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  #21  
Alt 16.03.2018, 13:01
swath swath ist offline
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Dieser Hinweis/Link ->
Zitat:
Zitat von ST1100 Beitrag anzeigen
In Deutschland kann man sogar legal selbst Flugzeuge entwerfen, bauen .
ist sehr interessant (leider gibt es davon viel zu wenige).




Zu diesem Hinweis hätte ich jedoch einige Fragen ("Haus"aufgaben ) ->
Zitat:
Zitat von ST1100 Beitrag anzeigen
In Deutschland kann man sogar legal selbst Flugzeuge ... betreiben.
1) besteht ein Flugplatzzwang für einen Gleitschirm, wenn diesem ein Motörchen (in der Stärke eines haushaltsüblichen Mixers, also ca. 0,7 kW) samt "Ventilator" hinzugefügt wird ?


2) wie ist die Situation im Bezug auf "legal Flugzeuge selbst betreiben", im Vergleich zu Deutschland,
in Finnland oder Frankreich o. Italien o. Norwegen o. Polen o. Schweden o. Spanien o. Tschechien ?


3) wie viele Flughäfen und Flugplätze wurden in Deutschland seit 1990 geschlossen ?

Geändert von swath (16.03.2018 um 13:10 Uhr)
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  #22  
Alt 16.03.2018, 14:20
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Zitat:
Zitat von swath Beitrag anzeigen
Zu diesem Hinweis hätte ich jedoch einige Fragen ("Haus"aufgaben )
Ich denke, das sprengt das Thema und Du kennst die Antworten ja eh.

Fakt ist, es gibt in D viele Regeln, aber auch Ausnahmen und Freiräume.

Für Schwimmhäuser gibt es mancherorts Regeln, für Sportboote sind die Freiräume recht groß, aber werden natürlich lokal unterschiedlich ausgelegt.
Und wenn lokal ein Quertreiber in einer Behörde sitzt, hast Du ein Problem.

Mein erster Versuch einer Voranfrage beim TÜV für meinen Mopedanhänger war auch kein Erfolg, aber der Mann hatte auch keine Ahnung von den rechtlichen Grundlagen.
Beim zweiten Versuch war ich besser vorbereitet und bin gleich woanders hingegangen.

Und Erfahrungsaustausch mit erfahrenen Vorreitern ist durch nix zu ersetzen.
Dann erfährt man auch, was die einfachste Vorgehensweise ist,
wo man besser nicht vorspricht und wo kompetente Ansprechpartner sitzen.

Tom
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  #23  
Alt 16.03.2018, 20:29
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Nabend,
ich finde das Urteil zum Bootsliegeplatz unterirdisch und nahe an der Willkühr. Dazu noch die Anmerkung, dass es Hausboote im Sinne der Zulassung auf dem Wasser nur sehr selten gibt ... das was meist als Hausboot bezeichnet wird sind einfach nur Kleinfahrzeuge. Ob einem die sog. Hausboote nun gefallen oder nicht ist reine Geschmacksfrage.
Ich finde die Äußerungen mancher Teilnehmer hier ziemlich arrogant und befremdlich.
Viele Grüße
Detlef
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  #24  
Alt 16.03.2018, 20:49
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Wir können diese Diskussion ja auch einfach abschliessen.

Ich wünsche Frank ganz ehrlich viel Erfolg in der nächsten Instanz!

Geschmacksfragen kann man eh nicht klären und ich lass mich ja auch nicht über andere Bootsbesitzer aus, weil mir ihr Boot nicht gefällt.

Zurück zum Thema, oder?

Mein Hausboot wird ein klassisches Kleinfahrzeug und in Bayern auch als Sportboot zugelassen.
Wenn es so weit ist, steht ja eh noch kein Haus drauf.

Tom
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  #25  
Alt 16.03.2018, 20:57
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Sind wir doch mal ehrlich:

wenn wir vor unserer Haustür ein "Hausboot" im Favela-Stil liegen hätten, würden wir das doch sicher nicht begrüßen; wäre es ein Hausboot so wie Tom sich das vorstellt, ist die Sachlage schon ganz anders. Und so wird es hier einen Kläger geben und da halt nicht. Die Richter darf das Äußere nicht interessieren; haben sie einen Fall auf dem Tisch, müssen sie ihn im Rahmen des Gesetzes bescheiden. Das ist keine Willkür. Eine höhe Instanz wird höchstwahrscheinlich ähnlich urteilen. Das ist Stand der Dinge in Deutschland. Da wird sich über viel profanere Dinge jahrelang gestritten. Z.B. wenn ein Gartenhäuschen (für eine Sauna z.B.) zu nah an der Grundstücksgrenze steht (wie fast alle) und die notwendigen 3m Abstand nicht einhält. Wenn keiner nachgeben will bemüht man das Gericht. So wird es in dem Fall, über den wir reden auch gewesen sein. Da gehören auch immer zwei zu!

Gruß Wolf
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  #26  
Alt 16.03.2018, 21:16
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Hallo Wolf,
das Baurecht auf ein Kleinfahrzeug anzuwenden ist eine recht willkürliche Auslegung.
Wenn dort ein größeres Motorboot liegt, müsste es auch entfernt werden, was soll dann der genehmigte Liegeplatz ???

Grüße
Detlef
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  #27  
Alt 16.03.2018, 21:35
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Natürlich will keiner auf Onkel Toms Hütte schauen. Letztendlich gehört das aber vor der Genehmigung einer Anlage geklärt und fest geschrieben. Im Nachhinein hat das für mich immer "a Gschmäckle".

Da es mich als Bootsbewohner ja auch treffen kann, stellt sich schon die Frage nach einer nachvollziehbaren Regelung.

@Thomas (Ring 18)

Schau mal im Lampertheimer Altrhein wie viele Seelenverkäufer da liegen. Auf der anderen Seite eine schwimmende Villa von Thomas S. Wo also anfangen und wo aufhören?
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  #28  
Alt 16.03.2018, 21:35
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Hallo Detlef,

stimmt, aber von dem Hausboot geht eine Wirkung wie von einem Gebäude aus und wenn es dann zulange an einer Stelle liegt, wird das so beurteilt wie ein Gebäude. Für ein "richtiges Boot" gilt das nicht - darum würde ich auch ein solches dem Hausboot vorziehen. Du ja offensichtlich auch!

Es gibt im Baurecht die verrücktesten Dinge, aber Hausboote sind definitiv Gebäude.
Schwierig wird es, wenn sie einen Antrieb haben, aber auch da wird normalerweise keine Rücksicht drauf genommen. Da wo sie hinpassen, können sie einer Landschaft oder Stadt einen besonderen Charakter geben. Allein die unterschiedlichen Auffassungen zwischen Hamburg und Berlin. Was in HH geht, geht in B noch lange nicht. Mir wäre das zu einschränkend und zu riskant. Lieber "Boot" wie Schiff

Gruß
Wolf
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  #29  
Alt 17.03.2018, 01:03
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Hartwig, was willst du mir damit sagen?

Ich finde es eine Sauerei was Amt und Richter da treiben aber wenn ich lese das auf 2 über 30 Jahre alte Stahlschwimmer ein Wohnwagen gestellt und mit Brettern verkleidet wurde dann suggeriert das ein gewisses Bild, keine Ahnung wie es real aussieht.

Wenn ich alleine überlege wieviele Anfragen hier im kommen die einfach aus leeren Fässern und Paletten ein Hausboot bauen wollen, da war klar das das dem typischen Deutschen nicht passt und nun sucht der Amtssschimmel einen Weg solche Gebilde los zu werden.

Und ich persönlich finde auch das das einfach keine Boote sind, lieber die Seelenverkäufer als schwimmende Wohnwagen, da bin ich radikal und stehe dazu.
Das gehört hier aber nicht hin.

Das Teil das der TE vielleicht baut steht irgendwo dazwischen, da enthalte ich mich.
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Gruß Thomas
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  #30  
Alt 17.03.2018, 12:26
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Zitat:
Zitat von RING18 Beitrag anzeigen
... ich persönlich finde auch, dass das einfach keine Boote sind ...
Es gibt eine einfache Definition:

Kein Antrieb und fester Liegeplatz = Schwimmhaus und damit im gesetzlichen Sinne ein "ortsfest gemachter Lieger" und damit ein schwimmendes Gebäude oder Schwimmhaus.

Antrieb und Zulassung als Kleinfahrzeug unter 20 Meter = Sportboot nach §1 Sportbootführerscheinverordnung,
und damit ist es kein Lieger mehr.

Und wenn es sich mit 120 Betriebsstunden im Jahr regelmäßig bewegt (doppelt so viel wie das durchschnittliche Sportboot) sollte Frank auch vor Gericht Recht bekommen.

Das entscheidende ist aber NICHT, ob DIR persönlich solche Baracken gefallen, oder nicht.

Du kannst ja auch keine Sprinter in Deinem Wohnviertel verbieten lassen oder Containerschiffe auf dem Rhein, weil Dir ein BMW Kombi oder ein lautes und schnelles Motorboot besser gefällt.

Tom
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Geändert von ST1100 (17.03.2018 um 12:37 Uhr)
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  #31  
Alt 17.03.2018, 12:30
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Zitat:
Zitat von Appiano Beitrag anzeigen
Es gibt im Baurecht die verrücktesten Dinge, aber Hausboote sind definitiv Gebäude.
Hallo Wolf,
in welchem Gesetz oder welcher Verordnung ist das definiert?
Gruß - Tom
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  #32  
Alt 17.03.2018, 13:52
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Zitat:
Zitat von ST1100 Beitrag anzeigen
Es gibt eine einfache Definition:

Kein Antrieb und fester Liegeplatz = Schwimmhaus und damit im gesetzlichen Sinne ein "ortsfest gemachter Lieger" und damit ein schwimmendes Gebäude oder Schwimmhaus.

Antrieb und Zulassung als Kleinfahrzeug unter 20 Meter = Sportboot nach §1 Sportbootführerscheinverordnung,
und damit ist es kein Lieger mehr.

Und wenn es sich mit 120 Betriebsstunden im Jahr regelmäßig bewegt (doppelt so viel wie das durchschnittliche Sportboot) sollte Frank auch vor Gericht Recht bekommen.

Das entscheidende ist aber NICHT, ob DIR persönlich solche Baracken gefallen, oder nicht.

Du kannst ja auch keine Sprinter in Deinem Wohnviertel verbieten lassen oder Containerschiffe auf dem Rhein, weil Dir ein BMW Kombi oder ein lautes und schnelles Motorboot besser gefällt.

Tom
Kann es sein das du vielleicht ein bisschen empfindlich bist?

Ich will überhaupt nichts verbieten und finde die Art und Weise wie es versucht wird zum kotzen.
Das mir solche (interessant das du Baracke dazu sagst) schwimmenden Wohnwagen nicht gefallen ist nur meine Meinung, die darf ich haben und die tut auch keinem weh.

Was ich versucht habe auszudrücken ist das wir auf dem Wasser das Privileg haben noch eigenverantwortlich handeln zu dürfen und das nutzen ein paar wenige schamlos aus, zum Beispiel indem Sie Sperrmüll zu einem Floß zusammen stecken und mit kleinem Motor als
Kleinfahrzeug anmelden.

Wenn wir alle aber dann darunter leiden müssen weil es strengere Vorschriften usw gibt weil einige die bestehenden dehnen bis zum zerreißen, dann ist der Punkt erreicht wo was passieren muss.


Mein Post hat sich in keinster Weise gegen dich oder dein Vorhaben gerichtet, ich habe mich hier sogar versucht einzubringen.
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Gruß Thomas
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  #33  
Alt 17.03.2018, 15:10
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Thomas, es tut mir leid, wenn ich Dich falsch verstanden habe.
Ich bin wie Du auch der Meinung, dass man sowas ohne gesetzliche Grundlage nicht einfach verbieten darf.

Bei der Diskussion geht es ja gar nicht mehr um mein Hausboot.

Und ich will Dir Deine Meinung nicht verbieten, sondern einfach ein bisserl mehr Toleranz und Dir persönlich überhaupt nicht zu nahe treten.
Aber das hab ich getan, und ich hoffe, Du nimmst meine Entschuldigung an.

Ich bin vielleicht etwas empfindlich, was vermeintliche Schubladen anbetrifft.
"So ein UL ist kein Flugzeug, eine Gold Wing ist doch kein Motorrad und ein Floß mit Motor ist kein Boot."
Diese Vorurteile finde ich unangemessen, aber ich gebe Dir Recht, dass einzelne mit ihrer Rücksichtslosigkeit gegen das Interesse aller Kameraden handeln.

Da stören mich Klappen-Auspuffanlagen und hochdrehende Fahrer bei Autos und Motorrädern aber mehr als die Ästhetik.

Frieden Tom
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  #34  
Alt 17.03.2018, 15:40
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Alles gut

Die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden
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Gruß Thomas
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  #35  
Alt 17.03.2018, 16:13
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Zitat:
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Hallo Wolf,
in welchem Gesetz oder welcher Verordnung ist das definiert?
Gruß - Tom
Hallo Tom,

hier mal ein Urteil, das sich recht ausführlich mit dem Thema beschäftigt. In Hamburg hat man es einfacher, weil die davon ausgehen, so etwas auch zu genehmigen.

https://openjur.de/u/875075.html


http://www.hamburg.de/genehmigungsweg/

In Brandenburg sieht es demnach so aus, dass z.B. "dauerhaftes Wohnen" oder "längeres Sillliegen" ein Problem werden kann. In den meisten Bauordnungen steht nichts von Hausbooten mit oder ohne Antrieb, aber die Gesetze lassen es durchaus zu, ein Hausboot als Bauwerk einzustufen. Es ist deshalb etwas riskant. Es geht mehr darum einen Streit überhaupt nicht aufkommen zu lassen (durch verärgerte Nachbarn z.B.). Die Gerichte können - in fast allen Fällen - das Hausboot als Gebäude einstufen. Es ist also ratsam eine Genehmigung zu haben und das ist nicht ein Bootsschein o.ä. sondern ein "Parkausweis".

Es wird so sein, dass die Ähnlichkeit zu einen Gebäude für den Betrachter wichtig ist und das dann auch zu gerichtlichen Problemen führen kann.
Mach es so, dass es nicht wie ein Hhaus aussieht; mit Antrieb und aller Ausrüstung, die zu einen Sportboot gehört wird man wahrscheinlich keine Probleme bekommen. Das kann sich aber ändern, wenn in 10 Jahren außer Dir noch tausende andere im Hausboot wohnen wollen - ist ja immer so. Ein Diesel in der Stadt wird keinen stören - es ist die Menge die stört.

Gruß

Wolf
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  #36  
Alt 17.03.2018, 16:39
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Und genau da geht es los!

Dann soll man das bitte auch definieren. Wann ist es ein genehmigungspflichtiges Boot und wann nicht. Und das trifft mich ja ggf. auch. Ich liege im Winter ja auch mehrere Monate in einem Hafen. Was wenn das dem Villenbesitzer nebenan nicht gefällt? Und nach dem hier diskutierten Urteil kann das ja jeden treffen.

Ich bin aber der Meinung, wir sollten die Mods bitten, alles in einem extra Trööt zu verschieben. Hier geht es ja um Toms Neubau und nicht um die Rechtslage.
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  #37  
Alt 17.03.2018, 17:36
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Nun ich vermute mal, dass es hier nicht alleine darum geht ob es ein genehmigungspflichtiges Boot ist sondern viel mehr darum ob es ein ausgewiesener Liegplatz mit Steg ist oder war.
Solage man in genehmigten Häfen oder an genehmigten privaten Steganlagen liegt sollte alles ok sein nach meiner Ansicht.
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VG Peter

Skipper mach langsam wir haben es eilig.
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  #38  
Alt 17.03.2018, 18:48
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Ich hab gerade die Administration gebeten, das in einen neuen Thread zu verschieben:

Bitte diese Diskussion im Thread "Wohnhausboot auf Waterbus-Alu-Katamaran" ab Beitrag #371 bis #408 in einen neuen Thread in "Yachten und Festlieger" verschieben!
Vielleicht unter dem Titel: "Rechtliche Probleme mit Hausboot".
Die Diskussion hat sich zu weit vom eigentlichen Thema entfernt.
Und bitte einen kurzen Hinweis im alten Thread einfügen mit einem Link auf den Neuen.


Danke, Gruß - Tom
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  #39  
Alt 17.03.2018, 20:41
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Zitat:
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Und genau da geht es los!

Dann soll man das bitte auch definieren. Wann ist es ein genehmigungspflichtiges Boot und wann nicht. Und das trifft mich ja ggf. auch. Ich liege im Winter ja auch mehrere Monate in einem Hafen. Was wenn das dem Villenbesitzer nebenan nicht gefällt? Und nach dem hier diskutierten Urteil kann das ja jeden treffen.

Ich bin aber der Meinung, wir sollten die Mods bitten, alles in einem extra Trööt zu verschieben. Hier geht es ja um Toms Neubau und nicht um die Rechtslage.
Hallo Hartwig,

wenn Du in einem Hafen liegt, gibt es sicher keine Probleme. Das ist ein Ort, der dafür vorgesehen ist. Frage könnte aber sein, ob z.B. dieser Hafen auch Hausboote zulässt?

Gruß

Wolf
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  #40  
Alt 19.03.2018, 11:47
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Hallo zusammen

nachdem die Admins wohl keine Zeit haben, diese Beiträge in "Yachten und Festlieger" zu verschieben, würde ich Euch bitten, dort selbst einen neuen Thread zu eröffnen, wenn Ihr das Gerichtsthema weiter diskutieren wollt.

Danke - Gruß - Tom
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