frequenzband um den Flugverkehr nicht zu gefährden) am Flughafen und die Drohne stürtz ab sobald sie in den Bereich des Jammers kommt.. da ist es egal wie weit weg der Pilot steht...
wenn sie nichts mehr empfägt gibt es auch keine Kontrolle mehr...
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Alt 22.12.2018, 12:48
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Ein Jammer würde überhaupt nichts ausrichten, dann fliegt die Drohne mit ihren Selbssteuermechanismen einfach ihren vorprogrammierten Kurs ab. Nur würde sie dann nicht mehr aktiv gesteuert und ggf. keine Bilder mehr zurücksenden.
Übrigens haben die moderneren Fernsteuerungen keine " voreingestellten " Frequenzen, seit einigen Jahren hoppen die recht intelligent innerhalb der voreingestellten Bänder. Jammen würde hier auch die Sicherheitsdienste - und den Flugverkehr selbst - mundtot machen. Und nichts bringen, weil Drohnen auch autonom fliegen können.
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Grüße
Uli
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Alt 22.12.2018, 13:46
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Zitat:
Zitat von billi Beitrag anzeigen
jammer (mit begrenztem Frequenzband um den Flugverkehr nicht zu gefährden) am Flughafen und die Drohne stürtz ab sobald sie in den Bereich des Jammers kommt.. da ist es egal wie weit weg der Pilot steht...
wenn sie nichts mehr empfägt gibt es auch keine Kontrolle mehr...
Auf welchem Stand bist du?
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Akki

...irgendwas ist ja immer
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Alt 22.12.2018, 15:35
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Eine Drohne muß ja keine Kamera tragen. Eine Splitterbombe geht ja auch.

Mit der heutigen Drohnentechnik lässt sich so von einem versierten Bastler mit vergleichsweise wenig Aufwand eine private Lenkwaffe bauen.


Alle Flugzeuge sind während ihres gesamten Landeanflugs, nicht nur im Flughafenbereich, ein leicht angreifbares Ziel.


Normalerweise sind ideoligisch verblendete Zeitgenossen zu blöd dafür.


Aber irgendwann findet sich ein Strippenzieher mit Geld, der einen gewissenlosen aber geldgeilen Bastler mit gewissenlosen "Aktivisten" zusammenbringt.


Vielleicht haben wir das gerade in Gatwick erlebt?
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Beste Grüße - Hans

Ohne Moos, nix los...
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Alt 22.12.2018, 22:33
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ralfschmidt ralfschmidt ist offline
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oder da hat einer geübt, ob er das hinbekommen würde,
einem startendem Jumbo ein paar Kilo Eisen ins Triebwerk fliegen dürfte einen durchschlagenden Erfolg haben
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Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.
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  #29  
Alt 23.12.2018, 11:26
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Die verkraften alle den Ausfall eines Motors, können den Start trotzdem fortsetzen. Nur wenn es brennt, dann würde es wohl kritisch.

Willy
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Alt 23.12.2018, 13:12
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Zitat:
Zitat von ralfschmidt Beitrag anzeigen
oder da hat einer geübt, ob er das hinbekommen würde,
einem startendem Jumbo ein paar Kilo Eisen ins Triebwerk fliegen dürfte einen durchschlagenden Erfolg haben
Zitat:
Zitat von Giligan Beitrag anzeigen
Die verkraften alle den Ausfall eines Motors, können den Start trotzdem fortsetzen. Nur wenn es brennt, dann würde es wohl kritisch.
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Bei ein paar Kilo Eisen würde vermutlich mehr passieren, als nur ein Ausfall des Triebwerkes.
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MfG skip

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  #31  
Alt 23.12.2018, 13:53
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Zitat:
Zitat von Giligan Beitrag anzeigen
Die verkraften alle den Ausfall eines Motors, können den Start trotzdem fortsetzen. Nur wenn es brennt, dann würde es wohl kritisch.

Willy
Wen´s einfach nur so ausgeht und es leiser wird ist´s schon beunruhigend. Hatte ich schonmal (iberia ).

Wenn´s allerdings sich zwanglos in seine Einzelteile zerlegt bei nem Einschlag könnte ich mir vorstellen, dass die Geräusche zumindest mir jede Hoffnung rauben.

https://www.youtube.com/watch?v=lYXwZkK4t20
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Viele Grüße Fränkie

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  #32  
Alt 23.12.2018, 15:04
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Ich bin erstaunt über den hohen Sachverstand hier: Eine Drohne....paar Kilo Eisen.....
Naja, eingangs wurde nach einer technischen Diskussion gefragt, hier wird über alle möglichen Verschwörungstheorien nachgedacht.
Technisch muss man schon ziemlich gut drauf sein, in ein Triebwerk hineinzutreffen, und das nur nach der Kameraübertragung. Klar, wer das will, trainiert erst am stehenden Objekt und Simu, und versucht sich dann am echten Objekt.
Und dazu hoffe ich, dass die Straftäter ziemlich hart bestraft werden, aber, bei den Möglichkeiten, gerade die selbststeuernden Kleinflugkörper ( Drohnen sind ja nur ein kleiner Teilausschnitt des auf dem Markt erhältlichen) zu missbrauchen wird sicher immer wieder der Ruf laut, einfach ganz zu verbieten. Was idiotisch ist, denn dann wird ein an sich herrlicher Sport - wie vorletztes Jahr - gesetzlich hirnlos erschwert und gemassregelt.
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Grüße
Uli
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Alt 23.12.2018, 15:12
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Hallo

Zitat:
Zitat von skip Beitrag anzeigen
Bei ein paar Kilo Eisen würde vermutlich mehr passieren, als nur ein Ausfall des Triebwerkes.
Das ist dann aber bei weitem nicht das, was allgemein als "Hobby Drohne" im Umlauf ist. Ein DJI Spark wiegt komplett 300 Gramm, eine große Drohne wie die Phantom 4 wiegt 1400 Gramm total.
Als Vergleich: Eine durchschnittliche Taube wiegt 500 Gramm und auf Vogelschlag sind Triebwerke durchaus getestet...

Viele Grüße,

Oliver
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  #34  
Alt 23.12.2018, 15:54
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Alt 23.12.2018, 18:38
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Frank mannheim Frank mannheim ist offline
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Aber eine Taube ist im Gegensatz zu teilen eine Drohne relativ weich.
Ich glaube das eine 500 gr. Drohne größeren Schaden anrichten kann.
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Gruß
Frank
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  #36  
Alt 23.12.2018, 19:08
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Zitat:
Zitat von Frank mannheim Beitrag anzeigen
Aber eine Taube ist im Gegensatz zu teilen eine Drohne relativ weich.
Ich glaube das eine 500 gr. Drohne größeren Schaden anrichten kann.
Ne Taube wird gehäkselt, gibt Videos drüber, die fängt schon im Einlass an sich aufzulösen.

Hier ab 1:00 min: https://www.youtube.com/watch?v=_jfXX7qppbc

Trotzdem beschädigt sie eine / mehrere Schaufeln. Das Triebwerk geht in der Regel aus weil die Verbrennung nimmer richtig Luft von den Kompressorstufen kriegt....(Das hatten die die im Hudson Wassern mussten).
Wenn die Schaufel bricht gibt´s ein Riesenmikado im Triebwerk. Normalerweise soll aber nichts rausfliegen.

Ne Drohne besteht ja im wesentlichen aus nem LiIonen Akku. Das gibt auf jeden Fall ne harte Nuss für ne Titanschaufel bei 3.000 rpm.

Wenn´s undramatisch wäre würden die sich ja net so die Hosen vollmachen an den Flughäfen.
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Viele Grüße Fränkie

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Geändert von Fraenkie (23.12.2018 um 19:14 Uhr)
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Alt 23.12.2018, 19:27
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Und die Drohne zu stören bzw. ausser Gefecht zu setzen scheint nicht so einfach.

Das Militär setzt Mikrowellen ein.

Damit muss man aber auch zielen. Das klappt am Boden einigermassen sicher, aber wenn man in die Luft "schiesst" gehen auch bei etwas das 4-5km dahinter fliegt die Lampen aus.


Das heißt: Eine Drohne, die anders programmiert und autonom unterwegs ist, würde unbeeindruckt weiterfliegen. Es sei denn, man traktiert sie mit energiereicheren Funkwellen. Eine Mikrowellenkanone dafür hat der Rüstungskonzern Diehl Defence beim G7-Gipfel in Elmau erprobt. Ihre elektromagnetischen Pulse wirken wie ein Blitzschlag auf die Steuerelektronik. Wolfgang Koch:

„Man kann natürlich mit solchen Impulsen die Elektronik einer Drohne kaputt machen. Man grillt die Elektronik. Die Folge ist, die Dinger funktionieren nicht mehr und fallen runter. Und dann muss man überlegen, wo man das will, wann man das will. Schwierige Fragestellungen. Aber das sind Technologien, die weit entwickelt sind und die funktionieren.“

An militärischen Checkpoints stoppen solche Mikrowellenkanonen heranbrausende Autos. Bei fliegenden Zielen ist aber Vorsicht geboten. Sollte hinter dem anvisierten Flugobjekt ein Polizeihubschrauber kreisen, könnten auch dort im Cockpit die Lichter ausgehen, erklärt Koch:

„Charmanter wäre es, den Drohnen eine falsche Wirklichkeit vorzugaukeln, dass einfach das Navigationssystem denkt, es wäre woanders.“

GPS-Spoofing heißt dieses anspruchsvolle Täuschungsmanöver. Dabei wird der Drohne per Funk die Existenz weiterer Navigationssatelliten vorgespielt. Weil sich deren Positionsdaten manipulieren lassen, kann das Fluggerät dann zu einem sicheren Landeplatz gelotst werden. Koch:

„Auch hier wieder ein Spiel des Aufwandes. Man kann eine einfache Drohne mit mittlerem Aufwand stören. Eine anspruchsvollere Drohne kann man mit hohem Aufwand stören. Das Problem der Beeinträchtigung der Umwelt bleibt aber bestehen. Da muss man sehr genau überlegen, dass ich nicht durch das Stören meiner Drohne die Navigation des Airliners in Verwirrung bringe, der auf der Line-of-Sight liegt, zwei, drei, viertausend Meter weiter.“

Das ist der Nachteil aller elektronischen Abwehrmaßnahmen. Ob Jammer, Spoofer oder Mikrowellenkanonen: Ihre Wirkung lässt sich nie so gut eingrenzen, dass nicht auch anderes elektronisches Gerät in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Deshalb ist der Betrieb in Deutschland nur mit Sondergenehmigung erlaubt. Viel niederschwelliger wäre der Einsatz von Fangnetzen.

https://www.deutschlandfunk.de/gefah...icle_id=364793
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Alt 23.12.2018, 23:06
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Zitat:
Zitat von Oliver74 Beitrag anzeigen
Hallo
das ist dann aber bei weitem nicht das, was allgemein als "Hobby Drohne" im Umlauf ist. Ein DJI Spark wiegt komplett 300 Gramm, eine große Drohne wie die Phantom 4 wiegt 1400 Gramm total.
Als Vergleich: Eine durchschnittliche Taube wiegt 500 Gramm und auf Vogelschlag sind Triebwerke durchaus getestet...
Viele Grüße,
Oliver
in meinem Beitrag waren 2 Zitate, da war nicht von 500 Gramm die Rede, sondern von mehreren Kilo Eisen, also bitte nicht sinnentstellende Auszüge zitieren! Zuvor war auch die Rede davon, dass vermutlich Profi-Drohnen eingesetzt waren.
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  #39  
Alt 24.12.2018, 00:01
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Zitat:
Zitat von Akki Beitrag anzeigen
Mein Brummer konnte etwa 2kg Last tragen
eben und mit einer 2 KG Eisenstange kann man schon einiges Kaputt machen an einer Turbine,
ist also durchaus gerechtfertigt wenn da dann mal kurz der Luftverkehr eingestellt wird bis die Lage geklärt ist
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  #40  
Alt 24.12.2018, 00:14
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Zitat:
Zitat von ralfschmidt Beitrag anzeigen
eben und mit einer 2 KG Eisenstange kann man schon einiges Kaputt machen an einer Turbine,
ist also durchaus gerechtfertigt wenn da dann mal kurz der Luftverkehr eingestellt wird bis die Lage geklärt ist
..wobei ich den Zauberer sehen möchte, der theoretisch eine Drohne mit Last (2kg ??) zielgenau in ein Triebwerk o.ä. einer sich mit um die 240 km/h nähernden Passagiermaschine steuern kann..

So oder so, eine seltsame Geschichte.

Gruß, Jörg
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