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  #61  
Alt 06.03.2021, 06:32
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billi billi ist offline
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Frankreich ist derzeit alles gesperrt... wie es in 14 Tagen aussieht weiß man noch nicht
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  #62  
Alt 06.03.2021, 07:01
Aubergino Aubergino ist offline
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Moin,

danke für den Link unter #42 und die klare Aussage, dass Boot Fahren in Frankreich gar nicht geht. Hat denn jemand Erkenntnisse, ob das Dekret aus Oktober 2020 unverändert noch so gilt? Oder gibt es Perspektiven für die Freigabe von Freizeitbootfahren?

Wir haben unser Boot leider auch im Oktober in Frankreich geparkt und fragen uns, wie die Chancen stehen, es wieder nach D zurückzufahren... Der Hafen ist auch leider nicht entgegenkommend was die ab April geltende Hochsaisongebühr betrifft...

Wenn jemand aktuelle Infos dazu hat, bitte bitte...

Tschüs,
Knut
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  #63  
Alt 06.03.2021, 16:24
Peeweejh Peeweejh ist offline
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@Billi: Danke für die Info, hoffen wir mal auf die Zukunft...peeweejh
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  #64  
Alt 06.03.2021, 17:36
Aubergino Aubergino ist offline
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Danke an Billy für seinen kurzen knackigen Satz, der leider alles beantwortet... Hatte ich glatt übersehen. Und auch Peeweejh für seinen subtilen Hinweis, dass ich da was übersehen hatte .

Bleibt aber die Bitte an alle Frankreichinformierten, hier aktuelle Neuigkeiten reinzuschreiben! Ich habe sonst keine Quelle gefunden, wo ich über die Regeln für die Plaisanciers Bateaux was nachlesen konnte.

Danke schon mal,
Knut
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  #65  
Alt 06.03.2021, 18:18
Fillette Pénichette Fillette Pénichette ist offline
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Hallo Knut, da wir uns selbst zu Bootsfahrten ins Ausland wie zb. Frankreich seid
vergangenem Jahrfernhalten sind wir nicht weiter oder genauer derzeit Informiert!

Unser Wissenstand beruht soweit auf dem letzten Stand von 2020;

https://meinfrankreich.com/corona-in...G0oWAURIPJlerk

Diese Seite wird nun auch nicht weiter Aktuallisiert hier und weiter dazu
Nachfrage brauchen wir nicht, Frankreich bleibt für uns noch 2021 Tabu!

Wie ich es schon mal Geschrieben hatte dann würden wir wenn wir nach Frankreich
Einreisen wollten oder müssten direkt bei der jeweiligen Präfektur eine Anfrage stellen!

Unsere wäre für die Nachbarregion hier bei uns Bas-Rhin "EURODISTRIC" Straßburg;

http://www.eurodistrict.eu/de/aktuel...80%93-20202021

Grüssle DLK
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  #66  
Alt 06.03.2021, 19:42
Benutzerbild von bootpik7
bootpik7 bootpik7 ist offline
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Über die Fahrwege und Kanäle in Belgien findest Du alle Informationen hier:
https://www.visuris.be/default.aspx?.../Vaarwegfiches
Über Visuris mußt Du Dich sowieso anmelden für den Vignettenkauf sofern die in
Belgien fahren möchtest.
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Gruß Heinz
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der Herrgott gab mir 2 Ohren doch leider nichts dazwischen, was gesprochene Worte aufhalten könnte.
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  #67  
Alt 07.03.2021, 12:00
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RobG_NL RobG_NL ist offline
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Aktuelle info uber Frankreich auf www.vnf.fr
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  #68  
Alt 12.03.2021, 21:51
SQZY SQZY ist offline
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... hmmn ...

da man offensichtlich ab kommende Woche aus Dland kommend wieder "straffrei" für 9€ / Flug auf die Balearen fliegen darf, um dort Sangria aus Eimern zu trinken, wird die Sache doch langsam wieder interessant.

Teile des spanisches Festlandes sowie Teile von Portugal sind anscheinend auch wieder "freigegeben".

Lockert sich da etwas ( ... ganz, ganz seicht ...) auf dem Reisesektor ?

SQZY

der die letzten Monaten beide Augen fest geschlossen hatte, um nun ein Lid dezent -und kaum merklich- zu heben
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  #69  
Alt 13.03.2021, 10:51
CarCode CarCode ist offline
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Ich kann aktuell auf der VNF Seite nirgendwo einen Hinweis auf Coronavirus usw. finden. Ich werde dort nur immer auf die Seite zum Kauf der Vignette verlinkt. Heißt das nun, daß es keine Restriktionen mehr gibt oder was? Etwas Französisch kann ich ja lesen...
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Gruß Gerhard
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  #70  
Alt 13.03.2021, 13:29
Aubergino Aubergino ist offline
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Moin die Runde,

@SQZY: Schön wär's ja, aber "den Reisesektor" gibt's ja nicht, das sind ja Länderentscheidungen. Und während Spanien und Portugal gerade bei 7-Tage-Inzidenzen von 74 bzw. 46, Frankreich bei 240 steigend... Da lässt sich wohl nichts übertragen. Und wenn ich das bei https://covidtracker.fr/vaccintracker/ richtig verstehe, im Blog dort, ist die französische Stratigie, die Situation als "unter Kontrolle" zu interpretieren, und alles, auch die Regeln, so zu lassen, bis die Impfungen ihre Wirkung entfalten. Also wenig Hoffnung, das Boot da rauszuholen. Hoffnung könnte sich ja vielleicht darauf richten, dass Bootreisen doch wohl die distanzierteste Art von Tourismus überhaupt ist... Dafür aber auch ein so kleiner und unbedeutender Sektor, dass man dafür wohl eher keine abweichenden Sonderregeln erfinden wird.

Auf www.vnf.fr habe ich auch im letzten Jahr nichts über Corona-bedingte Einschränkungen gelesen. Ich denke, deren Informationen beschränken sich auf die technischen zur Nutzung der Wasserstraßen.

Was mich dabei ärgert ist, dass der Hafen, voll mit Booten, die gezwungen sind, dort zu bleiben, ab April seine Hauptsaisongebühren nehmen wird. Geteiltes Leid sieht anders aus... Und da alle ja einfach nur da festliegen, hat er sicher auch nicht übermäßig viel Arbeit damit... Vielleicht sehe ich das zu sehr aus meiner Perspektive, aber es fühlt sich an wie Krisengewinn.

Tatsächlich würden wir das Boot jetzt auch verkaufen - denn wir wollten ja damit genau 1 1/2 Jahre Sabbatjahr machen. das können wir auch nicht einfach ein Jahr weiter hinausschieben. Aber ob jetzt jemand in Frankreich ein Boot kaufen will?

Pardon für ein bisschen Mimimi!

Tschüs,
Knut
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  #71  
Alt 13.03.2021, 14:44
CarCode CarCode ist offline
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Zitat:
Zitat von Aubergino Beitrag anzeigen
Auf www.vnf.fr habe ich auch im letzten Jahr nichts über Corona-bedingte Einschränkungen gelesen. Ich denke, deren Informationen beschränken sich auf die technischen zur Nutzung der Wasserstraßen.
Das wäre aber schon eine Frechheit. Ich kann doch nicht Vignetten verkaufen, wenn ich die gar nicht benutzen kann!
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  #72  
Alt 13.03.2021, 14:59
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Zitat:
Zitat von CarCode Beitrag anzeigen
Das wäre aber schon eine Frechheit. Ich kann doch nicht Vignetten verkaufen, wenn ich die gar nicht benutzen kann!
Doch warum nicht der französische Staat und vnf haben nichts miteinander zu tun ...
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  #73  
Alt 13.03.2021, 15:39
Fillette Pénichette Fillette Pénichette ist offline
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Zitat:
Zitat von CarCode Beitrag anzeigen
Das wäre aber schon eine Frechheit. Ich kann doch nicht
Vignetten verkaufen, wenn ich die gar nicht benutzen kann!
Und die Ausfallzeiten kann man sich Rückerstatten lassen!
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  #74  
Alt 13.03.2021, 16:21
SQZY SQZY ist offline
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@ Aubergino :

Du willst dein Boot loswerden ? Wasistletztepreis ?

nein, Spaß ... oder doch nicht ?

Fakt ist, dass der VNF zu Corona nichts sagen kann - es gibt nur die
"Standard" Informationen aus vor Corona Zeiten.
Und selbstverständlich liegen wir mit den sogenannten Inzidenz-Zahlen momentan ( wie auch schon vorher ) in "Gottes" Hand.
Würde alles korrekt laufen, müssten Portugal, Spanien und "unser" zusätzliches Bundesland Mallorca ja auch jedem Teutonen die Einreise verweigern - eben wegen der Inzidenz, die bei uns ja nunmal höher liegt : ). Aber das Gegenteil passiert ... müßiges Thema.


Sch ... ade !

Knut, Maria,

ich habe erst gestern Abend bemerkt, dass ihr einen Blog schreibt, den ich mir den
ganzen heutigen Vormittag genüsslich durchgelesen habe- eben weil ihr stellenweise dieselbe Strecke gefahren, sehr ähnliche Erlebnisse und Eindrücke hattet und ziemlich zur gleichen Zeit am gleichen Ort gewesen seid.
Charleroi ist düster - und das ältere Bauernehepaar, das an den Kanälen Gemüse (auch an uns) losgeworden ist, gibt es tatsächlich.
Schöne Erinnerung.

Was ich nun lese, ist, dass euer Vorhaben nur eine Auszeit war und die Zeit nun um ist?
Das ist wirklich schade, sollte es so sein.
Ich stand heute mit dem Bootseigner in Kontakt, der selbstverständlich auch darauf wartet, wieder zu starten, und habe erwähnt, dass man euch bestimmt mal trifft.

Also schaut doch einfach mal, ob ihr nicht doch die Saison zu Ende macht.

Man muss in Frankreich ja nicht unbedingt in einem Hafen liegen - schaut nach Möglichkeiten, netten Leuten, die mal gelegentlich üer das Boot schauen und es generell im Auge haben, dort, wo es liegt ... das ist durchaus möglich.
Damit wären freche Hafengebühren schon mal vom Tisch.



mit gutem Gruß,
SQZY
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  #75  
Alt 13.03.2021, 18:30
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billi billi ist offline
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Zitat:
Zitat von SQZY Beitrag anzeigen
...Text korrigiert - vielleicht kann ein Admin den überflüssigen Teil - ikl diesem Text - löschen ?
danke dafür
Kannst du doch selbst
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  #76  
Alt 14.03.2021, 08:30
Aubergino Aubergino ist offline
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Moin unaussprechlicher SQZY,
danke für die freundlichen Worte...
Ja, das mit dem Bootsverkauf ist wirklich eine reale Option... Aber (noch) ist letztePreis viele teuer.
Auf die Dauer, nur um mal ein paar Wochenenden damit Spaß zu haben, das ist mit so einem großen Boot für uns leider nicht drin. Was nettes kleineres für hier in Schleswig Holstein dann gerne wieder.
Die Idee mit den netten Leuten in Frankreich ist gut. Aber wie findet man die aus der Ferne? Wie kommt man dann zu denen, wenn man gar nicht fahren darf? Wir sind für jeden Tipp in dieser Richtung dankbar.
Schön, dass Du an unserem Blog Freude hattest. Ja, das war ein ganz schönes Abenteuer, einschließlich der Phase vor der Abfahrt, und dieses halbe Jahr war in jedem Fall eine toller, wenn auch kleiner Lebensabschnitt, der uns auch weiterhin im Kopf begleitet und für den wir dankbar sind.
Wen meinst Du mit "dem Bootseigner in Kontakt"? Das habe ich nicht ganz verstanden.
Tschüs,
Knut
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  #77  
Alt 14.03.2021, 12:22
SQZY SQZY ist offline
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Hi,

"mit Bootseigener in Kontakt" meint, dass ich den Käptn des Bootes gesprochen habe,
mit dem wir unterwegs sind, welches gerade, wie eures, in Frankreich gegrounded ist.
Es ist nicht mein Boot. Da ich die Zeit habe, helfe ich als bootsaffiner Mensch, den Motorsegler ans Mittelmeer zu überführen.
Wo er im letzten Jahr längst hätte sein sollen.
Unter normalen Umständen ist das ja auch eine Freude.

Da wir auch keine Lust hatten, Geld für einen Liegeplatz zu bezahlen, liegt das Boot ohne Landstrom gegenüber von einem Hafen. Wenn man dann ein paar Tage darauf verbringt, kennt man irgendwann die Leute, die mit dem Hund spazieren gehen, redet mit der Polizeistreife und erklärt ihnen, dass das Boot hier liegen bleibt ( hat ev einen Motorschaden ? ), redet mit dem Hafenmeister, gibt ihm einen 50er und tauscht Telefonnummern aus - er schaut sowieso nach den Booten, da kann er seinen Blick auch mal 20 Meter auf die andere Seite werfen. Was ein normaler bootsfreundlicher Mensch sowieso tut. Zu guter letzt hat sogar der Eigner der größten Yacht im Hafen freundlich gegrüsst, was er die Tage davor nicht gemacht hat.
Grund: er hat abends irgendwas mit der Heizung angestellt und war 2 Boote weiter unter Deck bei einem Kollegen. Irgendetwas stimmte nicht , dichter Qualm quoll aus allen Öffnungen, vor allem aus dem Heizungskamin. Da haben wir spät abends mit einer Tasse bitburgerischen Hopfentees in der Hand den ganzen Hafen zusammengeschrien ( ... die Deutschen mal wieder ... ), bis die Leute das bemerkt und in den Griff bekommen haben. Der Innenraum war voller Qualm, und die Heizungsaustrittsöffnung sah am nächsten Morgen aus, als ob es da gebrannt hätte.
Seitdem grüßt er irgendwie nett. Wenn wir 20 Meter schauen könnnen, dann können
die das auch. Machen die Leute auch; würdest du genauso machen.
Natürlich sollte man, wenn das Boot so liegt, die beiden Rembrands aus dem Rahmen nehmen und einrollen, das Bernsteinzimmer einklappen und verstecken und auch sonst anderen keinen Grund liefern, das Boot irgendwie interessant zu finden.
Das hat bisher prima geklappt - nichts ist beschädigt oder entwendet worden, der Käpnt fährt ab und zu mal für ein paar Tage runter, um zu schauen ( das ist kein Problem, auch in Corona-Zeiten, er wurde auch bereits bei der Einreise kontrolliert - ein negativer Corona-Test reichte aus ).
Also ist die Sachlage ganz entspannt, bis auf die Tatsache, dass man eben nicht dahin fahren kann, wo man will.

Auf deine Situation gemünzt würde ich folgendermaßen vorgehen :

Guten Liegeplatz via google maps suchen und finden; Situation abklären ( das geht vor Ort besser ), und Boot umstellen.
Jeder öffentliche Anleger, der zwischen den nächsten beiden Schleusen liegt, kommt in Frage. Ich denke mal nicht, dass man ins Gefängnis kommt, wenn man den Zündschlüssel umdreht und versehentlich ans Gas kommt. Ansonsten ist die Fahrt halt technisch notwendig. Das sind auch nur Menschen da - und da regt sich niemand auf - Corona ist eben eine Ausnahmesituation, auch für die Menschen da unten.
Euch hat sie offensichtlich bereits euren Traum gekostet - aber das muss nicht zwingend so sch ...ade weitergehen.
Also Liegeplatz suchen ( idealerweise bei einem Bauern etc ), Boot behalten, ggf später vermieten, Ohren steif halten.

Gut wäre es, jemanden in der Nähe zu haben, den man anrufen kann.
Wenn ihr des Französischen mächtig seid, sollte die ganze Aktion einfach sein.
Aber französisch kannst du ja, wenn du mit den Schleusenwärtern funkst.

Die ganze Aktion braucht natürlich kein Mensch und ist nervig, aber nicht unmöglich.

Ich schaue später mal auf Maps eure Liegegegend an; vielleicht gibt es hier im Forum ja auch Leute, die im Umkreis von 50 km von eurem Boot sind ?
Weiss hier jemand diesbezüglich etwas oder kennt jemanden, der in Frage kommt?

Ansonsten können wir auch via PN Telefonnummern tauschen wenn du magst.

SQZY

PS: ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Lösungen - nicht vergessen

Geändert von SQZY (14.03.2021 um 12:30 Uhr)
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  #78  
Alt 14.03.2021, 12:51
SQZY SQZY ist offline
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OK .. habe gerade mal geschaut.
Das mögliche Fahrgebiet zwischen den beiden nächstliegenden Schleusen ist doch sehr überschaubar bei euch.
Der Bauer fällt als Möglichkeit schonmal weg.
Aber gegenüber des Hafens ist doch ein öffentlicher Anleger, oder ?
Les Quais de l`Yonne ?
Wenn dem so ist, Boot umlegen, ein paar Tage darauf bleiben und schauen, wem es auffällt und wer sich dafür interessiert, verfahren wie oben angegeben, ein paar Leute informieren ( Restaurant / Polizeistreife / etc ), einen wichtigen Stecker im Motorraum ziehen oder ein Teil ausbauen, dann für unbestimmte Zeit nach Dland zurückkommen
( Ersatzteile holen ) und sich keine Sorgen machen.
Das löst das generelle Problem zwar nicht, verschafft euch aber Zeit ( bis zum nächsten Frost ).
Die nächsten Monate braucht das Boot keinen Strom.
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  #79  
Alt 14.03.2021, 13:08
SQZY SQZY ist offline
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sieht doch gut aus
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  #80  
Alt 14.03.2021, 14:00
schimi schimi ist offline
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Zitat:
Zitat von SQZY Beitrag anzeigen
Hi,

"mit Bootseigener in Kontakt" meint, dass ich den Käptn des Bootes gesprochen habe,
mit dem wir unterwegs sind, welches gerade, wie eures, in Frankreich gegrounded ist.
Es ist nicht mein Boot. Da ich die Zeit habe, helfe ich als bootsaffiner Mensch, den Motorsegler ans Mittelmeer zu überführen.
Wo er im letzten Jahr längst hätte sein sollen.
Unter normalen Umständen ist das ja auch eine Freude.

Da wir auch keine Lust hatten, Geld für einen Liegeplatz zu bezahlen, liegt das Boot ohne Landstrom gegenüber von einem Hafen. Wenn man dann ein paar Tage darauf verbringt, kennt man irgendwann die Leute, die mit dem Hund spazieren gehen, redet mit der Polizeistreife und erklärt ihnen, dass das Boot hier liegen bleibt ( hat ev einen Motorschaden ? ), redet mit dem Hafenmeister, gibt ihm einen 50er und tauscht Telefonnummern aus - er schaut sowieso nach den Booten, da kann er seinen Blick auch mal 20 Meter auf die andere Seite werfen. Was ein normaler bootsfreundlicher Mensch sowieso tut. Zu guter letzt hat sogar der Eigner der größten Yacht im Hafen freundlich gegrüsst, was er die Tage davor nicht gemacht hat.
Grund: er hat abends irgendwas mit der Heizung angestellt und war 2 Boote weiter unter Deck bei einem Kollegen. Irgendetwas stimmte nicht , dichter Qualm quoll aus allen Öffnungen, vor allem aus dem Heizungskamin. Da haben wir spät abends mit einer Tasse bitburgerischen Hopfentees in der Hand den ganzen Hafen zusammengeschrien ( ... die Deutschen mal wieder ... ), bis die Leute das bemerkt und in den Griff bekommen haben. Der Innenraum war voller Qualm, und die Heizungsaustrittsöffnung sah am nächsten Morgen aus, als ob es da gebrannt hätte.
Seitdem grüßt er irgendwie nett. Wenn wir 20 Meter schauen könnnen, dann können
die das auch. Machen die Leute auch; würdest du genauso machen.
Natürlich sollte man, wenn das Boot so liegt, die beiden Rembrands aus dem Rahmen nehmen und einrollen, das Bernsteinzimmer einklappen und verstecken und auch sonst anderen keinen Grund liefern, das Boot irgendwie interessant zu finden.
Das hat bisher prima geklappt - nichts ist beschädigt oder entwendet worden, der Käpnt fährt ab und zu mal für ein paar Tage runter, um zu schauen ( das ist kein Problem, auch in Corona-Zeiten, er wurde auch bereits bei der Einreise kontrolliert - ein negativer Corona-Test reichte aus ).
Also ist die Sachlage ganz entspannt, bis auf die Tatsache, dass man eben nicht dahin fahren kann, wo man will.

Auf deine Situation gemünzt würde ich folgendermaßen vorgehen :

Guten Liegeplatz via google maps suchen und finden; Situation abklären ( das geht vor Ort besser ), und Boot umstellen.
Jeder öffentliche Anleger, der zwischen den nächsten beiden Schleusen liegt, kommt in Frage. Ich denke mal nicht, dass man ins Gefängnis kommt, wenn man den Zündschlüssel umdreht und versehentlich ans Gas kommt. Ansonsten ist die Fahrt halt technisch notwendig. Das sind auch nur Menschen da - und da regt sich niemand auf - Corona ist eben eine Ausnahmesituation, auch für die Menschen da unten.
Euch hat sie offensichtlich bereits euren Traum gekostet - aber das muss nicht zwingend so sch ...ade weitergehen.
Also Liegeplatz suchen ( idealerweise bei einem Bauern etc ), Boot behalten, ggf später vermieten, Ohren steif halten.

Gut wäre es, jemanden in der Nähe zu haben, den man anrufen kann.
Wenn ihr des Französischen mächtig seid, sollte die ganze Aktion einfach sein.
Aber französisch kannst du ja, wenn du mit den Schleusenwärtern funkst.

Die ganze Aktion braucht natürlich kein Mensch und ist nervig, aber nicht unmöglich.

Ich schaue später mal auf Maps eure Liegegegend an; vielleicht gibt es hier im Forum ja auch Leute, die im Umkreis von 50 km von eurem Boot sind ?
Weiss hier jemand diesbezüglich etwas oder kennt jemanden, der in Frage kommt?

Ansonsten können wir auch via PN Telefonnummern tauschen wenn du magst.

SQZY

PS: ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Lösungen - nicht vergessen
Und warum sollte man sich auf solch eine Aktion überhaupt einlassen, wenn man das Schiff in einem Hafen sicher liegen lassen kann? Wegen der paar Euro Liegegeld?
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