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Kein Boot Hier kann man allgemeinen Small Talk halten. Es muß ja nicht immer um Boote gehen.

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  #21  
Alt 08.01.2019, 21:45
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Zitat:
Zitat von Mastiff-660 Beitrag anzeigen
In diesem Falle gibt es keine zwei Seiten zu hoeren, das Gericht hat mir den Vorgang und die Ueberweisung schriftlich bestaetigt. Anwaltskosten werden uebernommem, unsere Zahlung MUSS zurueck an uns. Das ist Fakt....

Der Anwalt hat nur schlicht „verpennt“ den Antrag auf Uebernahme der Gerichtskosten fristgerecht einzureichen, auch dies wurde von Gericht bereits bestaetigt. Die haben mich sogar angerufen, weil der Fall dort bekannt ist und man sich ebenfalls gewundert hat. Der Anwalt allerdings auch dort schon bekannt fuer seine „Arbeitsqualitaet“ ! Natuerlich wurde diese Aussage nur muendlich getaetigt....es ist auch nicht die Pflicht des Gerichtes auf die zu leistenden arbeiten hinzuweisen. So wurde der Betrag eben richtigerweise angemahnt. Schlimm genug, die Aktion kostet uns 110.- die wir wohl nicht mehr sehen (Mahnkosten)....fuer meine Mutter richtig Kohle !!!

Die Frage war ja nur wie ich das am besten angehe, und die Antworten hier sind zunaechst ausreichend. Vielen Dank nochmal !!!
Also so ganz klar ist mir der Sachverhalt noch nicht.

Die Mutter hat geklagt - dann hat sie erstmal die Gerichtskosten zu tragen. Ne Frist gibt es da eigentlich nicht. Die Klage wird aber erst zugestellt und damit "wirksam" wenn das Gericht sein Geld hat - die wissen schon warum

Wenn die Mutter dann gewinnt, dann bekommt sie die Gerichtskosten von der Gegenseite erstattet. Dafür gibt es eigentlich auch keine Fristen die Mahngebühren auslösen.

Wenn die Gerichtskosten doppelt bezahlt wurden, dann verstehe ich das nicht mit den Mahngebühren. Dann muss das Gericht natürlich die Zuviel gezahlten Gebühren zurück überweisen.

Oder wurde PKH beantragt? Dann fallen aber eigentlich keine Gerichtskosten an.

Ist letztlich aber auch egal - freundlich gehaltener Brief, 2-3 Wochen Fristsetzung, das ganze per Einschreiben und das sollte passen.

Mit Kammer und Anwaltsgericht würde ich da auf keinen Fall dran gehen. Dafür ist es noch viel zu früh und Anwaltsgerichte sind im übrigen dafür auch nicht zuständig.

Gruß
Chris
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  #22  
Alt 09.01.2019, 10:55
Benutzerbild von schnorps40
schnorps40 schnorps40 ist offline
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Zitat:
Zitat von HänschenHamburg Beitrag anzeigen
Kenne ich nicht u den Ausdruck gibt es hier auch nicht.
Dann nenne es halt Veruntreuung von Mandantengeldern, vielleicht gibt es diesen Ausdruck bei Euch.
Hier mal ein Zitat aus einem Urteil gegen einen RA:
Zitat:
Die Veruntreuung von Mandantengeldern hat regelmäßig die Ausschließung aus der Rechtsanwaltschaft nach § 114 Abs. 1 Nr. 5 BRAO zur Folge, da in derartigen Fällen nahezu immer eine Pflichtverletzung von solch erheblicher objektiver Schwere gegeben ist, dass von dem Rechtsanwalt eine Gefahr für die Rechtspflege ausgeht und ihm kaum mehr die umfassende Aufgabe weiter anvertraut werden kann, unabhängiger Berater und Vertreter der Rechtssuchenden zu sein (…..)
BayAGH II 8/09
Zitat:
Zitat von HänschenHamburg Beitrag anzeigen
Das sind ganz normale Amtsgerichte.
Lies einfach nochmal etwas langsamer
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  #23  
Alt 23.01.2019, 08:01
Benutzerbild von Mastiff-660
Mastiff-660 Mastiff-660 ist gerade online
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1.097 Danke in 615 Beiträgen
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Hallo Zusammen,

da sich die Kanzlei von "unserem" Anwalt getrennt hat und wieder die Mails nicht beantwortet wurden, habe ich die Kanzlei angerufen, den Sachverhalt erklärt und den entsprechenden Mail/Schriftverkehr von Anwalt und Gericht hingeschickt.

Alles geklärt, Geld ist da, Danke für eure Tipps
__________________
Gruessle,
Paetschi
---------
Rhein Kilometer 385,3 - http://www.msv-germersheim.de

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